Daniela Sacerdoti Am Ende des Winters

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Inhaltsangabe zu „Am Ende des Winters“ von Daniela Sacerdoti

Eilidh Lawson steht an ihrem absoluten Tiefpunkt: Ihre jahrelangen Kinderwunschbehandlungen blieben erfolglos, und ihr Mann hat eine Geliebte. Traurig begibt sie sich in ihr kleines Heimatdorf, um die Wunden heilen zu lassen. Jamie versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen, seit seine Traumfrau ihn und ihre gemeinsame Tochter verlassen hat, doch es fällt ihm manchmal schwer. Beide wissen noch nicht, dass Hilfe meist aus ungeahnten Richtungen kommt und dass auf jeden Winter irgendwann auch wieder der Frühling folgt.

Nett, wenn auch sehr klischeehaft...

— verena scott
verena scott

Wunderschöne Geschichte. Muss man gelesen haben. Ich werde es mir auf jeden Fall noch einmal durchlesen!!!

— Rockmaniac
Rockmaniac

Liebevoll geschrieben, aber für meinen Geschmack etwas zu kitschig...

— daneegold
daneegold

Dieses Buch tut gut!

— haali
haali

Mich hat es leider nicht überzeugen können. Ich fand die Geschichte langweilig. Schade!

— Peregrine
Peregrine

Ein fesselnder Liebesroman ...

— MissAnonymous
MissAnonymous

Eine gefühlvolle Geschichte, die ans Herz geht und verzaubert!

— Fanti2412
Fanti2412

Ein sehr gelungenes Buch mit viel Gefühl, Einfühlungsvermögen und Erzählkunst!

— DarkReader
DarkReader

Die Autorin schreibt mit viel Herzblut und Emotionen und lässt so eine schöne (Liebes-)Geschichte entstehen.

— winterdream
winterdream

Gefühlvoller Roman der die Tränendrüsen kitzelt.

— Schonillebeerkeks
Schonillebeerkeks

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  • Rezension: "Am Ende des Winters" von Daniela Sacerdoti

    Am Ende des Winters
    Rockmaniac

    Rockmaniac

    22. October 2015 um 23:30

    Titel: Am Ende des Winters Autorin: Daniela Sacerdoti Einband: Print Taschenbuch Verlag: Piper Verlag ISBN: 978-3-492-30511-2 Preis (D): 9.99 € Seiten: 320 Leseprobe: http://www.piper.de/buecher/am-ende-des-winters-isbn-978-3-492-30511-2 Klappentext: Nach jedem Winter wird es irgendwann Frühling Eilidh Lawson steht an ihrem absoluten Tiefpunkt: Ihre jahrelangen Kinderwunschbehandlungen blieben erfolglos, und ihr Mann hat eine Geliebte. Traurig begibt sie sich in ihr kleines Heimatdorf, um die Wunden heilen zu lassen. Jamie versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen, seit seine Traumfrau ihn und ihre gemeinsame Tochter verlassen hat, doch es fällt ihm manchmal schwer. Beide wissen noch nicht, dass Hilfe meist aus ungeahnten Richtungen kommt – und dass auf jeden Winter irgendwann auch wieder der Frühling folgt … Der Überraschungsbestseller aus Schottland! Quelle: Piperverlag http://www.piper.de/buecher/am-ende-des-winters-isbn-978-3-492-30511-2 Meine Meinung: Warum ich mich sofort für dieses Buch beworben hatte? Ich habe in der Infobox zur Autorin gelesen, dass sie die Urenkelin des italienischen Schriftstellers Carlo Levi ist. Carlo Levi, ist mir natürlich bekannt, denn seine Werke und Biographie haben wir im Italienischen Literatur Kurs ohne Ende durchgekaut, und habe anschließend darüber einen Vortrag bei meiner Maturaarbeit (In Italien) gehalten. Deswegen war es mir sehr wichtig gewesen, ein Werk seiner Urenkelin zu lesen. Aus privaten Gründen, konnte ich allerdings nicht rechtzeitig an der Leserunde teilnehmen und jetzt bin ich überglücklich es endlich gelesen zu haben. Es war ein Traum von Buch. Was für eine herzzerreißende Geschichte, jedoch mit einem Wahnsinns schönen Happy End. Das Cover ist ebenfalls wunderschön. Mir gefallen die Blumen, doch am meisten gefällt es mir, dass man im Hintergrund Eilidh und Jamie verschwommen sieht. Eilidhs Anfangs Schicksaal ist unendlich traurig und ich finde ihre Reaktion auf all ihre Probleme sehr gut: ihre Abreise nach Glen Avich. Schon die Beschreibung dieses Ortes und der Dorfbewohner, lässt mein Herz erblühen. Einfach Idyllisch. Und dann kommt ja noch die kleine Maisie ins Spiel, die so süß beschrieben wird, dass ich sie hätte knuddeln können. Ich finde es einfach unbeschreiblich schön, wie Eilidh sich um die kleine kümmert. Maisies Mutter Janet war mir in der ganz kurzen Zeit sehr unsympathisch gewesen. Eine wirklich schlechte Mutter. Jamie hat mir in all dem auch wirklich sehr leidgetan. Doch Gott sei Dank zieht ja Eilidh in seiner Nähe und alles ändert sich und zwar für beide. Jamie, Elizabeth, Maisie, Peggy und Eilidh sind natürlich meine Lieblings Charakteren. Eilidh Familie ist unerträglich und ich fand es gar nicht toll, wie sie mit Eilidh umgegangen sind. Vor allem ihre Schwester und Mutter, also da bin ich immer aufgesprungen und wollte diese Szenarien auch nicht weiterlesen, weil es mich immer wieder aufgeregt hat. Was ich besonders schön fand, waren die Einsätze der Elizabeth, Jamies Mutter. Obwohl sie verstorben war, spielt sie eine sehr große Rolle in dem Buch. Letztes Szenario mit ihr, als sie Jamie als Geist umarmt hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Sehr schön. Überhaupt das ganze Thema über das Leben nach dem Tod war faszinierend schön. Genial war es auch, dass die Kleine Maisie ihre Großmutter noch immer sehen und manchmal sogar hören konnte. Eilidh Unfall und ihre Erfahrungen mit dem Tod, fand ich zwar sehr traurig und doch hat mich auch ihrer außerkörperlichen Erfahrung während des Komas sehr fasziniert. Während ich gelesen habe, hatte ich bei Jamies Beschreibung immer den Gerard Butler vor Augen gehabt. Bei Eilidh hatte ich meine eigene Vorstellung gehabt. Genauso wie sie halt beschrieben wurde, dass ich jedoch mit keinem Realen Menschen verglichen habe. Das Gleiche gilt für Maisie und die Anderen. Was ich nun mit all dem sagen will ist: Lest dieses Buch und ihr werdet genau wie ich so begeistert sein!!!!! Ich werde es mir auf jeden Fall noch einmal durchlesen. Sehr schön!!!! Bewertung: ★★★★★ von ★★★★★ Meine verfasste Leserunde zu „Am Ende des Winters“ von Daniela Sacerdoti: http://rockmaniacsbuecherwelt.blogspot.it/2015/10/leserunde-am-ende-des-winters-von.html * All Material Written on and from the Rockmaniacs Bücher Welt site and posted on different Sites like: Amazon.de, Youtube, Goodreads, Whatchareadin.de, Vorablesen.de, Facebook, Twitter, Lovelybooks, etc., is Copyright © by the Owner "Lee-T81" (Rockmaniac)*

