Daniel Wilde Im Sumpf des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Im Sumpf des Bösen“ von Daniel Wilde

Der Roman ist ein brachialer Horrorthriller, der die Nerven des Lesers auf geniale Weise fordert und seine Gefühle an den Rand des Wahnsinns treibt. Die fesselnde Story bannt den Leser und schickt ihn in einen Kampf, wo er inmitten mehrer Fronten von Gut und Böse entscheiden muss, >wie komme ich hier wieder lebendig heraus. < Packend bis zum Ende. Ein Thriller der Hannibal Lector das Wasser reichen kann. (Quelle:'Flexibler Einband/14.06.2012')
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  • Mozart löst ab jetzt ein etwas anderes Kopfkino aus

    Im Sumpf des Bösen
    Sunny7

    Sunny7

    21. August 2017 um 22:18

    Klappentext:Der junge aufstrebende FBI Agent Sando wird eines Tages nach L.A. berufen, um der dortigen FBI- Behörde bei einem bislang aussichtslosen Fall zu helfen. Bevor er begreift, auf was er sich eingelassen hat, nimmt der Fall ungeahnt grausame Dimensionen an. Nicht nur das FBI, sondern auch die gesamte Stadt steht ihrem schlimmsten Alptraum gegenüber, dessen Wurzeln weit in der Vergangenheit begraben sind. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt, den Sando an den Abgrund des Bösen treibt. Hier muss er sich entscheiden, alles zu verlieren oder in den Sumpf des Bösen einzutauchen.Das Buch besteht im Grunde aus drei Teilen. Der erste Teil spielt ziemlich in der Vergangenheit in Berlin, wodurch man zunächst etwas verwirrt wird, da der Klappentext ja etwas anderes erwähnt. Doch bald wird klar, dass dies als Hinführung und für das spätere Verständnis notwendig ist. Der zweite Teil spielt dann 2011 in LA, wo zeitgleich zwei Serienkiller, der Virtuose und Machiste, ihr schauriges Unwesen treiben. Der dritte Teil spielt dann wieder in Berlin um die Geschichte abzurunden.Ich persönlich bevorzuge eine richtige Kapiteleinteilung, da es dann einfacher ist dem Wechsel der Erzählrichtung zu folgen. Da sehr viele Personen in dieser Geschichte mitwirken, kann man leicht den Überblick verlieren, besonders wenn mittendrin zwischen den Gedanken und Sichtweisen der einzelnen Figuren gewechselt wird. Die zahlreichen Charaktere mögen auch der Grund dafür sein, dass ich keine Figur gefunden habe, in die ich mich wirklich hineinversetzen konnte. Somit blieb ich als Leser ein außenstehender Beobachter anstatt Teil der Geschichte und konnte zu keinem Zeitpunkt richtig in die Story eintauchen. Den Schreibstil habe ich als recht holprig empfunden, was vielleicht dem fehlenden Lektorat/Korrektorat zuzuschreiben wäre. Zum Ende hin wurde der Lesefluss zwar etwas besser, aber viel ändern konnte es nicht mehr.Die Idee des Buches ist durchaus interessant und sicherlich nichts für zartbesaitete Leser mit empfindlichem Magen, aber wirklich überzeugen und packen konnte mich das Werk nicht. Der Virtuose ist noch der spannendste Charakter, nicht zuletzt da er mich an Hannibal Lecter erinnerte. Auch wollte sich für mich kein richtiger Spannungsbogen aufbauen, da ich die Arbeitsweise des FBI einfach absurd fand. Es ist bereits nach wenigen Seiten so offensichtlich wer Machiste ist, da mich die Inkompetenz der Ermittler einfach nur den Kopf schütteln ließ. Dadurch wirkt der Storyverlauf zwischendurch auch immer mal wieder recht langatmig, da sich die Ermittlungen im Kreis drehen. Als dann im letzten Teil der große Showdown näher rückt, häufen sich dann Handlungsweisen, die nicht wirklich nachvollziehbar sind.Ich war neugierig auf das Buch, da es vielversprechend klang und wurde leider enttäuscht, vielleicht habe ich aufgrund der anderen Rezension aber auch einfach zu viel erwartet. Schade

