Daniela Arnold Tränenmädchen

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Inhaltsangabe zu „Tränenmädchen“ von Daniela Arnold

Neuerscheinung! Nur für kurze Zeit zum Aktionspreis! Wie weit würdest du gehen, um jene zu schützen, die du am meisten liebst? Über das Buch: Ein seit 20 Jahren vermisstes Mädchen, ein mysteriöser Todesfall und ein Dorf, dessen Bewohner über Leichen zu gehen scheinen. Mathildas Leben gerät aus den Fugen, als sie hinter ein düsteres Familiengeheimnis kommt. Ihre Schwester kam nicht wie bisher geglaubt bei einem Unfall ums Leben, sondern verschwand spurlos vor 20 Jahren während eines Schüleraustauschs am Lake District in England. Bei ihren Nachforschungen stößt Mathilda auf einen mysteriösen Todesfall. Ein junges Mädchen aus Ravenstonedale starb exakt an dem Tag, an dem Mathildas Schwester verschwand. Als sie herausfinden will, ob und wie die beiden Fälle zusammenhängen, stößt sie auf eine Mauer aus Schweigen und Hass, gerät bald selbst in tödliche Gefahr. Was haben die Bewohner der englischen Kleinstadt zu verbergen? Weitere Bücher der Autorin: Totenstille Der Sündensammler Schwesterngrab Seelenlicht Sündenschlaf Lügenkind Totenherz Scherbenbrut Sammelbände: Denn die Toten vergeben nie Bedenke, dass du sterben wirst So finster mein Herz (Quelle:'E-Buch Text/26.04.2017')

Gute Ansätze, aber irgendwas hat gefehlt...

— rumble-bee
rumble-bee

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  • Tränenmädchen

    Tränenmädchen
    Blaustern

    Blaustern

    15. August 2017 um 12:12

    Mathilda Sandmanns Vater leidet unter Demenz. Als sie ihn in einem der seltenen wachen Zustände erwischt, erzählt er ihr die Wahrheit über ihre Schwester. Sie ist nicht tot, sondern damals mit 17 Jahren bei einem Schüleraustausch in England für immer verschwunden. Er bittet sie, sie zu suchen, und Mathilda kann ihren Chef davon überzeugen, eine Story darüber zu schreiben und sich so auf die Suche zur Nachforschung begeben. Doch dort angekommen, weigern sich die Leute darüber zu reden, und man schrickt vor Drohungen nicht zurück. Spannung wird aufgebaut, doch lässt sie mit der Zeit etwas nach und weicht all den Überlegungen von Mathilda, welche nicht immer nachvollziehbar sind. Darauf ist auch das Ende aufgebaut, was sehr schnell kommt und irgendwie unbefriedigt ist. Die bedrohliche Atmosphäre, in der sich Mathilda befindet, kommt aber sehr gut zum Ausdruck, und auch der Schreibstil lässt sich flüssig lesen.

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  • Leserunde zu "Tränenmädchen: Thriller" von Daniela Arnold

    Tränenmädchen
    daniela_arnold

    daniela_arnold

    Hallo liebe Leseratten, heute lade ich euch wieder mal zu einer Leserunde ein. Es geht um meinen neuen Thriller TRÄNENMÄDCHEN. Anbei mal einen Kurzanriss der Geschichte:Ein seit 20 Jahren vermisstes Mädchen, ein mysteriöser Todesfall und ein Dorf, dessen Bewohner über Leichen zu gehen scheinen.Mathildas Leben gerät aus den Fugen, als sie hinter ein düsteres Familiengeheimnis kommt.Ihre Schwester kam nicht wie bisher geglaubt bei einem Unfall ums Leben, sondern verschwand spurlos vor 20 Jahren während eines Schüleraustauschs am Lake District in England. Bei ihren Nachforschungen stößt Mathilda auf einen mysteriösen Todesfall. Ein junges Mädchen aus Ravenstonedale starb exakt an dem Tag, an dem Mathildas Schwester verschwand. Als sie herausfinden will, ob und wie die beiden Fälle zusammenhängen, stößt sie auf eine Mauer aus Schweigen und Hass, gerät bald selbst in tödliche Gefahr. Was haben die Bewohner der englischen Kleinstadt zu verbergen? Ich freue mich über zahlreiche Bewerbungen und drücke hiermit schonmal allen interessierten Leseratten die Daumen. Liebe Grüße Daniela

