Daniela Ohms

 4.4 Sterne bei 224 Bewertungen
Autorin von Harpyienblut, Winterhonig und weiteren Büchern.
Daniela Ohms

Lebenslauf von Daniela Ohms

Daniela Ohms wurde 1978 in Rheda-Wiedenbrück (NRW) geboren und wuchs in der ländlichen Gemeinde Borgholzhausen auf. Sie begann schon in ihrer Jugend zu schreiben, veröffentlichte Kurzgeschichten in Literaturzeitungen und gewann 2010 den zweiten Platz des Agatha-Christie-Krimipreises. Ihre wahre Leidenschaft gilt jedoch seit jeher der Urbanfantasy. "Harpyienblut" ist ihr Romandebüt. Im Frühling 2013 startet sie mit einer neuen Fantasyreihe für ältere Kinder/Jugendliche bei Planet Girl/Thienemann. Ihr erster Fantasyroman für Erwachsene erscheint im Januar 2013 unter dem Pseudonym "Daniela Winterfeld" bei Droemer-Knaur. Im April 2013 erscheint mit Insel der Nyx der erste Band einer neuen Reihe. Daniela Ohms lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin-Kreuzberg. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als Lektorin in einer Literaturagentur.

Alle Bücher von Daniela Ohms

Daniela OhmsWinterhonig
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Winterhonig
Winterhonig
 (61)
Erschienen am 01.04.2016
Daniela OhmsHarpyienblut
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Harpyienblut
Harpyienblut
 (71)
Erschienen am 01.03.2012
Daniela OhmsInsel der Nyx - Die Prophezeiung der Götter
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Insel der Nyx - Die Prophezeiung der Götter
Insel der Nyx - Die Prophezeiung der Götter
 (57)
Erschienen am 22.04.2013
Daniela OhmsInsel der Nyx - Die Kinder der Schatten
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Insel der Nyx - Die Kinder der Schatten
Insel der Nyx - Die Kinder der Schatten
 (24)
Erschienen am 13.01.2014
Daniela OhmsWie Treibholz im Sturm
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Wie Treibholz im Sturm
Wie Treibholz im Sturm
 (11)
Erschienen am 03.04.2018
Daniela OhmsInsel der Nyx: Insel der Nyx, Die Prophezeiung der Götter
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Insel der Nyx: Insel der Nyx, Die Prophezeiung der Götter

Interview mit Daniela Ohms

Interview von LovelyBooks mit Daniela Ohms im März 2012

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Das Schreiben hat mich schon begeistert, als ich meine erste Geschichte zu Papier gebracht habe. Etwa mit 14 Jahren bin ich dann dazu übergegangen, den Großteil meiner Freizeit mit dem Schreiben zu verbringen. Seitdem war mein Berufsziel klar und im Erwachsenenalter habe ich dem Schreiben alle anderen Berufsideen untergeordnet. Beim Schreiben fasziniert mich, dass ich dabei nicht mehr an die Realität gebunden bin. Vor allem in der Fantasy sind wenige Grenzen gesetzt. Solange ich es so darstelle, dass es dem Leser glaubwürdig erscheint, kann ich alles zum Leben erwecken, was meine Phantasie hergibt. Ich kann die Welt aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachten und ich liebe es, zusammen mit meinen Figuren ein spannendes Parallelleben zu führen.

2) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich selbst lese gerne düstere Bücher mit spannend dargestellten Emotionen, die man miterleben kann. Vom Genre her gerne Fantasy oder Historienromane. Aber ob ein Buch gut ist oder nicht, hängt meiner Meinung nach nicht nur am Thema sondern vor allem daran, ob die Figuren „lebendig“ und glaubwürdig sind oder nicht. Das jetzt an speziellen Autoren festzumachen, wäre mir zu einseitig. Dadurch, dass ich viel mit anderen Autoren zu tun habe und allzu oft spannende Verlagsprogramme vor der Nase habe, ist meine Wunschliste von ganz allein weit umfangreicher, als meine Lesezeit. Die ist nämlich leider ziemlich eingeschränkt, da ich ohnehin nicht mehr zwischen Arbeits- und Freizeit trenne und fast jede Minute zum Schreiben verbrauche.

3) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Die Ideen kommen von überall her. Es kommt immer wieder vor, das aus ganz kleinen Anstößen eine gute Idee wird, aus einer kleinen Beobachtung oder einer interessanten Bemerkung, die jemand macht. Manchmal habe ich zuerst ein Thema, manchmal eine Figur. Ich habe sogar schon Ideen aus einem interessanten Schauplatz entwickelt. Aber am leichtesten ist es, wenn ich die Figur zuerst habe. In der Fantasy sind die Protagonisten ja meistens spezielle Kreaturen und damit habe ich dann auch schon ein Repertoire an Problemen, die sie mitbringen. Dann suche ich Mitstreiter und Gegner der Figuren, am liebsten sind mir dabei Charaktere die Gutes und Böses in sich vereinen, so dass sich Helfer und Feinde nicht immer gleich erkennen lassen. Für die fehlenden Puzzlestücke recherchiere ich dann viel im Internet. Dort stoße ich in der Regel auf eine Fülle von interessanten Ideen, die sich mit dem verknüpfen lassen, was ich schon habe. Gepaart mit viel Phantasie wird dann meistens etwas Innovatives daraus. Und jetzt fragt mich bitte nicht, woher die Phantasie kommt. Keine Ahnung ;-)

4) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest du, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Ich gehe ziemlich diszipliniert vor und schreibe morgens und mittags, wenn meine Kinder in der Schule und im Kindergarten sind, und abends, wenn sie schlafen. Das muss ich auch, sonst würde ich einen Roman gar nicht innerhalb der Fristen fertig bekommen. Natürlich ist es schön, wenn mich die Muse küsst, dann geht es schneller. Aber das ist vor allem dann wichtig, wenn ich gerade ein Exposé entwickele. Ich strukturiere die Geschichte immer zuerst von vorne bis hinten. Dazu schreibe ein Treatment, wo ich in 50 bis 70 Seiten schon einmal alle Handlungsstränge in die richtige Reihenfolge bringe und auch die Szenen bereits entwickele. Wenn man das sorgfältig gemacht hat, geht das „Ausschreiben“ hinterher vergleichsweise schnell und ich muss dann auch nicht mehr auf den Musenkuss warten, weil ich ja immer schon weiß, was als nächstes passieren soll.

5) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich wünsche mir, dass sich viele Leser für meine Bücher finden und dass sie meine Figuren und Geschichten genauso gerne mögen wie ich. Für meine Arbeit wünsche ich mir im Grunde, dass es so weitergeht, wie es jetzt begonnen hat, dass meine Verlage weiterhin gerne mit mir zusammenarbeiten und noch viele schöne Bücher entstehen. Nebenbei (wenn ich mal einer Zauberfee begegnen sollte) hätte ich gerne noch ein bisschen Extra-Zeit zum Schreiben, denn so wie es aussieht, habe ich in den nächsten Jahren sehr viel zu tun.

6) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Ich dachte immer, dass ich dann total euphorisch sein müsste. Aber so ist es nicht. Es zeichnet sich ja vorher schon ab: Das erste Buch, das ich verkauft habe (welches jetzt das zweite ist, was veröffentlicht wird), habe ich schon zusammen mit einer Lektorin vom Knaur-Verlag entwickelt und alle waren immer sehr begeistert. Ich habe das Buch also mit sehr viel Euphorie geschrieben, immer mit dem Hintergedanken, dass es schon mit dem Teufel zugehen müsste, wenn daraus nichts wird. Als ich dann irgendwann den Vertrag in den Händen hatte, war ich vor allem erleichtert. Das war auch das vorherrschende Gefühl, als ich für „Harpyienblut“ die Zusage bekommen habe. Als Autor lernt man es mit der Zeit, die Emotionen bei Bewerbungen möglichst flach zu halten. Entsprechend wird es dann am Ende nicht der Luftsprung, sondern ein ziemlich schwerer Stein, der vom Herzen fällt.

Neue Rezensionen zu Daniela Ohms

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-sabine-s avatar

Rezension zu "Wie Treibholz im Sturm" von Daniela Ohms

Wie Treibholz im Sturm
-sabine-vor 4 Monaten

Das neue Buch von Daniela Ohms war anders und hatte nicht so einen starken Sog auf mich wie "Winterhonig", trotzdem aber war die Geschichte eindringlich, dicht erzählt und voller Atmosphäre.

Der Klappentext könnte einen denken lassen, es handelt sich um eine rührige Liebesgeschichte im Nachkriegsdeutschland, doch ich habe das ganz anders empfunden. Ja – es gibt auch eine Liebesgeschichte, aber vielmehr steht für mich die Frage der Schuld im Mittelpunkt. Wer hat Schuld am ganzen Kriegsgeschehen, am Leid, das gerade an der Front unbeschreiblich ist, in den Lazaretten, aber auch bei den Hinterbliebenen, die in Schutt und Asche um ihr Leben kämpfen, Hungersnöte und Kälte zu überstehen versuchen; ist mal als Mitläufer nicht auch schuldig oder kann man sich darauf zurückziehen, nur Befehlen gefolgt zu sein; jeder geht anders mit seinem Erlebten um, den einen zerfrisst die Schuld, andere überspielen sie mit bitteren Scherzen, wieder andere schweigen sich aus und versuchen zu vergessen.

Neben Hannah, die nach Schleswig-Holstein auf einen Gutshof evakuiert wurde, nachdem sie ihre ganze Familie verloren hat, stehen im Mittelpunkt noch drei Soldaten, mit denen sie sich eine kleine Dachkammer teilt. Nach anfänglichem Misstrauen und Unsicherheit, entwickelt sich zwischen den ungleichen Menschen langsam so etwas wie Freundschaft, bis sie alle von ihren unterschiedlichen Vergangenheiten eingeholt werden.

Die Geschichte ist sehr ruhig und obwohl es doch viel Schreckliches zu berichten gibt, bleibt die Erzählung leise, dafür aber umso eindringlicher. Sie gibt erschreckende Einblicke in die Nachkriegszeit, was die überlebende Bevölkerung durchmachen musste, wie sie um ihr Überleben hart kämpften. Nur langsam hat sich eine subtile Spannung aufgebaut, und ich muss gestehen, dass mir gerade die erste Hälfte des Buches doch ein wenig zu ruhig war. Dabei sind die Charaktere wirklich großartig gezeichnet – sehr differenziert und fernab jeglicher Klischees, mit Ecken und Kanten, so dass sie sehr authentisch wirkten.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, hauptsächlich steht dabei Hannah im Mittelpunkt. Es gibt aber immer wieder auch Abschnitte, in denen in die Vergangenheit geblickt wird, was einzelne Soldaten im Krieg an der Front erlebt haben; außerdem gibt es Tagebucheinträge, die das Geschehen nochmal aus einer anderen Sicht erzählen. So erhält man als Leser nach und nach ein umfassendes Bild – doch trotz des umfassendes Blicks auf die Dinge steht es mir nicht zu, ein Verhalten zu bewerten oder gar ein „Urteil“ zu fällen.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, sehr dicht und voller Atmosphäre. An manchen Stellen war mir die Erzählweise ein wenig zu langatmig, trotzdem waren die Beschreibungen fantastisch und authentisch und vor meinen Augen sind viele Bilder entstanden – jetzt habe ich ein sehr konkretes Bild vom Nachkriegsdeutschland vor Augen.

