Danielle Trussoni Angelus

(101)

Lovelybooks Bewertung

  • 176 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 7 Leser
  • 36 Rezensionen
(26)
(31)
(32)
(8)
(4)

Inhaltsangabe zu „Angelus“ von Danielle Trussoni

Der letzte Kampf der Engel hat begonnen Seit Jahrtausenden wollen sie die Macht über die Welt, und dafür benutzen und töten sie jeden – die Nephilim, die Nachkommen jener Engel, die einst gegen Gott rebellierten. Ihr Sieg hängt von dem Besitz eines Musikinstruments ab, einer Leier. An einem 24. Dezember sind sie ihrem Ziel ganz nahe. Doch ihre Widersacher, die Angelologen, die Anhänger der Boten Gottes, versuchen das Instrument vor ihnen in Sicherheit zu bringen. An ihrer Seite kämpft die junge Nonne Evangeline. Seit jeher trägt sie eine Kette mit einem goldenen Anhänger: einer Leier ...

Sehr viele Seiten, doch lange nicht genug für die Geschichte. Fortsetzung folgt hoffentlich!?

— Chumha
Chumha

Ein gelungener Fantasyroman der mit Elementen wie The Da Vinci Code spielt. Umbedingt lesen!

— AdamBogs
AdamBogs

Der Anfang war sehr schwach, im Laufe des Buches wird es etwas spannender. Kann man lesen, muss man aber nicht...

— JennaLightwood77
JennaLightwood77

Puh, war das langweilig.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Freu mich schon aufs lesen !!

— leseratte69
leseratte69

Ein Interview mit der Autorin gibt es auf meinem Blog! http://literaturecosmos.wordpress.com/2011/10/16/interview-danielle-trussoni/

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Nachdem ich nun das Buch beendet habe finde ich es nur selbstverständlich, dass es noch (mindestens) einen Teil geben wird. Gerade die letzten 100 Seiten haben so viel Neues angelegt, da lässt sich bestimmt was Tolles drauss machen! Ein sehr unerwartetes Ende, genial!

— Maggi
Maggi

Es wird eine Fortsetzung des Buches geben... wahrscheinlich im Herbst 2011...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Bedaure, das Ding gekauft zu haben ... näheres in meiner Rezension ...

— Warui
Warui

Ich finde "Angelus" alles andere als leblos!!!! Ganz im Gegenteil. Dieses Buch hat endlich wirklich mal Bis(s), im Gegensatz zu diesen langweiligen, blutleeren Vampirschnulzen! Von der 1. bis zur letzten Seite FESSELND! :P

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Fantasy

The Chosen One - Die Ausersehene: Band 1

Freundschaft, Zusammenhält und Liebe - eingebettet in eine magische Geschichte

Buchverrueggt

Wédora - Schatten und Tod

Faszinierendes Setting

momkki

Ruf der Versuchung

Drei Sterne sind noch sehr wohlwollend für diese platte, abgedroschende Story.

Saphir610

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Fantasy in orientalischem Setting. Spannend, mystisch, ich fands super.

Shellan16

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Idee mit viel Potenzial. Leider sehr wenig Handlung

our_booktastic_blog

Stadt der Finsternis - Unheiliger Bund

Kate is back! Und diesmal muss sie einige schwere Entscheidungen treffen.

I_like_stories

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gute Story mit gröberen Umsetzungsschwächen

    Angelus
    Naike

    Naike

    30. October 2016 um 12:58

    Tjaaaa, also generell hat mir die Geschichte schon gefallen, die Umsetzung hätte jedoch besser sein können, man hätte viel mehr daraus machen können. In der Handlung ist zu wenig Drive, dafür wird um so mehr breit erzählt, die Figuren bleiben zu blass und deren Handlungen sind manchmal schwer nachzuvollziehen. Dazu noch so einiges an Zufällen, dadurch hapert es beim Spannungsaufbau. Der Schluss ist offen, was ich immer frustrierend finde. Inzwischen ist zwar längst ein Fortsetzungsband erschienen, jedoch finde ich diesen lediglich in Französisch, Türkisch und Griechisch übersetzt. Hallo? Voll blöd.

