Der geheime Name

von Daniela Winterfeld 
4,1 Sterne bei213 Bewertungen
Der geheime Name
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Positiv (161):
L

Absolut empfehlenswertes Buch. Unglaubliche Märchen-Adaption. Rumpelstilzchen mal ganz anders ;)

Kritisch (17):
MrsFrasers avatar

Interessante Idee, aber größtenteils schwach umgesetzt. Vorhersehbar bis verwirrend.

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Inhaltsangabe zu "Der geheime Name"

Rumpelstilzchen wollte das Kind der Königin. Er bekam es nicht. Jahrhunderte später schließt ein anderes Wesen seiner Art einen neuen Pakt – und wird ebenfalls betrogen. Seitdem sucht es unablässig nach dem Kind … Seit sie denken kann, ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht. Doch jetzt, mit 19, will sie endlich ein richtiges Zuhause finden und zieht zu ihrer Großmutter, die am Rand eines düsteren Moores lebt. Das Moor fasziniert Fina vom ersten Moment an – genau wie der geheimnisvolle Junge, der dort lebt. Weder Fina noch der Junge ahnen, dass sie beide nur Figuren in einem Spiel sind, das dem betrogenen Wesen endlich seinen Lohn bringen soll …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426511275
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:04.01.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 20 Tagen
    Nette Idee, katastrophale Umsetzung.

    Beschreibung:

    „Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!“  - Rumpelstilzchen, Gebrüder Grimm, lang ist’s her!

    Die 19 jährige Fina ist seit sie denken kann mit ihrer Mutter auf der Flucht. Irgendwann beschließt das junge Mädchen, dass sie endlich zur Ruhe kommen möchte und nimmt reiß aus. Lange schon träumt Fina davon ihre Großmutter zu besuchen, also macht sie sich auf den Weg in die Lüneburger Heide. Dort erwartet sie neben ihrer Großmutter auch eine wunderbare Landschaft aus Feldern, Wiesen, einem urigen Wald und geheimnisvollen Moor. Sie lernt auf skurrile Weise einen jungen Mann kennen, der ihr etliche Rätsel aufgibt, denn er scheint die Welt außerhalb des Waldes nicht zu kennen.  Während sich die beiden immer näher kommen, schmiedet das geheime Wesen, das  von Finas Mutter betrogen wurde, einen perfiden Plan das ihm endlich seinen Lohn bringen soll.

    Meinung:

    „Märchenadaption, hurra!“
    Leider nicht so ganz. Wohl waren der Ansatz und die Grundidee echt gut, aber die Umsetzung war es nicht. Die Charaktere sind einfach nicht greifbar. Mehr als einmal musste ich mir an den Kopf langen, wegen der Handlungen von Fina oder ihrer Eltern. Vermutlich ist Mora so ziemlich die authentischste und sympathischste Person in der ganzen Geschichte, dafür ist er extrem weltfremd. In vielerlei Hinsicht gab es Anlehnungen an das alte Märchen, was keineswegs schlimm ist, aber es wirkte zwanghaft. 

    Selbst der angenehme Schreibstil konnte die langatmigen Szenen nicht mehr retten. Ich habe auch keineswegs etwas gegen Liebesszenen, aber beim Lesen hatte ich oft das Bedürfnis einige Seiten weiter blättern. Etliche Male findet sich der Leser in ein und derselben Situation. Gerne würde ich jetzt darauf eingehen, einfach um zu verdeutlichen wie ich das meine, aber das wäre Spoiler. Kurz: Es hatte was von Ringelpiez ohne anfassen.

    Der Anfang las sich noch recht viel versprechend, dann flaute es ab und ich hatte Hoffnung auf das Ende. Dieses jedoch kam Schlag auf Fall mit Rolle und Looping. Die Auflösung war aus meiner Sicht einfach nur katastrophal, dabei hatte ich wirklich Hoffnung. Darüber kann jeder denken wie er will, aber für mich war das so. Märchenfeeling kam an sich auch nicht wirklich auf. 

    Fazit:

    Leider ganz anders als erwartet, darum gibt es von meiner Seite keine klare Leseempfehlung.

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    elfentrolls avatar
    elfentrollvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: leider nicht besonders orginell
    Für Fans von Once upon a time

    Das Buch " Der geheime Name " von Daniela Winterfeld ist ein ist ein Adult Jugendroman erschienen im Knaur Verlag.


    Inhalt:

    Fina ist es leid immer wieder mit ihrer Mutter umzuziehen. Über ihren Vater vor dem sie angeblich fliehen erzählt ihre Mutter  ihr irgendwie nicht die Wahrheit und Fina beschließt zu ihrer Oma zu ziehen. Dort wird sie von dem unheimlich aber schönem Moor magisch angezogen. Sie hört eine Stimme und als sie in Gefahr gerät, beginnt für sie ein magisches Abenteuer.

    Fazit:

    Das Buch hat mir zum Teil gefallen, leider streckenweise sehr langatmig. Die Idee, der Schreibstil und die detaillierten Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Ebenso, das das Buch nicht nur zu einem Genre zuzuschreiben ist. Fantasy, Lovestory, Thriller, alles findet sich hier.
    3 Sterne für leichte Unterhaltung. Für Fans von Once upon a time.

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor einem Jahr
    Überzeugt von Anfang an

    "Der geheime Name" ist eine Adaption des bekannten Märchens um Rumpelstilzchen, der sich das Kind der Königin holen wollte und dabei den Tod fand. Das Buch befasst sich mit dem Geheimen, dessen Namen eben nicht Rumpelstilzchen ist, was dazu führt, dass die verzweifelte Mutter ihm ein Kind aushändigen muss. Allerdings ist es nicht das Baby, das er wollte, weshalb er einen Plan schmiedet, um doch noch an das Mädchen heranzukommen.

    Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Der Autorin gelingt es, eine märchenhafte, düstere und unheimliche Stimmung aufzubauen und trotzdem Finas Leben realistisch, mit alltäglichen Problemen, darzustellen. Die Neunzehnjährige war schon immer auf der Flucht, ohne den Grund dafür zu kennen, und als sie genug davon hat, reist sie Hals über Kopf zu ihrer Großmutter. Die ganze Handlung basiert darauf, dass sie ihren Willen durchsetzt und dafür kämpft, was sie will - Freiheit, ein Zuhause und später auch Liebe. Sie ist eigenwillig und egal, wie schwer es wurde, sie hat nie aufgegeben, selbst als ihr bewusst wurde, wie groß die Gefahr ist, in der die sich befindet. Fina ist ein starker, aber zugleich verletzlicher Charakter und wie die anderen Figuren sehr komplex, was mir gut gefallen hat. Selbst der Geheime, der mächtig, bösartig, gerissen und durchtrieben ist, hat nicht nur negative Eigenschaften. Dies macht ihn als Gegenspieler viel interessanter und greifbarer und die Einsichten in sein Denken tragen definitiv zu der düsteren Atmosphäre bei. Sein Handeln zeigt, dass er skrupellos ist; ich habe wirklich mit den Protagonisten mitgelitten, als sie schreckliche Erlebnisse durchleiden mussten, und gehofft, dass am Ende alles gut werden würde. "Der geheime Name" behandelt einige ernste Themen, die die Einordnung als 'Fantasy für Erwachsene' auf jeden Fall rechtfertigen.

    Die Liebesgeschichte zwischen Fina und dem Jungen wurde schön beschrieben. Sie ist zaghaft und aufrichtig und ich mochte, dass die ganze Zeit berücksichtigt wurde, wie schwer sich der Junge mit all dem tut und dass er ein eingeschränktes Verständnis von gewissen Dingen hat. Was er fühlt und denkt war immer deutlich und der Kampf, der in ihm tobt, war eindringlich dargestellt.

    Winterfeld konnte mich mit dieser Märchen-Adaptionen voll und ganz überzeugen. Die Elemente der bekannten Geschichte wurden gekonnt zu einer neuen Erzählung umgewandelt, die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und die Bedrohung durch den Geheimen war die ganze Zeit präsent und führte zu einigen Gänsehaut-Momenten.
    4,5/5 Sternen

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor einem Jahr
    Der geheime Name

    Inhalt:
    Rumpelstilzchen wollte das Kind der Königin. Er bekam es nicht. Jahrhunderte später schließt ein anderes Wesen seiner Art einen neuen Pakt – und wird ebenfalls betrogen. Seitdem sucht es nach dem Kind …
    Seit sie denken kann, ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht. Doch jetzt, mit 19, will sie endlich ein richtiges Zuhause finden und zieht zu ihrer Großmutter, die am Rand eines düsteren Moores lebt. Das Moor fasziniert Fina vom ersten Moment an – genau wie der geheimnisvolle Junge, der dort lebt. Weder Fina noch der Junge ahnen, dass sie beide nur Figuren in einem Spiel sind, das dem betrogenen Wesen endlich seinen Lohn bringen soll …

    Meinung:
    Eine Art modernes Märchen, mit eine Prise Fantasy, etwas Liebe und realem Leben.
    Eine gute Idee, das Märchen von Rumpelstilzchen einmal anders zu schreiben und zu modernisieren.
    Der Klapptext hat mich neugierig gemacht, der Prolog war auch sehr interessant, aber dann gab es Stellen, die mich leider nicht so überzeugt haben. Ich habe mir irgendwie etwas anderes vorgestellt.
    Lange Rätzelt man, was für ein Wesen ist das Ding, das dass Kind haben will und sich im Wald/Moor versteckt und warum ist es auf der Jagd nach ihm? Warum sind Fina und ihre Mutter ihr Leben lang auf der Flucht? Was ist da genau passiert?
    Dass alles wird erst später richtig erklärt.
    Man ist schnell in der Fantasywelt gefangen, aber allzuoft gelangt man in die reale Welt.
    Ich weiß gar nicht, wie ich mich richtig ausdrücken soll, die Geschichte hat etwas spannendes, düsteres, aber auch etwas langweiliges für mich.
    Oft wird von Fina berichtet, ihre Flucht mit der Mutter, ihre Wut deshalb, da sie nie ein zu hause hatte und ihre Gefühle dem fremden, wilden Jungen im Wald gegenüber.
    Der Geheime - wie sich der Zwerg selber nennt, wird düster und grausam dargestellt, sehr überzeugend. Mora- der Junge der sein Diener ist, ist eigentlich schon sehr sympatisch. Er behält trotz der Schläge und der grausamen Behandlung sein zartes Wesen bei, das gefällt mir. Fina ist eben ein junges Mädchen, das endlich ein zu Hause will, völlig realistisch, aber teilweise handelt sie auch unüberlegt und Kindisch. Ihre Mutter verstehe ich nicht. Warum erzählt sie ihrerer Tochter Jahrelang das sie vor ihrem Vater Angst haben muss und vor ihm fliehen muss, wenn sie sich jede Nacht mit ihm trifft? Das musste doch mal rauskommen.
    Es passiert auch viel grausames, der Wicht behandelt den Jungen, der seit seiner Geburt bei ihm ist, als Diener und prügelt ihm Gehorsam und Angst ein. Das finde ich grausam und sehr hart.
    Zum Teil hat mir die Geschichte gefallen, aber zum anderen Teil fand ich sie nun nicht sehr ansprechend für mich. Mich hat das ganze leider nicht voll überzeugt, schade.

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    stefanie_skys avatar
    stefanie_skyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sprachlos. Nicht im guten Sinne.
    Tarzan & Jane meets Gollum meets Twilight meets Grimm meets ähmmmm?

    INHALT:

    Fina ist mit ihrer Mutter auf ständiger Flucht vor ihrem angeblich gewalttätigen Vater. So konnte Fina sich nie irgendwo richtig einfügen oder Freunde finden. Wütend auf ihre Mum flieht sie zu ihrer Großmutter in die Lüneburger Heide. Ein fataler Fehler, denn im Wald lauert ein düsteres Geheimnis, das Fina und ihre Familie in große Gefahr bringen könnte. Schon bald wird Fina heraus finden, welches Kind Rumpelstilzchen damals von der einstigen Bauerstochter verlangte.


