Daniela Normann Eine kleine Handvoll Glück: Erzählungen

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Inhaltsangabe zu „Eine kleine Handvoll Glück: Erzählungen“ von Daniela Normann

Über das Buch: Sehnen wir uns nicht alle nach der ganz großen Liebe? Dieses Buch handelt von starken Frauen, die mit bitteren Enttäuschungen, Herzschmerz, Trauer und Verlust umzugehen lernen müssen und dabei das wertvollste Geschenk überhaupt erhalten: Eine zweite Chance! Über den Autor: Daniela Normann, Jahrgang 1974, lebt mit ihrer Familie im schönen Bayern. Sie schreibt seit vielen Jahren als freie Journalistin und Autorin für zahlreiche Frauenzeitschriften Reportagen und Kurzgeschichten.

Manchmal ist weniger mehr.

— JoJansen

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    Eine kleine Handvoll Glück: Erzählungen

    AyuRavenwing

    28. November 2014 um 23:06

    Sieben Kurzgeschichten in denen die Protagonistinnen etwas in ihrem Leben verloren haben, entweder durch den Tod, oder durch einen anderen Verlust. Sie haben Schmerz, Trauer und Verlust zu verarbeiten, wie auch noch einige anderen Dinge und Ängste. Dennoch gibt es Erlebnisse die ihnen dann Hoffnung und Trost spendenden, ihr Leben wieder lebenswert machen. Alle sieben Geschichten sind durch diese Gemeinsamkeiten miteinander verbunden und dennoch unterschiedlich in ihren Protagonistinnen und den Wegen die diese wählen um damit fertig zu werden. "Jennys Wunsch handelt" von einer Mutter, die den Brief ihrer Tochter findet. Diese ist vor fast einem Jahr an einer Krankheit gestorben und den Verlust haben weder Jennys Mutter, noch ihr Vater bisher verarbeitet. In dem Brief möchte Jenny, das ihre Eltern zusammen einen Urlaub machen, so wie sie alle drei schon einmal zu vor, und sich an die gemeinsame Zeit erinnern. Alles was ihre Tochter sich als letztes wünscht, ist das ihre Eltern glücklich sind. Doch können sie das sein, nachdem sie den Mittelpunkt ihres Lebens verloren haben? Nachdem sie angefangen haben sich auseinander zu leben, da sie nicht über ihren Verlust und ihre Gefühle sprechen können? Die zweite Kurzgeschichte "Wenn Träume nach Hause kommen" handelt von Ela lebt die von ihrem Mann geschieden ist. Sie kann es ihrem Exmann nicht verzeihen, das er sie wegen einer anderen sitzen gelassen hat, die jetzt auch noch schwanger ist. Sie ist wütend, das sich ihr Exmann nicht mehr um ihre gemeinsame Tochter kümmert. Für vier Wochen will sie nun mit Svenja nach Südfrankreich fahren um dort einen schönen Urlaub zu genießen, die Tage am Strand zu verbringen. Sie hofft, das diese Zeit Svenja und ihr gut tun werden. Wird sie es schaffen können, die Vergangenheit nach dem Urlaub begraben zu können? Und was hat es mit dem Fremden auf sich, mit dessen Hund sich Svenja anfreundet? "Träume auf Mallorca" ist die dritte Kurzgeschichte und spielt wie der Titel schon verrät auf Mallorca. Die Protagonistinnen Bella und Lisa sind Freundinnen und fliegen nach Mallorca, da Bella für den Herausgeber von AMG Media dort Informationen über einen von der Bildfläche verschwundenen Schauspieler zu finden. Bella ist Journalistin und hat zuvor durch einen Fehler ihren Job, sowie ihr Ansehen verloren. Für sie wäre dies die Chance wieder Fuß zu fassen. Ihre Freundin Lisa begleitet sie, um sie zu unterstützen. Wieso versteckt sich Alexander Küper auf Mallorca? Wird Bella ihren Gefühlen folgen, oder ist ihr der Job wichtiger? In ein kleines "Ein kleines Schlitzohr kommt selten allein" erfährt Linda, die von Beruf Werbetexterin ist, eines Morgens, das ihre Schwester und deren Mann tödlich verunglückt sind. Zurückgelassen sind die beiden Kinder, die Zwillinge Ronja und Lukas. Was wird nun in Zukunft sein, wird Linda sich um die Kinder kümmern? Was ist dann aber mit ihren Job in der Werbeagentur? "Tränen unterm Drachenbaum" vergießt Lena, die 14-jährige Tochter von Marie in der fünften Kurzgeschichte. Sie vermisst ihren Vater, seit der Scheidung läßt er sich weniger bei seiner alten Familie blicken. Für Lena ist dies das schlimmste, da sie ihren Vater vergöttert und Marie kann nicht sehen wie ihre Tochter leidet. Sie hofft, dass ein Urlaub, ein Tapetenwechsel ihr hilft aus dem Schneckenhaus heraus zu kommen. Teneriffa soll die Lösung sein, und so fliegt Marie mit ihrer Tochter Lena und ihrem Sohn Maxi kurzerhand in den Urlaub. Doch dann verschwindet Lena spurlos auf Teneriffa. Was ist passiert? Wird Marie ihre Tochter wieder finden? Und werden sie wieder eine Familie werden, oder zerstört der Urlaub alles? "Zauber der Vergangenheit" handelt von Christina und ihrer Mutter. Christinas Vater ist gestorben, zuvor hat er sieben Jahre lang an Alzheimer gelitten. Seine Frau trauert noch immer um seinen Verlust und kann nicht los lassen, auch Christina vermisst ihren Vater sehr. Um die schrecklichen Erinnerungen der letzten Zeit, als ihr Vater weder sie, noch ihre Mutter Anita wieder erkannte zu mindern hat Christina einen gemeinsamen Urlaub gebucht, im Fichtelgebirge. Dem Ort, den Anita mit wunderschönen Erinnerungen an ihren geliebten Mann verbindet. Werden ihr diese helfen über den Verlust hinweg zu kommen und ihr Leben weiter zu führen mit einem Neuanfang? Die letzte der sieben Geschichten heißt "Tanz mit mir" und die Protagonistin Marie ist dort von ihrem Leben und ihrem schweren Schicksalsschlag geflohen. Sie versucht zu vergessen, das sie ihren geliebten Mann Tom und ihren Sohn Maxi verloren hat. Doch findet sie in Italien eine neue Freundin, sowie auch eine neue Lebensaufgabe. Doch wird ihr das helfen zu vergessen, ihren Verlust zu verarbeiten? Wird sie den Neuanfang wagen? Das Cover ist einfach und schlicht gehalten, doch durch seine fröhliche gelbe Farbe und die dargestellte Sonne, sowie die Silhouette der Frau, die glücklich ihre Hände in die Luft reckt, erweckt es ein harmonisches und fröhliches Gefühl, das sehr gut zum Titel und zum Inhalt passt. gerade durch seine Einfachheit sticht es einem in Auge. Der Titel ist in zwei verschiedenen Schriftarten geschrieben, wodurch das Wort "Glück" geradezu heraussticht. Ein einfaches, passendes und schönes Cover. Die Autorin hat einen emotionalen, flüssigen und bildhaften Schreibstil, wodurch sie es schafft einen zu verzaubern und es sehr einfach wird, die Geschichten schnell zwischen durch zu lesen. Die Charaktere sind realistisch und man kann ihnen ihre Gefühle und Gedanken leicht nachempfinden. Auch wenn das Ende der einzelnen Handlungen nach den ersten Geschichten vorhersehbar wird, so schaffen es dennoch alle einem Trost zu spenden und Hoffnung zu schenken. Auch das ein oder andere Träne löst sich beim Lesen der emotionalen Handlungen, die alle etwas gemeinsam haben, sie machen Hoffnung nach einem Verlust, egal ob ein geliebter Mensch gestorben ist, einen verlassen hat. Das Glück mehr bedeutete, als nur wider einen Partner an seiner Seite zu haben, oder auch die neue Liebe des Lebens zu finden, sondern auch Freundschaft und Verständnis oder sich das Erfreuen an kleinen Dingen im Leben ist auch in den Handlungen etwas versteckt verwoben. Mit einer Mischung aus Romantik, Trost und Dramatik enthält diese Kurzgeschichten-Sammlung sieben kleine Geschichten, die Mut machen. Mut das Leben weiter zu leben nach einem Verlust. Alle diese Geschichten haben ein klares Ende, es ist ein Happy End, das ist nach einer Weile zwar vorhersehbar, dennoch passt es zu dem was die Autorin sich wünscht durch das Buch zu erreichen. Man kann sich die Schicksale der einzelnen Protagonistinnen sehr gut auch in der realen Welt vorstellen, den die Charaktere wirken nicht überzogen, oder flach, sondern wie aus der direkten Nachbarschaft entnommen. Für alle, die gerne zwischendurch etwas wunderbares lesen wollen um ein wenig abzuschalten ist dieses kleine Buch genau das richtige. Auf den 90 Seiten findet man lebendige und mit viel Gefühl geschriebene Geschichten, die einem ans Herz gehen, mit einem romantischen und magischen, aber auch traurigen Touch.

