Mörderspiel - LARP-Krimi

von Daniela Beck 
4,5 Sterne bei12 Bewertungen
Mörderspiel - LARP-Krimi
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Solara300s avatar

Eine absolut geniale Story die mich mit dem LARP Anteil vollständig begeistern und überzeugen konnte.

annlus avatar

Spiel und Realität verschwimmen zu einer spannenden Geschichte

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Inhaltsangabe zu "Mörderspiel - LARP-Krimi"

LARP [lɑːp]
live action role playing (game), ein Rollenspiel, bei dem Spieler ihre Figur auch physisch darstellen und im Rahmen ihrer Rolle frei improvisieren.

Lillis neuer Freund Markus passt eigentlich perfekt zu ihr.
Wäre da nicht sein merkwürdiges Hobby: Er und seine Freunde sind sogenannte LARPer. Dieses Mal ist ein Krimi-Wochenende im Stil der 60-er Jahre auf einem Landgut geplant. Als Markus Lilli einlädt mitzukommen, kann sie nicht widerstehen. Sobald das Spiel beginnt und Lilli sogar einen Hinweis findet, beginnt sie, Gefallen an der seltsamen Veranstaltung zu finden. Doch schon bald wird die inszenierte Zeitreise bedrohlicher als gedacht – und wirkt erschreckend real.

Aber es ist doch alles nur ein Spiel ... oder?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961880546
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:330 Seiten
Verlag:Mantikore-Verlag
Erscheinungsdatum:06.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Solara300s avatar
    Solara300vor 6 Stunden
    Kurzmeinung: Eine absolut geniale Story die mich mit dem LARP Anteil vollständig begeistern und überzeugen konnte.
    Ein Rätsel das einen nicht mehr loslässt …

    Kurzbeschreibung

    Lilli ist glücklich mit Markus, ihrem neuen Freund an ihrer Seite. Allerdings hat eben genau der, ein seltsames Hobby.
    Markus liebt es zu sogenannten, LARP auch live action role playing (game) zu gehen, in der die Charaktere in verschiedene Rollen schlüpfen und jemand ein Skript verfasst.

    In diesem Fall, spielt dieses Stück im Jahr 1954 und wird bei Anna, in einem europäischen Herrenhaus als Kulisse aufgeführt im Stil eines Krimi-Dinners.
    Lilli ist gespannt und freut sich trotz allem auf ihre Rolle der Privatdetektivin Victoria Chester.

    Allerdings nachdem sie mehr über eine geheimisvolle Charlotte liest in einem Buch, das bei ihr im Zimmer vorzufinden war und sich seltsame Dinge ereignen, stellt sich Lilli die Frage ob es real ist oder wirklich nur ein Spiel …

     

    Cover
    Das Cover passt hervorragend zum Inhalt und macht Lust auf mehr. Sei es jetzt auf die Geheimnisse rund um die Anwohner des Herrenhauses, wie auch der Frage was die Vergangenheit mit der Zukunft gemein hat. Auf alle Fälle viele Fragen und offene Antworten.

     
    Schreibstil

    Die Autorin Daniela Beck ist selbst seit vielen Jahren Liverollenspielerin und ich war gespannt, was sie mir über ihren und auch meinen ersten LARP-Krimi erzählen konnte.

     Die Autorin ist nicht nur eine ganz Liebe wie ich bei unserem netten Gespräch feststellen durfte, sondern hatte hier auch mal eine geniale Idee.

    Ich hab es gestern Abend beendet und freu mich schon auf mehr aus der Feder der Autorin zu lesen.
    Die Protagonisten mit ihrer Charakteristika, die sich hier in dieses mysteriöse Spiel einweben lassen, sind einfach nur Klasse, dazu die Stimmung und das gesamte Setting sind einfach wunderbar und ich habe noch einiges über LARP gelernt und ich wäre da auf alle Fälle auch mal gerne dabei.