    MEINUNG:

    Hilfe, was tue ich mich schwer damit diesen Roman zu bewerten. Einerseits fand ich einge Ansätze sehr spannend und originell umgesetzt. Andererseits empfand ich viele Stellen als ziemlich trashig und abgedroschen. An sich war ich nie ein großer Fan des Märchens Rumpelstilzchen, aber nachdem Serien wie Once Upon a Time gezeigt haben, dass die Hauptfigur der Geschichte doch auch sehr facettenreich und spannend dargestellt werden kann, war ich gespannt was mich hier erwarten würde. Zu Beginn fängt alles auch noch sehr vielversprechend an. Alles wirkt sehr schaurig, undurchsichtig und mysteriös und es dauert auch noch eine Weile bis sich erste Puzzleteile des Gesamtwerkes logisch zusammenfügen. Fina lernt Mora kennen, der sie zugleich etwas ängstigt, aber auch anzieht. Ab hier wird es auch sogleich ziemlich seltsam. Viel zu schnell schenkt Fina Mora Vertrauen, obwohl er alles andere als ein einladendes Gemüt hat. Dies ist allerdings auch nicht sonderlich verwunderlich. Schließlich wuchs er bei Rumpelstilzchen im Wald auf und musste von Geburt an seine Folterungen über sich ergehen lassen. Er spricht demnach auch Finas' Sprache nicht richtig bzw. beherrscht nur gebrochene Wortfetzen. An sich fand ich den Charakter von Mora spannend. Nur die Liebesgeschichte, die sich schließlich zwischen den beiden entwickelt wirkte auf mich sehr unglaubwürdig. Insgesamt verhält sich Fina oft nicht einfach nur weltfremd, sie wirkt in ihrem Handeln nicht einmal typisch menschlich. Ihre Ängste und Sorgen sind dafür einfach zu merkwürdig dargestellt. Wer würde schon einem wildfremden Mann einfach so in einen Unterschlupf im Wald folgen? Zwar hat auch sie einige Befürchtungen, dass Mora schlechte Absichten hegen könnte. Allerdings läuft sie trotzdem ohne einen logischen Gedanken an Flucht oder Selbstschutz hinter ihm her. Sie findet es sogar spannend, ist neugierig. Letzteres ist zwar nachvollziehbar. Nur ganz ehrlich? Ich würde einem verwilderten Typ nicht ins Ungewisse folgen!

    Natürlich lauert auch Rumpelstilzchen dort, der derweil ganz andere Pläne mit Fiona hat. Ab hier wird es sehr grotesk. Die Darstellung dieser Märchenfigur war zwar teilweise durchaus interessant, aber auch ziemlich krank. Zwar ist es nachvollziehbar, warum Rumpelstilzchen derart boshaft und zornig geworden ist. Allerdings fand ich dies derart überzogen, sodass ich mich einfach nicht damit anfreunden konnte. Man hätte aus dieser Idee so viel mehr machen können. Stattdessen wirkt diese Version wie ein horrormäßiger Mix aus Gargamel und Gollum, vielleicht mit einem Hauch Tinkerbell. Ihr seht schon, wirklich ernst nehmen konnte ich das alles nicht wirklich. Mora, der ewig unter Rumpelstilzchen leiden musste, tat mir zwar leid, wirkte jedoch auch nicht immer sehr logisch im Handeln. Trotzdem war er noch der am besten ausgearbeitetete Charakter. Die Auflösung dieses ganzen Horror-Märchens konnte mich dann auch nur minder zufrieden stellen. Dabei waren hier viele tolle Ansätze und auch der Schreibstil gut und flüssig zu lesen. Trotzdem wollte der Funke einfach nicht überspringen. Nein, hier passte einfach alles nicht so zusammen wie ich es mir gewünscht hätte. Schade. Einziger Trost war, dass sich der Roman trotzdem recht schnell lesen ließ und nur wenige Längen hatte. Empfehlen kann ich die Geschichte nicht wirklich. Wer dennoch mal rein lesen will, sollte nicht zu schwache Nerven haben. Obwohl es sich hier um ein Jugendbuch handelt, kommt der Horror nicht zu kurz.

     

    PRO & CONTRA:

    + mysteriöse, schaurige Atmosphäre, die einem das Buch zu Beginn verschlingen lässt

    + viele offene Fragen zum Anfang, denen man rätselratend auf den Grund gehen will

    + interessante Grundideen

    - unglaubwürdige Charaktere und ein lächerlich wirkender Rumpelstilchen

    - groteske Umsetzung

    - irgendwann ließ mich das Geschehen nur noch kalt, da ich den Bezug zu allen Figuren verloren hatte


    DRAMARTUGIE:

    (Die Dramaturgie wird nur bedingt in die endgültige Wertung aufgenommen. Sie soll euch Lesern nur als Hilfe dienen damit ihr wisst, was ihr (nicht) zu erwarten habt. Fehlende Romance oder Action muss also nichts Schlechtes sein ;) )

    Spannung: 3/5 Schattenfedern

    Action: 2/5 Schattenfedern

    Drama: 4/5 Schattenfedern

    Horror: 4/5 Schattenfedern

    Romance: 4/5 Schattenfedern

    Humor: 2/5 Schattenfedern

    Anspruch: 2/5 Schattenfedern


    WERTUNG:

    Cover/Gestaltung: 5/5 Schattenfedern
    Charaktere:  2/5 Schattenfedern
    Schreibstil: 4/5 Schattenfedern
    Handlung:  2/5 Schattenfedern

    Lesespaß: 3/5 Schattenfedern


    FAZIT:

    Tarzan und Jane im Horrorwald - so hätte man es ohne Probleme auch nennen können. Abstruse Umsetzung des Märchen-Klassikers Rumpelstilzchen mit Charakteren, die völlig wirr handeln. Trotzdem interessante Ansätze und Gedanken, die meiner Meinung allerdings überwiegend irritierend umgesetzt worden sind.

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    Knorkes avatar
    Knorkevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Originelle Märchenadaption mit einer sehr ruhigen, düsteren Atmosphäre, die begeistern konnte
    Originelle Märchenadaption mit einer ruhig-düsteren Atmosphäre

    Auf diese Märchenadaption war ich lange Zeit sehr gespannt. Rumpelstilzchen finde ich seit Once upon a time ja eigentlich ziemlich cool und so war ich neugierig auf diese Version des gemeinen Männchens.

    Die Geschichte beginnt sehr mysteriös. Fina befindet sich mit ihrer Mutter auf der Flucht vor ihrem brutalen Vater. Damit dieser sie nicht findet, ziehen die beiden alle paar Monate auf einen anderen Korntinten. Doch mit ihren 19 Jahren möchte Fina nicht mehr fliehen und nimmt Reißaus vor ihrer Mutter und versteckt sich bei ihrer Oma. Dort trifft sie eines Tages einen merkwürdigen Jungen, der alleine im Moor lebt.

