Control

von Daniel Suarez 
4,0 Sterne bei49 Bewertungen
Control
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (36):
FlorianEckardts avatar

Ein hyperrealistisches Zukunftsmodell. Bis auf ein paar Kleinigkeiten für technikaffine Leser sehr gut.

Kritisch (4):
buchpfotes avatar

Kopfschüttelnd abgebrochen ...

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Inhaltsangabe zu "Control"

1969 eroberte der Mensch den Mond. Und was ist die größte Errungenschaft unseres Jahrhunderts? Facebook? Was wurde aus den Visionen der Vergangenheit ? Warum gibt es keine großen Erfindungen mehr? – Als dem Physiker John Grady die Aufhebung der Schwerkraft gelingt, hofft er auf den Nobelpreis. Doch statt Gratulanten kommen Terroristen, Grady stirbt. Das melden zumindest die Medien. Tatsächlich erwacht der Wissenschaftler in Gefangenschaft: Das hochgeheime „Bureau of Technology Control“ entführt seit Jahrzehnten die brillantesten Wissenschaftler. Zum Schutz der Menschheit, angeblich, denn für Kernfusion und andere Erfindungen sei der Homo Sapiens noch nicht weit genug. Für die Gefangenen gibt es nur eine Wahl: Entweder Kooperation - oder eine türlose Zelle im Fels, tief unter der Erde. Doch die neuen Herren der Welt haben die Rechnung ohne Grady gemacht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499268632
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:24.10.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.10.2014 bei Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Reg_Andvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannende Geschichte. Auch ohne physikalische Vorkenntnisse verständlich. Das Ende erinnert etwas an einen Michael Bay Film.
    Spannend mit viel Action

    Controll von Daniel Suarez ist eine sehr kurzweilige und spannende Geschichte, welche einem manchmal schon etwas Angst vor der Zukunft beschert. Obwohl im Buch viel von technischem Fortschritt und vor allem Physik die Rede ist, kommt man auch gut mit wenn man keine (oder wenig) Vorkenntnisse in besagten Bereichen hat.

    Das äußerst actionreiche Ende erinnert sehr an einen Michael Bay Film. Dies ist allerdings nicht unbedingt negativ gemeint. Es ist alles sehr bildlich dargestellt, lediglich an manchen Stellen vielleicht ein bisschen zu dick aufgetragen.

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    fcandis avatar
    fcandivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: E.in wenige zu sehr Hollywood-Action, aber insgesamt eine Geschichte mit tollen Ideen
    Sehr spannend á la Hollywood

    Sehr spannend. Am Ende ein wenige zu sehr Hollywood-Action, aber insgesamt eine Geschichte mit tollen Ideen, teilweise beklemmenden Bildern und einem sehr gutem und rasantem Erzählstil.

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    ralf_boldts avatar
    ralf_boldtvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Ideen und spannender Anfang, dann leider viel uninspirierte Action und ein vorhersehbares Ende
    Gute Ideen und spannender Anfang, dann leider viel uninspirierte Action und ein vorhersehbares Ende

    John Grady ist ein Selfmade-Wissenschaftler und hat einen Gravitationsspiegel erfunden. Dieser bringt Materie zum Schweben. Eine bahnbrechende Erfindung. Dies findet auch die BTC, das „Bureau of Technology Control“, eine geheime amerikanische Organisation, deren Aufgabe es ist, solche Erfindungen, für die die Gesellschaft noch nicht reif ist, wieder aus dem Verkehr zu ziehen. Ein mobiles Einsatzkommando sprengt die Maschine samt seiner Erfindung in die Luft. Doch an dieser Stelle - nach vierzig Seiten - ist der Roman nicht am Ende.
    Grady erwacht in der Zentrale des BTC und ihm werden die Erfindungen, die bereits aus dem Verkehr gezogen worden sind: Heilmittel gegen Krebs, Unsterblichkeit und die saubere Kernfusion, die unendliche Energie bedeutet. Doch das Angebot der Kooperation nimmt er nicht an und so wird er auf eine einsame Insel verbannt. Nachdem er auch nach einiger Zeit immer noch nicht mit dem BTC zusammenarbeiten will, kommt er in eine Hightech-Gefängnis, wo ihn eine Künstliche Intelligenz mürbe machen soll. Doch dieses Gefängnis ist nicht so sicher wie es seine Erbauer erhoffen…
    Die zugrundeliegende Idee des Buches ist so neu nicht, wird aber zu Beginn des Romans sehr spannend erzählt. Suarez reißt den Leser über die ersten Zeiten mit sich und zeigt eine mögliche Welt auf, die sich von der heutigen sehr unterscheiden könnte. Krankheiten wären überwunden, Energie wäre nicht knapp und teuer, sondern unbegrenzt verfügbar und billig. Umweltverschmutzung wäre kein Thema mehr.
    Doch leider kann er diesen Spannungsbogen nicht über den gesamten Roman halten, sondern er verliert sich in eine Agentengeschichte, die sehr durchschaubar ist und keine Spannung mehr zu erzeugen vermag. Einige Szenen, wie zum Beispiel die, in der Grady das Fliegen mit seiner eigenen Erfindung lernt, sind sehr langatmig und verleiten zum schnellen Umblättern. Das Ende des Romans ist sehr vorherschaubar und reine Action ohne Spannung. Lebt der erste Teil des Buches noch durch die bahnbrechenden Erfindungen und die potentiellen Möglichkeiten, so werden diese im zweiten Teil nur noch angewendet und sind nicht mehr spannend. Die Charaktere sind eher flach, es gibt die Guten und die Bösen. Es gibt die Andeutung einer Romanze, die tragisch endet, aber den Protagonisten und damit den Leser nicht wirklich berührt.
    Aus der Idee und Anfang hätte ein wirklich guter Roman entstehen können, doch dann bekommt er nur noch Längen und verliert damit an Elan. Nach der letzten Seite bleibt dadurch ein leider eine große Leere und das Buch findet seinen Platz im Bücherregal, aber nicht bei den Büchern, die man noch einmal lesen möchte.

