DAEMON

von Daniel Suarez 
4,4 Sterne bei266 Bewertungen
DAEMON
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A

Der absolute Hammer. Wahnsinnig spannend und hautnah erzählt. Absolute Empfehlung.

docetens avatar

Frank Schätzing (Die Tyrannei des Schmetterlings) könnte sich hier eine Scheibe abschneiden: Visionär, vielschichtig & trotzdem kurzweilig!

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Inhaltsangabe zu "DAEMON"

Es beobachtet. Es lernt. Und es tötet.

Matthew Sobol ist einer der reichsten Männer des Silicon Valley und ein Computergenie. Doch seit langem leidet er an einer unheilbaren Krankheit. Exakt in der Sekunde seines Todes nehmen rund um den Erdball Computerprogramme ihre Arbeit auf – zunächst unbemerkt, aber sehr bald schon wird deutlich, dass ein DAEMON den gesamten digitalisierten Planeten infiziert hat. Ein DAEMON, der herrscht, ein DAEMON, der tötet. Und in einer Welt, in der alle vernetzt sind, kann ihm keiner entkommen.

'Unbarmherzig spannend.' Daily Telegraph

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499256431
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:640 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2011

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Rezensionen und Bewertungen

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    Julia_Kathrin_Matosvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Innovativ, vielschichtig, mysteriös, brutal, düster
    Innovativ, vielschichtig, mysteriös, brutal, düster

    Eindrücke in Kürze: Komplexes, schwer durchschaubares Katz- und Maus-Spiel: Verstorbenes Technik-Genie mit seinen Schergen gegen hochrangigste Sicherheitsbehörden und Wirtschaftsmagnaten. Viele Mysterien und Wendungen. Viel IT-Fachjargon, selbst für einen Cyber-Thriller. Action durch abenteuerliche Gemetzel mit kreativen Waffen. Sympathieträger sucht man vergeblich. Bedrohliche Atmosphäre. Gesellschaftskritisch. Unterhaltsam und nachdenklich machend, man sollte aber nicht zartbesaitet sein.

    Ausführliche Einschätzungen (ohne schlimme Spoiler):

    Meine Motivation:
    Ich habe Nahe-Zukunft- und Cyber-Thriller für mich entdeckt, und dieses gilt als das Werk, an dem sich in diesem Genre alle anderen messen lassen müssen. Dass mir mein erster Suarez-Roman Bios gut gefiel, war ein weiteres Argument, mich hieran zu versuchen.

    Wirkung der Figuren:
    Es werden hintereinander sehr viele Figuren vorgestellt, die sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln und deren Handlungsstränge sich erst später verknüpfen. Ortswechsel und zeitliche Lücken von mehreren Monaten in der Handlung machen’s nicht einfacher, es ist also konzentriertes Lesen angesagt. Ich habe die X-Ray-Funktion als Erinnerungsstütze verwendet.
    Man sollte als Leser nicht depressiv oder zarbesaitet sein, denn es sind fast ausschließlich Antagonisten unterwegs. Sie sind lethargisch oder anderweitig psychisch am Ende (mitleiderregend) oder skrupellos (abgründige Innenansichten) oder je nach Entwicklung auch beides. Produkte ihrer Umwelt, am Rande der Gesellschaft existierend, die es offensichtlich gibt, sodass man den Charakterzeichnungen Realismus zusprechen muss, auch wenn’s schmerzt.
    Es ist schwierig, aufheiternde oder herzerwärmende Momente zu finden. Das bisschen Humor ist extrem zynisch, und wenn sich z. B. eine Figur eine bessere Zukunft für ihr Kind wünscht, hat das in sich schon wieder etwas Tragisches. Es waren also Emotionen bei mir im Spiel, die spüren lassen, dass hier eine düstere Weltanschauung propagiert wird. Ein echter Protagonist, um deren Zukunft ich hätte bangen können, hätte die Geschichte für mich persönlich aufgewertet.
    Ich empfand die Perspektive von Gragg als besonders bildhaft, verstörend und faszinierend.

