Daniela Nagel Irgendwas ist doch immer!

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Inhaltsangabe zu „Irgendwas ist doch immer!“ von Daniela Nagel

Kleine Kinder, große Kinder und noch größere Kindsköpfe - der ganz normale Wahnsinn! Kind, Karriere, Traummann - die junge Lektorin Alice hat eine klare Vorstellung davon, wie sie das alles hinbekommt. Dumm nur, dass der Chef, eine vernachlässigte Freundin, die Politik und (Schwieger)Mütter es noch besser wissen! Und der Traummann vor allem mit seinem Job beschäftigt ist. Ein Glück, dass sie Eve an ihrer Seite hat. Eve, bisher Vollzeitmutter von sechsjährigen Drillingen, sucht noch nach der zündenden Idee, wie es beruflich weitergehen könnte . Eins ist klar: Das Leben (mit Kindern) ist wie eine Wundertüte - voller Überraschungen!

Buch beschreibt das typische Familienleben, mehr nicht

— Jka88
Jka88

War sehr kurzweilig, mit tollem Humor zu lesen. Klare Weiterempfehlung!

— Avinja
Avinja

Das Mamiversum schlägt zurück - auf Drillingsmama Eve und Lektorin Alice warten neue Herausforderungen. Humorvoll und mitten aus dem Leben..

— Cappuccino-Mama
Cappuccino-Mama

kurzweiliges Lesevergnügen, nicht nur für junge Mütter

— DieBerta
DieBerta

Humorvolle Geschichte rund um das Familienleben und den Alltag.

— Lienne
Lienne

Witzig, realistisch und unterhaltsam. Bitte mehr davon!

— cLooch
cLooch

Das ist auf jeden Fall ein Buch, welches „Frau“ in einer Buchhandlung sofort in die Hand nimmt, um den Klappentext zu lesen.

— winterdream
winterdream

Ein Buch das mich gut unterhalten hat

— marielu
marielu

Wann kommt der nächste Teil ?....es macht einfach Spass, Eve und Alice in ihrem Alltag zu begleiten und ich möchte gerne mehr davon lesen;-)

— Nele75
Nele75

eine gelungene Fortsetzung, ich bin schon gespannt darauf mehr zu lesen von Eve und Alice

— conneling
conneling

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  • Liebe ist, gemeinsam Lebenskonzepte zu entwickeln!

    Irgendwas ist doch immer!
    gsimak

    gsimak

    11. December 2016 um 18:06

    Zum InhaltLiebe ist, gemeinsam Lebenskonzepte zu entwickeln.Aus der Nachbarschaft von Alice und Eve hat sich eine innige Freundschaft entwickelt. Das Tässchen Kaffee und ein ausgiebiger Ratsch dazu, brauchen beide, wie die Luft zum Atmen. Eve ist mit ihren Drillingen lange Zeit an Heim und Herd gebunden gewesen. Da die drei Süßen nun in die Schule gehen, möchte Eve wieder beruflich aktiv werden.Alice arbeitet als Lektorin und hat auch einen eigenen Ratgeber veröffentlicht. Ihr Chef möchte, dass sie wieder Vollzeit arbeitet.Sie bekommt das Angebot, bei einer Talksendung mitzumachen. Obwohl Alice nicht wohl dabei ist, nimmt sie an. Thema soll unter anderem ihr Ratgeber "Wie man mit Kindern glücklich wird" sein.Alices beste Freundin Isabel verhält sich sonderbar, seit Alice Mutter ist und nicht mehr so viel Zeit für sie hat.Meine MeinungEine wunderbare Geschichte, die das Leben von Müttern beschreibt. Dies passiert, ohne dabei unrealistisch zu werden. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Wir erleben mit, wie Alice und Eve beruflich richtig durchstarten wollen. Alice kann nur deshalb ihrem Teilzeitjob als Lektorin nachgehen, weil Eve für ihre kleine Tochter Klara babysittert. Schwierig wird es, als ihr Chef möchte, dass sie Vollzeit arbeitet. Ihre Schwiegermutter bietet Hilfe an.Eve fasst allen Mut zusammen und geht zum Arbeitsamt. Sie möchte mit der Beraterin ihre beruflichen Möglichkeiten abchecken. Die Dame vom Arbeitsamt ist aber weder freundlich- noch hilfsbereit. >>Sie erinnert eher an eine Hexe, die vergeblich auf Hänsel und Gretel wartet.<<(Seite 66)Der lockere Schreibstil lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen. Ernste Themen werden mit einer Leichtigkeit von der Autorin rüber gebracht, dass aus Problemen Problemchen werdenKeineswegs gaukelt man anderen Mütter ein Bilderbuchleben vor. Alice und Eve haben einige Hürden zu überwinden.Eve fand ich besonders sympathisch. Die Herzliche Mami würde eine Freundin niemals im Stich lassen. Hat immer ein offenes Ohr und frisch aufgebrühten Kaffee. Man verspürt beim Lesen den Wunsch, mit Eve und Alice einen Kaffeeklatsch zu halten.Eves Leidenschaft ist das Laufen. Sie ist auch in einem Forum angemeldet, um sich mit anderen darüber auszutauschen.Alices beste Freundin Isabel ging mir zeitweise total gegen den Strich. Stets macht sie Alice ein schlechtes Gewissen, weil diese nicht mehr so viel Zeit für sie aufbringen kann.Alices Mutter ist eine 50 jährige Frau, die mit beiden Beinen mitten im Leben steht und noch sehr viel Power hat. Eine neue Wohnung, mit einem wunderschönen Garten und den passenden Gärtner dazu, bringen neuen Wind in ihr Leben.Alices Mann möchte ein Haus erwerben. Alice kann sich nicht vorstellen, von Köln wegzuziehen.FazitEin Alltag von Müttern, der ohne Weichzeichner beschrieben wird. Freundinnen, die sich gegenseitig auffangen und stützen.Die Geschichte zeigt, wie man beruflich an Absagen wachsen kann und einen genialen Weg für sich findet.Auch in einer guten Ehe, kann es manchmal zu Fremd-Träumereien kommen.Besonder gut gefielen mir die Passagen, in denen Eve wegen  ihrem Sohn Florian zur Lehrerin musste. Die Elternabende fand ich auch köstlich.Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Eve und ihre Kinder Florian, Anna und Simon wachsen einem ans Herz. Alices kleine Klara hat in Eves Kinder Freunde gefunden.Die Szenen am Spielplatz sind naturgetreu wieder gegeben und haben oft meine Lachmuskeln gereizt.Ich habe den 1. Teil der Geschichte nicht gelesen. Das war aber kein Problem, da ich auch ohne Vorkenntnisse, gut in die Geschichte rein kam.Die drei berühmten Ks:>>Macht es die Sache wirklich besser, wenn man Kinder, Küche, Kirche durch Kerle, Konsum und Kariere ersetzt?<< (Alices Mutter, Seite 36)Eine Empfehlung von mir.Danke Daniela Nagel

