DARKNET

von Daniel Suarez 
4,5 Sterne bei172 Bewertungen
DARKNET
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J

Anspruchsvolle Cyber-Thriller-Fortsetzung in Popcorn-Kino-Manier mit Wow-Effekten

ConnyMcs avatar

Auch dieser zweite Teil ist ein Cyberthriller vom Feinsten. Spannend, brutal und trotzdem mit tiefem Sinn.

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Inhaltsangabe zu "DARKNET"

Die Welt ist nur ein Spiel – das Überleben der Menschheit der Preis.
Ein DAEMON hat die digitale Welt erobert, und wer das Internet beherrscht, beherrscht auch den Planeten. Die Menschen, die sich ihm unterordnen, erleben die Realität wie ein Computerspiel und werden mit ungeheuren Kräften ausgestattet. So gewinnt der DAEMON nach und nach immer mehr Macht jenseits der Datenströme. Und staunend erkennt die Menschheit: Vielleicht ist das die Rettung der Zivilisation.Doch diejenigen, die bisher das Sagen hatten, wollen sich nicht kampflos entthronen lassen. Auf allen fünf Kontinenten treten die Söldnerarmeen des Global Business an gegen den DAEMON. Und bald herrscht Terror in allen Ländern, brennen Städte und Dörfer, rüsten sich zwei Heere zur letzten Schlacht.
Die Fortsetzung des Bestsellers 'DAEMON'

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499252440
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Julia_Kathrin_Matosvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Anspruchsvolle Cyber-Thriller-Fortsetzung in Popcorn-Kino-Manier mit Wow-Effekten
    Anspruchsvolle Cyber-Thriller-Fortsetzung in Popcorn-Kino-Manier mit Wow-Effekten

    Darknet las sich für mich einfacher als der Vorgänger, denn Technisches ist nicht mehr ganz neu und Rahmenhandlung und wesentliche Akteure sind mittlerweise bekannt, sodass ich mich auf neue Zielrichtungen mit allen Details viel besser einlassen konnte. Und diese Entwicklungen halten tatsächlich einige Wow-Effekte bereit, bleiben dabei aber nachvollziehbar. Es gilt, stets konzentriert zu bleiben, insbesondere wenn man – wie ich – keine technische Ausbildung genossen hat.

    Suarez schlägt Brücken zur Realität. Die entlarvende Gesellschaftskritik kommt gut zum Tragen. Sowohl im Gesamtkontext als auch in einigen prägnanten Aussprüchen, beispielsweise: „… zum Glück hat die Realität keinen Werbeetat.“ „Das Daemon-Darknet ist nur die Widerspiegelung der Menschen, die es bilden. Es ist eine neue Gesellschaftsordnung. Eine, die immun gegen Bullshit ist.“ Suarez hat ein Rezept gefunden, Missstände aufzudecken und seine Vorstellungen von einer gerechteren und nachhaltigeren Wirtschaft einzubringen. Der mahnende Zeigefinger wird deutlich, ohne deplatziert zu wirken.
    In Bezug auf elementare Offenbarungen für den anspruchsvollen Leser, der Denkanstöße zu schätzen weiß, kommt Darknet nicht ganz an Daemon heran, was aber auch der hohen Erwartungshaltung geschuldet sein mag.
    Herrlich ist der zynische, scharfzüngige Humor, beispielsweise: „Das Leben schmeißt einen an irgendeiner Kreuzung raus, und eh man sichs versieht – zack! –, dient man einem weltumspannenden kybernetischen Organismus. Immer die gleiche Geschichte.“

    Einen Stern Abzug gibt‘s von mir dafür, dass sich die Handlung streckenweise in Actionsequenzen verliert. Viel Kampf in immer größeren Dimensionen, viel Flucht, sogar Folter. Ich ertrage das, mag‘s aber nicht, zumal auch vorrangig unsympathische Charaktere involviert sind, um die ich nicht mitbangen konnte. Jedenfalls empfand ich die Gewaltdarstellungen in diesen Ausmaßen als unnötig.
    Die leisen, subtilen Töne, wie sie in unhektischen Dialogen hervortreten, haben mir demgegenüber viel besser gefallen.
    Außerdem ist die Geschichte nach der ganzen Action ziemlich abrupt zu Ende. Ich hätte da ein ausführlicheres „Ausklingenlassen“ durch den Autor bevorzugt. Zum einen damit präsent ist, wo die sehr vielen aufgetretenen Figuren letztendlich stehen, denn so gilt es, die Erinnerungen selbst nochmal aufzufrischen und sich gegebenenfalls selbst einen gefälligen Abschluss hinzuzudichten. Zum zweiten damit sich die Botschaften besser im Gedächtnis verfestigen.