    Mehr
  • Der Da-Vinci-Code like Krieg gegen die nicht so himmlischen Nephilim

    Angelus
    AdamBogs

    AdamBogs

    28. September 2015 um 10:29

    Klappentext: Der letzte Kampf der Engel hat begonnen Seit Jahrtausenden wollen sie die Macht über die Welt, und dafür benutzen und töten sie jeden die Nephilim, die Nachkommen jener Engel, die einst gegen Gott rebellierten. Ihr Sieg hängt von dem Besitz eines Musikinstruments ab, einer Leier. An einem 24. Dezember sind sie ihrem Ziel ganz nahe. Doch ihre Widersacher, die Angelologen, die Anhänger der Boten Gottes, versuchen das Instrument vor ihnen in Sicherheit zu bringen. An ihrer Seite kämpft die junge Nonne Evangeline. Seit jeher trägt sie eine Kette mit einem goldenen Anhänger: einer Leier ... Dieses Buch verdient die fünf Stern, wenn nicht sogar - meiner Meinung nach ;) - mehr. Angelus hat mit von Anfang an, als ich denn (langen) Klappentext las, für sich gewonnen. Das Buch ist so gut durch dacht und vielfältig, das man noch viel mehr erfahren möchte. Leider lässt der zweite Teil auf sich warten - in Englisch ist er schon erhältlich - aber ich habe beim Verlag nachgefragt = es ist in der Arbeit. Juuhhuuuuuu Daher, kauft euch das Buch und lest es ... es wird euch bestimmt gefallen. Und wenn nicht, auch nicht schlimm ;) jedoch bleibt es für mich, eines meiner Lieblingsbücher...

    Mehr
  • Angelus

    Angelus
    maggy17

    maggy17

    15. March 2014 um 15:38

    Der letzte Kampf der Engel hat begonnen  ***Klappentext***  Seit Jahrtausenden wollen sie die Macht über die Welt, und dafür benutzen und töten sie jeden - die Nephilim, die Nachkommen jener Engel, die einst gegen Gott rebellierten. Ihr Sieg hängt von dem Besitz eines Musikinstruments ab, einer Leier.  Am 24.Dezember sind sie ihrem Ziel ganz nahe. Doch ihre Widersacher, die Angelologen, die Anhänger der Boten Gottes, versuchen das Instrument vor ihnen in Sicherheit zu bringen. An ihrer Seite kämpft die junge Nonne Evangeline. Seit jeher trägt sie eine Kette mit einem goldenen Anhänger: einer Leier...  ***Inhalt***  Seit ihrer Kindheit lebe die junge Evangeline in dem Kloster der heiligen Rosa. Sie ist die jüngste Nonne und zuständig für die Korrespondenz des Konvents. Ausgelöst durch eine Anfrage, die sie am 23.Dezember erhält, stößt sie in der Klosterbibliothek auf den geheimen Briefwechsel einer früheren Äbtissin. Ganz offensichtlich war die Äbtissin in ein Geheimprojekt verwickelt. Evangelines Neugierde ist geweckt. Eine Spur führt zu der alten Nonne Celestine. Voller Faszination und Entsetzen lauscht sie deren Schilderungen über eine Expedition der Angelologen, denen Celestine angehört, zu einer Höhle in Bulgarien und über einen furchterregenden Fund. Je mehr Evangeline von der alten Nonne erfährt, desto mehr begreift sie, dass sie in einen seit Jahrtausenden tobenden Krieg geraten ist, zwischen den Angelologen, den Anhängern der Boten Gottes, und den Nephilim, den Nachkommen jener Engel, die einst gegen Gott rebellierten. Es geht um nicht weniger als die Weltherrschaft. Ein Kampf, den für sich entscheiden kann, wer die Teile einer antiken Leier findet und zusammensetzt. Verführerisch und gefährlich ist die Musik, die Engel ihr entlocken können und die Heil oder Unheil bringen kann, je nachdem, wer das Instrument spielt. Mit der Hilfe von Gleichgesinnten hatte die Äbtissin die Einzelteile des Instruments an sicherer Orten versteckt. Doch fast alle, die damals daran beteiligt gewesen waren sind tot. Eine dramatische Suche beginnt, bei der Evangeline allmählich ahnt, wie eng ihr eigenes Schicksal und das ihrer Familie mit dem Kampf verknüpft sind. Denn so lange sie denken kann, trägt sie eine Kette mit einem goldenen Anhänger daran: einer Leier.  ***Meinung***  Der Roman ist sehr gut geschrieben. Es wird schon früh Spannung aufgebaut und zum großen Teil bis zum Ende gehalten.  Die Geschichte wird bis ins kleinste Detail erzählt, damit der Leser sich in der, teilweise etwas verwirrenden Handlung gut zurechtfindet. Verwirrend wird die Handlung dadurch, dass sehr oft im Roman auftauchende Bücher oder Bibelstellen zitiert werden. Ein wenig haben mich die vielen auftretenden Personen gestört, da hätte ich mir eine kurze Übersicht am Anfang oder am Ende des Buches gewünscht.  Alles in allem vergebe ich 4 von 5 Punkte für diesen gelungenen Roman.