    Eigentlich dachte ich, ein sehr düsteres Märchen vor mir zu haben, vielleicht etwas gruselig und brutal, aber tatsächlich lag der Schwerpunkt der Geschichte nicht auf dem Wesen, sondern auf Fina und dem geheimnisvollen Jungen aus dem Moor, Mora. Beide werden im Laufe der Geschichte erwachsen und kämpfen auf ihre Art um ihre Freiheit. Dadurch, dass es eben mehr um die beiden geht und auch ihre Beziehung zueinander, wird das Buch stellenweise wirklich ganz schön kitschig. Gleichzeitig schafft es die Autorin jedoch die Bedrohung durch das Wesen permanent im Hintergrund mitschwingen und die Gefahr immer mehr anschwellen zu lassen, sodass das Buch wirklich durchweg eine gewissen Spannung besitzt.

    Besonders gefallen hat mir außerdem Mora. Seine Vergangenheit und die Entwicklung, die er im Laufe der Geschichte durchmacht, konnte mich berühren und selten habe ich  mir für eine Figur so sehr ein Happy End gewünscht, wie für ihn.

    Etwas gestört haben mich ein paar kleinere für mich unlogische Szenen. So fand ich es zum Beispiel merkwürdig, dass Finas Oma es nicht mit einer Silbe hinterfragt, dass ihre Enkelin wochenlang im Winter bei einem dubiosen Jungen im Moor lebt.

    Trotz allem konnte mich das Buch gut unterhalten und hat neben einem recht kitschigen Mittelteil noch ein großes Finale zu bieten, das noch mal sehr spannend wird. Das Buch endet abgeschlossen und war für mich zufriedenstellend.

    Fazit
    Das Buch ist eine originelle  Adaption des Märchens "Rumpelstilzchen". Obwohl die Geschichte einige düstere Elemente enthalten hat, lag der Schwerpunkt jedoch auf der Figurenentwicklung und auf einer sehr speziellen Liebesgeschichte. Damit konnte die Autorin mich unterhalten und ich bin gerne in das Buch mit seiner ruhig-düsteren Atmosphäre abgetaucht.

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    S
    steinsabvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Idee zu diesem Buch finde ich gut, leider konnte ich mich mit der Protagonistin nicht ganz anfreunden.
    Ein Märchen in der heutigen Zeit.

    Fina ist 19 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in Frankreich bis sie wieder einmal fluchtartig das Land verlassen. Verfolgt von ihrem Vater leben Fina und ihre Mutter immer nur kurzzeitig an einem Ort. Doch diesmal kommt alles anders. Kurz vor ihrer Flucht entdeckt Fina das gut gehüttete Geheimnis ihrer Mutter, dass sie dazu veranlasst allein zu ihrer Großmutter zu flüchten. Angekommen bei ihrer Großmutter wird Fina in eine märchenhafte Geschichte verwickelt. Dabei muss sie viel Fingerspitzengefühl, Durchsetzungskraft und Verständniss zeigen.

    Ich bin von der Idee des Buches ein Märchen in die heutige Zeit zu transferieren sehr begeistert. Dabei ist der Autorin, Daniela Winderfeld, gut gelungen die Schauplätze detailiert zu beschreiben. Leider konnte ich mich mit der Protagonistin Fina nicht so ganz anfreunden. Für mich war sie ein wenig zu langweilig. Auch die Beziehung zwischen Fina und ihrer Mutter hätte ausgereifter sein können.
    Zwar hat Daniela Winterfeld schöne Wendungen in der Geschicht eingebaut, leider hat es bei mir eher die Spannungsaufbau erstört.

    Nichts desto trotz finde ich die Idee sehr gut und das Buch hat sich dennoch sehr gut lesen lassen.

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    Nadl17835s avatar
    Nadl17835vor 2 Jahren
    Ach wie gut das keiner weiß, dass ich Grummel...heiß!

    Schon seit vielen Jahren schleppt Finas Mutter sind quer durch die ganze Welt, immer auf der Flucht vor ihrem angeblich so gefährlichen Vater. Doch eines Tages hat Fina es satt und reißt aus an jenen geheimnisvollen Ort, den sie schon seit langem aus ihren Träumen kennt und der ihr so vertraut erscheint. Dieser Ort jedoch, hütet ein sehr altes schreckliches Geheimnis und eine ungelöstes Versprechen...

    Eine Neuadaption von Rumpelstilzchen? Klar, ich bin dabei. Das dachte ich am Anfang, bevor ich mich auf diese doch recht ungewöhnliche Geschichte einließ. Es gibt ja schon viele Märchenadaptionen, aber mir war noch keine zu Rumpelstilzchen bekannt und dann auch noch eine, die in der modernen Welt spielt.

    Die Sprache ist ziemlich modern und hat nicht viel von dem alten Charme der Märchen, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut. Gerade durch die alltägliche Sprache bringt es den Leser näher an Finas Welt und ihren Empfindungen. Nur die Sprache des rumpelstilzchenartigen Wesens, erinnert noch an die alten Märchen. Die Geschichte zieht sich über das Buch und besonders in der Mitte hätte die Autorin es kürzer halten können. Gegen Ende nimmt die Spannung an Fahrt auf und lässt einen kaum noch los.

    Insgesamt eine schöne neue Version von Rumpelstilzchen in der heutigen Welt mit einer zauberhaften Mischung aus Realität und Magie. Empfehlenswert für Märchenliebhaber.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ruhiges Tempo, eindringliche Atmosphäre und tolle Charaktere - Rumpelstilzchen im 20. Jahrhundert, sehr gut umgesetzt!
    Ruhige, aber eindringliche Atmosphäre und eine berührende Geschichte

    "In dichten Schwaden lauerte der Nebel über dem Moor. Seine feinen Tröpfchen waren auf das Wollgras niedergesunken, glitzerten auf den Torfmoosen und verwandelten die schmalen Stege zwischen den Torfstichen in glitschige Pfade."

    Nicht mit "Es war einmal ..." aber trotzdem ein wunderschöner Anfang, der uns in ein märchenhaften Albtraum entführt!

    Rumpelstilzchen ist jetzt zwar nicht mein Lieblingsmärchen, aber ich mag Märchen-Adaptionen einfach wahnsinnig gerne und so hab ich mich sehr auf das Buch gefreut - aben auch weil es gerade eine Geschichte aufgreift, die nicht so oft im Fokus steht.

    Das kleine, garstige Männlein, dass die Müllerstochter Stroh zu Gold spinnen lässt ... ganz genauso geht es hier zwar nicht zu, aber die Essenz von dem Märchen hat Daniela Winterfeld auf jeden Fall sehr gut getroffen.