    Wirkung der Handlung:
    Actionlastig. Absolut Popcorn-Kino-tauglich, allerdings zum Ende hin so überdimensioniert, dass es nicht mehr realistisch wirkt, was das intelligent erdachte Konstrukt ein bisschen stört. Bildhaft beschrieben, sodass es gut vorstellbar ist. Die Kampfhandlungen mögen innovativ und kreativ erdacht sein (wohlgemerkt 2006 geschrieben), aber ich persönlich brauche Darstellungen von Körpern, die zermetzelt werden, nicht in allen grausigen Details. Wenn ich keine emotionale Bindung zu den involvierten Figuren habe, ist der Verlauf zwar interessant, aber ich kann nicht so richtig mitfiebern und die Todesfälle vermögen nicht zu berühren.
    Mir persönlich haben die leisen Töne, in denen eine einzelne Figur kritisch sich selbst und ihre Umwelt reflektiert, viel besser gefallen. Begierig aufgesogen habe ich nebenbei angeführte soziologische und ökonomische Folgen. Faszinierend die Nachrichten des Urhebers Sobol, die Rätsel über seine weiteren Vorkehrungen und vor allem seine Motivation aufwerfen. Ein weiteres Highlight ist für mich die Gesellschaftskritik, sei es durch krasse Gleichnisse wie im besonders eindrucksvollen Kapitel 31, sei es ganz plakativ, z. B. beim Outsourcing sicherheitsrelevanter Aufgaben, oder sei es die subtile Betrachtung der gesamten Szenerie und der sie prägenden Akteure.

    Meine Gesamteinschätzung:
    Ich schätze mich als technikaffin ein, habe aber weder eine technische Ausbildung noch zocke ich Onlinegames. Insofern habe ich technisch nicht alles durchdrungen und eventuell auch so manche Anspielung schichtweg nicht wahrgenommen.
    Ich empfinde es als gerechtfertigt, dass DAEMON als Mutter der Cyber-Thriller gilt. Die gefühlte Schwerpunktsetzung auf Technik, brutaler Action und Weltuntergangsstimmung ohne wirkliche Lichtblicke entspricht nicht ganz meinem Geschmack, aber in Summe ist es allein schon aufgrund der Neugierde auf die Rätselauflösungen megaspannend und ich habe das Werk nur ungern weggelegt. Meine 4 Sterne sind mit Tendenz zu 5 Sternen zu verstehen.
    Band 1 ist unabgeschlossen, es muss also DARKNET, Band 2 der Dilogie, her. Ich erwarte gespannt die Auflösung des großen „Warum“ und würde mich freuen, diesmal tiefere Einblicke in sozioökonomische Konsequenzen und Gefühlslagen zu bekommen.
    Mein Lieblings-Nahe-Zukunft-Technik-Thriller (mit fiktiven Elementen) ist übrigens Ich.Lebe..

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    vormis avatar
    vormivor 7 Monaten
    Daemon

    Es beobachtet. Es lernt. Und es tötet.
    Matthew Sobol ist einer der reichsten Männer des Silicon Valley und ein Computergenie. Doch seit langem leidet er an einer unheilbaren Krankheit. Exakt in der Sekunde seines Todes nehmen rund um den Erdball Computerprogramme ihre Arbeit auf – zunächst unbemerkt, aber sehr bald schon wird deutlich, dass ein DAEMON den gesamten digitalisierten Planeten infiziert hat. Ein DAEMON, der herrscht, ein DAEMON, der tötet. Und in einer Welt, in der alle vernetzt sind, kann ihm keiner entkommen.

    «Unbarmherzig spannend.» Daily Telegraph
    Inhaltsangabe auf amazon


    Hier fällt mir die Beurteilung etwas schwer. Denn ich würde dem Buch gerne 5 Sterne geben, denn es hat mir mit den Soundeffeckten sehr gut gefallen. Auch habe ich es in nur wenigen Tagen gehört, obwohl es mit über 16 Stunden recht lang ist, denn es ist sehr spannend und man ist immer neugierig, wie es weitergeht. Und das spricht alles für die vollen 5 Sterne.


    Die einzige Überlegung, warum ich dem Buch evt nur 4 Sterne geben wollte, sind die vielen technischen Erklärungen. Die natürlich notwendig sind, denn sonst hätte man ja die ganzen Zusammenhänge gar nicht begriffen. Aber manchmal ist es mir mit den technischen und Computer-Begriffen etwas ausgeartet. Es ist nicht langatmig geworden, aber manchmal bin ich nicht mehr ganz mitgekommen...


