Harpyienblut

von Daniela Ohms 
4,1 Sterne bei71 Bewertungen
Harpyienblut
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Lexy_Kochs avatar

Wiedergeburt im Zusammenhang mit Harpyien. Aufregend und spannend umgesetzt.

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Vielversprechender Anfang, zäher Mittelteil und unbefriedigendes Ende. Kann man lesen, muss man nicht.

Alle 71 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Harpyienblut"

Anders als normale Teenager verbirgt Lucie ihren Körper nicht aus Scham, sondern weil sie Angst hat, dass es sie ihr Leben kostet, wenn jemand von ihrem Geheimnis erfährt: Die 18-Jährige besitzt Flügel, die aussehen wie die eines Raubvogels und deren Flughunger sie kaum stillen kann.
Was für ein Wesen Lucie ist, hat sie selbst bisher nicht herausfinden können. Aber der finstere Sergej weiß mehr. Und auch der unheimliche Junge mit den Schmetterlingsflügeln, der sie nachts beobachtet, kennt Lucies wahre Bestimmung: Sie soll die Seelen toter Kinder abholen und durchs Jenseits begleiten.
Als Lucie schließlich gezwungen ist, sich ihrer grausigen Aufgabe zu stellen, muss sie befürchten, ihre menschliche Seite zu verlieren ...
Daniela Ohms’ berührendes Fantasy-Debüt erzählt von einem Mädchen, das dem Schrecken des Sterbens begegnet und dabei eine Liebe findet, die den Tod längst überwunden hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783862651375
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Schwarzkopf & Schwarzkopf
Erscheinungsdatum:01.03.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Lexy_Kochs avatar
    Lexy_Kochvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wiedergeburt im Zusammenhang mit Harpyien. Aufregend und spannend umgesetzt.
    Harpyienblut hat mir wirklich gut gefallen.

    Meine Meinung

    Es ist der Debüt Roman von Daniela Ohms. Mich hat sie in eine völlig andere Welt geholt. Ihr lockerer Schreibstil ist verständlich und lädt zum weiterlesen ein.  Die Idee ist einfach Klasse. Daniela hat mit Harpyienblut nicht nur eine schöne Fantasy Geschichte geschaffen, sie hat auch die Wiedergeburt der Seelen, für mich neu definiert. Die Einbindung der Geister, deren Seelen von den Harpyien in ein neues Leben gebracht werden ist einfach zauberhaft. Die Liebesgeschichte der Hauptprotagonisten lässt sich sehr gut mitfühlen und wird echt. Mir hat dieses Buch von der Story her sehr gut gefallen.  Ein kleinen Negativen Punkt hätte ich ich allerdings. Im Buch geht man in viele Höhen und Tiefen. Einige Kapitel ziehen sich ein bisschen. Ich habe deshalb vielleicht durchschnittlich länger für dieses Buch als für andere gebraucht. Alles in allem aber trotzdem noch Empfehlenswert.
    Mein Fazit: Mich hat die Story abgeholt und mitgerissen. Das Ende war auch ein guter Abschluss des Buches. Ich gebe 4 von 5 Sternen

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    NiWas avatar
    NiWavor 2 Jahren
    Ein merkwürdiger Fantasy-Roman

    Lucie würde sich niemals vor ihren Mitschülerinnen umziehen. Denn sie hat Flügel, die sie zusätzlich unter einer Binde versteckt. Warum sie diese Schwingen hat und welches Wesen sie eigentlich ist, ist ihr selbst nicht bekannt. Allerdings scheinen andere mehr über sie und ihre Bestimmung zu wissen, denn der Volleyball-Trainer Sergej und ein mysteriöser Schmetterlingsjunge haben sie fest im Blick. Und auf einmal wird sie auch noch von den Seelen verstorbener Kinder magisch angezogen …

    Daniela Ohms hat mit „Harpyienblut“ ein interessantes Thema aufgegriffen. Sie beschäftigt sich mit alten Mythen und Legenden, die sich mit beflügelten Wesen verschiedenster Kulturen auseinandersetzen. Es geht um das Leben, den Tod und was danach kommen könnte.

    Über alle Seiten hinweg ist eine dunkle, nebulöse Atmosphäre zu spüren. Die Stimmung ist düster, geheimnisvoll und lässt gemeinsam mit Lucie über ihr Schicksal grübeln.

    Der Roman erstreckt sich über mehrere Monate und hat auf jeden Fall faszinierende Momente. Mit dem Erzählstil konnte ich mich aber nicht so recht anfreunden. Chronologisch werden Situationen abgearbeitet, mögliche Zusammenhänge gesponnen und trotzdem schaffen es weder Leser noch Figuren auf die Hintergründe zu blicken. Obwohl die Autorin alte Mythen gekonnt mit der Gegenwart vereint und dabei auf interessante Legenden zurückgreift, fehlt es am Spannungsbogen, der die Ereignisse zusammenhält. Manchmal kommt es zu dramatischen Situationen, aber meistens hat man das Gefühl, dass die Handlung vor sich hin plätschert und man durch einen dichten Nebel auf die Figuren blickt.

    Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet. Lucie, die sich ihrem undurchschaubarem Schicksal stellt, der Volleyball-Trainer Sergej, der mehr zu wissen scheint, als andere ahnen, und der ominöse Schmetterlingsjunge, von dem eventuell Gefahr ausgeht, haben mir recht gut gefallen, auch wenn ihre Motivation teilweise nebulös geblieben ist.

    Wenn man sich Lucie mit ihren Flügeln vorstellt, wie sie die Seelen verstorbener Kinder durch das Jenseits geleitet, bekommt man doch eine leichte Gänsehaut. Dennoch bleibt die Motivation hinter allem ein großes Rätsel, weil man bis zum Ende hin keine Antwort bekommt und man nach der letzten Seite mit einem großen Fragezeichen allein zurück bleibt.