    Anfangs lernt man erstmal Fina kennen. Sie ist 19 und schon ihr ganzes Leben lang zusammen mit ihrer Mutter auf der Flucht. Nur wenige Monate bleiben sie an einem Ort und ziehen ständig weiter durch die ganze Welt, immer in der Angst vor Finas Vater, der ein Stalker ist und sie ihrer Mutter wegnehmen will. Aber stimmt das wirklich? Langsam erkennt Fina, dass die Geschichte nicht richtig sein kann, auch das viele Geld, das ihre Mutter wie nebenbei verdient, macht sie stutzig und endlich erkennt sie, dass sie ihr Leben selber in die Hand nehmen muss.
    Sie flieht zu ihren Großeltern in der Lüneburger Heide, die in einer alten Mühle wohnen und erkennt zu spät, dass sie einem Plan folgt und ihre Mutter nicht ohne Grund davongelaufen ist.

    In dem Moor neben der Mühle in der Lüneburger Heide lebt Mora. Im Gegensatz zu Fina kennt er nichts von der Welt, denn er lebt schon immer hier in dem Bannkreis seines Herrn. Er ist ein einsamer, unschuldiger junger Mann, der in seinem Leben nichts als Schmerz und Knechtschaft kennen gelernt hat. Sein einziger Zweck ist es zu dienen und jede Gefühlsregung zu unterdrücken, die ihn dem Menschsein näher bringen könnte.

    Natürlich lernen sich die beiden kennen und Daniela Winterfeld hat eine ganz eigene, ruhige und atmosphärisch dichte Art, wie sie das Märchen in unserer Zeit wieder aufleben lässt. Für manche mag es vielleicht langatmig erscheinen, aber ich war die meiste Zeit völlig von diesem verzauberten Ort gebannt und habe mit Spannung verfolgt, wie sich Fina und Mora näherkommen. In der Mitte und gegen Ende gab es dann schon Momente, bei denen ich etwas Tempo vermisst habe, aber insgesamt war es durchwegs fesselnd.

    Vor allem die Beziehung zwischen den beiden jungen Leuten, die unterschiedlicher nicht sein können, war sehr berührend zu beobachten. Mora mit seiner seltsamen Sprache, der keine Ahnung hat, was mit ihm geschehen ist und in welcher Abhängigkeit er sein Dasein fristet. Und Fina, die mit ihrer liebevollen und entschlossenen Art alles versucht, um ihn aus seinem Schneckenhaus herauszulocken.

    Ganz am Rande spielt natürlich auch die Hoffnung eine Rolle, sich mit genug Geld alles an Wünschen erfüllen zu können, egal, auf wessen Kosten.

    Fazit

    Eine sehr ruhige und unmerklich fesselnde Geschichte, die das Märchen von Rumpelstilzchen auf eine betörende und schreckliche Weise wieder aufleben lässt. Die Charaktere sind so präsent, die Stimmung so eindringlich, dass man schwer wieder davon loskommt. Nur die kleinen Längen zwischendurch lassen mich leider einen Punkt abziehen.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    Loki_Laufeysons avatar
    Loki_Laufeysonvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Horror und Love im Märchenwald ohne Niveau - bitte die Finger von lassen :/
    Abartig umgesetzt


    Hej,

    Dieses Buch hat mich nicht wirklich überzeugt, fangen wir damit an. Ich bin einfach mit anderen Erwartungen herangegangen. Es war besser, als angenommen aber nicht wirklich mein Geschmack. Ich hatte vor es schnell zwischendurch zu lesen - was auch geklappt hat. Allerdings ist/kann es stellenweise ziemlich verstörend sein und geht schon Richtung Horrorgeschichte mit Charakteren, von denen ich mich nur schwer überzeugen konnte.


    Das Cover ist schön und mysteriös ~ Blätter aus Gold, dunkler Hintergrund. 
    Rechtgehend ästhetisch, ein "eyecatcher" ~ man kann es nicht einfach ignorieren. Der Font ist stilisiert dezent und der Titel verführt gleich dazu, das Buch genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Klappentext: Vielversprechend und originell. Rumpelstilzchen in der heutigen Zeit? Das ist etwas volkommen anderes ~ keine 0815 Story. Wie hätte ich da nur wiederstehen können?


    Worum geht es?
    Es ist die Geschichte von Fina und Mora. Fina ist 18 und mit ihrer Mutter auf der Flucht - seit sie denken kann. Auf der Flucht vor ihrem wahnsinnigen Vater. Niemals können sie und ihre Mutter irgendwo länger bleiben - Fina hat keine Freunde - denn es hat keinen Zweck wenn man nirgendwo bleiben kann und sie wünscht sich so sehr ein normales Leben. Außerdem: Wieso hat sie ihren Vater nie gesehen und woher weiß ihre Mutter so genau, wann er sie wieder ausgespürt hat oder ob er sie überhaupt noch verfolgt? Nach ihrem Abitur möchte sie das aber ändern: Sie möchte Studieren und ein eigenes Leben führen, doch ihre Mutter macht ihr klar, das dass unmöglich ist. Das beginnt Fina Fragen zu stellen und als sie keine Antworten erhält, läuft sie davon - zu ihrer Großmutter in der Lüneburger Heide, die sie das letzte Mal als Kleinkind gesehen hat.
    Doch dort ist nichts das, was es scheibt und schon bald muss sie feststellen, dass ihr gesamtes Leben eine Lüge ist.
    Im Wald lebt Mora. Er ist der Sklave einer grausamen Kreatur, deren Existenz die Menschheit längst veegessen hat. Sie kennt keine Skrupel und von ihr wird er täglich gefoltert. Dennoch: Dort ist er aufgewachsen, allein, abgeschottet.  Diese Welt ist ihm Fremd - er kennt nur den Wald und das angrenzende Moor. 
    Dort treffen Fina und Mora aufeinander. Zwei vollkommen unterschiedliche Welten. Fina hält ihn zuerst für einen Verrückten, doch dann erfährt sie was dahinter steckt... Und plötzlich ist sie die einzige, die Mora das Leben retten und ihre Familie von einem grauenvollen Schwur befreien kann. 


