Daniela Felbermayr Love Extreme - Mit Vollgas Ins Glück

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Inhaltsangabe zu „Love Extreme - Mit Vollgas Ins Glück“ von Daniela Felbermayr

Die Schriftstellerin Summer Kennedy glaubt die Chance ihres Lebens an Land gezogen zu haben, als sie einwilligt, eine Biografie über den Extremsportler Colin Riley zu verfassen. Dass Colin der Ruf eines machohaften Womanizers vorauseilt, stört die toughe Summer dabei ebensowenig, wie all die Spitzen, die er ihr gegenüber fallen lässt, als er erfährt, dass sie eigentlich Liebesromane, aber keine Biografien schreibt. Trotz aller Widrigkeiten stellen Summer und Colin bald fest, dass sie – obwohl sie aus völlig verschiedenen Welten kommen – mehr gemeinsam haben, als zu Anfang gedacht. Doch da sind dann auch noch Summers Freund Dale, Colins dauerhaft wechselnde Partnerschaften und eine Nachricht, die die Beiden völlig aus der Bahn wirft. – „Love Extreme – mit Vollgas ins Glück“ ist der sechste Roman von Daniela Felbermayr. Eine witzige, charmante Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der kein Auge trocken bleibt –

tolle Idee, mangelhafte umsetzung.

— Fynia
Fynia

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  • Wild Mind sagt: ausreichend minus!

