Daniela Muthreich Kreativer Gesellschaftsumbruch

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Inhaltsangabe zu „Kreativer Gesellschaftsumbruch“ von Daniela Muthreich

Satirische Hinterfragung von Integration und Generationenschuld

Ein außergewöhnliches Buch in einem außergewöhnlichen Schreibstil, das einen wichtigen Punkt der gesellschaftlichen Entwicklung triff.

— dieschmitt
dieschmitt

Das Buch ist ein echtes Highlight , ganz aussergewöhnlich , neuartig , etwas noch nie dagewesenes ! Hat mich zutiefst beeindruckt !

— smaragdeidechse
smaragdeidechse

Titel und Text haben wenig miteinander zu tun.

— Nyansha
Nyansha

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  • Ein außergewöhnliches Buch in einem außergewöhnlichen Schreibstil

    Kreativer Gesellschaftsumbruch
    dieschmitt

    dieschmitt

    11. August 2017 um 11:43

    Zum Inhalt: In Zeiten der Globalisierung wird die Welt zum Dorf, aber wie fühlt es sich an, wenn man als Deutsche/r ins Ausland geht? Die Autorin berichtet von ihrer Integrationserfahrung in der Schweiz. Meine Meinung: Der erste Eindruck ist schon sehr positiv, das Cover ist in einer wunderbaren Farbe und zeigt ein wirklich wunderschönes Motiv. Das Buch selbst bietet eine sehr ausgefallene Art seine Geschichte zu erzählen. In einer Mischung aus Roman und Theaterszenen und teilweise fast schon in Gedichtform erzählt die Autorin ihre Geschichte über ihren Umzug in die Schweiz. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und die Szenen haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Figuren des Buches (es ist ja in Theaterform – also gibt es Rollen) sind gut beschrieben und handeln auch ihrer Beschreibung entsprechend. Der Wechsel zwischen den Theaterszenen und dem Roman war nicht immer einfach, aber ein Buch muss auch nicht einfach sein. Die Autorin schafft es gut, die Leser an ihrer Gefühlswelt teilhaben zu lassen und polarisiert teilweise auch etwas. Generell sind ihre Erlebnisse gut übertragbar, denke ich, denn es ist nichts typisch Schweizerisches, was sie erlebt. Es ist in gewisser Weise die Angst vor dem Fremden und damit ist ein sehr aktueller Punkt getroffen. Fazit: Ein außergewöhnliches Buch in einem außergewöhnlichen Schreibstil, das einen wichtigen Punkt der gesellschaftlichen Entwicklung triff.

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  • Satirische Gesellschaftskritik der besonderen Art

    Kreativer Gesellschaftsumbruch
    smaragdeidechse

    smaragdeidechse

    21. June 2017 um 13:33

    Das Cover gefällt mir sehr gut .Auch die Illustrationen .Sie stammen von der schweizer Künstlerin Carla Grillo , die meiner Meinung nach ,die Ideen der Autorin hervorragend umgesetzt hat .Als ich das Buch aufschlug dachte ich : "Huch , was ist das denn ?"Etwas vergleichbares hatte ich noch nie zuvor gesehen !Faszinierend ! Ganz aussergewöhnlich ! Toll !Mal ein ganz neues und experimentelles Konzept !Ich fing an zu lesen und war vom ersten Wort an vollkommen hingerissen .Daniela Muthreich schreibt in Versen , Theaterszenen und autobiographischen Erzählungenüber ihre Integrationsversuche in unserem Nachbarland Schweiz .Sie versteht es zu reimen , die Gedichte sind ganz wunderbar !Ihre Theatersequenzen sind burlesk , zum Teil grotesk und zum Brüllen komisch .Wortgewaltig und intensiv bringt sie ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck .Sie lässt den Leser teilhaben an ihrer Geschichte und hat auch keine Scheu vor brisanteren Themen .Sie bricht Tabu's und prangert auf intelligente Art an was falsch läuft in der heutigen Gesellschaft .JEDER kann sich in diesem Buch wiederfinden - auf die eine oder andere Weise - wahrlich !Es spielt dabei keine Rolle wo die Geschichte angesiedelt ist , ähnliches findet man überallauf der Welt , selbst im Nachbardorf , 3 km weiter !Dies ist ein Buch der ganz speziellen Art .Es trifft den richtigen Nerv , bringt zum Schmunzeln , zum Lachen und zum Nachdenken und wenn man ehrlich ist tut's manchmal auch an der richtigen Stellen ein bisschen weh !Daniela Muthreich ist eine sehr schöne , kluge und mutige junge Frau , die es versteht mit ihren Worten zu verzaubern .Sie schreibt spannend und unterhaltsam und Langeweile kommt bei ihr nicht auf !Ich wünsche mir noch sehr viele Bücher von ihr !Von mir und von ganzem Herzen 5 von 5 Sternen !!!Danke , liebe Daniela Muthreich , für dieses aussergewöhliche Lesevergnügen !