    Insgesamt ist Daniela Ohms „Harpyienblut“ ein merkwürdiger Fantasy-Roman, der mir durch seinen ungewöhnlichen Stil auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben wird. Es ist nur schade, dass die Handlung die Motivation hinter den Ereignissen und in den Figuren versteckt und man einfach keine Anhaltspunkte für Beweggründe erhält.

    Ich denke aber, wer sich auf Mythen und Legenden rund um geflügelte Wesen in einem modernen Setting einlassen will, wird damit interessante Lesestunden verbringen und sollte sich selbst ein Bild machen.

    Kommentare: 6
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    mondys avatar
    mondyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vielversprechender Anfang, zäher Mittelteil und unbefriedigendes Ende. Kann man lesen, muss man nicht.
    Harpyienblut

    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich mich wirklich gefreut habe, dass "Harpyienblut" ein Einteiler ist. Gerade im Bereich der Jugend- bzw. All-Age-Fantasy findet man ja meist Trilogien, auf die ich wiederum nicht so viel Lust habe (langes Warten auf den nächsten Teil, 3 Bücher kaufen "müssen", ...). Deshalb war ich froh, hier ein Buch mit abgeschlossenem Ende zu haben.

    Auch der Anfang war sehr vielversprechend. Lucie, das Mädchen mit den Flügeln, wird sehr eindringlich eingeführt. Sie versteckt ihre Flügel, um nicht im Labor zu enden, muss aber gleichzeitig immer wieder dem Drang nachgeben zu fliegen. Ihre Ängste, aber auch ihre Freude werden sehr gut dargestellt und man fiebert richtig mit. Gleichzeitig lernt man ihre beste Freundin Emilia und den Volleyballtrainer Sergej kennen, die später noch eine wichtige Rolle in Lucies Leben spielen werden. 

    Was aber eigentlich los ist mit Lucie, erfährt man zunächst nicht. Zu Beginn tappt man zusammen mit der Protagonistin im Dunkeln und erst nach und nach wird einem klar, wer oder was Lucie ist. Im Allgemeinen finde ich diesen Kniff ganz gut, allerdings bin ich hier nicht ganz damit zufrieden. Nach dem vielversprechenden Anfang zieht sich der Mittelteil sehr in die Länge, da man immer nur winzige Häppchen zugeworfen bekommt, die man aber meist noch nicht wirklich in das große Ganze einfügen kann. Die Handlung geht eher zäh voran. Ich hätte mir gewünscht, dass irgendwann all diese Informationen gesammelt zusammengefügt werden, denn die doch relativ komplexen Zusammenhänge zwischen Hungerharpyien, Todesharpyien und anderen Harpyien, Seelen und Geistern waren mir zum Schluss nicht so ganz klar. 

    Schade fand ich auch, dass nach dem langatmigen Mittelteil der eigentlich spannende Schluss sehr schnell abgehandelt wurde. Plötzlich gibt es nützliche Superfähigkeiten und neue Verbündete, die aus dem Nichts auftauchen ... irgendwie unbefriedigend!

    Die Darstellung der zwischen"menschlichen" Beziehungen empfand ich allerdings als sehr schön. Lucie und Emilia verbindet eine unzerstörbare Freundschaft, gemeinsam gehen sie durch Dick und Dünn. Und auch die Liebesgeschichten (ja, es gibt nicht nur eine!) sind toll ... intensiv, aber nicht kitschig.  

    Fazit: Vielversprechender Anfang, zäher Mittelteil und unbefriedigendes Ende. Dennoch bleibt man dran, weil man einfach wissen will, was mit Lucie passiert und wie alles zusammenhängt. Von mir gibt es 3 Sterne.

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 3 Jahren
    Kann man sein Schicksal ändern?

    Bereits die Aufmachung des Buches macht Lust es in die Hand zu nehmen. Es handelt sich um eine gebundene Ausgabe mit einem dunklem Cover, auf dem sich ein Nest befindet. In diesem Nest liegt ein Ei aus dem eine menschliche Hand herausschaut. Schon allein dies macht neugierig. Klappt man das Buch auf so blickt man direkt auf eine Zeichnung von Lucie mit ihren ausgefahrenen Flügeln. Alles sehr liebevoll gestaltet.

    Wer sich ein wenig mit Mythen auskennt wird hier den ein oder anderen Zusammenhang entdecken. Dennoch finde ich diese Geschichte außergewöhnlich. Ein scheinbar normales Mädchen wird dazu bestimmt Seelen toter Kinder abzuholen und in ein neues, ungeborenes Kind einzusetzen. Reinkarnation (Wiedergeburt) ist eines der Hauptthemen dieses Buches.
    Obwohl es sich um eine Jugendbuch handelt finde ich es sehr schön, dass auch sehr weltliche und brutale Dinge nicht weggelassen werden. So stellt Lucie z.B. einmal die Frage: "[...] Wie kann es Menschen geben, die ihre eigenen Kinder totprügeln? [...]" (S. 139) Grade diese Stellen sind es die mich immer wieder zum Nachdenken bewogen haben. Ich legte das Buch beiseite und hielt einen Moment inne. - Ich hoffe sehr, dass es auch bei der eigentlichen Zielgruppe eine Wirkung zeigt.