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  • Das gewisse Etwas fehlt

    Irgendwas ist doch immer!
    Jka88

    Jka88

    22. April 2016 um 20:41

    Inhalt:  Kind, Karriere, Traummann – die junge Lektorin Alice hat eine klare Vorstellung davon, wie sie das alles hinbekommt. Dumm nur, dass der Chef, eine vernachlässigte Freundin, die Politik und (Schwieger)Mütter es noch besser wissen! Und der Traummann vor allem mit seinem Job beschäftigt ist. Ein Glück, dass sie Eve an ihrer Seite hat. Eve, bisher Vollzeitmutter von sechsjährigen Drillingen, sucht noch nach der zündenden Idee, wie es beruflich weitergehen könnte . Eins ist klar: Das Leben (mit Kindern) ist wie eine Wundertüte – voller Überraschungen! Meinung: Ein Buch über zwei Mütter die nicht unterschiedlicher sein könnten.Das Buch wird abwechselnd von Alice und Eve erzählt. Leider wird einem nicht gesagt aus welcher Sicht grad erzählt wird. Das hat mich am Anfang etwas durcheinander gebracht. Die Kapitel sind recht kurz. An sich ist der Schreibstil einfach gehalten. Das Buch lässt sich dadurch  flüssig lesen. Die Geschichte an sich hat mich nicht besonders berührt und teilweise fand ich sie etwas langweilig . Erzählt wird über das alltägliche Familienleben welches man bei dem ein oder anderen von uns bestimmt auch findet. Das gewisse Etwas fehlt diesem Buch .Ich würde dieses Buch nicht nochmal lesen wollen , auch empfehlen kann ich es nicht. 

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  • Toll...

    Irgendwas ist doch immer!
    TineBuecherparadies

    TineBuecherparadies

    30. October 2015 um 12:27

    Zwei Mütter die unterschiedlicher gar nicht sein können. Alice ist Mutter einer kleinen Tochter und arbeitet nebenbei als Lektorin. Eva ist Mutter von Drillingen und Vollzeitmama. Die beiden sind nicht nur Nachbarin sondern auch gute Freundinnen. Alice ist absolut überzeugt davon, dass man Familie und Job unter einen Hut bekommt, aber mit der Meinung steht sie auch so ziemlich alleine da. Ihr Chef und ihre Freundin Isabel haben dafür überhaupt kein Verständnis. Ihr Chef verlangt ihre komplette Zeit und will ihren vollen Einsatz sehen. Freundin Isabel fühlt sich nicht richtig behandelt und verlangt auch mehr Zeit von Alice. Somit ist Alice mit ihrer kompletten Situation natürlich total unzufrieden, aber Eve geht es nicht anders. Eve möchte nämlich auf keinen Fall weiterhin Vollzeitmama sein. Sie sucht nach einer beruflichen Herausforderung. Nur leider fehlt von allen Seiten die Unterstützung. Bekommen die beiden Frauen, ihre berufliche und private Situation so gerettet, dass Alice und Eve glücklich werden? Alice und Eve sind in diesem Buch die Hauptcharaktere. Die beiden sind super sympathische Powermütter, die trotz ihren Problemen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen. Die Beiden stellen sich jeder Herausforderung und kümmern sich sehr um das Wohl ihrer Kinder. Der Schreibstil von Daniela Nagel ist locker und leicht. Man kann richtig durch die Seiten fliegen. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Alice und Eve erzählt, was ich sehr angenehm fand. Das Cover ist sehr geheimnisvoll. Man vermutet erst einmal nicht was hinter dem Cover steckt. Die Handlung des Buches sowie die Charakter sind sehr gut ausgearbeitet. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und die Story ist witzig, spritzig, liebevoll und mitreißend. Auch wenn ich den ersten Band nicht kenne, kam ich in „Irgendwas ist doch immer“ sofort rein und hatte wirklich viel Spaß beim lesen. Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist nicht nur ein Buch für Mütter. Daniela Nagel hat mir mit dem Buch sehr tolle Lesestunden bereit. 

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  • Kind, Karriere, Mann und Leben - gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen

    Irgendwas ist doch immer!
    Kerry

    Kerry

    Kind, Karriere, Mann und Freundinnen unter einen Hut bringen? Kein Problem laut Alice Goldmann. Die junge Lektorin schrieb sogar zu diesem Thema ein Buch (Das Leben ist kein Kindergeburtstag) und dabei hatte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ein Kind. Tja, wie die Zeiten sich ändern - kaum zwei Jahre später ist Clara der Mittelpunkt von Alice Welt. Noch ist Alice in Elternzeit (obwohl sie bereits wieder Teilzeit arbeitet), ihr Mann Sebastian arbeitet in einer Klinik als Assistenzarzt und auch sie gedenkt, auf absehbare Zeit wieder voll beruflich einzusteigen. Bereits bei der Entstehung ihres Buches half für Drillingsmutter Eve Hoffmann in das Mamiversum zu schauen und nun ist Alice mittendrin. Eve ist ihr nach wie vor eine große Hilfe, passt sie doch einmal wöchentlich auf Clara auf, während Alice im Verlag arbeiten geht.   Doch ganz so einfach, wie Alice sich das alles vorgestellt hatte, ist es dann wohl doch nicht, obwohl sie das niemals zugeben würde. Ihre beste Freundin (kinderlos) ist sauer, dass Alice, wenn sie denn schon mal Zeit für sie hat, immer Clara im Schlepptau hat, ihr Chef ist angesäuert, weil er immer noch nicht den Bescheid von der Kita gesehen hat, welcher belegt, dass Alice demnächst wieder Vollzeit arbeiten gehen kann und nun ja, Alice ist etwas angesäuert, dass so viel an ihr hängen bleibt. Ist sie denn nicht etwa verheiratet? Gibt es keine Gleichberechtigung mehr?   Nachbarin und Drillingsmama Eve Hoffmann hingegen will ihr Leben ändern. Sicherlich war es schön, Zuhause zu sein, während ihre drei noch so klein waren, aber nunmehr gehen sie in die Schule und Eve sehnt sich nach einer neuen Herausforderung im Leben. Tatsächlich hat sie eine Idee, die sich durchaus geschäftlich umsetzen ließe, nur braucht sie hierbei definitiv Hilfe. Aber mit wem könnte sie sich besser beratschlagen als mit Alice, die voll im Leben steht, trotz Kind und Mann? Tja, alles wäre so einfach, aber irgendwas ist doch immer, z. B. die Absage der Kita, dass Clara keinen Platz bekommt, dass Eve plötzlich einen geheimen Verehrer hat und und und ...     Kind, Karriere, Mann und Leben - gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen! Der Plot wurde abwechslungsreich und humoristisch erarbeitet. Ich muss gestehen, ich habe mich köstlich amüsiert, als das Kartenhaus, dass sich Alice gebaut hatte, immer wieder ins Kippen gekommen ist, denn ganz so einfach, wie sich das die junge Frau gedacht hat, ist das Leben mit Kind, Mann und Karriere dann wohl doch nicht. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei mir hier die Figur der Eve ganz besonders gefallen hat, denn diese steht mitten im Leben bzw. in der Realität und weiß, dass das Leben mit Familie nicht immer einfach ist und dennoch setzt sie alles daran, selbst wieder ein eigenständiges Leben außerhalb ihrer Familie zu führen. Den Schreibstil empfand ich sehr angenehm zu lesen und ich muss zugeben, ein paar Mal musste ich auch schmunzeln, denn bestimmte Einstellungen von Alice zum Leben fand ich einfach urkomisch.