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  • Leserunde zu "Am Ende des Winters" von Daniela Sacerdoti

    Am Ende des Winters
    aba

    aba

    »Jenseits von Angst und Schmerz fängt die Liebe uns auf, wenn wir fallen.« Eine herzerwärmende Geschichte über die Kraft der Liebe und den Mut zum Neubeginn hat die in Schottland lebende italienische Schriftstellerin Daniela Sacerdoti geschrieben. Als Kulisse für "Am Ende des Winters" dienen die schottischen Highlands mit ihrer rauen Schönheit. Wenn ihr gerade etwas fürs Herz braucht, dann dürft ihr diese Leserunde zu dem Bestseller aus Schottland nicht verpassen! Inhalt Eilidh Lawson steht an ihrem absoluten Tiefpunkt: Ihre jahrelangen Kinderwunschbehandlungen blieben erfolglos, und ihr Mann hat eine Geliebte. Traurig begibt sie sich in ihr kleines Heimatdorf, um die Wunden heilen zu lassen. Jamie versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen, seit seine Traumfrau ihn und ihre gemeinsame Tochter verlassen hat, doch es fällt ihm manchmal schwer. Beide wissen noch nicht, dass Hilfe meist aus ungeahnten Richtungen kommt – und dass auf jeden Winter irgendwann auch wieder der Frühling folgt… Leseprobe Zu der Autorin Daniela Sacerdoti ist die Urenkelin des italienischen Schriftstellers Carlo Levi. Sie wurde in NeapeI geboren und ist in Südtirol aufgewachsen, wo sie als Lehrerin arbeitete, bis sie in Glasgow ein neues Leben begann. Hier widmet sie sich ganz ihrer Familie und dem Schreiben. Zusammen mit dem Piper Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Am Ende des Winters" unter allen, die wirklich daran glauben, dass es nach jedem Winter irgendwann Frühling wird. Was müsst ihr dafür tun? Bewerbt euch* einfach bis zum 08.03., indem ihr auf folgende Frage antwortet: Könnt ihr euch an den seltsamsten und erstaunlichsten Tag eures Lebens erinnern? Was ist passiert? Und was hat dieser Tag in euch bewirkt? Ich freue mich jetzt schon auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 456
  • besonderes und berührendes Leseerlebnis