    Love Extreme - Mit Vollgas Ins Glück
    Fynia

    Fynia

    20. August 2014 um 12:45

    >>Fauchen und Schnurren : Rezensionen wild und ungezähmt!<< Rezension zu „Love eXtreme – Mit Vollgas ins Glück“ von Daniela Felbermayr Verfasst von Wild Mind Zusammenfassung Summer, eine „Schnulzenautorin“, lebt in einer sehr unglücklichen Beziehung mit Dale. Dann bekommt sie den Auftrag eine Biografie über einen Extremsportler (Collin) zu verfassen. Dieser stellt auch sogleich ein paar Regeln auf, wie das zu laufen hat und natürlich, wie kann es anders sein? Sie verlieben sich ineinander. Doch Summer ist noch immer fest entschlossen ihre Beziehung zu Dale nicht aufzugeben und Collin ist eigentlich ein echter Weiberheld... was also tun? Bewertung Die Form: Äußerlich erscheint das süße kleine Büchlein in einem zuckrigen Pink, absolut umwerfend! Ein tolles Cover, sehr passend für das Genre der etwas flacheren Unterhaltungsliteratur für Frauen :-) Das Cover ist gut gestaltet und macht Lust auf mehr! Leider finde ich, dass sich kein richtiger Bezug zwischen Cover und Inhalt herstellen lässt. Ja, es geht um Liebe, aber das Cover verspricht Romantik und Kitsch ohne Ende, dazu kommt es leider nicht. Auch das Innere hat mich direkt verdutzt. Nun hat Frau Felbermayr ja nun schon mehrere Bücher herausgebracht. Das hatte mich zu der Annahme verleitet, dass sie weiß, was sie tut. Außerdem ist im Innern eine Lektorin/Korrektorin angeben... Sollte die Autorin dafür bezahlt haben, würde ich das Geld zurückverlangen, denn es reihen sich leider Rechtschreibfehler an Rechtsschreibfehler. Grobe Schnitzer lasse ich ab und an durchgehen, ohne dass dadurch direkt ein Punkt abgezogen wird, aber andauernd die höfliche Anrede „Sie“ und „Ihre“ mal groß und mal klein zu schreiben... das geht gar nicht. Auch einfachere reine Tippfehler (die mir als Autorin auch oft passieren!!) wie verirrte Punkte im Wort und fehlende Leehrzeichen bzw. Buchstabendreher sollten zumindest entweder von der Betaleserin oder aber nach einem „Ruhen“ des Textes von der Autorin gefunden werden. Das hatte ich bei meinem ersten Werk auch noch falsch gemacht, allerdings ist dieses Buch mindestens die Nummer fünf. Sehr, sehr schade! Auch die fehlenden Seitenzahlen haben mich sehr gestört, sowie die fehlende Formatierung (Blocksatz!!). Das wären rein äußerliche Dinge, die es zu beheben gilt und tatsächlich keinen sehr großen Aufwand benötigen. Leider nur 2/5 Punkte Das Thema: Das Thema klang interessant. Natürlich, im Grunde ist es bei „Chick-Lit“ immer irgendwie das Gleiche, aber dennoch mit Variationen. Hier hat es mir sehr gut gefallen, dass die Frau ebenfalls Schriftstellerin ist und ihr zu biografierender ein Extremsportler. Das macht neugierig! In meinem Kopf türmten sich Erwartungen, was die gute „Schnulzenautorin“ denn so erleben wird, wenn sie ihn begleitet. Das muss ein Abenteuer sein! Und zwar ein Abenteuer, in das ich mich selbst auch begeben würde, wenn es mir angeboten würde. 5/5 Punkte Die Story: Leider musste ich alle meine Erwartungen an Cover und Klappentext stark zurückfahren. Ich begann zu lesen und war total verwirrt. Dass das Buch nicht in Deutschland oder Österreich spielt... ist doch egal. Das typisch amerikanische ist ihr jedenfalls gelungen, im Gegensatz zu der Authentizität der Protagonisten. Ich könnte viele kleine Dinge anbringen, die mich storymäßig sehr enttäuscht haben. Summers Umgang mit Dale. Klar, die Beziehung ist offensichtlich am Ende, allerdings wird dies nicht sehr plastisch unterstrichen. Es wird erwähnt, dass es schon immer irgendwie scheiße war, dass er weggeht und offensichtlich mit anderen Frauen anbandelt. Summer verschließt irgendwie die Augen davor, obwohl sie sehr offen sagen kann, dass es genau so ist – unlogisch. Entweder verschließt sie naiv die Augen, oder sie hadert mit sich selbst, spricht ihn drauf an und ist dann offensichtlich verzweifelt. Hier passiert irgendwie so eine Art Mischmasch und als Leser bekommt man eher das Gefühl, es handle sich eben um eine Zweckbeziehung. Da Summer sonst als eher extrovertierter Mensch beschrieben ist, passt dieses Handlungsmuster nicht gut dahinein. Zeit. Diese Dreiecksbeziehung Collin-Summer-andere Frauen ist... naja verworren. Das ist auch okay. Dennoch fehlt mir hier das Gefühl, die Emotionen und das hin und her. Es wird leider nur sehr ungenau beschrieben was vorfällt. Eine Begebenheit wird repräsentativ berichtet, aber das wars auch schon. Dies passiert öfter mal, wenn es offenbar nicht viel zu berichten gibt. Dann lässt die Autorin Zeit vergehen und lässt kurz fallen, dass Wochenlang Frauen ein und aus gehen, dass Summer ihnen begegnet oder Collin vor ihnen rettet. Genau so auch, als Collin sich von ihr trennt. Collin und Summer. Ich dachte, nach dem langen Hick-Hack zwischen den beiden, dass es wenigstens zu einer finalen