Daniela Schreiter

 4.8 Sterne bei 71 Bewertungen

Neue Bücher

Lisa und Lio

Erscheint am 21.07.2020 als Hardcover bei Panini Verlags GmbH.

Alle Bücher von Daniela Schreiter

Cover des Buches Schattenspringer - Wie es ist, anders zu sein9783862019502

Schattenspringer - Wie es ist, anders zu sein

 (35)
Erschienen am 17.03.2014
Cover des Buches Schattenspringer9783957983084

Schattenspringer

 (15)
Erschienen am 20.07.2015
Cover des Buches Schattenspringer9783741606373

Schattenspringer

 (11)
Erschienen am 27.08.2018
Cover des Buches Die Abenteuer von Autistic Hero-Girl9783833235405

Die Abenteuer von Autistic Hero-Girl

 (10)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Lisa und Lio9783741618239

Lisa und Lio

 (0)
Erscheint am 21.07.2020
Cover des Buches The World Beyond My Shadow9783741620775

The World Beyond My Shadow

 (0)
Erscheint am 21.07.2020

Neue Rezensionen zu Daniela Schreiter

Neu

Rezension zu "Schattenspringer" von Daniela Schreiter

Ein unterhaltsamer, aber auch lehrreicher Einblick in die Welt von Autisten
Annejavor 2 Monaten

Autismus ist vielschichtig und hat keine feste Symptomatik, weswegen nicht nur die Diagnose schwierig ist. Durch Daniela Schreiter lernte ich bereits vieles aus der Sicht ihres Autismus-Spektrums und war erstaunt, was ihr Leben so anders machte. Als ich dann aber erlas das im 3. Band der Reihe, auch andere Autisten einmal erzählen durften, wie sie mit Autismus leben, war ich einfach nur hellauf begeistert. Immerhin lehrte mir schon der erste Band das kein Autist wie der andere ist. 


 


Und so startete ich den Band mit der Erkenntnis völlig neue Eindrücke über die Autismus-Störung zu erhaschen und dabei den unverkennbaren Humor der Autorin wieder zu genießen. Schon die Einführung sorgte dafür, dass ich gemütlich zurücklehnte und darauf freute was ich gleich erfahren würde. Hier kommen wir auch schon zudem Punkt, welchen ich an der Reihe liebe. Denn trotz der ernsten Thematik, wurde  alles nicht einfach im Ärzte-Jargon vermittelt, sondern so, das Mensch A, B, C und D es verstehen würden. Dazu kommen Patienten und Angehörige, welche nun auf sanfte, lustige und trotzdem ehrliche Weise einmal erfuhren, was es mit der Störung auf sich hat.



Ich als Normalo war trotzdem neugierig und las gespannt, was andere Autisten erlebt hatten, was ihren Autismus ausmachte und wie sie es schafften ihn in ihr Leben zu integrieren. Gerade letzteres dürfte für Erwachsene Autisten sehr wichtig sein. Natürlich entschied sich die Autorin nicht nur für Frauen als Gesprächspartner, sondern auch für Männer. Hier ging es natürlich nicht um Gerechtigkeit oder die Quote, sondern allein darum zu zeigen, wie unterschiedlich die Entwicklung bei Geschlechtern jeglicher Art erfolgt. Da ich bisher nur den Autismus der Autorin näher kennenlernen durfte, war es sehr interessant zu sehen, wie Jungs bzw. Männer mit dieser Störung klarkommen. 


 


Bevor ich die Optik des Buches bis in den Himmel loben werde, möchte ich den Autisten des Buches ein großes „Danke schön“ aussprechen. Ihr habt mich an einer Welt teilhaben lassen, welche ich vorher nicht kannte. 