     

     

     
    Meinung

    Ein Rätsel das einen nicht mehr loslässt …

    Genau das erwartet die frisch verliebte  Lilli  bei ihrem Wochenende mit ihrem Freund Markus. Dieser hat sie eingeladen mit ihm und seinen Freunden ein Krimi-Dinner im Stil der 60er Jahre aufzuführen.

    Gespannt ist Lilli auf der einen Seite, auch wenn sie weiß, dass bei dieser Rolle die ihr und Markus zuteil wird, sie nicht wirklich viel an diesem Wochenende von sich sehen werden.

    Denn hier kommt es darauf an, sich vollständig in die Rolle zu begeben und auch darin aufzugehen. Im Sinne wie Lilli, die jetzt eine Privatdetektivin spielt und dem Rätsel des Familiendramas auf die Spur zu kommen.

    Hier sind also nicht nur fünf Liverollenspieler zu Gast mit der Gastgeberin, sondern die hat auch gleich noch ihre Verwandtschaft angeheuert als Dienstboten wie es sich zu der damaligen Zeit für solch einen Stand gehört hat.

    Die Idee finde ich interessant, vor allem da hier nicht nur von der Kulisse bis zur Deko alles passt.
    Man stellt sich relativ schnell die Frage, ist es jetzt noch Spiel oder steckt da mehr dahinter, ist es ernst oder sogar gefährlich. Genau diese Fragen merkt man Lilli an und ich war gespannt was sich hier wirklich verbirgt.

    Die Idee zur Geschichte mit dem Krimi-Dinner gefällt mir, da ich da absolut Fan bin und mit der Umsetzung des Live Rollenspiels ist es genial.

    Ich kann diesen Titel nur weiterempfehlen und freu mich auf mehr. Vielleicht können wir ja Lilli und Markus zu einem anderen Event begleiten. (Zwinker)

     
    Fazit

    Eine absolut geniale Story die mich mit dem LARP Anteil vollständig begeistern und überzeugen konnte.

    Familiendramen und anderer Geheimnisse erwarten dich.

     
    5 von 5 Sternen

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    annlus avatar
    annluvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Spiel und Realität verschwimmen zu einer spannenden Geschichte
    Nichts als ein Spiel?

    *Es ist zwar albern, aber ich werde langsam nervös. Immerhin habe ich nicht die geringste Vorstellung von dem, was uns an diesem Wochenende erwartet.*


    Lilli möchte ein schönes Wochenende mit ihrem neuen Freund Markus erleben. Da dieser ein begeisterter Rollenspielfan ist, lässt sie sich auf ein Krimi-LARP-Game ein. Mit der Ankunft in dem herrschaftlichen Anwesen schlüpft sie in die Rolle der Detektivin Victoria und findet bald schon Gefallen am Spiel. Doch wieviel davon ist Spiel und wieviel Wirklichkeit?



    Die Geschichte wechselt zwischen „realen“ und gespielten Sequenzen. So übernehmen abwechselnd Lilli und ihre Rolle Victoria die Erzählung. Beim ersten Kapitel um den LARP Charakter war ich irritiert davon, dass die Geschichte so erzählt wird, als würde sie wirklich Viktoria erleben. Dann aber fand ich es sehr passend, da damit eine Eigenschaft des Rollenspiels hervorgehoben wurde: Die Personen sollen in ihren Charakteren aufgehen und komplett in der Rolle und dem Plot aufgehen.


    Beide Handlungsstränge deuten auf Geheimnisse hin. Während sie in der Rolle von Viktoria noch vom Spiel vorgegeben sein könnten, empfand ich sie in der realen (und gegenwärtigen – schließlich ist das Rollenspiel in den Sechzigern angespiedelt) Situation beängstigender. Nicht nur Anna, die das Spiel organisiert hat, sondern auch die drei Verwandten von ihr, die Angestellte spielen, scheinen verdächtig. Auch aus Markus wurde ich nicht schlau. Da man nur kurze Einblicke in seinen wahren Charakter bekommt – da er meist in seiner Rolle aktiv ist – und er regelrecht role-play fanatisch erscheint, war er mir sehr suspekt.


