Daniela Schwegler Landluft

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Inhaltsangabe zu „Landluft“ von Daniela Schwegler

Hier wird angepackt! Eine Achtzehnjährige, die voller Elan den Hof ihrer Eltern übernehmen will; eine Zimmerfrau, die es aus der Wagenburg auf einen Biogemüsehof verschlagen hat; eine erfolgreiche Frauenärztin, die das Luxusleben satthatte und heute lieber Rinder züchtet …
Zwölf Frauen zwischen 18 und 86 Jahren erzählen von ihrem Leben auf dem Bergbauernhof. Sie schildern Träume, die geplatzt, und solche, die wahr geworden sind, die Liebe zu den Tieren und die Sorgen ums liebe Geld, wie man als Bäuerin eine Familie über Wasser hält und warum
das alles mit Aussteigen überhaupt nichts zu tun hat.
Daniela Schwegler hat nach ihren Erfolgsbüchern Traum Alp und Bergfieber einmal mehr authentische und frei von der Leber weg erzählte Lebensgeschichten von Frauen aufgezeichnet, die ihren Platz gefunden haben und ihn mit nichts in der Welt mehr tauschen möchten.
Die stimmungsvollen Reportagefotos von Stephan Bösch runden das Buch ab.

Es braucht keinen Luxus, um glücklich zu sein.

— peedee

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1439
  • Gelebte Einfachheit

    Landluft

    peedee

    27. August 2017 um 20:16

    Die Autorin porträtiert in diesem Buch 12 Frauen zwischen 18 und 87 Jahren, die aus ihrem Leben als Bergbäuerinnen erzählen. Unterschiedliche Frauen mit sehr verschiedenen Biografien, die dennoch eine Gemeinsamkeit haben: die Liebe zur Natur.Erster Eindruck: Ein schöner Einband, der sich von der Vorder- über die Rückseite erstreckt, mit einer Bäuerin an einem Brunnen. Den Buchtitel finde ich gut gewählt. Im Buch hat es viele Fotos (von Stephan Bösch) und Tourentipps. Zudem sind in einer Schweizerkarte die einzelnen Höfe verzeichnet.In den Top-Ten der beliebtesten Berufe wird Bergbäuerin wahrscheinlich nie erscheinen. Warum? Wenn man karriereorientiert ist und auf einen grossen Monatslohn Wert legt, ist der Job als Bergbäuerin definitiv nicht der richtige Weg. Für mich ist es das dritte Buch der Autorin, nach „Bergfieber“ und „Traum Alp“, wo jeweils Hüttenwartinnen resp. Älplerinnen porträtiert wurden.Sandra Böhm, 40, Schwendihalde (Schwendi bei Heiden, Appenzell Ausserrhoden), erlernte zunächst den Beruf der Primarlehrerin, merkte aber früh, dass dies nicht das Wahre für sie ist. Nach einer biodynamischen Landwirtschaftslehre bewirtschaftet sie mit ihrem Mann und den vier noch kleinen Kindern einen Biohof. Sie haben sehr viel körperliche Arbeit; nach dem Bezahlen der Steuerrechnungen sind sie unterhalb der Armutsgrenze. Und trotzdem: „Ich bin einfach froh, dass ich das umsetzen kann, von dem ich zutiefst im Innern spüre, dass es das Richtige ist.“Sehr interessante Gegensätze zwischen der jüngsten und der ältesten porträtierten Bergbäuerin: Doris Martinali, 18, Azienda Agricola Martinali (Valle die Blenio, Tessin) sowie Edith Freidig, 87, Ufem Bühl (Lenk im Simmental, Bern). Zwischen beiden Frauen liegen mehrere Generationen.Renate Krautkrämer, 66, Oberer Rütiberg (Ebnat-Kappel, St. Gallen), produziert Kräuter (irgendwie gut passend zu ihrem Namen, oder?). Eine schöne Geschichte, wie es die gebürtige Deutsche in die Schweiz verschlagen hat. Sie will nun demnächst die Landwirtschaft aufgeben, um die Zeit mit ihrem Mann Walter, 75, mehr geniessen zu können, „und ausserdem wünsche ich mir, dass mehr Zeit zum Staunen bleibt. […] Es gibt so viele Gründe, dankbar zu sein, nicht?“ Diesem Statement kann ich mich nur vollumfänglich anschliessen.Interessant fand ich die Zahlen zu den Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz: Es gibt rund 54‘000 Betriebe, davon sind weit über 6‘000 Biohöfe und nur rund 250 Bauern, die nach den Demeter-Richtlinien produzieren. Zudem habe ich Informationen zu Direktzahlungen erhalten und erfahren, dass ein Bauer und ein Landwirt nicht das Gleiche sind; für mich waren das eigentlich stets Synonyme. Doch der Landwirt ist für Vieh und Ackerbau zuständig, die Bäuerin ist die Spezialistin für Haushalt, Garten, Hühner etc. So war zumindest viele Jahre die traditionelle Bäuerinnenrolle.Ich habe viele schöne Einblicke in unterschiedliche Leben erhalten. Beim Lesen des Buches hat mich so vieles beeindruckt, so z.B. die selbstgewählte Einfachheit der Lebensumstände, die Liebe zur Natur, das Verständnis, Teil eines funktionierenden Kreislaufes zu sein. Fazit: Es braucht keinen Luxus, um glücklich zu sein!

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  • Porträts ganz eigenwilliger und beeindruckender Frauen

    Landluft

    WinfriedStanzick

    10. July 2017 um 15:34

    12 Frauen im Alter zwischen 18 und 86 Jahren werden in diesem außergewöhnlichen Buch porträtiert. Nachdem Daniela Schwegler in den vergangenen Jahren schon Älplerinnen und Hüttenwartinnen sensibel in Wort und Bild beschrieben hat, hat sie nun zusammen mit ihrem Fotograf Stephan Bösch Frauen besucht, die zum Teil schon ihr ganzes Leben als Bergbäuerinnen leben und arbeiten. Frauen, wie es sie wohl nur in der Schweiz gibt. Sie alle eint ihre Liebe zu ihren Tieren und ihre Leidenschaft für das Leben und Arbeiten in der rauen Natur.Sehr pur, immer direkt und mit einer gehörigen Portion Humor erzählen sie von ihrem Leben mit Wind und Wetter, beschreiben immer wieder unterschiedlich und doch wieder ähnlich ihre große Freiheit dort oben am Berg und reden von der Demut, die er sie gelehrt hat.Porträts ganz eigenwilliger und beeindruckender Frauen haben die beiden Autoren durch ihre sensiblen Interviews und Fotografien geschaffen, die die Bergbauerinnen durch einen Wandertipp ergänzt haben für Menschen, die zumindest für kurze Zeit diese wunderbare Landschaft, in der sie leben und arbeiten, genießen wollen.Die Porträts erzählen nicht nur von beeindruckenden Lebensläufen von Frauen, sondern sie geben auch einen  Einblick in die Probleme, vor die sich gerade auch die Bergbauern in diesen Zeiten gestellt sehen, aber auch von einer Haltung, die die 66-jährige Renate Krautkrämer so beschreibt: „Man muss vor jedem Wesen Ehrfurcht haben!“Ein ganz besonderes Buch für Liebhaber magischer Orte und außergewöhnlicher Menschen.

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