Wer auch schon die Vorgänger gelesen hatte, dem dürfte der Zeichenstil der Autorin sehr bekannt sein. Ich persönlich liebe ihn, da er trotz seiner süßen Art, Emotionen sehr gut darstellt. Gerade in Bezug auf den eigenen Körper fand ich es schöner keinen detaillierten Körper zu sehen. Dazu kam natürlich das Spiel mit Licht und Schatten, welche dem Ganzen nur noch mehr Atmosphäre gab. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das Buch durchgehend bunt gewesen wäre. Da es zu Anfang einige Seiten gab, welche dies waren, war es etwas traurig das plötzlich in schwarz/weiß gewechselt wurde. Dies war zwar auch in den Vorgängern so, aber bei diesem Band fiel es mir verstärkt auf. Ein Highlight blieb das Buch trotzdem. 


 


Auch diesmal packte mich Daniela Schreiter mit ihrem Humor und der tollen bildlichen Darstellung. Dabei stand ihr Autismus diesmal nicht im Vordergrund. Trotzdem lehrte mir dieser Band unglaublich viel über diese Störung. Besonders da diesmal andere Autisten von ihrem Leben, ihren Problemen, aber auch von ihren Erfolgen erzählen konnten. Für viele die sich einfach nur anders fühlen ein Brunnen voller Mut, Hoffnung und Kraft.

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Rezension zu "Schattenspringer" von Daniela Schreiter

Mit Autismus durch die Pubertät und den Rest des Lebens
Annejavor 3 Monaten

Schon in ihrem ersten Schattenspringer-Band fühlte ich mich nicht nur wohl, sondern lernte einmal was es heißt mit Autismus zu leben. Da er aber nur die Kindheit der Autorin ansprach, war ich gespannt, wie sie die Probleme der Pubertät meisterte und welche Erfahrungen sie dabei sammelte. 


 


Dabei startete das Buch wieder mit 2 Vorworten, welche einmal von der Autorin und einmal von der Autistin Denise Linke verfasst wurden. Schon hier fühlte ich eine tiefe Verbundenheit mit den beiden Damen, denn das was sie erzählten, machte nicht nur Mut, sondern war ganz einfach mal die Wahrheit. 



Der richtige Start in den Comic startete schließlich mit dem Ende der Grundschulzeit, in welcher nicht nur körperlich viele Veränderungen stattfinden. Wir werden immer mehr dazu hingeleitet, selbstständiger zu sein. Doch nicht nur das, denn während bei den Jungen die Stimme auf Findungstour geht, sagt sich der weibliche Körper uns jeden Monat mit der Periode zu erfreuen. Als Nicht-Autistin, ist dies meist schon eine Herausforderung, doch was ist, wenn diese schon extremen Reize, noch vermehrt werden? Daniela Schreiter zeigte mit ausdrucksstarken Bilder und Texten, das der Ablauf dieser Körperfunktion vom Alptraum zum Ausflug in die Hölle werden kann. 


 


Im weiteren Verlauf des Buches wurde mir die Autorin dann nur noch sympathischer, da sie wirklich alles ansprach, ohne es zu umschreiben oder zu verniedlichen. Schambehaarung, der erste Sex, genau wie Masturbation wurden ehrlich wiedergegeben und als das behandelt, was sie sind, nämlich normal. Hier mit erleben zu dürfen, wie man als Autist diese Veränderungen und Reize wahrnimmt, war unglaublich aufschlussreich. Besonders die Auswirkungen bei Essen fand ich interessant, da hier ja auch für Nichtautisten manchmal so einige Hindernisse bestehen. 



 


Der Hauptpunkt des Buches war aber eindeutig das eine Andersartigkeit, nicht gleich bedeutet, dass du nichts wert bist. Wir sollten unsere Interessen nach Lust und Laune ausleben und uns keine Gedanken darüber machen, ob Personen dies in unserem noch tun sollten. Comics oder Mangas lesen, Computerspiele oder Puzzle gehören für mich in mein Leben, auch wenn ich über 30 bin. Wer in seinem Umfeld niemand findet, der ähnliche Interessen hat, darf gerne das Internet nutzen, denn da gibt es immer jemand, der ähnlich tickt, wie man selbst. 