    Das Buch gibt einen gut beschriebenen Einblick in die Welt der Rollenspiele. Die Autorin versteht es gut, Spannung aufzubauen, die Geschichte geheimnisvoll zu halten und immer wieder Mysteriöses anzudeuten. Das hat den Reiz der Geschichte für mich ausgemacht und ich habe das Buch vom Beginn bis zum Ende genossen.

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    Wuerfelhelds avatar
    Wuerfelheldvor 18 Tagen
    Ab in die Rüstung und los geht es!

    Kriminalgeschichten gibt es wie Sand am Meer, aber nur wenige Autoren würden vermutlich auf die Idee kommen, die in einem Setting anzusiedeln, das vielen Lesern fremd ist. Daniela Beck beweist nun mit ihrem Buch „Mörderspiel“, dass sie nicht nur ziemlich mit dem vertraut ist, über das sie schreibt, sondern die sich daraus ergebenden Besonderheiten auch Neulingen nahe bringen kann.

    INHALT
    Lilli und Marksu sind ein perfektes Paar. Sie harmonieren in so ziemlich allen Bereichen, nur an das seltsame Hobby, dass ihr Freund pflegt, muss sich die junge Frau noch gewöhnen. Deshalb bleibt sie zunächst auch erst einmal ziemlich skeptisch, als er sie einlädt, an einem solchen Wochenende teilzunehmen, das von einer Bekannten organisiert wird und in kleinem Rahmen abläuft. LARP, oder besser „Live-Action-Roleplaying“, ist das für erwachsene Menschen nicht ziemlich albern?


    Sie muss in die Rolle einer jungen Frau aus den 1960er Jahren schlüpfen, die in einem alten Herrenhaus zu Besuch ist und dort ein Verbrechen aufklären soll. Zunächst ist sie skeptisch, doch schon bald, nach dem Fund eines alten Tagebuchs leckt sie Blut und ist mehr oder weniger Feuer und Flamme.

    Schon bald taucht sie ganz ein in ihre Rolle, Die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwimmen, denn schon bald zeigt sich, das hinter den ganzen Hinweisen und Andeutungen eine grausame Wahrheit verbirgt.

    MEINE MEINUNG
    Die Handlung selbst mag eher überschaubar gestrickt sein, wird aber spannend präsentiert, denn die Autorin springt gekonnt zwischen den Ebenen hin und her, um ihre Hinweise zu verstreuen und die Handlung voran zu treiben. Auf der einen Seite ist da das Tagebuch einer verstorbenen Frau namens Charlotte, die von dem seltsamen Verhalten einiger Personen in ihrem direkten Umkreis und das in der Mitte der 1950er Jahre berichtet, dann die reale Welt, in der Lilli erst Bedenken hat und immer wieder die Erlebnisse mit ihrem Freund und den anderen Mitspielern bespricht – und schließlich das fiktive Szenario, in dem sie als Ermittlerin auch ihren Freund ganz neu kennen lernen muss, aber schon bald in Gefahr gerät, weil jemand verhindern möchte, dass das Geheimnis ans Licht kommt.

    Der Wechsel kommt nicht abrupt, da man durch die Kapiteltitel genau weiß, ob die Ich-Erzählerin jetzt sie selbst ist oder eben gerade in ihrer Rolle steckt. Auf spielerische Weise wird dem Leser, der sich nicht mit der Szene auskennt, so nach und nach diese Form des Rollenspiels vorgestellt, Fans, die selbst schon in andere Rollen geschlüpft sind, werden so manches wieder erkennen.

    Natürlich hat die Autorin alles ein wenig begrenzt und auch die Figurenanzahl auf das Wesentliche beschränkt, folgt teilweise klassischen Handlungsmustern aber die Geschichte verfehlt ihre Wirkung dennoch nicht.

    Obwohl die Figurenzeichnung eher oberflächlich bleibt, nimmt man doch Anteil am Wirken, Denken und Handeln der Charaktere und entwickelt Sympathien. Noch viel wichtiger ist das Ambiente, dass sehr glaubwürdig vermittelt wird und vielleicht bei dem ein oder anderen die Lust weckt, selbst einmal an so etwas teil zu nehmen. Die Mission des Buches wird damit mehr als erfüllt.

