Daniela Blum Strawberry Icing

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Inhaltsangabe zu „Strawberry Icing“ von Daniela Blum

Antonia Summerfield, High-Society-Prinzessin aus L.A., ist reich, schön und nach einer volltrunkenen Nacht in Las Vegas plötzlich verheiratet. Ihr Mann: Alexander Novak - ein mittelloser Konditormeister aus Tennessee. Widerwillig folgt sie ihm ins verschneite Waynesboro mit nur einem Ziel: Scheidung, und das so schnell wie möglich. Konfrontiert mit einer liebevollen Familie und einem Mann, der so gar nicht nach ihrer Pfeife tanzt, muss sie sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: Reichtum und Einsamkeit oder Geborgenheit und Liebe.

ein wunderschönes Buch, erinnert an das Märchen "König Drosselbart"

— Mama2006

Ein humorvoller, romatischer, aber auch nachdenklich stimmender Roman, der mir ein paar schöne Stunden beschert hat. Absolute Leseempfehlung.

— laraundluca

leichte Sommerlektüre

— haali

Die verwöhnte Dramaqueen Antonia lernt das wahre Leben und die wahre Liebe kennen.

— Norskehex

Manchmal voller Klischees - und doch super spannend!

— lamarie_books

Überraschend toller Liebesroman

— lenisvea

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— AliceDreamchild

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— seschat

Spritziger Frauenroman mit dem gewissen Pfiff!

— kissing_rose

Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und vielen Kalorien

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  • Themen
  • Es ist märchenhaft, emotional und doch lustig

    Strawberry Icing

    JK9

    18. August 2015 um 13:47

    Ich mag die Geschichte. Einige Momente waren sehr emotional andere lustig und wunderschön - die Kombination ist perfekt

  • Strawberry Icing

    Strawberry Icing

    Mama2006

    19. December 2014 um 19:54

    Strawberry Icing ist die moderne Fassung des Märchen König Drosselbart. Es gibt ein reiches Mädchen, eine Hochzeit Widerwillen und einen armen Bäckersmann. Der zum Schluss dann doch nicht so arm ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Ein sehr schöner leichter Urlaubsroman. Der sich zudem auch noch schnell liest. Ich hatte das Buch an nur einem Tag durch und war traurig das es schon zu Ende war. Einfach super.

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  • Kalorienreiche Romantik

    Strawberry Icing

    TheBookWorm

    18. October 2014 um 00:04

    Inhalt: Um den 25. Geburtstag der Tochter eines milliardenschweren Immobilien Tycoons gebührend zu feiern gibt es nur eine passende Location - den Cesars Palace in Las Vegas. Doch als Antonia Summerfield nach eben diesem Tag bzw. der darauffolgenden feuchtfröhlich durchfeierten Nacht aufwacht ist sie mit dem Konditor Alexander Novak verheiratet und anstatt die ersehnte Scheidung zu bekommen wird sie vor Gericht zu allem Übel auch noch zu einem Jahr Zwangsehe verurteilt. Ihr bleibt also nichts anderes übrig als Alex in das beschauliche Städtchen Waynesboro, Tennessee zu folgen, wo er in der Bäckerei seiner wundervollen Großmutter Grace tätig ist. Und nach einigen Startschwierigkeiten weiß Antonia auf einmal gar nicht mehr so sicher was sie denn nun will … Meinung: Gleich mal vorab, das Erstlingswerk von Daniela Blum ist wirklich super. Obwohl man beim Lesen der Kurzbeschreibung meinen könnte, dass die Handlung total klischeebehaftet ist, was man zugegebenermaßen bis zu einem gewissen Grad auch nicht abstreiten kann, bleibt es trotzdem die ganze Zeit über spannend. Manch einer mag vielleicht kritisieren, dass es an manchen Stellen nicht realistisch genug ist und teilweise stimme ich da auch zu, aber im Großen und Ganzen hat mich das weniger gestört, da ich die Story insgesamt und den Schreibstil einfach so super fand. Man hat ziemlich bald eine Idee wo der Knackpunkt in der Geschichte liegt (will natürlich nicht zu viel verraten), wird aber diesbezüglich zwischenzeitlich doch immer mal wieder verunsichert ob es denn nun so ist oder nicht und dadurch bleibt es spannend. Beide Hauptprotagonisten mochte ich eigentlich sofort, weil man als Leser ja den Vorteil hat auch hinter die Fassade schauen zu können und deshalb auch gleich merkt, dass die beiden gar nicht so oberflächlich sind, wie sie sich nach außen hin geben. Antonia wirkt auf den ersten Blick wie eine total verzogene High-Society Göre, die sich nur für ihr Luxusleben interessiert. Als Leser merkt man aber schnell, dass sie gar nicht so oberflächlich ist und sich in Wahrheit nach Liebe und Geborgenheit sehnt. Antonias Vater war mir bis kurz vor Schluss total unsympathisch, er merkt einfach nicht, dass seine Tochter sich nach mehr sehnt als bloß teuren Geschenken. Auch Antonias sogenannte „Freundinnen“ Valerie und Cynthia mochte ich überhaupt nicht, was sich bei den beiden im Gegensatz zu Walter Summerfield auch bis zum Schluss nicht geändert hat, aber mit Sicherheit auch so von der Autorin gewollt war. Die diversen anderen Nebencharaktere sind dafür aber umso liebenswürdiger, allen voran natürlich Alex‘ Großmutter Grace und Antonias beste Freundin Mac, deren Geschichte die Handlung auch ergänzt und ebenfalls super süß ist.

