Daniel Wolf Das Licht der Welt

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Inhaltsangabe zu „Das Licht der Welt“ von Daniel Wolf

In seiner Heimat tobt ein brutaler Krieg. Er kämpft für Frieden und Wohlstand. Doch er hat einen mächtigen Feind, der alles daransetzt, ihn zu vernichten. Varennes-Saint-Jacques im Jahre des Herrn 1218: Eine Stadt, drei Menschen, drei Schicksale. Der Buchmaler Rémy Fleury träumt von einer Schule, in der jedermann lesen und schreiben lernen kann. Sein Vater Michel, Bürgermeister von Varennes, will seine Heimat zu Frieden und Wohlstand führen, während in Lothringen Krieg herrscht. Die junge Patrizierin Philippine ist in ihrer Vergangenheit gefangen und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Sie alle eint der Wunsch nach einer besseren Zukunft, doch ihre Feinde lassen nichts unversucht, sie aufzuhalten. Besonders der ehrgeizige Ratsherr Anseau Lefèvre hat geschworen, die Familie Fleury zu vernichten. Niemand ahnt, dass Lefèvre selbst ein grausiges Geheimnis hegt.

Die Fortsetzung und genauso fesselnd wie der 1. Band

— Lesewunder
Lesewunder

Sehr guter zweiter Teil. Aber jetzt brauche ich eine Pause von 1200 Seiten Schinken, egal wie toll sie sind. :-)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine gelungene Fortsetzung zu "Das Salz der Erde", auch wenn die Handlung teilweise stark an Band 1 angelehnt ist.

— Jisbon
Jisbon

Eine spannendes und fesselndes Buch aus dem Mittelalter

— tobias_liebert
tobias_liebert

Gelungene Fortsetzung der Fleury-Chroniken. Geschichte hat Höhen und Tiefen wie "Das Salz der Erde" bleibt jedoch trotzdem dynamisch.

— Noizeit
Noizeit

Der Autor hat einen Teil der Geschichte aus dem letzten Buch einfach abgekupfert und den Endkampf fand ich alles andere als realistisch.

— une_fleur
une_fleur

Gigantischer Historienschmöker, der die bewegten Zeiten einer fiktiven mittelalterlichen Stadt und seiner Bewohner sehr lebendig schildert.

— Klusi
Klusi

Herzerwärmend, spannend, historisch - so muss für mich ein richtig schöner Schmöker sein.

— allegra
allegra

Ein authentisches und interessantes Buch, mit historischen Hintergrundwissen und einer packenden Geschichte. Besonders das Ende ist fesselnd

— Buecher-Liebe
Buecher-Liebe

Fazit: Ein faszinierender, opulenter, packender und spannender Roman, der einen von der ersten Seite nicht mehr loslässt.

— Bellexr
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  • Wer historische Romane mag, wird dieses Buch lieben!

    Das Licht der Welt
    Buecher-Liebe-de

    Buecher-Liebe-de

    02. June 2017 um 18:16

    Über den Inhalt Varennes-Saint-Jacques im Jahre des Herrn 1218: Eine Stadt, drei Menschen, drei Schicksale. Der Buchmaler Rémy Fleury träumt von einer Schule, in der jedermann lesen und schreiben lernen kann. Sein Vater Michel, Bürgermeister von Varennes, will seine Heimat zu Frieden und Wohlstand führen, während in Lothringen Krieg herrscht. Die junge Patrizierin Philippine ist in ihrer Vergangenheit gefangen und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Sie alle eint der Wunsch nach einer besseren Zukunft, doch ihre Feinde lassen nichts unversucht, sie aufzuhalten. Besonders der ehrgeizige Ratsherr Anseau Lefèvre hat geschworen, die Familie Fleury zu vernichten. Niemand ahnt, dass Lefèvre selbst ein grausiges Geheimnis hegt … Meine Meinung „Das Licht der Welt“ ist bereits der zweite Teil des Mittleralter-Epos von Daniel Wolf. Den ersten Teil habe ich (leider bisher) noch nicht gelesen, das schränkt das Verständnis für diesen Teil jedoch in keinster Weise ein. Es handelt sich hier nicht einfach nur um einen erfunden historischen Roman – im Gegenteil; man erfährt auch so einiges Historisches, in erster Linie geht es aber natürlich um eine fiktive Stadt und um fiktive Charaktere. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben. Liebe, Freundschaft, Feindschaft, Krieg fesseln den Leser von Anfang bis Ende. Man leidet mit den Figuren, man freut sich mit den Figuren und man hofft immer wieder, dass sich alles zum Guten wendet. Von 1152 Seiten kann natürlich nicht jede einzelne spannend sein, da der Roman aber viele Handlungen und auch einige kleine Nebengeschichten enthält, entsteht trotzdem kein Gefühl der Langeweile, ich war am Ende doch überrascht, das Buch nach wenigen Tagen schon durchgelesen zu haben. Fazit Wer historische Romane mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Man sollte sich von den vielen Seiten nicht abschrecken lassen, letztlich wird man doch jede Seite genießen.

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  • Das Mittelalter lebt weiter!

