Mama Mafia

von Daniel Zahno 
3,4 Sterne bei7 Bewertungen
Mama Mafia
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Positiv (4):
S

Unglaublich spannend, komisch, unterhaltsam und wunderbar überdreht!

Kritisch (3):
sar89s avatar

Coole Ausgangslage aber irgendwie haut es nicht hin. 2.5 Sterne.

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Inhaltsangabe zu "Mama Mafia"

Rocksänger und Überlebenskünstler Harvy, der sich mit drei Jobs und gelegentlichen Diebstählen über Wasser hält, lässt im Apple Store in der Grand Central Station ein iPhone mitgehen, was sein Leben auf den Kopf stellt. Harvy gerät in einen wahnwitzigen Sog von Turbulenzen: Er wird erpresst, muss unverschuldet einen Toten entsorgen und verliert sein Herz an die Geliebte des obersten New Yorker Mafiabosses Tony Tangeroli. Tony wiederum ist derart angetan von Harvys Musik, dass er dessen Band groß herausbringen will. Für Harvy beginnt ein lebensgefährlicher Hochseilakt im Dunstkreis der Mafia. Daniel Zahnos Mama Mafia ist ein wilder Ritt durch New York City, sprachmächtig und spannend, mit subtilen Anspielungen auf Godfather und Pulp Fiction, zugleich erfrischend neu und voller Überraschungen. Ein kurzweiliger, rasanter Roman mit einem packenden Plot, von einer Brillanz, welche die aufregende Lektüre sogleich in Lesevergnügen verwandelt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783731761075
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:248 Seiten
Verlag:Schöffling & Co.
Erscheinungsdatum:08.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    buchjunkies avatar
    buchjunkievor 2 Monaten
    (K)ein Mafiaroman



    Rocksänger und Überlebenskünstler Harvy , der sich mit drei Jobs und gelegentlichen Diebstählen über Wasser hält, lässt im Apple Store in der Grand Central Station ein iPhone mitgehen, was,sein  Leben auf den Kopf stellt. Harvy gerät in einen wahnwitzigen Sog von Turbulenzen: Er wird,erpresst, muss unverschuldet einen Toten entsorgen und verliert sein Herz an die Geliebte des obersten New Yorker Mafiabosses Tony Tangeroli. Tony wiederum ist derart angetan von Harvys Musik, dass er dessen Band groß herausbringen will. Für Harvy beginnt ein lebensgefährlicher Hochseilakt im Dunstkreis der Mafia.

    Dieser Roman hat mich sehr gut unterhalten.
    In rasantem Tempo wird erzählt, wie Harvy sich immer weiter in die Machenschaften der Mafia verwickelt. Es ist köstlich, wie Harvy aus Versehen einen Toten beseitigen muss und wie er den Mafiaboss Toni Tangeroli kennen lernt.


    Die Charaktere sind eigenwillig und detailliert dargestellt. Groteske Komik, Spannung und unglaubliche Zufälle führen durch das Buch.
    Der Erzählstil ist flüssig, locker und gut zu lesen. Die kurzen Kapitel fordern zum  Weiterlesen auf .


    Nur den Schluss fand ich etwas zu abrupt und ein wenig zu knapp.

    Aber diese ausgefallene und originelle Geschichte war genau das richtige füreinn heisses Sommerwochenende!



    Kommentare: 3
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    S
    Sonja1975vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich spannend, komisch, unterhaltsam und wunderbar überdreht!
    Unglaublich spannend und komisch!


    Von der ersten Seite an fühlt und fiebert man mit Harvy mit – dem kleinen Ladendieb und talentierten Indie-Rocksänger mit den grossen Träumen. Der charmante Umverteilungsaktivist kann den Verlockungen der Welt einfach nicht widerstehen. Nicht einem iPhone, das er im Apple Store in der Grand Central Station einsteckt. Und auch nicht der schönen und klugen Jennifer, der Braut des New Yorker Gangsterbosses Tony Tangeroli. Dass das alles ein bisschen gefährlich ist, vergisst Harvy im Moment des Überschwangs nur allzu gerne. Spätestens als Tony, ohne von Harvys Liaison zu wissen, ihn und seine Band gross herausbringen will, sitzt Harvy auf einem Pulverfass.
    »Mama Mafia« ist eine irre, sauspannende und mit unglaublich grotesker Komik erzählte Gangstergeschichte. Daniel Zahno zeigt uns ein New York – Schrottpresse, Schlachthaus –, das wir nicht kennen. Abgefahrene Locations, schräge Figuren, durchgeknallte Mafiosi und weltfremde Musiker: Der Autor führt uns mitten in das pralle Leben und die ungeheure Energie des Big Apple. Atemlos folgt man der rasanten, raffinierten Geschichte, gebannt von der Kraft, mit der sie erzählt wird.
    Am Schluss ist man traurig. Nicht weil das Ende nicht stimmt, sondern weil die aufregende Lektüre vorüber ist. Wer sich auf die lustvoll überdrehten Figuren und den coolen Groove einlässt, wird von dem Buch begeistert sein.

