Danielle Steel Alles ist möglich

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Inhaltsangabe zu „Alles ist möglich“ von Danielle Steel

Sasha führt mit großem Erfolg eine Kunstgalerie in Paris. Als ihr Mann plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt, glaubt sie, sich nie mehr von diesem Schicksalsschlag erholen zu können. Da begegnet sie dem neun Jahre jüngeren, exzentrischen Maler Liam, der eine geradezu beängstigende Faszination auf sie ausübt …

An sich ein gutes Buch. Das Ende hat mich nur sehr enttäuscht.

— Vanessa210701

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    Alles ist möglich

    ElkeK

    02. February 2017 um 06:05

    Inhaltsangabe: Sasha Boardman führt ein erfülltes Leben: Sie leitet die Galerie ihres Vaters in Paris und ihre eigene in New York. Mit ihrem Mann Arthur, Banker, hat sie zwei Kinder groß gezogen und wähnt sich langsam, das ihr Mann allmählich in den Ruhestand gehen möchte. Doch dann geschieht das Unfaßbare: Ihr Mann verstirbt an einem Herzinfarkt! Für Sasha bricht eine Welt zusammen und sie glaubt, ohne Arthur nicht mehr leben zu können. Als sie allmählich ihre Trauer überwindet, lernt sie Liam Allison kennen, ein junger talentierter Künstler mit großen Ambitionen und einem exzentrischen Wesen, der kaum gesellschaftliche Konventionen anerkennt. Obwohl Sasha stets sehr konservativ lebte, fühlt sie sich zu dem zu groß geratenen Jungen Liam hingezogen. Sie beginnen eine Affäre, doch schon bald werden ihre unterschiedlichen Welten offenkundig. Liam zieht sich zurück und hinterläßt eine traurige Sasha! Ihr Sohn Xavier kann sie schließlich unbewußt wieder zusammen führen. Und wieder verbringen sie eine gemeinsame Zeit, wo Sasha allmählich glaubt, das es tatsächlich klappen könnte, gerät Liam wieder außer Kontrolle und bringt Sasha in eine peinliche Lage. Die Trennung ist unvermeidlich und wieder leidet Sasha. Mein Fazit: Obwohl mir die letzten Bücher von Danielle Steel nicht ganz so gefallen haben, war ich dennoch neugierig auf dieses Buch, denn der Plot klang ganz interessant. Immerhin greift die Autorin damit ein Thema der heutigen Zeit auf. Vor 10 Jahren noch verpönt, ist es heute nahezu selbstverständlich, wenn eine ältere Frau einen jüngeren Geliebten oder gar Ehemann hat. Und damit beschäftigte sich die Autorin in dieser Geschichte. Sasha ist im steifen Paris aufgewachsen, ohne Mutter, mit einem erfolgreichen Galeristen als Vater. Als Sasha ihren Mann Arthur kennen lernt, paßt es in ihre Welt – er ist ebenso konservativ wie sie erzogen wurde. Und so ist ihre ganze Welt noch immer, als sie ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes den jüngeren Liam kennen lernt. Er ist ein sehr talentierter Maler, Vater von drei Kindern und treibt seine Frau damit in den Wahnsinn, indem er immer wieder wilde Ausbrüche hat und alle irgendwie blamiert. Er ist ebenfalls ohne Mutter aufgewachsen und hat ansonsten ein sehr kaltherziges Elternhaus gehabt. Damit ist zu erklären, weshalb er den konservativen Lebensstil im Grunde rundweg ablehnt. Die Gegensätzlichkeiten ihrer beider Leben stellt ihre Liebe auf einen harten Prüfstand. Denn nur die leidenschaftliche Liebe ist das einzige, was sie miteinander verbindet. Die Konflikte, die dabei entstehen, sind durchaus nachvollziehbar und verständlich, wobei ich eher zu Sasha tendiere wie zu Liam. Zu groß geratene Jungs, die sich weigern, erwachsen zu werden, sind bei mir noch nie auf Verständnis gestoßen. Die Liebesgeschichte um Sasha und Liam ist eine berührende Geschichte um Toleranz und Verständnis. Anfangs kommt die Geschichte etwas schwer in Gang, aber taucht Liam erstmal in Sashas Leben auf, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Einziger Minus-Punkt: Die Hauptfigur ist wieder eine Person aus gutsituierten Kreisen. Aber ansonsten hat sie genauso Probleme wie andere Personen aus anderen Schichten. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternchen. Anmerkung: Die Rezension stammt von November 2010.

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