Daniela Grach , Caroline Schlinter Schwarzbuch Superfood

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Inhaltsangabe zu „Schwarzbuch Superfood“ von Daniela Grach

Supergesund oder superproblematisch? • Angebliche „Superfoods“ ohne echte Wirkung • Raubbau, Regenwaldvernichtung und Pestizidbelastung • Gesunde Alternativen mit kleinem ökologischen Fußabdruck Von der Werbung und den Lebensmittelkonzernen werden sie hoch gepriesen: Superfoods sollen Schlankmacher, Jungbrunnen und Vorbeugung gegen alle möglichen Krankheiten in einem sein. Doch welche gesundheitlichen Wirkungen entfalten die so angepriesenen „Superfoods“ wirklich? Und wie sieht es mit den Produktionsbedingungen aus? Manche stammen aus dem tropischen Regenwald, wo eine nachhaltige Nutzung nicht möglich ist, andere stammen aus intensivem Anbau mit Pestizideinsatz, wieder andere müssen nach Europa eingeflogen werden und hinterlassen einen entsprechend großen ökologischen Fußabdruck. Noch fragwürdiger ist die Einnahme von teuren Superfoods wie Acai Beere, Chia Samen, Kamukamu usw. in Form von Pulver und Pillen als Nahrungsergänzungsmittel. Doch es gibt auch gesunde Alternativen heimischer oder hierzulande angebauter Superfoods, die wirken und deren Produktion die Umwelt nicht belastet, ebenso auch ökologisch vertretbare Superfoods aus fernen Ländern.

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    Schwarzbuch Superfood
    katze102

    katze102

    22. August 2016 um 17:06

    Im „Schwarzbuch Superfood“ werden einige trendige Superfrüchte durchleuchtet; gemeinsam haben sie den weiten Transport und andere bedenkliche Zusatzeigenschaften zu den versprochenen werbewirksamen. So werden bei erhöhter Nachfrage z.B. Teile des Regenwaldes gerodet oder Pestizide in höherem Maße eingesetzt um eine intensivere Ernte zu ermöglichen. Viele der Superfoods lassen sich nicht lange langern und schon gar nicht in frischem Zustand weit transportieren, müssen dafür getrocknet und zu Pulver, Pellets, Kapseln, Sirup verarbeitet werden, wobei einige der angepriesenen Wirkstoffe leiden.Mich haben besonders die empfohlenen Höchstmengen dieser Superfoods verwundert, ebenso auch einige mir vorher nicht bekannte Details, z.B. dass die Afa-Alge nicht separat, sondern immer zusammen mit nicht essbaren, giftigen Algen verarbeiten werden, weil eine getrennte Abfischung nicht möglich ist. Bei vielen der hier vorgestellten Superfoods wird klar, dass die angepreisenen gesundheitsfördernden Wirkungen oft gar nicht oder nur in vitro oder Versuchstier belegt wurden; bei manchen werden sogar Warnungen, auch bzgl. der Dosierung ausgesprochen. Es werden sogar Superfoods vorgestellt, die mir bislang noch nicht bekannt waren, aber sehr wohl schon im Vormarsch sind, z.B. Macawurzel und Noni, beide wohl mit umstrittener Wirkung; wobei von der Nori wohl „kostbare“ Produkte aus der Frucht hergestellt werden, der Wirkstoff sich jedoch in der Wurzel befinden soll.Man muß sich schon fragen, ob diese Superfood-Mode sinnvoll und vertretbar ist, zumal durch die erhöhte Nachfrage Nutzfläche verloren geht, die für eigenen Nahrungsanbau benötigt wird. Will man überhaupt etwas essen, was möglicherweise durch Pestizide stärker belastet ist, als regionale Produkte und benötigen wir überhaupt diese Nahrungsergänzungen, die einen weiten, nicht energieneutralen Weg hinter sich haben?Die Autorinnen stellen ganz richtig fest: Warum in die Fene schweifen, wenn das Gute liegt so nahe? - und portraitieren heimische Superfoods wie Aronia, Brennessel, Giersch, Heidelbeeren u.a.,stellen auch hier Wirkung, Verabreichung vor. Sie sind nicht so modern oder kostspielig, man kann mit ihrem Verzehr auch nicht unbedingt angeben; dafür aber lange erprobt, mindestens genauso wirksam, viel frischer, klimaneutraler und man kann sie selber anbauen oder sammeln.

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