    Mehr
  • Übernatürlicher Krieg um die Weltherrschaft

    Angelus
    Nurija

    Nurija

    28. February 2014 um 17:51

    Die junge Nonne Evangeline stößt in der Klosterbibliothek auf die geheime Korrespondenz einer früheren Äbtissin, die ihre Neugierde weckt. Sie ahnt nicht, dass sie mit ihren Nachfragen einen seit Jahrtausenden herrschenden Krieg befeuert: den Kampf zwischen den Angelologen, den Anhängern der Engelslehre, und den überirdisch schönen Nephilim, den Nachkommen der Engel, die in alttestamentarischen Zeiten gegen Gott rebellierten. Ein Kampf zwischen Gut und Böse entbrennt, und es geht um nicht weniger als die Weltherrschaft … Bereits zu dem frühen Zeitpunkt als Evangeline die Korrespondesns findet,gelingt es Danielle Trussoni Spannung zu erzeugen. Nicht Action, Mord und Totschlag fesseln hier, vielmehr blickt der Leser Evangeline interessiert über die Schulter und möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht. Schon viele autoen haben sich mit Engeln un gefallenen Engeln befasst, aber eine ganze Rasse gefallener Engel, die dann auch noch nach der Weltherrschaft streben, war mir neu. Weniger gelungen fand ich die ausladenen Erklärungen die Bezug zum buch Genesis stellten. Ich denke man muss für so ein Buch nicht unbedingt Bibelfest sein und kann es dennoch gut lesen. llerdings muss ich auch sage, dass mir bei einem Buch, in dem beinahe alles akribisch hergeleitet wird dann doch missfallen hat, dass ausgerechnet die Herkunft der Diener der Nephilim nicht erläutert wurde...dass obliegt dann wohl der Fantasie der Leser. Das offene Ende der Geschichte lässt einen zweiten Teil vermuten. Ob ich mir aber nochmal ein Buch mit solch einem Ausmaß an Erklärungen und Theorie antue lass ich mal dahingestellt.

    Mehr
  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    BlueNa

    BlueNa

    02. August 2012 um 21:37

    Himmlische Heerscharen . Die 23-jährige Evangeline lebt als Nonne ein ruhiges und durch getaktetes Leben im Kloster der Heiligen Rosa. Sie verbringt ihre Tage mit Beten und ihrer Arbeit in der Klosterbibliothek. Bis eines Tages ein junger Mann in eben jener Bibliothek auftaucht und sie bittet, ihn im Archiv nach der Korrespondenz zwischen Abigail Rockefeller und Mutter Innocenta aus den 1940er Jahren suchen zu lassen. Evangeline zeigt ihm einen Brief, den sie selbst erst entdeckt hat, verspricht ihm sich nach der Korrespondenz umzuschauen und komplimentiert Verlaine wieder hinaus. Was sie nicht weiß: Verlaine arbeitet unwissentlich für eine der mächtigsten Nephilim-Familien in New York und stürzt die Angelologen, inklusive Evangelines Großmutter, Evangeline selbst und die Schwestern im Kloster in größte Gefahr! Ein Kampf um ein himmlisches Artefakt entbrennt, der schon seit den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts schwelt… . Danielle Trussoni rückt die Angelologie in ein spannendes Licht! Mir war nie wirklich klar, dass es so was wie Engelsforschung tatsächlich mal gab und auch heute, wenn vielleicht auch nicht in dem hier beschriebenen Maße, fortgeführt wird. Die Autorin beschreibt die Engel und ihre Nachkommen die Nephilim als wunderschöne, glanzvolle, aber grausame Wesen. Sie haben prächtige Flügel, können Menschen manipulieren und sind immer nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Die Sichtweise auf die normalerweise glorifizierten Himmelswesen finde ich äußerst interessant und hat mich selbst angesprochen, denn die Nephilim verkörpern hier das Böse, den Feind der Menschheit. Ich mag es, ein Thema mal von einer anderen Seite zu beleuchten, das erweitert den Horizont und lässt einen über den Tellerrand hinausblicken. . Der Schreibstil war wirklich sehr gut zu lesen. In klaren Sätzen schildert die Autorin die Ereignisse und nahm mich bald auch Emotional total gefangen. Ich habe mich total schnell mit dem Stil anfreunden und in die Geschichte einfinden können. Gant toll fand ich die große Rückblende ca. in der Mitte des Buches, in der vergangene Ereignisse aus Sicht einer damals involvierten Person geschildert werden. Hier konnte Trussoni mir wunderbar das savoir vivre der 1920 bis 1940er Jahren näher bringen. Die alten Autos oder aber auch die Furcht vor der Invasion der Nazis kamen ganz real herüber. Spannung wurde innerhalb dieser Rückblende erstmals richtig aufgebaut und man versteht hinterher vieles besser, stellt aber weiterhin verschiedenste Vermutungen an. Spannend wird es dann auch in der eigentlichen Handlung, und wie! . Die Charaktere konnten mich auch sehr schnell überzeugen. Evangeline war mir schnell sympathisch, ich konnte nur nie nachvollziehen, dass dieses wunderbare Mädchen eine Nonne ist! Vielleicht sind es Vorurteile, aber sie kam mir von Anfang an sehr weltlich vor, auch als sie sie strikt nach den Regeln des Konvents gelebt hat. Total fasziniert hat mich Gabriella, ihr ganzen extravagantes Wesen und wie sie ihre Freundin Celestine behandelt hat, haben bei mir ganz viele Fragezeichen hinterlassen. Verlaine wird in den Kampf der Angelologen mit den Nephilim hineingezogen, ist erst verschreckt und verwirrt, nimmt sein Schicksal dann aber recht schnell an und findet Gefallen an unserer hübschen Nonne. . Die Gestaltung des Schutzumschlags finde ich außerordentlich schön. Hauptsächlich schwarz, durchsetzt mit glänzenden, silbernen Elementen und dem roten, wehenden Schal, wirkt alles zusammen wie eine perfekte Komposition, die die Augen auf sich zieht. . Insgesamt findet man in „Angelus“ von Danielle Trussoni einen Fantasy Roman mit Abenteuer- und Misteryelementen, außerdem eine Engelsdarstellung die nicht so verklärt und romantisiert ist, wie allgemein üblich und ein nicht alltägliches oder vorhersehbares Ende! Ein wirklich tolles Buch, das ich jedem nur ans Herz legen kann!