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    • 189
  • Nettes Kabinettstück

    Tränenmädchen
    rumble-bee

    rumble-bee

    18. June 2017 um 15:46

    Der Autorin und Self-Publisherin Daniela Arnold ist mit diesem Büchlein eine nette, solide Geschichte gelungen, die mich recht gut unterhalten hat. Allerdings muss ich sagen, dass mir -vor allem zum Schluss - etwas gefehlt hat, weshalb ich nicht die volle Punktzahl vergeben möchte. Die Zutaten sind eigentlich gut. Die ganze Idee an sich hat mir gefallen. Die freie Autorin und Journalistin Mathilda  (hier hat sich Daniela ganz offensichtlich selbst porträtiert )wird zu ihrem Vater ins Altersheim gerufen. Er leidet an der Alzheimer-Krankheit doch er hat eine seltene klare Phase. Als letzten Wunsch äußert er, Mathilda möge für ihn das Verschwinden ihrer Halbschwester Vanessa aufklären. Denn diese sei mitnichten, wie bisher von Mathilda geglaubt, vor 20 Jahren bei einem Schüleraustausch in England tödlich verunglückt, sondern unter rätselhaften Umständen und wenig schmeichelhaften Gerüchten einfach von der Bildfläche verschwunden. Mathilda nimmt den Auftrag bereitwillig als Herzenssache an.Eigentlich eine gute Grundidee. Der Wunsch des Vaters, ein 20 Jahre alter Fall, viele Gerüchte, ein  englisches Dorf. ...Aber schon Mathildas Motivation lässt mich zweifeln. Es war nur ihre Halb (!)schwester, die sie -vor über 20 Jahren - gelegentlich mal an den Wochenenden gesehen hat.  Eine enge Bindung bestand da also nicht. Wie sich der Fall dann entwickelt, hat mich auch nur teilweise zufrieden gestellt. Mathilda ist blauäugig und waghalsig,  sie sucht einfach alle damals Beteiligten nacheinander auf. Die englische Dorfgemeinschaft ist insofern überzeugend, als jeder jeden kennt,  und niemand schlafende Hunde wecken möchte. Aber es passiert nicht wirklich viel. Mathilda redet eben mit den Leuten, wird 2 bis 3 mal mysteriös (aber dilettantisch ) bedroht, einmal sogar unter Drogen gesetzt. Doch am Ende hat sie einfach Eingebung nach Eingebung, und löst den Fall durch reine Intuition. .? Geht wieder völlig allein, ohne Plan noch Unterstützung, los, um die Hauptverdächtigen "mal eben so " zu konfrontieren. .? Gut, ich will einräumen, dass der Showdown halbwegs dramatisch war.  Es ist knapp ausgegangen. Dennoch entbehrt es einer gewissen Logik.  Warum sollte einer wildfremden und ortsunkundigen Deutschen einfach so die Lösung gelingen,  und einheimischen Spezialisten 20 Jahre lang nicht. .? Auch würde ich das Buch nicht unbedingt als Thriller bezeichnen. Dazu reichen die 2 bis 3 eher diffusen Bedrohungsszenarien einfach nicht aus. Hier geht es ganz klassisch darum, "wer war es", ein Whodunit also;  dafür spricht auch die eher behäbige Erzähl- und Ermittlungsweise. Als letzten Punkt möchte ich noch die Sprache ein wenig bemängeln. Die Dialoge sind teilweise ellenlang, und würden so ganz gewiss nicht zwischen Fremden zweier Nationalitäten stattfinden. Auch hat mich gestört, dass die Personen andauernd "seufzen " und "tief Luft holen ". Hier hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. Letztlich lege ich mich jedoch auf drei wohlwollende Sterne fest. Immerhin ist das Büchlein flüssig geschrieben, und wartet mit einigen recht netten Charakteren auf. Die Autorin  (und die Geschichte ) haben eindeutig Potenzial. 