    Am Ende des Winters
    enila

    enila

    09. October 2015 um 20:51

    Meine Meinung Die Geschichte der zweier Menschen, die sich schon seit ihrer Kindheit kennen, aber nie wirklich zueinander gefunden haben, bis sie sich irgendwann wiedertreffen, ist eine vielgenutzte Grundlage. Jedoch fand ich die Umsetzung von Daniela Sacerdoti war etwas für sich eigenes und ganz besonderes. Die Geschichte um Jamie und Eilidh berührt und bezaubert zugleich. Erzählt wird die Geschichte von verschiedenen Personen in der Ich-Form. So kommen nicht nur die zwei Hauptpersonen zu Wort, sondern auch ihnen nahestehende Menschen, wodurch der Leser einen anderen Blickwinkel erhält. Das Einzige was mich zu Beginn des Buches ein wenig gestört und skeptisch gemacht hatte, war die immer wieder auftauchende Sicht der verstorbenen Elizabeth. Aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen, da sehr gut ersichtlich war, wie wichtig diese Sicht ist bzw. sie sehr gut in die Geschichte hineinpasst. Jamie und Eilidh sind zwei wundervolle Charakter, die perfekt in die Geschichte hineinpassen, die man gern begleitet und denen man einfach ein Happy End wünscht. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, ist der angenehme Verlauf der Geschichte mit einigen Überraschungen versehen. Es wird alles so gut beschrieben, dass man sich nicht nur die Personen, sondern auch das ganze Umfeld sehr gut vorstellen kann. Die Schauplätze werden sehr lebendig dargestellt. Fazit Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Alles in allem ist alles in "Am Ende des Winters" von Daniela Sacerdoti wunderbar aufeinander abgestimmt, das dem Leser ein besonderes und berührendes Leseerlebnis verschafft. Ich würde es jederzeit wieder lesen und werde mich in Zukunft auch noch nach anderen Büchern der Autorin umsehen.

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  • Berührend, gefühlvoll, von Beginn an fesselnd

    Am Ende des Winters
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    21. July 2015 um 09:23

    Achtung Spoiler im Text! Der erste Satz: Der seltsamste und erstaunlichste Tag meines Lebens - der Tag, der meine Vorstellung von Leben und Tod von Grund auf verändert hat - begann wie jeder andere. Manchmal entscheidet man sich aus dem Bauch heraus für ein Buch, manchmal auch ganz bewusst. Das letztere war bei hier der Fall. Um es vorweg zu sagen, ich habe es keine Sekunde bereut. "Am Ende des Winters"  zieht den Leser mit in die Geschichte hinein und läßt ihn bis zur letzten Seite nicht los. Schon nach wenigen Seiten ist man mitten drin in der Geschichte, die von Eilidh Lawson, einer jungen Frau, und Jamie, dem alleinerziehenden Vater von Maisie, handelt. Halt, nicht zu vergessen ist Elizabeth, die verstorbene Mutter von Jamie. Eilidhs größter Wunsch, endlich ein eigenes Kind in den Armen zu halten, geht trotz mehrfacher künstlicher Behandlungen nicht in Erfüllung. Sie leidet sehr darunter, und das hat auch Auswirkungen auf ihre Ehe mit Tom. Dieser hat sich weit von ihr entfernt, inzwischen lebt er bei seiner Geliebten. Nach der erneuten Fehlgeburt fährt Eilidh in das kleine schottische Dorf Glen Avich. Dort wohnt noch ihre Tante Peggy und empfängt sie mit offenen Armen. Glen Avich, mit diesem Ort verbindet Eilidh sehr viel. Hier fühlt sie sich wohl, denn die ersten Jahre ihrer Kindheit hat sie hier verbracht. Und das Haus der verstorbenen Großmutter Flora war ihr so vertraut. "Eines Nachts saß ich auf dem Felsen und lauschte, wie das Wasser ans Ufer plätscherte, als mich etwas aufschreckte. Eine Woge der Trauer brach über mir zusammen wie ein Schauer, der sich von meiner Stirn bis zum Rücken zog. ... Als Geist fließen Tausende von Seelen durch mich hindurch, Tausende von Stimmen flüsterten mir ihre Gedanken und Erinnerungen zu. Diese eine Stimme, die kannte ich. Es war Eilidh, die Enkelin meiner Freundin aus Kindertagen, Flora McCrimmon, die sich im Schlaf ihre Trauer und ihr Leid aus dem Leib schrie. Aber sie rief nicht nach mir, sondern nach Flora." Zitat S. 38 Jamie und Eilidh kennen sich aus ihrer Kindheit, haben viel Zeit miteinander verbracht. Aber auch Jamies Leben war in der Vergangenheit nicht einfach. Schon bald nach der Geburt seines Kindes hatte ihn seine Frau, eine Künstlerin, verlassen und war zurück nach London gegangen. Mit dem Kind konnte sie nicht viel anfangen und so wuchs Maisie unter der Obhut der Großmutter Elizabeth auf. Doch ganz plötzlich war diese vor drei Jahren gestorben. Während Eilidh langsam wieder zu sich selbst kommt, wahrt Jamie Abstand zu Frauen. Nein, er war noch nicht bereit für eine neue Beziehung. Der Weg zu ihm führte so oder so nur über Maisie. Und dann ist da noch Jamies Schwester Shona. Sie lebt zwar nicht in dem kleinen Ort mit ihrer Familie, ist aber stark präsent und der Halt für Eilidh und Jamie in den wichtigsten Momenten. Und doch war da jemand, der spürte, Eilidh und Jamie waren füreinander bestimmt. "Manchmal verlieren wir jemanden, dann denken wir, unser Leben sei vorbei, und erstarren in diesem Augenblick der Verzweiflung. Doch es kann sich auch herausstellen, dass trotz all des Kummers und Leids unser echter Seelenverwandter immer noch da draußen herumläuft. Das Leben kann uns durchaus eine zweite Chance bescheren - … Zitat S. 327 Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Und trotz dieses Umstands ergänzen sich diese nahtlos. Auf wunderbare Art und Weise hat die Autorin hier eine Geschichte entstehen lassen, die in Worte zu verpacken nicht einfach ist. Es überzeugt mit seinen leisen Tönen, der bildhaften Sprache, hier ist alles stimmig - selbst die traurigen Passagen! Fakt ist, dass Elizabeths Kapitel mich sehr berührt haben. Allein diese zu lesen, war etwas ganz besonderes. "Am Ende des Winters" ist eine ruhige, gefühlvolle Geschichte, die für lange Zeit im Herzen bleibt. Das Cover ist mit viel Liebe zum Detail und farblich sehr harmonisch gestaltet. Die Autorin Daniela Sacerdoti schreibt nicht einfach nur so dahin. Sie hat ihre eigene Sprache, ihren eigenen Schreibstil. (P.S. Sie ist die Urenkelin des italienischen Schriftstellers Carlo Levi.) Ihr Schreibstil ist derart berührend und besitzt eine hohe Qualität, so dass man an dieser Stelle der Übersetzerin ein großes Lob geben muss! Nur wer sich derart in eine Geschichte fallen lassen kann, ist fähig, dieses so professionell wiederzugeben. "Am Ende des Winters", die Geschichte erhält von mir absolute Leseempfehlung, denn ich habe nicht nur glückliche Lesemomente gehabt, auch nachdenkliche. Must-Read!!!