    Mehr
  • Leserunde zu "Unearthly. Dunkle Flammen" von Cynthia Hand

    Unearthly - Dunkle Flammen
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Die Erde steht still, wenn Engel lieben.  «Am Anfang ist da ein Junge, mitten im Wald. So alt wie ich, um die sechzehn, siebzehn. Dabei sehe ich ihn nur von hinten. Ein orangefarbenes Licht erhellt den Himmel. Die Luft ist voller Rauch. Als ich auf ihn zugehe, knackt ein Ast unter meinen Füßen. Er hört mich, wendet sich langsam um. In einer Sekunde werde ich sein Gesicht sehen. Genau da verschwimmt die Vision. Ich blinzele, und er ist weg.» Clara ist anders als all die anderen Mädchen auf der Highschool: Ihre Mutter gehört zu den Nephilim. Auch in Claras Venen fließt Engelsblut. Mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, wird sie selbst zu einem Schutzengel werden. Vorausgesetzt, sie besteht ihre Bewährungsprobe. Doch die ist schwieriger als erwartet: Clara muss sich entscheiden – zwischen Himmel und Hölle,zwischen Christian und Tucker ... (Leseprobe) In den letzten Wochen zog sich ein Raunen durch die deutsche Blogosphäre - eine neue Fantasyreihe der ganz besonderen Art wird veröffentlicht und verzauberte bereits all jene, die es schon lesen durften und selbst solche, die bisher keine Romane in diese Richtung gelesen haben: Diese Romantasy Geschichte konnte mich vollends überzeugen. Durch den sehr lockeren Schreibstil der Autorin gleitet man über die Wörter, so dass keine Schwierigkeiten entstehen. Vor allem gefallen haben mir die tollen Landschaftsbeschreibungen. Eigentlich mag ich Bücher über Engel und Feen überhaupt nicht, doch die Geschichte hat mich von Anfang an richtig gefesselt. 5 Sterne von nina_szymanski "Unearthly" ist ein klasse Auftakt zu einer neuen Reihe und ich kann es allen empfehlen, die nach einem Buch suchen, das eine spannende Handlung sowie eine wunderschöne Lovestory und sympathische Charaktere vereint. 5 Sterne von katrinheartsbooks Für mich war das Buch ein absoluter Pageturner, ohne ersichtlichen Grund. Es fesselt, es begeistert. Nicht nur durch die einzigartigen Ideen der Engel, die mich sowieso immer sehr begeistern, nein. Auch das emotionale Chaos ist perfekt gestaltet, man hat eine Nähe zur Hauptperson, die perfekter nicht sein könnte. Man hat sympathische, charakterstarke Persönlichkeiten, die alles bezwingen können und ein Ende, wie man es sich bei einem so fantastischen Buch nur wünschen kann. Wer dieses Buch nicht liest, verpasst etwas! Eindeutig! 5 Sterne von Rosenmaedchen Wir suchen zusammen mit dem Rowohlt Verlag 25 Leser, die "Unearthly" von Cynthia Hand gerne gemeinsam lesen, diskutieren und rezensieren möchten! Bewerbt Euch bis einschliesslich 8. August im Unterthema "Bewerbung" für diesen Roman - wir freuen uns über Eure Beiträge!  Und wer Lust hat - es gibt auch eine tolle Aktion zum Buch auf Facebook. Dort könnt Ihr das Gesicht der kompletten Werbekampagne werden! Einfach ein Foto von Euch hochladen und mitmachen! 

    Mehr
    • 741
  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    smutcop