    Da mich das Buch aber grundsätzlich sehr gut unterhalten hat und die technischen Fachbegriffe sich dagegen in kleinen Grenzen gehalten haben, habe ich mich entschlossen dem Hörbuch 5 Sterne zu geben.
    Denn das hat es auch verdient.
    Ich freue mich schon auf den 2. Teil...

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    K
    kvelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Welt ist nur ein Spiel (Buchuntertitel)
    Die Welt ist nur ein Spiel (Buchuntertitel)

    Hint: daemon = Ein Computerprogramm, das ständig im Hintergrund abläuft und zu festgelegten Zeitpunkten oder als Reaktion auf bestimmte Ereignisse spezielle Prozesse ausführt. [ Disc and Execution Monitor ]


    Meine Meinung:

    Die Grundidee hinter diesem Roman finde ich absolut genial.
    Und vor allem genial durchdacht, weitergesponnen und umgesetzt.


    Fazit: Modern und spannend! Lesen!

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    P_Gandalfs avatar
    P_Gandalfvor 2 Jahren
    Super

    Ein ganz toller Thriller!

    Was wäre wenn jemand durch die Manipulation von Computerprogrammen nach seinem Ableben langsam aber sicher die Kontrolle über Konzerne und Menschen übernehmen würde.

    Suarez entwickelt ein geniales Szenario, von dem ich nur hoffen kann, dass es technisch nicht umsetzbar ist. Seine Einfälle sich vielfach genial. Die Personen sind glaubwürdig und die Handlungen sind in sich schlüssig.

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    buchwanderers avatar
    buchwanderervor 2 Jahren
    Die Geister die ich rief...

    „Grundsätzlich betrachtete Sebeck Computer als notwendigen Bestandteil des modernen Lebens. Sein Hauptvorbehalt war, dass sie schlampigem Denken einen falschen Schein von Exaktheit gaben. Aber nun ja, Technologie war wie Religion – man glaubte oder man glaubte nicht.“ (S.276)

    Zum Inhalt: Unheilbar krank zwingt die Zeit Matthew Sobol, einen Visionär und ein Computergenie, in die Knie. Seine Genialität beschränkt sich jedoch nicht nur auf den IT-Bereich, aus dem er durch die Schaffung virtueller Spielewelten Unmengen an Geld lukrieren konnte, sondern erstreckt sich auch auf die gnadenlosen Durchleuchtung der sozialen und wirtschaftlichen Untiefen eines Gesellschaftssystem, in dem Demokratie in seinen Augen zu eine leere Worthülse in Werbekampagnen finanzgesteuerter politischer Systeme geworden ist.
    Diese Erkenntnis stellt den Beweggrund Sobols dar, der Welt ein Erbe zu vermachen, das exakt in der Stunde seines Ablebens das digitale Licht der Cyberwelt erblickt. Keinesfalls mit einem fulminanten Paukenschlag, sondern vielmehr im Stillen agiert vorerst jenes Programm, welches in weiterer Folge (s)einen zweideutigen Namen erhalten soll: DAEMON. Dieser Daemon beginnt immer mehr Bereiche des digitalen, weltumspannenden Netzes aus Hard- und Software bis in die letzten Bereiche menschlichen Lebens zu unterwandern. Und die Auswirkungen bleiben nicht auf diese Welt der Daten beschränkt. Wie in einem ausgeklügelten Schachspiel bringt der Daemon seine Figuren in Position, um zum rechten Zeitpunkt zu agieren: er lenkt, er leitet, er verteilt Macht nach scheinbarem Gutdünken und er tötet. Der Daemon – oder vielleicht doch Sobol? – haben eine sehr klare, wenn auch nicht unbedingt rein strikte Vorstellung, wie der Gesellschaft resp. den Menschen eine weitere Chance eingeräumt werden kann, sich zu beweisen. Doch um Neues zu erschaffen, muss erst Altes zerstört werden. Und als besonders empathisch waren Logikautomaten, und mögen sie noch so vor künstlicher Intelligenz und lernenden Algorithmen strotzen, noch nie bekannt. Nachdem dieser Band den ersten Teil des Romans beinhaltet, sind die Übergänge in den zweiten Band fließend und erst dort werden viele der Rätsel gelöst…