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    • 2
  • Spurensuche in der Vergangenheit

    Tränenmädchen
    irismaria

    irismaria

    16. June 2017 um 18:38

    In Daniela Arnolds Thriller "Tränenmädchen" begibt sich die Journalistin Mathilda Sandmann auf die Suche nach ihre vor 20 Jahren in England verschwunden Schwester. Anlass ist ein Gespräch mit ihrem Vater, der an Demenz erkrankt ist und ihr in einem klaren Moment erzählt, dass ihre Schwester damals nicht bei einem Unfall starb, sondern unter seltsamen Umständen verschwand. Mathilda überredet ihren Chef, eine Recherchereise nach England machen zu dürfen und erfährt dort, dass gleichzeitig mit dem Verschwinden ihrer Schwester ein anderes Mädchen zu Tode kam. Doch nach so langer Zeit wollen die Dorfbewohner nichts mehr von der tragischen Geschichte hören und sie trifft auf eine Mauer des Schweigens und wird bedroht. Sehr gut fängt die Autorin die Atmosphäre der Angst und Bedrohung ein. Die Auflösung des Falls kommt dann etwas schnell, das hätte ich mir ausführlicher gewünscht.Mein Fazit: eine spannende Geschichte mit psychologischen Elementen

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  • traurige Wahrheit

    Tränenmädchen
    Goch9

    Goch9

    12. June 2017 um 09:23

    Mathilda Sandmann wird in der Nacht zu ihren Dement kranken Vater gerufen, erlebt ihn in einem seiner wachen Momente und erfährt eine für sie völlig überraschende Wahrheit. Ihre Schwester ist vor 20 Jahren spurlos während ihres Schüleraustauschs in England verschwunden. Mathilda hatten ihre Eltern damals erzählt, dass ihre Schwester bei einem Unfall starb. Mathilda ist entsetzt, versprich aber ihrem kranken Vater sich auf die Spurensuche zu machen.Nach dem kraftvollen und schaurigen Prolog empfand ich den Thriller zwar spannend, aber etwas zu kurz und nicht immer nachvollziehbar. Die Spannung wurde weitgehend aufrecht gehalten. Die Sackgassen, in die Mathilda immer wieder geriet, da die Dorfbevölkerung mauerte, schafften Raum zum Nachdenken und Nachfühlen. Die Denkanstöße und Schlussfolgerungen von Mathilda waren aber weitgehend intuitiv und somit nicht immer nachvollziehbar und wirkten vereinzelt wie an den Haaren herbeigezogen. Das ließ mich als Leser unbefriedigt zurück.Im Großen und Ganzen hat mir der Thriller gefallen und ich werde sicher bei einem neuen Buch von Frau Arnold wieder zugreifen.

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  • ✎ Daniela Arnold - Tränenmädchen

    Tränenmädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. June 2017 um 10:32

    Als ich den Klappentext las, dachte ich, das ist mal wieder eine gute Gelegenheit, um sich mit anderen auszutauschen, denn ein Thriller beherbergt eigentlich viel Potenzial, über das man reden kann.Anfangs war ich auch in der Geschichte drin, denn der locker leichte Schreibstil der Autorin trägt einen förmlich durch die Story. Es gibt Beschreibungen, die die Fantasie anregen und einem weis machen wollen, man sei selbst am Ort des damaligen Geschehens. Dabei wird Daniela Arnold jedoch nie ausschweifend, sondern bringt die Sachen knackig auf den Punkt, um die Spannung auf einem gewissen Level zu halten.Leider war mir persönlich aber zu viel Mister Zufall unterwegs. Was 20 Jahre vorher keinen Polizisten interessiert zu haben schien, wird nun in knapp 2 Wochen von einer Zivilperson aufgeklärt. Ich hatte ehrlich nicht mit einer Überfliegerin gerechnet, die rein nach Bauchgefühl entscheidet und oft (immer?) richtig liegt.Auch sind mir die Beweggründe nicht ausreichend. Und die Verdächtigen kann man mit ein wenig Fingerspitzengefühl direkt (aus)sortieren.Meiner Meinung nach hätte man hier super mit Rückblicken arbeiten können, um dem Ganzen ein bisschen mehr Pfiff zu geben. Vielleicht hätte es dadurch eine Spannungskurve gegeben. Denn auch wenn diese auf einem gewissen Level gehalten wurde, war es doch nie so, dass ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte nun weitergeht - ich konnte das Buch bequem aus der Hand legen.Ich denke, hier ist ein super Ansatz gegeben, aber ein paar Seiten mehr hätten dem Krimi - es ist definitiv kein Thriller - wirklich gut getan. Mehr Tiefe, mehr Details von damals, weniger Intuition, mehr Realismus - das sind Sachen, die ich mir bei dieser Lektüre gewünscht habe.Da bereits andere Werke der Autorin erschienen sind und mir der Schreibstil gut gefiel, werde ich mich mal dort umschauen, ob mir ein anderer Thriller von ihr nicht vielleicht mehr zusagt.©2017Zitate:"»Genau das ist doch das Heimtückische daran. Dass wir Menschen sehen, was wir sehen wollen. Fühlen, was wir fühlen wollen. Es ist uns nicht gegeben, hinter die Fassade anderer Menschen zu blicken. Wir lassen uns von Äußerlichkeiten blenden, schließen uns im Zweifel der Hysterie der Masse an, verurteilen vorschnell.«"

