Neuer Beitrag

Ayda

vor 11 Monaten

(23)

Ein berührendes Buch über die Zeit im Krieg und die nie verlorene Hoffnung 5 🌹🌹🌹🌹🌹
Klappentext:
"Winterhonig" erzählt von einer lebensgefährlichen Liebe in einer archaischen, grausamen Welt, die noch gar nicht so lang Geschichte ist. Inspiriert von den Erlebnissen ihrer eigenen Großmutter, lässt uns Daniela Ohms die Zeit des Zweiten Weltkriegs aus Sicht der Landbevölkerung erleben: Das harte, entbehrungsreiche Leben, das Mathilda als zehntes Kind eines Bauern führt; die Anstrengungen, die der junge Karl unternimmt, um seine Abstammung vor den Nazis geheim zu halten; die Liebe der beiden, die nicht sein darf, bringt sie Mathilda doch in große Gefahr; die Schrecken des Krieges, der drohende Tod durch Bomben oder Verrat. Und über allem die Hoffnung.

Meine Meinung:
Das Buch ist wirklich ein sehr besonderes und unheimlich berürhrend. Eigentlich lese ich nicht viele Bücher,die im Krieg spielen aber mich hatten der Titel und die Leseprobe sehr angesprochen. Ich habe auch sehr lange gebraucht, um das Buch zu lesen weil es mir sehr nah ging. Es geht um die Liebe zwischen Mathilda und Karl aber es geht auch um viele mehr. Es ist die Zeit, in der die Geschichte uns erreicht, der Schreibstil und das Authentische. Man fühlt die Krieszeit hautnah mit, die Ängste und die Bedingungen , in denen sich die Menschen befanden. Einerseits dem bevorstehenden System ausgeliefert andereseit immer mit einem Funken Hoffnung im Gepäck. Das Thema im Buch ist sehr aktuelle und geht einem sehr nah, daher hat die Autorin ein sehr tolles Buch geschrieben, das gelesen werden sollte!

Autorin:
Daniela Ohms, geboren 1978, studierte Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Für ihren Roman „Winterhonig“ hat Ohms sich durch die Erinnerungen ihrer Großmutter, Jahrgang 1924, inspirieren lassen, die im Paderborner Land als jüngstes Kind einer elfköpfigen Bauernfamilie aufwuchs und in ihrer Jugend die Wirren und Nöte des Zweiten Weltkrieges erlebte.
Daniela Ohms ist neben dem Schreiben in einer Literaturagentur tätig und wohnt mit ihrer Familie in Berlin. Cäcilia Oele (geb. Aring), ihre Oma, ist inzwischen 92 und lebt in Rheda-Wiedenbrück. Dort hat sie im Jahr 2006 einen Schreibwettbewerb der Lokalzeitung "Die Glocke" gewonnen.

Autor: Daniela Ohms
Buch: Winterhonig
Neuer Beitrag