Danielle Thiéry Die fatale Lust der Mademoiselle Julie

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Inhaltsangabe zu „Die fatale Lust der Mademoiselle Julie“ von Danielle Thiéry

Leo Lunis ist neu in Marions Truppe. Und er ist der Mann ihres Lebens. Doch in der Stadt geschehen schreckliche Dinge: Eine Frau wird vergewaltigt, ein Mann wird erschossen, und alle Spuren führen zu ihrem neuen Lieutenant und Liebhaber. Wieder einmal sieht die impulsive Kommissarin keinen anderen Ausweg, als auf eigene Faust zu ermitteln, und bezahlt um ein Haar mit dem Leben.

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  • Rezension zu "Die fatale Lust der Mademoiselle Julie" von Danielle Thiéry

    Die fatale Lust der Mademoiselle Julie

    Wortklauber

    11. September 2008 um 19:08

    Kommissarin Edwige Marion - von allen nur Marion genannt - ist glücklich: Sie ist dabei, ein Kind zu adoptieren und frisch verliebt. In Léo, einen Kollegen und Untergebenen - was zu einiger Unruhe in ihrer Truppe führt. Das Glück währt freilich nicht lange ... Ein neuer Fall beschäftigt das Lyoner Kommissariat: Eine junge Frau ist von einer Autobahnbrücke gestürzt. Ganz offensichtlich hat sie kurz vor ihrem Tod mit einem Mann geschlafen. Freiwillig oder gezwungen? Ob dieser sie gestoßen hat oder sie gesprungen ist, stellt die Polizei vor ein Rätsel, der Leser weiß bereits mehr, denn mit der Beschreibung der Szene auf der Brücke beginnt der Roman. Kurz darauf wird ein Mann vor einem Swinger-Club erschossen, in dem er kurz vorher zu Gast war und offenbar Verkehr mit einem Mann hatte. Seltsamerweise scheinen alle Spuren zu Léo zu führen. Marion ist sich nicht mehr sicher, ob sie ihm trauen kann. Ist er ein Vergewaltiger, ein Mörder? Homosexuell ...? Als ob das nicht kompliziert genug wäre, tritt ein weiterer Mann in ihr Leben, der ihr offene sexuelle Avancen macht. Marion weiß nicht, ob sie sich von ihm angezogen oder abgestoßen fühlen soll. Tjaaaa ... Ungefähr bis zur Mitte der gut 330 Seiten war ich von dem Roman hellauf begeistert! Ich konnte ihn kaum aus der Hand legen, so spannend fand ich ihn. Dann kam die Ernüchterung ... Der deutsche Titel weist auf den Zwiespalt hin, in dem sich die Frau befindet, die auf den ersten Seiten den Tod findet. Sie wird nachts auf der Straße von einem Mann überfallen und vergewaltigt - allerdings fühlt sie sich auch seltsam zu diesem Mann hingezogen. Da sich diese Empfindung auch bei anderen Frauen einstellt, die offenbar von dem gleichen Mann vergewaltigt werden/worden sind, bedurfte es schon einer verdammt guten Erklärung, um nicht ins Fettnäpfchen zu treten. - Was der Autorin aber gelingt. Leider gelingt es der Autorin allerdings nicht, die Fragen, die sie vorher äußerst spannend aufgeworfen hat, befriedigend zu beantworten. Irgendwann schlägt der Roman komplett um - was die Kommissarin tut, wirkt nur noch aufgesetzt und nicht nachvollziehbar. Zudem stellt sich beim Leser (jedenfalls bei mir war es so) der Verdacht ein, dass sie sich verrennt. Die Auflösung ist dann nur noch unglaubwürdig, verworren, enttäuschend. Was so gut und vielversprechend angefangen hat, verliert sich meiner Meinung nach in einem heillosen Wust von an den Haaren herbeigezogenen Unwahrscheinlichkeiten. Sehr schade!

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