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  • Zuviel des Guten

    Eine kleine Handvoll Glück: Erzählungen

    JoJansen

    08. August 2014 um 08:34

    Ich las die erste Geschichte und fühlte mich verzaubert. Wie schön, wenn die Liebe eines Kindes wieder zusammenführt, was durch Leid getrennt wurde. Eine tröstliche, schöne Geschichte. Dann las ich die anderen Geschichten. Jede einzelne soll Hoffnung machen, denn alle Protagonisten haben eines gemeinsam: Sie haben einen geliebten Menschen verloren. Entweder durch den Tod oder, weil die Liebe des Anderen nicht mehr stark genug war und er ging. Daniela Normanns Geschichten steuern alle auf ein Happy End zu, was eben jenen Trost spenden soll, den bereits die erste Geschichte in sich trägt. ABER: Glück ist mehr, als wieder einen Partner an seiner Seite zu haben. (Auch wenn das ein großes Glück ist!) Mir ist das Muster dieser kleinen Erzählungen zu ähnlich. Denn sie reduzieren Glück auf Mann + Frau und Unglück auf Mann ohne Frau / Frau ohne Mann. Warum muss am Ende immer der "Märchenprinz" auftauchen? Besonders die zweite Geschichte zeigt doch, dass es viel mehr im Leben gibt, was uns glücklich sein lässt. Ela empfindet tiefes Glück, als sie ihrer Tochter am Strand beim Spielen zusieht, den warmen Sand unter ihrem Badetuch spürt. Meiner Meinung nach geht die Autorin in ihrer Suche nach dem verlorenen Glück zu weit. Es muss am Ende ein ganzer Sack voll sein, was der Handvoll die Bedeutung, der einzelnen Geschichte ihren Zauber nimmt. Schade. Meine Bewertung 3*** von 5

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