Die Zahl

(93)

Lovelybooks Bewertung

  • 111 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 43 Rezensionen
(33)
(34)
(18)
(4)
(4)

Inhaltsangabe zu „Die Zahl“ von Daniela Larcher

Die Ruhe in dem kleinen österreichischen Dorf Landau findet am 12. Dezember ein jähes Ende, als hinter der Kirche eine grausam verunstaltete Leiche gefunden wird. Der Tote hängt kopfüber an einem Baugerüst, in seine Stirn wurde die Zahl Zwölf geritzt. Chefinspektor Otto Morell, der sich eigens von Wien nach Landau hat versetzen lassen, um keine Gewaltverbrechen mehr bearbeiten zu müssen, steht vor einem Rätsel. Ein Mörder unter der Landauer Bevölkerung? Undenkbar. Hilfe bekommt Morell von der jungen Gerichtsmedizinerin Nina Capelli und von Leander Lorentz, einem Freund des Toten. Gemeinsam versuchen sie das Rätsel um die mysteriöse Zahl Zwölf zu lösen. Doch noch bevor sie etwas in Erfahrung bringen können, hat der Mörder erneut zugeschlagen. Und wieder hat der Mörder die Zahl Zwölf groß in den Körper des Toten geritzt.

Wer gibt mir die Lebenszeit zurück?

— Holden
Holden

Angenehm geschrieben, innerhalb eines Tages geschafft

— Mistermario
Mistermario

spannungsreiche Geschichte bis zur letzten Seite :-)

— eveline
eveline

Als kleine Tirolerin macht mich das Buch ganz stolz :D

— SonnenBlume
SonnenBlume

Ich habe das Buch jetzt auch gelesen und fand es superspannend! Toll geschrieben!

— Sternenstaubfee
Sternenstaubfee

Habe jetzt gut ein Drittel gelesen und bin begeistert. Superspannend, witzig und äußerst unterhaltsam.

— Bellexr
Bellexr

Ich fands auch sehr spannend! Zwar kein herausragendes Thema, aber dennoch fesselnd. Und ich fühlte mich u.a. durch den kochenden Kommissar etwas an die Allgäu-Krimis (Kobr/Klüpfl) erinnert.

— Mondfrau
Mondfrau

Ich finde es total fesselnd.

— Pony
Pony

Spannend bis zum Schluss! Sehr empfehlenswert!! :)

— Kiara
Kiara

Stöbern in Krimi & Thriller

Märchenwald

toller Thriller, mit wirklich ekelhaften grausamen Morden, allerdings kam mir das Ende zu schnell

juliane108

Wer Furcht sät

Spannendes und kurzweiliges Lesevergnügen

kiwi_tina

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Zu wenig Spannung und zu viele verschiedene Charaktere!

Lesebrise

Im Wald

Konnte mich nicht überzeugen...

Sommerregen

Under Ground

Ein altes Thema in neuem Gewand - Was passiert, wenn Menschen auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen sind?

c_osterburg

Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

perfide, packend und mit Gänsehaut-Garantie

scarlett59

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Grausame Morde im verschneiten Österreich ...

    Die Zahl
    engineerwife

    engineerwife

    17. December 2015 um 11:02

    Dieser Krimi ist für mich ein wenig schwer zu beurteilen. Als Thriller würde ich ihn auf jeden Fall nicht bezeichnen. Ein sehr clever durchdachter Plot findet sich in der Geschichte auf jeden Fall und man lernt genug über die Zahl 12 und ihre Bedeutung in jeglichen religiösen und weltlichen Bereichen, dass es für ein Leben reicht. Hier hat Frau Larcher richtig gründlich recherchiert. Die Story ist recht spannend aufgebaut, aber immer wenn man als Leser wieder richtig drin ist im Spannungsbogen, kommen recht langgezogene Passagen, in denen erörtert wird, was abends gekocht wird, ob Kaffee oder Tee gesünder ist und wie Frau auf verschiedene Männer wirkt. Schade. Da es sich aber ja um den Debütkrimi der Autorin handelt denke ich, dass sich das im nächsten Buch zum Besseren wenden wird und freue mich auf eine Fortsetzung mit Chefinspektor Otto Morell. 