    Das Licht der Welt
    CosmoKramer

    CosmoKramer

    25. November 2016 um 23:23

    Dies ist der zweite Teil der Fleury Saga. Ein dicker Schinken, an den man sich erst mal herantrauen muss, mit 1152 Seiten. Wer jedoch den ersten Band geschafft hat oder aber Mittelalterromane mag, muss das Ding einfach lesen. Michel Fleury ist Bürgermeister von Varennes-Saint-Jacques in Oberlothringen. Eigentlich läuft für ihn alles super. Er ist verheiratet, hat einen Sohn, der genau weis was er will, hat viele Freunde und seine Heimatstadt lebt in Freiheit. Aber die Idylle brökelt. Zum einen macht Anseau Levevre ärger, sodass Michel in Rügen muss. Was harmlos beginnt wird immer schlimmer sodass Levevre, der auch im Rat sitzt, immer mehr Verbrechen begeht und auch vor Mord nicht zurückschreckt. Er ist ein Sadist dem Morden auch Spass und Befriedigung verschaft. Ausserdem will er Macht und Michel vernichten. Sein Sohn will Buchmaler werden und hegt den Traum die erste weltliche Schule zu gründen. Sein Vater findet das nicht toll und kann sich erst langsam damit anfreunden, das sein Sohn Remy einen anderen Weg einschlägt als er und nicht Kaufmann wird. Die Schule provoziert die Kirche und der Klerus will diese vernichten wenn es sein muss mit Gewalt. Michel und der oberste Rat wollen eine Handelsmesse in Varennes durchführen. Dies ist Anfangs schwierig aber als die Messe sich zu etablieren beginnt und langsam grösser wird und auch Varennes zu mehr Ansehen verhilft, ruft das die nächsten mächtigen Feinde hervor, welche dadurch ihren Wohlstand gefährdet sehen. Auch das Mädchen, Phillipine, in welches sich Remy verliebt, hütet ein schreckliches Geheimnis. So bleibt es nicht lange friedlich und Varennes muss wieder mal um seine Freiheit kämpfen.Das Buch ist wie auch sein Vorgänger ganz großes KIno. Man wird hineingesogen in das 13. Jahrhundert in Oberlothringen und vergiss für einige Stunden alles um sich herrum. Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet und auch der Schreibstil ist sehr flüssig so dass die dicke des Buches gar nicht so extrem erscheint. Immer wieder flammen Ereignisse zu kleinen Höhepunkten auf bis es am Ende zum Finalen Showdown kommt. Und mehr noch werden diese kleinen Höhepunkte dem Leser nicht nur so dahin geworfen. Sie haben alle ihren Sinn innerhalb der Geschichte und treiben diese nach vorne. Mehr noch: Was z.B. auf Seite 100 passiert ist aufeinmal auf Seite 800 wieder präsent und wird wieder aufgegriffen und bestimmt dann das weitere Verhalten der Charaktere. Die Sprache bedient sich vieler Begriffe aus dem Mittelalter die durch ein kleines Lexikon am Schluss erklärt werden. Liest man sich die Geschichtlichen Hintergründe durch, die der Autor uns erklärt, wird deutlich wie fein er recherchiert hat. Fiktion wird in wahre Begebenheiten eingebetet. Angefangen mit der Erfindung der Stadt Varennes sind die Beschreibungen der Lebensumstände aber wahr. Erfundene Personen treffen echte Personen der Geschichte usw. Ich habe grossen Respekt wie ein Autor so ein Monster-Meistererk schreiben kann ohne im Niveau zu sinken. Da gibt es eigentlich nur eins zu sagen: lesen, lesen, lesen!

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  • LeseMaus liest

    Das Licht der Welt
    Zickemausi

    Zickemausi

    19. October 2016 um 22:58


    🐁🐁🐁🐁🐁

    Schließt nahtlos an den ersten Teil an und konnte mich genauso gut in die Stadt Varenne St. Jaques entführen... 
    Ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte der Familie Fleury weitergeht...

  • Toller und spannender Mittelalterroman

    Das Licht der Welt
    tobias_liebert

    tobias_liebert

    26. December 2015 um 17:49

    Daniel Wolf – Das Licht der Welt Oberlothringen im Jahre 1218. Bürgermeister Michel Fleury der kleinen Stadt Varannes-Saint-Jaques tut alles, damit die Bewohner in Ruhe und Frieden leben können. Da er dem Kaiser von Frankreich bei einer Auseinandersetzung zum schnellen Sieg verholfen hat, bekommt die Stadt als Belohnung das Recht eine Messe abzuhalten. Durch diesen Erfolg steigen die Beliebtheit und das Ansehen von Michel Fleury weiter. Sehr zum Leidwesen von Arsenau Lefèvere der alles versucht um der Stadt und damit dem Bürgermeister zu schaden. Remy Fleury, der Sohn vom Bürgermeister, gründet eine Schreibwerkstadt und eine Schule. Mit der Schule will er Bildung für alle ermöglichen, da sich sonst nur sehr reiche Bürger einen Lehrer beziehungsweise die Domschule leisten können. Aber mit diesem Vorhaben macht er sich die Kirch zum Feind. Eines Tages tritt die geheimnisvolle und schöne Patrizierin Philippine in sein Leben. Remy und Philippine müssen aber ihre Beziehung geheim halten, da die Patrizierin noch verheiratet ist. Das Schicksal der beiden wird durch die Beziehung unausweichlich mit dem Schicksal der Kleinstadt verbunden. Das Licht der Welt von Daniel Wolf ist die Fortsetzung des Romans das Salz der Erde. Das Buch habe ich aber nicht gelesen. Ich denke, beide Romane sind eigenständige Werke. Jedenfalls kann man das Buch ohne Probleme lesen und verstehen. Es wird nicht auf alte Begebenheiten verwiesen oder diese erwähnt. Das Buch ist spannend und fesselnd. Es gibt keine Hänger im Buch oder längere Beschreibungen der Landschaft. Die Charaktere wirken lebensecht. Das mittelalterliche Leben wird sachlich beschrieben.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    31. October 2015 um 21:17

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Ein schöner historischer Schmöker

