Daniela Meisel Die Seherin

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Inhaltsangabe zu „Die Seherin“ von Daniela Meisel

Die kleine Sandra ist eine sehr interessante Protagonistin. Das Buch ist sehr spannend zu lesen, berichte mehr wenn ich fertig bin.

— Karin1970

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  • Verlosung 3 x "Die Seherin" von Daniela Meisel

    Die Seherin

    DaniM

    Liebe LeserInnen,
    da in wenigen Tagen mein neuer Roman "Gegen einsam" bei Picus erscheint, ist es an der Zeit meine letzten eigenen Exemplare von "Die Seherin" (Arovell 2010) zu verlosen. Wer Lust auf den Roman hat, schreibt mir bitte ein mail mit seiner Adresse an: mail@danielameisel.com. Alles Liebe Daniela

    • 33

    DaniM

    10. February 2012 um 10:32
  • Rezension zu "Die Seherin" von Daniela Meisel

    Die Seherin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2010 um 10:37

    Katharina weiß nicht, ob sie sich nochmals auf eine Beziehung einlassen soll. Dr. Georg Brandner wäre wohl der Richtige, aber was würde wohl Sandra dazu sagen? Vor sechs Jahren hat sie ihren Vater bei einem Zugunfall, der ein Anschlag war, verloren. Es geschah kurz nach ihrer Geburt. Ihren Vater kennenzulernen, erlaubte das Schicksal nicht. Katharina schwankt, obwohl die Würfel längst gefallen sind. Irgendwie muss es Georg gelingen, das Vertrauen ihrer Tochter zu gewinnen. Sandra ist kein gewöhnliches Kind, also nicht "normal", wie auch immer man dies definieren möge. Man sollte gar nicht erst versuchen, Geheimnisse vor ihr zu verstecken, denn sie findet jedes Versteck. Sie sieht Bilder vor ihrem geistigen Auge - nicht nur aus der Gegenwart, sondern auch aus Vergangenheit und Zukunft. Sie sieht Dinge, die wehtun und die niemand hören will. Manchmal sind die Bilder diffus und als Kind hat sie keine Chance, diese einzuordnen und zu verarbeiten. Wohl ahnt sie schon als Neugeborenes, dass ihrem Vater Schreckliches bevorsteht, doch ohne die Möglichkeit, das grauenvolle Ereignis zu begreifen und auszudrücken und zu formulieren, bleibt ihr nur permanentes Schreien. Stunde für Stunde, jeden Tag und jede Nacht. Wochen zum Schreien und nur Minuten zum Schlafen. Bis der Vater, den sie nie kennnlernen durfte, starb. Ab diesem Moment verstummten ihre Schreie ... Auch die erste Nacht, die ihre Mutter mit Georg verbringt, spürt sie, ohne jedoch auch hier die Zusammenhänge richtig deuten zu können. Sie verbringt ein paar Tage bei den Großeltern und wacht mitten in der Nacht auf. Oma Elvira erschreckt sich zu Tode, als ihre Enkelin mit weit aufgerissenen Augen plötzlich in der Tür zu ihrem Schlafzimmer steht und sagt: "Die Mama hat mich vergessen." Daniela Meisel vermag die unterschiedlichen Ebenen erwachsener und kindlicher Standpunkte, die oft genug Welten trennen, aber mit sensibler Betrachtungsweise schnell ihren Schrecken verlieren können, sehr schön gegenüberzustellen. Kinder haben es nicht leicht, sich in einer verständnislosen und abgestumpften Erwachsenenwelt zurechtzufinden - schon gar nicht, wenn sie über besondere Fähigkeiten verfügen. Denn dann sind zusätzlich noch Hass, Neid und Missgunst zu ertragen, was bei Sandra bereits im Kindergarten beginnt. Vier Kindergärten besuchte sie und viermal scheiterte sie. Man möchte kein Kind haben, das anderen Angst macht. Erst recht nicht, wenn dieses Kind beispielsweise "sieht", dass ein hoher Beamter Frau und Kind schlägt. Sandra muss noch erkennen und lernen, dass selbst Opfer mitunter die Wahrheit scheuen. Gesellschaftliche Positionen wiegen mehr als Schläge! Leider beginnt die auf dem Klappentext versprochene Haupthandlung viel zu spät. Die Auflösung gestaltet sich aus diesem Grund auch viel zu rasch und wirkt leicht aufgesetzt. Dennoch gelingt der in Baden bei Wien aufgewachsenen Autorin ein überaus feinfühliges Portrait eines außergewöhnlichen Kindes - eines Menschen, den wir in drei ganz unterschiedlichen Lebensphasen begleiten dürfen. Und bei aller Sensibilität und Sympathie für die Hauptperson Sandra, deren Namen in Anlehnung an die wohl bekannteste Seherin der klassischen Mythologie "Kassandra" steht, vergisst die studierte Biologin nicht, eine spannende Geschichte zu erzählen, die sie aus einer wahren Begebenheit heraus entwickelt hat. Sandra wird älter und lernt mit Ihrer Gabe umzugehen - sie bewusst einzusetzen. Klar, dass dies nicht jedem gefällt und klar, dass sie sich damit in tödliche Gefahr begeben wird ... Eine von mir hochgeschätzte Kollegin hat in ihrer Rezension bereits auf offen gebliebene Wünsche in Richtung Lektorat hingewiesen, weshalb ich mich dahingehend zurückhalten möchte. Stattdessen ein paar Worte zum Cover. Dieses dürfte wohl nicht jedermanns Sache sein, doch bei genauerer Betrachtung ergeben sich hier unzweideutige Zusammenhänge. Der (stilisierte) Apfel symbolisiert in der keltischen Tradition (Mythologie) spirituelles Wissen. Der Teich begegnet uns in allen drei Teilen der Lektüre und symbolisiert gleichwohl das aufgeschlagene Auge der Erde ... © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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