Im Nachwort geht die Autorin auf die Idee zu diesem Roman ein – und interessant finde ich die Parallele zu den aktuellen Flüchtlingsproblemen. Insgesamt ist auch dieses Buch wieder sehr gelungen, auch wenn es mir trotz aller Eindringlichkeit und Atmosphäre an manchen Stellen zu ruhig und langatmig war. Ich gebe 4 von 5 Sternen und empfehle es allen, die sich für diesen Zeitabschnitt Deutschlands interessieren.

Mein Fazit
Eine eindringlich und dicht erzählte Geschichte, die ein sehr gutes Bild des Nachkriegsdeutschlands zeichnet; dabei steht die Liebesgeschichte gar nicht so sehr im Vordergrund, vielmehr die Schuldfrage der Soldaten, aber auch die der Hinterbliebenen. Nachdem mir die erste Hälfte ein wenig zu ruhig war, baut sich in der zweiten dann eine subtile Spannung auf – und ab da habe ich mich auch angekommen im Buch gefühlt. Ich gebe 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch auf jeden Fall an Interessierte weiter.

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Inge78s avatar

Rezension zu "Wie Treibholz im Sturm" von Daniela Ohms

Viel mehr als eine Liebesgeschichte ...
Inge78vor 5 Monaten

​Viel mehr als eine Liebesgeschichte ...


... erwartet uns in diesem Roman von Daniela Ohms. Cover und Kurzbeschreibung lassen eher eine dramatische Liebesgeschichte vermuten aber seit dem grandiosen Roman "Winterhonig" weiß ich , dass Daniela Ohms die Gabe hat,  ihre Leser in einen Strudel hineinzuziehen und einen die Geschichte nicht mehr los lässt. So auch hier, wo wir uns auch als Leser "Wie Treibholz im Sturm" beim Lesen fast verlieren.

Wir begleiten Hannah die in einer Bombennacht ihre Familie und ihr Heim verliert und mit zahllosen anderen Flüchtlingen ums Überleben kämpft. Sie findet ein vorübergehendes Unterkommen in einem Gutshof in Schleswig-Holstein und muss dort  auch nach Kriegsende ums Überleben kämpfen denn Hunger und Kälte setzen den Überlebenden schwer zu.  Hannah schreibt Tagebuch und dadurch erhalten wir Einblick in ihre Jugend und müssen miterleben wie die Nazis immer mehr erstarken. Auch die Trauer über den Verlust ihrer Familie schreibt sie sich vom Herzen. Und nicht nur Hannahs Erinnerungen dürfen wir lesen sondern auch die Kriegserinnerungen eines weiteren Flüchtlings sind Teil des Buches. Der Fuchs hat schlimme Gräueltaten erlebt und überlebt, seine Seele/sein Geist haben dabei aber Schaden genommen. Kann Hannah ihm helfen seine Erinnerungen zu verarbeiten? Ist sie stark genug seine schlimmsten Handlungen zu verstehen und zu verzeihen?

Die Geschichte dreht sich um die große Frage der "Schuld". Wie viel Mitschuld trägt ein Soldat der Befehle ausführt? Wie kann man menschlich bleiben im Krieg? Wie kann man in ein normales Leben zurück kehren nach diesen Kriegserlebnissen?

Nach und nach breitet Daniela Ohms die Schrecken des Krieges vor uns aus, schonungslos und offen werden viele Gräueltaten angesprochen. Wut, Trauer, Fassungslosigkeit machen sich breit beim Lesen.

Und auch die Situation der Überlebenden nach Kriegsende wird erschreckend realistisch dargestellt. Hunger und Kälte bedrohen die Flüchtlinge und auch die Menschen die vor Ort leben haben kaum genug zum Überleben, geschweige denn zum Teilen. Wie also solle die "Fremden" versorgt werden? Und gerade das Thema "Flüchtlinge" und "Fremdenhass" macht das Buch auch so brandaktuell.

Der Autorin gelingt es immer wieder Hoffnungsschimmer im Buch aufblitzen zu lassen. Viele wunderbare Charaktere, allen voran Hannah, zeigen Stärke und Mut und wir erleben mit ihnen auch immer wieder schöne Momente, die Licht bringen in diese düsteren Zeiten. Und ja, auch für Liebe ist Platz im Buch. Und ist es nicht nur eine Liebesgeschichte die wir erleben dürfen und nicht jede der Liebesgeschichten endet glücklich.


Das Buch hat mich tief bewegt und mich mitgenommen auf eine Achterbahn der Gefühle. Ich konnte es ab einem bestimmten Zeitpunkt quasi nicht mehr aus der Hand legen. Und auch wenn es sicherlich keine leichte Lektüre ist es trotzdem ein wunderbares Buch voller wunderschöner Sätze und vielen Emotionen.

Absolute Kauf - und Leseempfehlung.

