Danielle Stevens Wo die Nelkenbäume blühen

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Inhaltsangabe zu „Wo die Nelkenbäume blühen“ von Danielle Stevens

Trauernd reist Lena nach Sansibar – in das Land, in dem die Nelkenbäume blühen. Auf der Gewürzplantage der Bennetts will sie das Werk ihres verstorbenen Verlobten Andy Bennett beenden und dessen Familiengeschichte aufschreiben. Doch den Ort, an dem alles begann, droht der britische Geschäftsmann Stephen Alistair mit dem Bau eines Luxushotels zu zerstören. Um das Andenken der Bennetts zu bewahren, setzt Lena alles daran, die Plantage zu retten, und facht unwissend eine alte Fehde an. Ausgerechnet in der finsteren Vergangenheit liegt der Schlüssel zu einer glücklichen Zukunft für Lena …

Spannende exotische Geschichte mit Parallelaufbau Gegenwart-Vergangenheit.

— gabi_bickelmann

Ein Sommerbuch! Die Hauptfigur Lena nervt leider mit der Zeit ziemlich mit ihrer dümmlichen Naivität! Sonst ganz nett!

— Jens1904

Vor allem die Vergangenheitsgeschichte ist wieder mitreißend. Schade nur dass nicht alles in der Vergangenheit spielt.

— buchkarton

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  • Eine traumhafte reise nach Sansibar

    Wo die Nelkenbäume blühen

    daskleinebuechercafé

    27. April 2014 um 15:18

    Klappentext: Trauernd reist Lena nach Sansibar - in das Land, in dem die Nelkenbäume blühen. Auf der Gewürzplantage der Bennetts will sie das Werk ihres verstorbenen Verlobten Andy Bennett beenden und dessen Familiengeschichte aufschreiben. Doch den Ort, an dem alles begann, droht der britische Geschäftsmann Stephen Alistair mit dem Bau eines Luxushotels zu zerstören. Um das Andenken der Bennetts zu bewahren, setzt Lena alles daran, die Plantage zu retten, und facht unwissend eine alte Fehde an. Ausgerechnet in der finsteren Vergangenheit liegt der Schlüssel zu einer glücklichen Zukunft für Lena...   Traumatisiert reist Lena nach dem Unfalltod ihres Verlobten Andy und ihres ungeborenen Babys nach Sansibar. Dort hatte Andy als Kind gelebt und hatte eigentlich vor seine Familiengeschichte zu schreiben, er war bis zu seinem Tod ein erfolgreicher Autor. Als eine Art Trauerbewältigung möchte Lena dies nun übernehmen und reist in dieses ferne Land. Durch Zufall kommt sie auf die Plantage die ehemals Andy Familie gehört hatte. Diese steht kurz vor der Zwangsversteigerung und irgendetwas sagt Lena, kaufe diese Plantage. So kommt es das sie plötzlich Besitzerin einer großen, abgewirtschafteten Gewürz-Plantage ist. Dieses passt Stephen Alistar überhaupt nicht, denn er hatte vor auf dieser Plantage ein Luxushotel zu erbauen und das Lena ihm die Plantage nur durch „Zufall“ vor der Nase wegschnappen konnte, kommt überhaupt nicht gut an. Vor allem bei seinem Partner nicht, der auch noch hofft, dass Stephen seine Tochter heiratet. Die Beziehung zwischen Lena und Stephen ist hoch explosiv und dennoch knisternd…..     Die Geschichte ist wundervoll und so ansehnlich geschrieben, Danielle Stevens hat einen schönen bildlichen und blumigen Schreibstil. Ich habe mich vom ersten Moment an auf Sansibar gefühlt, konnte den Duft der Gewürze wahrnehmen. Die Autorin nimmt einen mit in die Vergangenheit und wir erleben wie es zum Ende des 19. Jahrhunderts auf Sansibar zuging und konnten somit die Zusammenhänge zwischen den Familien herstellen. Es geht um Hass, Sklaverei, Neid, Eifersucht, Geldgier und natürlich um die Hauptsache, die Liebe! Die Protagonisten sind so echt beschrieben, Lena oder das Biest Celia sieht man durch die Geschichte gehen. Man möchte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Leider bleiben doch so einige Fragen am Ende offen, die vor allem die Vergangenheit betrifft. 