 


Das wohl spannendste am Buch, war aber der Weg wie Daniela Schreiter ihr Autismus diagnostiziert wurde und sie endlich wusste, was sie so anders machte. Es berührte mich regelrecht, da die vorherigen Probleme mit der eigenen Mutter oder anderen Kindern, nun endlich einen Sinn für sie ergaben. 


 



 


Mit ihrem äußerst aussagekräftigen Zeichnungen und ihrem tollen Humor zeigte mir Daniela Schreiter, wieder einen tollen Einblick in ihr Leben mit Autismus. Von der Pubertät bis hin zum Uni-Leben wurden interessante Themen angesprochen, die Mut machen, aber eben auch zum Nachdenken anregen. Besonders möchte die coolen Anspielungen auf „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams loben, welche mich als Kennerin der Reihe immer wieder zum Schmunzeln brachten.

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Rezension zu "Schattenspringer - Wie es ist, anders zu sein" von Daniela Schreiter

Autismus und die Kindheit wundervoll erzählt
Annejavor 7 Monaten

Was sind, die ersten Gedanken, die man hat, wenn man an Personen mit Autismus verbindet? Das Fernsehen kennt da nur ein Bild und das ist sehr schade, denn wenn ich eines von Daniela Schreiter gelernt habe, dann das jeder Autismus anders ist.


 


Im ersten Band ihrer Reihe "Schattenspringer" ging es um ihre Kindheit und ihre Erlebnisse in den ersten Lebensjahren. Schon nach den ersten Seiten bekam ich kaum noch den Mund zu, den plötzlich wurde mir so einiges klar. Das ein Kind mal schwierig sein, dürfte vielen bekannt sein. Doch was vielleicht dahinter stecken könnte, um so mehr. 


 


Daniela Schreiter zeigte mir offen und ehrlich wie ihre Kindheit aussah und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatte. Gerade ihre verstärkte Wahrnehmungsfähigkeit machte z.B. das Schwimmen lernen zu einer Herausforderung. Doch auch der soziale Bereich machte ihr zu schaffen, da der Kontakt und Austausch mit gleichaltrigen nie so ganz klappen wollte. Spätestens hier dürften sich aber nicht nur mit Menschen mit Autismus, sondern auch mit allgemeinen sozialen Phobien angesprochen fühlen. 


 


Somit erlebte ich immer wieder im Momente im Buch, in denen ich mich selbst wiederfand. Dabei verlor ich auch die ein oder andere Träne, da das Gefühl nicht allein mit so manchen Sorgen zu sein, mich einfach übermannte. Wer aber glaubt, ich hätte das Buch nur mit einem Tränenschleier verschlungen, der irrt. Neben den interessanten Berichten, gab es auch immer wieder Momente, die mich zum Lachen brachten. Gemischt mit denen wo Wut oder Erkenntnis auf meinem Gesicht abzulesen waren, würde ich sagen, wirklich alle Emotionen erlebt zu haben.


 


Besonders hilfreich ist das Buch übrigens aufgrund des Zeichenstils. Alles ist sehr bunt und witzig gestaltet, weswegen ich das Buch nicht einmal aus der Hand legte, sondern es in einem Ruck verschlang. Trotzdem ging der Ernst des Buches nicht verloren.


 


Egal ob Erwachsene oder Kind, dieses Buch ist eigentlich für alle nicht nur eine lehrreiche, sondern auch spannende Angelegenheit. Ich bekam einen tollen Einblick in das Leben "einer" Autistin und hoffe das es noch vielen Mut und Hoffnung schenkt. 


 


Daniela Schreiter schaffte es mit ihren wundervollen Zeichnungen und dem interessanten Einblick in ihr Leben mit Autismus, nicht nur meine Lachmuskeln zu berühren, sondern auch mein Herz. Bei mir werden wohl noch mehr Bücher der Autorin einziehen, da mich ihr Mut und ihr Blick auf die Welt einfach gepackt hat. 

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