    Wie erhofft, eine unterhaltsame Cyber-Thriller-Dilogie mit Denkanstößen, die mir noch besser gefallen hätte, wenn mehr sympathische Figuren und weniger effektheischende Szenen dabeigewesen wären.
    Ich werde gern weitere Romane von Daniel Suarez lesen.

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    JanSes avatar
    JanSevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine perfekte Mischung aus technischem sowie wirtschaftlichen Thriller. Absolut empfehlenswert!
    Eine perfekte Mischung aus technischem sowie wirtschaftlichen Thriller. Absolut empfehlenswert!

    Unsere Welt wird immer mehr von unseren eigenen technologischen Errungenschaften kontrolliert, sagen viele Leute.Daniel Suarez stellt dieses Szenario schon in seinem ersten Teil, Daemon, sehr gut dar.Die einzelnen Spekulationen in diesem Teil wirken realistisch, es wird nirgendwo übertrieben.Und dies regt auch zum Nachdenken an!Auch wenn, meiner Meinung nach, der Daemon an sich besonders zu Beginn des Buches in den Hintergrund rückt, ist es doch erstaunlich, wie Daniel Suarez den Leser immer wieder ein seinen Bann zieht.
    Ein absolut empfehlenswerter Thriller, für alle, die sich mit solchen Themen auseinandersetzen wollen!

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    buchwanderers avatar
    buchwanderervor 2 Jahren
    Des Dämons zweiter Teil

    „»Demokratien erfordert aktive Beteiligung, und früher oder später ist irgendjemand so aufopferungsvoll, anzubieten, einem die ganzen komplizierten Entscheidungsprozeduren abzunehmen, wo man doch sowieso schon so ein stressiges Leben hat.«“ (S.313)

    Zum Inhalt: Sobols Deamon dringt immer weiter und tiefer in das Konstrukt, oder besser gesagt den Filz, aus Wirtschaft, Geopolitik und globaler Gesellschaft ein. Immer mehr verschmelzen die Cyberwirklichkeit und die alltägliche Realität der Mitglieder einer Gesellschaft, deren Neuerschaffung sich Sobol zum Ziel gesetzt hat. Stets ein hohes Maß an regionaler Selbstbestimmtheit und autarker Kleinstrukturen im Hinterkopf, deren Zusammenspiel ein großes Gewebe aus redundanten, einander fördernden Kleinstgemeinschaften schafft und erfordert. Dieses Abgehen von global und durch Wenige kontrollierbaren Strukturen missfällt den etablierten Mächtigen natürlich, sehen sie doch ihre Felle davonschwimmen. So wird von deren Seite aus versucht in einer global akkordierten Vorgehensweise der Lage wieder Herr zu werden und den Daemon aus den System zu tilgen – ohne Rücksicht auf Verluste. Viele der agierenden Personen aus dem ersten Band finden in diesem Teil ihre Bestimmung, ihre Aufgabe und so ist es nicht verwunderlich, dass der Grundtenor auch ein zutiefst sozialphilosophischer ist, der sowohl technikaffine Aspekte, als auch dystopische Elemente einer möglichen Entwicklung aufzeigt, ebenso wie die Möglichkeit, wie auch Tote über das Darknet einen sehr realen Einfluss auf den Wandel der Gesellschaftsstrukturen haben können.

    Fazit: Die Trennung des Romans von Daniel Suarez in 2 Paperbackbücher dürfte wohl zum einen marketingtechnisch, zum anderen buchbinderisch bedingt sein. Denn das zweite Buch schließt nahtlos an ‚Daemon‘ an. Ergänzend ist hier zu sagen, dass sich das Erzähltempo noch erheblich steigert und einen fulminanten Action-Thriller abgibt. Ein kleiner aber dennoch ein Punkt der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die zunehmende Polarisierung – manche würden es pointiert als Schwarz-Weiß-Malerei bezeichnen – der Handlung, der Charaktere und der Wertungen entlang des Spannungsbogens. Das bleibt jedoch aus meiner Sicht auf den Text der einzige etwas trübende Schatten der Lektüre. Ansonsten ist ein rundum stimmiges, zum Nachdenken anregendes, sehr spannendes Abschlussbuch gelungen, das definitiv Lust auf mehr aus der Feder dieses Autors macht. Ein Rezensent auf Amazon schrieb treffend: „Ein echtes Nägelkau-Buch, das lange nachwirkt….“ (Quelle: Volker M. auf amazon.de)