    smutcop

    10. June 2012 um 16:51

    Puhh ein Wälzer mit sehr vielen theorethischen Längen an dem ich so lange gelesen habe wie selten. Story: Gott schickt irgendwann in grauer Vorzeit Engel auf die Erde. Die sollen die Menschen ein wenig im Auge behalten, da hier einiges aus dem Ruder läuft.. nur, Engel sind auch nnur Menschen:) und machen sich an die Damen der Erdbewohner heran und zeugen mit Ihnen Kinder. Diese Kinder wreden von Ihren Vätern in verschiedensten Techniken, von der Kriegskunst bis zur Metallurgie unterwiesen und sind so bald den reinrassigen Menschen haushoch überlegen. Es sind die Nephilim. Das Gott nun zu bunt. Er schickt die Erzengel und diese schleudern die abtrünnigen oder auch gefallenen Engel in eine tiefe Erdspalte.. eiin Erzengel jedoch hat mit ihnen Mitleid und wirft Ihnen zum Trost eine Leier hinterher.. während Gott auf der Welt die Sinflut kommen läßt und nur Noah und Familie rettet.. Problem: Noahs Jüngster, Jaffett ist in Wahrheit ein Nephilim und so überlebt diese Brut bis in die heutigen Tage. Seid langer Zeit also schwelt der Kampf zwischen Ihnen und den Menschen vertreten ducrh die Angelologen. Alle sind jetzt hinter der Leier her, die einen um sich zu heilen, die Anderen um die brutalen, rücksichtslosen Nachkommen Jaffetts endgültig zu vernichten. Die Geschichte zieht sich durch das beginnende 20Jh, den zweiten Weltkrieg bis zum Showdown in einem Kloster in New York und einer Höhle in Bulgarien.

    Mehr
  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    24. September 2011 um 19:09

    War ganz spannend. Hat mir Einblick in die Angologie gegeben. Mit dem Ende bin ich nicht zufrieden. Daher nur 4 Sterne, Das las ich aber auch schon in einer anderen Rezension über dieses Buch. Sonst fand ich es recht gut und lesenswert. Man muss sich mit den Engeln auseinandersetzen. Ach ich habe mehrmals im Netz und Lexikon nachgeschlagen. Wer dafür nichts übrig hat und nur einen Thriller erwartet, der wird enttäuscht sein. Spannend fand ich die Geschichte rund um den Teufelsschlund, den es tatsächlich in Bulgarien gibt.

    Mehr
  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2011 um 18:56

    Danielle Trussoni hat sich dem schwierigen Kapitel Engel gewidmet. Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend. Im Fokus steht die Nonne, über die man auch das ein oder andere aus ihrem persönlichem Umfeld erfährt. Dies geschieht durch aktuelle Berichte aber auch durch Rückblicke. Verquickt wird dieser Handlungsstrang mit einem aus der Gegenwart. Langsam wirklich sehr langsam kommt man als Leser dahinter das es sich um zwei "Parteien" handeln muss. Die eine skurriler als die Andere. Leider ziehen sich dann die Erzählungen wie Kaugummi dahin ohne das es der Autorin gelingt den Leser zu begeistern. Zunächst dachte ich das es (mal wieder ) an der fehlerhaften deutschen Übersetzung liegt aber im englischen Original sah es meiner Meinung nach auch nicht besser aus leider. FAZIT: Das Thema ist sicher gut gewählt aber die Umsetzung war sehr dürftig so das ich das Buch zur Seite gelegt habe. Schade. Buchgesichter-Meinung:

    Mehr
  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    Arethelya

    Arethelya

    09. June 2011 um 11:14

    Sein nackter Oberkörper war glatt, ohne Nabel oder Brustwarzen, und die Haut so weiß, dass sie im grellen Licht des Badezimmers aussah wie Wachs. Er ließ die Schulterblätter kreisen und betrachtete das klare Spiegelbild seines Körpers: die Schultern, die langen, dünnen Arme und die gemeißelten Konturen seiner wächsernen Gestalt. In der Mitte des Rückens, schweißfeucht und deformiert vom Druck des Korsetts, saßen zwei zarte, knotige Knochen. Mit einer Mischung aus Staunen und Schmerz sah er, dass seine Flügel - früher so voll, stark und geschwungen wie goldene Säbel - sich beinahe völlig aufgelöst hatten. Die Überreste waren schwarz von Krankheit, die Federn verwelkt, die Knochen verkümmert. Droemer Verlag 2010, persönliches Leseexemplar, S.64 Evangeline ist eine Nonne im Kloster der hl. Rosa, dem Kloster der ewigen Anbetung, das berühmt ist für seine Sammlung an Engelsdarstellungen und -schriften. Eines Tages erhält sie einen Brief von einem jungen Kunstkenner namens Verlaine, der eine Anfrage stellt, ihr Archiv besuchen zu dürfen, um im Auftrag seines Arbeitgebers eine Korrespondenz zwischen einer Nonne und einer Frau der High Society zu untersuchen. Anstatt wie gewohnt abzulehnen, hilft sie ihm bei seiner Untersuchung, ohne zu ahnen, welche Kettenreaktionen das hervorrufen wird. Denn der Auftraggeber ist ein alter Feind ihrer Familie. Erste Bemerkung: Schade! Das Buch war am Anfang wirklich viel versprechend. Die Grundidee hat mir wirklich sehr gut gefallen - die Nephilim, Nachkommen abtrünniger Engel, leben noch unter den Menschen und versuchen, diese zu unterwerfen. Aber eine Krankheit breitet sich bei ihnen aus und um diese zu heilen, brauchen sie die Leier des Erzengels Gabriel, deren magische Klänge ungeahnte Kräfte besitzen. Ihre Gegenspieler sind die Angelologen, Menschen, die sich der Erforschung von Engeln und Nephilim verschrieben haben, um die Nephilim ein für alle mal vom Antlitz der Welt zu tilgen. Auch sie suchen nach der Leier, um sie zu zerstören. Und dann gibt es da noch Verlaine und Evangeline, zwei gewöhnliche Menschen, die in den Sog dieses alten Kampfes gezogen werden. Es klang wirklich nach einer außergewöhnlichen Story. Leider hat die Autorin es nicht geschafft, die Spannung dauerhaft aufrecht zu erhalten. Trotz ihres wirklich guten Schreibstils, der auch sehr niveauvoll zuweilen war, verlor sie das Gefühl für die spannenden Elemente. Dazu kam der Aufbau der Geschichte. Das Buch ist quasi zweigeteilt. Es gibt die Gegenwart und eine Geschichte der Vergangenheit, die in der Mitte des Buches auftritt. Celestine Clochard, eine Nonne im Kloster der hl. Rosa, erzählt dort ihren Werdegang bei den Angelologen, bevor sie ins Kloster kam - dies geschieht in der Ich-Form. Der Wechsel war für mich zu plötzlich und ich fühlte mich in einen Erzählstrang hineingestoßen, der mich erst einmal absolut nicht interessierte. Natürlich wurden dann im Verlauf dieses Teils viele Fragen gelöst, aber ich fand diese Umsetzung alles andere als ansprechend. Mir wäre es lieber gewesen, wenn die Autorin diesen Teil der Geschichte nicht so geballt in die Mitte gesetzt hätte, sondern die Kapitel immer im Wechsel Gegenwart-Vergangenheit gesetzt hätte. Ich vermute, dass sich die Spannung besser hätte halten können. Im übrigen ging die Spannung auch verloren, da zum Ende des Buches, nachdem Gabriella auftaucht, alles viel zu schnell geht und rasant abgearbeitet wird. Ebenfalls ein Manko war, dass trotz allem die Angelologie für mich nicht als reale Wissenschaft beschrieben werden konnte. Es war immer viel zu unvollständig und oberflächlich, um mir das nahe bringen zu können. Außerdem fand ich einige Punkte äußerst unlogisch. Die Angelologie ist eine Geheimwissenschaft, kaum einer weiß darüber Bescheid - aber eines Tages entscheidet Celestine Clochard, aufgewachsen auf einem Dorf, dass sie Angelologin werden will. Woher hat sie das Wissen darüber? Und woher weiß sie dann, wo sich die entsprechende Akademie befindet? Das war äußerst merkwürdig. Mal kam es mir so vor, als wäre es eine allbekannte Wissenschaft, andererseits war es dann doch wieder ultrageheim. Dann fand ich komisch, dass die Angelologen verschiedene Religionen angehören - eine der größten Vertreter, dass es Engel gibt (Dr. Seraphina Valko), ist Agnostikerin? Wie passt bitte das zusammen? Wenn ich einen Beweis für die Existenz von etwas Überirdischem brauche, dann kann ich doch aber nicht behaupten, dass die überirdischen Engelswesen existieren. Und soweit ich weiß, gibt es in nur wenigen der Weltreligionen Himmelswesen, die den Engeln des Christentum entsprechend - und dennoch finden sich auch Vetreter von Glaubensrichtungen bei den Angelologen, die eigentlich gar nicht an sie glauben dürften, weil sie sonst ja die Existenz des Christengottes, dem Schöpfer der Engel, annehmen müssten. Ich fand auch sehr unpassend, dass Evangeline immer als so klug beschrieben wird, aber wenn man aufmerksam ist, dann bemerkt man, dass sie eine ziemlich lange Leitung hat. Schon am Anfang des Buches erinnert sie sich daran, dass sie ihren Vater beobachtet hat, wie er mit eingesperrten Wesen sprach, die teilweise menschlich aussahen, aber Flügel besaßen. Sie lebt in einem Kloster, das sich mit Engeln beschäftigt. Sie hat ein Buch ihrer Mutter vererbt bekommen, das sich mit Angelologie beschäftigt und erfährt erste Hinweise von Celestine Clochard. Nach so vielen Informationen hätte eigentlich schon der Groschen fallen müssen, aber sie versteht es erst fast am Schluss. Das Ende fand ich auch höchst unbefriedigend, da man nun nicht weiß, was aus Evangeline und Verlaine wird - ihre zarte Liebesgeschichte endet schlagartig, die beiden können sich nicht austauschen, was geschehen ist und welche neue Aufgabe Evangeline bekommen hat. Man weiß auch nicht, wie es mit den Nephilim weitergeht. Immerhin existieren zu dem Zeitpunkt immer noch Tausende. Oder soll damit angedeutet werden, dass ein zweiter Band möglich ist? Fazit ist, dass die Idee wirklich toll und der Schreibstil grandios ist, aber das Buch in sich nicht logisch strukturiert ist, die Spannung alsbald verliert und es diverse Ungereimtheiten gibt. Finde ich nicht unbedingt empfehlenswert.