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  • Armes, reiches Mädchen

    Strawberry Icing

    starone

    16. October 2014 um 12:48

    Zum Inhalt:  Antonia Summerfield ist ein reiches Mädchen der Hight-Society, dass alles hat und bekommt was es sich wünscht. Zusammen mit ihren Freundinnen Mac, Cynthia und Valerie sind sie die Shopping-Queens jeder Stadt auf der Welt.  Als einzige Tochter des Immobliliengiganten soll ihr 25. Geburtstag etwas ganz besonders werden und so beauftragt man, wie in diesen Kreisen üblich dafür eine Eventfirma. Geld spielt keine Rolle und den Zuschlag bekommt die Familie Peter Geller, die eine erfolgreiche Eventagentur betreiben und damit auch reich geworden ist.  Leider ist Ben der einzige Sohn und Erbe der Firma, eher an Expeditionen in Peru oder Surfing-Weltmeisterschaften interessiert, als das er sich und seine Arbeitskraft in die Firma einbringen möchte. Ganz zu schweigen von Fotos, die gemacht wurden, die dem Ansehen der Firma schaden könnten und somit Ben Eltern gar nicht gefallen. Zur Strafe muss er, die Geburtstagsfeier von Antonia Summerfield ausrichten in Las Vegas.  Am Flughafen begegnen sich die beiden unter ungünstigen Bedingungen, denn Antonia bekommt einen Schubs von hinten und landet unsanft auf den dreckigen Bodenfliesen der Ankunftshalle des Flughafens. Eigentlich alles nicht so tragisch, wenn Antonia nicht ohnehin schon schlechter Laune hätte und diese schlechte Laune bekommt Ben, der eher ungepflegt mit seinen langen Haaren und der Hornbrille in Antonias Augen wirkt ab.  Unter Beschimpfungen von Seiten von Antonia trennt man sich auf Nimmerwiedersehen, so meint Antonia zumindest. Doch dummerweise stellt sich Ben als Verantwortlicher der Geburtstagveranstaltung heraus, was aber Ziegenbärtchen , der Spitzname den Antonia ihm verpasst hat. Leider auch nicht besser macht. Zumal sich die Geburtstagfeier immer mehr als wandelter Heiratsmarktbörse für die verdutze Antonia herausstellt. Denn ihr Vater will das sie endlich heiratet und das es Enkelkinder gibt.  Fluchtartig verlässt Antonia die Party und landet so in einem Club und am anderen Morgen in einem billigem Hotelzimmer mit einem durchaus gut aussehendem Mann und einen Ehering am Finger wiederauf.  Diese Mann stellt sich als Konditor vor und Antonia bleibt nichts anders übrig als ihrem Ehemann in seine Heimat, einem  verschlafenden Örtchen in Tennessee zu folgen.  Denn ihr Vater Walter, will sie dieses Mal nicht aus ihrem möglichen  Schlamassel befreien. Sondern dreht ihr den Geldhahn zu und so muss die Hight-Society Schönheit erst einmal mit, denn der Mann macht ihr auch ein Angebot, sollte sie eine bestimmte Zeit in seiner Heimat überstehen würde er von sich und ohne Probleme die Heirat anullieren. Eine junge, verwöhnte  Frau auf High Heels im winterlichen Tennessee. Kann das gut gehen?  Was erwartet Antonia in ihrer neuen Heimat, denn ihr Mann ist ja angeblich Konditor mit zumindest eigenem Laden?  Meine Meinung:  Eine Geschichte ala König Drosselbart und so herrlich in unsere Zeit umgesetzt. Eine zickige, reiche Schönheit wird aus ihrer Umgebung gerissen und lernt plötzlich ein ganz anders Leben kennen. Das auch sie einmal so gehabt hat, bevor der Reichtum und damit der Aufstieg in eine andere Gesellschaftsklasse kam.  Stimmig und liebevoll geht die Autorin Daniela Blum mit ihren Figuren um und zeigt wie sich Antonia langsam verändert und längs verschüttest wieder ans Tageslicht kommt. Was sie eigentlich gut überspielt hat im Laufe der Zeit und ihres Lebens. Viele lustige Stellen lockern, trotz manch ernster Einschläge die Geschichte, aber sehr auf, so das man mit dem Buch einen netten und angenehmen Nachmittag verbringen kann.  O.K. wer die Geschichte um König Drosselbart kennt, wird auch das Ende kennen. Was ich aber in dieser Beziehung nicht tragisch oder gar schlimm finde. Denn es kommt auf das "wie " in der Folge an und das ist hier einfach schön und liebevoll, herzlich gestaltet. 

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  • Strawberry Icing

    Strawberry Icing

    laraundluca

    14. October 2014 um 07:10

    Inhalt: Antonia Summerfield, High-Society-Prinzessin aus L.A., ist reich, schön und nach einer volltrunkenen Nacht in Las Vegas plötzlich verheiratet. Ihr Mann: Alexander Novak - ein mittelloser Konditormeister aus Tennessee. Widerwillig folgt sie ihm ins verschneite Waynesboro mit nur einem Ziel: Scheidung, und das so schnell wie möglich. Konfrontiert mit einer liebevollen Familie und einem Mann, der so gar nicht nach ihrer Pfeife tanzt, muss sie sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: Reichtum und Einsamkeit oder Geborgenheit und Liebe. Meine Meinung: Das Buch ist sehr humorvoll und flüssig geschrieben, ich musste oft schmunzeln. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Dies war ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte. Ich war von Beginn an in der Geschichte drin und sie hat mich bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Die Figuren waren mir sehr sympathisch und sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen gefiebert, konnte mich in sie hineinversetzen. Manchmal hätte ich Antonia am liebsten genommen und mal kräftig durchgeschüttelt oder Alexander mal kräftig in den Allerwertesten getreten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist romantisch, unterhaltsam, traurig, lustig und ein Hauch erotisch. Es hat einfach alles, was für mich ein gutes Buch braucht und hat mir den Urlaub versüßt. Fazit: Ein humorvoller, romatischer, aber auch nachdenklich stimmender Roman, der mir ein paar schöne Stunden beschert hat. Absolute Leseempfehlung.  

