Ich finde diese Geschichte eher mittelmäßig. Vielleicht denke ich zu ernst, jedoch bin ich der Meinung, dass das Nachdenken des Elefanten zu seinen Ungunsten ausgenutzt wird. Und sowas finde ich nicht schön. Natürlich steckt auch in dieser Geschichte, ähnlich wie bei Gulliver in Lilliput, der Hintergrund, dass kleine Leute viel ausrichten können gemeinsam, jedoch finde ich es dieses Mal reichlich ungeeignet einem Elefanten gegenüber, der sich nicht vorbereiten kann. Für Kinder mag sowas lustig sein, jedoch für mich ist es mehr als traurig. Es ist interessant zu erleben, wie die kleinen Fliegen sich rüsten etc., aber nicht, wie sie mit dem Elefanten umgehen.
Daniela Chudzinski
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Quelle: Verlag / vlb
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Herbert ist ein Schaf und liebt sein kuscheliges Fell. Seit Jahren drückt er sich vor der Schur, weil er es immer gerne warm und weich hat und es sieht doch auch einfach klasse aus. In einem heißen Sommer, als er furchtbar schwitzen muss, fasst er einen Entschluss. Nach einer wahren Geschichte, einfach toll für groß und klein
Wenn vom Nikolaus die Rede ist, dann ist für gewöhnlich die historische Figur Nikolaus von Myra gemeint. Die Legenden bzw. die Wunder, die der heilige Nikolaus gewirkt haben soll, wurden mit den Taten des Nikolaus von Sion vermischt, der im sechsten Jahrhundert als Abt im Kloster von Myra gelebt hat. Nikolaus von Myra ist den Überlieferungen zufolge am 06. Dezember in der Mitte des vierten Jahrhunderts gestorben, weshalb der 06.12. bis heute der Nikolaustag ist. Dies nur als kleine Hintergrundinformation.
Es liegt in der Natur von Legenden, dass diese sehr unterschiedlich erzählt werden können. Es gibt zahlreiche bekannte und weniger bekannte Legenden. Die Autorin dieses Buchs hat sich drei geläufige und recht bekannte ausgesucht, um dieses Kinderbuch zu schreiben. Dazu gehört z.B. die Legende um die Mitgift für drei Töchter eines verarmten Kaufmanns. In diesem Buch wirft Nikolaus kleine mit Gold gefüllte Säckchen durch das Fenster der Töchter. Ich selbst kenne die Variante, dass er drei Goldklumpen durch den Kamin warf, die in Socken landeten, die dort zum Trocknen aufgehangen wurden.
An diesem Beispiel wird deutlich, dass die zweite Variante vielleicht unrealistischer ist, für kleine Kinder aber verständlicher. Außerdem kann man so auch gleich den Brauch erklären, weshalb Socken oder Stiefel irgendwo hingehangen oder gestellt werden, in denen dann kleine Geschenke platziert werden.
Und damit spreche ich schon das größte Manko dieses Buchs an. Es richtet sich an Kinder ab vier Jahren. Dafür wurden die Legenden meines Erachtens aber nicht angepasst. Die Sätze sind zwar kurz gehalten und frei von schwierigen Wörter, aber nach meiner Einschätzung, sind die Texte pro Seite etwas zu lang.
Die Zeichnungen zu den Texten sind zwar recht gelungen, zeigen aber wenig Details. Junge Kinder möchten meiner Erfahrung nach auf den Bildern etwas entdecken und direkt optisch die Szene vor Augen gehalten bekommen, die gerade beschrieben wurden. Leider schaffen das die Bilder nur bedingt. Deshalb kann ich dieses Buch nur eingeschränkt empfehlen.
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