    Das Licht der Welt
    loralee

    loralee

    03. October 2015 um 12:28

    Ich brauchte unbedingt etwas seichtes und ruhiges zu lesen, das aber trotzdem die Spannung hält und obendrein Interessantes bietet. "Das Licht der Welt" erfüllte all diese Kriterien zu meiner Zufriedenheit. Der zweite Teil der historischen Trilogie von Daniel Wolf dreht sich wieder um die Familie Fleury und die fiktive Stadt Varenne-Saint- Jacques in Lothringen. Michel Fleury ist Bürgermeister der inzwischen freien Stadt Varenne und es keimen erste Demokratisierungsideen auf. Die Trennung von Kirche und Stadtverwaltung wird genauso geprobt, wie innovative Ideen ausprobiert - im Handel wie in der Bildung - die erste städtische Schule wird gegründet und die erste weltliche Buchwerkstatt nimmt seine Arbeit auf. Der Wiederstand gegen diese Neuerungen ist groß. Die Familie Fleury muss sich gegen mächtige Feinde behaupten. Das war der interessante Part der Geschichte. Was die Spannung angeht, haben wir es reichlich mit Intrigen, Überfällen, Schlachten und Belagerungen zu tun. Das Schicksal der Familie Fleury ist inzwischen noch enger mit dem Schicksal der Stadt verknüpft. Leider folgt die Handlung allzu offensichtlich dem selben Muster wie der erste Teil der Reihe, "Das Salz der Erde". Die Erlebnisse, Barrieren und Glücksmomente, die Rémy Fleury, Sohn von Michel Fleury erlebt, sind den Erlebnissen seines Vaters als junger Mann allzu ähnlich. Schade. Dennoch liessen mich Schreibstil und Spannung durch die rund 1100 Seiten gleiten, als hätte ich nicht den dicksten Schinken aller Zeiten in der Hand. Die ausführliche Beschreibung von Politik und Handel sind so interessant und lebendig erzählt, dass ich mich direkt in das 13. Jahrhunder zurück versetzt fühle und mir gut vorstellen kann, wie eine Stadt in der Zeit tatsächlich funktionierte. Das Licht der Welt ist ein solider historischer Roman ohne große Überraschungen. Das Setting fokussiert auf die damaligen politischen Verhältnisse und die Rolle des Handels im Kampf um die Macht in der Region. Die Geschichte ist leicht verdaulich und weist eine spannende Handlung rund um die sympathische Familie Fleury und ihren Freunden und Feinden auf. Der ideale Schmöker für zwischendurch.    

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  • Sehr facettenreichen Historienroman

    Das Licht der Welt
    Soeltjer

    Soeltjer

    26. August 2015 um 09:24

    Nachdem der erste Teil "Das Salz der Erde " teilweise als Plagiat anderer Historienromane abgestempelt wurde, steht dieses Buch thematisch völlig selbstständig da! Das Buch ist durchweg spannend und in der Handlung SEHR facettenreich. Äußerst lesenswert! Es ist sinnvoll vorab den ersten Teil gelesen zu haben.

  • Das Licht der Welt

    Das Licht der Welt
    -sabine-

    -sabine-

    04. July 2015 um 14:10

    Es war toll, die vielen altbekannten Figuren aus dem ersten Band wiederzutreffen. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, Michel de Fleury ist Bürgermeister der aufsteigenden Stadt Varennes-Saint-Jacques, sein Sohn Rémy hat die Kunst der Buchmalerei erlernt und hat das Ziel, eine Schule in seiner Heimatstadt zu errichten und Michel wünscht sich nichts sehnlicher als eine eigene Handelsmesse. Doch diese Ideen stoßen nicht bei allen auf Zuspruch, Unfrieden macht sich im Land breit. Leider habe ich etwa gebraucht, um wieder richtig in die Geschichte eintauchen zu können, dabei ist der Einstieg eigentlich fesselnd und spannend – denn man wird direkt in eine Schlacht hineingeschmissen, an der auch Bürger Varennes beteiligt sind und man darf schon sich schon früh von den Verhandlungsqualitäten Michel de Fleurys überzeugen. Schon bald taucht dann auch Michels Sohn Rémy auf der Bildfläche auf, und spätestens ab diesem Zeitpunkt hatte mich die Geschichte gepackt. Im weiteren geht es eigentlich immer um das Städtchen Varennes – es ist Mittelpunkt der Geschichte und man erlebt Höhen und Tiefen der Stadt und seiner Einwohnern, zum Beispiel bei der bevorstehenden Handelsmesse, beim Bau der Schule und natürlich auch beim Kampf mit Neidern und böswilligen Gegnern – und die gab es zuhauf. Während man im ersten Band mit Michel ja auch durch die Landen zieht, fehlt dies gänzlich im zweiten Teil und man verweilt die ganze Zeit in Varennes und Umgebung – und ich muss gestehen, dass ich das Reisen und die Eindrücke andere Länder ein bisschen vermisst habe. Daniel Wolf hat auch für diesen Roman gut recherchiert – und das merkt man beim Lesen auf jeder Seite. Auch wenn er sich nicht immer an historische Gegebenheiten gehalten hat – und darauf geht der Autor in den abschließenden Anmerkungen ein - versteht er es doch, Wahrheit und Fiktion geschickt miteinander zu verknüpfen. Die Charaktere sind wieder einmal toll gezeichnet und es hat Spaß gemacht, ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte zu begleiten. Dies gilt natürlich insbesondere für Michel und Isabelle, die ich aus dem ersten Band ja schon kannte und die ich beide ins Herz geschlossen habe. Zwar fand ich Michels gutmütige Art manches Mal ein wenig anstrengend, und ich hätte mir gewünscht, dass er auch mal was Unüberlegtes tut, trotzdem ist er mir durch und durch sympathisch. Gleiches gilt für Isabelle, die nicht nur schön, sondern auch klug und mutig ist und die Familie zusammenzuhalten weiß. Rémy war mich auch gleich zu Beginn sympathisch, weil er einen eigenen Kopf hat, auch schon mal mit diesem durch die Wand laufen möchte und dennoch das Herz am rechten Fleck hat. Doch er lernt im Laufe der Geschichte dazu und bleibt sich selbst dabei doch immer treu. Es gibt noch viele weitere Figuren, die toll gestaltet sind und die sich während der gut 30 Jahre, die der Roman beschreibt, entwickeln. Zwar sind die Bösen wirklich böse durch und durch und scheinen gar keine liebenswerten Seiten zu haben, doch diese angedeutete „Schwarz-Weiß-Malerei“ konnte ich gut verschmerzen. Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und gut zu lesen, und obwohl er fast schon modern anmutet, hat sich bei mir rasch ein „historisches Gefühl“ und eine entsprechende Atmosphäre eingestellt. Als ich dann einmal drin war in der Geschichte, fand ich sie auch zu keinem Zeitpunkt langatmig – und das will bei knapp 1200 Seiten schon was heißen. Es ist zwar nicht immer so, dass die Handlung spannend ist, dennoch aber war ich gepackt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, was mit Varennes-Saint-Jacques und seinen Bewohnern noch so geschieht. Und schließlich war ich am Schluss dann sogar traurig, dass die Geschichte zu Ende ist und ich mich von den mir ans Herz gewachsenen Figuren verabschieden musste. Mein Fazit Eine tolle Fortsetzung der Reihe um Michel de Fleury! Zwar muss man den ersten Band nicht gelesen haben, um diesen zu verstehen, mir aber hat es Spaß gemacht, die Protagonisten des ersten Bandes wiederzutreffen und sie bei ihren Erlebnissen zu begleiten. Eine packende Geschichte, in der die Stadt Varennes-Saint-Jacques im Mittelpunkt steht und man ihren Fall und Aufstieg begleiten darf. Tolle Charaktere, ein packender Schreibstil und eine Geschichte, die einen mitfiebern lässt, machen diesen Roman zu einem wahren Lesevergnügen. Ich freue mich schon auf den dritten Teil!

