Daniele Ganser Illegale Kriege

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Inhaltsangabe zu „Illegale Kriege“ von Daniele Ganser

»Wir, die Völker der Vereinten Nationen ? fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat ?, haben beschlossen: Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.«
Charta der Vereinten Nationen,abgeschlossen in San Francisco am 26. Juni 1945
Mit der Gründung der UNO gilt ein weltweites Kriegsverbot. Nur in zwei Ausnahmen sind kriegerische Maßnahmen zugelassen (Selbstverteidigung oder Mandat des UNO-Sicherheitsrats). Die Realität ist jedoch eine ganz andere. Dieses Buch beschreibt, wie in Vergangenheit und Gegenwart illegale Kriege geführt werden. Es zeigt, wie die Regeln der UNO und vor allem das Kriegsverbot gezielt sabotiert wurden und welch unrühmliche Rolle hierbei die Länder der NATO spielen. Es ist ein Buch von beklemmender Aktualität.

Tolles Buch! Unbedingt lesen!

— Zmei

Augenöffner! Sollte man gelesen haben. Nichts wird beschönigt u. v. neutraler Warte betrachtet. Sehr gut v. schweizer Historiker erzählt!👍

— Wedma

Pflichtlektüre für jeden, der sich auch nur ein kleines bißchen für Geschichte interessiert.

— NicoWeinard

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  • Leserunde zu "Mein Russland" von Carola Schneider

    Mein Russland

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Worum geht's? Russland: Land der Mythen, Projektionsfläche, Sehnsuchtsort und immer wieder auch Feindbild. Weltpolitisch stellten in den letzten Jahren die Annexion der Krim sowie Putins Eingreifen in der Syrienkrise auf Seiten Assads das internationale Machtgefüge auf die Probe, innenpolitisch herrschen Repression und eine anhaltende Wirtschaftskrise. Doch was bedeutet das für die Bevölkerung Russlands, die in Putins „gelenkter Demokratie“ lebt? Formiert sich politischer Widerstand, oder nimmt man den Status quo als gegeben hin? Wie unterschiedlich erleben Bewohner des städtischen und ländlichen Raums, im europäischen und im asiatischen Teil Russlands die Situation?Carola Schneider, seit 2011 Auslandskorrespondentin des ORF in Moskau, zeigt in berührenden Porträts Innenansichten eines faszinierenden und zugleich widersprüchlichen Landes, das dem Westen immer noch fremd ist. Sie spricht mit Menschenrechtsaktivisten, Künstlern und kritischen Journalisten ebenso wie mit innovativen Käsebauern, Putin-treuen Jugendlichen und Befürwortern der Krim-Annexion. Schneiders Reportagen ergeben ein vielstimmiges, fein nuanciertes Bild Russlands, das von Widerstand und Resignation, Aufbruchstimmung und Regierungstreue erzählt. Carola Schneider in Bludenz/Vorarlberg geboren, schloss 1996 ihr Dolmetsch- und Übersetzerstudium für die Sprachen Französisch und Russisch ab. Bis 2001 arbeitete sie in der Politikredaktion des ORF-Landesstudios Vorarlberg. Nach Stationen als Korrespondentin in Paris und Zürich wurde sie 2011 zur Leiterin des ORF-Korrespondentenbüros in Moskau bestellt. >>Informationen zum Buch Bewerbung zur Leserunde:  Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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    Wedma

    06. October 2017 um 08:10
    Linatost schreibt Aber was ist das denn? Obama will nicht zu unserer Parade dann rollen wir mir unseren Panzern über das weiße Haus??? Da macht sich doch jemand eindeutig keine Gedanken über die Wirkung seines ...

    Wenn du wirklich verstehen möchtest, was los ist, schaue bitte in folgende Titel hinein: Russland verstehen von Gabriele Krone-Schmalz Eiszeit, auch von ihr Illegale Kriege von Daliele Ganser Wer ...

