Daniela Larcher Neumond

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Inhaltsangabe zu „Neumond“ von Daniela Larcher

Im dichten Schneetreiben von St. Gröben sucht Chefinspektor Otto Morell ein Phantom. Der dritte Fall für Chefinspektor Otto Morell Dunkel ist es in einer Neumondnacht und gefährlich. Der kleine Patrick ist fest davon überzeugt, dass in dieser Nacht ein böser Tatzelwurm an seinem Fenster vorbeigeschlichen ist. Doch am nächsten Morgen findet man in der Selbstmörderschlucht keinen Wurm, sondern eine Leiche. Für Chefinspektor Otto Morell eine perfekte Ausrede, um nicht Skifahren zu müssen. Als kurz darauf ein Skelett in einer Höhle gefunden wird, stellen sich jedoch plötzlich ganz andere Fragen. Ein phantastisch spannender Fall für Chefinspektor Otto Morell in einer wahrlich gruseligen Umgebung. »Ein exzellentes und kurzweiliges Lesevergnügen…« Focus online

Kurzweiliges Krimivergnügen aus Österreich- nicht nur zur Skisaison!

— Felice
Felice

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  • Morell`s 3. Fall

    Neumond
    Ritja

    Ritja

    31. May 2014 um 12:28

    Otto Morell will endlich einmal Urlaub machen. Zusammen mit seiner Valerie. Doch muss es denn unbedingt Skifahren sein? Was finden denn die Menschen an den Skipisten, den Schneewehen im Gesicht und vor allem an den Après Ski Bar mit schlechten Essen, der grausigen Musik und den betrunkenen Skifahrern ohne Deo?    Und doch lässt er sich auf diesen Urlaub ein, weil nicht nur Valerie sondern auch Nina und Leander mitkommen. Ausspannen und die Zeit genießen und na, ja auch die Pisten unsicher machen. Obwohl er, Otto, schon selbst unsicher genug ist. Doch noch bevor er seine erste Piste hinunterrutschen kann, geschieht am Skiort ein Mord. Die örtliche Polizei ist hoffnungslos überfordert und bittet ihn um Hilfe. Für Morell fast schon ein Segen, denn nun hat er die Ausrede für das Fehlen am Hang. Er stürzt sich mit Freude in die Untersuchungen und muss ziemlich schnell feststellen, dass hier so einiges nicht stimmt. Dazu kommt noch der kleine Sohn der Gastwirtin, der den Tatzelwurm sieht. Auch eine Hexe soll ihr Unwesen im Wald treiben. Und das alles kommt verstärkt zur Neumondzeit auf.  Daniela Larcher hat ihrem Inspektor Otto Morell wenig Spaß gelassen und lässt ihn zwischen Pest (Ski fahren) und Cholera (Mord aufklären) wählen. Da Otto nicht für sportliche Betätigungen bekannt, lässt er sich lieber auf den Mord ein. Und außerdem bäckt die Frau vom örtlichen Polizeimeister sehr guten Kuchen, der nicht zu verachten ist. Man könnte so entspannt seiner Arbeit nachgehen, wenn es nicht den jungen Polizeimeister gäbe. Dieser scheint nicht nur ein extrem hohes Redebedürfnis zu haben, sondern auch die Verstrickungen im Dorfe bestens zu kennen. Fast schon kann man meinen er ist auf irgendeinem Wege mit jedem im Dorfe bekannt oder verwandt.  Der Krimi ist diesmal etwas düsterer als die beiden vorherigen Fälle, aber das hält Morell nicht ab zu ermitteln. Die Mischung aus Humor, polizeilichen Ermittlungen, Verwirrungen und Verstrickungen schaffen einen gut zu lesenden Krimi. Es gibt immer wieder Wendungen, die man so nicht erwartet hatte und selbst die polizeiliche Quasselstrippe wird zum fleißigen Ermittler.  Morell schafft es wieder mit seiner Ruhe, dem etwas knurrigen Charakter und seiner Sportantipathie Sympathien zu sammeln und auszubauen. Die Kollegin Nina steht ihm in Nichts nach und so kann man sich ganz entspannt zurücklehnen und sie beobachten. Ich werde Otto, Nina & Co. weiterbegleiten, denn Spaß hat’s gemacht.