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    Asmos

    Asmos

    05. February 2013 um 16:26

    Ich brauchte recht lange, um mit dem Krimi warm zu werden und selbst dann habe ich mich noch manchmal dabei ertappt, wie ich gewisse Passagen schlichtweg überflogen habe. Ich bin auch bei Krimis nur für eine bestimmte Anzahl an Seiten empfänglich, die die Ermittlungen nicht im Geringsten voran bringen können und wenn die anhängliche Frau Schubert zum x-ten Mal versucht das Objekt ihrer Begierde zu umgarnen, nervt es mich einfach irgendwann. Zudem hatte ich das Gefühl, dass die Szenen, in denen es richtig spannend wurde, geradezu rasant vorüber gegangen sind. Dabei ist das Rätselraten in diesem Krimi bei Weitem der interessanteste Teil, der jedoch jedes Mal nur ein paar Seiten überdauert. Wenn überhaupt.
    So will leider auch die erwartete und für mich benötigte Spannung nicht so recht aufkommen. Selten fällt eine Szene unter „Puh! Das war knapp!“. Dafür begleitet mich man beim Lesen durch die ständige Anwesenheit von Nahrungsmitteln und Gerichten ein ständiges Hungergefühl. In einem Roman passend verstaut habe ich nichts gegen die ständige Erwähnung von Essen, aber in einem Krimi sollte sich der Kommissar auch gelegentlich mal auf die Suche nach dem Mörder konzentrieren und nicht ständig vom Essen reden und vor allen Dingen auch nicht ständig daran denken.

    Leider konnte ich bis zum Schluss zu den meisten Charaktern keinen rechten Zugang finden, was wohl auch der Hauptgrund ist, warum mich das Buch nicht so recht fesseln wollte. Von Morell angefangen, über Capelli und Leander, für mich war der benötigte Sympathieträger nicht wirklich dabei. Das mag daran liegen, dass ich das Charakterset etwas abgenutzt fand. Das Modell der kecken, unerschrockenen und sprachgewandten Gerichtsmedizinerin, der ihr Job alle Beziehungen verbaut, finde ich beispielsweise inzwischen schon recht tot getrampelt. Gelegentlich gab es kleine Lichtblicke, wirklich gute und interessante Ideen, wie das Geheimnis um den Vegetarier mit dem mit Fleisch gefüllten Kühlschrank.
    Seltsam fand ich auch, wie gewisse Charaktere, obwohl nicht miteinander bekannt, von Beginn an miteinander umgingen. Ich komme auch aus einer ländlichen Gegend, aber wenn mir jemand fremd ist, halte ich mich doch in der Regel erstmal zurück. Gerade dieses Verhalten fiel mir bei einigen Charakteren häufiger auf.

    Die Auflösung des Falles fand ich überraschend gut, wenngleich ich das allgemeine Ende des Buches wiederum zu Happy Ending mäßig fand, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass aus dem Buch eine Krimiserie werden soll.

    Fazit: Alles in Allem hatte ich das Buch zwar recht schnell durch, was teils an der angenehmen Sprache, teils aber auch daran lag, dass ich Passagen überflogen habe. Inhaltlich vermochte mich das Buch auf Dauer leider nicht zu fesseln.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    09. October 2012 um 11:57

    Ich habe diesen Tiroler Krimi mit großem Vergnügen gelesen,in dem der gemütliche Chefinstektor Morell und die zufällig zu Hilfe gerufene Gerichtsmedizinerin Capelli bei einem grausamen Fall ermitteln sollen in dem die Zahl zwölf eine unerklärliche Rolle spielt.Da das Dorf kurz vor Weihnachten total eingeschneit ist,kann niemand den Ort verlassen und dazukommen.Es muss also jemand aus dem Dorf sein der diesen und weitere Morde zu verantworten hat.Der Mörder schickt rätselhafte Briefe an einen Bekannten des Inspektors und dieser beginnt zu schwitzen weil er die merkwürdige Botschaft der Briefe nicht entschlüsseln und keinen Zusammenhang zwischen den Toten finden kann.Ihm wird fast schlecht bei diesen Morden und nur die Gerichtsmedizinerin behält die Nerven .Das wird recht spannend erzählt und deshalb hat mich der Plot der Geschichte ziemlich enttäuscht.Ich hätte mir etwas menschlich gravierenderes als Motiv für diese Taten gewünscht!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    13. February 2011 um 20:11

