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DM8

vor 7 Monaten

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Einladung zu einer satirischen Leserunde zu den Themen Integration/Fremdenfeindlichkeit und Generationenschuld / Umgang mit Nazivergleichen als Deutsche/r.


Zielgruppe
Leser mit Integrationserfahrung (gern auch mit Ortswechsel innerhalb Deutschlands), Liebhaber und Freunde des Humors, der Satire und des Theaters, gesellschaftspolitisch Interessierte


Das Buch
In Zeiten von Globalisierung und dem stetigen Ruf grosser Unternehmen flexibel hinsichtlich des Wohnstandortes zu sein, zog ich mit meiner Familie im Jahre 2006 in die Schweiz und folgte somit der Aufforderung nach mehr Flexibilität. Meine Erlebnisse und Erfahrungen aus meinem Migrationsprozess verarbeitete ich in einem satirischen Theaterstück mit Szenen und Prosatext im Wechsel.


Wie fühlt es sich an als Deutsche/r im Ausland? Eine authentische Erzählung aus dem Blickwinkel "Integrations-Erfahrungen einmal andersherum". So wissen doch sicherlich einige von uns, dass man dem Phänomen der Fremdenfeindlichkeit oder der Skepsis anderer schon ausgesetzt sein kann, wenn man nur ins nächste Dorf zieht. Unterhaltsame Lektüre auch schnell zu lesen in Bus/Bahn auf dem Weg zur Arbeit.


Intention des Autors: Nachdenklich machen mit Humor! Dörfer gibt es überall auf der Welt!


Gewinn
Unter allen Teilnehmern werden 10 Taschenbücher verlost, die pünktlich zum Start der Leserunde bei euch im Briefkasten landen.


Bewerbung
Wenn du dabei sein willst, beantworte folgende Frage: Du kommst nicht von hier, deswegen grüssen wir dich nicht, obwohl wir dich kennen. Was tust du?


Mehr Informationen/Leseprobe findest du hier:

Autor: Daniela Muthreich
Buch: Kreativer Gesellschaftsumbruch

Jezebelle

vor 7 Monaten

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Interessanter Ansatz. Zur Frage: wenn das jetzt nicht gefragt gewesen wäre, wären es mir bestimmt nicht aufgefallen, soll heißen, es macht mir auch nichts aus, nicht gegrüßt zu werden. In meinem Umfeld Grüße ich jeden, den ich kenne, also auch alle Eltern auf dem Weg zur oder von der Kita, in die meine Jüngste geht. Wenn die dann, aus welchen Gründen auch immer, nicht zurückgrüßen, stört mich das überhaupt nicht. Ich grüße stoische mit Sicherheit auch bei nächsten Mal. Ich war mit meiner Familie sechs Wochen in Nigeria. Hier grüßt sich die ganze Straße. Ich musste mich erst einmal ganz schön wieder umgewöhnen, als ich zu Hause war. Ich mag es, das sich Afrikaner untereinander in Deutscland grüßen, egal, ob sie sich kennen. Zum Teil involviert das auch Mischlingskinder, da die als afrikanisch betrachtet werden. Ich arbeite an einer Privatschule mit Mutterhaus in der Schweiz. Daher wäre das Buch für mich quasi auch ein toller Gesprächsanlass mit meinen Schweizer KollegInnen.

Jarven

vor 7 Monaten

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Was für ein interessantes Buch! Ich bin schon oft innerhalb Deutschlands, aber auch ins Ausland umgezogen. Ich habe 5 Jahre in Athen und 1 Jahr in England im Internat mit vielen verschiedenen Nationalitäten zusammen gewohnt. Jetzt ziehen auch wieder meine Eltern aus beruflichen Gründen um und zwar nach Ägypten. Ich muss sagen, dass mich der Fremdenhass und das Unverständnis gegenüber anderen Kulturen, das hier teilweise in Deutschland herrscht, schockiert. In anderen Ländern wird man so offen auch als Deutscher empfangen und ich denke, dass einige hier in Deutschland bzw Europa sich eine Scheibe davon abschneiden könnten. Deswegen auch zur Frage: Ich würde schockiert reagieren, mir erstmal nichts anmerken lassen und lächelnd grüßen. Ich denke, dass ich diese Personen darauf ansprechen würde, warum sie mich nicht zurückgegrüßt haben. Jedoch würde ich mit der Konfrontation abwarten, bis ich sie in einem privateren Umfeld treffe. Generell wäre ich aber ziemlich enttäuscht und würde mich diskriminiert fühlen, weil es in meinem Land sowas nicht geben würde.