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  • Wo die Nelkenbäume blühen

    Wo die Nelkenbäume blühen

    Themistokeles

    Allein der Titel zeigt einem sofort, dass man bei diesem Buch sehr leicht Fernweh bekommen kann und genau das ist auch einer der Reize dieses Buches, denn ich muss schon sagen, dass es mir Sansibar überraschend nah gebracht hat, auch wenn natürlich auf der Insel an sich nicht direkt das Hauptaugenmerk dieses Romans liegt. Wie man sowohl am Verlag, als auch am Cover gut erkennen kann, handelt es sich natürlich um einen Roman, bei dem man das Ende sehr leicht absehen kann, was aber den Spaß an diesem Werk nicht wirklich vermindert, da er einfach toll geschrieben ist und die Geschichte an sich sehr viel Spaß macht. Zum einen durch die beiden Protagonisten, die einem sofort sympathisch werden, als man sie näher kennenlernt, vor allen Dingen auch Lena, durch deren Schicksal, wie auch manches andere, der Roman auf jeden Fall auch einen gewissen Ernst und Tiefgang beibehält. Dabei ist es interessant gelöst, wie einem Stephen immer mal wieder sympathisch und unsympathisch wird im Verlauf der Handlung, auch wenn man sich durchaus ziemlich sicher sein kann, ob er zu den Bösen oder Guten zählt. Zum anderen hat es mir sehr gut gefallen, dass man auch etwas über die Vergangenheit Sansibars erfährt und einen zweiten Handlungsstrang zu dieser Zeit hat, bei dem vor allem auch die Spannung die gesamte Zeit erhalten bleibt, wie genau damals schon alles zusammen hing. Es ist auf jeden Fall ein schön kurzweiliger Roman, den man einfach auch super als Urlaubsbuch lesen könnte, da er schon dieses Fernweh und den Wunsch nach Strand und gutem Wetter vermittelt, sowie auch einfach das Gefühl von Sommer, was ihn natürlich auch im Winter sehr reizvoll macht, da man die Sonne und Wärme ja doch des Öfteren mal vermisst. Allgemein ein Buch bei dem man wunderbar träumen kann und das beim Lesen einfach Spaß macht, wenn man nach einer eher leichten und lockeren Lektüre sucht, die nicht vollkommen banal ist, sondern auch ein wenig etwas zu erzählen hat. Ich kann es also jedem Fan von romantischer Lektüre und auch von solchen, die in fremden Ländern spielen, nur empfehlen.

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    • 2
  • Wunderbares und abenteuerliches Buch, das für unterhaltsame Lesestunde