    Fazit: Ein rasanter, facettenreicher Thriller dessen Spannungsbogen bis zur letzten Zeile des Buches unter Zug bleibt und den Leser gefangen nimmt. Schnell wird klar, dass Suarez jene IT-technischen Sachverhalte, von denen er schreibt ausgezeichnet versteht, zumal er selbst in der Systemberatung und Softwareentwicklung tätig war. Einige der IT-Insider-Sprache entnommenen Begriffe können für technisch unbedarften Leser eventuell die Lektüre etwas holprig gestalten, jedoch hält sich der Autor diesbezüglich angenehm zurück, was den Text sowohl für IT-Affine, wie solche ohne diesen Hintergrund zu einem sehr kurzweiligen Vergnügen macht. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

    P.S.: In einem Kommentar zu diesem Buch habe ich folgende treffende Zeilen gelesen: „Der Daemon ist ’nur‘ eine andere, modernere Antwort auf die Tatsache, dass wir in ein System absoluter Ungerechtigkeit zum Wohle einiger Weniger und zum Nachteil der Masse hineinschliddern, als bspw. 9/11 oder andere bereits heute aus den selben Motiven erfolgende terroristische Anschläge. Die Geschichte wiederholt sich leider öfter, als uns das lieb sein kann – obwohl zu allen Zeiten Leute wie Daniel Suarez eindringlich davor gewarnt haben. Aber schlechte Nachrichten werden nun mal gern überhört bzw. überlesen bzw. übersehen bzw. nur zu gern verdrängt. DAS ist das eigentliche Drama und dann muss eben so ein drastischer Prozess wie der Daemon her, damit man die Krankheit eben nicht mehr verdrängen kann. Fortschritt und Bewusstseinswachstum geschehen leider immer noch durch Emotionen, Egozentrik, Schmerz und Leid, weniger durch Einsicht, Logik, Kompetenz und Vernunft.“ (Quelle: Antwort auf die Rezension von ‚NERO‘ zu diesem Buch bei Amazon)

    Zum Buch: Als erster Teil des Debütromans von Daniel Suarez ist der Umschlag des Taschenbuches in derselben ansprechenden grafischen Machart realisiert wie Band zwei „Darknet“. Besonders auffällig ist der Prägedruck des vorderen Buchdeckels der den ohnehin positiven haptischen Gesamteindruck noch verstärkt. Die Verleimung der annähernd 640 Seiten ist hinreichend gut realisiert, drucktechnisch wurde einwandfrei gearbeitet und die sparsam eingesetzte Varianz in der Typografie macht das Lesen zu einem Vergnügen.

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    Saristas avatar
    Saristavor 3 Jahren
    Ein großartiger Thriller, der mit Realismus und Spannung überzeugt!

    Daniel Suarez Roman spiel in einer nicht allzu fernen, vielleicht sogar schon allgegenwärtigen Zukunft. Die Technologie bestimmt unser Leber und über das Internet kann man beinahe alles beschaffen und steuern. In dieser Welt hinterlässt ein genialer Programmierer einen Abschiedsgruß an die Welt: einen Daemon, ein Programm, das scheinbar alles weiß und in kürzester Zeit eine Spur aus Leichen hinterlässt. Niemand scheint es aufhalten zu können, denn über das Internet ist es längst überall...

    Mich konnte "Daemon" von der ersten Seite an fesseln und begeistern. Daniel Suarez verstrickt unglaublich viele Handlungsstränge miteinander und schafft es auf ihnen eine spannende und absolut überzeugende Handlung zu machen. Realistisch beschreibt er die Möglichkeiten der modernen Technik und es ist nicht immer möglich zu erkennen, was davon schon heutzutage verfügbar ist und was vielleicht doch noch in den Bereich der Science Fiction fällt. Dabei macht er seinen Roman aber nicht zu einer Technik-Schau, sondern vergisst auch die Emotionen seiner Charaktere nicht. Diese wurden trotz ihrer Vielzahl überzeugend vielschichtig ausgearbeitet. Das eine oder andere Klischee findet sich natürlich im Figurenensemble, aber die meisten wurden individuell und vielschichtig angelegt.

    "Daemon" ist dabei absolut nichts für schwache Nerven. Zum einen geht es mit hohem Tempo voran, zum anderen ist die Handlung sehr brutal. Immer wieder wird Gewalt explizit beschrieben und die meisten Kampfszenen sind ausgesprochen blutig und detailliert. Dabei wirkt es allerdings nie wie Effekthascherei, sondern wie ein nötiger Bestandteil, um die schockierende Wirkung des Romans zu erreichen.