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  • Frühlingserwachen

    Am Ende des Winters
    haali

    haali

    03. June 2015 um 00:57

    Wie der Titel schon besagt, kommt nach jedem noch so kalten Winter irgendwann der Frühling. Eilidh versuchte verbissen und vergebens, schwanger zu werden. Daran zerbricht ihre Ehe. Völlig am Boden zerstört geht sie zu ihrer Tante. Diese lebt in einem kleinen abgeschieden Dorf in Schottland.  An dieses Dorf hat sie gute Erinnerungen und fühlt sich sofort heimisch. Ebenso bekommt sie von ihrer Tante die moralische Unterstützung  und Fürsorge, die sie von ihren Eltern und ihrer Schwester nicht bekommt.  Das Dorfleben ist sehr schön beschrieben, es erinnert mich sehr an meine eigene Kindheit. Dort trifft sie auch ihren Freund Jamie aus Kindertagen wieder. Doch auch Jamie hat sein Päckchen zu tragen. Er zieht seine Tochter Maisie alleine auf, nachdem seine Traumfrau ihn und die gemeinsame Tochter verlassen hat. Nun lässt er niemanden so richtig an sich ran. Maise, das kleine Schuldmädchen ist richtig erfrischend beschrieben. Ich konnte sie richtig aus dem Buch herausspringen sehen. Auch die anderen Charakteren sind gut beschrieben und ihre Handlungen gut aufeinander aufgebaut und nachvollziehbar. So fiebert der Leser der Genesung beider gebrochener Herzen entgegen. Es ist ein Buch der leisen Töne. Es ist sanft geschrieben und fesselt trotzdem. Auch mit dem guten Geist des Buches, in Form der verstorbenen Mutter von Jamie konnte ich mich gut anfreunden. Einzig  gegen Ende finde ich ihr Auftauchen sie etwas übertrieben. Es ist insgesamt ein lesenswertes Buch und empfehlenswert.  

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  • Am Ende des Winters

    Am Ende des Winters
    Fanti2412

    Fanti2412

    28. May 2015 um 19:12

    Zum Inhalt: Nach jedem Winter wird es irgendwann Frühling Eilidh Lawson steht an ihrem absoluten Tiefpunkt: Ihre jahrelangen Kinderwunschbehandlungen blieben erfolglos, und ihr Mann hat eine Geliebte. Traurig begibt sie sich in ihr kleines Heimatdorf, um die Wunden heilen zu lassen. Jamie versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen, seit seine Traumfrau ihn und ihre gemeinsame Tochter verlassen hat, doch es fällt ihm manchmal schwer. Beide wissen noch nicht, dass Hilfe meist aus ungeahnten Richtungen kommt – und dass auf jeden Winter irgendwann auch wieder der Frühling folgt … (Kurzbeschreibung gem. Piper Verlag) Leseprobe Die Autorin: Daniela Sacerdoti ist die Urenkelin des italienischen Schriftstellers Carlo Levi. Sie wurde in NeapeI geboren und ist in Südtirol aufgewachsen, wo sie als Lehrerin arbeitete, bis sie in Glasgow ein neues Leben begann. Hier widmet sie sich ganz ihrer Familie und dem Schreiben. (Quelle: Piper Verlag) Meine Meinung: Der Klappentext und viele positive Meinungen haben mich neugierig gemacht und ich hatte einige Erwartungen an das Buch. Um es gleich vorweg zu nehmen, meine Erwartungen wurden übertroffen. Schon nach wenigen Seiten war ich in die Geschichte eingetaucht und von dem leichten, einfühlsamen Schreibstil begeistert. Eilidhs Schicksal hat mich berührt, weil alles sehr glaubhaft und ohne Übertreibungen dargestellt wird. Ich wollte sie nur in den Arm nehmen und trösten. Auch Jamie hat einen Schicksalsschlag zu bewältigen. Er muss versuchen, das Leben alleine mit seiner kleinen Tochter Maisie zu bewältigen und Beruf und Kind irgendwie unter einen Hut bekommen, weil seine Frau ihn verlassen hat. Mit seiner ruhigen gelassenen Art gelingt ihm das auch weitestgehend. In der Familie kann er keine Unterstützung bekommen, denn seine Schwester Shona lebt ein Stück entfernt und hat selber eine große Familie und seine Mutter Elisabeth starb 3 Jahre zuvor. Beide Hauptprotagonisten haben mir gut gefallen, weil sie sehr authentisch dargestellt sind. Aber auch alle anderen Figuren sind liebevoll gezeichnet und fügen sich gut in die Geschichte ein. Und wie im wirklichen Leben gibt es liebenswerte und weniger sympathische, wie z. B. Eilidhs Eltern. Die kleine Maisie muss man einfach ins Herz schließen, denn sie ist ein fröhliches, aufgewecktes Mädchen, auch wenn ihr die Mutter fehlt. Die Geschichte wird immer wieder wechselnd aus unterschiedlicher Sicht der einzelnen Figuren erzählt, jeweils in der Ich-Form. Die einzelnen Abschnitte sind zur besseren Übersicht nicht nur mit einem Titel sondern auch mit dem jeweiligen Namen überschrieben. So werden einzelne Ereignisse teilweise aus zweierlei Sicht erzählt und man erhält gute Einblicke in die Gefühlswelt der Charaktere. Die Autorin erzählt die bewegende Geschicht von Eilidh und Jamie, die so auch im realen Leben passiert sein könnte, sehr einfühlsam und liebevoll. Das kleine Dorf Glen Avich in den schottischen Highlands passt als Schauplatz perfekt dazu und wird wunderbar beschrieben. Eine besonders schöne Überraschung bzw. Idee der Autorin, die ich hier natürlich nicht verrate, verleiht dem Roman eine ganz besondere Atmosphäre. Auch wenn das Ende ein bisschen vorhersehbar ist, war ich bis zum Schluss gefesselt und verzaubert. Dieses warmherzige und emotionale Buch hat mich berührt, nachdenklich gemacht, wunderbar unterhalten und mit einem seligen Lächeln zurück gelassen. Und es bleibt die Erkenntnis, dass für jeden am Ende des Winters immer ein neuer Frühling kommt! Ich meine: Unbedingt lesen! Fazit: 5 von 5 Sternen © Fanti2412