    Zum Buch: Da es sich um den zweiten Band aus einer Reihe handelt – ‚Kill Decision‘ vom selben Autor ist ebenfalls in dieser Aufmachung im rororo-Verlag erschienen – kann die Beurteilung des Buches der des ersten Bandes folgen. Ergänzt sei zur Information noch, dass der Text aus der DTL Documenta gesetzt wurde und somit ausgezeichnet lesbar ist.

    P.S.: Manchmal holt die Realitat die Fiktion ein. Im Erscheinungsjahr konnte man evtl. noch an einer Machbarkeit vieler Visionen Zweifel anmelden, aber spätesten nach dem Hype um die Pokemon-App, die Technik der Google Glass  oder der Microsoft Holo Lens und den Auswüchsen auf die reale Welt, dürfte jedermann/frau noch mehr die Nähe dieser teils dystopischen Ansätze ins Auge springen.

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    meadss avatar
    meadsvor 3 Jahren
    Spannender Technik-Thriller

    Der Daemon hat die digitale Welt erobert und zahlreiche Menschen ordnen sich ihm unter und erschaffen eine neue, erweiterte Realität in der sie völlig autark leben können. Doch die Mächtigen des Staates und der Privatkonzerne wollen nicht tatenlos dabei zusehen, wie ihr Einfluss auf die Gesellschaft beschnitten wird und tun alles dafür, die neue Gesellschaftsstruktur zu zerstören. Dabei schrecken sie auch nicht vor Gewalt zurück.

    Während sich der erste Teil der Reihe (Daemon) mit der gewaltsamen Verbreitung des Daemon beschäftigt, geht es im zweiten Teil darum, wie der Daemon eine neue Zivilisation aufbaut in der man nicht von Staat und Privatkonzernen beeinflusst wird.

    Das Buch ist spannend, aber auch technikverliebt geschrieben, was nicht verwunderlich ist, da der Autor Softwareentwickler ist. Eine Affinität zur IT und Computerspielen kann nicht schaden, dann sind die technischen Beschreibungen nicht so abschreckend. Dennoch ist es sehr unterhaltsam und regt zum Grübeln an: In der neuen (alternativen) Gesellschaft geht es um Nachhaltigkeit, umweltfreundliche Energien, ökologischen Anbau und die Selbstversorgung. Tatsächlich leben wir in einer globalisierten Gesellschaft, die auf Profit ausgerichtet ist und die Reichen immer reicher werden und Konzerne immer mehr Macht haben. Ist der Daemon doch eine Alternative?

    Unbedingt zuerst den ersten Teil „Daemon“ lesen, sonst versteht man „Darknet“ nicht.

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    Lemmingvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wart auf den Tag an dem es Real wird...
    Die beste Fortsetzung seit langem...

    Besser, schneller, eindrücklicher... Daemon war schon super aber das hier ist noch viel "superer"... ;-)

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    OlafBlumbergs avatar
    OlafBlumbergvor 4 Jahren
    Eine schöne, neue Welt

    Zusammen mit seinem Buch Daemon bildet Darknet ein ziemlich mitreißendes Werk, dass sich zu lesen lohnt.
    Suarez versteht es die spannende Handlung voranzutreiben. Das Buch unterhält, es macht Spass, ist sehr spannend und gibt dem Leser auf einer Ebene zu denken, die schon gruselig ist. Man fragt sich unwillkürlich, wie nahe die Handlung an der Realität ist, wie weit es schon gekommen ist und selbstreflektierend wurde ich beim Lesen das Gefühl nicht los, das angeprangerte "Rädchen im Getriebe" zu sein.

    Natürlich ist auch dieses SciFi-Thriller-Machwerk nicht ohne Schwächen. EIn bisschen zu selbstverständlich schmeisst der Autor mit Fachbegriffen um sich, besonders wenn man kein IT- und/oder Militärexperte ist, muss man einige Begriffe nachschlagen. Oder kennt wirklich jeder Leser auf Anhieb die Bedeutung von MOAB, FLIR, TOW, DLC und NPC?