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  • Leserunde zu "Irgendwas ist doch immer!" von Daniela Nagel

    Irgendwas ist doch immer!
    DanielaNagel

    DanielaNagel

    Hallo Ihr Lieben, wenn die Grundschullehrerin fragt, ob man seine eigenen dunklen Seiten unterdrückt, die  Kinder einen langweilige Angsthasenmutter nennen und die Spülmaschine und die Jobsuche das Liebesleben bedrohen, besteht Handlungsbedarf. Wie gut, dass Eves Freundin Alice nur eine Etage tiefer wohnt: hier gibt es nicht nur heißen Kaffee, sondern auch Coaching für fast jede Lebenslage. Schließlich arbeitet Alice in einem Verlag für Lebensratgeber. In Alices eigenem Leben weiß jedoch jeder gerade alles besser als die junge Mutter – der Chef, die Freundin, die Mutter und die Schwiegermutter wollen alle nur Ihr Bestes. Aber was ist das überhaupt? Kind? Mann? Job? Und wie mache ich es auch mir recht, statt nur allen anderen?  Auch nach dem Happy-End in „Das Leben ist kein Kindergeburtstag“ ist nach der Krise vor der Krise. Ich lade Euch herzlich ein, dabei zu sein, wenn Eve nach einem neuen Job und einem aufregenderem Ich sucht – und Alice in gewohntem Optimismus versucht, die Welt so zu gestalten, wie sie ihr gefällt.   Blanvalet stellt 25 Exemplare von „Irgendwas ist doch immer!“ zur Verfügung. Wenn Ihr ein Buch haben und bei der Leserunde dabei sein wollt, beantwortet mir einfach die folgende Frage: Wofür seid Ihr Euren Freundinnen besonders dankbar? Was macht eine gute Freundschaft für Euch aus? Wenn Ihr neugierig geworden seid, geht es hier zur Leseprobe und weiteren Infos: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Irgendwas-ist-doch-immer-Roman/Daniela-Nagel/e451606.rhd Ich freue mich auf Eure Bewerbung!   Alles Gute & herzliche Grüße,Daniela   Bitte vergesst nicht, dass ihr euch im Gewinnfall zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Dikussion in allen Leseabschnitten und zum Schreiben einer abschließenden Rezension verpflichtet!

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  • Das Mamiversum schlägt zurück – der ganz normale Familienwahnsinn

    Irgendwas ist doch immer!
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    02. April 2015 um 12:29

