Daniela Schetar-Köthe

 4.5 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Daniela Schetar-Köthe

Daniela Schetar-Köthe wurde 1955 im ehem. Jugoslawien, in Maribor/Slowenien geboren und hat dort ihre Kindheit verbracht. Während und nach dem Studium der Ethnologie und ausgedehnten Forschungs- bzw. Recherchereisen durch Afrika ist sie immer wieder in ihre Heimat zurückgekehrt und hat Jugoslawien besucht. Nach dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens hat sie sich zusammen mit ihrem Mann Friedrich Köthe zunächst mit Slowenien und dann auch mit Kroatien intensiv auseinandergesetzt. Es entstanden mehrere Reiseführer und Bildbände.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Daniela Schetar-Köthe

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Cover des Buches DuMont Bildatlas 199 Lissabon (ISBN:9783770193950)

DuMont Bildatlas 199 Lissabon

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Erschienen am 05.09.2018
Cover des Buches Baedeker SMART Reiseführer Lissabon (ISBN:9783829733991)

Baedeker SMART Reiseführer Lissabon

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Erschienen am 02.01.2019
Cover des Buches Reise durch Namibia (ISBN:9783800308675)

Reise durch Namibia

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Erschienen am 01.07.1997
Cover des Buches DuMont Bildatlas Sachsen (ISBN:9783770193776)

DuMont Bildatlas Sachsen

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Erschienen am 03.02.2017
Cover des Buches Baedeker SMART Reiseführer Kroatien (ISBN:9783829733960)

Baedeker SMART Reiseführer Kroatien

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Erschienen am 02.01.2019
Cover des Buches ADAC Reiseführer Plus Polen + Cityplan (ISBN:9783899052992)

ADAC Reiseführer Plus Polen + Cityplan

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Erschienen am 01.01.2013
Cover des Buches DuMont Reise-Bildband Sizilien (ISBN:9783770189571)

DuMont Reise-Bildband Sizilien

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Erschienen am 29.09.2015

Neue Rezensionen zu Daniela Schetar-Köthe

Neu

Rezension zu "Baedeker SMART Reiseführer Kroatien" von Daniela Schetar-Köthe

wo Kroatien am schönsten ist....
DocAndrewvor 6 Monaten

Zuerst ist mir das leicht veränderte Design aufgefallen. Die altbekannte Spiralbindung ist geblieben. Sie hat uns schon bei den letzten Ausgaben gefallen. Man kann die passende Seite aufschlagen und das ganze Buch dementsprechend drehen. Geblieben ist auch der feste Umschlagdeckel und die Umschlagklappen, die man dann auch als Lesezeichen nutzen kann.


Inhaltlich gibt es ein „Face-Lift“. Die Farbcodierung ist immer noch vorhanden und führt den Nutzer durch die einzelnen Landesabschnitte:


  •  die Hauptstadt Zagreb
  •  das Binnenland
  •  Istrien und Kvarner Bucht
  •  Nord- und Mitteldalmatien
  •  Dubrovnik und Süddalmatien


Zu Beginn wird dem auf der ersten Umschlagseite eine Übersicht der Kodierung mit Seitenzahlen auf einer Länderkarte angezeigt. Danach erfährt er auch, in einem kurzen Begleittext der Reiseführer aufgebaut ist. So findet sich auch die altbekannte TOP 10 von bedeutenden Sehenswürdigkeiten, die man laut der Redaktion nicht verpassen sollte.


Flankiert werden die Landesabschnitte von einem Magazin, welches einen Abriss über Kroatien gibt und das Land vorstellt. Hier wird auch ein wenig über die Geschichte des Landes berichtet. Wer dazu mehr Informationen möchte, sollte jedoch noch weitere Lektüre zur Hand nehmen. Zum Ende hin finden sich dann noch drei Kapitel mit Spaziergängen und Touren, Praktische Informationen und dem Anhang. Darin finden sich die zwei Auto-Touren und ein Spaziergang durch Dubrovnik. Um diese Aktionen planen zu können, gibt es Kilometer- und Zeitangaben sowie eine keine Übersichtskarte mit der Tour. In den praktischen Informationen finden die sich in fast jedem Reiseführer aufgelisteten Information zu Land zur Vorbereitung auf die Reise und die allgemeinen Tipps und Hinweise zum Aufenthalt. Hinten um Buch finden sich dann noch diverse Karten, zwei Stadtpläne und ein Straßenregister zur Orientierung.


