Daniela Müller "Ketzerinnen" - Frauen gehen ihren eigenen Weg

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Inhaltsangabe zu „"Ketzerinnen" - Frauen gehen ihren eigenen Weg“ von Daniela Müller

„Ketzerinnen“ waren Frauen, die in Lehre und Ritus vom Glauben der zu ihrer Zeit herrschenden Kirche abwichen. Die Kenntnisse über sie sind bis heute merkwürdig verschwommen und immer noch negativ geprägt – im Gegensatz zu ihrem männlichen Gegenstück, den Ketzern, die gegenwärtig als Synonym für Querdenker, für unabhängige Vertreter unbequemer ‚Wahrheiten’ angesehen werden, und auch im Gegensatz zu den Hexen, die zu weiblichen Symbolgestalten machtvollen Frauenwiderstandes gegen patriarchalische Verhältnisse hochstilisiert wurden. In der vorliegenden Studie, die sich an ein breiteres Publikum richtet, wird versucht, den Frauen, die in den Geschichtsbüchern größtenteils noch immer, wenn überhaupt, nur am Rande der großen „Ketzerbewegungen“ des Mittelalters vermerkt werden, wieder ihren geschichtlichen Platz zu geben und ihre Schicksale aus der Versenkung der Jahrhunderte hervorzuholen. Aufgrund der Auswertung der originalen Quellen, vor allem der Verhörsprotokolle, die zum größten Teil bis heute nur in alten Handschriften und noch nicht in Buchform gedruckt vorliegen, wird gezeigt, wie Frauen in der westlichen Christenheit zunächst allgemein in die Herausbildung des Ketzereivorwurfs ab dem 11. Jahrhundert miteinbezogen wurden. Weiterhin wird ihre Beteiligung und ihr Leben und Sterben im Rahmen der von der Kirche als besonders gefährlichen Bewegung des Katharertums beleuchtet. Eine Verbindung zwischen struktureller Einbindung des Phänomens ‚Ketzerei’ und individuellen Schicksalen von ‚aktenkundig’ gewordenen Frauen soll dabei den Lesern und Leserinnen ein plastisches Bild macht- und kirchenpolitischer Einbettung spiritueller Anliegen von mittelalterlichen Frauen – und Männern – vor Augen führen. Über die Autorin: Daniela Müller, Prof. Dr. theol. Studium der Germanistik, Geschichte und katholischen Theologie. Promotion 1986 in Dogmatik, Habilitation 1996 über den Katharismus. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin bis 2000 an einem Projekt der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft (DFG) zur Entstehungsgeschichte des öffentlichen Strafrechts beteiligt; seit 1999 Lehraufträge in Münster zu Themen der kirchlichen Rechtsgeschichte. Ab 2000 Inhaberin des Lehrstuhls für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Katholieke Universiteit te Utrecht (NL). Schwerpunkte der Forschung seit 1985 sind Ketzergeschichte und kirchliche Strafrechtsgeschichte.

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