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  • Das Licht der Welt

    Das Licht der Welt
    Klusi

    Klusi

    25. June 2015 um 15:54

    Dies ist die Fortsetzung des Romans „Das Salz der Erde“. Auf 1150 Seiten geht es im Großen und Ganzen um Wohl und Wehe der fiktiven Stadt Varennes-Saint-Jacques. Einige Einwohner der kleinen Stadt treten stärker in den Vordergrund, und so hat auch diesmal wieder Michel de Fleury eine wichtige Rolle, denn man könnte sagen, Varennes-Saint-Jacques ist sein Lebenswerk. Schon immer lagen ihm die Belange der Stadt am Herzen, und mittlerweile ist er der hoch geachtete Bürgermeister. Im Lauf der Handlung, die sich von 1214 bis 1248, über 34 Jahre erstreckt und deren hauptsächlicher Schauplatz die Stadt Varennes-Saint-Jacques ist, gewinnt auch immer mehr Michels Sohn Remy an Bedeutung. Der meisterliche Buchmaler hat große Träume für seine Heimatstadt. Er möchte eine Schule gründen, die nicht der Kirche untersteht und in der auch die Kinder einfacher Leute lernen können, um bessere Chancen für die Zukunft zu haben. Je stärker die Stadt an Bedeutung gewinnt, umso mehr Gegner finden sich im ihrem Dunstkreis. Die Kaufleute der Stadt Metz fürchten die starke Konkurrenz von Michel und seiner Gilde, und dem Vorsteher der Abtei Longchamp sind Remys Pläne ein Dorn im Auge. Die Stadtväter haben alle Hände voll zu tun, um ihren Stand in Oberlothringen zu behaupten, zudem haben sie einen gefährlichen Gegner in den eigenen Reihen, denn Anseau Lefévre, der Wucherer, stellt sich nicht nur quer, wenn es um interne Beschlüsse geht, sondern er hat auch ein dunkles, böses Geheimnis, und er hegt einen tödlichen Hass gegen die Familie Fleury. Als eines Tages die junge Adlige Philippine in Remys Werkstatt auftaucht, spüren beide, dass sie eine gewisse Seelenverwandtschaft verbindet, denn Philippine liebt Bücher über alles und ist fasziniert von Remys Handwerk und seinen Plänen. Aber Remy spürt, dass sie etwas vor ihm verbirgt, ein Geheimnis, das ihrer innigen Liebe im Weg steht. Das Leben und Sterben, Freud und Leid in Varennes-Saint-Jacques sind so anschaulich geschildert, die Menschen so lebendig beschrieben, dass es eine wahre Freude ist, diesen Roman zu lesen. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß in dieser Geschichte, sondern sie hat vielerlei Facetten und Nuancen zu bieten. So sind eben auch die Fleurys keine Heiligen, sondern Menschen mit Schwächen und Fehlern, und auch die negativen Charaktere sind nicht abgrundtief böse, zumindest nicht alle. Mit diesem gigantischen historischen Roman ging es mir wie mit seinem Vorgänger, ich konnte völlig in der Handlung versinken und war gefesselt vom Schicksal dieser mittelalterlichen Stadt und ihrer Bürger. Man merkt beim Lesen gar nicht, wie die Zeit vergeht. Die Handlung fliegt nur so dahin, und ehe man sich versieht, ist man schon am Ende angelangt, was man in Anbetracht der Seitenzahl gar nicht so schnell erwartet hatte. Historisch Interessierte werden ihre Freude an den Anmerkungen zum geschichtlichen Hintergrund des Romans und am umfangreichen Glossar haben, denn hier erfährt man sehr viel Wissenswertes über die wahren Verhältnisse damals in Oberlothringen, und es werden viele spezielle Begriffe der beschriebenen Zeit erklärt. Ein Roman dieser Art wäre schwer denkbar bzw. sicher nicht so gut ohne reale Zusammenhänge und historische Personen, die es wirklich gegeben hat, und so „trifft“ man auch hier einige bekannte Charaktere, über die man schon in den Geschichtsbüchern gelesen hat. Auf Daniel Wolfs Blog habe ich entdeckt, dass ein dritter Band um die Fleurys in Planung ist, und ich freue mich jetzt schon sehr darauf, denn ich hoffe, dass es ein Roman in ähnlichem Umfang wird und genauso grandios wie seine beiden Vorgänger.

