Daniela Sannwald

 4,7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor*in von Audrey Hepburn, Königinnen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Daniela Sannwald ist promovierte Filmhistorikerin und als Publizistin und Ausstellungskuratorin tätig. Zahlreiche Veröffentlichungen mit den Schwerpunkten Schauspielerinnen, (Film-)Kultur und Mode. Seit 2004 freie Kuratorin für die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Daniela Sannwald

Cover des Buches Audrey Hepburn (ISBN: 9783869151762)

Audrey Hepburn

(4)
Erschienen am 20.03.2019
Cover des Buches Königinnen (ISBN: 9783869151427)

Königinnen

(4)
Erschienen am 12.09.2018
Cover des Buches Romy Schneider (ISBN: 9783894876524)

Romy Schneider

(1)
Erschienen am 09.12.2009
Cover des Buches Leinwandgöttinnen (ISBN: 9783869151212)

Leinwandgöttinnen

(0)
Erschienen am 15.05.2016
Cover des Buches Lost in the Sixties (ISBN: 9783865056108)

Lost in the Sixties

(0)
Erschienen am 25.07.2014

Neue Rezensionen zu Daniela Sannwald

Cover des Buches Königinnen (ISBN: 9783869151427)
Trishen77s avatar

Rezension zu "Königinnen" von Daniela Sannwald

Trishen77
Königinnen im (Zerr-)Spiegel von Verfilmungen und anderen Darstellungen

Daniela Sannwalds und Christian Tilmanns Buch ist vor allem ein Buch über den Mythos, der sich um die zehn in diesem Buch behandelten Herrscherinnen gebildet hat. Keiner der Texte ist eine stringente Biographie, es sind stets Auslotungen der Präsenz, der Gestalt, die die Frauen im kulturellen Gedächtnis hinterlassen haben, gespiegelt in den Adaptionen ihrer (vermeintlichen) Lebensläufe und -motive (vor allem durch den Film), nebst Spekulationen zu Liebe und Charakter.

Wer also Kurz-Biographien erwartet, der wird enttäuscht werden. Interessant wird es für diejenigen, die sich gerne mit der Macht der Populärkultur auseinandersetzen wollen und wie sie von Personen der Macht angezogen wird, sie einspinnt und permanent neu erfindend, bis von der Wahrheit nur noch Versatzstücke übrig sind. Das Buch zeigt – wie gesagt: vor allem anhand von Verfilmungen – wie die Leben der Königinnen mal so mal so ausgelegt werden und wie unterschiedliche die Gewichtungen sind. Das ist vor allem spannend, weil es sich meist um mächtige Frauen handelt; eine Kombination, die anscheinend die Inszenierung herausfordert und wenig Raum für Ambivalenzen lässt (man denke an die Sissi-Filme).

In Verfilmungen werden Frauencharaktere oft in Rollenbilder hineingezwängt, sie müssen oft einen bestimmten Archetyp bedienen; oftmals sind es längst überlebte wie die gefallen Frau, die keusche Frau, die lüsterne Frau, die missgünstige Frau, etc.
Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorinnen des Buches ein bisschen diese übergreifenden Tendenzen miteinbringen. Ansonsten ist das Buch aber zu empfehlen, als Reflexionsgrundlage und nicht zuletzt als Film- und Serientippsammlung.

Cover des Buches Königinnen (ISBN: 9783869151427)
peedees avatar

Rezension zu "Königinnen" von Daniela Sannwald

peedee
Interessante Einblicke

Eine Frau an der Spitze ihres Landes? Auch heute noch eine Seltenheit. Daniela Sannwald, promovierte Filmhistorikerin und Ausstellungskuratorin, und Christina Tilmann, Filmkritikerin und Dozentin für Kulturjournalismus, haben zehn Herrscherinnen vom 16. – 21. Jahrhundert porträtiert und dabei Wahrheit und Mythen zusammengetragen.

Erster Eindruck: Ein wunderschönes Porträt der jungen Elizabeth II. von England – gefällt mir sehr gut. Auch die Gemälde, mit denen die einzelnen Herrscherinnen vorgestellt werden, sind sehr schön.