  • Ein Monumentalwerk aus militärischer Sicht

    Der Zweite Weltkrieg

    PhilippWehrli

    Das gleich vorne weg: Churchill hätte für dieses Buch den Nobelpreis nicht gekriegt, wenn er nicht Churchill wäre. In der Laudatio wurden auch ausdrücklich seine Reden erwähnt, was eigentlich für einen Literaturnobelpreis gar nicht vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz ist das Buch ein herausragendes Zeitdokument, ein Monumentalwerk über den zweiten Weltkrieg, von der Person, die –nach Hitler- den Krieg wohl am meisten prägte.Anders als in anderen Werken über den zweiten Weltkrieg steht nicht das Leiden der Menschen im Fokus und auch nicht die Frage, wer was wann von den Gräueln gewusst hat, sondern die strategischen Überlegungen. Eine für mich überraschend wichtige Rolle spielte dabei die Entwicklung der Technologie. Der zweite Weltkrieg war geprägt durch den Wettlauf der technischen Entwicklung. Dazu einige Beispiele:- Dank des Fernsehens konnte Hitler eine Propagandamaschinerie aufziehen, welche die breite Bevölkerung mobilisierte. Hitlers Olympische Spiele setzten neue Massstäbe der Propaganda.- Als die Deutschen 1938 den ersten Panzerangriff gegen Österreich starteten, versagten die Fahrzeuge trotz tadellosen Wetter- und Strassenverhältnissen. Die grösseren Panzer mussten sogar mit der Bahn nach Wien gebracht werden, um beim Triumphzug vor Ort zu sein. Bereits 1940 waren aber Panzer derart übermächtige Waffen, dass sie die Befestigung an der Maginot-Linie kurzerhand wegbombten und geradewegs durch die Mauer nach Frankreich einfielen. Die Franzosen dagegen, die ihre Grenze im ersten Weltkrieg während Jahren hatten halten können, waren von ihrer Befestigung so überzeugt, dass sie noch nicht einmal Ersatztruppen hinter der ersten Front postiert hatten.- Nach der Eroberung Frankreichs hatte die deutsche Flugwaffe gegenüber den Engländern einen entscheidenden Vorteil: Ab 1940 konnte sie englische Städte von Frankreich aus bombardieren, während für die englischen Flieger die deutschen Städte unerreichbar waren. Erst im April 1942 wendete das Blatt, als die englischen Flugzeuge die nötige Reichweite für wirkungsvolle Gegenangriffe erreichten und nun ihrerseits die Deutschen Städte zerbombten.- Eine weitere entscheidende Entwicklung der Technologie waren die deutschen U-Boote, welche vor allem im Jahr 1942 die Meere dominierten und den Transport von Gütern, Militärmaterial und Truppen enorm gefährlich machten. Erst im Frühling 1943 gelang es den Alliierten dank des neu erfundenen Radars, die U-Boote abzuwehren und die Seemacht zurück zu erobern.- Weitere bedeutsame technische Entwicklungen waren Funkgeräte, Schiffe, die ohne Hafen anlegen können, Häfen, die in wenigen Tagen gebaut werden können, indem man speziell dafür konstruierte Schiffe an einer Küste versenkt, Chiffrier- und Dechiffriermaschinen, ferngesteuerte Raketen und schliesslich die Atombombe.Es ist bemerkenswert, wie eng das Kriegsglück von der Entwicklung der Technik abhing. Und es ist wohl kein Zufall, dass gerade Hitler und Churchill in diesem Krieg die entscheidenden Rollen spielten: Hitler, der sich und die Möglichkeiten stets überschätzte, hatte im Fall der Technik Recht. Keiner ausser ihm wäre z. B. auf die Idee gekommen, frontal in die Maginot-Linie hineinzufahren. Churchill dagegen interessierte sich für die Technik, diskutierte regelmässig mit Ingenieuren und hielt sich ständig über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.Historisch Interessierte freuen sich wohl über die vielen Detailberichte über weniger bekannte Kriegsschauplätze, von denen man sonst nirgends liest. Normalsterbliche hätten das Buch vielleicht lieber etwas dünner. Diese Schilderungen machen das Buch zu einem epischen Werk, über tausend Seiten dick. Die fünf Sterne erhält es nicht, weil jeder es lesen sollte, sondern weil es aus militärhistorischer Sicht zum Besten gehört, was es an Kriegsberichterstattung gibt.Churchill entwickelt eine beeindruckende Art, über Geschichte zu schreiben: Präzise, nüchtern, stets mit dem Überblick für das strategisch Entscheidende. Und dies ist wohl die Eigenschaft, die viele Weltpolitiker und viele Berichterstatter über Weltpolitik von ihm lernen können: Zu erkennen, was die strategische Bedeutung gewisser Regionen ist.Z. B. denke ich, die Krimkrise ab 2014 wäre anders verlaufen und es wäre auch anders darüber berichtet worden, wenn die beteiligten Politiker und Journalisten die strategische Bedeutung der Krim für Russland verstanden hätten, dass nämlich Russland ausser über die Krim über keinerlei Anschluss an den Atlantik besitzt und daher schlicht nicht zulassen kann, dass sich die Ukraine von Russland wegbewegt. Das ist zwar eine andere Geschichte, über die Churchill nicht schreibt. Er schreibt aber über eine ganze Reihe von verschiedenen Gegenden der Welt, in denen möglicherweise die nächste Krise stattfindet. Von seinen Berichten können wir eine ganze Menge über die strategische Bedeutung verschiedenster Gebiete lernen. Das macht sein Buch wertvoll.Gut gefallen haben mir auch die Schilderungen persönlicher Begegnungen mit anderen Grössen der Geschichte, etwa mit Roosevelt, von dem er fast durchwegs nur als ‚der Präsident’ spricht, de Gaulle,  Montgomery und nicht zuletzt Stalin, der ebenfalls ein grosser Stratege war, und mit dem er sich offensichtlich ausgezeichnet verstand.Ich empfehle das Buch allen, die sich für Militärgeschichte und für die strategischen Überlegungen eines Weltpolitikers von Format interessieren. Aber man braucht viel Zeit und kräftige Hände, um dieses dicke Buch so lange zu halten.