    Lucies Pflicht ist es die Seelen abzuholen. Eines Tages kommt sie dieser Pflicht nicht nach. Sie denkt gar nicht darüber nach was dies zur Folge hat. Doch mit einem Mal wird ihr das Ausmaß bewusst: "[...] Niemand hatte seine Seele abgeholt. Lucie wurde schlecht bei dem Gedanken. Jedes Mal, wenn sie eine Verwandlung verhinderte, ahnte sie die Konsequenzen, das Unglück einer Familie, irgendwo in Deutschland, in Polen oder Dänemark. In ihre Träume mischte sich manchmal das Flüstern einer schwachen Stimme, Worte, die sie nicht verstehen konnte. Sie wurde das Gefühl nichts los, dass die Stimme ihr klarmachen wollte, welchen Fehler sie beging. [...]" (S. 183)

    Jean und Lucie kämpfen für ihre Überzeugung, darum ihr eigenes Leben führen zu können - und menschlich zu bleiben. Der Wille der beiden ist förmlich zu spüren und ich fieberte mit ihnen, wünschte mir das sie ihr Ziel erreichen. Es könnte die beiden das Leben kosten, für ihre Überzeugung könnten sie sterben. Doch es schreckt sie nicht ab. Sie kämpfen! "[...] Doch wenn dein Raubvogel wirklich so mächtig ist, wie ich glaube, dann bedeutet das vielleicht, dass ihr eine Chance habt, stärker und klüger zu sein als eure Feinde. [...]" (S. 194)
    Die Charakter sind alles super ausgearbeitet. Mit jeder Seite lernt der Leser Lucie, Emilia, Sergej und Jean besser kennen - und mit jeder Zeile wuchsen mir die vier mehr ans Herz. Vom Charakter könnten die vier wohl nicht verschiedener sein, doch genau dies macht es noch viel spannender.
    Die Geschichte und die Handlungsstränge waren nicht wirklich durchschaubar, so das der Überraschungseffekt immer wieder auf der Seite der Autorin war. Selbst mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet ... So liebe ich es! (Wer will schon vorher wissen was passiert? ;))

    Der Roman ist in kurze Kapitel geteilt, so dass man es auch sehr gut einmal aus der Hand legen kann ohne "den Faden" zu verlieren. Der Schreibstil ist einfach und lässt sich flüssig und schnell lesen.

    ~ Fazit ~

    Ein wundervolles Jugendbuch (nicht nur für junge Erwachsene), welches sehr liebevoll gestaltet ist. Hier werden Ängste, Freundschaft und Liebe zusammen zu einer spannenden Geschichte verknüpft. An vielen Stellen bewegt der Roman zum Nachdenken.
    Wer Fantasygeschichten mag wird an diesem Buch nicht vorbei kommen. Ich kann es euch nur empfehlen.

    Schließen möchte ich mit einem Zitat von Jean, der mir unter die Haut ging:

    "Die verjüngten Seelen sind nicht mehr so weise wie vorher. Aber sie werden auch nicht mehr von den Traumata ihrer Vorleben geschwächt. Neue Seelen sind unfassbar stark, Lucie. Die Menschen, die daraus entstehen, können auch dann noch lachen, wenn sie sehr viel ertragen müssen." (S.310)

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    Legibilisvor 4 Jahren
    Ein erfrischender neuer Fantasyroman

    Lucie ist anders als andere Mädchen in ihrem Alter. Schließlich haben nicht viel 18-Jährige ein Paar Flügel, das ihnen aus dem Rücken wächst und das sie nur mäßig kontrollieren können. So hat Lucie selbst im Alltag viele Probleme ein ganz normales Leben zu führen. Doch warum sie so anders ist, das weiß sie nicht. Doch plötzlich fängt sie an sich eines Tages zu verändern. Sie kann die Stimmen verstorbener Kinder hören, wird nahezu magisch von diesen angezogen. Lucie kommt langsam mit der Hilfe ihrer Freunde ihrer wahren Herkunft und Bestimmung auf die Spur. Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Schmetterlingsjunge, den Lucie immer öfter sieht…

    Vampire, Engel, Werwölfe und Co – die Fantasyliteratur strotz gerade so von sagenhaften Wesen. Doch keine Angst, Daniela Ohms „Harpyienblut“ ist nicht so wie diese. Es ist unglaublich berührend und außergewöhnlich erfrischend mit einer Figur aus der Mythologie, die bisher noch kaum Beachtung gefunden hat – den Harpyien.

    Lucie, die Hauptperson, wünscht sich eigentlich nur normal zu sein und endlich zu erfahren, warum sie im Gegensatz zu allen anderen Menschen Flügel hat. Deshalb fällt es ihr auch sehr schwer zu akzeptieren, dass sie eben nicht normal ist, besonders dann, als sie anfängt sich zu verändern und Dinge zu sehen, die ihre Freunde nicht sehen können. Besonders schwer wird es für sie ihrer Aufgabe zu folgen und dabei aber nicht ihre Menschlichkeit zu verlieren. Hilfe kommt dabei aus einer überraschenden Richtung.

    Zu Beginn ist die gesamte Geschichte etwas rasant. Es fällt schwer erst einmal in die Geschichte hineinzufinden, da Lucie sich schon zu Beginn bereits beginnt zu verändern. Vieles, was davor geschehen ist, wird nebenbei erklärt, was erst nach und nach mehr Klarheit in die Handlung bringt. Dafür hat die Autorin den Hintergrund (also die ganze Welt zu der Lucie gehört) sehr gut durchdacht. Viele Fragen, die man sich beim Lesen zur Gestalt der Harpyien stellt, werden geklärt, ohne dabei die Handlung stocken zu lassen.

    „Harpyienblut“ ist ein erfrischender neuer Fantasyroman mit sympathischen Charakteren und einer gut durchdachten Geschichte. Für alle Fantasyliebhaber unbedingt zu empfehlen.

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    Legibilisvor 5 Jahren
    Harpyienblut von Daniela Ohms

    Lucie ist anders als andere Mädchen in ihrem Alter. Schließlich haben nicht viel 18-Jährige ein Paar Flügel, das ihnen aus dem Rücken wächst und das sie nur mäßig kontrollieren können. So hat Lucie selbst im Alltag viele Probleme ein ganz normales Leben zu führen. Doch warum sie so anders ist, das weiß sie nicht. Doch plötzlich fängt sie an sich eines Tages zu verändern. Sie kann die Stimmen verstorbener Kinder hören, wird nahezu magisch von diesen angezogen. Lucie kommt langsam mit der Hilfe ihrer Freunde ihrer wahren Herkunft und Bestimmung auf die Spur. Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Schmetterlingsjunge, den Lucie immer öfter sieht…

    Vampire, Engel, Werwölfe und Co – die Fantasyliteratur strotz gerade so von sagenhaften Wesen. Doch keine Angst, Daniela Ohms „Harpyienblut“ ist nicht so wie diese. Es ist unglaublich berührend und außergewöhnlich erfrischend mit einer Figur aus der Mythologie, die bisher noch kaum Beachtung gefunden hat – den Harpyien.