    Es beginnt vielversprechend. Allerdings merkt man schon, sobald Mora eingeführt wird, dass diese Geschichte nichts für schwache Nerven ist. Der Schreibstil an sich ist gut und packend, die Seiten fliegen nur so dahin. In der Mitte dann aber wird es plötzlich unsagbar zäh, kann am Ende aber wieder punkten. Dennoch kommt man nicht umhin zu bemerken, dass einige Anspielungen vollkommen unpassend sind - zumindest in meinen Augen - sie rauben der Geschichte ihren Zauber. Die Liebesgeschichte zwischen Fina und Mora war nichts für mich - sie whrde zwar im Klappentext bereits angesprochen - aber nicht so dargestellt und de facto steht sie viel zu sehr im Mittelpunkt. 
    Ich mochte insbesondere Fina nicht - ihre ganze Art, nicht angemessen für eine 18 Jährige. Sie ist mir zu naiv gewesen - ja, so sind Menschen nun mal - aber ich konnte sie einfach nicht ins Herz schließen. Ihre Begründungen waren zu oberflächlich so wie die Gespräche. Das sie nie zuvor auf die Idee gekommen ist, irgendwas zu hinterfragen und gleich Mora verfällt ( der an nichts anderes denken kann, als ihr die Kleidung auszuziehen...)... 
    Sie war mir so was von unsympathisch. Mora mochte ich auch nicht besonders, aber er ist ein Sonderfall aufgrund seiner furchtbaren Lebensumstände und dahingehend gut dargestellt. 
    Der Wicht im Gegensatz ist recht authentisch, wenn auch für seine Jahrtausende die er Alt ist eher wenig bewandert was Menschen angeht. Man kann seine Beweggründe schon verstehen, obgleich man ihn absolut nicht ausstehen kann. 


    Diese Liebesgeschichte hat mich so genervt! Tarzan und Jane in Deutschland und ein böser Wicht, der an einen pedofilen Gollum erinnert. Das war alles so falsch dargestellt, so unangemessen, dass es einfach  ärgerlich ist. Der Idee und Struktur ist gut, der Stil akzeptabel, aber wie es präsentiert wird finde ich einfach unerträglich. 


    Gute Idee und netter Stil, aber für die Schwächen und Längen in der Mitte, unsympathische Charaktere, extrem unangemessene Präsentation  und grauenhaft nervige Liebesgeschichte kann ich nur 2,5 Sterne geben. 


    Fazit: Eine spannende Idee  mit fataler Umsetzung ~ Horror und Love im Märchenwald ohne Niveau . Lasst die Finger hiervon! 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    👩‍💻 Leserunde August 2018 👩‍💻

    Unser Favorit für die Leserunde: Der geheime Name von Daniela Winterkorn

    Unser Favorit wird unter dem Leserunden-Thread gelesen und besprochen.

    Bitte besorg Dir das Buch bis zum 31. Juli 2018.

    Die Leserunde beginnt am 1. August 2018

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    Nochmal zur Übersicht:

    👩‍💻 Leserunde zum Favorit
    Gemeinsam lesen wir das Buch/hören das Hörbuch und tauschen uns über dessen Inhalt aus. Es sind alle Kommentare und Kritiken willkommen, die die Netiquette einhalten. Die Leserunde enthält einen Extra-Link zum Leserunden-Thread, um die Diskussionen übersichtlich zu halten. Diesen findest Du im Leserunden-Thema.

    Der Thread ist in Kapiteln unterteilt, wie Du ihn auch sonst von Lovelybooks kennst. Hierbei mache ich nur einen Unterschied: Ich gebe die Kapitelspalten wie bei der Lesejury einzeln versetzt frei, damit wir alle gemeinsam lesen und diskutieren können.

    Ich finde es nämlich sehr schade, wenn einige alles in einem Rutsch lesen und gar nicht mehr mitdiskutieren, oder andere wiederum nicht mitkommen, weil sie ein langsames Lesetempo/Hörtempo haben. Um Gleichberechtigung zu schaffen, halte ich die zeitliche Verteilung der Spalten sinnvoll!

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    Teilnehmer zur Leserunde:

    🧐 elfentroll
    🧐 MrsFraser
    🧐 littlefighterx3
    🧐 Wuschel
    🧐 WriteReadPassion

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    Übersicht:

    🔎Erster Blick (Mi, 1. August - Fr, 3. August 2018): Wie gefällt Dir das Cover und der Klappentext?🔎 

    🕯️Abschnitt 1: Seite 7 bis 85 (Sa, 4. August - Di, 7. August 2018)🕯️ 

    Sechs Kapitel lesen wir hier. Eure Meinungen zu den angegeben Seiten sind hier erwünscht.


    🕯️Abschnitt 2: Seite 86 bis 214 (Mi, 8. August - Sa, 11. August 2018)🕯️ 

    Sieben Kapitel lesen wir hier. Eure Meinungen zu den angegeben Seiten sind hier erwünscht.


    🕯️Abschnitt 3: Seite 215 bis 362 (So, 12. August - Mi, 15. August 2018)🕯️ 

    Sieben Kapitel lesen wir hier. Eure Meinungen zu den angegeben Seiten sind hier erwünscht.


    🕯️Abschnitt 4: Seite 363 bis 521 (Do, 16. August - So, 19. August 2018)🕯️

    Sechs Kapitel lesen wir hier. Eure Meinungen zu den angegeben Seiten sind hier erwünscht.


    🆓Danksagung, Kritiken, Anregungen und Rezensionen (Mo, 20. August - Fr, 24. August 2018): Freiwillig!🆓 

    Dieser Abschnitt ist freiwillig! Wenn ihr mögt, könnt ihr hier eure Rezensionslinks einbringen und Anregungen zum Buch darlegen.


    Für eBook-Leser:

    Abschnitt 1: Prolog bis einschließlich Kapitel 5
    Abschnitt 2: Kapitel 6 bis einschließlich Kapitel 12
    Abschnitt 3: Kapitel 13 bis einschließlich Kapitel 19
    Abschnitt 4: Kapitel 20 bis Ende. 

    WriteReadPassions avatar
    Letzter Beitrag von  WriteReadPassionvor einem Monat
    Ich schaue mal, dass ich uns ein paar Tage pro Abschnitt mehr Freiräumen kann...
    Zur Leserunde
    Daniela_Ohmss avatar

    !!!Als besonderes Extra dürft ihr dem Cover-Illustrator Helge Vogt bis Freitag den 4. April eure neugierigen Fragen stellen!!!

    Hallo ihr Lieben,

    heute möchte ich euch endlich zur Leserunde von „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“ einladen, dem 2. Band meiner Jugendbuchtrilogie zur griechischen Mythologie.