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SigiLovesBookss avatar

Rezension zu "Wie Treibholz im Sturm" von Daniela Ohms

Wie Treibholz im Sturm
SigiLovesBooksvor 5 Monaten

Nach dem ersten Roman der Autorin Daniela Ohms (Winterhonig) war ich sehr gespannt auf diesen Roman - und wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil: Ein intensiveres Leseerlebnis, das den Leser in die Kriegs- und Nachkriegsjahre zurückkatapultiert und anhand des Kennenlernens zahlreicher Personen, die den Roman bevölkern; hauptsächlich jedoch den beiden Hauptprotagonisten Hannah und den stummen Soldaten, der aus dem Krieg zurückkehrt und zufällig mit ihr und zwei weiteren Kriegsheimkehrern die Dachstube eines Gutshofs in Schleswig-Holstein teilt, bis zur letzten Seite nicht loslässt, hatte ich selten. Besonders auffallend war für mich, dass auch die "Nebenfiguren" wie Egon, Freddie - aber auch Herr von Kobelenz sehr gut angelegt waren und die Autoren auch diesen sehr viel Leben 'einhauchte'.


Der Roman beginnt in Hamburg, 1943 und man erlebt quasi mit, wie Hannah Riedel, Apothekertochter, verheiratet, ein Kind (4) nur durch Glück einen Fliegerangriff im Grindelviertel überlebt - jedoch an diesem Tag ihre gesamte Familie verliert...
Traumatisiert wird sie aus Hamburg evakuiert und findet, wie so viele Flüchtlinge, eine vorläufige Bleibe auf einem Gutshof in Schleswig-Holstein. Dort teilt sie sich kurz darauf eine fast nicht beheizbare Dachkammer mit drei Soldaten, von denen einer kein Wort spricht und von den Freunden "Fuchs" genannt wird, da er rotes Haar hat. Von diesem stummen - oder sollte man besser sagen, verstummten Menschen, der Schreckliches im Krieg durchmachen musste, fühlt sich Hannah unweigerlich angezogen und möchte ihm helfen, verliebt sich trotz dessen Stummheit in ihn...

Die zweite wichtigste Hauptfigur im Roman ist dieser "Fuchs", der knapp 18jährig, aus Ostpreußen stammend, den Zug mit hunderten anderer Soldaten besteigen muss und unterwegs bereits ahnt, was auf ihn zukommen wird. Er freundet sich mit einem älteren Kameraden an, da dieser ihn an seinen kleinen Bruder erinnert und wird gemeinsam mit Glaubitza einem Bataillon zugeteilt, das in Russland hinter der Frontlinie Partisanen bekämpfen sollen.... Es ist schier unglaublich, wie intensiv die Gefühle des kaum dem Kindesalter entwachsenen Fuchs von der Autorin dargestellt werden; seinen inneren Zwiespalt, seine erlebten Schrecken und sein unbeugsamer Überlebenswille:
Die Lektüre der Kriegsszenen, die Daniela Ohms nicht ausspart, sind ein Kernthema des Romans und umkreist die Themen Schuld - und Sühne; Verantwortung und Menschlichkeit, die in Zeiten des zweiten Weltkrieges - währenddessen und auch hinterher - quasi ausser Kraft gesetzt werden und viele Männer traumatisierten, nicht wenige zeitlebens, da eine Unterstützung in psychologischem Sinne, wie es heute der Fall ist, nicht gegeben war. Es geht aber auch um Freundschaft, ja um Liebe in Kriegs- und Nachkriegszeiten; um das schwierige Weiterleben, um Vertriebene und Flüchtlinge, die einander noch teils Jahrzehnte suchen sollten, da ganze Familien ausgelöscht - oder in Flüchtlingstrecks auseinandergerissen wurden.....

Die Konsequenzen von Traumata, Flucht und Vertreibung, besonders hier der früheren Gebiete Deutschlands wie Ostpreußen, Schlesien, Masuren z.B. greift die Autorin nicht nur auf, sondern beleuchtet sie in aller literarisch zur Verfügung stehenden Schärfe. Auch die "Wolfskinder" sind ein Thema und auch die Verfolgung und Ermordung der Juden - hier in Form von Klara, der besten Freundin Hannahs in der Zeit ihrer Kindheit, die aus einer jüdischen Familie stammte...

Ich hatte das Glück, mich in einer autorenbegleiteten Leserunde mit anderen LeserInnen austauschen zu können und mir ging es wie einigen anderen: Der Roman ist keine leichte Kost und der Stil von Daniela Ohms sowie der Verlauf der Handlungsstränge im Roman, die sich zeitlich von 1943 bis etwa 1949 erstrecken; von Hamburg über Weißrussland, Ostpreußen bis nach Schleswig-Holstein verortet sind, zeigen anhand der großen Authentizität von sowohl Hannah als auch dem Fuchs deutlich auf, welche Spuren und seelischen Verletzungen ein Krieg stets bei Menschen hinterlässt.
Dies kann und konnte in manchen Menschen solche irreparablen Schäden an der Seele verursachen, dass es kaum möglich war, wieder ein normales Leben führen zu können, die Wiese des Friedens wieder mit von Blut besudelten Stiefeln betreten zu können, wie es so treffend im Roman formuliert wurde. Auch lädt der Roman dazu ein, betreffende Themen wie Flucht, Vertreibung, Wolfskinder etc. durch eigene Recherchen noch zu vertiefen.