    Im verschlafenen Landau, einem Dorf mitten in den tiroler Bergen, ist das Leben alles andere als spektakulär. Besonders für die beiden Polizisten Bender und Morell gibt es nicht viel Arbeit, außer herauszufinden, wer den Weihnachtsengelchen hässliche Bärte aufgemalt hat. Morell hat sich vor ein paar Jahren von Wien nach Landau versetzen lassen, weil ihm die Arbeit in der Mordkommission zu sehr auf die Nieren geschlagen hat. Und dann bringt, sehr zu Morells Unmut, jemand Joe Anders um, einen nicht gerade beliebten Dorfbewohner. Der Leichnam wird grausam zugerichtet und auf eine groteske, abartige Weise präsentiert: Am 12. Dezember, kopfüber, mit gespreizten Armen und Beinen auf einem Baugerüst an der Kirche aufgehängt, auf der Stirn die römische Ziffer XII eingeritzt.

    Anfangs treten die beiden Ermittler auf der Stelle; jeder ist verdächtig, so gut wie jeder hat ein Motiv. Erst als Leander Lorentz eher unfreiwillig von Wien nach Landau kommt, um der Totenmesse seines ehemaligen Freundes Joe beizuwohnen, kommt die Sache ins Rollen. Denn schon kurz nach dem ersten Mord wird das beschauliche Dörfchen eingeschneit und somit von der Außenwelt abgeschnitten. Leander bekommt von einem Unbekannten einen Brief mit vier Zeilen, in denen je drei Worte stehen. Drei mal vier ist gleich zwölf. Anfangs nimmt Leander den Brief nicht ernst, aber dann wird ihm bewusst, was das zu bedeuten hat: Er muss das Rätsel lösen, um das nächste Opfer zu retten! Gemeinsam mit der Innsbrucker Gerichtsmedizinerin Nina Capelli, die ebenfalls eher unfreiwillig in Landau geblieben ist, dem Chefinspektor Otto Morell, dessen Kollege Robert Bender und einigen anderen Helfern lösen sie das Rätsel. Aber zu allem Übel bleibt es nicht bei diesen beiden Morden ...

    Das Buch hat Spaß gemacht, und zwar so richtig! Normal lasse ich mich einfach überraschen, wer der Mörder ist, aber dieses Mal habe ich wirklich mitgerätselt. Ich hatte zwar immer die falsche Person im Visier, aber ich konnte mich damit trösten, dass die Polizisten ebenfalls diesen Menschen verdächtigten. Morell erinnerte mich immer an den Bullen von Tölz, Kommissar Hofer von den Rosenheim Cops und Commissario Brunetti von Donna Leon, aber das hat mich ehrlich gesagt nicht weiter gestört.
    Das Buch hat auch gleich noch ein paar Pluspunkte gesammelt, weil es in Tirol spielt. Ich, als waschechte Tirolerin, muss das ja positiv werten, zumal die Autorin auch sehr sympathisch rüberkommt in Interviews und Mails, die ich mit ihr geschrieben habe.
    Allerdings haben mir die Zitate am Anfang der Kapitel nicht so gut gefallen, weil ich sie schlichtweg nicht verstanden habe, deshalb habe ich sie später einfach nicht mehr gelesen. Dieser eine Minuspunkt wurde aber damit wettgemacht, dass die Autorin die Morde schonungslos beschrieben hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    Ebo

    Ebo

    27. November 2010 um 21:00

    Ein sehr schöner Krimi! Rasand, spannend und sehr gut geschrieben. Nur zu empfehlen!