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  • Am Ende des Winters

    Am Ende des Winters
    MissAnonymous

    MissAnonymous

    25. May 2015 um 14:00

    Alles in allem kann ich wirklich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es hatte eine tolle und einzigartige Storyline. Obwohl das Buch eine Liebesgeschichte ist, basiert es nicht auf Klischees. Die verschiedenen Perspektiven in diesem Buch wurden sehr gut durchgeführt. Das einzige negative war für mich, dass die Handlung gegen Ende viel zu schnell aus war. Viele wichtige Sachen sind dadurch einfach verschwunden. Ich hätte mir am Ende einfach mehr Details gewünscht. Trotzdem war das ein wirklich gelungenes Buch.

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  • Ein Roman der einen Leser nicht mehr los lässt

    Am Ende des Winters
    minicaspi

    minicaspi

    10. May 2015 um 19:28

    Am Ende des Winters von Daniela Sacerdoti 320 Seiten- Piper Verlag Orginaltitel: Watch Over Me ISBN: 978-3492305112 Inhalt: Eilidh Lawson wünscht sich schon seit Jahren sehnlichst Nachwuchs, doch auch nach vielen versuchen will es bei ihr einfach nicht klappen. Nicht mal die künstlichen Befruchtungen helfen ihr ihren Traum zu verwirklich. Als sie erfährt, das ihr Mann eine geliebte hat, bleibt sie bei ihm, um die künstliche Befruchtung wahrzunehmen, für die sie schon einen Termin hat. Dann ist sie endlich schwanger. Doch ihr Glück soll nicht lange weilen, sie verliert ihr Kind. Total am Boden zerstört fährt sie halsüberkopf weg, in ihr kleines Heimatdorf. Nur dort hat sie sich jemals wirklich zu Hause gefühlt. Bei ihrer Tante hofft sie, das ihre Wunden heilen werden. Jamie ist der Vater von der kleinen Maisie, seine Traumfrau hat ihn und seine Tochter sitzen gelassen. Er schafft es seinen Alltag zu meistern, doch mehr auch nicht. Er lebt nur noch für Maisie und hat keine richtige Lebensfreude mehr. Abends trinkt er sich oft in den Schlaf und kann keine richtige Freude, außer die an seiner Tochter empfinden. Könnten sich die beiden geschundenen Seelen vielleicht helfen, dass sie beide merken, das an jedem Ende des Winters auch wieder ein Frühling kommt ? Meine Meinung: Der Roman "Am Ende des Winters" von Daniela Sacerdoti war ein Roman, der mich auch dann beschäftigt hat, wenn ich grade nicht in ihm gelesen habe. Er hat mich auf eine besondere Art und Weise begeistert und in seinen Bann gezogen. Vor allem haben mir die Figuren sehr gut gefallen. Eilidh habe ich sofort ins Herz geschlossen und habe mit ihr mit gelitten und ebenso gehofft, dass sie wieder glücklich wird. Doch auch Jamie konnte mich für sich gewinnen. Die liebevolle Art, mit der er mit seiner Tochter um geht hat mir besonders gut gefallen. Auch der er so bescheiden und Rücksichtsvoll gegen über Eilidh ist fand ich sehr sympathisch. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen und erweckt Emotionen. Die Handlung ist sowohl gefühlvoll wie auch spannend, so dass der Leser in die Geschichte hineingezogen wird. So leidet man mit den Protagonisten mit und fiebert darauf hin, dass es ihnen besser geht und die endlich wieder von Glück erfühlt sind. Der Roman regt seinen Leser zum nachdenken an und führt vor Augen, dass das eigene Leben oftmals gar nicht so schlecht und schlimm ist wie man denkt. Alles in allem ist dies ein Roman, der Herzen berührt und der seinen Leser nicht mehr los lässt.