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  • Fesselnder Thriller

    Tränenmädchen
    esposa1969

    esposa1969

    09. June 2017 um 20:50

    Klappentext:Mathildas Leben gerät aus den Fugen, als sie hinter ein düsteres Familiengeheimnis kommt. Ihre Schwester kam nicht wie bisher geglaubt bei einem Unfall ums Leben, sondern verschwand spurlos vor 20 Jahren während eines Schüleraustauschs am Lake District in England. Bei ihren Nachforschungen stößt Mathilda auf einen mysteriösen Todesfall. Ein junges Mädchen aus Ravenstonedale starb exakt an dem Tag, an dem Mathildas Schwester verschwand. Als sie herausfinden will, ob und wie die beiden Fälle zusammenhängen, stößt sie auf eine Mauer aus Schweigen und Hass, gerät bald selbst in tödliche Gefahr. Was haben die Bewohner der englischen Kleinstadt zu verbergen?Leseeindruck:Nachdem ich bereits etliche sehr fesselnde und packende Thriller von Daniela Arnold - eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen - gelesen hatte, freute ich mich auf den aktuellen Thriller "Tränenmädchen" und wurde auch nicht enttäuscht.Der Thriller beginnt mit einem sehr spannenden Prolog, der einem schon in diesen nebulösen Fall einstimmt.Dann beginnt die Haupthandlung, in der Mathilda zu ihrem dementiell veränderten Vater gerufen wird, der ihr in einem seiner lichten Momente gesteht, dass Mathildas Halbschwester Vanessa nicht bei einem Unfall verstorben ist, wie sie angenommen hatte, sondern vor Jahren von einen Schüleraustausch in England nicht mehr heimgekommen ist.Wasimmer auch mit Vanessa geschehen ist, Mathilda muss die Wahrheit in Erfahrung bringen und begibt sich nach England. Doch dort reißt sie vielerlei alte Wunden wieder auf, denn am selben Tag als Vanessa verschwand, kam auch noch ein weiteres Mädchen - Rachel - ums Leben. Nicht jedem passt das, dass Mathilda in der Vergangenheit wühlt und so muss sie bald selbst um ihr Leben fürchten...Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende mega-spannend geschrieben. Die Charakter sind alle sehr speziell, aber überischtlich und gut zuzuordnen. Man hegt vielerlei Verdachtsmomente, der Wahrheit aber war ich bis ganz gegen Ende nicht auf der Spur. Die knapp 200 Seiten lasen sich wie im Fluge und in einem Rutsch. Die Handlung wird schlüssig und nachvollziehbar aufgelöst. Die Protagonistin Mathilda ist sehr sympathisch und mutig und man bangt immer, dass ihr nichts geschehen mag. Ich war von Anfang bis Ende restlos begeistert und vergebe gerne 5 Sterne!@ esposa1969

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  • Ermittlungen in England - eine Rückblende, die es in sich hat...