    Kinder, Küche, Kirche war gestern. Heute heißt es Betreuung, Beruf, Beziehung. Das Mamiversum ist inzwischen auch bei Lektorin Alice angekommen und Vollzeit-Drillingsmutter Eve würde nach sechs Fahren Familienzeit gerne wieder beruflich durchstarten. Auf beide Frauen warten zahlreiche (neue) Herausforderungen – möge die Macht mit den Müttern sein! Das Cover: Vor einem blaugrünen Hintergrund, der mit Sternchen und Punkten versehen ist, sind zwei Babyfläschchen abgebildet, in denen sich eine rote Flüssigkeit befindet. Die Sauger sehen aus, als würden sie aneinandergedrückt, wodurch einige rote Tropfen hochspritzen. Hoch die Tassen – oder besser gesagt die Fläschchen – sieht aus, als würde man damit auf etwas anstoßen. Farblich passt das Rot zum Buchtitel, der in einer etwas nostalgisch anmutenden Schriftart geschrieben ist. Optisch ist die rote Flüssigkeit zwar hübsch anzusehen, wurde aber von mir sofort mit Blut assoziiert – wobei es sich dann doch vermutlich eher um Saft oder Früchtetee handelt. Dieses Buchcover passt zwar recht gut zu diesem Buch, leider fehlt aber ein verbindendes Element zum Buchcover von DAS LEBEN IST KEIN KINDERGEBURTSTAG, dem Vorgängerbuch. Das finde ich etwas schade, denn dadurch entsteht der Eindruck, die beiden Bücher würden nicht zusammengehören – es fehlt der Wiedererkennungseffekt. Hier hätte ich mir einen Hinweis gewünscht, entweder durch die Abbildung des vorherigen Covers auf der Rückseite, oder durch die Info „Die Fortsetzung von...“ Die Handlung: Eve Keller, Mutter von sechsjährigen Drillingen, und Lektorin Alice Goldmann, Mutter einer kleinen, eineinhalbjährigen Tochter, leben nicht nur im gleichen Haus in Köln, sondern sind auch gute Freundinnen. Während Alice überzeugt ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, sieht ihr Umfeld das vollkommen anders: Ihre Freundin Isabel fühlt sich vernachlässigt und ist sauer und der Chef verlangt ihren vollen Einsatz. Eve hingegen, die bislang Vollzeit-Mutter war, würde gerne ihren Horizont erweitern und nun endlich beruflich durchstarten. Aber statt Unterstützung werden ihr eher Steine in den Weg gelegt. Doch durch ihre Leidenschaft fürs Laufen hat sie plötzlich eine Idee, die sie gerne verwirklichen würde. Doch auch hier lauern Fettnäpfchen... Meine Meinung: Bereits vor einiger Zeit durfte ich die beiden Freundinnen Eve und Alice im Buch DAS LEBEN IST KEIN KINDERGEBURTSTAG kennenlernen. Alice, damals noch kinderlose Singlefrau, war der Auffassung, mit etwas Planung könne man Kinder, Haushalt und Beruf hervorragend bewältigen. Dieser Zahn wurde ihr inzwischen gezogen, denn inzwischen ist sie verheiratet und Mutter einer kleinen, süßen Tochter namens Clara. Mit Eve, der Drillingsmutter, ist sie inzwischen eng befreundet, und bei der gegenseitigen Kinderbetreuung sind die beiden ein eingespieltes Team. Alles könnte so schön sein, doch auf Dauer wird das Zuhause von Alice zu eng und ihr Mann, der junge Arzt Sebastian träumt von einem Haus – leider in einer eher ländlichen Vorstadtidylle – und das entspricht so gar nicht Alices Geschmack! Und dann ist da noch der Reiz, für einige Zeit als Arzt im Ausland zu arbeiten. Eve dagegen hat eher Ärger mit der unsympathischen Klassenlehrerin ihrer Kinder. Diese hört nicht nur die Flöhe husten, sondern meint auch, Alice ständig belehren zu müssen. Und überhaupt meint sie, über Eve als Vollzeitmutter verfügen zu können, denn ohne berufliche Verpflichtung kann Eve ja ohne weiteres bei Veranstaltungen Dienst schieben – so wohl die Meinung der Lehrerin. Aber auch mit dem Wiedereinstieg in den Beruf klappt es nicht reibungslos. Das fängt schon bei der Arbeitsvermittlerin des Arbeitsamts an („Agentur für Arbeit“, wie sich diese Institution inzwischen großspurig nennt). Diese Arbeitsvermittlerin entspricht in ihrem Verhalten genau dem, was auch ich erfahren „durfte“ - wenig hilfreich, ohne große Bereitschaft eine Stelle zu vermitteln und auch etwas überheblich. Statt Arbeitssuchende zu motivieren und Mut zu machen, wird entmutigt – Beruf eindeutig verfehlt! Drillingsmutter Eve wirkt auf mich inzwischen etwas selbstbewusster, wohl auch wegen des Einflusses, den Alice auf sie hat, die sie unterstützt und bestärkt. Als sie dann auch noch einen heimlichen Verehrer hat, fühlt sie sich als Frau begehrt und bestätigt – trotz ihrer glücklichen Ehe mit Martin. Doch leider weiß Eve nicht, wer der geheimnisvolle Verehrer ist, hat aber einen Verdacht. Doch ob sie damit richtig liegt? Aber dann bezeichnen ihre Kinder Eve plötzlich als Angsthasenmutter. Herrlich fand ich die Fragen, die Eves Kinder ihr stellten, die brachten mich zum Schmunzeln und verlangten von Eve einiges an Diplomatie, um sie angemessen zu beantworten. Doch da ist der Lauftreff – und Eve, die gerne joggt, hat mit einem Mal eine grandiose Idee. Im Chat unter lauter Gleichgesinnten lernt sie „Runnerboy“ kennen, der ihr seltsam vertraut vorkommt. Doch wer versteckt sich hinter diesem Pseudonym? Dummerweise hat Eve ein Foto von sich veröffentlicht, während sich „Runnerboy“ für ein Foto seiner Laufschuhe entschieden hat. Alice dagegen hat sich von der Singlefrau zu einer ganz liebevollen Mutter gemausert, die nun merkt, dass doch nicht alles so einfach und reibungslos funktioniert, wie sie es sich als Kinderlose vorgestellt hatte – eine Vollzeitstelle und ausreichend Zeit, dazu eine zuverlässig funktionierende Kinderbetreuung, kann schneller als man denkt zu einem Problem werden. Nicht nur das Organisatorische kann zu einem Problem werden, auch die Psyche stellt sich mitunter quer – das eigene Kind in fremde Hände abzugeben, dazu gehört Vertrauen und bringt auch Zweifel mit sich, ob man auch wirklich richtig handelt. So ganz einfach fiel Alice die Entscheidung für ein Kind sicherlich nicht, angesichts ihrer Herkunftsfamilie. Sie wuchs bei ihrer emanzipierten Mutter auf – ohne Vater. Bei wem es sich um ihren Vater handelte, erfuhr sie erst recht spät. Aber schön fand ich die Beziehung von Alice zu ihren Halbgeschwistern. Und Alice legt viel Wert auf eine gute Beziehung zu ihnen, setzt alles daran, dass es so bleibt. Auch die Mutter spielt wieder eine Rolle in diesem Buch – diesmal orientiert sie sich neu – sie kauft sich eine Wohnung und zeigt Interesse an einem Mann – für Alice eine vollkommen ungewohnte Situation. Und dann stehen weitere Entscheidungen an, die es zu treffen gilt – sollen sich Sebastian und Alice, denen die Single-Wohnung mit dem wachsenden Bewegungsdrangs der Tochter zu klein wird, eine neue Wohnung suchen, oder sich zu einem Hauskauf entschließen? Wäre es an der Zeit, über ein zweites Kind nachzudenken, oder sollte Alice beruflich wieder in Vollzeit arbeiten? Es ist ein wahrer Teufelskreis: Alice, die wieder ganztags arbeiten will, braucht eine Betreuung, doch Eve, die infrage käme, möchte ebenfalls arbeiten gehen. Eine echt schwierige Situation für alle Beteiligten. Doch da gibt es ja noch die Schwiegermutter – ob das eine gute Idee ist, Clara von ihrer Oma betreuen zu lassen? Isabel, Alices Freundin, fand ich recht verständnislos und alles andere als sympathisch. Die Kinderlose wirkte auf mich oft sehr zickig, was vielleicht auch mit etwas Neid und Eifersucht zu tun hatte – schließlich führt Alice eine glückliche Ehe, und ist stolze Mutter der süßen Clara, dazu noch ein Beruf, der nicht geade der schlechteste ist, während Isabel noch nicht in festen Händen ist. Mit Kindern hat diese Freundin wohl nichts am Hut - Clara scheint sie gar nicht zu beachten. Doch Alice möchte ihre Freundin dennoch nicht verlieren, geht immer wieder einen Schritt auf sie zu, wenn die Freundschaft der beiden zu scheitern droht. Was Martin, Eves Mann, und Eve praktizieren, gefällt mir sehr gut. Er tritt beruflich kürzer, um Eve im Haushalt und der Erziehung der Sprösslinge zu unterstützen und ihr so einen Freiraum zu verschaffen. Er wünscht sich, dass sie wieder in den Beruf einsteigt. Er würde im Gegenzug nochmals die Arbeitszeit reduzieren. Dieses Hand in Hand arbeiten sollte eigentlich immer möglich sein – gemeinsame Familienarbeit und wertvolle Familienzeit, dazu zufriedene Berufstätige, deren Leben nicht nur aus Arbeit besteht. Schade, dass dieses Lebenskonzept dann doch im wirklichen Leben eher die Ausnahme zu sein scheint. Auffallend ist bei diesem Roman der Erzählstil. Die Ich-Perspektive wechselt mit jedem Kapitel – mal wird aus Sicht von Alice erzählt, mal aus der von Eve. Dadurch erhält man einen umfassenden Einblick in die jeweilige Lebenssituation, in das Gefühlsleben ebenso, wie in die Beziehung zu Mann und Kind(ern). Dadurch, dass jedes der Kapitel nur wenige Seiten umfasst, liest sich das Buch besonders zügig – hier kann man auch mal kurz zwischen Kind und Herd, zwischen Büro und Zuhause,... ein oder mehrere Kapitelchen lesen. Schade fand ich allerdings, dass auch diesmal bei einem Szenen- und damit gleichzeitig dem Wechsel der Erzählperspektive, erneut (wie schon beim ersten Band) darauf verzichtet wurde, den Namen der jeweiligen Protagonistin über dem Kapitel, bzw. Abschnitt, zu vermerken – oder eben jeder der Frauen eine andere Schriftart zuzuteilen. Natürlich merkt man beim Lesen schon nach den ersten Sätzen, aus wessen Perspektive erzählt wird, wenn aber beispielsweise gerade Eve auf die kleine Clara aufpasst, ist das erst einmal verwirrend, denn man vermutet dann hinter der Erzählerin Alice – dadurch wird der Lesefluss dann doch in Ausnahmefällen etwas gebremst. Auch wenn es sich bei diesem Buch um den zweiten Band handelt – man muss das erste Buch nicht zwangsläufig gelesen haben, um sich in dieser Fortsetzung zurechtzufinden. Beide Bücher lassen sich unabhängig voneinander lesen. (Wobei es natürlich immer schöner ist, wenn man die Vorgeschichte kennt.) Im ersten Band erhielt die junge Lektorin Alice von Eve einen Einblick ins „Mamiversum“, im Gegenzug coachte diese die Drillings-Mama in Sachen Lebensglück. Dieses „Projekt“ hat die beiden (anfangs so unterschiedlichen) Frauen zusammengeschweisst – aus der anfänglichen Zweckgemeinschaft entwickelte sich eine gute Freundschaft. Hier stimmt die Mischung: Sozialkritische Themen gepaart mit unterhaltsamen Episoden mit Kindern, sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, und natürlich spielt auch die Liebe eine wichtige Rolle. Autorin Daniela Nagel, weiß ganz genau wovon sie schreibt, schließlich ist sie selbst fünffache Mutter, dazu berufstätig und kennt die Probleme von Müttern somit ganz genau. Wohl auch daher erkennt man beim Lesen so manche Situationen wieder, die das Buch authentisch erscheinen lassen. IRGENDWAS IST DOCH IMMER! - Welcher Titel könnte besser für ein Buch passen, in dem es um Kinder und Beruf geht!? Immer wenn alles gerade rund läuft, kommt einem irgendwas in die Quere – sei es ein defektes Haushaltsgerät, eine Kinderbetreuung, die ausfällt, ein Krankheitsfall in der Familie – tatsächlich ist immer irgendwas! Der Schluss – dazu verrate ich jetzt nichts, außer dass das Ende zwar nicht offen ist, aber sich geradezu für eine Fortsetzung anbietet. Ja, eigentlich schreit dieses Buch regelrecht nach einer Fortsetzung. Und ich würde mich darüber sehr freuen. Fazit: Zwischen Kochtopf, Klassenzimmer und Büro - IRGENDWAS IST DOCH IMMER! Ist eine gelungene Fortsetzung von DAS LEBEN IST KEIN KINDERGEBURTSTAG und mitten aus dem Leben gegriffen, wenn es um Familie und Beruf geht, sei es in Sachen Kinderbetreuung, oder bei der Suche nach einer Arbeitsstelle. Beide Frauen, sowohl Alice als auch Eve, haben sich weiterentwickelt – die eine von der Singlefrau zur Ehefrau und Mutter, die andere von der Dreifachmutter zur selbstbewussten Frau, die den festen Willen hat, nun wieder in ihrem Beruf durchzustarten. Auch wenn es sich um einen humorvollen (Frauen-)Roman handelt, hat er doch das Potential dazu, anderen Frauen Mut zu machen, neue Wege zu beschreiten – wenn nötig auch gegen alle möglichen Widerstände, denn leider werden auch Alice und Eve immer wieder Steine in den Weg gelegt. Von mir erhält dieses Buch eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Irgendwas ist doch immer