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  • Absolut lesenswert! Empfehlung von mir.

    Am Ende des Winters
    DarkReader

    DarkReader

    25. April 2015 um 00:52

    Das ist ein Buch, bei dem wirklich mal alles passt! Angefangen vom Titel, der zum Cover passt und einer sehr schönen, berührenden Geschichte. Jede Frau mit Kinderwunsch kann sich in die Protagonistin Eilidh hinein versetzen und ich als Mutter habe mich bei der Lektüre dabei erwischt mich zu fragen: was wäre gewesen, wenn....? Die Autorin erzählt die Geschichte von Eilidh, die seit Jahren erfolglos versucht, mit ihrem Mann ein Kind zu bekommen. Nach einer erneuten künstlichen Befruchtung mit einer Fehlgeburt und dem Wissen, dass ihr Mann sie betrügt, flieht sie zu ihrer Tante. Und lernt, wieder zu leben - und auch zu lieben. Die Autorin schreibt ihre Geschichte mit viel Gefühl und Einfühlungsvermögen. Sie tut dies in einer wunderschönen Schriftsprache, bei der das Lesen zum Genuss wurde. Sie beschreibt Gefühle, Plätze und Menschen so eindringlich, dass ich als Leser meinte, einen richtig guten Film gesehen zu haben. Ihre Charaktere haben Tiefe, werden sehr gut beschrieben, man meint, sie zu kennen.  Leider sind auch einige dabei, aif deren Bekanntschaft ich gern verzichtet hätte, doch auch sie waren gut skizziert und für die Geschichte wichtig. So kann ich sagen, dass ich ein richtig gutes Buch las von einer Autorin, die ich im Auge behalten werde, denn von ihr möchte ich gern noch mehr lesen. Von mir gibt es daher 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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  • Auf jede Nacht folgt immer ein neuer Tag!

    Am Ende des Winters
    SweetSmile

    SweetSmile

    23. April 2015 um 12:21

    Zum Inhalt:  Nach jedem Winter wird es irgendwann Frühling Eilidh Lawson steht an ihrem absoluten Tiefpunkt: Ihr jahrelang gehegter Kinderwunsch blieb unerfüllt, und ihr Mann hat eine Geliebte. Traurig begibt sie sich in ihr kleines Heimatdorf, um die Wunden heilen zu lassen. Jamie versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen, seit seine Traumfrau ihn und ihre gemeinsame Tochter verlassen hat, doch es fällt ihm manchmal schwer. Beide wissen noch nicht, dass Hilfe meist aus ungeahnten Richtungen kommt...    persönliche Wertung:  "Am Ende des Winters" ist ein wunderschönes Buch. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen! Es ist sehr gut geschrieben und durch die vielen Perspektivewechsel kommt man den Protagonisten sehr Nahe. Ich finde es sehr schön, dass aus mehreren Blickwinkeln erzählt wird, das belebt die Geschichte und ist wirklich interessant. Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Eilidh und auch Jamie sind mir sofort ans Herz gewachsen. Beide haben es bis jetzt in ihrem Leben nicht immer leicht gehabt und doch sind es wirklich starke Persönlichkeiten. Jamies Tochter Maisie ist ein wirklicher Sonnenschein und zaubert einem ständig ein Lächeln ins Gesicht!  Wirklich besonders sind Eilidhs beste Freunde, das schwule Paar Harry und Douglas. Ich wünsche jedem so wundervolle Freunde, die immer für einen da sind. Besonders finde ich auch die Geschichte um Elizabeth, die dem Buch etwas Mystik verleiht und zu etwas außergewöhnlichen macht. Es ist toll, dass sich das Buch nicht nur mit den Problemen im Leben von Eilidh und auch in dem von Jamie beschäftigt, sondern auch sehr schön das Leben in den schottischen Dorf beschreibt, das Reden der Leute, jeder kennt jeden, aber eben auch die Hilfsbereitschaft - sehr schön! :) Fazit:  Ein super schönes Buch für alle, die daran glauben, dass auf jede Nacht immer auch wieder ein neuer Tag folgt, egal wie lang die Dunkelheit ist, am Ende wird es doch wieder hell! :)