    Tränenmädchen
    dreamlady66

    dreamlady66

    09. June 2017 um 10:10

    Zum Inhalt (übernommen):Wie weit würdest du gehen, um jene zu schützen, die du am meisten liebst? Über das Buch: Ein seit 20 Jahren vermisstes Mädchen, ein mysteriöser Todesfall und ein Dorf, dessen Bewohner über Leichen zu gehen scheinen. Mathildas Leben gerät aus den Fugen, als sie hinter ein düsteres Familiengeheimnis kommt. Ihre Schwester kam nicht wie bisher geglaubt bei einem Unfall ums Leben, sondern verschwand spurlos vor 20 Jahren während eines Schüleraustauschs am Lake District in England. Bei ihren Nachforschungen stößt Mathilda auf einen mysteriösen Todesfall. Ein junges Mädchen aus Ravenstonedale starb exakt an dem Tag, an dem Mathildas Schwester verschwand. Als sie herausfinden will, ob und wie die beiden Fälle zusammenhängen, stößt sie auf eine Mauer aus Schweigen und Hass, gerät bald selbst in tödliche Gefahr. Was haben die Bewohner der englischen Kleinstadt zu verbergen? Zur Autorin:Daniela Arnold, Jahrgang 1974, lebt mit Mann, Sohn und Hund im schönen Bayern. Seit 2002 schreibt sie regelmäßig als freie Journalistin und Autorin für fast alle großen Frauenzeitschriften Reportagen und Kurzgeschichten, kann mittlerweile auf über 3000 Veröffentlichungen zurückblicken.Schreibstil/Fazit:Aktueller Thriller aus 2017 mit 188 Seiten und 18 Kapiteln, die recht kurzknapp verfasst wurden sowie für mich eine sehr angenehme Schriftgrösse beeinhalteten - angehängt wurde eine weitere Leseprobe. Alles im typischen Arnold-Style, was auch die Covergestaltung stets angeht :)Der Prolog liess Schlimmes erahnen & versetzte mich sogleich in einen Schockzustand...Die Geschichte rollt sich quasi von hinten her auf.Flüssigdirekter ebenso spannender Schreibstil, der fesselte und zum direkten Weiterlesen motivierte, ich fühlte mich sofort mitten im Geschehen angekommen und konnte mir alles Dargestellte leibhaftig gut vorstellen, und parallel selbst auf eigene Ermittlungstour gehen. Innerhalb von zwei Tagen war ich durch mit diesem neuen Meisterwerk, welches erneut in England beheimatet war.Arnold baute einen grossen Bogen an PsychoSpannung auf, der von Kapitel zu Kapitel zunahm, Gänsehautfeeling stellte sich ein...falsche Fährten wurden gelegt, ich fieberte stets mit der Protagonistin mit.Der Inhalt packte mich leider nicht zu 100%, da für mich teilweise nicht ganz nachvollziehbar & auch etwas skurill. Dennoch habe ich die kurzweiligen Lesestunden in oft mystischer Stimmung sehr genosssen. Überzeugt Euch selbst...

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  • Traurige Gewissheit

    Tränenmädchen
    Patno

    Patno

    07. June 2017 um 19:50

    Daniela Arnold gehört zu meinen bevorzugten Autorinnen. Ich habe fast alle ihre Bücher gelesen. Mit Spannung erwartete ich den neuer Thriller "Tränenmädchen", der mich nach England in das Dorf Ravenstonedale führte. Hier verschwand im Jahr 1996 die deutsche Austauschschülerin Vanessa spurlos. Auch noch 20 Jahre später kämpft ihr Vater mit der Ungewissheit, zumal er bislang seiner anderen Tochter Mathilda die Wahrheit über Vanessas Verschwinden vorenthalten hatte. Nun macht er doch noch reinen Tisch und bittet seine Tochter erneut auf Spurensuche nach ihrer verschollenen Schwester Vanessa zu gehen. Also reist Mathilda nach England, stößt dort bei ihren Nachforschungen auf einen mysteriösen Todesfall eines jungen Mädchens, die an dem Tag starb, als Vanessa verschwand. Könnten diese beiden Fälle zusammenhängen? Die Einwohner des kleinen Ortes Ravenstonedale sind wenig begeistert, dass Mathilda in den alten Geschichten wühlt. Und plötzlich schwebt die junge Frau in tödlicher Gefahr. Das Buch startet mit einem Prolog, der es in sich hat, thrillermäßig gruselig - von 0 auf 100 in 6 Seiten- ohne Aufwärmphase mitten im Geschehen! Ja, ich mag den Arnoldschen Schreibstil- locker und mitreißend mit der typischen geheimnisvollen Note. Kurze Kapitel und eine angenehme Buchlänge laden zum "An-einem-Abend-durchlesen" ein. Dabei hält sich die Autorin nur selten mit schmückendem Beiwerk auf, kommt schnell auf dem Punkt, erzählt kurz und knapp. So bleibt auch sie Spannung durchgängig erhalten. Mit Mathilda begegnen wir einer jungen mutigen Frau, die unerschrocken versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Die Geschichte ist geprägt von Mathildas brillanter Intuition und einem Kombinationsvermögen, das alle polizeilichen Ermittlungen in den Schatten stellt. Dies verleiht ihr den Touch einer Superheldin und schien mir ein wenig übertrieben. Obwohl Daniela Arnold geschickt falsche Fährten legt, hatte ich hinsichtlich des Täters eine gewisse Vorahnung. Trotzdem fand ich die Auflösung am Ende gelungen. "Tränenmädchen" ist kein tiefgreifender, blutrünstiger Thriller, sondern eher eine spannend inszenierte, kurzweilige Leseunterhaltung für zwischendurch.