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  • Leserunde zu "Homo Deus" von Yuval Noah Harari

    Homo Deus

    Wedma

    Einige Teilnehmer der Sachbücherchallenge haben beschlossen, Homo Deus von Harari in einer Leserunde gemeinsam zu lesen und den Stoff auszudiskutieren. Es gibt ein Exemplar zu gewinnen -> Es wurden dann aber 8! Dank der freundlichen Unterstützung von C. H. Beck Verlag 👍 Bewerben kann man sich bis einschl. 11. July. Das Exemplar wird am 12. July verschickt. Ab 15. July geht es mit der Diskussion los--> Verschoben auf 22.07, da die zusätzlichen Exemplare noch ankommen müssen. Wer möchte, kann mit eigenem Exemplar zu uns stoßen, auch wenn er bei unserer Challenge nicht angemeldet ist. Ich wünsche viel Spaß und bis bald in unserer Leserunde!

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    Wedma

    27. July 2017 um 15:33
    Beitrag einblenden
    ech schreibt Der Schaden, den Terroristen verursachen können, bleibt global gesehen tatsächlich klein, auch wenn sie bei den direkt Betroffenen selbst natürlich durchaus großes Leid hervorrufen. Was ...

    Sehe ich auch so. Wenn "die Lieben" hinter dem großen Teich sich nicht so oft so unmöglich anstellen würden, könnte man es sogar schaffen. (Die Bemerkung am Rande.) Harari hat ein gutes, ...