    Lucie, die Hauptperson, wünscht sich eigentlich nur normal zu sein und endlich zu erfahren, warum sie im Gegensatz zu allen anderen Menschen Flügel hat. Deshalb fällt es ihr auch sehr schwer zu akzeptieren, dass sie eben nicht normal ist, besonders dann, als sie anfängt sich zu verändern und Dinge zu sehen, die ihre Freunde nicht sehen können. Besonders schwer wird es für sie ihrer Aufgabe zu folgen und dabei aber nicht ihre Menschlichkeit zu verlieren. Hilfe kommt dabei aus einer überraschenden Richtung.

    Zu Beginn ist die gesamte Geschichte etwas rasant. Es fällt schwer erst einmal in die Geschichte hineinzufinden, da Lucie sich schon zu Beginn bereits beginnt zu verändern. Vieles, was davor geschehen ist, wird nebenbei erklärt, was erst nach und nach mehr Klarheit in die Handlung bringt. Dafür hat die Autorin den Hintergrund (also die ganze Welt zu der Lucie gehört) sehr gut durchdacht. Viele Fragen, die man sich beim Lesen zur Gestalt der Harpyien stellt, werden geklärt, ohne dabei die Handlung stocken zu lassen.

    „Harpyienblut“ ist ein erfrischender neuer Fantasyroman mit sympathischen Charakteren und einer gut durchdachten Geschichte. Für alle Fantasyliebhaber unbedingt zu empfehlen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Spannende Idee, gute Umsetzung

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele


    Mythologie trifft moderne Welt – immer eine Ausgangssituation, die mich neugierig darauf macht, was sich wohl hinter dem in diesem Fall so schick gestalteten Buchdeckel verbirgt. Und auch wenn ich immer noch etwas zwiegespalten bin, ist “Harpyienblut” von Daniela Ohms eigentlich ein ziemlich gutes Buch.

    Die ganze Geschichte beginnt mit einem Harpyienei, von der Mutter zurückgelassen, um von Menschen gefunden zu werden. Und so wächst Lucie zu einem ganz normalen Teenager heran – sieht man mal davon ab, dass die 18-Jährige ein Geheimnis hat, das sie vor allen Menschen verbergen muss: Ihre Flügel. Dabei weiß Lucie selbst nicht wo sie her kommt oder wer bzw. was sie ist – sie weiß nur, dass sie anders ist und dass sie anfängt sich zu verändern.

    Die Idee mit den Harpyien hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Ich finde Bücher, die mythologische Elemente mit moderner Fantasy verbinden ja wie schon gesagt eh immer wahnsinnig interessant und Harpyien sind nicht unbedingt ein häufig verwendetes Thema. Da die Autorin es aber sehr gut umzusetzen vermag, war ich sofort Feuer und Flamme.

    Im Laufe der Geschichte entdeckt der Leser an Lucies Seite immer mehr Facetten der von Ohms entworfenen Welt, in der sich die mythologischen Elemente nahtlos in die “realen” Teile einfügen. Unterstützt wird das ganze vor allem durch den Schreibstil der Autorin, der sehr bildhaft, sehr atmosphärisch und, zugegebenermaßen, auch sehr düster ist. Das passt hervorragend zur Geschichte, denn das gesamte Thema ist zwar stimmungsvoll aber düster und teils auch melancholisch.

    Mein einziges Problem, das mich auch so zwiegespalten zurück lässt, waren die Charaktere. Denn zu denen habe ich einfach keine Verbindung aufbauen können, sie waren mir immer seltsam fern und auch wenn sie an sich eigentlich alle sehr interessant, absolut individuell und ziemlich lebensnah waren, hat es einfach bei keinem von ihnen klick gemacht. Damit hatte ich dann stellenweise doch etwas zu kämpfen, denn das macht es auf Dauer etwas schwierig den eigentlich recht emotionalen Handlungen zu folgen.

    Alles in allem hat mir “Harpyienblut” aber eigentlich doch ziemlich gut gefallen, denn Daniela Ohms versteht es wirklich gut die mythologischen Facetten ihrer Welt so darzustellen, dass man sie fast selbst glaubt. Für Fans von moderner Fantasy mit mythologischen Elementen daher definitiv eine Empfehlung wert.

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 5 Jahren
    Rezension zu "Harpyienblut" von Daniela Ohms

    "Für einen kurzen Moment sah Lucie die Menschen im Zimmer deutlich vor sich. Die Verzweiflung der Eltern brach über die herein, das Wissen, dass ihre Tochter im Sterben lag. Sie spürten bereits die Leere, die ihr Tod hinterlassen würde, und konnten es dennoch kaum fassen."

    Daniela Ohms hat mich mit ihrem Werk "Harpyienblut" von Anfang an fasziniert, schließlich sind Harpyien ein Thema, das in der Fantasyliteratur selten beachtet wird. Doch leider gelingt es der Autorin nicht, diese Faszination aufrechtzuerhalten. 

    Anfangs war ich absolut begeistert von "Harypienblut": Die neue, abwechslungsreiche Story hielt mich gefangen, ebenso wie die Art und Weise, wie die Geschichte sich nach und nach aufbaute. Unterstützend darauf wirkte der schöne und detaillierte Schreibstil.