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    S
    swissorthovor 7 Monaten
    Spannend und witziger Thriller, der in New York spielt

    Das neue Buch von Daniel Zahno gefällt mir sehr. Es zog mich beim Lesen rein in seinen fantasievollen New Yorker Strudel. Ich amüsierte mich über den etwas unbedarften Harvy  und musste mich zusammenreißen, um nicht auf den letzten Seiten schon mal nachzuschauen, wie es mit ihm endet. Das Buch ist aber nicht nur äusserst spannend, sondern auch sehr witzig. Die Schauplätze sind außergewöhnlich und die Figuren erfrischend.  Ich kann das Buch jedem empfehlen.

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    sar89s avatar
    sar89vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Coole Ausgangslage aber irgendwie haut es nicht hin. 2.5 Sterne.
    Ahnungsloser trifft auf New Yorker Mafia

    Die Ausgangslage klingt vielversprechend. Der Kleptomane Harvy klaut ein iPhone, das ihn in Teufels Küche bringt oder besser gesagt auf direktem Weg zur Mafia. Harvy hat 2 Jobs, eine Indie-Band, ein paar geklaute und edle Kaffeemaschinen und viele Schulden, zudem hat er ein Psychiater. Nach dem Klau des Handys wird er erpresst mit Kamerabildern. Sein Freund Jeff findet dank der Zurückverfolgung der IP den Ursprung der Meldung. Im Hinterhof trifft Harvy dann zum ersten Mal auf Jennifer, die Freundin des Mafiaboss. Harvy ahnt nichts, klaut einen Laptop und flüchtet. Der Laptop gehört einem Cop, der von der Mafia bezahlt wird. Der Cop besucht Harvy und stürzt unglücklich zu Tode. Nach der kreativen Beseitigung der Leiche begegnet Harvy wieder Jennifer, die er begeht und erfährt von ihrem Mafiafreund Ton. Bald schon ist die Band von Harvy kein Geheimtipp mehr, sondern sie werden an allen Radiostationen gespielt aber der Preis ist hoch denn Toni ist ausgesprochen eifersüchtig und gefährlich....
    Der Gangsterroman beinhaltet einige Anspielungen auf The Godfather aber irgendwie hat mich die ganze Sache wegen dem Schreibstil nicht gepackt. Es hat ein paar gute Momente aber es entsteht kein Sog, wie es sonst bei Thrillern, Krimi noir oder Gangstergeschichten passiert. Die Geschichte kam nie ganz bei mir an, dafür fehlt dem Roman die Genialität und das Timing von z.B. The Godfather oder auch den Mafiaromanen von Dennis Lehane. Die Figuren bleiben auch eher oberflächlich dazu reihen sich zu viele Ereignisse aneinander. 2 Sterne sind ein bisschen hart aber für 3 hat es auch nicht ganz gereicht. Ich würde sagen 2.5.

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    Miamous avatar
    Miamouvor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Mama Mafia" und ich habens versucht, aber es hat leider nicht geklappt...
    Harvey im Sumpf...

    Ach…ich tue mir wirklich äußerst schwer dieses Buch zu bewerten. Als ich Anfang des Jahres den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich hellauf begeistert und konnte das Erscheinen gar nicht mehr erwarten, denn er hört sich ja auch wirklich gut an und es hatte den Anschein, dass es sich bei diesem Buch um eine Gaunerkomödie handelt, die ein wenig an die Filme der Coen – Brüder erinnert (die ich zum Umfallen liebe). Ein Held der zufällig in etwas hineinplumpst, das er nicht kontrollieren kann und dann fragwürdige Methoden sucht, um den Ganzen zu entkommen und schlussendlich doch auf allen Vieren landen wird, obwohl sich die Schlinge um ihn so eng gezogen hat, dass man gar nicht mehr an ein Happy End glauben kann.

    Irgendwie hat das Buch auch von dem, was ich gerade aufgezählt habe auch, aber dann auch doch wieder nicht. Im Grunde beginnt die Handlung sehr interessant, weil Harvey einfach mal so ein iPhone aus einem Apple Store mitgehen lässt und sich auch wirklich gekonnt aus der Affäre zieht. Erst in den darauffolgenden Kapiteln lernt man ihn selbst ein wenig kennen, er hält sich mit zwei Jobs über Wasser und spielt leidenschaftlich gerne in seiner Band. Als er aufgrund des Handydiebstahls erpresst wird, lernt er eher durch Zufall Jennifer kennen und lieben, die die Freundin des Mafia Bosses Tony ist. Da Jennifer auf die Musik von Harvey steht, bietet Tony ihm einen Vertrag bei Sony an. Und so schnell kann Harvey gar nicht schauen, ist er schon mittendrin…in den Bandenkriegen der New Yorker Syndikate, den Erpressungen, den Rachefeldzügen und schlussendlich muss er auch immer um sein Leben bangen, denn wenn Tony herausfinden sollte, dass Harvey eine heiße Affäre mit Jennifer hat, steht es eher schlecht um seinen Kopf.