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  • Wieder ein solider historischer Roman, der einige unterhaltsame Lesestunden bietet

    Das Licht der Welt
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    06. May 2015 um 18:06

    Kurzbeschreibung: Varennes-Saint-Jacques im Jahre des Herrn 1218: Eine Stadt, drei Menschen, drei Schicksale. Der Buchmaler Rémy Fleury träumt von einer Schule, in der jedermann lesen und schreiben lernen kann. Sein Vater Michel, Bürgermeister von Varennes, will seine Heimat zu Frieden und Wohlstand führen, während in Lothringen Krieg herrscht. Die junge Patrizierin Philippine ist in ihrer Vergangenheit gefangen und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Sie alle eint der Wunsch nach einer besseren Zukunft, doch ihre Feinde lassen nichts unversucht, sie aufzuhalten. Besonders der ehrgeizige Ratsherr Anseau Lefèvre hat geschworen, die Familie Fleury zu vernichten. Niemand ahnt, dass Lefèvre selbst ein grausiges Geheimnis hegt ... Meinung: Obwohl mir der Vorgänger gut gefallen hatte, war ich mir lange Zeit nicht sicher, ob ich diese Fortsetzung lesen werde. Denn einerseits fand ich das Ende von „Das Salz der Erde“ ziemlich befriedigend und andererseits haben mich die vielen Seiten doch aufs Neue wieder etwas abgeschreckt. Nachdem ich aber ein paar Seiten in den Schmöker hineingelesen hatte, konnte ich mich sofort wieder in das Oberlothringen der Vergangenheit versetzen und war doch gespannt, wie es den Charakteren in den vergangenen Jahren so ergangen ist. Varennes-Saint-Jacques hat sich weiterentwickelt und gedeiht unter der Führung von Michel. Doch nicht alle sind damit zufrieden, weshalb es immer wieder neue Probleme gibt. Dieses Mal hat sich der Autor die großen Schicksalsschläge zwar eher für das Ende aufgehoben, aber trotzdem kann die Geschichte wieder gut unterhalten und beschert einige aufschlussreiche Lesestunden. Denn, dass der Autor auch für „Das Licht der Welt“ gut recherchiert hat ist beim Lesen deutlich spürbar. Für einen historischen Roman ist der Schreibstil angenehm lesbar und auf anziehende Weise schon fast ein bisschen modern, zumindest manche Dialoge und Ansichten. Dabei ist eine nette Mischung aus Fiktion und historischer Realität entstanden und der Leser bekommt wieder einen anschaulichen Einblick in das Leben im 13. Jahrhundert. Da 1152 Seiten auch erstmal gefüllt werden wollen gibt es natürlich viele ausführliche Beschreibungen und reichlich Nebenhandlungsstränge. Aber trotz allem gibt es eher selten Längen und man verliert die wichtigen Haupthandlungen nie aus den Augen. Des Weiteren gibt es wieder einige Wendungen, von denen zwar viele durchaus offensichtlich erarbeitet werden, andere hingegen aber eher unvorhergesehen und überraschend sind. Durch die eingehenden Beschreibungen werden auch alle Charaktere wieder eindrucksvoll dargestellt und haben Raum sich zu entwickeln, weshalb man sich gut mit ihnen identifizieren kann. Einen weiteren Vorteil sehe ich außerdem darin, dass man die Geschichte problemlos ohne das Vorwissen aus „Das Salz der Erde“ lesen kann. Zum einen hilft das umfangreiche Personenregister und zum anderen ist die Geschichte so in sich abgeschlossen, dass Vorkenntnisse nicht unbedingt bedeutend sind. Fazit: Wieder ein solider historischer Roman, der einige unterhaltsame Lesestunden und das Versinken in einer interessanten Vergangenheit ermöglicht. Für alle die „Das Salz der Erde“ gelesen haben bietet „Das Licht der Welt“ eine lesenswerte Fortsetzung rund um die Familie Fleury und die Stadt Varennes-Saint-Jacques, aber auch für Quereinsteiger gibt es vieles zu Entdecken. Von mir gibt es wie für den Vorgänger 4 Sterne.

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  • Durch und durch ein Highlight!

