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Daniela_Ohms

vor 2 Jahren

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Stell Dir vor, es ist Krieg, stell Dir vor, es gibt Menschen, denen das Menschsein abgesprochen wird. Stell Dir vor, Du verliebst Dich – in jemanden, dessen Liebe verboten ist.

Stell Dir vor, es ist 1940.

Mathilda liebt Karl schon lange, eigentlich schon, seitdem sie ein Kind war und er im Alter von 14 als Knecht auf das Nachbargestüt kam. Sie liebt ihn, weil er als einziger immer für sie da war – für das kleine verlorene Mädchen, das jüngste von zehn Bauernkindern, um das sich kaum noch jemand gekümmert hat, seitdem ihre Mutter gestorben ist.

Mathilda war neun, als Karl in ihr Dorf kam – und sie ist 14 und über beide Ohren in ihn verliebt, als er spurlos verschwindet. Zwei Jahre später, 1940, schreibt er ihr einen Brief aus dem besetzten Frankreich. Karl ist nicht „abgeholt“ worden, wie sie es befürchtet hat. Er ist Soldat in der Kavallerie. Als solcher muss er kämpfen, schießen und töten, ausgerechnet für die Deutschen. Doch es ist seine einzige Chance. Nur in der Wehrmacht kann er überleben. Denn niemand darf erfahren, wer er wirklich ist. Nicht einmal Mathilda.

Karl weiß, dass er sie nicht lieben sollte, dass er Mathilda mit jedem Brief und mit jeder Begegnung in größere Gefahr bringt. Sein Versteckspiel ist ein Spiel auf Zeit. Doch Mathilda ist seine einzige Hoffnung und sein letzter Sinn – in einem Leben, das verloren scheint …

Und das schreibt der Verlag in der Vorschau:

„Winterhonig“ erzählt von einer lebensgefährlichen LIEBE in einer archaischen, grausamen Welt, die noch gar nicht so lang Geschichte ist. INSPIRIERT von den Erlebnissen ihrer eigenen Großmutter, lässt uns Daniela Ohms die Zeit des Zweiten Weltkriegs aus Sicht der Landbevölkerung erleben: Das harte, entbehrungsreiche LEBEN, das Mathilda als zehntes Kind eines Bauern führt; die Anstrengungen, die der junge Karl unternimmt, um seine ABSTAMMUNG vor den Nazis geheim zu halten; die Liebe der beiden, die nicht sein darf, bringt sie Mathilda doch in große GEFAHR; die Schrecken des Krieges, der drohende Tod durch Bomben oder Verrat.


Liebe Leser,

ich lade euch alle herzlich ein, in der Leserunde zu meinem neuen Buch „Winterhonig“ mitzulesen. Ich war jetzt einfach mal so frei, zuerst ein bisschen was über das Buch zu erzählen ;-) Wer sich davon angesprochen fühlt, darf sich gerne bis zum 21. April für eines von 15 Rezensionsexemplaren bewerben. Einen Tag später am 22. April gebe ich dann die Gewinner bekannt.

Für alle, die sich bewerben möchten, kommt hier nun eine „kleine Aufgabenstellung“:

Lest die Leseprobe auf Amazon und beantwortet folgende Fragen:


1. Welchen ersten Eindruck habt ihr von Mathilda und Karl? Könnt ihr schon etwas über die Charaktere der beiden sagen? Mögt ihr sie? Machen sie euch neugierig?


2. Was erhofft/wünscht ihr euch von dem Buch?


3. Wie oben schon erwähnt wird, habe ich in dem Buch u.a. auch die Erinnerungen meiner Großmutter verarbeitet. Haben eure (Groß)eltern/(Groß)Tanten/(Groß)Onkel etc. euch auch etwas über den 2. Weltkrieg erzählt? Wenn ja, gibt es die ein oder andere „Anekdote“, die euch besonders berührt oder erschreckt hat? Oder seid ihr in einer Familie aufgewachsen, in der es üblich war, über „damals“ zu schweigen?

So, hehe, wenn ich mir meine Fragen so anschaue, klingt das ja schon fast nach einer kleinen Deutscharbeit. Aber ihr schafft das ;-)

Ich für meinen Teil freue mich jedenfalls auf eure Bewerbung!

Herzliche Grüße

Daniela Ohms

Zum Stöbern: www.daniela-ohms.de



Über die Autorin

DANIELA OHMS, geboren 1978, studierte Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Für ihren Roman WINTERHONIG hat Ohms sich durch die Erinnerungen ihrer Großmutter, Jahrgang 1924, inspirieren lassen, die im Paderborner Land als jüngstes Kind einer elfköpfigen Bauernfamilie aufwuchs und in ihrer Jugend die Wirren und Nöte des Zweiten Weltkrieges erlebte.
Nach einigen Veröffentlichungen im Jugendbuchbereich ist Winterhonig Ohms' erster Roman für Erwachsene. Neben dem Schreiben ist die Autorin in einer Literaturagentur tätig und wohnt mit ihrer Familie in Berlin.
Cäcilia Oele (geb. Aring), ihre Oma, ist inzwischen 92 Jahre alt und lebt in Rheda-Wiedenbrück. Dort hat sie im Jahr 2006 einen Schreibwettbewerb der Lokalzeitung "Die Glocke" gewonnen.



Natürlich gelten die üblichen Lovelybooksregeln:

Wer ein Exemplar gewinnt, verpflichtet sich dazu, es innerhalb der nächsten 4 Wochen nach Erhalt zu lesen, sich aktiv in der Leserunde zu beteiligen und das Buch anschließend zu rezensieren. Mindestens hier bei Lovelybooks, gerne aber auch noch woanders.