    Aber irgendwann gelangte ich an einen Punkt, an dem es nur noch bergab ging. Seite um Seite erstreckten sich endlose Abschnitte, die die Handlung in keinster Weise vorantrieben. Stattdessen drehte sie sich nur im Kreis - und nichts geschah. Spannende Stellen gab es so gut wie keine und wenn doch, wurde sie kurzerhand totgequatscht.

    Auch die vielen unterschiedlichen Harpyienarten trugen nicht zur Besserung bei. Egal ob es sich dabei um eine Todes- oder Hungerharpyie handelte, die Erklärungen dazu blieben kurz und undurchsichtig, sodass ich schon bald nur noch Bahnhof verstand. Zugutehalten muss ich Daniela Ohms allerdings, dass sie diese Wesen sehr einfallsreich gestaltete und sich somit von anderen Autoren des Fantasygenres abhebt.

    Besonders schlecht ist außerdem der finale Kampf gelungen. Dieser wurde nicht detailliert genug beschrieben und war bereits nach wenigen Sätzen abgehandelt. Auch hier driftete die Autorin etwas in das Schwammige ab, sodass ich mir nur noch wünschte, dass das Buch endlich vorbei wäre.

    Fazit: Eine tolle, neue Idee ist das einzige, das "Harpyienblut" auszeichnet. Ansonsten ist es ein Flop.


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    Bellchens avatar
    Bellchenvor 5 Jahren
    "Harpyienblut" von Daniela Ohms

    „Alle Menschen besitzen nur die Splitter einer Seele, Lucie. Manche fühlen es mehr, andere weniger, je nachdem, wie viele Leben die letzte Trennung zurückliegt. Das ist der Grund, warum Menschen nach ihrer großen Liebe suchen. Der Grund, warum wir Familien gründen und Kinder bekommen, warum wir manchmal Freunde finden, die ein Leben lang bleiben. Die Menschen lieben, weil sie nach den anderen Teilen ihrer Seele suchen. Unser ganzes Leben lang sind wir bestrebt, wieder zu einem Ganzen zu verschmelzen.“ S.336

    Erster Satz:
    Von einer kleinen Wurzelhöhle aus drang der Aasgestank durch den Wald.

    Inhalt:
    Anders als normale Teenager verbirgt Lucie ihren Körper nicht aus Scham, sondern weil sie Angst hat, dass es sie ihr Leben kostet, wenn jemand von ihrem Geheimnis erfährt: Die 18-Jährige besitzt Flügel, die aussehen wie die eines Raubvogels und deren Flughunger sie kaum stillen kann. Was für ein Wesen Lucie ist, hat sie selbst bisher nicht herausfinden können. Aber der finstere Sergej weiß mehr. Und auch der unheimliche Junge mit den Schmetterlingsflügeln, der sie nachts beobachtet, kennt Lucies wahre Bestimmung: Sie soll die ­Seelen toter Kinder abholen und durchs ­Jenseits begleiten. Als Lucie schließlich gezwungen ist, sich ihrer grausigen Aufgabe zu stellen, muss sie befürchten, ihre menschliche Seite zu verlieren…

    Gestaltung:
    Mal wieder ist dies ein Cover, dass mich zwiegespalten zurück lässt. Auf der einen Seite finde ich das Bild und diese düsteren Farben sehr passend, da die Grundstimmung im Buch auch sehr düster ist und das Ei passt perfekt zu der Geschichte.
    Auf der anderen Seite gefällt mir die Darstellung des Eies nicht und auch den Schriftzug „Harpyienblut“ kann ich mir sehr viel schöner vorstellen.
    Im Buchladen hätte  ich dieses Buch wohl in die Hand genommen, weil der Titel interessant klingt, doch die ganze Aufmachung an sich spricht mich leider nicht sehr an, sodass ich das Buch vermutlich nicht gekauft hätte.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an verzaubern.  Ohne diesen sehr schönen, malerischen Schreibstil hätte ich das Buch wohl relativ schnell aufgeben. Doch so wurde ich in eine andere Welt entführt, konnte das rascheln der Blätter hören und den Wind in meinen Flügeln spüren. Das Kopfkino war einfach gewaltig.  Auch diese sehr spezielle, düstere Stimmung des Buches konnte ich hautnah miterleben und nachempfinden. Nur die Gefühle der Charaktere blieben mir komischerweise fremd und haben mich leider nicht erreicht.

    Charaktere:
    Ich fange mal mit dem Positiven an. Jeder Charakter hat seine eigene Geschichte und seine eigene und sehr authentische Persönlichkeit. Es sind keine 0815 Protagonisten, sondern wirklich sehr reale Personen, die ich während meiner Zeit mit dem Harpyienei in mein Herz geschlossen habe.
    Nur die Gefühle der Personen waren ein großes Problem für mich. An sich wurden die Gefühle nachvollziehbar und verständlich von der Autorin beschrieben, doch mich konnten sie einfach nicht erreichen. Ich kam mir wie ein stiller Beobachter vor, der zwar die Handlung hautnah miterlebt und auch die Stimmung erfassen kann, doch die Charaktere blieben für mich Fremde, die ich nur aus weiter Ferne beobachtet habe.
    Ich kann nicht genau sagen, woran das liegt. Konnte ich mich mit den Charakteren nicht genug identifizieren? Oder gingen mir manche Entwicklungen einfach zu schnell, sodass ich sie nicht nachempfinden konnte? Ich kann leider nicht genau sagen, warum ich keinen „persönlichen“ Draht zu den Charakteren gefunden habe, aber dadurch wurde die Geschichte für mich sehr zäh und schleppend.

