Daniel Twardowski Tod auf der Northumberland

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Inhaltsangabe zu „Tod auf der Northumberland“ von Daniel Twardowski

Der erste Roman einer Serie um den New Yorker Privatdetektiv John Gowers Ein actionreicher historischer Kriminalroman, der Mitte des 19. Jahrhunderts in New York, auf einem alten britischen Segelschiff und auf der Insel St. Helena spielt. New York, 1865: Als Privatdetektiv John Gowers seinem Auftraggeber Senator Blandon mitteilt, dass dessen verschwundene Tochter als Prostituierte arbeitet, weigert sich Blandon, den Detektiv zu bezahlen. Gowers verkauft sein Beweisfoto daraufhin einer Zeitung – und muss die Stadt aus Angst vor Blandons Rache verlassen. Im Auftrag der Britin Emmeline Thompson begibt er sich auf das Schiff Northumberland, wo er den Tod von Emmelines Vater Samuel untersuchen soll. Dabei kommt er einer Gruppe von Verschwörern auf die Spur, zu der wohl auch Samuel selbst gehörte …

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    Tod auf der Northumberland
    Schokolatina

    Schokolatina

    13. July 2014 um 12:05

    JJohn Gowers ist Investigator. Nicht zu verwechseln mit Detektiv. Er wird von einer jungen Frau angeheuert, mit ihr auf der Northumberland nach St. Helena zu fahren, da ihr Vater sich auf der bisherigen Reise erhängt hat, sie aber dem Frieden nicht traut und Gowers den Tod untersuchen soll. Im Laufe des Buches kristallisieren sich mehrere Erzählstränge heraus. Zum einen wird über Johns Eltern berichtet und die Schufterei unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem schottischen Bergwerk um 1800. Dann tauchen immer wieder Fragmente auf über den Kleinen Korporal, den französischen Kaiser Napoleon Bonaparte, der auf eben diesem Schiff in die Verbannung nach St. Helena geschippert wurde. Ein sehr geheimnisvoller Strang berichtet über Friedhöfe in Paris, dunkle Ecken, den Stellungskrieg in Sewastopol und Inkerman auf der Krim, nächtliche Gespräche mit drohendem Unterton und Mord und Totschlag, immer wieder. Und dazwischen immer wieder John Gowers, der einerseits krampfhaft versucht, sein Inkognito als Bruder der jungen Dame aufrecht zu erhalten und zum anderen, aus den Seeleuten irgendwelche Informationen zu kitzeln, der Spitzel bezahlt, sich umhört, sich umsieht, seine Gedächtnisscheiben rotieren lässt, dass es nur so qualmt. Durch den geschickten Abbruch am Ende eines jeden Kapitels gerade dann, wenn etwas Spannendes passiert, dadurch, dass dann garantiert erst einmal ein anderer Erzählstrang wieder auftaucht, dadurch ergibt sich schon eine gewisse Spannung. Es bleibt natürlich nicht bei dem einen Toten auf der Northumberland, es kommen auch noch Schatzkarten, versteckte Schätze und verwirrte Gemüter dazu, inklusive Kielholen von schiffsjungs nachstellenden pädophilen englischen Lords. Kurzum, es ist spannend, versiert erzählt, und sehr unterhaltsam. Bei einem Kapitel muss man aufpassen, als John Gowes, noch im inkognito, und sein Kabinengefährte einander ihre Lebensgeschichte erzählen, abwechselnd in jeweils einem Satz. Wenn man dieses stilistische Mittel nicht mitkriegt, dann ist man in diesem Kapitel hoffnungslos verloren und sehr sehr verwirrt. Ansonsten lernt man dazu noch einiges, über St. Helena, Napoleon, geschichtliche Zusammenhänge, den Krimkrieg und auf was sonst noch so alles angespielt wird. 

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