    Alles in allem ist „Mörderspiel“ eine unterhaltsame und spannende Einführung in die LARP-Szene, die für Fans und Neueinsteiger gleichermaßen interessant ist, da man sich wie die Heldin nach und nach in diese ganz eigene Welt einfindet, in der es möglich ist, für eine gewisse Zeit in ein anderes Leben zu schlüpfen. Leichtfüßig erzählt die Autorin einen vielleicht nicht innovativen, aber sehr stimmungsvollen Krimi.

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    Krimines avatar
    Kriminevor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein gut inszeniertes Mörderspiel, das neben kurzweiliger Unterhaltung auch die Lust auf ein Rollenspiel-Live-Event weckt.
    Ein gut inszeniertes Mörderspiel

    Lillis Freund Markus hat ein seltsames Hobby, das er gerne mit ihr teilen will. Deshalb nimmt er sie zu einem Krimi-Wochenende mit, bei dem jeder der anwesenden Teilnehmer in einen für ihn vorbestimmte Rolle schlüpft. Und während er als Ahnenforscher ein verzwicktes Rätsel lösen muss, ist sie die Privatdetektivin, die ihm dabei helfen soll. Doch kaum sind Lilli und Markus auf dem Landgut angekommen, auf dem im Stil der Sechzigerjahre das Event stattfinden soll, werden sie mit einem Szenario überrascht, das merkwürdig reale Züge annimmt. So finden sie neben einem alten Tagebuch auch einen gut versteckten Geheimgang vor und decken schon bald ein Verbrechen auf, das auch für sie gefährlich wird.


    "Mörderspiel - Es ist doch alles nur ein Spiel oder?" ist ein LARP-Krimi der Münchnerin Daniela Beck, die selbst seit vielen Jahren begeisterte Liverollenspielerin ist und ihre Erfahrungen in dem vorliegenden Krimi verarbeitet hat. Und genau das merkt man dem gut funktionierenden Plot an, in dem ein fiktives Live-Rollenspiel geschickt mit der Realität vermischt worden ist. Denn während die in einem alten Herrenhaus befindlichen Spieler glauben, dass ihre Mission in der Auflösung eines clever erdachten Familiengeheimnisses besteht, werden sie schon bald eines Besseren belehrt und merken, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Doch anstatt gegen die sich zuspitzende Bedrohung vorzugehen, halten sie entdeckte Hinweise voreinander geheim und verlieren sich in dem immer gefährlicher werdenden Spiel.

    Die lange Zeit undurchsichtigen Ereignisse werden aus der Sicht von Lilli geschildert, die sich zum einen außerhalb der Spielehandlung als Freundin von Markus mit den ungewohnten Abläufen vertraut machen muss, zum anderen in ihrer Rolle als Privatdetektivin Victoria Chester ohne Kenntnisse der Ermittlungsarbeit eine passable Schnüfflerin abgibt. Zwei völlig unterschiedliche Figuren, die sie an diesem Wochenende in sich vereint und deren Erzählperspektiven um die Tagebucheinträge einer gewissen Charlotte ergänzt worden sind. Durch diese taucht der Leser gemeinsam mit Lilli tief in die Vergangenheit ein, in eine Zeit, in der das zur Gefahr werdende Familiengeheimnis seinen Ursprung hat. 

    Daniela Becks Schreibweise ist flüssig und mit vielen bildhaften Elementen versehen, sodass der Leser die Ereignisse auf dem abgelegenen Landgut sowie die Aktionen der beteiligten Figuren gut nachvollziehen kann. Das allerdings nur insoweit die Schilderungen von Lilli bzw. Victoria glaubhaft sind, da sie als Ich-Erzählerin in Erscheinung tritt und somit nur ihre Version der teilweise doch recht sonderbaren Ereignisse erzählt. Auch braucht der Plot eine gewisse Zeit, um in Fahrt zu kommen, schafft es aber dann den Leser mit der Geschichte eines Live-Rollenspieles in seinen Bann zu ziehen, die gleichermaßen zwielichtig und spannend ist.