    Das Buch ist zwar schon seit Januar auf dem Markt und damit nicht mehr so ganz brandneu, aber jetzt habe ich mir endlich ein wenig Zeit freigeschaufelt, damit ich mich auch richtig um eine Leserunde kümmern kann ;-)

    Planet Girl hat mir für die Leserunde 10 Exemplare von „Die Kinder der Schatten“ zur Verfügung gestellt.

    Und für diejenigen, die den ersten Teil noch nicht kennen, gibt es zusätzlich 5 Exemplare von dem ersten Teil „Die Prophezeiung der Götter“ zu gewinnen. :D

    Ich werde also 5 Leser auslosen, die den ersten Teil bereits kennen und 5 Leser, für die meine „Insel der Nyx“ noch komplett neu ist.

    Außerdem gibt es in dieser Leserunde noch ein ganz besonderes Extra: Bis nächsten Freitag (4. April) wird Illustrator und Comiczeichner Helge Vogt eure neugierigen Fragen beantworten - vorausgesetzt ihr stellt sie.

    Ihr wisst doch, wer Helge ist, oder? - Na ja, wenn nicht, dann kennt ihr zumindest seine Cover: von Percy Jackson, den Kane Chroniken bis hin zu den drei ???. Und irgendwo dazwischen auch meine Nyx-Bücher ;-) Oder habt ihr vielleicht schon von Helges Comicserie Alisik gehört?

    Aber jetzt zurück zur "Insel der Nyx" ;-)

    Damit ihr einen Eindruck bekommt, worum es eigentlich geht, zeige ich euch hier noch die Klappentexte für die beiden Bände:

    Band 1: „Insel der Nyx – Die Prophezeiung der Götter“

    Eleni ahnt nicht, dass sie das Blut zweier verfeindeter Götter in sich vereint: Sie ist Zeus' Enkelin und eine Nachfahrin der Nyx, der Göttin der Nacht. Schon bei ihrer Ankunft auf der Insel Kreta verspürt sie eine merkwürdige innere Unruhe, die sie kaum noch schlafen lässt. Als eines Nachts ein tosender Sturm über die griechische Insel fegt, erwachen in Eleni ungeahnte Kräfte, und sie rettet sogar ein Mädchen aus den Fluten. Am nächsten Morgen taucht wie aus dem Nichts am Horizont eine mysteriöse Insel auf, die nur die beiden Mädchen sehen können. Doch von ihr scheint eine große Gefahr auszugehen: Schattenwesen und gefährliche Wassernixen versuchen, Eleni und Philine in ihre Gewalt zu bringen und der Göttin der Nacht zu übergeben. Denn Eleni ist das Mädchen aus der Prophezeiung der Nyx ...


    Band 2: „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“

    Die geheimnisvolle Insel im Meer scheint hinter Nebelschwaden verschwunden zu sein, seit Eleni ihre Freundin Philine aus den Fängen der Nixen gerettet hat. Doch die Ruhe trügt. Eleni quälen wieder schlimme Albträume und merkwürdige Dinge ereignen sich: Die sonst so zahmen Delfine wirken seltsam aggressiv und bösartig. Als immer mehr Kinder von den Delfinen verschleppt werden, steht für Eleni und ihre Freundin fest: Sie müssen zurück auf die mysteriöse Insel, um die Kinder vor der Nyx zu schützen ...


    Das Buch ist vor allem für Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren konzipiert. Aber wie mir die bisherigen Reaktionen gezeigt haben, gibt es auch viele erwachsene Leser, denen das Buch gefällt. Wie schon bei der Leserunde zu Teil 1 würde ich mich wieder freuen, wenn sich ein paar Mädchen im passenden Alter finden. Oder vielleicht auch Eltern, Großeltern oder Tanten, die zusammen mit ihren Kindern, Enkeln oder Nichten lesen möchten?

    Aber das ist keine Bedingung. Erwachsene sind genauso herzlich eingeladen.


    Wenn ihr euch für Teil 1 UND Teil 2 bewerben wollt ...

    … habe ich folgende Fragen an euch:

    1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr eventuell Kinder, mit denen ihr gemeinsam lesen würdet? Falls ihr erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher?

    2. Was an dem Buch spricht euch an? Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie?

    3. Lest euch die Leseprobe auf meiner Webseite durch und schreibt mir, ob sie euch neugierig macht, was euch daran gefällt und was ihr euch von der Geschichte erhofft.

    http://daniela-ohms.de/wp-content/uploads/2013/04/Ohms_InselDerNyx1_Leseprobe.pdf

    Bei manchen Browsern, zum Beispiel bei Firefox wird das PDF nicht richtig angezeigt. Also falls in eurem PDF die Umlaute fehlen sollten und die Formatierung komisch aussieht, dann solltet ihr das PDF auf eurer Festplatte speichern und mit einem anderen PDF-Leseprogramm öffen, zum Beispiel mit dem Adobe-Reader.

    4. Und last but not least: Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch für beide Teile bewerbt :D


    Wenn ihr euch ausschließlich für Teil 2 bewerben wollt …

    … dann sind diese Fragen für euch:

    1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr den ersten Band evtl. gemeinsam mit einem Kind/Jugendlichen gelesen oder hättet ihr Lust darauf, das noch nachträglich zu tun? Falls ihr schon erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher?

    2. Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie? Wie seid ihr darauf gekommen, Teil 1 zu lesen?

    3. Wie hat euch Teil 1 gefallen, welches sind eure Lieblingsfiguren und was erwartet ihr vom 2. Teil?

    4. Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch nur für Teil 2 bewerbt ;-)


    Sonderfall: Falls jemand unter euch sein sollte, der Teil 1 zwar schon besitzt, aber noch nicht gelesen hat, dann ersetzt bitte Frage Nummer 3 durch diese:

    3b. Warum habt ihr euch den 1. Teil von „Insel der Nyx“ gekauft? Was daran spricht euch an und was erwartet ihr von dem Buch?


    Hier noch ein bisschen was über mich:

    Ich bin 1978 in NRW geboren und dort auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich schreibe schon seit meiner Jugend und war mir seitdem auch immer 100%ig sicher, dass die Schriftstellerei mein Berufsziel ist. Zwischendrin habe ich verschiedene Sachen studiert, unter anderem Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Letztendlich habe ich mich dann aber neben meiner Familie mehr und mehr auf das Schreiben konzentriert.

    Vor etwa 11 Jahren bin ich vom Land in die Stadt gezogen und wohne jetzt mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern mitten im wuseligen Berlin-Kreuzberg.