    Wo die Nelkenbäume blühen

    AyuRavenwing

    23. February 2014 um 23:57

    Lena hat ihren Verlobten Andy Bennet und auch ihr ungeborenes Kind durch einen Unfall verloren. Trauernd und mit der Absicht sein unvollendetes Buch zu beenden reist sie nach Sansibar. Dort möchte sie seine Vergangenheit ergründen, die Pfade seiner Jugend verfolgen und sein angefangenes Buch beenden. Niemand kann sie über den Verlust hinwegtrösten, auch nicht der beste Freund ihres Mannes, Patrick. Dieser versucht sie mit allen ihm zur Verfügung stehenden Argumenten von ihrem Vorhaben abzubringen. In Andys Heimat Sansibar hofft Lena ihm näher sein zu können. Vor Ort jedoch findet sie heraus, dass die Familienplantage kurz vor dem Ruin steht. Kurzerhand erwirbt sie die Immobilie um sie und all ihre Bewohner zu retten. Was Lena jedoch nicht ganz bedacht hat ist, dass es noch einen weiteren Interessenten an der Plantage, besser gesagt für das Grundstück, auf dem die Gewürzfarm steht, gibt. Stephen Alistair sieht nicht tatenlos zu, wie die deutsche Lehrerin ihm die Plantage vor der Nase wegschnappen möchte. Er setzt alles daran das Grundstück zu bekommen um seine Pläne für ein weiteres Hotel um zu setzen. Doch Lena lässt sich nicht entmutigen. Wird sie es schaffen, die Plantage zu retten? Ist sie der Schlüssel für eine glückliche Zukunft für Lena, oder wird sie es in den Ruin treiben? Und welches Geheimnis birgt die Vergangenheit von Andy und seiner Familie? Lena ist eine sympathische, junge Frau. Sie ist Lehrerin von Beruf und wächst einem ans Herz, wenn sie mit ihrer zielstrebigen und eigenwilligen Art die Plantage retten möchte. Sie wirft dabei ihr altes Leben völlig über den Haufen und wagt etwas, dass sich wenige in ihrer Situation trauen würden. Einen völligen Neuanfang in einem fremden Land, dessen Sprache sie noch nicht einmal annähernd beherrscht. Auf Sansibar aufgewachsen ist Stephen Alistair der Sohn eines Hoteliers und mittlerweile selber Besitzer einer Hotelkette. Auf das Grundstück der Plantage hat er schon lange ein Auge geworfen, um ein Hotelprojekt zu verwirklichen. Er ist eigenwillig und ein Dickschädel, jedoch hat Lena auf ihn eine unerklärliche Anziehungskraft, die ihn noch um den Verstand bringt. Das Cover ist wunderschön und traumhaft gestaltet. Die warmen Farben laden zum träumen ein und durch den Ast des Gewürznelkenbaumes am oberen Rand sieht man gleich, wofür Sansibar so berühmt geworden ist. Der traumhafte Strand und das türkisfarbene Meer mit dem Boot darauf lassen Urlaubsfeeling aufkommen. Die Autorin hat einen bildhaften und lockeren Schreibstil, der den Leser in den Roman geradezu hineinzieht. Man sieht die Landschaft Sansibars und die Gewürzfarm geradezu vor sich während man von Seite zu Seite fliegt. Die Handlung spielt in der Gegenwart, doch gibt es immer wieder Sprünge in die Vergangenheit, wodurch man als Leser vieles über die Zusammenhänge zwischen den Bennetts, den Altairs und auch den Bluhms erfährt. So erfährt man in den Abschnitten der Vergangenheit, was Annemarie erlebte, als sie 1887 nach Sansibar gekommen ist und erhält weitere Puzzleteile die sich mit den Geschehnissen in der Gegenwart verbinden. Das Familiengeheimnis ist wunderbar in die beiden Zeitlinien eingewoben und verbindet sie miteinander. Die Liebesgeschichte vor einer romantischen Kulisse ist jedoch der Hauptfaden, der sich durch den Roman führt und einen zum Träumen bringt. “Wo die Nelkenbäume blühen“ ist ein wunderbares und abenteuerliches Buch, das für unterhaltsame Lesestunden sorgt, wenn man Lena dabei begleitet, wie sie kurzerhand ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Gewürzt mit Spannung und Romantik ist es eine wirklich schöne Lektüre, die zum träumen einlädt. Doch auch etwas Nachdenkliches bereithält, wenn in der Vergangenheit die Themen des Sklavenhandels und der Sklavenarbeit auftauchen. Vielen Dank an Blogg Dein Buch und den MIRA Taschenbuch Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Wo die Nelkenbäume blühen (Danielle Stevens)