    Fazit:
    Ein gut inszeniertes Mörderspiel, das neben kurzweiliger Unterhaltung auch die Lust auf ein solches Live-Event weckt, wobei in diesem Fall ein echter Mörder nicht vonnöten ist.

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    Somayas avatar
    Somayavor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannend mit mystischen Touch keineswegs nur für (LA)RPer geeignet.
    Ein LARP-Krimi, nicht nur für LaARPer

    Dieses Buch hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Das Cover wirkt mysteriös und lässt vermuten, dass es in der Geschichte auch leicht gruselig zugehen wird. Ist es für mich auch nicht mein klassisches Beuteschema, hatte mich vor allem der Untertitel gleich gepackt. 

    Bücher die sich mit Rollenspielen (online oder offline) beschäftigen, interessieren mich immer direkt. Außerdem musste ich hierbei gleich an eines meiner Lieblingsbücher denken, welches eine ähnliche Thematik behandelt (wenn auch im Nachhinein komplett anders umgesetzt).

    Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und der Schreibstil ist sehr angenehm. Besonders gut hat mir die Idee gefallen, die Protagonistin aus zwei Perspektiven erzählen zu lassen. So lernt man sie wunderbar sowohl in ihrem realen Charakter, als auch in ihrer Rolle kennen. Auch macht es die Sache insofern leichter, dass man die anderen Charaktere gleich einsortieren kann. 

    Die Grundstimmung ist definitiv mysteriös und mit fortschreitender Seitenzahl, fragte ich mich immer mehr, was nun zum Spiel gehört und was ggf. real ist. Das brachte enorme Spannung rein.

    Das Thema LARP ist mir nicht ganz neu, allerdings nur vom Lesen u.ä. Ich selbst war noch nie aktiv dabei.
    Das sorgte dafür, dass mich das Buch noch neugieriger auf die ganze Sache machte und ich mich weiter informieren wollte. 
    Aber auch wenn man so gar nichts mit (LA)RP zu tun hat, ist das Buch gut verständlich und bietet am Ende auch ein Glossar für Begriffe, die evtl. nicht verständlich sind. Meiner Meinung nach ist dieses noch nicht mal unbedingt nötig, da die Geschichte alles nötige ausreichend erklärt. Allerdings habe ich auch ein gewisses Grundwissen mitgebracht.
    So oder so funktioniert die Geschichte bestimmt auch für Leute, die keine Verbindung zum (LA)RP haben, spricht aber vermutlich besionders Personen an, die wie ich affin zu solchen Thematiken sind.

    Das Dinge für aktive LARPer und "außenstehende" wie mich, unterschiedlich aufgefasst werden, konnte man in der Leserunde sehr schön erkennen.
    Während ich verschiedene Verdächtigungen gegen die realen Charaktere aufstellte, wurde ich dort aufgeklärt, dass einige Verhaltensweisen absolut "normal" seien. Das änderte noch einmal den Blickwinkel auf die Geschichte, Spaß macht das Buch aber so oder so.
    Denn auch an (falschen) Verdächtigungen ist ja nichts verkehrtes und sie sorgen für Spannung beim Lesen. Und spätestens ab der Hälfte fragen sich dann wohl auch eingefleischte LARPer, wem sie nun glauben können und wem nicht.

    Auf alle Fälle ein spannendes Leseerlebnis, dass ich uneingeschränkt weiterempfehlen würde.

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    dieschmitts avatar
    dieschmittvor einem Monat
    Kurzmeinung: Guter Krimi und gleichzeitig eine Einführung und Erklärung des Liverollenspiels. Tolle Mischung
    Guter Krimi und gleichzeitig eine Einführung und Erklärung des Liverollenspiels. Tolle Mischung

    Zum Inhalt:

    Lilli fährt ihrem Freund zu liebe mit ihm zu einem Rollenspielwochenende, in dem alle Spieler in die Rolle anderer Personen schlüpfen. Eigentlich ist das gar nicht ihrs, aber sie lässt sich darauf ein. Es ist ein Krimispiel dass einige Zeit zurück spielt. Im Laufe des Spiels ergeben sich aber merkwürdige Hinweise, die recht bedrohlich sind.