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  • Am Ende des Winters

    Am Ende des Winters
    sunflower130280

    sunflower130280

    22. April 2015 um 19:42

    Am Ende des Winters von der Autorin Daniela Sacerdoti ist eine sehr emotionale Geschichte, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hatte.Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt : Eilidh, Jamie, Maisie und Elizabeth (Eilidhs verstorbene Mutter).Obwohl es recht oft wechselt, behält man beim lesen den Überblick, ohne durcheinander zukommen.Das Buch lässt sich flüssig lesen, die Handlung ist emotional und gefühlvoll beschrieben. Man leidet mit den Protagonisten einfach mit. Aber auch gibt es hier viele humorvolle Szenen, die einen des öfteren schmunzeln lassen.Die Orte genauso wie die Protagonisten werden bildlich gut beschrieben, so das man direkt ein Bild vor Augen hat. Die Autorin hat sich mit der Handlung sehr viel Mühe gegeben, denn sie schafft es mit ihren Worten die Gefühlslage zu vermitteln und man kann sich in sie gut hineinversetzen. Natürlich ist auch die Spannung von Anfang an erhalten, man fiebert direkt mit ihnen mit. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, konnte es mich überzeugen  Dieses Buch regt einfach zum nachdenken an.Die Protagonisten wirken alle sehr sympathisch, haben Ecken und Kanten und werden dadurch noch um einiges liebevoller. Man kann sie sich dadurch bildlich gut vorstellen.Fazit :Die Umsetzung der Handlung und der Gefühlslage ist hier bestens gelungen. Es rührt nicht nur zu Tränen, sondern auch zum nachdenken an. Gefühlvoller als diese Geschichte geht nicht mehr. Für zwischendurch ist das Buch bestens geeignet, man sollte bloss die Taschentücher bereit halten.

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  • Am Ende des Winters

    Am Ende des Winters
    winterdream

    winterdream

    19. April 2015 um 12:03

    Inhalt: Eilidh Lawson steht an ihrem absoluten Tiefpunkt: Ihre jahrelangen Kinderwunschbehandlungen blieben erfolglos, und ihr Mann hat eine Geliebte. Traurig begibt sie sich in ihr kleines Heimatdorf, um die Wunden heilen zu lassen. Jamie versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen, seit seine Traumfrau ihn und ihre gemeinsame Tochter verlassen hat, doch es fällt ihm manchmal schwer. Beide wissen noch nicht, dass Hilfe meist aus ungeahnten Richtungen kommt – und dass auf jeden Winter irgendwann auch wieder der Frühling folgt… Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es passt wirklich toll zu dem gesamten Buch und für einen Frauenroman ist es wirklich gut ausgewählt. Wenn ich in einer Buchhandlung das Buch liegen sehen würde, würde ich es auf jeden Fall in die Hand nehmen und den Klappentext dazu lesen. Mein Fazit: Ich fand das Buch sehr gelungen für einen Frauenroman. Ich denke, für Männer ist es eher nichts. Das Buch war sehr lesenswert und es ist ein toller Frauenroman, den man gut nach einem anstrengenden (Arbeits)-Tag auf dem Sofa zum netten Ausklang des Tages lesen kann. Die Autorin hat es geschafft, einen in die Geschichte von Eilidh mit hinzuziehen und als stillen Beobachter teilhaben zu lassen. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich ein Teil der Geschichte bin und das wirklich miterlebe. Der Schreibstil und gut gewählt und man kann das Buch schnell und flüssig lesen. Es ist an keiner Stelle langweilig oder langatmig. Die Autorin schreibt mit viel Herzblut und Emotionen und lässt so eine schöne (Liebes-)Geschichte entstehen, bei der man gerne dabei ist. Auch, dass die Geschichte aus der Sicht von mehreren Personen erzählt wird, fand ich nicht störend. Am Anfang muss man zwar erst schauen, wer man da gerade eigentlich ist, aber durch die Überschriften der Kapitel, in denen die Personen genannt werden, ist man da schnell drin. Das hat mir keine Schwierigkeiten bereitet. Alles in allem fand ich das Buch sehr gelungen und vergebe hier gerne 4 von 5 Punkten.

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  • Gefühlvoller Roman der die Tränendrüsen kitzelt.

    Am Ende des Winters
    Schonillebeerkeks

    Schonillebeerkeks

    16. April 2015 um 16:07

    Der Titel des Romans 'Am Ende des Winters' und das Cover könnten kaum passender sein. Gebeutelt vom Schicksal und mit tieftrauriger Seele treffen sich die Wege von Eilidh und Jamie. Und wie die Blume nach dem Winter erblühen die Beiden wieder und zarte Gefühle füreinander fangen an zu wachsen. Mit wunderschönen Worten und einem flüssigen Schreibstil machen sich die Protagonisten auf einem langen Weg der Selbstfindung und des Kennenlernens. Über viele Steine und Hindernisse, aber doch unaufhörlich aufeinander zu. Das Buch hat mich sehr bewegt und es war eine richtige Freude es zu lesen. Ich habe jedes Kapitel genossen und ich war traurig, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Kleiner Wehmutstropfen waren die etwas häufig wechselnden Perspektiven. Mal fand ich das sehr gut umgesetzt und gut für den Fortgang der Geschichte und andere Male hatten sich dadurch Textstellen wiederholt oder der Perspektivenwechsel war nicht wichtig für den Verlauf der Geschichte und dadurch etwas überflüssig. Aber das ist Geschmackssache. Delhalb ein Sternchen Abzug. Aber Summa summarum ein wundervolles Buch und ich habe mich sehr gefreut, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte.

