Daniel de Roulet

 3.1 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Fukushima, mon amour, Sturz ins Blaue und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Daniel de Roulet

Daniel de Roulet wurde 1944 in Genf geboren. Nachdem er einige Jahre als Architekt und Informatiker tätig war, widmet er sich seit 1997 ausschließlich der schriftstellerischen Arbeit. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und ausgezeichnet. Neben seinen Romanen erregte insbesondere sein Lebensbericht Double (1998) Aufsehen, eine Art Autobiographie anhand der Akte, die die Schweizer Polizei in jahrelanger Überwachung zusammengetragen hat. Auch sein literarischer Bericht Ein Sonntag in den Bergen (2006) fand breite Beachtung. Darin bekennt de Roulet einen Brandanschlag auf das Chalet von Axel Springer bei Gstaad im Jahr 1975 und erzählt, wie es dazu kam.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Daniel de Roulet

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Cover des Buches Fukushima, mon amour9783455403527

Fukushima, mon amour

 (8)
Erschienen am 06.05.2011
Cover des Buches Sturz ins Blaue9783857916380

Sturz ins Blaue

 (2)
Erschienen am 01.08.2011
Cover des Buches Blaues Wunder9783857913334

Blaues Wunder

 (1)
Erschienen am 01.01.1999
Cover des Buches Nach der Schweiz9783857915949

Nach der Schweiz

 (0)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches Mit virtuellen Grüssen!9783857912856

Mit virtuellen Grüssen!

 (0)
Erschienen am 01.08.1997
Cover des Buches Zehn unbekümmerte Anarchistinnen9783857918391

Zehn unbekümmerte Anarchistinnen

 (0)
Erschienen am 06.10.2017
Cover des Buches Blaugrau9783857913662

Blaugrau

 (0)
Erschienen am 01.09.2001
Cover des Buches Double9783857913235

Double

 (0)
Erschienen am 01.08.1998

Neue Rezensionen zu Daniel de Roulet

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Rezension zu "Fukushima, mon amour" von Daniel de Roulet

Mutige Veröffentlichung
Liebes_Buchvor 6 Jahren

"Fukushima mon amour" (in Anlehnung an "Hiroshima mon amour") erschien noch 2011 in Frankreich. Der Autor, Daniel de Roulet, ist Schweizer. Der Text ist mit einem Ich-Erzähler versehen, und ich rätsel nun, ob es Fiktion ist oder nicht. Der Ich-Erzähler schreibt am 18. März 2011 einen Brief an seine japanische Bekannte Kayoko. Er erinnert sich an seine Eindrücke von Japan, auch von Fukushima ("Insel des Glücks") und von den Diskussionen, die er mit Japanern damals über die Atombomben hatte. Er erinnert sich auch an seine Arbeit als Informatiker im AKW und an seine Teilnahme bei einer Anti-Atom-Demo, bei dem ein Kernkraftgegner von der Polizei getötet wurde. Er schreibt diesen Brief, während er darauf wartet, von seiner Bekannten zu hören, dass es ihr gut geht. 
Dieses Büchlein wurde in Deutschland als Betroffenheitsliteratur und Kernkraftprosa verspottet- anscheinend aus Wut über die Thematisierung. Denn das Büchlein ist weder wehleidig noch schlecht geschrieben. Ja, es ist klein: nur 37 Seiten plus Anhang des Ablaufs der Katastrophe. Aber ich finde, es ist ein gutes Zeitdokument, das nachzeichnet, was viele normale Menschen dachten und zudem einen winzigen Einblick in die japanische Mentalität gibt. Besonders lachen musste ich über den frechen Seitenhieb auf Angela Merkel- vielleicht deshalb in Deutschland der Verriss? Ich bin Hoffmann und Campe dankbar, dass sie sich getraut haben, das Buch zu veröffentlichen. Ich bin sogar der Meinung, dass die Welt mehr "Kernkraftprosa" braucht als nur 37 Seiten!

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W

Rezension zu "Fukushima, mon amour" von Daniel de Roulet

Rezension zu "Fukushima mon amour" von Daniel de Roulet
WinfriedStanzickvor 9 Jahren

Er hat sie vor genau einem Jahr zum dortigen Kirschblütenfest besucht und hört nun erschrocken von dem Unglück in Fukushima, der Schweizer Schriftsteller Daniel de Roulet, der dort schon 1989 mit seinem Lebensbericht „Double“ nicht nur literarisches Aufsehen erregte. Und er setzt sich an seinen Schreibtisch und schreibt ihr am 18 März 2011 einen langen Brief, in dem er nachdenkt darüber, wie es seiner Freundin Kayoko wohl geht, aber auch reflektiert über die Bedeutung jenes Reaktorunglücks, das, wie er da schon ahnt, das größte bisher in der Geschichte der Atomwirtschaft war.

Es ist der Versuch eines Schriftstellers und ehemaligen AKW-Mitarbeiters, wie er seiner Freundin berichtet, sein Entsetzen und seine Sorge über das Geschehene in Worte zu fassen.
"Wir sind in die Falle gelaufen, haben an einem System mitgewirkt, von dem wir wussten, dass es den grausamen Tod bringen wird und hatten nur phasenweise den Mut, für unsere Ideale zu kämpfen", schreibt er nachdenklich und beim Lesen wird einem deutlich, ja, das stimmt, und wir alle haben daran mitgewirkt, auch wenn wir uns , wie der Rezensent schon in den 80 er Jahren, gegen die AKW`s engagiert haben.

Es ist ein gesamter und fehlgeleiteter Lebensstil, der da in Japan explodiert ist. Ob es etwas helfen wird?

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