    Das Licht der Welt
    LilStar

    LilStar

    1218 in Oberlothringen. Michel Fleury ist immer noch Bürgermeister in Varennes-Saint –Jacques und führt zusammen mit seiner Frau Isabell ein gutgehendes Handelsgeschäft. Während hauptsächlich sie die Geschäfte führt, setzt er sich für das Wohlergehen seiner Stadt und seiner Bürger ein. Ihr Sohn Rémy führt seine Buchmalerwerkstatt, was der Kirche im Dorn im Auge ist, vor allem, als er mit einer städtischen Schule auch noch der Klosterschule Konkurrenz machen will. Die Stadt blüht auf und wird immer größer, allem Krieg und Steinen, die ihnen in den Weg gelegt werden zum Trotz. Zumindest bis die Händler in Metz beginnen Varennes-Saint –Jacques als Konkurrenz anzusehen und versuchen sie in die Knie zu zwingen … Es ist mittlerweile schon fast zwei Jahre her, dass ich den ersten Band rund um Varennes-Saint –Jacques gelesen habe. Trotzdem kann ich mich noch an die Handlung und sehr viele Details daraus erinnern, denn ich war damals total angetan von diesem Buch, das ich aufgrund seines Umfangs erst gar nicht lesen wollte, eben weil ich eigentlich auch kein großer Fan historischer Romane bin. Das hat sich mit diesem Buch allerdings etwas geändert, denn es hat mir damals so ausnehmend gut gefallen, dass ich seitdem eher und öfter mal zu einem historischen Roman greife. Als ich dann erfahren habe, dass es eine Fortsetzung geben wird, habe ich mich tierisch gefreut. Trotzdem hat es schließlich noch einige Monate gedauert, bis ich dieses Buch tatsächlich angefangen habe, denn der Umfang von fast 1200 Seiten schreckt doch erst einmal ab. Mittlerweile ärgere ich mich, dass ich dieses Buch nicht doch früher zur Hand genommen habe, denn mir hat dieser Roman wieder ausnehmend gut gefallen. Gerade aufgrund seiner Länge konnte ich mich über drei Tage intensiv ins 13. Jahrhundert versetzen lassen und mit den lieb gewonnenen Figuren aus Band 1, sowie zahlreichen neuen Figuren mitfiebern. Ich kann es gar nicht so recht beschreiben, aber ich fühle mich mit dieser Lektüre einfach nur wohl und genieße sie so, wie ich selten ein Buch genieße. Auch nicht die Bücher, die ich ansonsten als Highlights empfinde. Dieses Buch wirkt noch viel weiter. Die Geschichte beginnt im Jahre 1218, im Prolog erleben wir eine Szene die 1214 spielt und sich wie ein roter Faden über hunderte Seiten hinweg durchs Buch ziehen wird, und endet im Jahre 1248. Wieder begleiten wir zahlreiche Figuren, allen voran die Familie Fleury, die mir bereits im ersten Band sehr ans Herz gewachsen sind. So war es mir eine große Freude in diesem Band mitzuerleben, wie es dem Sohn Rémy ergeht und wie er sich entwickelt hat. Aber auch die Entwicklung vieler weiteren Figuren konnte man beinahe hautnah miterleben. Jedenfalls hatte ich bei vielen Figuren mittendrin immer wieder das Gefühl sie schon lange und gut zu kennen, so sehr sind sie mir ans Herz gewachsen. So ließ es sich auch nicht vermeiden, dass ich zwischendurch vor Wut schnaufen musste oder auch mal Tränen geflossen sind. Es ist selbst für mich nicht so ganz begreiflich, wie mich dieses Buch emotional mitzureißen vermag. Die Schauplätze und die Handlung sind teils erfunden, teils entsprechen sie der Realität. Der historische Kontext drum herum ist gut recherchiert und auch gut dargestellt, wenn auch nicht immer korrekt eingehalten, aber darauf geht Daniel Wolf in seinem abschließenden Bemerkungen auch ein. Wieder geht es nicht nur um die persönliche Geschichte der Figuren, sondern auch um Freiheit und Unabhängigkeit und das Leben zu dieser Zeit und die Willkür, die die Mächtigen der damaligen Zeit ausüben konnten. Trotz der fast 1200 Seiten, die sich über mehrere Jahre hinziehen und eine wirklich detaillierte Geschichte erzählen, hatte dieses Buch keine Längen. Zumindest habe ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt gefühlt. Im Gegenteil. Ich musste einfach lesen und lesen und immer weiter lesen. Zum Ende hin ging es mir dann tatsächlich auch wieder etwas zu schnell und ich hätte es mir zum Schluss noch ein wenig ausführlicher gewünscht. Ich glaube mich aber daran zu erinnern, dass ich das Ende des ersten Bandes ebenso empfunden habe. Tatsächlich war ich zum Schluss aber auch etwas traurig, als ich Abschied von all den lieb gewonnenen Figuren nehmen musste. Von mir aus dürfte es gerne weiter gehen, ich hätte nichts dagegen, wenn der Autor hier einen weiteren Wälzer nachschieben würde. Ich wäre dabei! Hinter dem Pseudonym Daniel Wolf steckt übrigens Christoph Lode, der bislang nicht nur bereits historische Romane geschrieben hat, sondern auch einige Fantasy-Romane.Fazit Für mich ist Das Licht der Welt ein großes Highlight. Nicht nur ein einfaches Lese-Highlight, sondern auch ein emotionales, denn ich kann mich wirklich nicht erinnern, dass ich mich bei einem Buch schon mal so arg involviert gefühlt habe. Daniel Wolf versteht es meisterhaft seine Figuren zum Leben zu erwecken. Michel und Rémy sind gute Freunde geworden und ich wünschte mir sehr, ich könnte mehr von ihnen hören.

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    • 3
  • Es werde Licht (in der Bildung)

    Das Licht der Welt
    itwt69

    itwt69

    22. April 2015 um 17:43

    Der Nachfolger von "Das Salz der Erde" ist in 5 Bücher unterteilt, welche von 1218 bis 1232 spielen. Das Schicksal der freien Stadt Varennes ist auch hier wieder eng mit dem Namen Fleury verknüpft und es tauchen alte wie neue Feinde auf. Die ersten 3 Abschnitte sind allenfalls durchschnittlich, es ist doch sehr viel vorhersehbar, die letzten 2 dagegen nehmen deutlich an Fahrt auf, alles in allem finde ich das Ganze jedoch schwächer als das Debüt.