Kussszene kommen würde. Das hatte ich erwartet, denn das gehört stereotyp zu dieser Art von Literatur und Film. Doch es war einfach... nichtssagend... Schwupp, war Collin verliebt (unglaubwürdig dargestellt.. mehr Emotionen wären klasse gewesen, es passierte einfach so) und zack waren sie irgendwie zusammen, nachdem Dale Scheiße gebaut hatte. Es passierte alles sehr schnell und ich oberflächlich erzählt. Sehr, sehr schade! Vom Storyverlauf her ist die Geschichte überaus typisch aufgebaut, zum Schluss kommt nochmal der „Turningpoint“, wo alles den Bach hinunter geht. Leider war das Ende absolut vorhersehbar und auch sehr unspektakulär geschrieben. Dann kommt Collin zurückgelaufen und wird von ihr mit offenen Armen empfangen. Ich weiß, bei Chick-Lit ist das öfter mal so stereotyp, aber ich persönlich hätte mit dem guten Mann mal ein vier-Augen-Gespräch gesucht. Das passiert so gar nicht. Und wer jetzt sagt, da ist diese Kim dran schuld... Collin wäre Summer das schuldig gewesen, denn er gestaltet sich nach seinem plötzlichen Wandel vom Womanizer zum Vorzeigepapa als vertrauensvoll, zuverlässig und ehrlich. Passt also nicht so ganz zusammen... schade! Außerdem und das hat mich wirklich oft gestört, ist die Handlung von einem personalen Erzähler gestaltet, der allerdings ständig und ohne Kennzeichnung für den Leser von Summers Sicht zu Collin hüpft. Manchmal mehrmals pro Absatz. Dann doch lieber einen omnipotenten Erzählstil wählen. Hauptsache einheitlich und konsequent. Deswegen leider nur 1/5 Punkte Die Charaktere: Ja, ich habe es ja schon angedeutet. Einen gewissen Bonus, was Flachheit bei Geschichte und Charaktere angeht, gebe ich in diesem Genre immer. Leider wurde dieser hier sehr ausgereizt. Summer ist selbstbewusst, weiß, wo sie und ihre Beziehung steht und hat den vollen Durchblick. Privat und beruflich. Wie kann sie dann eine solche Beziehung führen? Klar, in der Liebe, da kann so was den gestandensten Frauen passieren, aber dann sollte sie auch so eingeführt werden. Professionell im Job, aber naiv in der Liebe. Das wäre glaubhafter gewesen, als ihre absolut analytische Vorgehensweise, gepaart mit dem absolut unverständlichen Wunsch ihre Beziehung zu retten, obwohl der Erzähler mehrfach sagt, dass sie WEISS, dass es längst vorbei ist. Collin ist ein Macho und wird so auch eingeführt. Sehr gut. Doch irgendwie schafft Frau Felbermayr nicht, diese Linie durchzufahren. Wenn sie schon mit wechselnden Perspektiven arbeitet, dann hätte sie diese auch nutzen können, um Collins Sinneswandel ausführlich und Stück für Stück zu beschreiben. Natürlich, der Leser versteht, was gemeint ist, allerdings geht es doch in der Literatur darum, es plastisch darzustellen und es den Leser erleben zu lassen. Collins Wandlung passiert ruckartig von der einen auf die andere Sekunde quasi. Ein Mensch kann sich jedoch nicht so plötzlich tiefgreifend verändern. Er kann es oberflächlich, aus der Verliebtheit heraus. Aber Collins Wandel ist nachhaltig. Er geht soweit, dass ihn sein Pflichtgefühl sogar von Summer forttreibt. Entweder habe ich etwas Grundlegendes nicht mitbekommen... oder es fehlt einfach der Tiefgang innerhalb des Buches. Bei beidne Charakteren fehlt mir etwas die innerliche Zerrissenheit. Bei Summer ist sie ab und an dargestellt, aber es wirkt teilweise, als würde Dale aus Vorwand genutzt werden. Nicht, als nutzt sie ihn als Vorwand, sondern als benutzte die Autorin ihn. Prinzipiell wäre das ein guter Aufhänger gewesen, dafür wird auf das Ende der Beziehung nicht gut genug eingegangen. Vielleicht hätte man eine Art Prolog vorschalten können, in dem ein Bruch in der Beziehung passierte oder in dem gezeigt wird, wie toll es früher war. Die Beziehung an sich ist mir persönlich einfach zu unplastisch. Von mir 2/5 Punkte. Keine Sonderpunkte von mir. Wären die vielen formalen Fehler nicht aufgetreten, hätte es jedoch einen für das Cover gegeben. Sehr schade. Gesamtergebnis: 10/20 Punkte = ausreichend minus Tja... ich würde sehr gerne eine Kaufempfehlung aussprechen, da ich prinzipiell davon überzeugt bin, dass Daniela Felbermayr gute Geschichten schreibt, aber um tatsächlich sagen zu können „Wild Mind sagt: kauf das!!“, sind doch einfach schon zu viele formale Fehler vorhanden. Mein Tipp: such dir ein oder zwei völlig fremde Betaleser und lasse die Geschichte selbst drei oder vier Wochen ruhen, bevor du sie nochmal überarbeitest. Dann fallen solche Kleinigkeiten sehr viel eher auf. Immer sehr kritisch mit dir selbst sein, denn dann werden deine Rezensenten sehr viel liebevoller zu dir sein. Eine Erfahrung, die ich selbst schon in meinem Autorenleben machen durfte. Trotz alledem, wenn du dir meine Ratschläge zu Herzen nimmst und beim nächsten Buch umsetzt, würde ich es wirklich sehr gerne rezensieren. Du scheinst einen guten geschmack und viel Elan zu haben! Wild Mind