    Weiterhin sind es für meinen Geschmack mit Jon Ross, Sebeck, Loki, Phillips und Konsorten ein Tacken zuviele Charaktere, das zerfasert die Handlung etwas und nimmt Spannung raus.
    Das Ende ist mir zudem zu sehr "Happy End".

    Und trotzdem würde ich dieses Werk jederzeit weiterempfehlen. EIn gutes Buch!

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    BlueNas avatar
    BlueNavor 4 Jahren
    Die Darknet Community


    Razorback-Killerkommandos unter der Leitung von Loki merzen die Reichen und Mächtigen der USA aus, der Benzinpreis steigt ins unermessliche, die arbeitslosen Menschen flüchten in Massen und Darknet Communities schießen vor allem in ländlichen Gegenden wie Pilze aus dem Boden. Der, von Computergenie Matthew Sobol auf die Menschheit losgelassene, sich stetig weiterentwickelnde Computervirus namens „Deamon“ hat die westliche Welt ins Chaos gestürzt und bringt große Veränderungen mit sich. Aus den Trümmern der Gesellschaft bauen die immer zahlreicher werdenden Darknet Mitglieder eine neue autarke Gemeinschaft auf, was von den Reichen und Mächtigen nicht gebilligt wird. Detective Pete Sebeck und Jon Ross sind mitten im Kampf für die Freiheit der Menschen…


    Nachdem im ersten Band des Zweiteilers „Deamon“ mit Hochdruck daran gearbeitet wurde den Computervirus „Deamon“ auszuschalten, geht es in „Darknet“ darum, den „Deamon“ vor dem skrupellosen Zugriff des Major zu schützen und so die Veränderung zuzulassen. Jon Ross und Pete Sebeck sind beide mehr oder weniger freiwillig, Mitglieder es Darknets geworden und verteidigen das Netzwerk nun zusammen mit einer stetig anwachsenden Anzahl an Darknet-Agenten. Sebeck hat mit Laney Price einen Helfer an die Hand bekommen, der ihm hilft, seine Quest zu erfüllen. Daniel Suarez beschreibt hier den Zusammenbruch unserer modernen Gesellschaft, die auf elektronischen Daten basiert, durch einen intelligenten und autarken Computervirus. Ein erschreckendes und packendes Szenario, wobei mir dieses Buch viel mehr den Eindruck von Science-Fiction vermittelt hat, wie der Vorgängerband. Manchmal war mir, als hörte ich pickligen Teenagern dabei zu, wie sie sich über ihr WoW-Gezocke am Nachmittag unterhalten („Ich bin ein Hexenmeister Level 50 und hab viel mehr Macht als du!“). Aber das waren nur kleine Szenen am Rande, der Rest konnte mich überzeugen!

    Der Schreibstil des Autors war sehr gut und flüssig zu lesen. Mir gefällt es, wie Daniel Suarez Technologie erklärt und diese so einsetzt, dass man sich absolut vorstellen kann, dass morgen solch eine Meldung in den Newsfeeds erscheint. Man sollte oder muss sogar technik- bzw. IT-affin sein um seinen Spaß an diesen Büchern zu haben. Denn wenn man mit den vielen Fachausdrücken nichts anfangen kann, mit denen der Autor um sich schmeißt, verliert man sicherlich schnell die Lust an der spannenden und brisanten Geschichte. Schon die erste Szene ist actiongeladen und man wähnt sich als Leser in einem Hollywood-Actionfilm. Vielleicht hat Suarez diese Szene auch im Hinblick auf einen Film geschrieben, was aber absolut nichts Schlechtes ist, denn man kann sich bildlich vorstellen, was in jeder Szene gerade passiert. Spannend ist es sowieso von Anfang bis Ende, gar keine Frage!

    Die Protagonisten waren mir dieses Mal leider ein wenig zu fern. Die einzelnen Episoden mit dem jeweiligen Protagonisten waren mir zu sehr auseinander gezogen, so dass ich erst wieder relativ zum Ende hin einen Draht zu Detective Pete Sebeck oder Jon Ross hatte. Nathalie Phillips hatte eh eine sehr sparsame Rolle, was ich schade finde.