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  • Leserunde zu "Kreativer Gesellschaftsumbruch" von Daniela Muthreich

    Kreativer Gesellschaftsumbruch
    DM8

    DM8

    Einladung zu einer satirischen Leserunde zu den Themen Integration/Fremdenfeindlichkeit und Generationenschuld / Umgang mit Nazivergleichen als Deutsche/r.ZielgruppeLeser mit Integrationserfahrung (gern auch mit Ortswechsel innerhalb Deutschlands), Liebhaber und Freunde des Humors, der Satire und des Theaters, gesellschaftspolitisch InteressierteDas BuchIn Zeiten von Globalisierung und dem stetigen Ruf grosser Unternehmen flexibel hinsichtlich des Wohnstandortes zu sein, zog ich mit meiner Familie im Jahre 2006 in die Schweiz und folgte somit der Aufforderung nach mehr Flexibilität. Meine Erlebnisse und Erfahrungen aus meinem Migrationsprozess verarbeitete ich in einem satirischen Theaterstück mit Szenen und Prosatext im Wechsel. Wie fühlt es sich an als Deutsche/r im Ausland? Eine authentische Erzählung aus dem Blickwinkel "Integrations-Erfahrungen einmal andersherum". So wissen doch sicherlich einige von uns, dass man dem Phänomen der Fremdenfeindlichkeit oder der Skepsis anderer schon ausgesetzt sein kann, wenn man nur ins nächste Dorf zieht. Unterhaltsame Lektüre auch schnell zu lesen in Bus/Bahn auf dem Weg zur Arbeit.Intention des Autors: Nachdenklich machen mit Humor! Dörfer gibt es überall auf der Welt!GewinnUnter allen Teilnehmern werden 10 Taschenbücher verlost, die pünktlich zum Start der Leserunde bei euch im Briefkasten landen.BewerbungWenn du dabei sein willst, beantworte folgende Frage: Du kommst nicht von hier, deswegen grüssen wir dich nicht, obwohl wir dich kennen. Was tust du?Mehr Informationen/Leseprobe findest du hier:

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    • 280
  • Fehlende Tiefe bei einer interessanten Grundidee