  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    Coco206

    Coco206

    21. June 2010 um 15:40

    Mit Otto Morell wurde hier die Figur eines gemütlichen, österreichischen Chefinspektors geschaffen, der einen anfangs an Komissar Kluftinger erinnern kann.
    Morell war eine Zeitlang in Wien beruflich tätig, und zwar im dortigen Dezernat für Gewaltverbrechen. Da ihm dies aber zuwider wurde, hat er sich in seinen Heimatort Landau versetzen lassen, ein beschauliches Bergdörfchen, deren "Verbrechen" aus Verkehrssünden und Verschandelungen der Weihnachtsdekoration besteht.
    Zeitlich spielt das Buch nämlich im tiefsten Winter in der Zeit vor Weihnachten.
    Und diese Ruhe wird durch den Fund der grausam zugerichteten und hinter der Kirche aufgehängten Leiche zerstört. Die Ruhe zerstört, der Chefinspector verstört. Am liebnsten würde er den Fall an die Innsbrucker Kollegen abgeben, die haben die Routine, das Personal und das Equipment und Morell möchte seinen beschaulichen Ort nicht in einen Schauplatz eines Mordes umfunktioniert sehen.
    Doch Bürgermeister Endres, dem es nur um den Tourismus geht, besteht darauf, dass Morell die Sache alleine und so unauffällig wie möglich lösen soll.
    Zudem ist die einzige Zufahrtsstraße, der Pass, fast vollständig zugeschneit und Innsbruck hat genug mit ihren eigenen Verbrechen zu tun, als noch Personal entsenden zu können. Die einzige Person, die abkömmlich sei, wäre die Gerichtsmedizinerin Nina Capelli, die unterwegs zu ihrem Italienurlaub, Morells Leiche vorweg sezieren soll, und dann weiter ihrem wohlverdienten Urlaub entgegenfahren soll.

    Natürlich kommt es anders als gedacht, der Pass ist endgültig zugeschneit, nichts geht mehr rein oder raus.
    Somit quartiert sich Capelli bei Morell ein und kommt unfreiwillig in die -nicht unangenehme- Gesellschaft Morells, an dem ein Haubenkoch verlorengegangen sei, zudem ist das Haus groß und gemütlich und als Unterhaltung ist noch der dicke Hauskater Fred zur Stelle.

    Noch einer, der Landau eigentlich den Rücken gekehrt hat, um der ländlichen Idylle zu entfliehen und in Wien als Dozent für Archäologie zu arbeiten, ist Leander Lorentz, ein ziemlich arroganter Schnösel, wie es scheint. Er kommt auch nur auf Bitten seiner Mutter zur Trauerfeier des ersten Opfers, da sie früher mal beste Freunde waren und er auch schon ein Verhältnis mit der jetzigen Witwe hatte. Rostet alte Liebe nicht?

    Auch Leander ist gefangen im eingeschneiten Dorf und muss nun das Beste daraus machen. Nach einem zweiten Mord, vor dem Leander ein Zettel mit Rätseln zukam, ist nun auch er in die Geschichte involviert und bietet Morell seine Hilfe an. Nach einigen Kabbeleien raufen sich die drei auch zusammen und haben nur den Wunsch, diesen wohl Serienkiller zu schnappen.
    Was natürlich ein wenig grotesk anmutet, denn der einzig wirkliche Polizist neben Morell ist Bender, sein Assistent.

    Man kann sich vorstellen, wie das alles vonstatten geht. Es gibt Höhen und Tiefen, einige Zufälle, ohne die die Ermittlungen nicht weiterkommen würden, etwas Privates, noch mehr ungeklärte alte Selbstmorde, die irgendwie mit den jetzigen Fällen zusammenhängen.

    Allesamt sind sie sehr symnpathische Charaktere, wirken manchesmal etwas konstruiert, aber darüber kann man hinwegsehen.
    Das ganze Buch dreht sich um die Zahl Zwölf, man erfährt auch viel geschichtliches und anderes Wissenswertes um diese Zahl, das einem bisher so wohl noch nicht bewusst gewesen war.

    Jeder kennt jeden in Landau, einige Verdächtige kristallisieren sich raus, doch am Ende ist doch immer alles anders als man denkt. Oder nicht?
    Mir hat dieser durchschnittliche Krimi ganz gut gefallen, einiges war schlüssig, einiges wollte schlüssig sein, aber alles in allem haben die Charaktere auch gut dazu beigetragen, einen netten Kriminalroman vor sich zu haben.