    Mehr
  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    Familina

    Familina

    05. April 2011 um 19:38


  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    Ati

    Ati

    04. March 2011 um 16:55

    Zur Autorin Nach ihrem Studium in Geschichte und englischer Literatur an der Universität von Wisconsin-Madison lebt und arbeitet die 1973 geborene Danielle Trussoni heute als freie Schriftstellerin sowohl in den Staaten als auch in Bulgarien. Neben ihrer Tätigkeit für „The New York Times Book Review“, „The New York Times Magazine“ oder auch „The Telegraph Magazine“ wurde 2006 ihr Buch „Falling Through the Earth: A Memoir“ veröffentlicht. Dieses Buch stand im gleichen Jahr auf der Liste der Besten Bücher der New York Times und heimste mehrere Auszeichnungen ein. Mit „Angelus“ erscheint bei uns der erste Roman der Autorin. Zum Buch /Meine Meinung Ein schwarzer, mit weiß-silbernen Ornamenten und einem Siegelring verzierter Schutzumschlag, über den sich ein rot-glänzendes Band – könnte auch ein Tuch sein – schlängelt, schützt die gebundene Hardcoverausgabe. Sieht (für mich) spannend aus und wer den Klappentext liest, kann ebenfalls neugierig werden. Dementsprechend groß waren meine Erwartungen, mit denen ich an den Roman herangegangen bin. Die von Trussoni kunstvoll verwobenen Beschreibungen der Engel wie der Angelologen zogen mich anfangs in ihren Bann, verlangten dann aber zunehmend Durchhaltevermögen. Eine mehrmals gelesene Einstufung in das Genre Krimi/Thriller hat mich anfangs zudem etwas irritiert. Denn, obwohl Mord, Entführung und der Kampf ums Überleben thematisiert werden, passt Trussonis Roman für mich nicht in dieses Genre hinein und ich würde ihn eher im Fantasybereich ansiedeln. Doch zum eigentlichen Inhalt. Die Nephilim, aus der altisraelischen Mythologie als riesenhafte Mischlinge aus männlichen Götterwesen und Menschenfrauen bekannt, tauchten bereits in Texten aus dem Entstehungsprozess der Bibel auf. Obwohl die apokryphen Texte selbst nicht aufgenommen wurden, findet man die Erwähnung der Nephilim im ersten Buch Mose 6, 5. Sie sollen von großer Boshaftigkeit und die Vorfahren der Riesen der Vorzeit gewesen sein. Gemäß Trussonis Roman leben sie beispielsweise noch in New York mitten unter den Menschen, obwohl diese in den seltensten Fällen etwas davon ahnen. Sie wurden über die Jahrhunderte hinweg von Angelologen bekämpft, weil sie für das Böse in dieser Welt stehen. Und sie wollen unbedingt in den Besitz eines göttlichen Instruments kommen. Einer Leier, die die Welt für immer ins Verderben stürzen könnte, sollte sie in die falschen Hände geraten. Aus diesem Grund sind auch die Angelologen hinter dem Instrument her. Doch genau genommen weiß von den Nephilim weder jemand, wie besagte Leier wirklich funktioniert, noch wo sie gerade ist. Nur so viel ist bekannt: Abgesehen davon, dass sie denjenigen, der sie betrachtet, in ihren Bann zieht, kann sie die im Laufe der Zeit durch ihre Vermischung mit den Menschen degenerierten Nephilim heilen. Es gibt beziehungsweise gab mehrere göttliche Instrumente, doch diese eine Leier ist es, die ein mitleidiger Erzengel den ins Innere der Erde verbannten, verdammten und gestürzten Engeln (den Vätern der Nephilim) gebracht hat. Die Nonne Evangeline, deren Mutter und Großmutter bereits als Angelologen tätig waren, wird durch eine einfache Anfrage mit der Bitte um Einsicht ins Klosterarchiv in diesen jahrhundertealten Kampf hineingezogen und erfährt stückchenweise Dinge, die bis dahin unvorstellbar für sie waren. Dinge, die ihr peu au peu offenbaren, dass sie weit mehr ist als eine bloße Nonne, die ihr Leben ihrem Gott und dem Kloster gewidmet hat. Ebenfalls ohne sein bewusstes Zutun wird der junge Collegedozent Verlaine, der sich nebenbei mit Beratertätigkeiten über Wasser hält und schwarz für Auktionshäuser tätig ist, in die Sache hineingezogen. Und da ist noch Percival Grigori, der Auftraggeber von Verlaine. Für Menschen ein reicher Geschäftsmann, doch in Wirklichkeit ein dem Tod geweihter Nephilim. Von seiner eigenen Familie wegen seiner krankheitsbedingten Schwäche verachtet, versucht er über Verlaine Informationen zu bekommen, die ihn letztlich zu der begehrten Leier führen sollen. Soweit so gut, die Idee klang (und klingt) faszinierend, keine Frage. Die