    Bislang veröffentliche ich Bücher unter zwei Namen: „Daniela Ohms“ gilt für meine Jugendbuchprojekte und „Daniela Winterfeld“ ist mein Pseudonym für meine Erwachsenenbücher bei Knaur. Insgesamt ist „Die Kinder der Schatten“ jetzt mein 4. Buch. Die anderen hänge ich euch einfach mal an diesen Beitrag.

    Und wer noch mehr über mich wissen möchte, darf sich gerne auf meiner Webseite umschauen: www.daniela-ohms.de


    So, wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, bei der Leserunde mitzumachen, könnt ihr euch bis nächste Woche Donnerstag den 3. April um 24 Uhr bewerben.


    Natürlich gilt wie immer:

    Wer sich für die Leserunde bewirbt und ein Buch (ggf. auch zwei) gewinnt, verpflichtet sich damit, aktiv an der Leserunde teilzunehmen, sich mit Kommentaren an den Diskussionen in den einzelnen Leseabschnitten zu beteiligen und anschließend eine Rezension zu posten – mindestens hier auf LB, aber gerne auch auf anderen Plattformen wie Amazon oder eurem eigenen Blog.


    Für alle, die vorab noch den 1. Teil lesen müssen/möchten:

    Also insbesondere die Gewinner des 1. Teils, aber auch für alle, die unabhängig von einem Gewinn noch gerne mitmachen möchten: Für euch würde ich jetzt einfach mal die Leserunde vom letzten Jahr reaktivieren:

    Die aktive Teilnahme an der Leserunde zum ersten Teil ist freiwillig – ich würde mich über eure Rückmeldungen jedoch sehr freuen.

    http://www.lovelybooks.de/autor/Daniela-Ohms/Insel-der-Nyx-Die-Prophezeiung-der-G%C3%B6tter-1012859745-w/leserunde/1039677238/


    Falls ihr bereits ein eigenes Buch besitzt oder es euch kaufen möchtet, dürft ihr natürlich auch gerne hier mitlesen ;-)


    Ich freue mich auf Euch!

    Daniela Ohms

    Tintenmeers avatar
    Letzter Beitrag von  Tintenmeervor 4 Jahren
    Zur Leserunde
    katja78s avatar

    Hallo ihr Lieben,

     

    der Januar ist noch nicht ganz vergangen und der Winter hält uns mit Schnee und Kälte in seinen eisigen Klauen. Seine frostigen Finger versuchen, sich durch Fenster und Türen zu schleichen – und wenn sich die Nacht über das Land wölbt, ist es mancherorts besser, sich in die sichere Stube zu verkriechen.

    Gehört ihr auch zu denen, die sich zu dieser Jahreszeit am liebsten mit einer Tasse Tee und einem gruselig-schönen Buch auf die Couch verkrümeln? Habt ihr es als Kinder auch geliebt, wenn eure Großmutter euch mit düsterer Stimme ein altes Märchen erzählte?

    Wenn ja, dann seid ihr hier richtig!

    Doch Halt! Es ist kein Märchen für Kinder! Es ist eines, das sich in unsere dunklen Träume stiehlt.

     

    Also, wem das jetzt ein wenig „gute Laune“ gemacht hat, den möchten wir euch herzlich zur Leserunde von „Der geheime Name“ einladen. Einige von euch waren ja bereits bei der Blogtour dabei, haben eine kleine Extra-Geschichte zum Buch erlebt und eifrig Lose gesammelt, um das Buch zu gewinnen.

    Aber für alle, die bis jetzt noch kein Glück hatten (oder ihr Glück noch nicht versucht haben) gibt es noch eine neue Chance: Droemer/Knaur hat uns für die Leserunde 15 Exemplare zur Verfügung gestellt!

     

    Hier noch einmal was Offizielles zum Buch:

     

    Klappentext:

    Rumpelstilzchen wollte das Kind der Königin. Er bekam es nicht. Jahrhunderte später schließt ein anderes Wesen seiner Art einen neuen Pakt – und wird ebenfalls betrogen. Seitdem sucht es unablässig nach dem Kind …

    Seit sie denken kann, ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht. Doch jetzt, mit 19, will sie endlich ein richtiges Zuhause finden und zieht zu ihrer Großmutter, die am Rand eines düsteren Moores lebt. Das Moor fasziniert Fina vom ersten Moment an – genau wie der geheimnisvolle Junge, der dort lebt. Weder Fina noch der Junge ahnen, dass sie beide nur Figuren in einem Spiel sind, das dem betrogenen Wesen endlich seinen Lohn bringen soll …

     

    Die Autorin:

    "Daniela Winterfeld" ist ein Pseudonym der Autorin "Daniela Ohms", die im Frühling 2012 ihr Romandebüt gegeben hat. Unter ihrem bürgerlichen Namen schreibt die Autorin Jugendfantasy. Unter dem Pseudonym "Daniela Winterfeld" erscheinen ab Januar 2013 ihre Fantasybücher im Erwachsenenbereich.
    Die Autorin wurde 1978 in NRW geboren. Sie studierte Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Jetzt lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als frei Schriftstellerin sowie als Lektorin in einer Literaturagentur.

    www.daniela-winterfeld.de

     

     

    Wenn ihr bei der Leserunde dabei sein möchtet und gerne eines der Bücher gewinnen wollt, dann bewerbt euch bitte bis zum 31.01.2013

    Bitte gebt gebt an, ob ihr lieber mit Buch oder Ebook lesen wollt. Mit erhalt des Rezensionsexemplares beginnt die Leserunde. Zeitnahes mitlesen und eine anschließende Rezension ist Vorraussetzung für das Freiexemplar.

    Für die Bewerbung lest bitte die Leseprobe bei Amazon:

    http://www.amazon.de/Der-geheime-Name-Daniela-Winterfeld/dp/3426511274/ref=tmm_pap_title_0?ie=UTF8&qid=1358865298&sr=1-1#reader_B008CJ6B8Q

     Und alle die das Buch schon haben, oder sich selbst besorgen, sind Herzlich eingeladen, mit an dieser Leserunde teilzunehmen.

    Ausserdem bekommt ihr ein Extra Los im Lostopf wenn ihr folgende Frage zur Leseprobe beantwortet.

    Nachdem ihr die Leseprobe gelesen habt: Habt ihr eine Idee, wer der mysteriöse Telefonpartner von Finas Mutter ist? Und was würdet ihr an Finas Stelle tun, nachdem ihr dieses Gespräch belauscht habt?

    Spekuliert in eurer Bewerbung!

    Zur Leserunde

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