    Irgendwas ist doch immer!
    DieBerta

    DieBerta

    22. March 2015 um 17:17

    Irgendwas ist doch immer – Daniela Nagel Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. Januar 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442383684 ISBN-13: 978-3442383689 Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3,4 x 18,8 cm Klappentext: Kind, Karriere, Traummann – die junge Lektorin Alice hat eine klare Vorstellung davon, wie sie das alles hin bekommt. Dumm nur, dass der Chef, eine vernachlässigte Freundin, die Politik und (Schwieger)-Mütter es noch besser wissen! Und der Traummann vor allem mit seinem Job beschäftigt ist. Ein Glück, dass sie Eve an ihrer Seite hat. Eve, bisher Vollzeitmutter von sechsjährigen Drillingen, sucht nach der zündenden Idee, wie es beruflich weiter gehen könnte – und stellt dabei fest, dass sie gar nicht so langweilig und vernünftig ist, wie sie immer dachte. Eins ist klar: Das Leben (mit Kindern) ist wie eine Wundertüte – voller Überraschungen! Hier wird eine sehr amüsante Geschichte über das wahre Leben mit Kindern erzählt. In relativ kurzen Kapiteln (6 – 8 Seiten) erzählen Alice und Eve abwechselt aus ihrem Leben mit ihren Kindern, dem Beruf und allen anderen alltäglichen Vorlieben und Problemen. Wer die Vorgeschichte „Das Leben ist kein Kindergeburtstag“ gelesen hat, weiß, dass sie mittlerweile gute Freundinnen geworden sind und somit die Sichtweise nicht mehr ganz so weit auseinander geht, wie im vorangegangenen Buch. Die Geschichten sind wie im vorherigen Buch wieder sehr amüsant geschrieben und lassen sich schnell lesen. Ein schönes Buch auch für die Zugfahrt oder den Urlaub oder einfach mal so zwischendurch. Für alle Leser von „Das Leben ist kein Kindergeburtstag“ sicher sowieso ein „MUSS“. Sie können das Buch aber auch lesen, wenn sie den ersten Teil noch nicht gelesen haben, dann kaufen sie es eben hinterher ;)