    Wer sich an der Brutalität nicht stört - oder sie einfach überlesen kann - der wird mit "Daemon" bestens unterhalten werden und kann einige hochspannende Lesestunden erwarten. Allerdings sollte man den zweiten Band "Darknet" am besten direkt griffbereit haben, denn das Ende von "Daemon" ist praktisch der Inbegriff von offen.

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    JonasLights avatar
    JonasLightvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: google knows :-)
    Tech-Thriller, der fesselt und nachdenklich macht

    Nach Game of Thrones wollte ich erstmal keinen weiteren Fantasy-Schinken lesen (mein Lieblings-Genre). Ein guter Freund empfahl mir Daemon von Daniel Suarez und ich konnte das Buch schon am ersten Abend nicht mehr zur Seite legen. Der Schöpfer eines Online-Rollenspiels hat eine unheilbare Krankheit und hinterlässt nach einem Ableben einen Computer-Code (Daemon), der sämtliche Computer der Welt infiziert. Die Menschen werden zu Marionetten des Daemons und es bahnt sich eine neue Gesellschaftsordnung an. Einige Stellen wirkten auf mich doch arg konsturiert und selbst ein absolutes Superhirn scheint mir nicht in der Lage, alle zukünftigen Eventualiäten mit einem Programm abzubilden (deshalb nur vier Sterne), aber ein mulmiges Gefühl bleibt. Werden wir etwa schon bald zu Sklaven unserer Computer?

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    nicolawunderbars avatar
    nicolawunderbarvor 4 Jahren
    Super!

    Ich habe das Buch vor mehr als 3 Jahren gelesen und trotzdem muss ich noch manchmal daran zurückdenken, weil ich damals so begeistert war.


    Doch zunächst einmal: Obacht! Das Buch ist teilweise ziemlich anstrengend, was das ganze Technik-Blabla angeht. Und für mich ist es tatsächlich Technik-Blabla, denn ich kenne mich wirklich gar nicht aus und habe das Buch aber zum Glück trotzdem verstanden. Ab und zu musste ich zwar mal eine Seite zweimal lesen, aber das wars auch schon, also ist das ein Plus- und ein Minuspunkt zugleich. Es ist kompliziert, aber die Inhalte, die sehr spezifisch sind, sind nicht wichtig um das Buch zu verstehen bzw. teilweise auch ganz gut erklärt.

    Ansonsten gibt es von meiner Seite aus nur noch positive Punkte. Ich war damals total begeistert und habe das Buch innerhalb von wenigen Tagen gelesen. Die Geschichte ist sehr einfallsreich und spannend und die Figuren sind zwar nicht alle sympathisch, aber definitiv nachvollziehbar. 

    Insgesamt gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung! Dieses Buch ist nicht nur was für Technik-Liebhaber, sondern auch was für Leute, die gut konstruierte und vor allem originelle Geschichten mögen.

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    Hypochrisys avatar
    Hypochrisyvor 4 Jahren
    - Hypochrisy -

    Es beobachtet. Es lernt. Und es tötet. Matthew Sobol ist einer der reichsten Männer des Silicon Valley und ein Computergenie. Doch seit langem leidet er an einer unheilbaren Krankheit. Exakt in der Sekunde seines Todes nehmen rund um den Erdball Computerprogramme ihre Arbeit auf – zunächst unbemerkt, aber sehr bald schon wird deutlich, dass ein DAEMON den gesamten ­digitalisierten Planeten infiziert hat. Ein DAEMON, der herrscht, ein DAEMON, der tötet. Und in einer Welt, in der alle vernetzt sind, kann ihm keiner entkommen. «Unbarmherzig spannend.» Daily Telegraph

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    L
    Lemmingvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Mischung aus Sci-Fi Zukunftsvision, aktuellen Weltpolitischen- und Gesellschaftlichen Problemen die schon "fast" Realität sind...
    Das beste aus diesem Bereich seit immer... ;-)

    Kann eigentlich gar nicht viel dazu sagen. Es war Grossartig und die Fortsetzung "Darknet" war noch besser! Super Schreibstil, super Story, bleibende Charaktere... schlüssig bis zum Schluss! Ein muss für alle Technik und Zukunftsfans!! 

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    litschis avatar
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