Wer lieber eine „große“ Karte in Händen hält, wird auch hier nicht enttäuscht. Diese findet sich hinten in einer praktischen, verschließbaren Kunstofftasche und ist so gut vor Feuchtigkeit und Verschmutzung geschützt. Auf zwei Seiten finden sie hier Kroatien Nord und Süd im Maßstab 1:750.000. Und auch hier sind die TOP 10 eingezeichnet, sowie Ziele sortiert nach „Nicht verpassen“ und „Nach Lust und Laune“.


Die einzelnen Landesabschnitte sind zur einfachen Orientierung ebenfalls immer gleich aufgebaut. Neben einer „ersten Orientierung“ und Vorstellung der Region findet sich eine weitere Rubrik mit dem Titel „Mein Tag“. Hier wird dem Reisenden eine Tourenvorschlag mit Zeitangaben gemacht. So kann man für sich den ersten Tag in Ruhe angehen und einen ersten Eindruck der Stadt oder Region bekommen. Danach werden einzelne Städte, Sehenswürdigkeiten, Strände, Inseln, Berge ….. vorgestellt. Dies geschieht immer nach dem wiederkehrenden „Fragenkatalog“ Was?, Warum?, Wann?, Wie lange?, Was noch? und Resümee.


Am Beispiel von Brac, der größte Insel vor der dalmatinischen Küste sieht es dann so aus:


  • Was? Gebirgige Insel, weißer Marmor, Badespaß
  • Warum? Allein schon, um Kroatiens berühmtesten Strand zu erleben
  • Wann? Zwischen Mai und Oktober
  • Wie lange? Einen Tag bis eine Woche
  • Was noch? Eremiten gibt’s auch.
  • Resümee Toller Strand – aber die Insel bietet noch viel, viel mehr.


Aber auch das Buch bietet in den einzelnen Kapiteln noch viel, viel mehr. So finden sich immer wieder Informationen zu Adressen, Öffnungszeiten, Preisen, Verkehrsanbindungen, Internetseiten, Email, Telefonnummern und ähnliches. Die Artikel sind mit tollen Fotos , Grafiken und Karten versehen, die einen ersten Einblick geben und Lust auf mehr machen.


Die Autorin Daniela Schetar-Köthe ist im slowenischen Maribor geboren und an der istrischen Küste aufgewachsen, hat ihre Heimat aber viele Jahre aus den Augen verloren. Heute berichtet die Reisejournalistin mit Begeisterung über Slowenien und Kroatien und hat schon diverse Reiseführer begleitet.


Wer meine Rezensionen zu anderen Reiseführern gelesen hat, weiß das ich immer noch mal einen Blick aus Familiensicht. Im Inhaltsverzeichnis und im Register sucht man vergebens nach den Begriffen „Familie“ oder „Kinder“. Man muss sich schon in die Reiseführer einarbeiten, um den ein oder anderen Tipp zu finden.


❗️ Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Immer wieder lese ich in anderen Bewertungen von Infos die fehlen oder einer fehlenden ausführlichen Beschreibung der Orte, Attraktionen, Touren, Karten und so weiter. Der Käufer sollte sich beim Kauf von Reiseführern immer bewusstmachen, dass die Autoren der Bücher IHREN Eindruck und Tipps weitergeben. Ich verlasse mich auch nicht nur auf einen Reiseführer. Es gibt diverse Informationsquellen und diese sollte man nutzen, um ein persönliches „Day by Day“ zu erstellen. So nehmen wir für unsere Urlaubsplanung diverse Reiseführer zur Hand und arbeiten diese durch, um einen erholsamen Urlaub zu erleben. Wir schauen auch immer nach Angeboten für Familien mit Kindern, die leider nicht alle Reiseführer mitbringen… ❗️