    Wo die Nelkenbäume blühen

    LieLu

    20. February 2014 um 11:56

    Mira Verlag Die Autorin Danielle Stevens´ große Leidenschaft ist und bleibt das Schreiben. Aber auch das Reisen liebt sie und ist mir ihrem Mann schon in den entlegensten Ecken der Welt gewesen. Wenn sie gerade einmal nicht reisen kann, begleitet sie die Protagonisten ihrer Romane an die schönsten und romantischsten Schauplätze der Welt. Gegenwart Lena hat nicht nur ihren geliebten Mann Andy verloren, sondern auch ihr ungeborenes Kind. Nichts und Niemand kann sie darüber hinwegtrösten. Hals über Kopf macht sie sich auf nach Sansibar, in die Heimat Andys, um sein begonnenes Buch weiter zu führen. Dort erwirbt sie kurzerhand die Familienplantage der Bennetts, um Andys Werk einen Fuß zu geben. Doch vor Ort ist ein weiterer Interessent, Stephen Alistair, der nicht tatenlos zusehen will, wie Lena ihm die Plantage vor der Nase wegschnappt. Doch sie setzt alles daran die Plantage zu retten und wie so oft, kommt alles anders als geplant und der Schlüssel für Lenas glückliche Zukunft scheint in der Vergangenheit zu liegen… Fazit Ein toller Roman, welcher immer wieder in der Gegenwart Sansibars und der Gewürzplantage der Bennetts und der Vergangenheit dieser hin und her springt. Die beiden Protagonistinnen Lena und Annemarie sind sich dabei gar nicht so unähnlich. Sehr sympathisch und zielstrebig versucht vor allem Lena die Plantage und die Angestellten, die nichts haben außer der Arbeit auf der Gewürzfarm, zu retten. Ihrem „Gegenspieler“ Stephen Alistair, der die Plantage für seine Schwester kaufen möchte, gefällt das natürlich gar nicht. Auch er ist ein eigenwilliger Mann, dem Lena immer besser gefällt. Eine interessante Rolle im Roman spielt Patrick, der ehemals beste Freund von Andy und Vertrauter von Lena. Er tritt vor allem zu Beginn des Romans in Erscheinung, spielt jedoch plötzlich erst am Ende wieder eine Rolle. Durch die immer wiederkehrenden Sprünge in die Vergangenheit erfährt der Leser viel über den Zusammenhang der Alistairs, Bennetts und auch Bluhms. Das finde ich sehr interessant und spannend, denn auf diese Weise existieren zwei Handlungsstränge, die gleichermaßen abenteuerlich sind. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist sehr ansprechend und der Leser fühlt sich sofort wohl und mitten im Geschehen. Gut gefällt mir auch das Cover des Buches, es lädt direkt zum Träumen von Sansibar ein. Ein unterhaltsames und abenteuerliches Buch über das Schicksal einer jungen Frau, welche dieses kurzerhand selbst in die Hand nimmt. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/02/wo-die-nelkenbaume-bluhen-danielle.html

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  • Wo die Nelkenbäume blühen

    Wo die Nelkenbäume blühen

    Nik75

    19. February 2014 um 08:54

    Ich möchte euch heute das Buch „Wo die Nelkenbäume blühen“ von Danielle Stevens vorstellen. In dem Roman geht es um Lena. Sie lebt in Hamburg und hat vor einem halben Jahr ihren Verlobten und ihr ungeborenes Kind bei einem Autounfall verloren. Ihr Verlobter Andy war Schriftsteller und wollte ein ‚Buch über seine Familie schreiben, deren Wurzeln auf einer Gewürzplantage auf Sansibar zu finden sind. Lena will Andys Lebenswerk weiterführen und reist dafür nach Sansibar. Dort erfährt sie dass die Plantage kurz vor dem Ruin steht. Ein reicher Geschäftsmann will auf dem Grundstück ein Luxushotel errichten. Lena tut alles dafür um die Plantage zu retten. Wird ihr das gelingen? Meine Meinung: Von den Protagonisten und dem Schreibstil her hat mir das Buch sehr gut gefallen. Frau Stevens schreibt flüssig, sehr bildlich und nach ein paar Seiten bin ich vollkommen in das Buch abgetaucht. Die Hauptprotagonistin Lena musste man einfach gern haben. Sie ist durch den Verlust ihres Verlobten noch in der Trauerphase. Allerdings geht es ihr in Hamburg mit den Erinnerungen an Andy immer schlechter und schlechter. Sie hofft darauf auf Sansibar ein neues Leben anzufangen bzw. Andys Lebenswerk vervollständigen zu können. Auf Sansibar sieht man wie sie endlich wieder zu neuem Leben erwacht und man merkt wie Lena von Tag zu Tag stärker wird und sich voll auf die Rettung der Farm konzentriert. Ich fand es sehr schön, dass Lena Stephen den angeblich so „skrupellosen Geschäftsmann“ kennenlernt, der viel dazu beiträgt, Lena aus ihrer Lethargie herauszureißen. Ich fand es sehr schön wie die Autorin Sansibar beschrieben hat. Ich hatte dadurch ein wunderschönes Kopfkino. Das Buch spielt grundsätzlich im heute, aber die Autorin hat zwischendurch immer wieder historische Passagen eingebaut in denen man die Urahnen von Andy und Stephen kennenlernt. Man merkt in dem historischen Teil auch, dass zwischen den Familien große Spannungen wegen der Sklaverei herrschten, die Andy vermutlich in seinem Buch festhalten wollte. Die historischen Passagen haben mir sehr gut gefallen. Gestört hat mich allerdings, dass im Laufe des Buches die Familienfehde nie ganz aufgeklärt wurde und mir eigentlich immer noch über 100 Jahre Geschichte bis zum heutigen Tag fehlen. Es wäre schön gewesen, wenn die Autorin die Lücke mit einem zusätzlichen historischen Teil geschlossen hätte. So hätte man die historischen Teile auch weglassen können und nur mal eine kurze Zusammenfassung der historischen Ereignisse einbauen können. Ich habe immer darauf gewartet zu erfahren wie es mit Andys Familie von damals weiterging und es kam nichts mehr. Das hat mich doch ein wenig enttäuscht. Lenas Leben auf Sansibar und die Begegnung mit Stephen fand ich aber spannend und romantisch. Trotzt obiger Kritikpunkte hatte ich wunderbare Lesestunden und vergebe 4 Sterne für diesen Roman.