Um euch zu bewerben, solltet ihr schon mindestens eine aussagekräftige Rezension hier auf Lovelybooks veröffentlicht haben.

Autor: Daniela Ohms
Buch: Winterhonig

Daniela_Ohms

vor 2 Jahren

Ein tägliches Zitat gib uns heute

Hier werde ich zur Einstimmung ab und zu ein kleines Zitat aus dem Buch posten. Aber auch ihr dürft hier gerne eure Lieblingszitate eintragen ;-)

Daniela_Ohms

vor 2 Jahren

Allgemeine Fragen an die Autorin

Hierher gehören alle Fragen, die nicht direkt einem Leseabschnitt zugeordnet sind oder die ihr mir unabhängig vom Buch stellen wollt. Hier dürft ihr mich also jederzeit fragen, löchern, bestürmen, auf mich einreden … Ich werde mir dann Mühe geben, alles zu beantworten.

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Xoryvia

vor 2 Jahren

Fazit, Rezension

Hier nun meine Rezension.
Erstmal danke, dass ich bei dieser Leserunde mitlesen durfte und in die Geschichte deiner Großmutter eintauchen konnte. Es hat mir wirklich viel Freude bereitet und genauso sehr haben mich viele Situationen erschüttert.
Entschuldige, dass ich nicht so aktiv mitschreiben konnte und eine der letzten bin, die mit dem Buch fertig geworden ist, dennoch habe ich mich bemüht meine Gedanken in Worte zu fassen und in eine Rezension zu schreiben.
Vielen Dank für dieses schöne Buch und weiterhin viel Spaß beim schreiben, LG Xoryvia

http://www.lovelybooks.de/autor/Daniela-Ohms/Winterhonig-1204041774-w/rezension/1248625521/

Ayda

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 3: Weihnachtsgeschenke - 12. Kapitel bis 16. Kapitel
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In diesem Leseabschnitt kommen immer mehr Emotionen und Sehnsüchte zum Vorschein. Ich finde, dass quasi an alles gedacht wurde in der Geschichte. Angefangen von der Puppe,dem Winterhonig (ich finde des Aspekt besonders rühren,wie sie den Pot Honig heimlich rausholt,um ein Löffel zu nehmen) bis zu der Szene auf der Veranstaltung,übrigens fand ich Wilhelm König sehr gentlemanlike :) Mathilda und Karl kommen einfach nicht voneinander los,währen Mathilda die Sehnsucht zu ihm ausleben möchte,hadert Karl mit seinem Gewissen,dass er ihr nicht gut tut. Es ist auch nicht einfach, wenn man die damalige geseellschaftliche Zeit bedenkt. Selbst heute noch gibt es swas wie "verbotene Liebe" und da liegt ja auch oft der Reiz:)

Ayda

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 4: Der Krieg rückt näher - 17. Kapitel bis 21. Kapitel
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Nun habe ich auch diesen Abschnitt beendet und es geht spannend weiter. Ich musste an einer Stelle sehr schmunzeln, ich habe genau wie Mathilda auch am 25.02. Geburtstag:) Ich habe selten ein Buch gelesen, welches im Krieg spielt und mich so fesselt,es wird nie langatmig,das ist wirklich sehr gut gelungen. Das Schicksal will Karl und Mathilda nicht trennen,auch wenn es einige Momente gab,in denen man dachte,so die sehen sich jetzt nie wieder,laufen sie sich über den Weg....

Ayda

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 5: Ostfeldzug - 22. bis 24. Kapitel
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In diesem Abschnitt wird die schlimme Zeit im Krieg einem vor Augen geführt und wie streng die gesellschaftlichen Zwänge waren,so schlimm dass sogar ein Neugeborenes getötet wird,das gig mir grad doch sehr nah,puh.Ich finde des Roman insgesamt seht authentisch und man merkt doch sehr,dass dort viel Wahres erzählt wird. Ich freue mich immer wieder auf die Briefe zwischen Mathilda und Karl und wenn der Winterhonig erwähnt wird :)

Ayda

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 6: Leben, Liebe, Krieg und Tod - 25. bis 28. Kapitel
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Die Szene mit Oscar und Karl fand hat mich sehr berührt,ich fand es sehr traurig:/ Hier kommt wie beschrieben Liebe,Krieg und Tod zum Vorschein. Karl schöpft aus den Briefen von Mathilda Kraft,mit der Hoffnung am Leben zu bleiben. Irgendwie zieht sich mir ein sehr melancholischer Unterton durch die Geschichte und ich kann wirklich nur mein Lob aussprechen wie "schön" der Schreibstil ist...

krimielse

vor 2 Jahren

Fazit, Rezension

ich habe ds Buch (verspätet - Entschuldigung dafür) rezensiert:

http://www.lovelybooks.de/autor/Daniela-Ohms/Winterhonig-1204041774-w/rezension/1251495372/1251497014/

Ich streue die Rezension gerne noch im Netz und bedanke mich für die tollen Lesestunden!

Ayda

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 7: Karls Geheimnis - 29. und 30. Kapitel
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So nun habe ich auch diesen Abschnitt beendet und wie ich auch schon erwähnt hatte,ich könnte Seitenlang die Briefe lesen,die sich Karl und Mathilda schreiben,es ist wundervoll zu lesen. Nun erfahren wir von Karl, dass seine Herkunft Sinti ist.Wie schwer es für ihn sein muss, diese ganze angespannte Situation und vor allem dem Tod ins Auge zu sehen. Wir erfahren noch die weitere Information, dass ein Attentat auf Hitler geplant ist, das ist wieder einer der Szenen, wo einem klar wird, wiviel Realität doch in dem Roman steckt. Diese Mischung aus Emotionen und Sehnsucht sowie Hoffnungslosigkeit und Angst wird sehr deutlich....

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