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  • Mitreißende Fortsetzung, kurzweilig und spannend trotz der Seitenzahl!

    Das Licht der Welt
    Aleshanee

    Aleshanee

    28. March 2015 um 07:19

    Zum Inhalt Varennes Saint Jaques, 1214 - 1248 a.d. Michel de Fleury hat es vom Kaufmann zum Bürgermeister über die Stadt Varennes gebracht. Er ist Vorstand der Gilde und führt mit seiner Frau Isabelle ein beschauliches Leben. Doch der Krieg zieht auch an seiner Familie nicht spurlos vorrüber und seine Position bringt ihn mal wieder in Schwierigkeiten. Sein Sohn Remy ist mittlerweile 28 Jahre alt und hat mit seinem Geschäft als Buchmaler und Schreiber gute Erfolge. Die Kirche ist davon allerdings nicht sehr begeistert und Abbé Wigéric tut alles, um seinem Geschäft zu schaden. Ein Zusammentreffen mit dem berühmten Poeten Walther von der Vogelweide lässt in Remy einen Traum von einer Schule für das einfache Volk entstehen, doch dafür braucht er Unterstützung. Aber auch bei diesem Unternehmen bekommt er den Zorn des Klerus zu spüren. Meine Meinung Und wieder kann man wunderbar in die mittelalterliche Welt eintauchen! Daniel Wolf hat es zum zweiten Mal geschafft, mich zu begeistern, auch wenn der Anfang hier nicht ganz so fesselnd war wie in der "Vorgeschichte" Das Salz der Erde. Der Schreibstil war sehr gut angepasst, genau richtig, um in die Atmosphäre dieser Zeit einzutauchen und trotz der Dicke sind die Seiten nur so dahingeflogen, weils einfach total flüssig geschrieben ist. Ich hab ja gedacht, dass es hauptsächlich um Rémy Fleury gehen würde, dem Sohn des Kaufmanns Michel, den ich aus dem ersten Band kenne. Aber die beiden haben sich die Hauptrolle geteilt und es war sehr spannend, sie auf ihren unterschiedlichen Wegen zu begleiten. Die meiste Zeit erzählt der Autor aus der Perspektive von den beiden, wechselt aber auch mal zu anderen Charakteren, die eine wichtige Rolle spielen. Das hat ein sehr stimmiges und detailliertes Bild der ganzen Geschichte ergeben; sie spielt wieder hauptsächlich in der fiktiven Stadt Varennes Saint Jaques in Lothringen. Michel ist mittlerweile älter, gesetzter und hält immer noch an seinen Überzeugungen fest. Friede und Gerechtigkeit sind ihm sehr wichtig und so versucht er, mit legalen Mitteln und neuen Ideen "seine" Stadt zu einer großen Handelsmetropole auszuweiten. Rémy ist ja nicht in seine Fußstapfen getreten und hat eine Schreibwerktstatt eröffent. Die Buchmalerei ist seine Berufung und er hat sehr mit der Kirche zu kämpfen, die in ihm einen hartnäckigen Konkurrenten sieht. Aber auch sein Traum einer Schule lässt sich nicht so leicht verwirklichen, da ihm von allen Seiten Steine in den Weg gelegt werden. Rémy ist eher introvertiert und damit das genaue Gegenteil von seinem Vater, der für seine Wortgewandtheit bekannt ist. Aber auch er kann sich auf seinen ihm eigene Weise für seine Überzeugungen einsetzen und scheut keine Mühen, sich seinen Traum zu erfüllen. Die beiden haben gegen viele Widrigkeiten zu kämpfen, letztendlich um ihre geliebte Stadt Varennes und das bunte Treiben gemischt mit spannenden Elementen war perfekt inszeniert. Natürlich gibts auch wieder viele Gegenspieler, u. a. auch einen krankhaften Psychopathen, Machtkämpfe der rivalisierenden Kaufmannsgilden, Kriegstreibereien und trotz mancher vorausschaubaren Details immer wieder Überraschungen. Auch war viel Abwechslung geboten, so dass es nie langweilig wurde. Die Liebe kommt in diesem Band erst später ins Spiel und hat den Ereignissen nochmal frischen Wind gegeben. Eine tolle Leistung, bei so einer Länge durchweg zu unterhalten und die vielen Verwicklungen gekonnt miteinander zu verknüpfen. Fazit Ein prall gefüllter Roman über den blühenden Handel und rivalisierende Kaufmannsgilden im 12. Jahrhundert. Durch die abwechslungsreiche Handlung und den flüssigen Schreibstil sind die Seiten nur so dahingeflogen und ich würde mich über eine Fortsetzung über die Familie Fleury sehr freuen! © Aleshanee Weltenwanderer Michel de Fleury 1 - Das Salz der Erde 2 - Das Licht der Welt ?

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  • historisch und spannend!!!