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Rezension zu "DuMont Bildatlas 199 Lissabon" von Daniela Schetar-Köthe

‚Das unverwechselbare, ein bisschen heruntergekommene, aber ungemein charmante Flair [...]!'
sabatayn76vor einem Jahr

‚Das unverwechselbare, ein bisschen heruntergekommene, aber ungemein charmante Flair der Tejo-Stadt ist einfach bezaubernd!‘ (Seite 14)

Im Bildatlas findet man ausführliche Informationen zu verschiedenen Teilen Lissabons (Baixa und Chiado; Bairro Alto, Estrela & Alcântara; Alfama, Mouraria & Parque das Nações; Belém) und der Umgebung der Stadt sowie zu Themen wie Architektur, Straßenbahn, Fado und Lagoa de Óbidos.

In den DuMont Aktiv-Abschnitten erhält man zudem Tipps, um auf den Spuren Fernando Pessoas durch die Stadt zu wandeln, kochen zu lernen, Azulejos zu bemalen u.v.m. Und im Service-Teil kann man mehr zu Anreise, Essen und Trinken, Geschichte, Gesundheit, Reisezeit etc. erfahren.

Lissabon steht schon seit Jahren ganz oben auf meiner Reise-To-do-Liste, aber aus unerfindlichen Gründen habe ich es bisher nicht in die Tejo-Stadt geschafft.

Der Bildatlas zeigt die schönsten/bekanntesten/interessantesten Seiten der Stadt, hilft so bei der Planung einer Reise und macht zudem große Lust auf Lissabon.

Gelungen fand ich sowohl die schönen Fotos als auch die abwechslungsreichen Texte, die einen breiten Überblick über die Stadt, ihre Bewohner, ihre Geschichte, ihre Kultur und Besonderheiten geben.

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Rezension zu "DuMont Bildatlas Sachsen" von Daniela Schetar-Köthe

Sachsen aus der Fremde erklärt
R_Mantheyvor 3 Jahren

Sachsen ist zwar nur ein kleines Bundesland, dafür aber eines mit einer reichhaltigen Geschichte,  vielen Traditionen und einem kulturellen Erbe, das für ganz Deutschland von Bedeutung ist. Abgesehen davon verzaubern ganz unterschiedliche Landschaften und Städte Sachsens Besucher. Die Autoren versuchen das in diesem Reiseführer einzufangen. In einer für diese hervorragende Reihe typischen Vorgehensweise befassen sie sich zunächst mit Dresden, aber auch mit der ewigen und völlig verschiedenen Konkurrentin Leipzig. Wer Dresden besucht kommt auch nicht am Elbsandsteingebirge und dem Elbland vorbei. Es liegt quasi vor Dresdens Haustür. Nicht viel weiter entfernt findet man die östlichen Ausläufer des Erzgebirges und die Oberlausitz. Das ganz auf der anderen Seite Sachsens liegende sächsische Vogtland bekommt in diesem Heft schließlich auch noch seinen ihm gebührenden Platz. 


Im Band 182 der Reihe sucht man den Begriff  "Dumont-Bildatlas" zwar nicht vergeblich, aber er ist inzwischen so klein auf dem Cover versteckt, dass man ihn glatt übersehen kann. Ich fand diese Bezeichnung sowieso schon immer etwas irreführend, denn in Wirklichkeit handelt es sich bei diesen Heften um spezielle Reiseführer mit einem hohen Anteil sehr schöner Bilder, die dem Betrachter einen Besuch erst so richtig ans Herz legen wollen. Das ist auch in diesem technisch sehr gelungenen Band nicht anders. Der Informationsteil ist dem eines normalen Reiseführers ebenbürtig, will aber nicht umfänglich informieren, sondern nur Hinweise für die vorgestellten Reiseziele liefern. Und das tut er sehr gut. 