    Meinung:
    „Harpyienblut“ beinhaltet eine Geschichte voller toller Ideen, Charakteren und gut durchdachten Einzelheiten. Der Schreibstil zieht den Leser in seinen Bann, zaubert ein gewaltiges Kopfkino und schafft es, dass man die Geschichte hautnah miterlebt.
    Doch für mich verlief die Geschichte leider sehr schleppend. Da ich leider keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte, konnte mich das Buch einfach nicht zu 100% fesseln und mitreißen. In vielen Situationen konnte ich dem Geschehen leider nicht zu 100% folgen und so waren viele Dinge auf den ersten Blick für mich nicht nachvollziehbar. Immer wieder wurde ich aus der Geschichte herausgeworfen und musste die zuletzt gelesenen Sätze noch einmal lesen, bis ich endlich verstanden hatte, was vor sich geht. Ich kam mir wie ein stiller Beobachter vor, der zwar die Handlungen und die Stimmung hautnah miterlebt, doch die Charaktere waren für mich fremde Personen.
    Da ich die Idee der Geschichte und alles drum herum trotzdem sehr gut finde, bekommt das Buch doch noch 3 Sterne von mir.

    Fazit:
    „Harpyienblut“ beinhaltet eine gut durchdachte Geschichte voller Spannung  und einem gewaltigen Kopfkino. Da mich die Charaktere jedoch leider nicht erreichen konnten und mich das Buch dadurch einfach nicht fesseln konnte, kann ich „Harpyienblut“ leider nur 3 Sterne geben.
    Trotzdem empfehle ich jedem Leser: Probiert es mit diesem Buch, vielleicht versteht ihr euch mit den Charakteren besser. Und falls das so sein sollte, erwartet euch eine Welt voller Zauber und griechischer Mythologie.

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    SmilingKatinkas avatar
    SmilingKatinkavor 5 Jahren
    Griechische Mythologie meets heutige Jugend

    Inhalt:

    Lucie ist ein Harpyienblut. Ihre Mutter ist eine Harpyie, ihr Vater ein Mensch. Doch beide lernt sie nicht kennen. Ihre Mutter weiß, dass Lucie nicht sein dürfte und setzt ihr Ei aus. So wächst sie als normales Mädchen auf. Naja, sofern ein Mädchen, dass ihre Flügel verstecken muss, als normal gelten kann. Natürlich weiß ihre Ziehmutter nicht, was Lucie ist und so nimmt sie den Leser mit auf die Erkundungsreise ihres Geheimnisses und kann immer wieder froh darüber sein, gute Freunde an ihrer Seite zu haben.

     

    Meine Meinung:

    Harpyienblut verwebt geschickt griechische Mythologie und Wirklichkeit.  Es ist ein oft düsteres Buch über Freundschaft und über den Ursprung der Seele. Wer bin ich und was passiert nach meinem Tod mit mir? Im Laufe des Buches stellt sich der Leser viele Fragen, hinterfragt und leidet, aufgrund des wunderbar bildlichen Schreibstils, mit den Protagonisten mit. Diese sind alle wundervoll ausgearbeitet. Ein jeder hat sein Päckchen zu tragen, hat positive als auch negative Seiten und gerade die negativen Seiten sind nicht wirklich grundlos. Diese Erkenntnis sollte sich in so manchem Kopf noch breitmachen, denn viele begreifen nicht, dass das Schicksal uns formt. Da gibt dieses Buch einen herrlichen Anstoß.

     

    Fazit:

    Ein oftmals trauriges Buch, das mich sehr berührt hat. Empfehlenswert für alle Freunde der griechischen Mythologie und eigentlich für jeden, der gerne Fantasy liest!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniela_Ohmss avatar

    !!!Als besonderes Extra dürft ihr dem Cover-Illustrator Helge Vogt bis Freitag den 4. April eure neugierigen Fragen stellen!!!

    Hallo ihr Lieben,

    heute möchte ich euch endlich zur Leserunde von „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“ einladen, dem 2. Band meiner Jugendbuchtrilogie zur griechischen Mythologie.

    Das Buch ist zwar schon seit Januar auf dem Markt und damit nicht mehr so ganz brandneu, aber jetzt habe ich mir endlich ein wenig Zeit freigeschaufelt, damit ich mich auch richtig um eine Leserunde kümmern kann ;-)

    Planet Girl hat mir für die Leserunde 10 Exemplare von „Die Kinder der Schatten“ zur Verfügung gestellt.

    Und für diejenigen, die den ersten Teil noch nicht kennen, gibt es zusätzlich 5 Exemplare von dem ersten Teil „Die Prophezeiung der Götter“ zu gewinnen. :D

    Ich werde also 5 Leser auslosen, die den ersten Teil bereits kennen und 5 Leser, für die meine „Insel der Nyx“ noch komplett neu ist.

    Außerdem gibt es in dieser Leserunde noch ein ganz besonderes Extra: Bis nächsten Freitag (4. April) wird Illustrator und Comiczeichner Helge Vogt eure neugierigen Fragen beantworten - vorausgesetzt ihr stellt sie.

    Ihr wisst doch, wer Helge ist, oder? - Na ja, wenn nicht, dann kennt ihr zumindest seine Cover: von Percy Jackson, den Kane Chroniken bis hin zu den drei ???. Und irgendwo dazwischen auch meine Nyx-Bücher ;-) Oder habt ihr vielleicht schon von Helges Comicserie Alisik gehört?

    Aber jetzt zurück zur "Insel der Nyx" ;-)

    Damit ihr einen Eindruck bekommt, worum es eigentlich geht, zeige ich euch hier noch die Klappentexte für die beiden Bände:

    Band 1: „Insel der Nyx – Die Prophezeiung der Götter“

    Eleni ahnt nicht, dass sie das Blut zweier verfeindeter Götter in sich vereint: Sie ist Zeus' Enkelin und eine Nachfahrin der Nyx, der Göttin der Nacht. Schon bei ihrer Ankunft auf der Insel Kreta verspürt sie eine merkwürdige innere Unruhe, die sie kaum noch schlafen lässt. Als eines Nachts ein tosender Sturm über die griechische Insel fegt, erwachen in Eleni ungeahnte Kräfte, und sie rettet sogar ein Mädchen aus den Fluten. Am nächsten Morgen taucht wie aus dem Nichts am Horizont eine mysteriöse Insel auf, die nur die beiden Mädchen sehen können. Doch von ihr scheint eine große Gefahr auszugehen: Schattenwesen und gefährliche Wassernixen versuchen, Eleni und Philine in ihre Gewalt zu bringen und der Göttin der Nacht zu übergeben. Denn Eleni ist das Mädchen aus der Prophezeiung der Nyx ...