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  • Erst im letzten Drittel so gut das ich mich nicht mehr Ablenken lassen wollte

    Irgendwas ist doch immer!
    Natalie77

    Natalie77

    20. March 2015 um 07:28

    Inhalt: Alice weiß genau was sie von ihrem Leben möchte. Sie möchte Kind, Karriere, Mann und Freundinnen gut unter einem Hut bekommen, dazu soll sie natürlich auch selber nicht auf der Strecke bleiben, aber während Clara, ihre Tochter nicht zu kurz kommt hat sie in allen anderen Bereichen das Gefühl dem Druck von Außen nicht gewachsen zu sein. Verstehen kann sie da Eve, Nachbarin und Freundin hört ihr zu wenn sie Trost braucht und auch wenn es etwas zu feiern gibt, dabei hat diese momentan auch eigene Ideen. Nachdem ihre Drillinge nun in der Schule sind möchte sie arbeiten.... Meine Meinung: Der erste Band hieß Das Leben ist kein Kindergeburtstag und auch hier würde dieser Titel passen. Die beiden Protagonistinnen erzählen hier von ihrem Alltag mit ihren Kindern, Job, Familie und allem was so anfällt. Dabei wird immer wieder gewechselt zwischen Alice und Eve. Am Anfang waren die kurzen Wechsel gewöhnungsbedürftig auch weil es ganz häufig die selbe Szene war nur eben aus der Sicht der anderen weiter geführt. Ganz oft konnte ich mein Familienleben in dem der beiden Frauen wiederfinden und gerade deswegen war es mir stellenweise zu langweilig und eintönig. Eigentlich mag ich es wenn ein Buch realitätsnah ist. Hier hat mir das gewisse Etwas gefehlt was sich abhebt. Auch fehlte mir ein wenig der Witz in dieser Geschichte. Es war einfach zu Ernst. Das mag an den Figuren liegen die teilweise sehr verbissen wirken. Ob es Alice ist die krampfhaft versucht alles unter einen Hut zu bekommen oder Eve, die sich versucht etwas Neues aufzubauen und sich an anderer Stelle verrennt. Beide haben nichts Besonderes an sich, was mich beim Lesen aus meinen Alltag fliehen lässt. Es ist ja gerade das ungewöhnliche, anders handelnde was einen ins Buch "flüchten" lässt, das ist hier kaum möglich und trübte für mich die Lesefreude doch gar sehr. Doch es gibt nicht nur negative Sachen. Toll fand ich wie die Beiden es schaffen ihr Leben zu meistern und aus ihren Wünschen etwas zu machen. Gerade bei Eve fiel das besonders auf. Es könnte als Mut-Mach-Buch gelten für Frauen die sich Entscheiden müssen oder wollen wie ihre Zukunft aussieht. Am Ende war es ein Buch was mich nicht besonders berührt hat und von allem ein bisschen aber doch nicht genug hatte. Es plätschert teilweise so dahin und wird erst im letzten Drittel so interessant das ich mich nur ungern von etwas anderem ablenken ließ.

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  • Ein Wiedersehen mit Alice und Eve

    Irgendwas ist doch immer!
    kampfsenf

    kampfsenf

    17. March 2015 um 13:44

    " Irgendwas ist doch immer" ist der neue Roman von Daniela Nagel. In der Fortsetzung von "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" trifft man die beiden Protagonistinnen mit ihrer Familie wieder. Die Drillinge von Eve sind nun in der Schule und Alice ist mittlerweile auch stolze Mama einer kleinen Tochter. Beide Mütter versuchen, Karriere, Kinder und Mann unter einen Hut zu bekommen. Dabei werden ihnen die typischen Stolpersteine arbeitenden Mütter in den Weg gelegt, aber die beiden versuchen, das Ganze mit Bravour zu meistern. Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen. Die Kapitel sind sehr kurz und immer abwechselnd aus Eves und Alices Sicht geschrieben. Man kann sich sehr gut in die beiden Charaktere hineinversetzen, besonders wenn man selber Kinder hat und die Alltagstücken zu genüge kennt. Das Buch zeigt auf, dass man es auch mit (vielen) Kindern meistern kann, Beruf und Erziehung unter einen Hut zu bekommen und spricht einem eventuell auch Mut zu, einfach mal genau das zu machen, was man möchte. Ich würde mich freuen, wenn es noch einen dritten Teil geben würde, schließlich sind die Kinder noch klein genug, dass hier noch viel Potential vorhanden ist.

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  • Humorvolle Geschichte rund um das Familienleben

    Irgendwas ist doch immer!
    Lienne

    Lienne

    12. March 2015 um 07:33

    Kind, Karriere, Traummann – die junge Lektorin Alice hat eine klare Vorstellung davon, wie sie das alles hinbekommt. Dumm nur, dass der Chef, eine vernachlässigte Freundin, die Politik und (Schwieger)Mütter es noch besser wissen! Und der Traummann vor allem mit seinem Job beschäftigt ist. Ein Glück, dass sie Eve an ihrer Seite hat. Eve, bisher Vollzeitmutter von sechsjährigen Drillingen, sucht noch nach der zündenden Idee, wie es beruflich weitergehen könnte . Eins ist klar: Das Leben (mit Kindern) ist wie eine Wundertüte – voller Überraschungen! Meine Meinung: Daniela Nagel überzeugt mit einem angenehmen und lockeren Schreibstil, der mich so einige Male zum Schmunzeln gebracht hat. Der Inhalt ist sehr realitätsnah, denn es geht mit Sicherheit vielen Müttern ähnlich wie Alice - wie soll man den Spagat zwischen Familie/Kind und dem Job gut bewältigen können, ohne dass eine Sache davon vernachlässigt wird? Die Charaktere sind ebenfalls wie aus der Realität gegriffen mit Ecken und Kanten. Auch wenn ich Alice nicht immer zu 100 Prozent verstehen konnte, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Der Perspektivenwechsel hat mir da sehr gut gefallen, da man die Charaktere so noch besser kennenlernen konnte. Fazit: Ein unterhaltsames Buch, dass ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann!