Fazit:

Daniela Ohms ist es unglaublich gut gelungen, eine Geschichte aus sehr dunklen Zeiten des 2. Weltkrieges zu erzählen, bei der man als Leser nahe an den sehr authentisch dargestellten Figuren "dran" ist; mit ihnen leidet, mitfiebert, sich freut, entsetzt ist und Hoffnung hat: Eine solche Intensivität, aber auch einen Roman, der mich emotional sehr mitgenommen hat und der mich mitunter an die Grenzen meiner Belastbarkeit beim Lesen brachte, habe ich sehr selten gelesen und möchte ihn dennoch absolut weiterempfehlen: Sehr gut recherchiert, exemplarisch für so viele Menschen, denen großes Leid zugefügt wurde durch den 2. Weltkrieg, die alles hinter sich lassen mussten und als Flüchtlinge geduldet wurden, schlägt die Autorin in ihrem Nachwort noch einen Bogen in die heutige Zeit, in denen erstmals die Zahlen von Flüchtlingen vergleichbar sind mit denen nach dem 2. Weltkrieg: Somit ist es für mich auch ein Plädoyer für Menschlichkeit und Frieden, der in allen Zeiten oftmals brüchig war: Es gilt, ihn zu erhalten, gerade in unserer Zeit!
Von mir erhält der Roman die volle Punktezahl, 5* und 100° auf der Histo-Couch sowie eine absolute Leseempfehlung!

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Gespräche aus der Community

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Stell Dir vor, es ist Krieg, stell Dir vor, es gibt Menschen, denen das Menschsein abgesprochen wird. Stell Dir vor, Du verliebst Dich – in jemanden, dessen Liebe verboten ist.

Stell Dir vor, es ist 1940.

Mathilda liebt Karl schon lange, eigentlich schon, seitdem sie ein Kind war und er im Alter von 14 als Knecht auf das Nachbargestüt kam. Sie liebt ihn, weil er als einziger immer für sie da war – für das kleine verlorene Mädchen, das jüngste von zehn Bauernkindern, um das sich kaum noch jemand gekümmert hat, seitdem ihre Mutter gestorben ist.

Mathilda war neun, als Karl in ihr Dorf kam – und sie ist 14 und über beide Ohren in ihn verliebt, als er spurlos verschwindet. Zwei Jahre später, 1940, schreibt er ihr einen Brief aus dem besetzten Frankreich. Karl ist nicht „abgeholt“ worden, wie sie es befürchtet hat. Er ist Soldat in der Kavallerie. Als solcher muss er kämpfen, schießen und töten, ausgerechnet für die Deutschen. Doch es ist seine einzige Chance. Nur in der Wehrmacht kann er überleben. Denn niemand darf erfahren, wer er wirklich ist. Nicht einmal Mathilda.

Karl weiß, dass er sie nicht lieben sollte, dass er Mathilda mit jedem Brief und mit jeder Begegnung in größere Gefahr bringt. Sein Versteckspiel ist ein Spiel auf Zeit. Doch Mathilda ist seine einzige Hoffnung und sein letzter Sinn – in einem Leben, das verloren scheint …

Und das schreibt der Verlag in der Vorschau:

„Winterhonig“ erzählt von einer lebensgefährlichen LIEBE in einer archaischen, grausamen Welt, die noch gar nicht so lang Geschichte ist. INSPIRIERT von den Erlebnissen ihrer eigenen Großmutter, lässt uns Daniela Ohms die Zeit des Zweiten Weltkriegs aus Sicht der Landbevölkerung erleben: Das harte, entbehrungsreiche LEBEN, das Mathilda als zehntes Kind eines Bauern führt; die Anstrengungen, die der junge Karl unternimmt, um seine ABSTAMMUNG vor den Nazis geheim zu halten; die Liebe der beiden, die nicht sein darf, bringt sie Mathilda doch in große GEFAHR; die Schrecken des Krieges, der drohende Tod durch Bomben oder Verrat.


Liebe Leser,

ich lade euch alle herzlich ein, in der Leserunde zu meinem neuen Buch „Winterhonig“ mitzulesen. Ich war jetzt einfach mal so frei, zuerst ein bisschen was über das Buch zu erzählen ;-) Wer sich davon angesprochen fühlt, darf sich gerne bis zum 21. April für eines von 15 Rezensionsexemplaren bewerben. Einen Tag später am 22. April gebe ich dann die Gewinner bekannt.

Für alle, die sich bewerben möchten, kommt hier nun eine „kleine Aufgabenstellung“:

Lest die Leseprobe auf Amazon und beantwortet folgende Fragen:


1. Welchen ersten Eindruck habt ihr von Mathilda und Karl? Könnt ihr schon etwas über die Charaktere der beiden sagen? Mögt ihr sie? Machen sie euch neugierig?


2. Was erhofft/wünscht ihr euch von dem Buch?


3. Wie oben schon erwähnt wird, habe ich in dem Buch u.a. auch die Erinnerungen meiner Großmutter verarbeitet. Haben eure (Groß)eltern/(Groß)Tanten/(Groß)Onkel etc. euch auch etwas über den 2. Weltkrieg erzählt? Wenn ja, gibt es die ein oder andere „Anekdote“, die euch besonders berührt oder erschreckt hat? Oder seid ihr in einer Familie aufgewachsen, in der es üblich war, über „damals“ zu schweigen?

So, hehe, wenn ich mir meine Fragen so anschaue, klingt das ja schon fast nach einer kleinen Deutscharbeit. Aber ihr schafft das ;-)

Ich für meinen Teil freue mich jedenfalls auf eure Bewerbung!