    Für gemütliche Lesestunden geeignet.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    alexa02

    alexa02

    28. May 2010 um 10:38

    Ich bin begeistert. Sehr tolles Buch. Ich würde definitiv ein weiteres Buch von Frau Larcher lesen.

    Warum?

    Das Buch ist sehr spannend, zugleich aber ziemlich brutal. Bereits auf den ersten Seiten geht es los, keine Verharmlosungen und vorallem man wird nicht verschont.
    Ein Snack könnte einem aufgrund der Beschreibungen der Autorin im Hals stecken bleiben. Man lernt die Protagonisten kennen. ABER man liest auch zwischendrin Zeilen aus Sicht des Täters. Trotzallem kann man nicht erahnen oder erfahren wer der Mörder ist. Aber es bleibt Zeit zum Rätseln und hin&her zu überlegen. Toll ist auch, dass Daniela Larcher die Personen miteinander agieren lässt und dadurch innerhalb der brutalen Taten witzige Situationen herrschen, die einem zum Schmunzeln und Lachen bringen. Es gibt sogar eine Liebesgeschichte, die die Story erfrischt und nicht ganz so furchtbar und ekelhaft erscheinen lässt.

    Tolles Buch, facettenreich, vielseitig, brutal, spannend, unterhaltsam und wortwitzig. Hoffentlich nicht ihr letztes Buch.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    bibliomaniac

    bibliomaniac

    11. March 2010 um 12:12

    Das Buch ist nicht schlecht geschrieben. Es war leicht zulesen. Bei Morell musste ich allerdings immer an den Bullen von Tölz denken. Ansonsten war es ein ganz normaler Roman, der von mehreren Morden handelt, die auf bestialische weise ausgeführt werden. Und jeder in diesem kleinen Dorf gilt erst mal als verdächtig, solange bis sich zum Schluss natürlich wieder rauschristallisiert wer der Mörder ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    ashura

    ashura

    14. January 2010 um 21:57

    Ein Mörder geht in dem idyllischen Örtchen Landau, in Österreich, um. Seinen Opfern ritzt er die Zahl 12 in die Stirn. Doch was hat es damit auf sich? Die Opfer haben anscheinend nichts miteinander gemein.
    Dann tauchen mysteriöse Briefe auf, immer mit einem Rätsel, welches angibt wo das nächste Opfer sterben soll. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn das Rätsel muss gelöst werden, bevor es noch einen Toten gibt.
    „Die Zahl“ ist ein spannender Krimi, mit einem eher etwas untypischen Kommissar, denn Morell ist alles andere als ein Held. Eigentlich ist er zurück nach Landau gekommen, um den Gewalttaten in Wien endlich zu entgehen. Deswegen bringt ihn dieser Fall, so kurz vor Weihnachten, stark an seine Grenzen und immer wenn er denkt, der Täter ist nicht mehr weit, erwartet ihn eine neue Überraschung.
    Ein wirklich sehr guter Krimi, zu empfehlen für alle die auch etwas schrullige Kommissare mögen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    04. January 2010 um 06:19

    Chefinspektor Otto Morell hat sich von Wien nach Landau versetzen lassen. Er hoffte, hier keine Gewaltverbrechen mehr bearbeiten zu müssen. Aber mit der Ruhe ist es nun vorbei: Hinter der Kirche wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. Wie sich herausstellt, war der Tote nur ein Opfer eines Serienmörders; weitere Opfer folgen...
    Von mir bekommt das Buch die volle Punktzahl. Das Buch ist von der ersten Seite an fesselnd. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Außerdem sind die verschiedenen Charakere so anschaulich und "menschlich"; man muß das Buch einfach lesen! Ich hoffe sehr, daß noch weitere Romane von der Autorin folgen werden!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    04. September 2009 um 09:09