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  • Ende lässt mich unbefriedigt zurück...

    Tränenmädchen
    Igela

    Igela

    07. June 2017 um 12:55

    Der Vater von Mathilda Sandmann ist an Alzheimer erkrankt. In einem seiner letzten und wenigen lichten Momente bittet er seine Tochter, ihre Halbschwester Vanessa zu suchen. Die ist als 17 jährige bei einem Schüleraustausch in England spurlos verschwunden. Mathilda arbeitet als freie Journalistin und kann ihren Chef dafür gewinnen, aus dem Verschwinden ihrer Schwester  eine Story zu schreiben, den Fall neu aufzurollen. Sie reist nach Ravenstonedale und stösst erst mal auf eine Mauer des Schweigens. Schon nach dem Lesen des Prologs, und das nach der ersten Seite ist man tief drin in diesem Thriller. Mich hat vor allem die Thematik, ein lebenslustiger , junger Mensch verschwindet, sehr berührt. Nach und nach macht man sich als Leser mit Mathilda auf die Suche in der Vergangenheit und fragt sich wer die Schuld für das Verschwinden von Vanessa trägt.Die Autorin hat geschickt verschiedene, falsche Spuren gelegt....und so habe ich bis zur Mitte des Buches  betreffend Täterfrage keine Ahnung gehabt . Leider weiss man schon nach dem Prolog was genau mit Vanessa geschehen ist, was ich an und für sich etwas schade finde. Noch spannender wäre gewesen, wenn der Prolog nicht gar so viel verraten hätte und man damit hätte rechnen müssen, dass Vanessa noch am Leben und irgendwo untergetaucht ist. Ich habe schon etliche Bücher von Daniela Arnold gelesen und auch hier bei „Tränenmädchen „ treffe ich wieder auf ihren unvergleichlichen, flüssig zu lesenden Schreibstil.  Mir hat das Buch richtig gut gefallen, auch wenn ich die Täter zu einem Teil erahnt habe, empfand ich Spannung. Nicht ganz zufrieden war ich mit dem Ende, der Auflösung. Die ist teilweise der Intuition von Mathilda geschuldet und das lässt mich etwas unbefriedigt zurück. Weiter hat es meiner Meinung nach Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann. Zum ersten kann ein behinderter Mann, der als 12 jähriger bestimmte und für die Auflösung wichtige Gegebenheiten mitbekommen hat, nach 20 Jahren zum richtigen Zeitpunkt diese artikulieren. Zum anderen gelingt es einer Privatperson , die der Gegend unkundig ist, nach 20 Jahren den Fall aufzuklären…und das in weniger als 2 Wochen.

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  • Reise in die Vergangenheit

    Tränenmädchen
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    06. June 2017 um 13:47

    Ein Thriller, der in England spielt und sich um einen mysteriösen Todesfall dreht? Muss ich lesen! Er hat er hat allerdings gut angefangen und dann leicht nachgelassen. Die kurzen Kapitel und der eingängige Schreibstil sagten mir sehr zu. Ich wollte unbedingt wissen was es mit dem Verschwinden von Mathildas Schwester auf sich hat und war wie gebannt. Doch ab Kapitel 11 etwa begannen mich die Überlegungen Mathildas zu stören. Sie denkt immer ganz lange nach und plötzlich hat sie eine Idee oder Eingebung und genau so muss es gewesen sein. Es kann ja gut sein, dass sowas bei Sherlock Holmes mal vorkommt, aber mir fehlten da immer die handfesten Beweise und richtigen Ermittlungen. Es gab im Grunde nur ein paar Gespräche von denen sie alles hergeleitet hat. Auch von der Auflösung war ich ein wenig enttäuscht, hatte mir mehr erhofft, etwas Spektakuläres hätte dem Buch nicht geschadet. Dennoch gebe ich gerne 4 von 5 Sternen, weil ich einige gruselige Lesestunden mit ihm hatte.

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