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  • Mehr Liebesroman als Familiensaga

    Wo die Nelkenbäume blühen

    tinstamp

    17. February 2014 um 17:33

    Wo die Nelkenbäume blühen" hat mich nicht nur von der Geschichte her interessiert, sondern auch die Leseprobe gefiel mir. Als das Buch dann nach fast 3 Wochen endlich bei mir ankam, freute ich mich schon sehr auf ruhige Abende auf meinem Sofa, die ich im fernen und tropischen Sansibar verbringen durfte. Leider war die Vorfreude größer als die Freude beim Lesen. Erwartet hatte ich eine spannende Familiengeschichte, die abwechselnd in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielte. Doch der Anteil aus dem späten 19. Jahrhundert war leider sehr kurz, doch gerade dieser Abschnitt gefiel mir sehr gut. Die drei Hauptprotagonistinnen Henriette, Annemarie und Celia waren wirklich interessante Charaktere. Alle drei Frauen waren von Deutschland nach Sansibar ausgewandert um ihr Glück zu versuchen. Während Celia und Annemarie bereits von ihren zukünftigen Ehemännern erwartet werden, folgt Henriette ihren Vater, einem Pastor, um ihm beiszustehen. Doch Henriette hatte nicht mit dem grausamen Sklavenhandel auf der Insel gerechnet und beginnt sich gegen die menschenunwürdigen Behandlungen an den Schwarzen einzusetzen. Auf Annemarie wartet ein grausamer Ehemann, der auch nicht davor zurückschreckt seinen eigenen Vater umzubringen, um an sein Geld zu kommen und Celia, deren einziger Lebensinhalt aus Ansehen und Reichtum besteht, erhält diese zwar, aber bleibt kinderlos. Gerne hätte ich mehr über diese drei Frauen gelesen, doch der Schwerpunkt des Buches liegt in der Gegenwart bei Lena, die vor sechs Monaten ihren Lebensgefährten Andy und ihr ungeborenes Kind verloren hat. Sie macht sich etwas überstürzt auf nach Sansibar, der Insel, wo Andy geboren und aufgewachsen ist. Dort möchte sie mehr über ihn erfahren und über das Familiengeheimnis, das er erwähnt hatte und worüber er ein Buch schreiben wollte. Lena stürzt sich sehr naiv und teilweise unglaubwürdig in sämtliche "Abenteuer", die ich teilweise nur schwer nachvollziehen konnte. Sie war mir auch anfangs nicht wirklich sympathisch, was sich aber im Laufe des Romans geändert hat. Leider wurde auch das große Geheimnis und der eigentliche Grund von Lena nach Sansibar zu reisen bald zur Nebensache, denn sie lernt den unheimlich attraktiven Geschäftsmann Stephen kennen. Dieser möchte genau die Farm kaufen, wo Andy aufgewachen ist und wo kürzlich der letzte Nachfahre verstorben ist. Natürlich kommt es bald zu weiteren Aufeinandertreffen der Beiden und aus der angekündigten Familiensaga wird eine eher kitschige Liebesgeschichte. Die Autorin hat meiner Meinung nach auch einige Handlungsfäden nicht aufgeklärt bzw. nur teilweise. Ebenso ist mir aufgefallen, dass es eigentlich nach Claires unerfüllten Kinderwunsch, die damals auf die Bennett Farm geheiratet hat, gar keinen Nachkommen geben dürfte. Aber vielleicht waren das dann andere Familienzweige.....??? Leider war dies nicht der einizge unaufgeklärte Handlungsstrang. Sehr gut gefallen hat mir allerdings die wunderbare Beschreibung diverser Orte auf Sansibar. Ich konnte tatsächlich abtauchen in eine unberührte Landschaft  und einen einsamen Strand, konnte die Gewürze riechen und sah den frühen Sklavenhandel vor mir. Schreibstil: Durch den lockeren, leichten und flüssigen Schreibstil der Autorin ließ sich das Buch sehr gut lesen. Fazit: Eine Liebesgeschichte mit  romantischen Setting, die leicht und nett zu lesen ist. Leider gab es etliche Lücken, was das angebliche Familiengeheimnis betraf. Die kurzen Kapitel, die die Vergangenheit beschrieben, waren sehr interessant, während die Geschichte in der Gegenwart nur so vor Klischees strotzte. Eher ein romantischer Liebesroman, als eine Familiensaga mit Spannung.