    Eingereicht von Büchermausi:
    Chefinspektor Otto Morell, der vor dem grausamen Polizeialltag in Wien in das beschauliche Örtchen Landau geflohen ist, wird am verschneiten Wintermorgen des 12.Dezembers
    auf erschreckende Weise mit dem konfrontiert, wovor er seit Jahren zu fliehen versucht -Gewaltverbrechen. Noch dazu handelt es sich hierbei um einen Mord, der grausamer kaum sein könnte.
    Otto Morell, der sich mit alldem überfordert fühlt wendet sich hilfesuchend an einen alten Freund beim LKA doch aufgrund Personalmangels kann dieser ihm auch nicht weiter behilflich sein, weshalb Morell gezwungen ist den Fall aus eigener Kraft zu lösen, wobei er von seinem Assistenten Robert Bender, der jungen Gerichtsmedizinerin Nina Capelli und dem aus Landau stammenden aber vor dem Dorfleben geflüchteten Leander Lorentz tatkräftig unterstützt wird.
    Die Ermittlungen im Mordfall dümpeln eher schlecht als recht vor sich hin, als sich während der Trauerfeier des ersten Opfers der Mörder aus der Ich-Perspektive zu Wort meldet.
    Da zu diesem Zeitpunkt noch kein weiterer Mord geschehen war, erhöhte sich hier die Spannung, die seit Beginn des Buches nicht an Kraft verloren hatte, noch einmal und spätestens ab dem Satz: „es war bereits kurz nach zwölf...“ war für mich klar, dass das nächste Opfer bereits ausgesucht war.
    Eine Ahnung um die Identität des Mörders blieb allerdings aus.
    Durch verschiedenste Ermittlungsrichtungen ist für das Quartett bald klar, dass in Landau ein Serienkiller heimisch ist, der bereits seit Jahren unerkannt sein Unwesen treibt.
    Nach einigen Fehlschlägen kommt es zur spektakulären Festnahme und man trifft sich zum feierlichen Abschluss des Falles im Hause Morell.
    Die Stimmung verwandelt sich allerdings schlagartig, als erneut ein Mensch in Lebensgefahr schwebt.
    Mit einem spannungsvollen Showdown beendet Daniela Larcher ihren Kriminalroman.

    Meine Meinung:

    => Die einzelnen Personen wirken äußerst lebendig und gewinnen durch einzelne kleine Macken an Sympathie

    => Die Story wirkt gut durchdacht und der Leser kann voller Elan mitfiebern

    => Einzelne kleine Hinweise ergeben (rückblickend betrachtet) eine Spur die zum Täter führt

    => obwohl der Leser in einzelnen Fällen mehr weiß bzw. erfährt als die Ermittler bleibt er doch von deren Ergebnis abhängig