    Das Cover des Taschenbuchs ist genauso gestaltet wie das seines Vorgängers, nur dass der versinnbildlichte Datenstrom dieses Mal in Grün- und Blautönen gehalten ist. Der untere Teil es Covers ist schwarz, der Titel ist in weißer Spotlackoptik drauf aufgebracht.

    Fazit: Daniel Suarez hat mit „Daemon“ und „Darknet“ einen hochbrisanten Zweiteiler geschaffen, in dem er uns aufzeigt, welche Gefahren und Risiken unsere moderne, von Datenströmen gelenkte Welt birgt. Dass unser Wohlstand nur aus Einsen und Nullen besteht, der von findigen Menschen gehackt und ausradiert werden kann. Wir sollten unsere Technik nutzen, aber zum Wohle der Menschheit, nicht zu deren Verderben. Dies hat Matthew Sobol vor allen anderen erkannt, er war ein großer Mann! Ich vergebe viereinhalb von fünf Sternen!

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    MamaBuecherschranks avatar
    MamaBuecherschrankvor 5 Jahren
    WENN COMPUTER DIE MACHT ÜBERNEHMEN

    Stell dir vor, die Welt wird von Computern beherrscht. Wie würde das aussehen? Das hier ist die Fortsetzung von dem Buch "Daemon". Inzwischen wird die Welt von Computern beherrscht, und damit ist praktisch alles möglich. Natürlich ist das eine Vorstellung, die den großen Banken und Politikern gar nicht gut ankommt. Aber was tun, wenn ein offener Krieg nicht möglich ist, weil ein Trojaner sonst alle gespeicherten Daten löscht? Ein Krieg ist vorprogrammiert, und der muss im Geheimen stattfinden. Die Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einem realen Comuterspiel. Auf normalen Aufgaben werden Quests, und eine ganz besondere Quest hat ein alter Bekannter zu erfüllen: Pete Sebeck, der Detective, der im Ersten Band mit der Giftspritze hingerichtet wurde und auf wundersame Weise wieder auferstanden ist...  Es kommt nicht oft vor, dass ich eine Fortsetzung besser finde als den Vorgänger, aber hier ist genau das de Fall. Die schlüssige, rasante Handlung tröstet über die technikverliebten Details hinweg. Aber Vorsicht! Wem schon Daemon zu blutig war, der sollte sich hier erst recht nicht dran wagen, sind hier doch einige sehr drastische Szenen zu lesen... Wer knallharte Action liebt dürfte an diesen beiden Büchern nicht vorbei kommen.

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    Eglfingervor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Man sollte den ersten Teil "DAEMON" gelesen haben...
    Rezension zu "DARKNET" von Daniel Suarez

    Ein DAEMON hat die digitale Welt erobert, und wer das Internet beherrscht, beherrscht auch den Planeten. Die Menschen, die sich unterordnen, erleben die Realität wie ein Computerspiel und werden mit ungeheuren Kräften ausgestattet. So gewinnt der DAEMON nach und nach immer mehr Macht jenseits der Datenströme. Und staunend erkennt die Menschheit: Vielleicht ist das die Rettung der Zivilisation. Doch diejenigen, die bisher das Sagen hatten, wollen sich nicht kampflos entthronen lassen. Auf allen fünf Kontinenten treten die Söldnerarmeen des Global Business an gegen den DAEMON. Und bald herrscht Terror in allen Ländern, brennen Städte und Dörfer, rüsten sich zwei Heere zur letzten Schlacht.