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  • Modernes Märchen

    Strawberry Icing

    haali

    30. September 2014 um 23:39

    Strawberry Icing ist wie ein modernes Märchen. Ein unsteter Sohn eines reichen Eventmamagers verliebt sich in eine wunderschöne blonde aber leider zickige Tochter eines Immobiliengiganten. Er fällt bei seinen Eltern wegen seines unehrenhaften Lebenswandels in Ungnade und darf seinen Auftrag, den 25. Geburtstag der reichen Tochter Antonia pompös auszurichten, nicht vermasseln. Da er aber gerade von einer Expedition aus Peru kommend, sehr unattraktiv aussieht, fällt er bei ihr in Ungnade. Sie hat ohnehin schlechte Laune, da ihr Vater einen Heiratsmarkt reicher Söhne aus der Geburtstagsfeier gemacht hat. Nach der Geburtstagsfeier besäuft sie sich in einem Club in Las Vegas und findet sich am nächsten Morgen verheiratet mit einem tollen Typen, welcher sich als Konditor ausgibt, in einem billigen Hotel wieder. Mit der sofortigen Scheidung klappt es nicht und da ihr Vater sofort den Geldhahn zudreht, geht siegezwungenermaßen mit ihrem Mann in ein Provinzstädtchen in Tennessee. Dank der Großmutter des Konditors gelingt ihr das Einleben so nach und nach. Bis dahin ist der Roman schön, leidenschaftlich und glaubhaft geschrieben. Wie ein Märchen eben. Doch dann beginnt es zäh zu werden. Manches empfinde ich dann als unlogisch, doch dann wird es sogar erotisch und die Geschichte gewinnt nochmals etwas Fahrt. Man schließt die Antonia während dem Lesen richtig ins Herz, sie macht eine tolle und glaubhafte Entwicklung zu einer charmanten tatkräftigen Frau durch. Sie und ihre beste Freundin machen das Buch lesenswert und trösten über den charakterschwachen Ehemann hinweg und daher als leichte Urlaubslektüre durchaus zu empfehlen.

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  • Leserunde zu "Strawberry Icing" von Daniela Blum

    Strawberry Icing

    DanielaBlum

    Hallo liebe LeserInnen, mein erster Roman "Strawberry Icing" erscheint am 08.08.2014 als E-Book und ich würde mich sehr freuen, wenn wir es gemeinsam lesen und diskutieren würden. Bei dem Buch handelt es sich um eine Liebesgeschichte, um die reiche und verwöhnte High-Society Prinzessin Antonia Summerfield, die nach einer durchzechten Nacht zu ihrem 25. Geburtstag, mit einem Ring am Finger und ohne Erinnerung an die letzten 15 Stunden, in einem fremden Hotel wach wird. Verdonnert zur Ehe, folgt sie ihrem Ehemann in sein verschneites Heimatdorf mitten in Tennessee, mit nur einem Ziel: Scheidung und das so schnell wie möglich. Wenn ich euch neugierig gemacht habe, würde ich mich über eure Teilnahme sehr freuen. Eine Leseprobe findet ihr auf vorablesen.de Verlost werden 10 Exemplare im E-Pub und Kindle Format. Bewerben könnt ihr euch bis Donnerstag 07.08.2014. Ausgelost wird dann am Freitag 08. August. 2014. Natürlich freue ich mich auch über weitere Teilnehmer die mit über das Buch diskutieren wollen. Ich habe vor, mich aktiv an der Leserunde zu beteiligen und mich all euren Fragen mit Rede und Antwort zu stellen. Ich freue mich schon sehr auf meine erste Leserunde. Viele Grüße, Daniela Blum

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    • 182
  • Strawberry icing