  • wie Donald Trump der Kandidat der Republikanischen Partei wurde

    TRUMPLAND - Donald Trump und die USA

    ban-aislingeach

    Das Sachbuch „TRUMPLAND – Donald Trump und die USA“ wurde von Walter Niederberger geschrieben. Dieses Buch ist am 26.08.2016 auf Deutsch im Orell Füssli Verlag erschienen und umfasst 224 Seiten. Leider konnte ich über den Autor nur sehr wenig herausfinden. Zusammen mit seiner Ehefrau, welche Amerikanerin zu sein scheint, lebt er in San Francisco. Er arbeitete unter anderem als politischer Redakteur für die Tageszeitung „der Bund“ und für die Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Seit 2002 arbeitet er für den Tages-Anzeiger als US-Korrespondent. Donald Trump wurde bereits von den Amerikanern gewählt, so scheint dieses Buch auf den ersten Blick recht wertlos zu sein. Doch dies ist es nicht. Nach dem Buch kann ich zwar diese Wahl immer noch nicht verstehen, aber die Amerikaner sind mir in diesem Punkt  nähergekommen. Dieses Buch eignet sich, wie der Autor selber schreibt, nicht für Leser die begeisterte Trump Anhänger sind oder diesen für einen Clown halten. Ich würde sagen es lohnt sich auch nicht für Leser, welche die Amerikaner hassen oder diese nicht leiden können. Das Buch fängt damit an zu erzählen wie es Donald Trump schaffen konnte die Vorwahlen zu gewinnen, obwohl es andere gute Kandidaten gab. Wie zum Beispiel Marco Rubio, mein persönlicher Favorit, Jeb Bush und noch viele andere. Doch am Ende konnte es nur einen Gewinner geben und es wurde jener Mann mit dem keiner gerechnet hat. In dem Kapitel wird sehr gut erklärt wie die Republikaner sich selbst zu zerstören begannen. Sehr interessant fand ich vor allem das die Tea Party Bewegung nicht wegen Obama, sondern wegen George W. Bush entstand. Dann gibt es natürlich das große Kapitel Trump. In diesem lernt man vieles über den Mann. Man kann fast sagen, dass es eine kurz gefasste Biographie ist und andere Leute zu Wort kommen. Mein Eindruck von dem Mann hat sich leider bestätigt, bzw. es wurde schlimmer als ich dachte. Dann geht es weiter mit der Republikanischen Partei. Wenn man bedenkt, dass diese in der Vergangenheit die Gemäßigteren waren, erschreckt einen die Entwicklung. Obwohl das Kapitel sehr interessant ist, habe ich leider immer noch nicht verstanden wieso sich die Partei so sehr geändert hat. Ich bin gespannt ob ich jemals ein Buch oder einen Artikel in die Hände bekomme wo mir dies erklärt wird. Wobei ich mich manchmal frage ob es überhaupt jemand weiß. Dann kommen die Wähler zur Sprache. Nach dem Kapitel muss ich als Hillary Fan sagen, dass es wohl besser gewesen wäre, wenn Bernie Sanders gegen Trump angetreten wäre. Er hätte vielleicht eher gewonnen, denn die normalen Menschen und vor allem die Jugend haben schließlich mehr Vertrauen in ihn gefasst als in sie. Es wurden nicht nur die Stahlarbeiter erwähnt, sondern auch die Soldatenfamilien, die Evangelikalen und noch andere Wählergruppen. Es wurde sehr gut erklärt wieso diese Trump gewinnen ließen. Nur leider werden die Latinos und die Schwarzen nicht erwähnt, denn ohne deren Stimme hätte Trump nicht Präsident werden können. Nun ja, in dem Buch geht es ja um die Vorwahlen und vielleicht haben diese Gruppen bei diesen Wahlen keine große Rolle gespielt. Auch die Medien werden in dem Buch erwähnt. Immerhin haben sie Donald Trump großgemacht und aus ihrer Sicht wird dies erklärt. Gut finde ich auch, dass in dem Buch beschrieben ist wieso es keine staatlichen Sender wie zum Beispiel ARD und ZDF in Deutschland in den USA gibt. Vor allem das Kapitle Wahlen hat mich angewidert. Wenn man liest wie viel Wahlen kosten, erschreckt dies einen nur. Die Wahlen 2012 kosteten 6,3 Milliarden Dollar und jede vier Jahre wird die Summe größer. Wenn man bedenkt was man mit all diesem Geld Gutes in den USA tun könnte, versteht man dieses Land nicht mehr. Ich hoffe sehr, dass eines Tages ein vernünftiger Präsident an die Macht kommt, der etwas dagegen tun kann und es auch tut. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich sehr, wenn man wissen will wie Donald Trump der Kandidat der Republikanischen Partei werden konnte.