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  • Rezension zu "Im Sumpf des Bösen" von Daniel Wilde

    Im Sumpf des Bösen
    Penny Warren

    Penny Warren

    28. November 2012 um 18:28

    Ich muss zugeben, ich habe das Buch zweimal in der Hand gehabt, ehe ich begonnen habe es zu lesen. Der Klappentext auf der Rückseite wollte mich nicht so recht überzeugen, aber der Titel des Buches ließ mich einfach nicht mehr los – Im Sumpf des Bösen. Im Klappentext ist auch die Rede von “ungeahnt grausamen Dimensionen”, ich kann nur sagen, dass diese Stellenweise so grausam sind, dass ich zwischendrin einfach mal unterbrechen musste, um die Bilder wieder aus meinem Kopf zu bekommen. Rein theoretisch sollte ich an dieser Stelle wohl auch endlich mal erwähnen, worum es eigentlich geht. Ich fasse das mal kurz und grob zusammen, um nicht zu viel vorweg zu nehmen Es geht um zwei Serienkiller, die ihr wahrlich böses Unwesen treiben. Und zu allem Übel weiß das Böse auch von Erbgut ^^ … … Wo soll ich nur Anfangen, so viele Gedanken schwirren mir zu dieser Geschichte im Kopf herum. Aber ich kann sagen, alle sind positiv. Nicht nur dass es hier gleich zwei Serienkiller sind, es sind auch zwei unterschiedliche Blickwinkel – Einmal im Jahre 1946, als das Böse seinen Anfang nahm und im Jahre 2011. Zu Beginn des Buches fand ich es ein wenig verwirrend, denn im Klappentext war von einem FBI Agenten zu lesen, doch im ersten Teil des Buches tauchte dieser nicht auf. Wie mir bald klar wurde, war dies der Hintergrund der Geschichte. Wenn ich die erwähnten ungeahnt grausamen Dimensionen nochmals auffassen darf, musste ich in diesem Teil das Buch sogar für einige Zeit wieder ins Regal stellen. Ich zitiere: “Geschockt und gelähmt musste der arme wehrlose Mann immer wieder mit ansehen uns spüren, wie der Hammer auf seinen Kopf niederschmetterte. Er sah aber nicht, wie sich sein Kopf öffnete und das Gehirn nach und nach mit anderen Flüssigkeiten heraustrat.” (Seite 24) An sich ist diese Textstelle ja nicht weiter schlimm, aber da ich meine Bücher immer mit Kopfkino lese und förmlich in sie eintauche, war das einfach zu viel für mich. Nicht zuletzt, weil im vorangegangenen Satz das Opfer als arm und wehrlos beschrieben wird. Es folgen noch viele solcher Textstellen, aber bei keiner musste ich wieder das Buch so lang weglegen, ich war ja nun vorbereitet auf die Grausamkeiten. Als die Geschichte dann in das Heute eintaucht, verliert sich zunächst der Bezug zur Vergangenheit, dafür wird es aber nicht minder eklig. Was ich sagen will ist, dass genau DAS mir nach der vielen Thriller-Leserei gefehlt hat. Die detailreichen Beschreibungen der Gräueltaten des Virtuosen (Serienkiller 1) und der Verlauf der ganzen Geschichte. Ich hatte immer wieder genügend Zeit mir meine eigenen Theorien im Bezug auf den Täter zurecht zu legen, nur damit dann am Ende alles wieder umgeschmissen wird und ich mir was neues ausdenken darf. So bleibt doch ein Buch spannend bis zum Schluss, oder nicht?! Apropos Schluss … der ist auch nicht zu verachten. So glaubte ich doch das Ende sei geschrieben und wunderte mich über noch mehr Leseseiten. Noch eine letzte unerwartete Wendung! Und damit hatte ich nun wirklich nicht im geringsten gerechnet. Sehr schön gelöst das Ganze will ich meinen. Fazit: Wer gern einmal einen Blick in des Menschen tiefen Abgrund schauen möchte und vor detailreichen Gräueln nicht zurückschreckt, dem ist Im Sumpf des Bösen nur wärmstens zu empfehlen!

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