    Band 2: „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“

    Die geheimnisvolle Insel im Meer scheint hinter Nebelschwaden verschwunden zu sein, seit Eleni ihre Freundin Philine aus den Fängen der Nixen gerettet hat. Doch die Ruhe trügt. Eleni quälen wieder schlimme Albträume und merkwürdige Dinge ereignen sich: Die sonst so zahmen Delfine wirken seltsam aggressiv und bösartig. Als immer mehr Kinder von den Delfinen verschleppt werden, steht für Eleni und ihre Freundin fest: Sie müssen zurück auf die mysteriöse Insel, um die Kinder vor der Nyx zu schützen ...


    Das Buch ist vor allem für Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren konzipiert. Aber wie mir die bisherigen Reaktionen gezeigt haben, gibt es auch viele erwachsene Leser, denen das Buch gefällt. Wie schon bei der Leserunde zu Teil 1 würde ich mich wieder freuen, wenn sich ein paar Mädchen im passenden Alter finden. Oder vielleicht auch Eltern, Großeltern oder Tanten, die zusammen mit ihren Kindern, Enkeln oder Nichten lesen möchten?

    Aber das ist keine Bedingung. Erwachsene sind genauso herzlich eingeladen.


    Wenn ihr euch für Teil 1 UND Teil 2 bewerben wollt ...

    … habe ich folgende Fragen an euch:

    1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr eventuell Kinder, mit denen ihr gemeinsam lesen würdet? Falls ihr erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher?

    2. Was an dem Buch spricht euch an? Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie?

    3. Lest euch die Leseprobe auf meiner Webseite durch und schreibt mir, ob sie euch neugierig macht, was euch daran gefällt und was ihr euch von der Geschichte erhofft.

    http://daniela-ohms.de/wp-content/uploads/2013/04/Ohms_InselDerNyx1_Leseprobe.pdf

    Bei manchen Browsern, zum Beispiel bei Firefox wird das PDF nicht richtig angezeigt. Also falls in eurem PDF die Umlaute fehlen sollten und die Formatierung komisch aussieht, dann solltet ihr das PDF auf eurer Festplatte speichern und mit einem anderen PDF-Leseprogramm öffen, zum Beispiel mit dem Adobe-Reader.

    4. Und last but not least: Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch für beide Teile bewerbt :D


    Wenn ihr euch ausschließlich für Teil 2 bewerben wollt …

    … dann sind diese Fragen für euch:

    1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr den ersten Band evtl. gemeinsam mit einem Kind/Jugendlichen gelesen oder hättet ihr Lust darauf, das noch nachträglich zu tun? Falls ihr schon erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher?

    2. Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie? Wie seid ihr darauf gekommen, Teil 1 zu lesen?

    3. Wie hat euch Teil 1 gefallen, welches sind eure Lieblingsfiguren und was erwartet ihr vom 2. Teil?

    4. Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch nur für Teil 2 bewerbt ;-)


    Sonderfall: Falls jemand unter euch sein sollte, der Teil 1 zwar schon besitzt, aber noch nicht gelesen hat, dann ersetzt bitte Frage Nummer 3 durch diese:

    3b. Warum habt ihr euch den 1. Teil von „Insel der Nyx“ gekauft? Was daran spricht euch an und was erwartet ihr von dem Buch?


    Hier noch ein bisschen was über mich:

    Ich bin 1978 in NRW geboren und dort auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich schreibe schon seit meiner Jugend und war mir seitdem auch immer 100%ig sicher, dass die Schriftstellerei mein Berufsziel ist. Zwischendrin habe ich verschiedene Sachen studiert, unter anderem Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Letztendlich habe ich mich dann aber neben meiner Familie mehr und mehr auf das Schreiben konzentriert.

    Vor etwa 11 Jahren bin ich vom Land in die Stadt gezogen und wohne jetzt mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern mitten im wuseligen Berlin-Kreuzberg.

    Bislang veröffentliche ich Bücher unter zwei Namen: „Daniela Ohms“ gilt für meine Jugendbuchprojekte und „Daniela Winterfeld“ ist mein Pseudonym für meine Erwachsenenbücher bei Knaur. Insgesamt ist „Die Kinder der Schatten“ jetzt mein 4. Buch. Die anderen hänge ich euch einfach mal an diesen Beitrag.

    Und wer noch mehr über mich wissen möchte, darf sich gerne auf meiner Webseite umschauen: www.daniela-ohms.de


    So, wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, bei der Leserunde mitzumachen, könnt ihr euch bis nächste Woche Donnerstag den 3. April um 24 Uhr bewerben.


    Natürlich gilt wie immer:

    Wer sich für die Leserunde bewirbt und ein Buch (ggf. auch zwei) gewinnt, verpflichtet sich damit, aktiv an der Leserunde teilzunehmen, sich mit Kommentaren an den Diskussionen in den einzelnen Leseabschnitten zu beteiligen und anschließend eine Rezension zu posten – mindestens hier auf LB, aber gerne auch auf anderen Plattformen wie Amazon oder eurem eigenen Blog.