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  • Buchverlosung zu "Propaganda als Machtinstrument: Fakten, Fakes und Strategien. Eine Gebrauchsanleitung" von Alexandra Bleyer

    Propaganda als Machtinstrument: Fakten, Fakes und Strategien. Eine Gebrauchsanleitung

    alexandrableyer

    Liebe Leserinnen und Leser, leben wir tatsächlich in einem postfaktischen Zeitalter, in dem Emotionen und „alternative Fakten“ die politische Kommunikation dominieren? Und provokativ gefragt: Was ist so neu daran?   Angesichts gegenwärtiger Kriege und Krisen ist Propaganda aktueller denn je - umso wichtiger ist es, Argumente und Strategien politischer Akteure zu durchschauen. Mit dem Schwerpunkt Kriegspropaganda wird anhand anschaulicher Beispiele aus Geschichte und Gegenwart verdeutlicht, mit welchem Repertoire Propagandisten arbeiten, welche Rolle die Medien spielen und dass Empfänger von Propagandabotschaften keineswegs hilflose Marionetten sind, sondern aktive Rezipienten.  Das Sachbuch richtet sich an ein breites Publikum und soll gut verständlich aufzeigen, wie sie funktioniert. Denn Propaganda wirkt nur, solange sie nicht als solche erkannt wird.Eine Leseprobe findest du auf www.alexandrableyer.at.Verlost werden drei (auf Wunsch signierte) Printexemplare. Teilnahmebedingung: Eine kurze Erklärung, was du unter Propaganda verstehst und dir vom Buch erwartest. Selbstverständlich würde ich mich auch über eine Rezension freuen! ;-)Mit sonnigen Grüßen, Alexandra Bleyer

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  • Leserunde zu "Schwarze Flaggen" von Joby Warrick

    Schwarze Flaggen

    TheissVerlag

    Hallo liebe Sachbuchfreunde, mit seinem Buch „Schwarze Flaggen“, für das er den Pulitzer-Preis erhielt, thematisiert Autor Joby Warrick ein heikles aber sehr aktuelles Thema. Sein Blick auf die Wurzeln des IS zeigt, welche neue Kraft den Terror heute antreibt und verdeutlicht dabei die fatale, wenn auch unfreiwillige Unterstützung der US-Regierung am Aufstieg der Terrororganisation. Die Welt schreibt: »Ein furchtbar wahrer Fakten-Thriller über den Terrorismus unserer Zeit.« Was ist eure Meinung? Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen wollt, dann bewerbt Euch bis zum 1. März 2017 und erzählt uns, warum ihr das Buch unbedingt lesen wollt und auf welchen Plattformen Ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Zu gewinnen gibt es eines von 10 nagelneuen Leseexemplaren! Wir sind sehr gespannt auf Eure Antworten freuen uns auf eine interessante Leserunde! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit eigenem Exemplar herzlich eingeladen! Liebe Grüße, Das Theiss-Team

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    • 167

    Wedma

    28. April 2017 um 08:54
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    ech schreibt Von dem Buch von Michael Lüders habe ich auch schon gehört, das wird ja auch ziemlich kontrovers diskutiert. Auch der Auftritt in der Talkshow stieß wohl nicht auf uneingeschränkte Begeisterung. ...

    Zum Letzteren: ja, v.a. die Entstehung der IS wird einem bildhaft und als Prozess vor Augen geführt. Das hat der Autor schon prima hinbekommen. Ich fürchte aber, auch dieses Buch hier auch nicht ...

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