    Viel mehr gibt es zum Klappentext fast nicht mehr zu sagen. Dieses Buch ist der zweite Teil zu DAEMON. Während es im ersten Teil darum ging, wie der DAEMON sich auf teils gewalttätige Art die Weltherrschaft aneignet, geht es im zweiten Teil nun darum, wie die Menschen mittels des DAEMON eine neue Gesellschaftsstruktur aufbauen. Diese ist nun darauf ausgelegt, dass die Macht so aufgeteilt ist, dass nicht mehr einzelne viel Macht haben, aber auch nicht, dass alle gleich viel Macht haben. Es wird versucht ein Mittelmaß zu finden. Dies soll gelingen, indem Gemeinden dezentral produzieren und auch autark in ihrer Energieversorgung sind. Vor Allem soll dies auch aus umweltschutztechnischer Sicht nachhaltig geschehen. So benötigen sie nur einen schwachen Staat und machen sich unabhängig von privaten Großkonzernen. Und hier kommen dann die Gegner ins Spiel, denn den privaten Großkonzernen und den Mächtigen im Staat passt das überhaupt nicht, denn in dieser neuen Gesellschaftsstruktur werden sie nicht mehr benötigt. Der Staat übergibt die Aufgabe die alte Weltordnung wiederherzustellen, privaten Militärfirmen, die den Großkonzernen gehören. Mit falschen Nachrichten und selbstgedrehten Propagandafilmen, wollen sie die Bevölkerung, die sich noch nicht dem Darknet angeschlossen haben in Panik versetzen und sie so auf ihre Seite ziehen. Am Ende kommt es zum kriegerischen Showdown. Und während dieser ganzen Zeit, wird Detective Sebeck von Sobol, dem Gründer des DAEMON, auf eine Quest geschickt. Seine Aufgabe ist es eine Rechtfertigung für die Freiheit der Menschen zu finden. Ob ihm das gelingt bleibt bis zur letzten Seite des Buches offen.

    Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Sie ist spannend bis zum Schluss und es ist ausreichend für Action gesorgt. Während im ersten Teil der Lesefluss durch zu viele technische Begriffe sehr stark unterbrochen war, liest sich dieser Teil sehr flüssig. Es gibt zwar auch in diesem Teil einige technische Begriffe, die ich nicht kenne, aber sie unterbrechen den Lesefluss nicht. In diesem Buch wird mehr auf die gesellschaftlichen Dinge eingegangen, als auf die technischen. Was mich aber insgesamt stört, ist, dass die ganze Geschichte auf zwei Bücher aufgeteilt wurde. Meines Erachtens gehören sie eindeutig zusammen, denn das erste Buch hört einfach mittendrin auf und das zweite Buch ist ohne das erste nicht zu verstehen. Für mich entsteht der Eindruck, dass die Aufteilung der Geschichte auf zwei Bücher rein wirtschaftliche Aspekte des Verlags waren. Deshalb gebe ich diesem Buch nur vier Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "DARKNET" von Daniel Suarez

    Das Buch ist absolut klasse. Auch hier ist es wieder so, dass man sich auf eine Zukunftsvison einlässt, die einerseits erschreckend ist, die andererseits aber auch Chancen bietet. Um jedoch die gesamte Story zu begreifen, soll man unbedingt DAEMON vorher gelesen haben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    litschis avatar
    Nervenkitzel, Action und Science Fiction auf höchstem Niveau: Dafür ist der Autor Daniel Suarez bekanntSein neuer Cyberthriller "Kill Decision", handelt von Killermaschinen, die unsere Welt radikal verändern werden. Das Buch ist näher an der Wirklichkeit, als man vielleicht annimmt, denn als gelernter Computerspezialisit kennt Suarez die Möglichkeiten, aber auch Risiken der weltweiten Vernetzung und Digitalisierung. 

    Mehr zum Buch:
    Sie leben nicht. Aber sie töten.
    Blutiger Drohnenangriff auf eine Pilgerstätte im Irak. Ein weiterer Angriff trifft eine kalifornische Universität. Die Biologin Linda McKinney weiß nichts davon als sie im afrikanischen Dschungel gekidnappt wird. Ihr Entführer heißt Odin, und er hat ihr offenbar das Leben gerettet. Wer sind die Mächte, die Lindas Forschungen zur Schwarmintelligenz der Ameisen unterdrücken wollen? Während sich in den USA brutale Bombardements häufen und in den hintersten Winkeln des Planeten Millionen fliegende Tötungsmaschinen produziert werden, macht sich das Team um Odin und McKinney daran, die Menschheit vor der Vernichtung durch ihren eigenen Fortschritt zu retten.


    Hinter der Fiktion, stehen handfeste ethische Fragen: "Wie sehen die Kriege der Zukunft aus?", "Wie sehr darf Technik unseren Alltag bestimmen?" und "Ist die Entwicklung autonomer Killermaschinen denkbar?".

    Welche Gedanken gehen dir bei diesem Thema durch den Kopf? Sag uns deine Meinung nimm so an der Verlosung teil! Wir verlosen zusammen mit dem Rowohlt Verlag 5x "Kill Decision" und zusätzlich 3 Buchpakete mit allen 3 Büchern des Autors (Kill Decision, Daemon & Darknet)!
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