    Kreativer Gesellschaftsumbruch
    Nyansha

    Nyansha

    12. May 2017 um 22:02

    „Kreativer Gesellschaftsumbruch – Mein Leben als Theaterstück“ von Daniela Muthreich erschien im Oktober 2016 und umfasst 396 Textseiten. Gestaltung Das Cover besticht durch seine eher dunklen und gedeckten Farben, Lila und Blau dominieren hier das Bild. Man sieht einen Berg, der sich vor der Kulisse eines großen Vollmondes befindet und unten von Wolken begrenzt wird. Im oberen Bereich bröckeln Felsen von der Spitze ab. Während die einzelnen, berichtenden Kapitel meist mit Jahreszahlen versehen sind, werden die Theaterkapitel als „Szenen“ bezeichnet. Zu Beginn lässt sich eine Farbseite finden, auf der die Theaterfiguren mittels Bildern, Namen und je einem Zitat vorgestellt werden. Im Anhang findet sich ein Glossar mit Quellen. Auf der Rückseite des Umschlags finden sich neben dem Klappentext eine kurze Biographie der Autorin und ihr Foto. Bewertung Ich habe dieses Buch weniger als Biographie oder amüsantes Theaterstück erlebt, bei mir hat es eher den Eindruck eines sehr subjektiv-emotionalen Berichts erzeugt. Anders als in sonstigen Berichten über Auslandsaufenthalte und Umzüge wurde hier nicht der Eindruck erweckt, dass am Ende einfach alles gut ist. Denn so läuft es im Leben nun einmal nicht, man erlebt Berg- und Talfahrten, die in diesem Buch sehr anschaulich geschildert wurden. Episodenhaft, aber dennoch realistisch und mit dem Effekt, dass man mitfühlt und auch seine eigenen Lebensabschnitte reflektiert. Die Autorin konzentriert sich auf verschiedene Lebensbereiche, so wird nicht nur über die Einfindungsprobleme erzählt, sondern auch über den ganz normalen Wahnsinn bezüglich zwischenmenschlicher Beziehungen, die schlicht und ergreifend ein Mienenfeld darstellen, bis man lernt, sie zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen. Ob es nun um schulische Probleme der Kinder, Annäherungsversuche der Autorin oder Einmischungen in ihr Privatleben geht, es werden Handlungsstrategien vorgestellt, die auch reflektiert werden. Besonders die Auseinandersetzung mit der Thematik der Schuldfrage, die uns Deutsche den zweiten Weltkrieg nicht ausblenden lässt, wurde sehr anschaulich dargestellt und ich konnte mich gut in die kulturellen Schwierigkeiten hineinversetzen. Immer wieder fällt beim Lesen auf, dass die gesamte Familie nicht nur viel Biss und Durchhaltevermögen zeigt, sondern auch menschlich und erwachsen mit den Steinen umgeht, die ihr in den Weg geworfen werden. Das beziehe ich vor allem auf die beiden, jungen Töchter, die ganz deutlich mit dem Thema Mobbing in Kontakt kommen. An vielen Stellen musste ich aber auch amüsiert schmunzeln, der eine oder andere Leser wird gewisse Frauentypen sicherlich aus seinem eigenen Leben kennen. Es werden viele, wichtige Themen unserer Gesellschaft angesprochen, darunter Integration, Generationenschuld, Mobbing und der Umgang mit kulturellen und sozialen Unterschieden. Die Kapitel wechselten sich häufig ab. Einerseits gab es die Berichte einzelner Vorkommnisse und Probleme, die einen sehr ernsten Ton mit teils amüsanten Zügen verfolgten, andererseits gab es Theaterszenen mit erfundenen Charakteren, die die Problematiken aus anderen Blickwinkeln beleuchteten. Mit den Theaterszenen konnte ich allerdings absolut nichts anfangen und habe viele von ihnen lediglich überflogen. Dies tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass man die Szenen zum Verständnis der Hauptgeschichte unbedingt lesen musste. Dem Leser bzw. der Leserin wird also im Grunde die Wahl gelassen, welche Darstellungsweise ihm oder ihr eher zusagt. Der Schreibstil ist leicht zu verfolgen und kommt ohne besondere Fachwörter oder sonstige, der breiten Masse unbekannte Termini aus. So ist dieses Buch für viele Altersgruppen und Lesesituationen geeignet. Kritik Die Theaterszenen haben leider absolut nicht meinen Geschmack getroffen. Außerdem kam es mir an einigen Stellen so vor, als würde mit Gewalt versucht werden, die Integrationsprozesse voranzutreiben. Ob nun durch die erzwungenen Spielkontakte (die mit Sicherheit dem Zweck dienten, dem eigenen Kind helfen zu wollen, aber oft unglücklich verlaufen sind) oder der Versuch, mit den Müttern auszukommen, die ganz klar feindselig gesinnt waren. Ich hatte auch oft das Gefühl, dass vielleicht aneinander vorbeigeredet wurde. Vieles war sicher gut gemeint, wirkte aber auf Außenstehende möglicherweise tatsächlich etwas arrogant oder aufdringlich. Man wird da ja schnell in eine Schublade geschickt, vor allem, wenn man bedenkt, dass gute Noten eines Kindes schnell andere zu dem falschen Denken verführen, man würde die Nase zu weit oben tragen. Obwohl ich das Durchhaltevermögen bewundere, das gezeigt wurde, habe ich mir auch oft die Frage gestellt, ob diese Umgebung für die Kinder wirklich die Richtige ist. Sicher gehört es zum Leben dazu, nicht davonzulaufen und etwas zu erdulden, aber ich fand es an vielen Stellen bedenklich, dass die Kinder über Jahre mit Mobbing konfrontiert wurden, ohne, dass da ein Schlussstrich gezogen wird. Gerade das Mobbing der Lehrer fand ich sehr alarmierend und ich denke, dass es in solchen Momenten durchaus besser ist, einen Wechsel in Betracht zu ziehen. Gerade im Hinblick auf psychische Folgen sollte da nie zu lange erduldet und gezögert werden. Vor allem nicht, wenn man merkt, dass man durch beherztes Eingreifen nur gegen Windmühlen anrennt. Man merkte, wie sich vor allem die Protagonistin irgendwann scheinbar jedes Verhalten der „Gegenseite“ zu Herzen nahm. Teilweise wurde gut damit umgegangen, manchmal auch nicht. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Protagonistin sich selbst wie auf einer Bühne fühlte. Man bekam beim Lesen das Gefühl, dass sie annimmt, dass sich alle Gedanken der Dorfleute um sie drehen, jedes Verhalten mit ihr zu tun hatte und trotzdem immer wieder Annäherungsversuche von ihr ausgingen. Manchmal ist es besser, es früh genug bei einem distanzierten Verhalten zu belassen, denn nicht immer muss Integration auch erzwungene Nähe bedeuten. So erschließt sich mir der Zusammenhang zwischen Titel und Geschichte auch nicht. „Kreativ“ waren die Verhaltensweisen der Charaktere durchaus, aber einen Gesellschaftsumbruch gab es nicht. Sehr schade finde ich auch, dass die Kritikfähigkeit der Autorin letztendlich kaum mehr vorhanden war und schlichtweg die Leserunde abgebrochen wurde. Dabei wurde unter anderem angesprochen, dass man sich nicht für ein Buch bewerben sollte, wenn man mit Theaterszenen nichts anfangen kann. Allerdings möchte ich nach wie vor anregen, dass es Unterschiede zwischen tiefgründigen, gut durchdachten Stücken und solchen gibt, die diesen Status leider nicht erreichen. Erstere schaffen es, auch kritische Leser für einen neuen Bereich zu begeistern. Nach dieser Herausforderung suchen viele Leser und finden sie. Manchmal jedoch auch nicht. Buch ist nicht gleich Buch, es kommt darauf an, inwieweit ein Buch die Leser mitreißen kann. Denn am Schluss entscheidet nicht der Autor selbst, ob sein Buch ein Meisterwerk ist. Fazit Ich denke, dass das Buch ein teilweise interessanter Bericht ist, aber auch dazu einlädt, sich selbst und seine Umgebung einmal genauer zu reflektieren. Mir persönlich hat es dabei geholfen, ein paar Verhaltensweisen der Personen um mich herum aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Mir fehlte letztendlich ein Bezug zwischen Inhalt und Titel. Ich habe mich leider oft dabei erwischt, wie ich Langweile beim Lesen empfand und mir weitaus mehr Tiefe und Reflexionsvermögen bezüglich des eigenen Verhaltens gewünscht habe. In den Theaterszenen wurde dies versucht, aber leider nicht glaubhaft umgesetzt. Es gab komödiantische Züge, die leider häufig unpassend aufgrund der ernsten Themen waren. Letztendlich schien die Erzählung an sich zu stagnieren. Betrachtet man sie nüchtern, zeigt sich im Grunde keine Entwicklung. Die Charaktere wurden mit Schwierigkeiten konfrontiert und begegnen diesen auch offen, letztendlich befinden wir uns aber am Ende des Buches kaum ein Stück weiter als zu Beginn. Mir fehlt ein klarer Blick darauf, was nun der Sinn, oder auch die Moral der Erzählung sein sollte. Für eine Biographie ist sie zu lückenhaft und für einen Bewusstseinsbericht oder einen Ratgeber zu oberflächlich gehalten. Ich bewerte insgesamt leider nur mit 2/5 Sternen.