    Strawberry Icing

    Norskehex

    28. September 2014 um 16:32

    Antonia Summerfield ist das wandelnde Klischee einer Highsociety-Prinzessin: blond, manikürt, gertenschlank, arrogant und oberflächlich. Begleitet von ihren Freundinnen Mac, Cynthia und Valerie stöckelt sie auf hohen Schuhen der namhaften Designer durchs Leben und ärgert sich darüber, dass Daddys Zeitvertreib teilweise jünger ist als sie selbst. Toni ist gehässig, gemein und eigentlich fürchterlich einsam. Sie hat gelernt ihre wahren Gefühle hinter einer lächelnden Fassade zu verstecken und teilt die Menschheit in zwei Kategorien ein: ihre Gesellschaftsschicht und der gesamte Abschaum darunter. Alles, was sie tut, tut sie um ihrem Vater, einem reichen Bau-Tycoon zu gefallen, doch der scheint sie überhaupt nicht wahrzunehmen und schüttet sie mit teuren Geschenken zu. Daddy lässt ihren 25. Geburtstag ganz groß in Las Vegas feiern, inklusive Kandidaten einer exquisieten Partnerschaftsagentur - denn Walter Summerfield weiß genau wie sein zukünftiger Schwiegersohn sein soll. Dumm nur, dass Antonia am Tag nach einer durchzechten Nacht in einem fremden Hotelzimmer erwacht - mit einem billigen Ring am Finger. Doch Daddy und seine Anwälte werden es schon richten, denkt sie. Nachdem sie vor Gericht erscheint um sich von ihrem Mann Alexander Novak scheiden zu lassen, glaubt sie, dass auch dort jedes Problem mit Geld zu lösen wäre. Die Richterin hat jedoch die Schnauze voll von jungen Leuten, die betrunken in Las Vegas heiraten und sich kurz darauf wieder scheiden lassen  wollen. Und als Toni sie mit Geld bestechen will, platzt ihr der Kragen und sie verdonnert die beiden ein Jahr verheiratet zu bleiben. Daddy sperrt daraufhin die Kreditkarten und Toni bleibt nichts anderes übrig als ihrem Ehemann ins tiefste Tennesse zu folgen, um ihn davon zu überzeugen, dass er die Scheidungspapiere freiwillig unterschreibt. Angekommen im kleinen Kaff Waynesboro glaubt sie leichtes Spiel zu haben, doch Alexander Novak ist der erste Mann, der nicht nach ihrer Pfeife tanzt und stattdessen die Bedingungen stellt, wie sie an seine Unterschrift kommen kann. Am Anfang versucht sie durch Zickereien an ihr Ziel zu kommen, doch nach und nach lernt Toni, dass es ein Leben neben ihrer Glitzerwelt in L.A. gibt und trifft auf Menschen, denen es egal ist wieviel Geld ihr Vater hat. Die Leute in Tennesse, allen voran Alex´ Großmutter Grace schließen Antonia in ihr Herz und helfen ihr sich einzuleben. Schließlich lernt sie von Grace alle Techniken und Geheimnisse des Tortenbackens. Mit der Zeit kommt unter der schnippischen Oberfläche die wahre Toni zum Vorschein, das Mädchen, das sie war bevor ihre Mutter starb. Eine junge Frau, die gern lacht und mit Leuten zusammen ist. Die hinreissende Torten kreieren und backen kann. Und auch Alex ist doch eigentlich gar nicht so fürchterlich, dass man ihn wieder los werden müsste, oder? Doch Alexander verbirgt ein großes Geheimnis vor ihr. Wird es dazu führen, dass Toni mit Alex nichts mehr zu tun haben will? Oder gelingt es ihm seine schöne Prinzessin von seinen ehrbaren Absichten zu überzeugen? Was wird die Zukunft für die beiden bereithalten? Und wird Walter Summerfield sich weiterhin von seiner Tochter fernhalten? Strawberry Icing ist eine superschön geschriebene, gut komponierte und zuckersüße Liebesgeschichte zweier Menschen, die an ihrer Umwelt fast verzweifeln und sich unsterblich ineinander verlieben. Der Start der Liebe zwischen Antonia und Alexander ist ziemlich überstürzt und ungewöhnlich, doch mit der Zeit lernen sie sich kennen und lieben. Besonders schön fand ich die Beschreibung der Torten und der anderen Leckereien in der Bäckerei. Sie werden so gut beschrieben, dass man grad die einzelnen Kunstwerke vor sich stehen sieht und am liebsten auch mal in der Bäckerei einkaufen möchte. Außerdem führt die eine oder andere Beschreibung dazu, dass ich am liebsten zwischendurch den Schneebesen geschwungen hätte, um sie nachzubacken. Die Liebesgeschichte zwischen Toni und Alex wird auf eine sehr zurückhaltende Weise erzählt. In diesem Zusammenhang fand ich es besonders schön, dass die Liebesszenen nicht plump beschrieben sind, sondern sich in die Geschichte einpassen. Immer wieder darf man in die Gefühlswelt der beiden eintauchen, um die jeweiligen Beweggründe zu verstehen. Mitzuerleben wie Toni spürt, dass sie es wert ist geliebt zu werden, ist wunderschön geschrieben. Natürlich gibt´s - wie bei Romantic Comedies üblich - auch viele Zufälle und die nötige Portion Kitsch, aber nie zu viel, dass es unglaubwürdig wäre.  Den Titel finde ich (oh Wunder, wo ich doch immer mit den Titeln so meine Probleme habe ;-)) sehr passend gewählt. Das Strawberry Icing ist so quasi das Symbol für Tonis Befreiung von den Vorstellungen und Vorgaben, denen sie glaubt entsprechen zu müssen. Es ist das Icing, das sie wählt, als sie zum ersten Mal Muffins verziert und diese auch verkauft. Später heißt ihr eigenes Café so. Besonders gefallen hat mir, dass sie nach ihrer Zeit in Tennesse nicht wieder in alte Verhaltensweisen zurückfällt, sondern in ihrem Leben aufräumt. Natürlich hält die Liebesgeschichte noch eine Menge Verwirrungen und Missverständnisse bereit, damit es spannend bleibt. Nach einem Email-Gespräch mit der Autorin (danke nochmal dafür) hab ich auch kein Problem mehr mit den beiden Vornamen (mehr kann ich nicht sagen, sonst verrate ich zuviel). Eine süße Idee war das Ende der Geschichte, als alle mithelfen, dass es zu einem Happy End (für alle, aber das gehört ja dazu) kommen kann. So wünscht man sich doch einen Mann ;-) Nur der Epilog hat mir nicht so gefallen, den fand ich dann wirklich zu perfekt und kitschig. Bei diesem Buch hatte ich seit langem wieder ein Leseverhalten wie früher. Ich musste es einfach ganz schnell fertig lesen, weil ich wissen wollte wie es weitergeht. Also hab ich bis spät in die Nacht gelesen. Büchersüchtige kennen das: Nur noch eine Seite... na gut, das Kapitel noch...Aber jetzt muss ich doch wissen wie´s weitergeht... Was, schon halb zwei in der Nacht? Egal!... Oh, schon fertig...