In diesem kleinen Buch der Reihe „blue notes“ werden die mächtigsten Frauen ihrer Zeit vorgestellt, und zwar:
- Elizabeth I. von England (1533 – 1603) – The Virgin Queen
- Maria I., Königin von Schottland (Mary Stuart, 1542 – 1587)
- Christina, Königin von Schweden (1626 – 1689) – die Schneekönigin
- Katharina II. von Russland (1729 – 1796)
- Caroline Mathilde, Königin von Dänemark und Norwegen (1751 – 1775)
- Marie Antoinette, Reine de France (1755 – 1793)
- Luise von Preussen (1776 – 1810) – Königin der Herzen
- Victoria, Königin von England (1819 – 1901)
- Elisabeth von Österreich-Ungarn (1837 – 1898)
- Elizabeth II. von England (*1926)

Jede dieser Frauen wird auf rund 12 – 15 Seiten vorgestellt, darunter werden auch bekannte Mythen oder Verfilmungen erwähnt. Im Anhang gibt es ein ausführliches Literatur- und Filmverzeichnis. Ich habe noch nicht alle der vorgestellten Herrscherinnen gekannt, daher war ich auf jene ganz besonders gespannt, z.B.:

Christina, Königin von Schweden, die auch den Übernamen „die Schneekönigin“ trug. Sie wird als exzentrischster Fall unter den europäischen Königinnen genannt, denn sie wollte nicht regieren, keine Frau sein, konvertierte zum Katholizismus. Sie weigerte sich, zu heiraten und dankte sodann ab. Ihr Vorbild war Elizabeth I., die „Virgin Queen“. Ihre sexuelle Orientierung wurde immer wieder diskutiert. Es führte sogar dazu, dass in den 1970er Jahren eine Graböffnung vorgenommen wurde, um die Überreste zu überprüfen! Da fehlen mir die Worte.
Greta Garbo hat die „Schneekönigin“ im Film „Königin Christine“ (1933) gespielt.

Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen, um Einblicke in die einzelnen Biografien zu erhalten. Wer detailliertere Informationen sucht, wird im Literaturverzeichnis bestimmt fündig.

Cover des Buches Audrey Hepburn (ISBN: 9783869151762)
Freyheits avatar

Rezension zu "Audrey Hepburn" von Daniela Sannwald

Freyheit
Ein wunderschöner Bildband, welcher bei mir ein Gefühl der Zufriedenheit zurückließ.

Inhalt:


In diesem Bildband werden nicht nur zahlreiche Bilder aus der Karriere und dem Privatleben von Audrey Hepburn gezeigt, sondern der Autor gibt auch einen kleinen Einblick in das Leben einer Stilikone, Schauspielerin, Ehefrau und Mutter.


Meine Meinung:


Ich bin kein Leser von Autobiographien. Sie geben mir das Gefühl, mich einer Person aufzudrängen und in ihrem Privatleben herumzuschnüffeln. Ich mag das nicht sonderlich.

Dieser Bildband jedoch ist etwas besonderes.
Ich erfuhr einiges über Mrs. Hepburns Kindheit. Ein großes Augenmerk legte der Autor auf ihre Bühnen– und Filmerfolge, sowie Misserfolge, die Entwicklung zu einem Filmstar und natürlich auch etwas über ihre Ehen. Erschrocken nahm ich wahr, dass Mrs. Hepburn zahlreiche Fehlgeburten hatte und wie sie um ihre Ehen kämpfte. Die Geburt ihrer beiden Söhne und schließlich ihre Aufgabe als UNICEF Botschafterin rundeten das Ganze ab.

Neben den kurzen Texten, die sehr gefühlvoll und für meinen Geschmack auch die nötige Diskretion hatten, gab es auch einige Anmerkungen ihres Sohnes Sean Hepburn Ferrer und Exmannes Mel Ferrer.


Fazit:


Inhalt:


In diesem Bildband werden nicht nur zahlreiche Bilder aus der Karriere und dem Privatleben von Audrey Hepburn gezeigt, sondern der Autor gibt auch einen kleinen Einblick in das Leben einer Stilikone, Schauspielerin, Ehefrau und Mutter.


Meine Meinung:


Ich bin kein Leser von Autobiographien. Sie geben mir das Gefühl, mich einer Person aufzudrängen und in ihrem Privatleben herumzuschnüffeln. Ich mag das nicht sonderlich.

Dieser Bildband jedoch ist etwas besonderes.
Ich erfuhr einiges über Mrs. Hepburns Kindheit. Ein großes Augenmerk legte der Autor auf ihre Bühnen– und Filmerfolge, sowie Misserfolge, die Entwicklung zu einem Filmstar und natürlich auch etwas über ihre Ehen. Erschrocken nahm ich wahr, dass Mrs. Hepburn zahlreiche Fehlgeburten hatte und wie sie um ihre Ehen kämpfte. Die Geburt ihrer beiden Söhne und schließlich ihre Aufgabe als UNICEF Botschafterin rundeten das Ganze ab.

Neben den kurzen Texten, die sehr gefühlvoll und für meinen Geschmack auch die nötige Diskretion hatten, gab es auch einige Anmerkungen ihres Sohnes Sean Hepburn Ferrer und Exmannes Mel Ferrer.


Fazit:


Ein wunderschöner Bildband, welcher bei mir ein Gefühl der Zufriedenheit zurückließ. Es wirkt informativ, ohne dabei aufdringlich oder zu persönlich zu sein.

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