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  • Wild Mind sagt: ausreichend minus!

    Love Extreme - Mit Vollgas Ins Glück
    Fynia

    Fynia

    20. August 2014 um 12:45

    >>Fauchen und Schnurren : Rezensionen wild und ungezähmt!<< Rezension zu „Love eXtreme – Mit Vollgas ins Glück“ von Daniela Felbermayr Verfasst von Wild Mind Zusammenfassung Summer, eine „Schnulzenautorin“, lebt in einer sehr unglücklichen Beziehung mit Dale. Dann bekommt sie den Auftrag eine Biografie über einen Extremsportler (Collin) zu verfassen. Dieser stellt auch sogleich ein paar Regeln auf, wie das zu laufen hat und natürlich, wie kann es anders sein? Sie verlieben sich ineinander. Doch Summer ist noch immer fest entschlossen ihre Beziehung zu Dale nicht aufzugeben und Collin ist eigentlich ein echter Weiberheld... was also tun? Bewertung Die Form: Äußerlich erscheint das süße kleine Büchlein in einem zuckrigen Pink, absolut umwerfend! Ein tolles Cover, sehr passend für das Genre der etwas flacheren Unterhaltungsliteratur für Frauen :-) Das Cover ist gut gestaltet und macht Lust auf mehr! Leider finde ich, dass sich kein richtiger Bezug zwischen Cover und Inhalt herstellen lässt. Ja, es geht um Liebe, aber das Cover verspricht Romantik und Kitsch ohne Ende, dazu kommt es leider nicht. Auch das Innere hat mich direkt verdutzt. Nun hat Frau Felbermayr ja nun schon mehrere Bücher herausgebracht. Das hatte mich zu der Annahme verleitet, dass sie weiß, was sie tut. Außerdem ist im Innern eine Lektorin/Korrektorin angeben... Sollte die Autorin dafür bezahlt haben, würde ich das Geld zurückverlangen, denn es reihen sich leider Rechtschreibfehler an Rechtsschreibfehler. Grobe Schnitzer lasse ich ab und an durchgehen, ohne dass dadurch direkt ein Punkt abgezogen wird, aber andauernd die höfliche Anrede „Sie“ und „Ihre“ mal groß und mal klein zu schreiben... das geht gar nicht. Auch einfachere reine Tippfehler (die mir als Autorin auch oft passieren!!) wie verirrte Punkte im Wort und fehlende Leehrzeichen bzw. Buchstabendreher sollten zumindest entweder von der Betaleserin oder aber nach einem „Ruhen“ des Textes von der Autorin gefunden werden. Das hatte ich bei meinem ersten Werk auch noch falsch gemacht, allerdings ist dieses Buch mindestens die Nummer fünf. Sehr, sehr schade! Auch die fehlenden Seitenzahlen haben mich sehr gestört, sowie die fehlende Formatierung (Blocksatz!!). Das wären rein äußerliche Dinge, die es zu beheben gilt und tatsächlich keinen sehr großen Aufwand benötigen. Leider nur 2/5 Punkte Das Thema: Das Thema klang interessant. Natürlich, im Grunde ist es bei „Chick-Lit“ immer irgendwie das Gleiche, aber dennoch mit Variationen. Hier hat es mir sehr gut gefallen, dass die Frau ebenfalls Schriftstellerin ist und ihr zu biografierender ein Extremsportler. Das macht neugierig! In meinem Kopf türmten sich Erwartungen, was die gute „Schnulzenautorin“ denn so erleben wird, wenn sie ihn begleitet. Das muss ein Abenteuer sein! Und zwar ein Abenteuer, in das ich mich selbst auch begeben würde, wenn es mir angeboten würde. 