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  • Liebe,Lügen und Missverständnisse

    Strawberry Icing

    ejtnaj

    05. September 2014 um 09:50

    Antonia ist das Ideal aus gutem Hause, nicht nur wegen ihres Aussehens sondern auch ihr benehmen zeugt von der Oberschicht. Dann wacht sie am Morgen nach ihrem Geburtstag in einem Hotelzimmer auf und ist verheiratet. Alex ist Konditor und führt zusammen mit seiner Großmutter eine kleine Konditorei mitten im Nirgendwo. Hierhin muss Toni ihm folgen wenn sie die Scheidung will und sie kommt an ihre Grenzen, wobei sie ganz langsam beginnt sich zu verändern und auch das neue Leben zu mögen. Aber was genau hat es mit Alex auf sich und wieso verhält er sich manchmal so komisch?! Mir hat dieser Roman der Autorin Daniela Blum sehr gut gefallen. Der Klappentext des Buches hat mich angesprochen, denn das es sich um einen Liebesroman handelt war mir klar und auch das es am Schluss ein Happy End gibt war mir klar, doch solche Bücher fürs Herz braucht man einfach auch mal. Es gab mehr oder weniger zwei Erzählstränge wobei Tonis Erzählstrang umfangreicher war als der von Alex, doch es war gut das es auch diesen gab. Gut gefallen hat mir aber auch, dass man auch etwas von Mac erfahren hat oder von Granny und ihrem Doc, diese Geschichte hat mich persönlich am meisten berührt auch wenn sie nur ausgedacht war. Der Erzählstil hat mich vom ersten Wort an in seinen Bann gezogen und ich musste mich doch immer wieder zwingen um Pausen einzulesen. Klar ist einiges zu übertrieben dargestellt, doch ich finde es hat gut in die Handlung gepasst und störend fand ich es auch nicht. Dadurch dass es viele Missverständnisse gab, war der Spannungsbogen auch wirklich bis ganz zum Schluss erhalten geblieben, was mir sehr gut gefallen hat. Alle Figuren die im Laufe des Buches aufgetaucht sind egal ob Hauptfigur oder nur eine Nebenfigur waren alle so detailliert beschrieben, dass man sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Toni und Alex sind mir im Laufe des Buches ans Herz gewachsen, wobei ich mich schon gefragt habe wann bei Toni der Groschen endlich fällt und sie die Wahrheit sieht. Aber auch Granny ist mir ans Herz gewachsen und sie war für mich die heimliche Heldin des Romans. Genauso gut waren auch die Handlungsorte beschrieben und man konnte sie gut vor dem inneren Auge entstehen lassen ohne in Amerika gewesen zu sein. Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich habe einige schöne Stunden mit dem Buch verbracht. Sollte die Autorin mal wieder einen neuen Roman veröffentlichen, bin ich mir sicher, dass ich das Buch lesen werde. Ich gebe dem Roman 5 von 5 Sternen.

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  • märchenhaft, faszinierend und emotional