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gst

vor 5 Monaten

Bewertung Titel / passend oder unpassend
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Alles in allem fehlt mir nach der Lektüre des gesamten Buches leider der Gesellschaftsumbruch. Denn es blieb ja über Jahre alles so negativ. Ich hatte auf eine positive Änderung gehofft und auf Hinweise, wie sie herbeizuführen sind. Die Theaterszenen erfordern natürlich Kreativität (sie sind auch kreativ!) - aber auch sie verändern nichts. Mir fehlt der UMBRUCH, den uns der Titel verspricht.

gst

vor 5 Monaten

Bewertung Cover / passend oder unpassend
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Bevor ich das Buch gelesen hatte, erinnerte mich der bröckelnde Berg an Schwierigkeiten, die kleiner werden, wenn man sie angeht. Doch jetzt - nach der Lektüre - frage ich mich, was hier denn zum Steinschlag führt. Was ich ursprünglich als positiv sah, kommt mir jetzt eher negativ vor. Denn den Steinen, die vom Berg fallen, muss man ausweichen, damit sie einen nicht erschlagen! Ein wenig muss ich jetzt an die nächtliche Bergwanderung mit Deiner Tochter denken, vom Mond beschienen - die ja leider ganz und gar nicht so verlief, wie Du es Dir gewünscht hattest.

DieBerta

vor 5 Monaten

Teil III / bis Seite 329

Der dritte Teil gefiel mir bis jetzt am besten. Mit der "Sexszene" im Theaterabschitt hatte ich kein Problem (war ja jetzt nicht gerade Shades of grey), fand ich ganz amüsant. Ich komme mitlerweile mit dem Wechsel recht gut zurecht und hatte schon überlegt die AbschnTheater-Abschnitte noch einmal zu lesen und jetzt ist hier alles vorbei?
Ich fand die Kritik gar nicht sooo schlimm. Es ist nun mal ein ungewöhnliches Buch. In einer Rezension würde ich es nicht für den Bus oder den Strand, sondern für eine ruhige Stunde empfehlen. Das ist jetzt keine negative Kritik, sondern einfach nur mein Eindruck.

DieBerta

vor 5 Monaten

Teil I / bis Seite 126

DM8 schreibt:
Es ist doch positiv, dass du dir unter den Theaterszenen etwas vorstellen kannst. Somit beweist du, dass du dich auf etwas ganz "anderes" einlassen kannst. Zeigt Flexibilität beim Lesen.

Etwas anderes - darum habe ich mich hier beworben. Ich hatte zwar eine andere Vorstellung, aber das ist ja mein Problem ;)
Es ist mir bei anderen Büchern auch schon so gegangen, dass ich mich erst auf das Thema, die Schreibart oder was auch immer einlassen musste. Ich bin eigentlich für alles offen.

DM8

vor 5 Monaten

Teil II / bis Seite 230

Zum Abschluss noch die Geschichte hinter der Geschichte. Warum habe ich das Buch geschrieben? Ich mag keine Hakenkreuze. Hätte ich das anders machen können? Ja! Aber habe ich nicht. Warum, weil schon so viel zum Thema 2. Weltkrieg geschrieben wurde und zwar in herkömmlicher Form und zu Integration in Gruppen sowieso. Ich wählte diese ungewöhnliche Textart, löste mich von Regeln des Schreibens, um den Schuldkomplex der Deutschen etwas anders zu beleuchten. Schuld haben wir und zwar für immer. Müssen wir es für immer fühlen oder kann man damit anders umgehen? Vielleicht nicht. Das wäre dann ein Umbruch zum deutschen Schuldgefühl und wird man das zulassen? Der Schreibstilbruch, der Gefühlsumbruch etc., dass hiesse auch sich auf etwas Neues einzulassen. Wie offen ist die Gesellschaft? Übrigens, ich hätte nie über eine Gesellschaft geschrieben, wenn man mich mit dem Kreuz nicht dazu gezwungen hätte. Umziehen wollten wir, fanden aber all die Jahre nie das passende Haus. Freiwillig tut man sich so etwas nicht an, doch ich musste meinen Kindern helfen. Ich danke allen, die sich beteiligt haben und verabschiede mich hiermit.

Nyansha

vor 5 Monaten

Eindrücke und Rezessionen
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Zum Schluss noch meine Rezension, leider konnte das Buch mich insgesamt nicht überzeugen und ich finde es nach wie vor schade, dass eine Fortführung der Leserunde im Keim erstickt wurde. Dennoch bin ich auch auf die Rezensionen der anderen Leser/innen gespannt.

https://www.lovelybooks.de/autor/Daniela-Muthreich/Kreativer-Gesellschaftsumbruch-1318521604-w/rezension/1455629716/

gst

vor 5 Monaten

Eindrücke und Rezessionen

Leider konnte mich das Buch nicht erreichen. Dass die Autorin schon vor Ende der Leserunde ihre Beteiligung abbrach , machte es nicht besser ... Hier folgt meine Rezension (Rezession ist laut Wikipedia: Rückgang oder Flaute in der wirtschaftlichen Entwicklung):

https://www.lovelybooks.de/autor/Daniela-Muthreich/Kreativer-Gesellschaftsumbruch-1318521604-w/rezension/1455584394/

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