5/5 Punkte Die Story: Leider musste ich alle meine Erwartungen an Cover und Klappentext stark zurückfahren. Ich begann zu lesen und war total verwirrt. Dass das Buch nicht in Deutschland oder Österreich spielt... ist doch egal. Das typisch amerikanische ist ihr jedenfalls gelungen, im Gegensatz zu der Authentizität der Protagonisten. Ich könnte viele kleine Dinge anbringen, die mich storymäßig sehr enttäuscht haben. Summers Umgang mit Dale. Klar, die Beziehung ist offensichtlich am Ende, allerdings wird dies nicht sehr plastisch unterstrichen. Es wird erwähnt, dass es schon immer irgendwie scheiße war, dass er weggeht und offensichtlich mit anderen Frauen anbandelt. Summer verschließt irgendwie die Augen davor, obwohl sie sehr offen sagen kann, dass es genau so ist – unlogisch. Entweder verschließt sie naiv die Augen, oder sie hadert mit sich selbst, spricht ihn drauf an und ist dann offensichtlich verzweifelt. Hier passiert irgendwie so eine Art Mischmasch und als Leser bekommt man eher das Gefühl, es handle sich eben um eine Zweckbeziehung. Da Summer sonst als eher extrovertierter Mensch beschrieben ist, passt dieses Handlungsmuster nicht gut dahinein. Zeit. Diese Dreiecksbeziehung Collin-Summer-andere Frauen ist... naja verworren. Das ist auch okay. Dennoch fehlt mir hier das Gefühl, die Emotionen und das hin und her. Es wird leider nur sehr ungenau beschrieben was vorfällt. Eine Begebenheit wird repräsentativ berichtet, aber das wars auch schon. Dies passiert öfter mal, wenn es offenbar nicht viel zu berichten gibt. Dann lässt die Autorin Zeit vergehen und lässt kurz fallen, dass Wochenlang Frauen ein und aus gehen, dass Summer ihnen begegnet oder Collin vor ihnen rettet. Genau so auch, als Collin sich von ihr trennt. Collin und Summer. Ich dachte, nach dem langen Hick-Hack zwischen den beiden, dass es wenigstens zu einer finalen Kussszene kommen würde. Das hatte ich erwartet, denn das gehört stereotyp zu dieser Art von Literatur und Film. Doch es war einfach... nichtssagend... Schwupp, war Collin verliebt (unglaubwürdig dargestellt.. mehr Emotionen wären klasse gewesen, es passierte einfach so) und zack waren sie irgendwie zusammen, nachdem Dale Scheiße gebaut hatte. Es passierte alles sehr schnell und ich oberflächlich erzählt. Sehr, sehr schade! Vom Storyverlauf her ist die Geschichte überaus typisch aufgebaut, zum Schluss kommt nochmal der „Turningpoint“, wo alles den Bach hinunter geht. Leider war das Ende absolut vorhersehbar und auch sehr unspektakulär geschrieben. Dann kommt Collin zurückgelaufen und wird von ihr mit offenen Armen empfangen. Ich weiß, bei Chick-Lit ist das öfter mal so stereotyp, aber ich persönlich hätte mit dem guten Mann mal ein vier-Augen-Gespräch gesucht. Das passiert so gar nicht. Und wer jetzt sagt, da ist diese Kim dran schuld... Collin wäre Summer das schuldig gewesen, denn er gestaltet sich nach seinem plötzlichen Wandel vom Womanizer zum Vorzeigepapa als vertrauensvoll, zuverlässig und ehrlich. Passt also nicht so ganz zusammen... schade! Außerdem und das hat mich wirklich oft gestört, ist die Handlung von einem personalen Erzähler gestaltet, der allerdings ständig und ohne Kennzeichnung für den Leser von Summers Sicht zu Collin hüpft. Manchmal mehrmals pro Absatz. Dann doch lieber einen omnipotenten Erzählstil wählen. Hauptsache einheitlich und konsequent. Deswegen leider nur 1/5 Punkte Die Charaktere: Ja, ich habe es ja schon angedeutet. Einen gewissen Bonus, was Flachheit bei