    Strawberry Icing

    Donauland

    03. September 2014 um 18:54

    "Strawberry Icing" ist eine bezaubernde Liebesgeschichte, in der sich eine reiche, verwöhnte Prinzessin in eine faszinierende selbstbewusste Frau verwandelt. Antonia Summerfield, Tochter eines Immobilien-Tycoons, legt ihr die Welt zu Füßen, doch sie verhält sich anderen gegenüber herablassend und arrogant. Ihr Vater organisiert ihr zu ihrem 25. Geburtstag in Las Vegas eine Party, doch bereits bei der Anreise wird sie von einem Fremden mit einem Koffer gerammt. Dieser taucht dann noch auf ihrer Party auf, denn er entpuppt sich als der Juniorchef des Veranstalters, Ben. Sie streitet sich mit ihrem Vater und verlässt mit ihren Freundinnen die Party um woanders zu feiern. Nach eine durchzechten Partynacht wacht sie mit einem billigen Ehering und in den armen eines Konditors Alexander Novak auf, doch sie kann sich an nichts erinnern. Das einzige was Antonia will, ist sich schnell wieder scheiden lassen. Doch die Scheidung verläuft nicht nach Plan und so landet Toni im verschneiten und beschaulichen Waynesboro in Tennessee in einer Holzhütte mit ihren Ehemann Alexander, wo seine Granny eine Konditorei führt. Alexander sieht zwar toll aus, aber so ein Leben hat sie sich nicht vorgestellt. Doch Alex erlaubt sich einen Spaß und versucht sie hinzuhalten, in dem er ihre Scheidungspapiere nicht unterzeichnet. Dort entdeckt sie, dass Reichtum nicht so wichtig ist, wie Geborgenheit und Liebe. Sie verändert sich und merkt dass die Wärme ihr seit dem Tod ihrer Mutter einfach fehlte und verliebt sich in den rätselhaften Alex. Die Autorin Daniela Blum schreibt ein wunderschönes modernes Märchen, das an König Drosselbart erinnert, und hat mich von Beginn an verzaubert. Durch ihren angenehmen und liebevollen Schreibstil bin ich regelrecht über sie Seiten geflogen und ich konnte den Roman nicht aus der Hand legen. Die Beschreibungen der Ort und der Konditorei sind detailliert, dass ich sie mir bildlich vorstellen konnte. Beim Lesen merkt man richtig ihre Liebe zum Backen und Verzieren, ich bekam regelrecht wieder Lust, Cupcakes zu backen und wieder mehr Fondant zum Dekorieren zu verwenden. Ich mochte den Wechsel der Perspektiven, so lernt man die Protagonisten näher kennen und kann sich noch besser in ihre Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen. Viele der Charaktere sind lebendig, teils sehr klischeehaft aber auch überzogen, sodass man über diese so richtig schmunzeln kann, wie ihre beiden Zickenfreundinnen. Die Hauptprotagonistin erscheint anfangs eher oberflächlich und zickig, doch Antonia durchläuft eine faszinierende Verwandlung hin zu einer selbstbewussten und einfühlsamen Frau, die ich mir als Freundin vorstellen könnte. Ich konnte mich mit ihr freuen, bangen und mitfiebern. Alexander ist von Beginn an interessant, er möchte hinter die Fassade von Antonia blicken und er ertrug auch mit einer Ruhe ihre Launen. Immer wieder kommt es zu weiteren Missverständnissen und er verstrickt sich immer mehr in seinen „Spaß“, oder dabei noch die Kurve kratzen kann? Die Nebencharaktere passen wunderbar in die Geschichte, Grace muss man einfach gernhaben, sie ist so herzlich und liebevoll. Charly lockert die Geschichte immer wieder auf. Buffy muss man sowieso mögen. Mac und Stefan waren mir sofort sympathisch, sie passen auch wunderbar zusammen und holen Antonia und Alex immer wieder am Boden zurück. Das Cover, der in hellblau gehaltene Hintergrund mit den vielen kleinen köstlichen reifen Erdbeeren und der gut gekleideten Frau finde ich passend und hat mich sofort verzaubert. Das Debüt „Strawberry Icing“ von Daniela Blum hat mich begeistert, ich mochte die humorvollen, emotionalen aber auch nachdenklichen Momente. Der Liebesroman unterhält dem Leser mit witzigen und spritzigen Dialogen, mit vielen Missverständnissen und Verwechslungen und entführt ihn in eine märchenhafte Welt.

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  • Gegensätze ziehen sich an oder gleich und gleich gesellt sich gern?

    Strawberry Icing

    kissing_rose

    Der New Yorker Juniorchef eines Catering-Unternehmens wird von seinen Eltern nach Las Vegas geschickt, um dort den Auftrag eines betuchten Kunden zu beaufsichtigen. Am Flughafen angekommen, stößt Ben mit einer jungen Blondine zusammen. Die verwöhnt wirkende Tochter reicher Eltern gefällt Ben auf Anhieb, auch wenn diese ihn lautstark anschreit. Was er nicht ahnt: Bei der jungen Frau handelt es sich um Antonia Summerfield, deren Geburtstagsfeier am nächsten Tag von Bens Catering-Unternehmen ausgerichtet werden soll. So kommt es, wie es kommen muss: Beide begegnen sich wieder. Dieses Mal scheint Antonia allerdings ganz anders zu sein. Ben sieht, wie sie weint. Doch sobald ihre Freundinnen sich nähern, verwandelt sie sich wieder in die verwöhnte Tochter. Was steckt dahinter? Ist Antonia nicht die, für die sie sich ausgibt? Hat sie mehr Herz als es den Anschein macht? Und werden beide sich näher kommen? Am nächsten Tag wacht Antonia nach einer durchzechten Nacht in einem billigen Hotelzimmer auf. An ihrem Finger steckt ein Ehering. Wird sich ihr Leben grundlegend ändern? Das E-Book „Strawberry Icing“ ist die perfekte Nachmittagslektüre. Es handelt sich um keine schwere Kost, sondern um einen locker-leicht geschriebenen Frauenroman. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und macht damit keinerlei Schwierigkeiten, sondern Lust auf mehr. Die Charaktere scheinen zunächst recht oberflächlich zu sein, doch bereits auf den ersten Seiten erkennt man, dass mehr in ihnen steckt. Es werden nicht nur die amerikanischen Großstädte New York, Las Vegas und Los Angeles besucht, sondern auch die Kleinstadt Waynesboro. Dadurch, dass das E-Book sowohl im Schnee als auch in der Sonne spielt, kann man es gut im Sommer, aber auch im Winter lesen. Die Story ist raffiniert geschrieben und liefert somit einen spritzigen und leichten Liebesroman mit Pfiff. An der einen oder anderen Stelle ist die Handlung zwar vorhersehbar, aber das tut dem gesamten Verlauf keinen Abbruch. Im Gegenteil möchte man immer mehr von den Protagonisten und ihren Hintergründen erfahren. Man fiebert mit und kann den E-Reader nicht beiseite legen, weil man wissen will, wie es mit den Figuren weiter geht. Insgesamt handelt es sich bei „Strawberry Icing“ von Daniela Blum um ein sehr gelungenes E-Book. Es bietet Humor und Liebe, aber auch nachdenkliche Passagen. Obwohl es sich um keine schwere Kost handelt, ist der Roman trotzdem emotional und nicht oberflächlich geschrieben. Daniela Blum gelingt der Spagat zwischen einer leichten Sommerlektüre und einem Roman mit Herz und Seele.