    Für alle, die vorab noch den 1. Teil lesen müssen/möchten:

    Also insbesondere die Gewinner des 1. Teils, aber auch für alle, die unabhängig von einem Gewinn noch gerne mitmachen möchten: Für euch würde ich jetzt einfach mal die Leserunde vom letzten Jahr reaktivieren:

    Die aktive Teilnahme an der Leserunde zum ersten Teil ist freiwillig – ich würde mich über eure Rückmeldungen jedoch sehr freuen.

    http://www.lovelybooks.de/autor/Daniela-Ohms/Insel-der-Nyx-Die-Prophezeiung-der-G%C3%B6tter-1012859745-w/leserunde/1039677238/


    Falls ihr bereits ein eigenes Buch besitzt oder es euch kaufen möchtet, dürft ihr natürlich auch gerne hier mitlesen ;-)


    Ich freue mich auf Euch!

    Daniela Ohms

    Tintenmeers avatar
    Letzter Beitrag von  Tintenmeervor 4 Jahren
    Zur Leserunde
    Daniela_Ohmss avatar

    Hallo ihr Lieben,

    Also, ich weiß, später dran sein als ich gerade, kann man quasi nicht. Aber nach hektischen letzten Wochen mit viel Arbeit an “Insel der Nyx 2“ hab ich es jetzt endlich geschafft, was zu organisieren: Wer Lust hat, mich oder mein alter Ego "Daniela Winterfeld" auf der Buchmesse in Frankfurt zu treffen, hat folgende zwei Möglichkeiten:

    1. Freitag, 11. Oktober um 13 Uhr im Buchmesserestaurant “Sky”, Halle 4.0 Ost. Ich werde schon etwas eher da sein und mir nach Möglichkeit ein Plätzchen suchen, an das noch ein paar Leute passen (ich hoffe, das gelingt) Als Erkennungszeichen drapiere ich ein paar meiner Bücher neben mir. Wenn ihr mögt, könnt ihr dort etwas essen. Aber es ist ein Self-Service-Restaurant und wohl auch nicht soo klein. Es dürfte also wohl auch okay sein, wenn ihr euch nur dazu setzt und was trinkt (oder so)

    2. Samstag, 12. Oktober um 11 Uhr – im Außenbereich zwischen Halle 3 & 4 – findet das allseits beliebte Lovelybooks-Leser-Treffen statt. Dort werde ich auch sein und wer mag, darf gern seine Exemplare von meinen Büchern zum Signieren mitbringen (verkaufen ist ja leider nicht gestattet und schon gar nicht für Autoren).

    Ach ja, wer schon weiß, dass er kommen wird, kann mir gern kurz bescheid sagen, vor allem bei Treffen 1, damit ich mit der Anzahl der Plätze besser planen kann. Aber natürlich ist spontan-kommen auch erlaubt

    Ich freu mich auf euch!

    Liebe Grüße

    Daniela

    Zum Thema
    katja78s avatar
    Wir haben leider keine Plätze mehr frei (voll, voll, voll)

    Hallo Ihr Lieben,



    Armes, mutterloses Harpyienei geht auf große Weihnachtsreise. Wer bietet eine vorübergehende Unterkunft? Weil es Anfang des Jahres nur eine kleine Leserunde gab, schicken Daniela Ohms und ich nun zwei Exemplare von dem Fantasydebüt "Harpyienblut" als Wanderbuch auf den Weg. Begleitend zur Wanderbuchtour wird euch die Autorin Frage und Antwort stehen.


    Mitleser bekommen das Buch nacheinander zugeschickt , sollten es innerhalb von 2 Wochen lesen und rezensieren, möglichst auch auf Amazon oder ähnlichen Seiten.
    Die Regeln für ein Wanderbuch sind folgende:
    • jeder hat zwei Wochen Zeit, es zu lesen - falls es doch länger dauern sollte, bitte hier bescheid geben
    • die Adresse von dem, der das Buch nach euch bekommt, erfragt ihr bitte selbständig, sodass das hier flüssig durchläuft und keine unnötigen Pausen entstehen
    • falls das Buch verloren geht, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar
    • falls einer - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr teilnehmen will, sagt er bitte rechtzeitig bescheid, damit ihn von der Liste nehmen kann
    • jeder sagt bitte bescheid, wenn er das Buch erhalten hat und wenn er es wieder weiterschickt, sodass wir hier immer wissen, wo es sich gerade befindet
    • Ich behalte mir vor Teilnehmer ohne Angabe von Gründen zu streichen oder die Aufnahme auf die Liste zu verweigern.
    Anders als normale Teenager verbirgt Lucie ihren Körper nicht aus Scham, sondern weil sie Angst hat, dass es sie ihr Leben kostet, wenn jemand von ihrem Geheimnis erfährt: Die 18-Jährige besitzt Flügel, die aussehen wie die eines Raubvogels und deren Flughunger sie kaum stillen kann.
    Was für ein Wesen Lucie ist, hat sie selbst bisher nicht herausfinden können. Aber der finstere Sergej weiß mehr. Und auch der unheimliche Junge mit den Schmetterlingsflügeln, der sie nachts beobachtet, kennt Lucies wahre Bestimmung: Sie soll die Seelen toter Kinder abholen und durchs Jenseits begleiten.
    Als Lucie schließlich gezwungen ist, sich ihrer grausigen Aufgabe zu stellen, muss sie befürchten, ihre menschliche Seite zu verlieren ...
    Daniela Ohms berührendes Fantasy-Debüt erzählt von einem Mädchen, das dem Schrecken des Sterbens begegnet und dabei eine Liebe findet, die den Tod längst überwunden hat.



    Daniela Ohms wird die Runde mit jeweils immer 2 Lesern begleiten und euch Frage und Antwort stehen!








    Buch 1

    • SoSo
    • frei
    • Alchemilla
    • christiane_brokate
    • gusaca
    • Millie
    • Amy-Maus87
    • Darkangel82
    •  Litfara
    • Daniela Ohms

    Buch 2

    • Nirena
    • Knipsi
    • Letizia
    • MelE
    • lesemaus
    • SmilingKatinka
    • Bellchen
    • Salzstaengel
    • Daniela Ohms
    Zur Leserunde

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