Herzliche Grüße

Daniela Ohms

Zum Stöbern: www.daniela-ohms.de



Über die Autorin

DANIELA OHMS, geboren 1978, studierte Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Für ihren Roman WINTERHONIG hat Ohms sich durch die Erinnerungen ihrer Großmutter, Jahrgang 1924, inspirieren lassen, die im Paderborner Land als jüngstes Kind einer elfköpfigen Bauernfamilie aufwuchs und in ihrer Jugend die Wirren und Nöte des Zweiten Weltkrieges erlebte.
Nach einigen Veröffentlichungen im Jugendbuchbereich ist Winterhonig Ohms' erster Roman für Erwachsene. Neben dem Schreiben ist die Autorin in einer Literaturagentur tätig und wohnt mit ihrer Familie in Berlin.
Cäcilia Oele (geb. Aring), ihre Oma, ist inzwischen 92 Jahre alt und lebt in Rheda-Wiedenbrück. Dort hat sie im Jahr 2006 einen Schreibwettbewerb der Lokalzeitung "Die Glocke" gewonnen.



Natürlich gelten die üblichen Lovelybooksregeln:

Wer ein Exemplar gewinnt, verpflichtet sich dazu, es innerhalb der nächsten 4 Wochen nach Erhalt zu lesen, sich aktiv in der Leserunde zu beteiligen und das Buch anschließend zu rezensieren. Mindestens hier bei Lovelybooks, gerne aber auch noch woanders.

Um euch zu bewerben, solltet ihr schon mindestens eine aussagekräftige Rezension hier auf Lovelybooks veröffentlicht haben.

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Letzter Beitrag von  Aydavor 2 Jahren
Zur Leserunde
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!!!Als besonderes Extra dürft ihr dem Cover-Illustrator Helge Vogt bis Freitag den 4. April eure neugierigen Fragen stellen!!!

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch endlich zur Leserunde von „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“ einladen, dem 2. Band meiner Jugendbuchtrilogie zur griechischen Mythologie.

Das Buch ist zwar schon seit Januar auf dem Markt und damit nicht mehr so ganz brandneu, aber jetzt habe ich mir endlich ein wenig Zeit freigeschaufelt, damit ich mich auch richtig um eine Leserunde kümmern kann ;-)

Planet Girl hat mir für die Leserunde 10 Exemplare von „Die Kinder der Schatten“ zur Verfügung gestellt.

Und für diejenigen, die den ersten Teil noch nicht kennen, gibt es zusätzlich 5 Exemplare von dem ersten Teil „Die Prophezeiung der Götter“ zu gewinnen. :D

Ich werde also 5 Leser auslosen, die den ersten Teil bereits kennen und 5 Leser, für die meine „Insel der Nyx“ noch komplett neu ist.

Außerdem gibt es in dieser Leserunde noch ein ganz besonderes Extra: Bis nächsten Freitag (4. April) wird Illustrator und Comiczeichner Helge Vogt eure neugierigen Fragen beantworten - vorausgesetzt ihr stellt sie.

Ihr wisst doch, wer Helge ist, oder? - Na ja, wenn nicht, dann kennt ihr zumindest seine Cover: von Percy Jackson, den Kane Chroniken bis hin zu den drei ???. Und irgendwo dazwischen auch meine Nyx-Bücher ;-) Oder habt ihr vielleicht schon von Helges Comicserie Alisik gehört?

Aber jetzt zurück zur "Insel der Nyx" ;-)

Damit ihr einen Eindruck bekommt, worum es eigentlich geht, zeige ich euch hier noch die Klappentexte für die beiden Bände:

Band 1: „Insel der Nyx – Die Prophezeiung der Götter“

Eleni ahnt nicht, dass sie das Blut zweier verfeindeter Götter in sich vereint: Sie ist Zeus' Enkelin und eine Nachfahrin der Nyx, der Göttin der Nacht. Schon bei ihrer Ankunft auf der Insel Kreta verspürt sie eine merkwürdige innere Unruhe, die sie kaum noch schlafen lässt. Als eines Nachts ein tosender Sturm über die griechische Insel fegt, erwachen in Eleni ungeahnte Kräfte, und sie rettet sogar ein Mädchen aus den Fluten. Am nächsten Morgen taucht wie aus dem Nichts am Horizont eine mysteriöse Insel auf, die nur die beiden Mädchen sehen können. Doch von ihr scheint eine große Gefahr auszugehen: Schattenwesen und gefährliche Wassernixen versuchen, Eleni und Philine in ihre Gewalt zu bringen und der Göttin der Nacht zu übergeben. Denn Eleni ist das Mädchen aus der Prophezeiung der Nyx ...


Band 2: „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“

Die geheimnisvolle Insel im Meer scheint hinter Nebelschwaden verschwunden zu sein, seit Eleni ihre Freundin Philine aus den Fängen der Nixen gerettet hat. Doch die Ruhe trügt. Eleni quälen wieder schlimme Albträume und merkwürdige Dinge ereignen sich: Die sonst so zahmen Delfine wirken seltsam aggressiv und bösartig. Als immer mehr Kinder von den Delfinen verschleppt werden, steht für Eleni und ihre Freundin fest: Sie müssen zurück auf die mysteriöse Insel, um die Kinder vor der Nyx zu schützen ...


Das Buch ist vor allem für Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren konzipiert. Aber wie mir die bisherigen Reaktionen gezeigt haben, gibt es auch viele erwachsene Leser, denen das Buch gefällt. Wie schon bei der Leserunde zu Teil 1 würde ich mich wieder freuen, wenn sich ein paar Mädchen im passenden Alter finden. Oder vielleicht auch Eltern, Großeltern oder Tanten, die zusammen mit ihren Kindern, Enkeln oder Nichten lesen möchten?