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    • 2

    Floh

    03. September 2014 um 10:41
  • Manchmal voller Klischees - und doch super spannend!

    Strawberry Icing

    lamarie_books

    31. August 2014 um 11:44

    Die Geschichte startet mit zwei unterschiedlichen Charaktern: Während ich für Ben direkt Sympathie empfand, konnte ich mit Antonia gar nicht anfreunden. Die Geschichte kommt einem anfangs bekannt vor, jedoch bringt Ben die bekannte Konstellation zum Schwanken. Welche Rolle spielt er hier? Es gelingt ihm, den Verlauf der Geschichte unvorhersehbar zu machen. Antonias arrogante Erzählperspektive ist zwar manchmal nervig, zeigt aber auch, dass Geld nicht alles lösen kann. Die Perspektive des bodenständigen Alex ist dabei sehr erfrischend, auch wenn sein Charakter eher unverständlich bleibt: Woher kommt sein extremes Verantwortungsbewusstsein? Spannung wird erzeugt, wenn Antonia wieder in ihre alten Gewohnheiten zurückfällt, aber auch die Nebencharaktere Stephen und Mac sorgen deutlich für Sympathie. Die Cliffhanger erscheinen jedoch teilweise billig und sehr künstlich und ich konnte nicht ganz vergessen, wie bekannt mir die Geschichte bereits vorkam. Die anfängliche Sympathie für Alex wurde immer wieder von seiner Engstirnigkeit durchbrochen und seine Motive bleiben nicht ganz verständlich. Das Ende des Romans ist voller Kitsch, Hochzeiten und Heiratsanträgen und nicht zuletzt auch Klischees. Es ist schnelllebig und entwickelt noch am Ende so viele Endungen, dass ein Überblick schwierig wird. Die Moral des Romans ist fraglich, war sie für mich doch, dass Toni ihren Freund doch nur wegen seines Gelds hundertprozentig akzeptieren kann. Eine altbekannte Geschichte, wenn auch anders erzählt. Der Roman hat diverse Schwachstellen, wobei ich aber nicht abstreiten kann, dass ich ihn mit Begeisterung bis zum Ende gelesen habe!

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  • Witzige, unterhaltsamen Lektüre mit überraschend viel Tiefgang!

    Strawberry Icing

    Livres

    22. August 2014 um 09:10

    Antonia Summerfield scheint auf den 1. Blick ein verwöhntes und überhebliches It-Girl aus Los Angeles zu sein. Daher findet ihr 25. Geburtstag standesgemäß im Cesars Palace in Las Vegas statt. Organisiert wird die Party von der Eventagentur von Peter Geller. Vor Ort übernimmt sein Stiefsohn Ben. Dieser steckt seinerseits mitten in einem Konflikt mit seinen Eltern, da sein ausschweifender Lebensstil nach deren Meinung nicht zu dem Image eines zukünftigen Firmenchefs passt! Am Tag nach ihrem Geburtstag erwacht Antonia mit einem dicken Brummschädel - und einem Ehering am Finger! Ihr frischgebackener Ehemann Alexander Novak ist zwar eigentlich ziemlich gutaussehend, aber von Beruf „nur“ ein normaler Konditor, was Antonia natürlich gar nicht beeindruckt. Als Antonia so schnell wie möglich die Scheidung einreicht entscheidet das Gericht anders als gedacht: Antonia und Alexander müssen 1 Jahr verheiratet bleiben! Daher begleitet Antonia Alexander notgedrungen in das verschneite und beschauliche Waynesboro, das so ganz anders ist als LA. Doch bedeutet anders auch gezwungenermaßen schlecht? Der Erzählstil von „Strawberry Icing“ ist locker-leicht und lebendig, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Der Erzählfluss ist dabei zu jeder Zeit gegeben. Die Story entwickelt sich im Laufe des Buches interessant und abwechslungsreich weiter. Die Charaktere von Alexander und Antonia sind beide vielschichtig und es ist spannend, ihre jeweilige Entwicklung entlang der Story zu begleiten. Man lacht und leidet mit den Hauptpersonen, so dass sie einem immer mehr ans Herz wachsen. Auch die Nebenpersonen sind nicht blass und uninteressant, sondern komplettieren die Geschichte wunderbar und setzen schöne Akzente. Das Cover ist durch den hellblauen Hintergrund, die knallroten Erdbeeren und die pink-gekleidete Frau ein echter Hingucker und weckt sogleich das Interesse der potenziellen Leserin. Wunderbar leichte Unterhaltung zum Schmunzeln aber auch mit Tiefgang - perfekt für den (Sommer-)Urlaub!

