Floyd hat sich in seinem bisherigen Leben immer alles bekommen, was er wollte, und auch um Geld musste er sich nie Gedanken machen. Nach einer durchzechten Party kann er sich plötzlich an kaum etwas erinnern, ihm ist nur klar, dass an diesem Abend etwas schrecklich schiefgelaufen sein muss. Die Einzige, die Licht ins Dunkle bringen könnte, ist Storm. Doch sie ist so ganz anders als Floyd und passt überhaupt nicht zu seinem perfekten Leben.
Nachdem mir die letzte Reihe der Autorin so gut gefallen hat, war ich neugierig, was mich dieses Mal erwartet. Allerdings muss ich leider zugeben, dass mich diese Geschichte überhaupt nicht überzeugen konnte. Das liegt vor allem an den beiden Protagonisten. Beide sind einfach nur problematisch und sollten sich dringend einer Therapie unterziehen. Entsprechend wirkt auch die Beziehung zwischen ihnen durchgehend toxisch, sodass man beim Lesen eher das Gefühl hat, Abstand nehmen zu wollen. Floyd ist das klassische Rich Kid, das sich um nichts im Leben sorgt und von einer Party zur nächsten lebt. Als er Storm kennenlernt, gibt es für ihn plötzlich nichts anderes mehr. Gleichzeitig hat er ein absolut gestörtes Verhältnis zu seinen Eltern und benimmt sich die meiste Zeit arrogant und überheblich. Immer wieder zeigt er sich zudem extrem eifersüchtig und teilweise auch gewaltbereit. Dazu kommt, dass er überhaupt nicht merkt, was direkt vor seinen Augen passiert. Während dem Leser eigentlich schnell klar ist, was an diesem verhängnisvollen Abend vorgefallen ist, hat er es selbst bis zum Ende noch nicht begriffen. Auch Storm war mir von Anfang an unsympathisch. Ich kann verstehen, dass sie im Leben viel durchgemacht hat, aber das rechtfertigt ihr Verhalten für mich trotzdem nicht. Es wirkt oft so, als wäre ihr einziges Ziel, möglichst oft anzuecken und sich daneben zu benehmen. Umso weniger nachvollziehbar ist es für mich, dass sie sich trotz allem auf Floyd einlässt. Ich hatte wirklich gehofft, dass sich die beiden im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln, aber das war leider nicht der Fall. In meinen Augen hätten die beiden niemals ein Paar werden sollen, und genau dieses Gefühl zieht sich auch durch das gesamte Buch.
Alles in allem kann ich das Buch definitiv nicht weiterempfehlen. Die 1,5 Sterne sind hier schon nett gemeint.

