    Das Licht der Welt
    Buecher-Liebe

    Buecher-Liebe

    18. March 2015 um 17:06

    Goldmann Verlag 1152 Seiten 9,99 € Inhalt: "In seiner Heimat tobt ein brutaler Krieg. Er kämpft für Frieden und Wohlstand. Doch er hat einen mächtigen Feind, der alles daransetzt, ihn zu vernichten. Varennes-Saint-Jacques im Jahre des Herrn 1218: Eine Stadt, drei Menschen, drei Schicksale. Der Buchmaler Rémy Fleury träumt von einer Schule, in der jedermann lesen und schreiben lernen kann. Sein Vater Michel, Bürgermeister von Varennes, will seine Heimat zu Frieden und Wohlstand führen, während in Lothringen Krieg herrscht. Die junge Patrizierin Philippine ist in ihrer Vergangenheit gefangen und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Sie alle eint der Wunsch nach einer besseren Zukunft, doch ihre Feinde lassen nichts unversucht, sie aufzuhalten. Besonders der ehrgeizige Ratsherr Anseau Lefèvre hat geschworen, die Familie Fleury zu vernichten. Niemand ahnt, dass Lefèvre selbst ein grausiges Geheimnis hegt ..." (Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Licht-der-Welt-Historischer-Roman/Daniel-Wolf/e440544.rhd) Meine Meinung: Der Fortsetzungsroman von Daniel Wolf ist ansprechend gestaltet. Er ist an den ersten Teil, "Das Salz der Erde" angepasst und bildet im Regal so ein einheitliches Bild. Das Buch kann unabhängig von seinem Vorgängerband gelesen werden. Die Geschichte der Familie Fleury wird zwar weitererzählt, lasst sich aber auch ohne Vorwissen nachvollziehen und ist in sich schlüssig beschrieben. Der Schreibstil des Buches ist einfach und flüssig. Der Leser taucht in die Welt rund um Oberlothringen im 13. Jahrhundert und kann sich die Gebäude, Kleider etc. durch bildhafte Beschreibungen wunderbar vorstellen. Es zeugt von guter Recherche und geschichtlicher Kenntnis des Autors. Die 1152 Seiten durchfliegt der Leser in seiner Reise in das Mittelalter einfach. Der Handel, das einfache und gehobene Leben, die politische Situation und sämtliche Machtverhältnisse sind interessant und gut verständlich dargestellt. Ständige Wendungen der Handlung und Schicksalsschläge im Leben der Familie Fleury packen den Leser immer wieder und regen ihn zum Weiterlesen an. Die über 1000 Seiten sind so spannend geschrieben, dass keine Überlängen oder zähe Stellen vorhanden sind. Die Beschreibung der einzelnen Charaktere und deren Beziehungen untereinander bauen diese Spannung zusätzlich aus. Der Leser fiebert förmlich mit, wie sich zum Beispiel die Beziehung zwischen dem Bürgermeister und einem Ratsherren entwickelt und wie deren Zwist ausgeht. Karten und ein Glossar erleichtern das Lesen zusätzlich und laden zum bildhaften Vorstellen ein. 

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  • Gelungene Fortsetzung

    Das Licht der Welt
    nixe

    nixe

    17. March 2015 um 17:10

    In das "Licht der Welt" erzählt Daniel Wolf die Geschichte der Familie Fleury aus "Das Salz der Erde" und den Kampf des Bürgertums um seine Rechte weiter. Wie schon beim Vorgänger "Das Salz der Erde" ist die Covergestaltung sehr ansprechend. Optisch passt diese Fortsetzung sehr gut zum Vorgänger. Bei der Betrachtung des Covers habe ich ein paar Mal überlegt, ob Remy Fleury die Buchstaben vielleicht genauso dargestellt hätte. Ein schöner Bezug zum Inhalt. Auch dieser dicke Schmöker lässt sich innerhalb kürzester Zeit lesen, denn Daniel Wolf versteht es seine Leser direkt von der 1. Seite an in seine Geschichte eintauchen zu lassen. Einmal eingetaucht kann man nicht mehr so leicht mit dem Lesen aufhören. Sein Erzähltstil ist sehr anschaulich und vor allem packend. Anhand der vielen detaillierten Beschreibungen merkt man die ausführliche Recherche des Autors. Wie schon bei "Das Salz der Erde" finde ich die Mischung historischer Fakten mit Fiktion sehr gut. Das Leben, Sozialwesen und die Politik im 13. Jahrhundert werden sehr interessant dargestellt. Und so kann man auf angenehme Weise noch viel dazu lernen. Zwischendurch begegnet man sogar echten historischen Figuren wie z.B. Albertus Magnus. Die Spannung entsteht auf den ersten Seiten und kann auf Grund der ständigen Schwankungen bis zum Ende beibehalten werden. Diese Schwankungen machen das Geschehen authentisch, geht doch im realen Leben auch nicht immer alles auf direktem Wege gut aus. Wie im echten Leben erlebt der Leser eine wendungsreiche Geschichte mit so manchen Überraschungen. Die Charaktere sind sehr detailliert und glaubwürdig gezeichnet. Jeder erlebt Positives oder Negatives, zudem ist bei jedem Charakter im Handlungsverlauf eine Weiterentwicklung erkennbar, die sie lebendig erscheinen lässt. Das Buch enthält außerdem noch ein hilfreiches Glossar und Karten, die mir die Orientierung erleichtert haben. "Das Licht der Welt" kann auch eigenständig gelesen werden. Doch um die Hintergründe von Familie Fleury und des Bürgertums und seiner Rechte besser zu verstehen, sollte man zuerst "Das Salz der Erde" lesen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen Fazit: "Das Licht der Welt" von Daniel Wolf bietet dem Leser eine spannende und glaubwürdige Fortsetzung von "Das Salz der Erde". Es bietet alles, was ein guter historischer Roman meiner Meinung nach haben sollte: historische Fakten, eine interessante und sehr spannende Handlung, tolle und lebendige Figuren aber natürlich auch eine Liebesgeschichte. Auch dieses Buch war mir mit über 1100 Seiten zu dünn! Unbedingte Leseempfehlung!

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