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  • Charmanter, humorvoller Winterkrimi

    Neumond
    Caillean79

    Caillean79

    30. March 2014 um 18:26

    Haben Sie schon mal einen Tatzelwurm gesehen? Und wenn nicht – würden Sie überhaupt einen erkennen? Der 12jährige Patrick, autistischer Sohn einer Gastwirtin in den österreichischen Bergen, ist überzeugt, er hat einen gesehen. Und noch mehr: er hat sogar eine Schuppe des drachenartigen Wesens gefunden. In seiner Wahrnehmung hat der Tatzelwurm die junge Krankenschwester Sabine Weigl getötet. In der Wahrnehmung der Erwachsenen um ihn herum war es ein Selbstmord. In Wahrheit jedoch ist beides falsch… Um das herauszufinden, braucht es einen Chefinspektor Morell, der in dem beschaulichen Bergdorf einen unfreiwilligen Skiurlaub mit Freunden verbringt. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit drückt er sich vor Piste, Schnee und Hüttenzauber. Da kommen ihm die Ungereimtheiten im Selbstmordfall Weigl gerade recht. Ganz sicher kann der zuständige Polizeiinspektor Danzel die Hilfe eines großstadterfahrenen Kommissars brauchen, der früher in Wien schon Mordfälle aufgeklärt hat! Und so nimmt der ungewöhnliche Winterurlaub seinen Lauf. Ach ja, und dann ist da noch die fehlende Hand der Frau aus der Bananenschachtel. Die hängt ja auch noch mit drin! Und das, obwohl die Dame seit 30 Jahren tot ist. Verwirrend? Nur auf den ersten Blick, denn Daniela Larcher ist etwas gelungen, was mir beim Krimilesen lange nicht mehr untergekommen ist: sie vereint genau die richtigen Portionen Spannung, Grusel und Humor. Immer wenn man glaubt, die Handlung würde vielleicht in einen seichten Regional-Krimi abgleiten, kommt sie mit einer neuen Wendung um die Ecke und bringt die Spannung zurück. Ich finde die verschiedenen Genres gut kombiniert – ein wenig Fantasy (Tatzelwurm), ein wenig Grusel (die psychisch kranke Einsiedlerin Käthe Steinbichler), viel Krimi und ein gesundes Maß humorvoller Lokalkolorit. Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Auch wenn es sicherlich kein Buch ist, das lange nachhallt – es ist das, was die Autorin wohl erreichen wollte: charmante, unterhaltsame Krimilektüre für lange Winterabende. Ich freu mich jedenfalls jetzt schon auf den (in diesem Buch angekündigten) vierten Fall für Inspektor Morell! Und dazu gleich noch der Hinweis: Auch wenn man die Vorgänger-Bücher nicht kennt, ist der Roman gut verständlich. "Vorkenntnisse" sind aus meiner Sicht nicht erforderlich.

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  • Aufruhr in St. Gröben

    Neumond
    Matzbach

    Matzbach

    01. January 2014 um 15:18

    Der zur Bequemlichkeit neigende Chefinspektor Otto Morell ist dazu verdonnert, mit seinen Freunden einen Skiurlab in St. Gröben zu machen. Schon überlegt er, wie er sich vor sportlichen Betätigungen drücken kann, als er durch Zufall von einem Selbstmord hört, der von der Freundin der Toten angezweifelt wird. Willkommen, einen Vorwand zu haben, stürzt sich Morell in vermeintlich aussichtslose Ermittlungen. Als dann auch noch ein Skelett in einem Bunker gefunden wird, wird aus den Ferien harte Arbeit. Unterstützt von den Dorfpolizisten, darunter ein äußerst geschwätziger Azubi und der Gerichtsmedizinerin Nina Capelli ermittelt Morell in der durch den Skizirkus geprägten Dorfgastronomie sowie in dem Zauberberg-artig über dem Städtchen gelegenen Sanatorium. Dabei gerät er öfter als ihm lieb ist, in Situationen, in denen seine sportlichen Leistungen gefragt sind. Der dritte Roman Daniela Larchers gefiel mir bisher am besten,  er ist eine gelungene Mischung aus Spannung und durchaus komischen Momenten mit deutlichen Seitenhieben auf das alkoholselige Treiben in Skiorten.  

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