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  • Irgendwas ist doch immer!

    Irgendwas ist doch immer!
    cLooch

    cLooch

    10. March 2015 um 14:10

    Irgendwas ist doch immer! Von Daniela Nagel erschienen bei blanvalet zum Preis von 8,99 Alice ist Mutter der 2-jährigen Clara. Lektorin und glücklich verheiratet mit dem Assistenzarzt Sebastian. Über ihnen wohnt Eve mit ihren 6-jährigen Drillingen und ihrem Mann Martin. Während Alice sich mit dem Finden eines Kindergartenplatzes und den Kampf um ihren Arbeitsplatz auseinandersetzen muss, steht für Eve der Widereinstieg ins Berufsleben bevor. Alice muss auch noch entscheiden, ob sie für das Leben als Vollzeitmami taugt und in einem Haus in einem Kölner-Vorort leben möchte. Der berufliche Einstieg für Eve erstellt sich auch nicht als einfach, gut das sie sich da mit Costas und dem geheimnisvollen „Runnerboy“ austauschen kann. Der Roman wird aus der Sichtweise der beiden emanzipierten Frauen Alice und Eve erzählt. Auf eine Unterteilung in Kapitel wird verzichtet, was durch den Wechsel der Erzählweise auch unnötig wäre. Das kreativ-gestaltet Cover lässt schon auf eine witzige Geschichte hoffen und der Leser bekommt dieses auch. Die Charaktere sind so realistisch dargestellt, dass man sich immer wieder denkt: „Momentmal sind das meine Freundinnen und ich?“ Szenen, aus der Realität gegriffen, werden so klar und ironisch dargestellt, dass man als Leser mitfiebert, nachdenkt, vergleicht und den Kopf schüttelt. Ein großes Thema ist auch die Freundschaft der beiden Frauen, die den beiden immer wieder das Leben rettet. Und wie wir aus dem Leben wissen, sind Freundschaften das A und O, denn diese Unterstützung ist, neben der der Familie und Ehemanns, Gold wert. Das Lesen des Romans macht wirklich Spaß, denn nicht nur der Schreibstil ist leicht und flüssig, sondern auch die kurzen „Kapitel“ lesen sich auch zwischendurch schnell. Die Situationen, mit denen Eve und Alice zu kämpfen haben zeigen, dass Frauen alles schaffen können. Man muss eben noch etwas riskieren und mutig sein. Ein schwerer Schritt, den die beiden meistern. Die Drillinge von Eve sorgen immer für einen Lacher und die kleine Clara ist zuckersüß. So ruhig hatte sich meine Tochter nicht verhalten. Auch dieser Roman von Daniela Nagel schafft es wieder mich zu begeistern und über eine Fortsetzung der Muttis würde ich mich freuen, denn „Irgendwas ist doch immer!“.

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  • Mit Witz und Humor

    Irgendwas ist doch immer!
    winterdream

    winterdream

    06. March 2015 um 07:42

    Inhalt (Klappentext): Kleine Kinder, große Kinder und noch größere Kindsköpfe – der ganz normale Wahnsinn! Kind, Karriere, Traummann – die junge Lektorin Alice hat eine klare Vorstellung davon, wie sie das alles hinbekommt. Dumm nur, dass der Chef, eine vernachlässigte Freundin, die Politik und (Schwieger)Mütter es noch besser wissen! Und der Traummann vor allem mit seinem Job beschäftigt ist. Ein Glück, dass sie Eve an ihrer Seite hat. Eve, bisher Vollzeitmutter von sechsjährigen Drillingen, sucht noch nach der zündenden Idee, wie es beruflich weitergehen könnte. Eins ist klar: Das Leben (mit Kindern) ist wie eine Wundertüte – voller Überraschungen!   Cover: Das Cover finde ich witzig gestaltet. Es hat mir gut gefallen, auch weil es nicht so eintönig war. Das ist auf jeden Fall ein Buch, welches „Frau“ in einer Buchhandlung sofort in die Hand nimmt, um den Klappentext zu lesen. Nur die rote Flüssigkeit in den Flaschen fand ich ein wenig unpassend dabei.   Mein Fazit: Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Man konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Auch in die Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen. Das Buch ist ein Nachfolgeband von „Das Leben ist kein Kindergeburtstag“. Ich kannte den ersten Band nicht und muss sagen, ich konnte diesen Band aber auch lesen, ohne den ersten zu kennen. Die Autorin hat mit Witz und Humor das Leben von Alice und Eve, zwei Nachbarinnen, geschildert, die auch noch beste Freundinnen sind. Beide sind Mütter, Eve sogar von Drillingen und dass da nicht immer als glatt läuft, kann man sich sicherlich schon denken. Und da musste ich das ein oder andere Mal schon recht schmunzeln. Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass das Buch in viele kleinere Kapitel aufgeteilt war. So hat man auch gerne weitergelesen. Gerne vergebe ich 4 von 5 Punkten.

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  • Alice und Eve lassen sich nicht unterkriegen.

