Daniela Buchholz Die Sehnsucht eines Herzens: Romantischer Roman um eine starke junge Frau

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Inhaltsangabe zu „Die Sehnsucht eines Herzens: Romantischer Roman um eine starke junge Frau“ von Daniela Buchholz

Tante Erma ist tot. Nach dem ersten Schock entschließt sich die junge Verena, ihr Leben neu zu ordnen und zum Tannenhof zurückzukehren, wo sie die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte. Doch nach dem Tod der geliebten Eltern übernahm Tante Erma die Erziehung des elternlosen Kindes, während der schöne Hof in die Hände eines fähigen Verwalters gelegt wurde, bis Verena in der Lage ist, das selbst zu tun.. Der Empfang auf dem Tannenhof ist mehr als frostig. Eine aus der Stadt! Lorenz, der Verwalter, hat eine Menge Vorurteile gegen die neue Bäuerin anzubringen. Er lehnt sie offen ab, behandelt sie wie einen lästigen Eindringling. Doch Verena hat ihr Herz längst verloren, ausgerechnet an Lorenz. Und gerade, als sie glaubt, ihn vielleicht doch für sich gewinnen zu können, taucht Karin auf und behauptet, seine Verlobte zu sein. Leseprobe: Verena drehte sich zu ihr um. Der Schimmer einer Erinnerung blitzte in ihr auf, verschwand aber gleich wieder. Sie nickte Johann zu, dann nahm sie ihre Reisetasche und ging zögernd zu der Frau, die noch immer an der Treppe stand und offensichtlich nicht wusste, wie sie sich verhalten sollte. "Sie sind Katharina?" Die alte Frau nickte. "Sie sind Verena. Herzlich willkommen auf dem Tannenhof. Ich hoffe, es wird Ihnen gefallen. Wie lang wollen Sie denn bleiben?" Die junge Frau errötete und senkte den Blick. "Ich... weiß es net", sagte sie leise. "Eigentlich dachte ich, dass... ich bleiben, dass ich hier daheim sein könnte." Sie hatte Mühe, nicht in Tränen auszubrechen. Katharinas Herz begann zu sprechen. Sie sah wieder das kleine Mädchen vor sich, gerade mal fünf Jahre alt. Es war nach der Beerdigung der Eltern auf dem Dorffriedhof. Tante Erma war gekommen, um die kleine Waise unter ihre Fittiche zu nehmen. Verena hatte gebittelt und gebettelt, sich an Katharinas Schürze festgekrallt, weil sie nicht mit der fremden Tante gehen wollte, die in ihre kleine Welt eingedrungen war. Katharina schluckte und unterdrückte die Regung, Verena einfach in die Arme zu nehmen, so wie sie es früher oft getan hatte. "Freilich sind Sie hier daheim, Rena. Es ist Ihr Zuhause." "Rena?" Die junge Frau spürte einen schmerzhaften Stich in ihrer Brust. "Rena hast mich früher immer gerufen. Ich erinnere mich", schluchzte sie plötzlich, und es war ihr gleichgültig, ob der Knecht nun Zeuge ihres Tränenausbruchs wurde oder nicht. "Als sie mich wegholte, hast mir noch ins Ohr geflüstert: Du wirst immer mein kleines Hascherl sein, Rena. Ich... weiß es wieder, hatte es nur all die Jahre vergessen." Sie schlug die Hände vors Gesicht. "Mein Madl, mein armes kleines Hascherl." Auch Katharina begann jetzt zu schluchzen. Schwerfällig kam sie die letzten Treppen herunter und umarmte Verena, drückte sie an ihre Brust, als wollte sie sie nie wieder loslassen. "Endlich bist wieder daheim. Ich hab mich so nach dir gesehnt, damals, als man dich einfach weggeholt hat."
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