    Die ersten Kapitel des Buches lesen sich wirklich schön weg und man mag Harvey eigentlich, auch wenn man sich an gewissen Stellen einfach nur an den Kopf greifen kann, wenn man ihn bei seinem Tun beobachtet. Gleichzeitig muss man aber auch genau deswegen oft über ihn lachen. Je mehr die Handlung fortschreitet, umso mehr hatte ich dann das Gefühl, dass sich der Autor nicht ganz entscheiden konnte, wohin mit seinen Figuren und vor allem mit seiner Handlung. Harvey ist ein begnadeter Musiker, der so ziemlich alles dafür tun würde, damit seine Band den großen Durchbruch erzielt. Nur deswegen lässt er sich auch mit Tony ein. Was am Anfang noch recht klar schien, verliert sich aber dann im Laufe der Handlung. Für mich wurden dann Nebensächlichkeiten zu sehr aufgeblasen und die wirklich wichtigen Sachen in einem Nebensatz aufgelöst. So erfährt man zum Beispiel nie, wer Harvey zu Beginn des Buches erpresst hat. Was andere Ereignisse betrifft, so hatte ich den Eindruck, dass er seinen Kopf viel zu einfach aus der Schlinge ziehen konnte und vom Ende war ich fast ein wenig enttäuscht. Das Ende ist der Klassiker schlechthin, den man auch schon zigtausend Male gelesen hat und deswegen einfach nur langweilig war. Auch die himmelslangen Erklärungen, wie sich die Gangs an den Kragen gehen, fand ich uninteressant und auch unpassend, wenn man sie gefühlte hundert Mal lesen muss. So hatte das Buch seine Längen und das obwohl es gerade mal knapp 250 Seiten hat.

    Für mich hätte sich Daniel Zahno viel mehr auf die vielen kleinen Szenen konzentrieren dürfen, die die Lichtblicke in diesem Buch waren. Zum Beispiel fand ich die Gespräche zwischen Harvey und Tony oft sehr gelungen, weil sie den Hang zum Grotesken hatten. Man hat direkt gefühlt, dass die beiden einander nicht wirklich trauen, aber keiner hätte es jemals zugegeben. Oder auch die Szene rund um den Geburtstag von Tonys Mutter fand ich durchaus charmant und einfach nett. Ich hätte mir wirklich mehr davon gewünscht.

    Der Schreibstil…auch hier tue ich mir schwer. Er liest sich flüssig, aber es fehlte mir das gewisse Etwas. Vor allem ein ironischer Unterton, der bei diesem Thema einfach nur superperfekt gepasst hätte. Außerdem strotzt er nur vor Wiederholungen, besonders gegen Ende. Harvey hat in dem Buch sicher 50x „leer geschluckt“, ihm ist 75x der „(kalte) Schweiß ausgebrochen“ und 100x ist ihm das „Herz stehen“ geblieben. Irgendwann wird das dann halt wirklich nur mehr anstrengend.

    Wenn einem Leser ein Buch begegnet, dann stehen die Chancen eben 50 zu 50, dass es ihm gefällt. Ich hatte durch den Klappentext ein völlig anderes Leseerlebnis erwartet und es bleibt daher für mich ein schaler Beigeschmack. „Mama Mafia“ und ich habens gemeinsam versucht, aber es hat leider nicht geklappt…was aber nicht bei anderen Lesern so sein muss!

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    Mira20s avatar
    Mira20vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Witzige Gangsterkomödie mit Hang ins Groteske!
    Witzige Gangsterkomödie mit Hang ins Groteske!

    Rocksänger Harvy schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Gelegenheitsdiebstähle geben ihm den nötigen Kick und das Kleingeld um über die Runden zu kommen. Als er eines Tages ein iPhone mitgehen lässt, gerät er in einen unerwarteten Trubel von Ereignissen.

    Schmunzelt habe ich mich durch diese Gaunerkomödie gelesen. Harvy muss man trotz seiner offensichtlichen Schwächen einfach gern haben. Und eigentlich macht er nicht viel falsch, denn es war ja ein Unfall, der ihn zum Entsorgen der ersten Leiche nötigte und seine Bekanntschaft mit dem obersten Mafiaboss New Yorks war ja so auch nicht geplant. Und überhaupt…..

    Das Buch liest sich zügig, Durchhänger hatte ich keine. Immer wieder wurde ich von den Wendungen, die die Geschichte nahm, überrascht. Man muss das Groteske mögen, denn der Autor spielt gekonnt mit den menschlichen Gegensätzen. 

    Sprachlich ist das Buch abwechslungsreich und lebendig geschrieben. Die Handlung kommt voran und der Autor lässt Harvy nur wenig Zeit für Selbstmitleid (was er durchaus haben könnte).

    Das Buch unterhält prächtig und zieht sich nicht unnötig in die Länge. Ein voll und ganz gelungener Roman! Von mir eine absolute Leseempfehlung!

    Kommentare: 1
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    KaraBetas avatar
    KaraBetavor 3 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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