Daniel Woodrell Im Süden: Die Bayou-Trilogie

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Inhaltsangabe zu „Im Süden: Die Bayou-Trilogie“ von Daniel Woodrell

Steigert sich mit jedem Band bis großartiges Kopfkino entsteht. Woodrell zähle ich jetzt zu den großen amerik. Erzählern.

— thursdaynext

"woodrell älter als burke!" zentrale marketingaussage. creative -writing-zydeco-cajun-swamp-surfers-genitalien-show. athmosphärisch zT dicht

— Pashtun Valley Leader Commander
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  • Bullfrog Blues, mithin Rednecks im prallen Silikon Wunderland......

    Im Süden: Die Bayou-Trilogie

    Pashtun Valley Leader Commander

    03. February 2014 um 10:36

    Der Kladdentext bewirbt, welche Tätigkeiten der Autor ausgeübt hat, um als Schriftsteller tätig werden zu können.... Seine literarisches Schaffen ist mithin älter als das von James Lee Burke. Der zweite ist verfilmt worden hat ein breites belletristisches Werk vorgelegt. Der erste ist ein wenig in diesem Hype untergangen...... Wenn Woodrell nicht -das fiktive- St. Bruno zum Schauplatz seiner drei Romane erschaffen hätte, sondern -genauso fiktiv- Uadagongbong in Burkina Faso (Burkina Faso)/ Shoukran Wall´A  Houmus  (Waziristan) und diese Mikrokosmen kreativer Eigentumsübertragung uns strukturellen politischen Stillstandes mit Figuren besetzt hätte, die dieselben Charktermerkmale besitzen, wie diejenigen, die  diese Trilogie ungemein beleben, wäre eine Shitstorm der öffentlichen Meinung durch die Literaturbeilagen gefegt, der den Heyne-Verlag seine Reputation gekostet und den Titel ganz oben auf die Leselisten der http://www.defenddemocracy.org befördert hätte. So haben wir es nun mit dem gut zwanzig Jahre Frühwerk eines jungen Menschen zu tun, das aus dem literarischen Powerspot der Ozarks aufgebrochen ist die Welt zu beglücken. Die Welt zu beglücken? Ja die Welt zu beglücken! Zumindest wenn wir "die Welt" mit den Neuenglanstaaten und/oder Kanada beschreiben wollen. Werden in dieser Trilogie alle Stereotypn bedient, die manche Menschen über die das Delta pflegen...... Es ist gut gemachtes pralles Leben. Die Figuren sind völlig überzeichnet. Alle 30 Seiten kommt jemand zu Tode oder werden Körperteile und deren mögliche Verwendungen entdeckt. Cajuns, Hillybillies, Farbige, der Bodensatz einer wirtschaftlich abgehängten Region, die von den Häuptlingen des Prekariats regiert wird, feiert Hootenannie mit Pumpgun...... Was bleibt: Nun ja, diejenigen nicht ein ganzes Wochenende mit Sachinformationen über Biliard, Gumbo, Gras und Südstaaten verbringen möchten können auch "Die letzten Amerikaner" von Walter Hill schauen. Dieses Buch ist in die Jahre gekommen. Technisch, literarisch so wie Mickey Rourke in "9 1/2 Wochen". Wirkt ein wenig Old School. Was bleibt? Ich gehe gleich in den Keller...... Irgendwo muss da noch "Im freien Fall" von Robert Crais rumfliegen. Rot weisse Cowboystiefel....  Yeehaw! 

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