Aber das ist keine Bedingung. Erwachsene sind genauso herzlich eingeladen.


Wenn ihr euch für Teil 1 UND Teil 2 bewerben wollt ...

… habe ich folgende Fragen an euch:

1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr eventuell Kinder, mit denen ihr gemeinsam lesen würdet? Falls ihr erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher?

2. Was an dem Buch spricht euch an? Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie?

3. Lest euch die Leseprobe auf meiner Webseite durch und schreibt mir, ob sie euch neugierig macht, was euch daran gefällt und was ihr euch von der Geschichte erhofft.

http://daniela-ohms.de/wp-content/uploads/2013/04/Ohms_InselDerNyx1_Leseprobe.pdf

Bei manchen Browsern, zum Beispiel bei Firefox wird das PDF nicht richtig angezeigt. Also falls in eurem PDF die Umlaute fehlen sollten und die Formatierung komisch aussieht, dann solltet ihr das PDF auf eurer Festplatte speichern und mit einem anderen PDF-Leseprogramm öffen, zum Beispiel mit dem Adobe-Reader.

4. Und last but not least: Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch für beide Teile bewerbt :D


Wenn ihr euch ausschließlich für Teil 2 bewerben wollt …

… dann sind diese Fragen für euch:

1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr den ersten Band evtl. gemeinsam mit einem Kind/Jugendlichen gelesen oder hättet ihr Lust darauf, das noch nachträglich zu tun? Falls ihr schon erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher?

2. Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie? Wie seid ihr darauf gekommen, Teil 1 zu lesen?

3. Wie hat euch Teil 1 gefallen, welches sind eure Lieblingsfiguren und was erwartet ihr vom 2. Teil?

4. Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch nur für Teil 2 bewerbt ;-)


Sonderfall: Falls jemand unter euch sein sollte, der Teil 1 zwar schon besitzt, aber noch nicht gelesen hat, dann ersetzt bitte Frage Nummer 3 durch diese:

3b. Warum habt ihr euch den 1. Teil von „Insel der Nyx“ gekauft? Was daran spricht euch an und was erwartet ihr von dem Buch?


Hier noch ein bisschen was über mich:

Ich bin 1978 in NRW geboren und dort auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich schreibe schon seit meiner Jugend und war mir seitdem auch immer 100%ig sicher, dass die Schriftstellerei mein Berufsziel ist. Zwischendrin habe ich verschiedene Sachen studiert, unter anderem Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Letztendlich habe ich mich dann aber neben meiner Familie mehr und mehr auf das Schreiben konzentriert.

Vor etwa 11 Jahren bin ich vom Land in die Stadt gezogen und wohne jetzt mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern mitten im wuseligen Berlin-Kreuzberg.

Bislang veröffentliche ich Bücher unter zwei Namen: „Daniela Ohms“ gilt für meine Jugendbuchprojekte und „Daniela Winterfeld“ ist mein Pseudonym für meine Erwachsenenbücher bei Knaur. Insgesamt ist „Die Kinder der Schatten“ jetzt mein 4. Buch. Die anderen hänge ich euch einfach mal an diesen Beitrag.

Und wer noch mehr über mich wissen möchte, darf sich gerne auf meiner Webseite umschauen: www.daniela-ohms.de


So, wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, bei der Leserunde mitzumachen, könnt ihr euch bis nächste Woche Donnerstag den 3. April um 24 Uhr bewerben.


Natürlich gilt wie immer:

Wer sich für die Leserunde bewirbt und ein Buch (ggf. auch zwei) gewinnt, verpflichtet sich damit, aktiv an der Leserunde teilzunehmen, sich mit Kommentaren an den Diskussionen in den einzelnen Leseabschnitten zu beteiligen und anschließend eine Rezension zu posten – mindestens hier auf LB, aber gerne auch auf anderen Plattformen wie Amazon oder eurem eigenen Blog.


Für alle, die vorab noch den 1. Teil lesen müssen/möchten:

Also insbesondere die Gewinner des 1. Teils, aber auch für alle, die unabhängig von einem Gewinn noch gerne mitmachen möchten: Für euch würde ich jetzt einfach mal die Leserunde vom letzten Jahr reaktivieren:

Die aktive Teilnahme an der Leserunde zum ersten Teil ist freiwillig – ich würde mich über eure Rückmeldungen jedoch sehr freuen.

http://www.lovelybooks.de/autor/Daniela-Ohms/Insel-der-Nyx-Die-Prophezeiung-der-G%C3%B6tter-1012859745-w/leserunde/1039677238/


Falls ihr bereits ein eigenes Buch besitzt oder es euch kaufen möchtet, dürft ihr natürlich auch gerne hier mitlesen ;-)


Ich freue mich auf Euch!

Daniela Ohms

Tintenmeers avatar
Letzter Beitrag von  Tintenmeervor 4 Jahren
Zur Leserunde
Daniela_Ohmss avatar
Hallo ihr Lieben,

endlich ist es soweit. Meine neue Fantasyreihe für jüngere Leser ist in den Buchläden angekommen. Um die Erscheinung von „Insel der Nyx – Die Prophezeiung der Götter“ ein wenig zu feiern, möchte ich euch gerne zu einer Leserunde einladen :-) Zu diesem Anlass hat mir Planet Girl 10 Exemplare des Buches zur Verfügung gestellt, die ich gerne an euch verlosen würde.