    => „Die Zahl“ beschert auf 431 Seiten spannenden Hochgenuss

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    Bellexr

    Bellexr

    14. July 2009 um 19:28

    Otto Morell ist Chefinspektor in dem kleinen beschaulichen Dorf Landau in Österreich. Er pflegt seine Hobbys Kochen und Gärtnern und genießt ansonsten das ruhige Leben der Provinz. Doch an einem kalten Dezembermorgen ist es damit vorbei. Frau Schubert, die Küsterin, teilt ihm aufgeregt mit, dass die Leiche von Josef Anders gekreuzigt am Baugerüst der Kirche hängt. Als Morell mit seinem Assistenten dort eintrifft, entdecken sie an der grausam misshandelten Leiche eine eingeritzte 12 auf dessen Stirn. Zusammen mit der Pathologin Nina Campelli und dem Archäologen Leander Lorentz macht er sich auf die Suche nach dem Mörder. Da passiert wieder ein Mord und wieder ist die 12 auf die Stirn des Opfers geritzt. ….
    .
    Beschaulich und ruhig geht es in dem kleinen Touristenort Landau, nähe Innsbruck, zu. Wieder einmal eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten, bereiten sich die Dorfbewohner auf die Feiertage vor, als der grausame Mord an Josef Anders die Dorfgemeinde erschüttert. Allerdings bleibt es nicht bei diesem einen Mord.
    .
    Der 40-jährige Otto Morell, der am liebsten kocht, seine massigen Rundungen pflegt und ansonsten nur seine Ruhe haben möchte, wegen der er auch von Wien wieder in die Provinz gezogen ist, ist genauso erschüttert wie der Rest der Bewohner. Am liebsten würde er Urlaub einreichen und jemanden anders den Fall übernehmen lassen. Nur ist sonst niemand da und zum anderen erwacht in ihm die Wut auf den Mörder, der es gewagt hat, sein beschauliches Leben zu stören. Mithilfe der Gerichtsmedizinerin Nina, die wegen der Schneemassen den Ort nicht verlassen kann, und dem Archäologen Leander, der ebenfalls Opfer des Schnees ist, macht er sich in seiner behäbigen Art auf die Suche nach dem Mörder.
    .
    Daniela Larcher zeichnet in ihrem ersten Roman ein Bild rund um den Ort Landau und seine Dorfbewohner, das einfach nur herrlich realistisch und mitten aus dem Leben gegriffen ist. Da ist der Bürgermeister, der nichts von einem Mord wissen will und nur von einem schrecklichen Unfall redet aus Angst, die Touristen könnten verschreckt werden. Da ist die Tratschtante Frau Schubert, die sich Chancen bei Morell ausrechnet und jedem im Ort, ob er es nun hören will oder nicht, haarklein die Einzelheiten des Mordes berichten muss. Und so geht es mit allen Mitwirkenden. Jeder hat Macken, Fehler, Schwächen, aber auch Stärken, also Menschen wie du und ich, ohne dabei jedoch klischeehaft zu wirken. Alle Charakter, allen voran Morell, die junge, quirlige Nina und der aufmüpfige, leicht arrogante Leander, sind sehr detailreich, lebendig und sympathisch beschrieben, sodass man sie sofort ins Herz schließt.
    .
    Die Story ist äußerst spannend, stellenweise sehr blutrünstig und grausam, erzählt und von Anfang an schlüssig umgesetzt. Die Spannung ist von der ersten Seite vorhanden, bedingt auch dadurch, dass die Autorin ihren Mörder in Sequenzen immer mal wieder selbst zu Wort kommen lässt. Allerdings tappt man mit seiner Identität lange Zeit im Dunkeln, was äußerst spannungsfördernd ist.
    .
    Interessant sind auch die Ausführungen, welche man rund um die Zahl 12 erhält und diese sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte zieht. Hier wird deutlich, dass sich Daniela Larcher sehr intensiv damit beschäftigt hat. Ihre Sprache ist sehr flüssig und oft auch äußerst spitzfindig und erfrischend, sodass man sich ein ums andere Mal ein Schmunzeln einfach nicht verkneifen kann. So war mir bisher der Begriff „Intelligenzallergiker“ kein Begriff und solche kleinen Spitzfindigkeiten finden sich eigentlich im ganzen Buch, wodurch man sich noch zusätzlich äußerst gut unterhalten fühlt.
    .
    Fazit: Ein absolut gelungenes Debüt. Eine spannende Geschichte, die logisch umgesetzt wurde, mit einem Protagonisten, der einem nur an Herz wachsen kann und Vorfreude auf mehr macht. Eine absolute Leseempfehlung.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    annA

    annA

    28. May 2009 um 21:39

    Netter, österreichischer Dorfkrimi mit Witz, Spannung und die Liebe kommt auch nicht zu kurz.

  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    Miss_Bumblebee

    Miss_Bumblebee

    26. May 2009 um 16:16

    Krimi aus der österreichischen Provinz. Das Personal: Ein Kommissar mit Sternekoch-Ambitionen und entsprechendem Körperumfang, eine von den Männern enttäuschte Pathologin und ein Archäologe in der vorgezogenen Midlife-Crisis. Sie alle sitzen in einem eingeschneiten Dorf fest, in dem nach und nach perfide Morde verübt werden - und bei allen Opfern findet sich die Zahl 12. Trotz Hinweise können sie mehrere Morde nicht verhindern und die Wahrheit kommt erst durch Zufall ans Licht. Gut geschriebenes Erstlingswerk, das gekonnt mit den Klischees einer Dorfgemeinschaft spielt.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zahl" von Daniela Larcher

    Die Zahl
    Leseratte73

    Leseratte73

    17. May 2009 um 14:33

    Als "Tirol-Fan" war ich natürlich neugierig- und ich wurde nicht enttäuscht. In diesem Buch machen das Verbrechen und die Protagonisten zu gleichen Teilen das Ganze des Kriminalromanes aus. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich fand den Roman spannend und unterhaltsam. Ich freue mich auf weitere Bücher dieser Art!

  • weitere