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  • "Ein Flattern, wie ein Schmetterling" - AM ENDE DES WINTERS von Daniela Sacerdoti

    Am Ende des Winters
    JaneP

    JaneP

    12. April 2015 um 18:00

    Eilidh Lawson hat unglaublich viele Schicksalsschläge hinter sich und wirkt als ob es nie wieder Sonnenschein in ihrem Leben geben wird. Durch einen gut gemeinten Wink des "Schicksals" geht sie zurück in ihre Heimat und beginnt sich zu erholen und wieder aufzurappeln. Sie trifft alte Freunde, lässt Erinnerungen wieder aufleben und nach und nach beginnt sie ein neues Leben. Als allerersten besticht das Buch mit einem unfassbar schönen Cover! Und dazu kommt, dass Daniela Sacerdoti eine wundervolle Geschichte niedergeschrieben hat. Ich war mir am Anfang nicht sicher (nach dem Klappentext zu urteilen) ob diese nicht zu kitschig ist. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Protagonisten sind so ausgereift und durchdacht, dass man ihre begründeten Handlungen direkt nachvollziehen kann. Die Handlungsstänge sind sehr gut in sich verankert und lassen keine Fragen offen. Eine Stelle im Buch gibt es allerdings die ich nicht so einfach akzeptieren kann, die sich mir leider nicht erschließt und ein "Warum musste das jetzt so sein!?" hinterlässt. Allerdings muss dies Jeder für sich entscheiden, die Autorin wird sicher ihre Gründe für dieses Kapitel am Ende des Buches gehabt haben. Dennoch ist mir diese Wendung leider zu weltfremd. Generell erzählt das Buch von harten Schicksalsschlägen, absoluten Tiefpunkten, Resignation, aber vor allem auch von Hoffnung, Glück und dem Weg dies Alles zu finden. Sehr gelungen!

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  • Wunderschöne Geschichte mit viel Emotionen....

    Am Ende des Winters
    babybat

    babybat

    Inhalt: Eilidh, eine ehemalige Kindergärtnerin, wünscht sich von ganzem Herzen ein eigenes Kind. Doch mit ihrem Ehemann scheint das trotz mehrmaliger künstlicher Befruchtung nicht so einfach zu funktionieren. Auch wenn ihr Mann fremdgeht, hält sie an ihrem Traum einer glücklichen Ehe und einem eigenen Kind fest. Als sie dann doch schwanger ist, währt das Glück leider nicht lange. Sie verliert ihr Kind und fällt in eine tiefe Depression. Da ihr auch Medikamente nicht helfen, beschließt sie ihren Mann zu verlassen und nach Glenn Avich, dem Wohnort ihrer verstorbenen Großmutter in dem sie die glücklichen Sommer ihrer Kindheit verbracht hatte, zu fahren. Dort kommt sie bei Ihrer Großtante Peggy unter. Um sich für Kost und Logis zu revanchieren, hilft sie Peggy in Ihrem kleinen Greißlerladen aus. Sie merkt wie gut ihr der Tapetenwechsel tut, auch wenn die Erinnerungen noch schmerzen. Eines Tages trifft Sie ihren alten Jugendfreund Jamie wieder. Der ist inzwischen alleinerziehender Vater, da Janet, die Mutter seiner Tochter, in Glenn Avich todunglücklich war und beschloss Mann und Tochter für ein Künstlerleben in London zu verlassen. Anfangs half Elizabeth, Jamies Mutter, ihm mit seiner Tochter Maisie die noch ein Kleinkind ist, aber diese ist vor kurzem verstorben. Nun muss er neben seiner Arbeit als Schmied seine Tochter alleine großziehen. Auch die Gefühle die Gail, eine junge Frau aus dem Dorf für ihn empfindet kann er nicht erwidern. Er trennt sich nach kurzer Zeit von ihr und zieht sich wieder in sein Schneckenhaus zurück. Als auch noch Mary, die ihm normal mit Maisie hilft, sich den Fuß verletzt und 3 Monate ausfällt, beschließt Eiliedh, die bereits einen wundervollen Nachmittag mit Maisie beim Reiten verbracht hat, Jamie als Tagesmutter zu helfen. Sie kümmert sich liebevoll um Maisie und dabei entwickelt sie auch Gefühle für Jamie…. Resümee: Ich fand es ganz spannend, dass jedes Kapitel im Buch (manchmal sogar mehrmals in einem Kapitel) die Perspektive wechselt. An jedem Anfang steht, aus welcher Sicht gerade erzählt wird: Eilidhs, Jamies, Maisies, ja sogar aus Elizabeths (die tote Mutter hat als Geist ihre Finger mit im Spiel und betätigt sich erfolgreich als Kupplerin). Trotz der vielen Wechsel des Blickwinkels ist das Buch sehr flüssig zu lesen. Gerade der Einblick in die verschiedenen Sichtweisen, hat das Buch für mich so interessant gemacht. Man erfährt die innere Trauer von Eilidh und wie sie wieder beginnt sich am Leben zu erfreuen, genauso wie die Gedankengänge von Jamie die zu seinen Handlungen führen. Die Charaktere sind sehr genau und detailliert beschrieben und somit kann man sich ein sehr gutes Bild von den Personen machen und fühlt richtig mit Ihnen mit. Die Erzählung ist sehr einfühlsam und emotional. Zuerst leidet man richtig mit den Protagonisten mit. Aber man freut sich richtig, wenn man mitbekommt, wie Eilidh und Jamie aufblühen und kann sich bei so manchen Tricks von Elizabeth ein schmunzeln nicht verkneifen. Fazit: Ein Buch das man nur weiterempfehlen kann. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn ich normal nicht so auf übersinnliches bzw. spirituelles stehe, fand ich, dass die verstorbene Mutter die ein paar Schubser in die richtige Richtung gibt, eine sehr schöne Idee war.

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