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  • Lesetheater

    Kreativer Gesellschaftsumbruch
    gst

    gst

    12. May 2017 um 17:56

    „Satirische Unterhaltung mit Intelligenz und einem Augenzwinkern“ verspricht uns Daniela Muthreich auf der Rückseite ihres Erstlingswerkes. Ihr Anliegen: Migration einmal anders darzustellen. „Die gebürtige Deutsche machte sich auf in die Schweiz. In einem Mix aus Satire, Theaterstück und Prosa verarbeitet sie ihre Erfahrungen bei der Integration in den Alpenstaat.“Als Zielgruppe der Leserunde lud sie „Leser mit Integrationserfahrung, Liebhaber und Freunde des Humors, der Satire und des Theaters, sowie gesellschaftspolitisch Interessierte ein. Ich fühlte mich rundum angesprochen und meldete mich voller Begeisterung sofort zur Leserunde. Schließlich interessierte mich, wie sie sich im Ausland fühlte und wie sie es schaffte, sich zu integrieren.Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Denn am Ende des Buches hatte ich das traurige Gefühl, dass auch nach zehn Jahren keine Integration erfolgt war – oder zu wenig dargestellt wurde. Zwar unterhielten sich die fünf inneren Figuren auf den Brettern, die die Welt bedeuten, in 36 Szenen ständig miteinander – aber der Humor erreichte mich nicht. Ich empfand vieles eher wie eine Abrechnung mit den Dorfbewohnern, die häufig anders handelten, als die Autorin es sich gewünscht hätte.

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