    Kommentare: 1
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    Babschas avatar
    Babschavor 4 Jahren
    Die Zukunft hat längst begonnen

    Die Story (Klappentext):
    1969 eroberte der Mensch den Mond. Und was ist die größte Errungenschaft unseres Jahrhunderts? Was wurde aus den Visionen der Vergangenheit? Warum gibt es keine großen Erfindungen mehr? Als dem Physiker Jon Grady die Aufhebung der Schwerkraft gelingt, hofft er auf den Nobelpreis. Doch statt Gratulanten kommen Terroristen, Grady stirbt. Das melden zumindest die Medien.  Tatsächlich erwacht der Wissenschaftler in Gefangenschaft. Das hochgeheime Bureau of Technology Control entführt seit Jahrzehnten die brillantesten Wissenschaftler. Zum Schutz der Menschheit, angeblich, denn für Kernfusion und andere Erfindungen sei der Homo Sapiens noch nicht weit genug. Für die Gefangenen gibt es nur eine Wahl: entweder Kooperation - oder eine türlose Zelle im Fels tief unter der Erde. Doch die neuen Herren der Welt haben die Rechnung ohne Grady gemacht.

    Meinung:

    Mit seinem neuen Buch legt Suarez ganz im Stil seiner bisherigen Werke wieder einen visionären, dichten und rasanten Reißer vor, der den Leser in eine Welt entführt, wie sie sich wohl keiner wünscht und der alle Bestandteile einer gut gemachten und unterhaltsamen Thrillerstory aufweist: Eine technisch absolut hochgerüstete Geheimorganisation mit einem Superbösewicht an der Spitze und willfährigen Klonen, die alles am Laufen halten, einen unfreiwilligen Helden, der an der Gefahr wächst und vom Nerd zum Retter der Menschheit mutiert, und natürlich fehlt auch nicht die weibliche Komponente als emotionalem Gegenpol. Wie zu erwarten schwelgt Suarez wieder zwanghaft in seinen so überbordenden wie interessanten technischen Visionen, die er routiniert mit seiner Geschichte verbindet. Und FBI wie CIA stehen dabei natürlich auch hier wieder als ignorante und hilflose Trottel da. Die Spannung wird durchgängig gehalten und die ersten beiden Drittel sind tatsächlich absolut packend, erst im letzten Teil lässt der Autor die Zügel seiner Fantasie dann  etwas durchgehen. Macht aber nichts, insgesamt ist das Werk toll zu lesen und im besten Sinne funkensprühend. Das sich Century Fox bereits die Filmrechte gesichert hat, verwundert da kaum noch.

    Kommentare: 1
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    buchpfotes avatar
    buchpfotevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kopfschüttelnd abgebrochen ...
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    FlorianEckardts avatar
    FlorianEckardtvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein hyperrealistisches Zukunftsmodell. Bis auf ein paar Kleinigkeiten für technikaffine Leser sehr gut.
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    David-mauss avatar
    David-mausvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: (Sci-Fi) Thriller über eine Behörde die neu errungene Technologien unter Verschluss behält. Etwas zu lang und das timing stimmt nicht ganz.
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    UlfFildebrandts avatar
    UlfFildebrandtvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr schöne Idee und auch die Umsetzung ist wirklich sehr spannend und kurzweilig
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    DramaturgiaBlogs avatar
    DramaturgiaBlogvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Suarez skizziert wie gewohnt ein so realistisches High-Tech Nahzukunfts-Szenario, dass Vorfreude und Existenzangst miteinander ringen
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    gorgophols avatar
    gorgopholvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und gar nicht zu fern. Ein würdiger Nachfolger, seiner bisherigen Werke
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