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  • Modernes Märchen

    Strawberry Icing

    Simi159

    18. August 2014 um 17:42

    Inhalt: Antonia Summerfeld, ein typisches arrogantes und schwer reiches LA-Highsociety Mädchen, feiert ihren 25. Geburtstag im Cesars Palace in Las Vegas. Wobei feiern noch klein ausgedrückt ist, sie bekommt eine große Geburtstagsparty die die Eventagentur von Peter Geller organisiert. Dieser schickt seinen Stiefsohn Ben nach Las Vegas um vor Ort alles im Blick und unter Kontrolle zu haben. Ben lernt Antonia auf dem Fest kennen, doch sie ist sehr herablassend zu ihm, da sie glaubt, er wäre ihrer nicht würdig. Nach einem Streit mit ihrem Vater verlässt sie die Party um woanders weiter zu feiern. Und am nächsten Morgen kommt das böse erwachen. Sie ist mit einem völlig Fremden, Alexander Novak, verheiratet. Auch ihr Vater und dessen Anwälte können/wollen, sie aus dieser selbstverschuldeten Situation nicht retten. Wiederwillig reist Antonia mit Alexander, nach Waynesboro, Tennessee, in der Hoffnung, dass er die Scheidungspapiere unterschreibt. Doch Alexander, der Konditor ist, und seine Familie zeigen Antonia, dass es noch ein anderes Leben gibt. Und so muss sie sich entscheiden, Geld oder Liebe? Fazit: Eine schöne leichte Sommer-Liebes-Geschichte, bei der es an der ein oder anderen stelle auch mal ganz ordentlich zur Sache geht. Alles in allem eine sehr schöne Geschichte, oder ein modernes Märchen, hat Daniela Blum da geschrieben, die mich an meine Kindertage und an „König Drosselbart“ erinnert hat, auch wenn „Strawberry Icing“ nicht immer jugendfrei ist. Die Personen sind einem von der ersten Seite an sympathisch, wenn auch manche etwas überzeichnet oder leicht klischeehaft rüber kommen. Aber das ist Antonia am Anfang ja auch, und erst mit fortschreitender Seitenzahl wird sie normaler und auch liebenswerter. Es hat mir Spaß gemacht den Wandel von Antonia zu begleiten und Seite für Seite mitzubekommen, wie sie langsam lern, was im Leben wirklich zählt. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

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  • IT-Girl und Konditor - eine ungewöhnliche Liaison

    Strawberry Icing

    seschat

    18. August 2014 um 17:19

    Cover: Das farbige Cover von "Strawberry Icing" erregt sofort Aufmerksamkeit. Man muss es einfach ansehen. Saftig reife Erdbeeren beleben den eisig-hellblauen Hintergrund. Darüber hinaus erscheint im oberen Drittel ein Frauenunterkörper, der passend zur übrigen Covergestaltung pinkfarben bekleidet ist. Kurzum, Cover und Buchtitel/-inhalt befinden sich in einer perfekten Symbiose. Inhalt: Die 25-jährige High-Society-Prinzessin Antonia Summerfield führt ein Leben wie Paris Hilton. Sie geht in Nobelboutiquen shoppen und vertreibt sich ihre Zeit mit süßem Nichtstun im Kreise ihrer modebewussten, gebotoxten und oberflächlichen Freundinnen. Ihr Vater ist ein vermögender Immobilientycoon aus L.A., sie von Beruf Tochter. Ihr fehlt scheinbar nichts. Doch hinter der zur Schau getragenen arroganten und oberflächlichen Fassade bröckelt es gewaltig. Doch das scheint keiner außer Ben Geller, ein ebenso reicher wie verzogener Unternehmersohn, zu erkennen. Antonia, genannt Toni, weint auf ihrer eigenen Geburtsfeier, betrinkt sich im Anschluss und heiratet infolge in Las Vegas den armen Konditormeister Alex Novak. Sie will die Ehe mit dem nicht standesgemäßen Partner lösen, doch wird zu einem Jahr Zwangsehe verurteilt. Dies schmeckt ihr anfangs nicht, doch macht sie von Tag zu Tag erwachsener. Im beschaulichen Waynesboro (Tennessee) hilft sie Alex' Großmutter Grace in der Konditorei aus und wird Teil der Familie. Ein Gefühl von Geborgenheit und menschlicher Wärme macht sich breit. Einfach alles das, was ihr ihr Vater nach dem Tod der krebskranken Mutter nicht mehr geben konnte. Zudem verliebt sie sich in den unbekannten Alex. Doch der hat ein Geheimnis... Meinung: Daniela Blum schreibt flüssig und verliert nie den roten Faden. Ihre Sprache ist verständlich und an passenden Stellen jugendlich frech. Auch wenn die Geschichte vorhersehbar ist, fiebert man als Leser bis zur letzten Zeile mit Antonia mit. Gekonnt spielt Blum mit Vorurteilen gegenüber den oberen Zehntausend. Die Figurenentwicklung der beiden Hauptcharaktere, Antonia und Ben, ist in diesem Zusammenhang äußerst interessant. Anfangs sind beide Opfer dieser "Scheingesellschaft", sie leben ein klischeehaftes Leben, das für beide irgendwann nicht mehr annehmbar ist und sie verändern sich im Laufe des Plots auf wunderbare Weise; werden menschlicher. Bens Lügen-/Verwechslungsspiel ist zu Beginn noch verständlich, aber gegen Ende nur noch lästig. Man wünscht sich, dass er Antonia die Wahrheit sagt. Auch das märchenhafte Ende samt Epilog war mir etwas zu viel des Guten - einfach zu harmonisch/kitschig. Besonders haben mir die Ausführungen über das Backen gefallen; aus jedem Wort spricht die Liebe der Autorin zum Back-/Konditorhandwerk. Ich hatte mich schon immer gefragt, was „Fondant“ ist und habe in diesem Roman eine Antwort gefunden – wieder etwas gelernt. Fazit: Zuckersüße Sommerunterhaltung. Wer Lust hat hinter die immerzu perfekt erscheinende Fassade der oberen 10.000 zu blicken und mehr über deren Probleme zu erfahren, sollte „Strawberry Icing“ zur Hand nehmen. Darüber hinaus bietet Daniela Blums Roman jede Menge Herzschmerz, Familienidyll und Oberschichtklischees.

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