Darum geht es in dem Buch:

Eleni ahnt nicht, dass sie das Blut zweier verfeindeter Götter in sich vereint: Sie ist Zeus' Enkelin und eine Nachfahrin der Nyx, der Göttin der Nacht. Schon bei ihrer Ankunft auf der Insel Kreta verspürt sie eine merkwürdige innere Unruhe, die sie kaum noch schlafen lässt. Als eines Nachts ein tosender Sturm über die griechische Insel fegt, erwachen in Eleni ungeahnte Kräfte, und sie rettet sogar ein Mädchen aus den Fluten. Am nächsten Morgen taucht wie aus dem Nichts am Horizont eine mysteriöse Insel auf, die nur die beiden Mädchen sehen können. Doch von ihr scheint eine große Gefahr auszugehen: Schattenwesen und gefährliche Wassernixen versuchen, Eleni und Philine in ihre Gewalt zu bringen und der Göttin der Nacht zu übergeben. Denn Eleni ist das Mädchen aus der Prophezeiung der Nyx ...

Das Buch ist vor allem für Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren konzipiert. Deshalb würde ich mich freuen, wenn sich für die Leserunde ein paar Mädchen im passenden Alter finden. Oder vielleicht auch Eltern, Großeltern oder Tanten, die zusammen mit ihren Kindern, Enkeln oder Nichten lesen möchten?

Natürlich sind auch Jungen willkommen, aber ich muss euch warnen: Ihr solltet euch schon ein klitzekleines bisschen für Delfine, fliegende Pferde oder Nixen interessieren, ansonsten ist das Buch vielleicht nicht so ganz das richtige für euch ;-)

Aber ich freue mich genauso über erwachsene Mitleser, die gerne Jugendbücher lesen und sich von dem Thema angesprochen fühlen.

Meine „Insel der Nyx“ ist als Reihenauftakt gedacht. Derzeit sind mindestens 3 Bände geplant (ich schreibe gerade den zweiten), eventuell werden es aber auch mehr. Daher würde ich in der Leserunde gerne auch über eure Erwartungen an die Geschichte sprechen, über eure offenen Fragen am Ende, welche Figuren ihr am liebsten mögt und was ihr euch für die Zukunft von der Reihe wünschen würdet.

Wenn ihr euch bewerben wollt, möchte ich also gerne wissen wie alt ihr seid (falls ihr im Jugendalter seid) oder ob ihr eventuell Kinder habt, mit denen ihr zusammen lesen würdet. Für den Fall, dass das beides nicht auf euch zutrifft, schreibt mir doch, warum ihr Jugendbücher gerne lest und was euch an dem Buch anspricht.

Außerdem möchte ich euch gerne noch eine Aufgabe stellen: Lest euch die Leseprobe auf meiner Webseite durch und schreibt mir hier im Thread, ob sie euch neugierig macht, was euch daran gefällt und was ihr euch von der Geschichte erhofft.

http://daniela-ohms.de/wp-content/uploads/2013/04/Ohms_InselDerNyx1_Leseprobe.pdf

Bei manchen Browsern, zum Beispiel bei Firefox wird das PDF nicht richtig angezeigt. Also falls in eurem PDF die Umlaute fehlen sollten und die Formatierung komisch aussieht, dann solltet ihr das PDF auf eurer Festplatte speichern und mit einem anderen PDF-Leseprogramm öffen, zum Beispiel mit dem Adobe-Reader.


Damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt, stelle ich mich auch noch kurz vor:

Ich bin 1978 in NRW geboren und dort auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich schreibe schon seit meiner Jugend und war mir seitdem auch immer 100%ig sicher, dass die Schriftellerei mein Berufsziel ist. Zwischendrin habe ich verschiedene Sachen studiert, unter anderem Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Letztendlich habe ich mich dann aber neben meiner Familie (zwei Kinder und ein Mann) mehr und mehr auf das Schreiben konzentriert.

Inzwischen arbeite ich nebenbei freiberuflich in einer Literaturagentur. Aber die meiste Zeit verbringe ich mit meinen eigenen Projekten. Im März 2012 ist mein Debütroman „Harpyienblut“ erschienen, diesen Januar kam dann „Der geheime Name“ heraus, unter dem Pseudonym Daniela Winterfeld. Demnach ist die „Insel der Nyx“ jetzt meine dritte Veröffentlichung und (wie schon gesagt) das erste Buch für eine jüngere Zielgruppe.

Ach ja, vor etwa 11 Jahren bin ich vom Land in die Stadt gezogen und wohne jetzt mit meinem Mann und meinen Töchtern mitten im wuseligen Berlin-Kreuzberg.

Mehr über mich und alle meine Bücher findet ihr auf meiner Webseite: www.daniela-ohms.de


So, wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, bei der Leserunde mitzumachen, könnt ihr euch jetzt genau eine Woche lang bis zum Himmelfahrtsdonnerstag bewerben, also bis Donnerstag den 9. Mai um 24 Uhr.

Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann in etwa am Freitag den 10. Mai um 11 Uhr.

Falls ihr bereits ein eigenes Buch besitzt oder es euch kaufen möchtet, dürft ihr natürlich auch gerne hier mitlesen ;-)

Ich freue mich auf Euch!

Daniela Ohms


P.S.: Katja78, die ja einige von euch kennen, wird mir bei der Betreuung der Leserunde ein bisschen helfen. Wenn ihr also Fragen oder Anmerkungen habt, könnt ihr euch gerne auch an sie wenden. Dafür sage ich im Vorfeld schon mal vielen Dank!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Daniela Ohms wurde am 08. November 1978 in Rheda-Wiedenbrück (Deutschland) geboren.

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