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  • Einfach perfekt

    Wo die Nelkenbäume blühen

    buechermaus25

    16. February 2014 um 22:17

    Das Buch "Wo die Nelkenbäume blühen" von Danielle Stevens, ist ein sehr emotionales Buch. Aber fangen wir erst mal von vorne an. Das Schiff Fortuna ist auf den Weg nach Sansibar. Als man kurz vor der Insel ist, steigen schon verschiedene Düfte von Gewürzen in die Nase. Alle freuen sich schon auf Sansibar anzukommen, doch eine einzige Frau nicht. Denn diese Frau weiß nicht was ihr die Zukunft bringt… Kommen wir  nun mal zu den verschiedenen Charakteren dieser bezaubernden Geschichte: Hier haben wir Lena, Lena hat Flugangst und doch schon einiges miterlebt was man einen Menschen nicht wünscht. Patrick ist Andys bester Freund und Manager ebenso ist Andy Lenas große Liebe. Suleiman arbeitet im Hotel in Sansibar. Annemarie fährt mit dem Schiff nach Sansibar dabei trifft sie Henriette, ihre beste Freundin. Dort lernt sie auch Celia kennen die sehr eingebildet ist. Stephen hat einen Traum. Ob er sich diesen erfüllen kann? Rafe ist der Onkel von Andy. Aaliyah ist die Haushälterin von Rafe. Und Hashim  der Sohn von Aaliyah.  Als erstes muss ich sagen ,dass dieses Buch einfach traumhaft schön ist. Die Autorin hat so viel Gefühl mit hinein gebracht, dass man richtig spüren kann wie sich Lena oder Annemarie fühlt. Die Geschichte basiert  auf zwei verschiedenen Sichten, die eine ist die Gegenwart und die andere ist die Vergangenheit, also die eine erzählt von Annemarie und die andere von Lena . Wobei  ich das auch richtig schön finde. So sieht man wie die beiden gelebt haben, obwohl sie in verschiedenen Zeitalter lebten. Die Schreibweise ist sehr flüssig und leicht verständlich, außerdem sehr emotional und spannend. Es geht in diesem Buch unter anderem auch um Sklaven und Sklavenarbeit. Im Gegenzug aber auch um die Sklaven Befreiung . Man möchte  dieses Buch  am liebsten sofort durchlesen.  Das Buch als auch das cover sind sehr schön, man kann sich Sansibar gut vorstellen. Mein Fazit für dieses romantische, spannende und fantasievolle Buch ist : lest es einfach.

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