Daniela Krien Irgendwann werden wir uns alles erzählen

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(4)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ von Daniela Krien

Maria wird bald siebzehn. Sie wohnt mit Johannes auf dem Hof seiner Eltern. Sie ist zart und verträumt und verkriecht sich lieber mit den Brüdern Karamasow unters Dach als in die Schule zu gehen.
Dann begegnet sie dem um viele Jahre älteren Henner, der allein auf dem heruntergewirtschafteten Nachbarhof lebt. Die Leute aus dem Dorf sind ihm gegenüber argwöhnisch: Sein Wesen umgibt eine Tragik, gleichzeitig erregt seine charismatische Ausstrahlung ihre Eifersucht. Ein zufälliger Blick an einem Tag, eine zufällige Berührung an einem andern lösen in Maria eine Sehnsucht aus, die fremd und übermächtig ist und sie wie von höherer Gewalt geleitet in Henners Haus und in seine Arme treibt …

Irgendwie schlicht, aber intensiv!

— kornmuhme

Stöbern in Romane

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Wunderschön poetisches und philosophisches Buch. Bildhafte, malerische Sprache runden das kurze Lesevergnügen ab und machen Lust auf mehr!

BlueSiren

Das Finkenmädchen

Erschreckend und mitreißend zugleich. Der Schein des friedvollen Covers trügt...

Sandra8811

Häuser aus Sand

Von Verlust, Hoffnung und der Sehnsucht nach dem Verlorenen

sterntaucher

Was man von hier aus sehen kann

Wunderwunderschön

Katr1n

Alles Begehren

Interessantes Buch über die Abgründe menschlicher Lust und wozu das Nachgeben des Begehrens führen kann.

Thala

Summ, wenn du das Lied nicht kennst

Gewichtig, berührend, top recherchiert!

Isaopera

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Irgendwann werden wir uns alles erzählen" von Daniela Krien

    Irgendwann werden wir uns alles erzählen

    Rock-n-Roll

    17. January 2012 um 08:37

    Dem Roman kann man durchaus 4 Sterne geben, obwohl er recht handlungsarm ist und die 16-jährige Protagonistin wenig glaubwürdig. Sie lässt sich von allen anderen, die besser gezeichnet sind, in ihren Entscheidungen leiten. Beim Hörbuch stört mich allerdings die nervige Stimme - vor allem wenn die Handlung spannender oder schneller wird, wird die Vorleserin irgendwie hektisch und piepsig.

  • Rezension zu "Irgendwann werden wir uns alles erzählen" von Daniela Krien

    Irgendwann werden wir uns alles erzählen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2011 um 09:09

    Irgendwann ist auch dieses Hörbuch zu Ende, leider, denn Anna Thalbach hauchte dem doch recht handlungsarmen Debütroman „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ von Daniela Krien Leben und Wirklichkeitsnähe ein, so dass ich begeistert zugehört habe. Ich habe die Geschichte, die sich um die fast siebzehnjährige Maria dreht und aus ihrer Sicht erzählt wird, aufgrund des eigenwilligen Schreibstils der Autorin nur häppchenweise genossen, denn sie erfordert vollkommene Konzentration und Aufmerksamkeit. Maria verbringt den Sommer 1990, die Zeit der Wende, auf dem elterlichen Bauernhof ihres Freundes Johannes in einem thüringischen Dorf und verliebt sich dort in den wesentlich älteren Nachbarn Henner, der als Eigenbrötler und seltsamer Kauz gilt. Anschaulich und eindringlich vermittelt Daniela Krien die Atmosphäre der damaligen Zeit, die Aufbruchstimmung, die Wünsche und Hoffnungen, die in Deutschlands Wiedervereinigung gesetzt wurden, aber auch die Enttäuschungen und Konsequenzen, die sich daraus ergaben, und fängt somit ein Stück bedeutender Zeitgeschichte ein. Sie beschreibt Landschaft, Dorfleben und die Charakteren ihrer Figuren präzise und authentisch. Ihr Augenmerk liegt dabei eindeutig auf Maria, einer jungen Frau, die ihren Weg sucht und sich von einem Mann angezogen fühlt, der ihr Vater sein könnte, der grob und widerborstig auftritt. Maria’s Gefühle, ihre Zerrissenheit, ihre Zweifel, ihre Suche nach dem Platz im Leben werden ausführlich und innig geschildert, was mich sehr berührt hat. Allerdings konnte ich ihre vermeintliche Liebe zu Henner, die in meinen Augen eher an sexuelle Abhängigkeit als an Liebe grenzt, kaum nachvollziehen. Henner ist mir trotz seiner bewegenden Vergangenheit im Großen und Ganzen unsympathisch geblieben. Anna Thalbach interpretiert den außergewöhnlichen Roman auf ihre eigene Art und Weise. Durch Tempowechsel, Stimmmodulation sowie enthusiastisches und engagiertes Vorlesen baut sie unweigerlich Spannung auf und lässt die Personen lebendig werden, in einer Erzählung, die weniger durch Dialoge als vielmehr durch Beschreibungen glänzt. Daher spreche ich gerne eine klare Hörempfehlung für dieses sich aus der Masse abhebende Buch aus, das mich, hätte ich es gelesen, vielleicht nicht in dem Maße überzeugt hätte.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks

    Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.