Der auswärtige Leser dieses Buches, und um den geht es schließlich,  wird es vielleicht nicht merken, der Kenner jedoch sehr schnell: Den Text schrieben hauptsächlich zwei Autoren, die von sich glauben, Sachsen zu kennen, weil sie aus dem Westen kommend nach der Wende hier ein paar Jahre gelebt haben. Das ist ungefähr so, als ob ein Verfasser von Reiseführen aus Madrid Touristen in Barcelona das Lebensgefühl der Katalanen erklären möchte. Wenn er das dann auch noch mit Werturteilen verbindet, würde man es als eine gewisse Anmaßung empfinden. Leider verhalten sich Daniela Schetar-Köthe und ihr Mann Friedrich genau so. Es geht  in einem Reiseführer (und besonders in dieser Reihe) doch darum die Stimmung und das Lebensgefühl einer Stadt oder einer Region so zu beschreiben, das die Leser eine gewisse Vorstellung erhalten, die nicht von der persönlichen Einschätzung der Autoren von vorneherein verzerrt wird. 


Ich möchte das an zwei Beispielen erläutern: So erfährt man, dass die Bundeswehr über dem Elbsandsteingebirge Tiefflüge veranstaltet, die nicht nur den dort lebenden Menschen, sondern auch dem Tourismusverband und Naturschützern auf die Nerven gehen. Dass die beiden Autoren diese Tiefflüge auch noch irgendwie verteidigen, verblüfft. Warum dies allerdings überhaupt Einzug in den Text fand, ist rätselhaft, es sei denn, man will den Eindruck erwecken, dass einem Besucher ständig Kampfflugzeuge um die Ohren fliegen. Davon kann jedoch überhaupt keine Rede sein. Mir sind  (ohne  dass man mich in Reiseführern gewarnt hätte) an den deutschen Küsten  an wenigen Tagen im Sommer schon mehr Tiefflieger begegnet als jemals im Elbsandsteingebirge. Nachdem ich den Tieffliegerhinweis  in diesem Heft gelesen hatte, verfestigte sich mein Eindruck, dass die beiden genannten Autoren nicht wirklich aus eigenem Erleben wissen, wovon sie schreiben. Ich finde so etwas ärgerlich. 


Wie wenig sie von der Mentatlität der Sachsen und insbesondere der  oft dickköpfigen Dresdner verstehen, offenbart sich auch im Kapitel "Potemkinsches Elbflorenz". Wenn man mit Begriffen arbeitet, dann sollte man sie auch verstehen. Die beiden oben genannten Autoren meinen kritisieren zu müssen, dass die Dresdner ihren Neumarkt historisch wiedererstehen lassen haben. Hinter den historischen Fassaden würden dann aber moderne Gebäude stehen, wird erstaunt festgestellt.  Sollte man etwas anderes erwarten? Wenn das der Anlass für die Wortwahl "Potemkinsches Elbflorenz" sein sollte, dann empfehle ich einen Blick in ein Lexikon oder eine Suchmaschine, um herauszufinden, was Herr Potemkin tatsächlich gemacht hat. 


"Hat Dresden also Angst vor zeitgenössischer Architektur",  liest man dann weiter. Es zeugt von einem verinnerlichten linientreuen Zeitgeist, wenn die beiden Autoren absichtlich eine gewisse Abneigung gleich einmal in eine Angst umdefinieren. Ja, in Dresden liebt man keine moderne Architektur, man will sie nicht. Na und? Es gehört zum Stolz der Dresdner, dass ihre Stadt nun wieder endlich so erscheint, wie sie einmal war, bevor sie sinnlos zerstört wurde. So sind sie eben, diese Menschen.  Man kann darüber selbstverständlich denken, was man will, muss es aber anderen nicht belehrend auf die Nase binden. Toleranz gilt eben nicht nur für die anderen. 


Wenn man woanders hinfährt und sich eine Stadt oder eine Gegend von einem lokalen Reiseführer zeigen und erklären lässt, dann erwartet man schließlich auch keinen Fremden, sondern einen Einheimischen, der mit dieser Welt vertraut, aber dennoch intelligent und weltoffen genug ist, sie Auswärtigen gut zu erklären. So sollten auch Bücher geschrieben werden, die eben dieses Ziel haben. 


Diese Bemerkungen ändern jedoch nichts an der ansonsten hervorragenden Qualität der Informationen in diesem Band. 

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