     

    Meine Meinung:

    Da ich Rollenspiele kenne (wenn auch nicht im realen Leben, sondern nur auf dem Brett) kam ich problemlos in die Geschichte. Aber auch Personen, die mit LARP noch nichts am Hut haben, können dieses Buch sehr gut lesen, allerdings empfehle ich die Abkürzungen (am Ende des Buches), welche einzelne Begriffe erklären vielleicht im Vorfeld anzusehen. Ansonsten werde diese aber auch im Laufe des Buches immer wieder erläutert.

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Einmal angefangen, bin ich der Geschichte gerne und schnell gefolgt. Die Charaktere sind gut beschrieben und teilweise auch etwas eigen, was mir gut gefallen hat.Sie entwickeln sich auch im Laufe der Geschichte weiter und man erfährt immer mehr über sie.

    Die Geschichte beginnt interessant und die Autorin schafft es die Spannung immer weiter steigen zu lassen und eine teils sehr düstere Atmosphäre förmlich spürbar zu machen. Es blieb lange unklar, was wirklich passiert und was Teil des Spiels war. Das hat mein Kopfkino ordentlich angeregt, was mir gut gefallen hat. Die Auflösung des Falles hat mich verblüfft, war aber stimmig und passend.

    Ich fühlte mich von diesem Buch nicht nur gut unterhalten, sondern es war auch eine Empfehlung für das Rollenspiel, hat mich neugierig gemacht.

    Fazit:

    Guter Krimi und gleichzeitig eine Einführung und Erklärung des Liverollenspiels. Tolle Mischung

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    LaraLaliis avatar
    LaraLaliivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Für alle die Spannung und Rätselraten lieben ein absolutes muss.
    Ein etwas andere Krimi zwischen Rollenspiel und Realität

    "Lilli's neuer Freund Markus passt eigentlich perfekt zu ihr. Wäre da nicht sein merkwürdiges Hobby: Er und seine Freunde sind sogenannte LARPer. Dieses Mal ist ein Krimi-Wochenende im Stil der 60-er Jahre auf einem Landgut geplant. Als Markus Lilli einlädt mitzukommen, kann sie nicht wiederstehen. Sobald das Spiel beginnt und Lilli sogar einen Hinweis findet, bginnt sie, Gefalln n der seltsamen Veranstaltung zu finden. Doch schon bald wird die inszenierte Zeitreise bedrohlicher als gedacht- und wirkt erschreckend real.

    Aber er ist doch alles nur ein Spiel... oder?"

    Weiter möchte ich von der Story nichts verraten, man muss sie einfach lesen. So viel sei versprochen, man bekommt Spannung und eine Geschichte die einem Mitfiebern lässt.

    Der Schreibstil der Autorin ist wurder bar leicht, humorvoll an den richtigen Stellen und schaffte eine tolle Atmosphäre. Sie schafft es einen in die Geschichte hinein zu ziehen und einen auch bildlich in die 60er Jahre zu versetzten.
    Das Buch hatte die ganze Zeit eine untschwellige Spannung die sich zum Ende hin steigert.

    Für alle nicht-LARPer gibt es am Ende des Buches ein Glossar in dem die wichtiges Rollenspielbegriffe erklärt werden.

    Ein richtig tolles Buch.
    Und auf ein Wiedersehen mit Lilli und Co. darf gehoft werden. 


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    Schmunzlmauss avatar
    Schmunzlmausvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Super spannender Krimi im LARP-Kontext, der für LARPer als auch Nicht-LARPer absolut nachvollziehbar und unterhaltsam ist.
    Rollenspiel oder doch Realität? Spannend bis zum Schluss.

    Als LARPerin war dieses Buch für mich ein Muss. Ein Krimi im LARP-Kontext. Die Frage war nur, ist es jetzt tatsächlich nur ein Krimi-LARP oder passiert der Krimi während des LARP?


