Daniel Wallace Die Nacht der Wassermelonen

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht der Wassermelonen“ von Daniel Wallace

Sie ist jung, schön, und sie verströmt eine Aura von Sinnlichkeit und Verführung. Als Lucy Rider an einem heißen Sommertag in der kleinen Gemeinde Ashland aus dem Auto steigt, wissen alle, dass es mit der Ruhe des Ortes vorbei ist - nichts wird mehr so sein wie zuvor. Viele Jahre später kommt ein junger Mann nach Ashland, der nichts über seine Eltern weiß - nur, dass er an dem Tag hier geboren wurde, als seine Mutter Lucy starb. Er beginnt Fragen zu stellen, und er erfährt alles über ein Festival, bei dem Jahr für Jahr mit einem Fruchtbarkeitsritual das Ernteglück beschworen wurde - bis seine Mutter das Ritual zerstört hat ...

Sehr sehr sehr gutes Buch!

— thelexxx
thelexxx

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  • Rezension zu "Die Nacht der Wassermelonen" von Daniel Wallace

    Die Nacht der Wassermelonen
    thelexxx

    thelexxx

    06. June 2011 um 12:01

    Ashland, Alabama – die personifizierte Südstaaten-Kleinstadt: heiß, engstirnig und geheimnisvoll. Was früher die Hauptstadt der Wassermelonen war, ist heute nichts weiter als eine Erinnerung; die einst weltbekannten Melonenfelder sind verdorrt, Stadt und Menschen stehen still und die Tradition, die Identität Ashlands, ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Doch das war nicht immer so. Vor 19 Jahren war alles noch, wie es immer war und immer bleiben sollte: die Menschen waren glücklich, die Sommer fantastisch und die Bürger der Stadt feierten jedes Jahr ihr Wassermelonenfest. Ashland war nicht irgendeine Stadt, sie hatte eine einzigartige Kultur, einen einzigartigen Mythos, Ashland war etwas Besonderes: die Welthauptstadt der Wassermelonen. Zumindest war sie es, bis eine Fremde in die Stadt kam, die alles verändern sollte. --- Als Lucy Rider in einem luftigen Sommerkleid und mit heruntergelassenen Fenstern in der Stadt hielt, um sich um ein paar der Immobilien ihres Vaters zu kümmern, war dies der Anfang vom Ende. Sie ließ sich für einige Zeit in der Stadt nieder und hatte keine Eile, nachhause zurückzukehren. Lucy Rider war von einer Schönheit, wie sie in Ashland nicht anzutreffen war, sie trug Kleider, die es in Ashland nicht zu kaufen gab und sie tat Dinge, die man in Ashland nicht tat. Selbst wenn es ihr gelang, über die Doppelmoral und die Engstirnigkeit der Einwohner Ashlands hinwegzusehen, so war sie doch außerstande den archaischen und unmenschlichen Ritus zu akzeptieren, der den Kern des Wassermelonenfestes darstellte: Die Krönung des Wassermelonenkönigs. --- Mit einer List erreichte Lucy zwar ihr Ziel, doch wurde sie von nun an von der gesamten Stadt geschnitten und steuerte unweigerlich auf die Tragödie zu: den Tag der Geburt ihres Sohnes, der gleichzeitig auch der Tag ihres eigenen Todes war. --- Daniel Wallace erzählt uns die Geschichte des 18jährigen Thomas Rider, welche sich nicht nur auf die Suche nach seiner Vergangenheit macht, sondern auch versucht, seine eigene Identität unterwegs zu finden. Aufgewachsen bei seinem Großvater, der eine gute Geschichte stets der Wahrheit vorzog, und einer Frau, die er Anna nennt, weiß er nicht viel über sich oder seine Eltern – nur, dass seine Mutter einst für einige Zeit in Ashland gelebt hat, er dort geboren und sie dort gestorben ist. Also macht er sich auf den Weg in die ehemalige Welthauptstadt der Wassermelonen. Auf der Suche nach der Wahrheit wird er – entgegen aller Erwartungen – mit offenen Armen empfangen. Denn die Einwohner Ashlands glauben an die Erfüllung eines Schicksals – lang lebe der König. --- Wallace gelingt mit seiner clever-aufgebauten Generationengeschichte nicht nur ein feinfühliges Portrait einer vom Unglück geschundenen Familie, sondern auch ein Blick in die kindliche und verletzliche Seele der Kleinstädte, denen wir irgendwie alle entstammen. Hinter der Geschichte steckt viel mehr als eine provinzielle Südstaatenstory; es geht um den Umgang mit Verlust, den Umgang mit der Wahrheit und den Umgang mit allem, was passiert ist. „Die Wahrheit ist wie ein Fisch […]. Sie flutscht einem ständig durch die Finger. Deshalb strengen wir uns erst gar nicht groß an, und amüsieren uns über die Idioten, die’s versuchen und sich dabei mächtig naß spritzen.“ (S. 15.). Wallace erzählt – wie auch in seinem berühmten und von Tim Burton verfilmten Debut „Big Fish“ – mit viel Witz und Magie und schafft so etwas, was den Wenigsten gelingt: er macht aus einer ernsten, realen und tragischen Geschichte voller Zweifel und Konflikte das, was Kleinstadtbürger wohl als eine Legende bezeichnen würden. --- Auch zu lesen auf buchpiraten.blogspot.de

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  • Rezension zu "Die Nacht der Wassermelonen" von Daniel Wallace

    Die Nacht der Wassermelonen
    Petruscha

    Petruscha

    20. April 2009 um 08:16

    Generationsgeschichte mit fantastischen Elementen. Junger Mann macht sich auf die Suche nach Erinnerungen an seine verstorbene Mutter.