    Irgendwas ist doch immer!
    marielu

    marielu

    26. February 2015 um 16:11

    Ich habe schon den ersten Teil „Das Leben ist kein Kindergeburtstag“ gelesen und freue mich, dass es mit „Irgendwas ist doch immer“ eine Fortsetzung gibt. Alice und Eve sind inzwischen richtig gute Freundinnen geworden. Alice Tochter ist mittlerer weile 1,5 Jahre alt und Alice plant nun wieder halbtags in den Verlag zurück zu kehren, für den sie momentan von zu Hause aus arbeitet. Doch ihr Chef scheint davon gar nicht so begeistert zu sein. Zudem möchte ihr Mann endlich den aufgeschobenen Auslandsaufenthalt wahrmachen. Eve möchte nun auch zurück in die Berufswelt, da ihre Drillinge mittlerer Weile die Schulbank drücken, doch so einfach ist das nicht. Während sie wieder ihr Lauftraining aufnimmt kommt ihr eine Geschäftsidee, doch wie soll sie diese umsetzen? Und dann gibt es da auch noch einen Verehrer. Alice und Eve versuchen neben dem Muttersein sich nicht selbst aufzugeben und ihre Pläne zu verwirklichen, doch irgendwas kommt immer dazwischen. Daniela Nagel lässt uns wieder an dem Leben von Alice und Eve teilhaben, das ihr wunderbar und abwechslungsreich durch ihren Schreibstil gelingt. Durch das wechselnde Erzählen aus der Sicht von Alice und Eve gelangt man gut in deren Gedanken und Gefühlswelt. Ein Buch, das ich ruhigen Gewissens weiter empfehlen kann, da es mich gut unterhalten hat und bei mir an manchen Stellen einen Wiedererkennungseffekt auslöste und auch zum Schmunzeln brachte. Über eine Fortsetzung von Alice und Eves Leben würde ich mich sehr freuen. Denn der Abschluss des Buches hat zwar zu einem Happy-End geführt, doch läuft es wirklich dann so wie geplant? Denn wir wissen ja alle und Daniela Nagel als Mutter von fünf Kindern besonders, „Irgendwas ist doch immer“. J

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  • Humorvoll und kurzweilig

    Irgendwas ist doch immer!
    Mika2003

    Mika2003

    22. February 2015 um 18:37

    Kurzweilig und humorvoll geschrieben, zog mich das Buch von Daniela Nagel von Anfang an in ihren Bann Ihre Geschichte der beiden Familien – mit einer kleinen süßen 2jährigen Tochter und dazu turbulenten 6jährigen Drillingen – ist lebensnah und voller Situationskomik beschrieben, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Und auch wenn der Roman sehr humorvoll geschrieben ist, ist er doch zu gleich auch sehr realistisch. Szenen, die Leserinnen mit kleineren Kindern bekannt vorkommen; Gedanken, die jede Mutter wohl mehr oder weniger oft hat. »Die Sorgen sind echt das stressigste am Muttersein. Dabei ist mir klar, dass neunzig Prozent davon völlig unbegründet sind, aber ich habe nun mal eine blühende Fantasie. (Seite 35)« Die beiden Hauptfiguren Eve und Alice sind herrlich erfrischend, sympathisch und sehr authentisch beschrieben. So meistert die Leserin mit ihnen gern die täglichen Herausforderungen – egal ob groß oder klein – denn der Identifikationsfaktor mit den Figuren ist bei mir als Leserin sehr groß gewesen. Dabei zeigen beide, dass sie zwar Mamas mit Leib und Seele sind, aber nicht allzu viel davon halten, sich selbst aufzugeben. Das ist nicht immer das leichteste Unterfangen, aber sie schaffen es mehr oder weniger gut und sind damit ein gutes Vorbild für andere – wenn man hier von einer Vorbildfunktion sprechen möchte. Ich habe sehr oft über die kleinen Anekdoten und Geschehnisse lachen müssen, habe mich köstlich amüsiert und die Geschichte verschlungen, die eine ganz eigene Dynamik entwickelt hat. Verpackt in kurze, und durch den lockeren und unkomplizierten Schreibstil gut zu lesende Kapitel, gelingt es der Autorin, einen Leseflash zu erzeugen. Die Protagonisten erzählen abwechselnd ihre Geschichte, ihren Tag. Das verleiht der Geschichte die Tiefe, lässt sie leben und das Buch liest sich quasi fast von selbst. Ich hab es nach dem Lesen erfahren, das es quasi ein zweiter Teil ist. Beim Lesen selbst hatte ich nicht das Gefühl, das mir etwas „fehlt“. Also ist das Buch auch ohne Vorkenntnisse sehr gut zu lesen und ich hab nun das „Problem“, dass ich den fehlenden ersten Teil unbedingt noch brauche, denn muss ich lesen. Empfehlen würde ich das Buch all denen, die zum einen einen „Vollblutmama“ sind, aber nicht nur für ihr Kind (ihre Kinder) leben wollen und sich selber nicht so ganz ernst nehmen. Und zum anderen ist das Buch eine Empfehlung für alle, die „Nicht die Bohne“ von Kristina Steffan geliebt haben.

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  • Irgendwas ist doch immer - von Daniela Nagel

    Irgendwas ist doch immer!
    Nele75

    Nele75

    22. February 2015 um 17:53

    "Irgendwas ist doch immer" ist die Fortsetzung des Romans "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von der Autorin Daniela Nagel. Es geht auch hier um das Leben der befreundeten "Nachbarinnen" Eve und Alice, die beide in einem Haus wohnen. Eve ist Mutter von Drillingen und hat manchmal das Gefühl, an allen Fronten gleichzeitig kämpfen zu müssen - denn sowohl ihre Drillinge als auch ihre beruflichen Vorstellungen fordern eine Menge an Geduld und Durchsetzungsvermögen. Und auch bei Alice, die inzwischen gut damit zurechtkommt, von zu Hause aus zu arbeiten und dabei für ihre Tochter Clara da zu sein, stehen Veränderungen an. Denn ihr Mann Sebastian hat das Thema "Arbeiten im Ausland" noch nicht ganz abgehakt und auch ihr Chef im Verlag möchte eigentlich, dass sie zukünftig Vollzeit dort arbeitet. Wie soll es bei Alice in Zukunft weitergehen? Da ich schon den ersten Teil rund um Alice und Eve mit Begeisterung gelesen habe, hatte ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Jetzt nach dem Lesen bin ich enttäuscht *grins*- aber nur deswegen, weil sich auch der zweite Teil viel zu schnell hat lesen lassen und ich nun wieder einige Zeit warten muss, bis ich mehr von Alice, Eve und ihren Familien lesen kann - denn ich hoffe doch sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird - auch zukünftig wird es sicherlich nicht langweilig werden bei Eve und Alice. Der Schreibstil ist wieder so locker und schön zu lesen, dazu noch die kurzen, aus abwechselnder Sicht erzählten Kapitel, die beim Lesen ein schönes Tempo vorgeben - es macht einfach Spass und kaum hat man angefangen, ist man leider schon wieder auf der letzten Seite angekommen. Einzig das Cover ist nicht ganz so mein Geschmack, denn die rote Flüssigkeit in den Babyfläschchen hat mich im ersten Moment eher an einen "Vampirroman" erinnert als an einen schönen, witzigen, gut unterhaltenden Frauenroman - aber hier zählt der Inhalt, und dieser ist auf jeden Fall lesens- und empfehlenswert.

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