Geschichte und Charaktere angeht, gebe ich in diesem Genre immer. Leider wurde dieser hier sehr ausgereizt. Summer ist selbstbewusst, weiß, wo sie und ihre Beziehung steht und hat den vollen Durchblick. Privat und beruflich. Wie kann sie dann eine solche Beziehung führen? Klar, in der Liebe, da kann so was den gestandensten Frauen passieren, aber dann sollte sie auch so eingeführt werden. Professionell im Job, aber naiv in der Liebe. Das wäre glaubhafter gewesen, als ihre absolut analytische Vorgehensweise, gepaart mit dem absolut unverständlichen Wunsch ihre Beziehung zu retten, obwohl der Erzähler mehrfach sagt, dass sie WEISS, dass es längst vorbei ist. Collin ist ein Macho und wird so auch eingeführt. Sehr gut. Doch irgendwie schafft Frau Felbermayr nicht, diese Linie durchzufahren. Wenn sie schon mit wechselnden Perspektiven arbeitet, dann hätte sie diese auch nutzen können, um Collins Sinneswandel ausführlich und Stück für Stück zu beschreiben. Natürlich, der Leser versteht, was gemeint ist, allerdings geht es doch in der Literatur darum, es plastisch darzustellen und es den Leser erleben zu lassen. Collins Wandlung passiert ruckartig von der einen auf die andere Sekunde quasi. Ein Mensch kann sich jedoch nicht so plötzlich tiefgreifend verändern. Er kann es oberflächlich, aus der Verliebtheit heraus. Aber Collins Wandel ist nachhaltig. Er geht soweit, dass ihn sein Pflichtgefühl sogar von Summer forttreibt. Entweder habe ich etwas Grundlegendes nicht mitbekommen... oder es fehlt einfach der Tiefgang innerhalb des Buches. Bei beidne Charakteren fehlt mir etwas die innerliche Zerrissenheit. Bei Summer ist sie ab und an dargestellt, aber es wirkt teilweise, als würde Dale aus Vorwand genutzt werden. Nicht, als nutzt sie ihn als Vorwand, sondern als benutzte die Autorin ihn. Prinzipiell wäre das ein guter Aufhänger gewesen, dafür wird auf das Ende der Beziehung nicht gut genug eingegangen. Vielleicht hätte man eine Art Prolog vorschalten können, in dem ein Bruch in der Beziehung passierte oder in dem gezeigt wird, wie toll es früher war. Die Beziehung an sich ist mir persönlich einfach zu unplastisch. Von mir 2/5 Punkte. Keine Sonderpunkte von mir. Wären die vielen formalen Fehler nicht aufgetreten, hätte es jedoch einen für das Cover gegeben. Sehr schade. Gesamtergebnis: 10/20 Punkte = ausreichend minus Tja... ich würde sehr gerne eine Kaufempfehlung aussprechen, da ich prinzipiell davon überzeugt bin, dass Daniela Felbermayr gute Geschichten schreibt, aber um tatsächlich sagen zu können „Wild Mind sagt: kauf das!!“, sind doch einfach schon zu viele formale Fehler vorhanden. Mein Tipp: such dir ein oder zwei völlig fremde Betaleser und lasse die Geschichte selbst drei oder vier Wochen ruhen, bevor du sie nochmal überarbeitest. Dann fallen solche Kleinigkeiten sehr viel eher auf. Immer sehr kritisch mit dir selbst sein, denn dann werden deine Rezensenten sehr viel liebevoller zu dir sein. Eine Erfahrung, die ich selbst schon in meinem Autorenleben machen durfte. Trotz alledem, wenn du dir meine Ratschläge zu Herzen nimmst und beim nächsten Buch umsetzt, würde ich es wirklich sehr gerne rezensieren. Du scheinst einen guten geschmack und viel Elan zu haben! Wild Mind

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