    Alles fängt ganz harmlos an. Lilli wird von ihrem neuen Freund Markus eingeladen, sein Hobby kennen zu lernen und sie auf ein 60er-Jahre-Krimi-LARP zu begleiten. Lilli findet sich relativ schnell in ihre Rolle als Victoria Chester, Privatermittlerin aus Chicago, ein und versteht sich auch gut mit den anderen Rollenspielern. Einzig, dass sie ihren Freund in seiner Rolle nicht kennen darf, ist ein kleines bisschen blöd. Dabei hatte sie sich doch so auf einen gemeinsamen Ausflug gefreut.


    Und dann findet sie in ihrem Nachtschränkchen ein Tagebuch. Ist das der entscheidende Hinweis für die Auflösung des Falles? Können die vier gemeinsam das Rätsel lösen, welches sie von Anna, der Spielleitung und gespielten Hausherrin, gestellt bekommen haben? Und ist es wirklich nur ein Spiel? Oder hängt das doch alles wirklich mit der Familiengeschichte zusammen?


    Das Buch ist wirklich gut geschrieben. Ich bin quasi durch das Buch geflogen. Die Charaktere sind toll beschrieben und auch das LARP finde ich toll erklärt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. So fand ich es als LARPerin nicht langweilig, aber ich denke, auch Nicht-LARPer konnten der Handlung gut folgen. Und falls doch mal eine Frage offen sein sollte, befindet sich am Ende des Buches noch ein Glossar mit den wichtigsten Abkürzungen und Wörtern.


    Da die Autorin selbst LARPerin ist, hatte ich erwartet, ein Buch zu lesen, in dem LARP als normales Hobby beschrieben und nicht von Klischees bedient wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen, unser Hobby gut darzustellen und einen spannenden Krimi zu schreiben, der mich bis zum Ende im Dunkeln gelassen hat, wie viel von dem, was passiert in der LARP-Realität stattfindet und was davon im wirklichen Leben. Es gab zwar immer wieder Verdachtsmomente, aber auf die tatsächliche Lösung kam ich bis zum Schluss nicht. Trotzdem ist die Lösung – und das ist mir bei einem Krimi immer sehr wichtig – nachvollziehbar, wenngleich es aufgrund der verschiedenen Zeitebenen von LARP und Realität ein wenig verwirrend war.


    Alles in Allem ein absolut empfehlenswertes Buch für LARPer gleichermaßen wie für Nicht-LARPer und auf jeden Fall für die Freunde eines guten Krimis.

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    K
    Kisuvor 2 Monaten
    der etwas andere Krimi

    "Lillis neuer Freund Markus passt eigentlich perfekt zu ihr. 
    Wäre da nicht sein merkwürdiges Hobby: Er und seine Freunde sind sogenannte LARPer. Dieses Mal ist ein Krimi-Wochenende im Stil der 60-er Jahre auf einem Landgut geplant. Als Markus Lilli einlädt mitzukommen, kann sie nicht widerstehen. Sobald das Spiel beginnt und Lilli sogar einen Hinweis findet, beginnt sie, Gefallen an der seltsamen Veranstaltung zu finden. Doch schon bald wird die inszenierte Zeitreise bedrohlicher als gedacht – und wirkt erschreckend real. 

    Aber es ist doch alles nur ein Spiel ... oder?"


    tja was soll ich sagen? 
    Ein Live Action Role Playing in Buchform und dann noch als Krimi, das hat sofort mein Interesse geweckt.

    Zur Story möchte ich nicht viel sagen, da ich nichts verraten möchte. Aber der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Das Buch ist spannend und humorvoll, mit der Hauptprotagonistin Lilli fiebert man richtig mit und das es auch ihr erstes LARP ist, kann man als nicht LARPER hier alles gut nachvollziehen (man ist ja auf dem selben Level wie Lilli)

    Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es nur jedem empfehlen und würde gerne mehr von Lilli und den anderen lesen.

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    Lena1201s avatar
    Lena1201vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung und Neugier bis zur letzen Seite ! Auch für nicht LARPer sehr gut geeignet.
    Es ist doch alles nur ein Spiel oder ?

    Aber es ist doch alles nur ein Spiel...oder ? 

    " Lillis neuer Freund Markus passt eigentlich perfekt zu ihr. Wäre da nicht sein merkwürdige Hobby : Er und seine Freunde sind sogenannte LARPer. Dieses Mal ist ein Krimi- Wochenende im Stil der 60-er Jahre auf einem Landgut geplant. Als Markus Lilli einlädt mitzukiommen, kann sie nicht wiederstehen. Sobald das Spiel beginnt sie, Gefallen an der seltsamen Veranstaltung zu finden . Doch schon bald wird die inszenierte Zeitreise bedrohlicher als gedacht und wirkt erschreckend real. " 

    Die Hauptcharaktere begeben sich auf das LARP- Wochenende . 
    Während Markus schon oft an solchen Wochenenden teilgenommen hat ist Lilli Neuling. Mit der Fragestellung des Buches war meine Neugier gleich geweckt. 
    Als ebenfalls LARP - Neuling habe ich mich gleich mit der rolle von Lilli identifiziert. 
    Bereits die ersten Seiten haben mich gefesselt und auch obwohl ich keine Ahnung von LARPS hatte war das alles sehr gut nachvollziehbar. Neben der großen Spannung und der Neugier kam der Krimi- Faktor nicht zu kurz. 
    Zwischen Realität und Realitätsverlust erstreckt sich ein großes Rätsel.
    Als Leser hatte ich das Gefühl teil von der Geschichte zu Werden . 
    Wer Spannung, Krimi und eine dauerhafte Neugier sucht ist hier genau richtig. 
    Bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert und das Ende blieb bis zum Schluss  unvorhersehbar. 
    Der Schreibstil der Autorin verleitet einen dazu das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen . Es lässt sich gut lesen ,bleibt spannend und als Neuling sehr gut nach zu vollziehen. Ein Glossar für die Begriffe ist auch hinterlegt .
    Ich würde es jederzeit wieder lesen wollen und kann es nur empfehlen . 

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    D
    Liebe Leserinnen und Leser,

    stellt euch vor, ihr fahrt übers Wochenende auf eine Veranstaltung, über die ihr so gut wie nichts im Voraus erfahren dürft - und bei der ihr nicht einmal als ihr selbst teilnehmen könnt.
    Genau so geht es Lilli, der Protagonistin in meinem LARP-Krimi „Mörderspiel“.

    Habt ihr Lust, das Buch kennenzulernen?

    Dann lade ich euch ganz herzlich zu meiner Leserunde ein!
    Der Mantikore-Verlag spendiert dafür 10 Print-Bücher.

    Darum geht es:
    Lillis neuer Freund Markus passt eigentlich perfekt zu ihr.
    Wäre da nicht sein merkwürdiges Hobby: Er und seine Freunde sind sogenannte LARPer. Dieses Mal ist ein Krimi-Wochenende im Stil der 60-er Jahre auf einem Landgut geplant. Als Markus Lilli einlädt mitzukommen, kann sie nicht widerstehen. Sobald das Spiel beginnt und Lilli sogar einen Hinweis findet, beginnt sie, Gefallen an der seltsamen Veranstaltung zu finden. Doch schon bald wird die inszenierte Zeitreise bedrohlicher als gedacht – und wirkt erschreckend real.
    Aber es ist doch alles nur ein Spiel ... oder?

    Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, bewerbt euch bitte bis Sonntag und lasst mich wissen:

    Habt ihr schon mal was von LARP gehört und was haltet ihr davon/stellt ihr euch darunter vor?

    Bitte gebt auch an, wo ihr eure Rezension (möglichst zeitnah!) veröffentlichen werdet (sehr freue ich mich auch über Rezis auf eigenen Blogs und auf Amazon). Ich freue mich schon auf euer Feedback!
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    Viele Grüße
    eure Daniela Beck


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    Letzter Beitrag von  Daniela_Beckvor einem Monat
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