Umsetzung ist jedoch etwas anderes. Das Buch selbst ist in drei Teile – Sphären genannt – gegliedert. Der Erste zog mich, wie eingangs erwähnt, in seinen Bann. Doch bereits darin stört eine stilistische Kleinigkeit. Durch die in Klammern geschriebenen Jahreszahlen wirken bestimmte Passagen wie ein Lexikaeintrag oder wie ein Auszug aus Archivunterlagen. Über dieses Manko hilft zu diesem Zeitpunkt jedoch noch der plakative Schreibstil der Autorin hinweg. Dieser führte dazu, dass ich mich rasch in die Umgebung der Geschichte einfinden konnte. Die Hauptfigur Evangeline kann trotz ihrer Zugehörigkeit zu der etwas angestaubt wirkenden Klostergemeinschaft, durchaus als modern bezeichnet werden. Allerdings scheint sie die Einzige zu sein, die so zeitgemäß ist. Mit Beginn des zweiten Teils versiegte die anfängliche Begeisterung jedoch rasch. Dieser Abschnitt der Geschichte zieht sich zu sehr in die Länge. Das dürfte daran liegen, dass sich diverse nur leicht variierte thematische Wiederholungen darin finden. Erschwerend tauchen gewisse Bezeichnungen (Angelologen und Liebe betreffend) mit geradezu penetranter Regelmäßigkeit auf und der bisherige, positiv-plakative Stil bekommt einen künstlich hervorgerufenen, gefühlsbeladenen, ja überladenen Touch. Evangeline, Verlaine und Percival werden nahezu durch die sterbenskranke Nonne Celestine verdrängt. Diese erzählt Evangeline rückblickend vom Europa des 2. Weltkriegs und einer Expedition (die zu konkreteren Hinweisen auf den Aufenthaltsort der Leier und dem eigentlichen Fund beziehungsweise deren Sicherstellung führte). Leider liest sich Celestines Erzählung wie ein abgewandelter Vortragstext. Ihre vermeintlich „tiefe“ Liebe zu einer Studienkollegin oder auch ihren Professoren, ihre Überzeugung für die Sache an sich; all das straft sich selbst Lüge, durch ihr Verhalten und Denken. Sympathie oder Verständnis kam bei mir weder für Celestine noch für die erzählerisch heraufbeschworenen Angelologen auf. Vielmehr stellte sich frühzeitig die Frage, ob es nicht besser wäre, wenn diese einfach die Finger von allem gelassen hätten. Zu offensichtlich wissen die Nephilim selbst gar nicht, wo sie suchen sollen. Sie heften sich einfach an die Fersen der Angelologen. Im zweiten Teil kristallisiert sich auch zunehmend heraus, wie Evangelines Familie (Mutter, Großmutter und ihr inzwischen verstorbener Vater) in die Sache verstrickt ist. Auch dieser Part der Geschichte fordert dem Leser einiges an Durchhaltevermögen ab. Bis es soweit ist, muss Evangeline eine Art Puzzle lösen, welches ihre Großmutter initiiert hat. Dies hat mich ganz für sich allein genommen fast dazu gebracht hat, das Buch beiseitezulegen. Die Logik der anscheinend immensen Dringlichkeit der Sicherstellung der Leier verpufft angesichts der beschriebenen Inszenierungen. Obwohl auch dieser Buchteil durchaus eine eigene Faszination haben mag, empfand ich den Wechsel zu abrupt, zu unpassend und einfach zu langatmig. Der dritte Teil bringt Trussonis LeserInnen dann wieder in die Jetztzeit. In den noch immer anhaltenden Versuch der Nephilim in den Besitz der Leier zu kommen und in Evangelines und Verlaines Versuch, genau das zu verhindern. Was nur zu gelingen scheint, wenn sie die einzelnen Teile der im Zweiten Weltkrieg in die Staaten verbrachten Leier wiederfinden. Auch diese Suche gestaltete sich für mich eher wie eine schlecht organisierte Schnitzeljagd. In diesem Teil wird Evangelines Geheimnis und ihre Verbindung zu dem sterbenskranken Nephilim Percival Grigori gelüftet. Zumindest für die, die es noch nicht geahnt haben. Ich kann weder sagen, dass Trussonis Schreibstil mich absolut begeistert noch völlig abgeschreckt hat. Nur dass ich stellenweise fast dachte, zwei verschiedene Autoren hätten an diesem Roman mitgewirkt. Der ist nicht wirklich schlecht, wirklich gut jedoch auch nicht. Das Verhältnis des ersten und dritten Teils zu Teil zwei ist wenig ausgewogen, die Übergänge zu wenig fließend. Das mürbe machende Versteckspiel um die Leier ist von so vielen kompliziert wirkenden und sich dann doch einfach schrecklich leicht lösenden Zufällen gespickt, dass die im zweiten Teil abrupt verlustig gegangene Spannung in dritten Teil nicht mehr aufkommen kann. Der Schluss birgt, obwohl gut angedacht, auch keine Überraschung, da sich bereits lange zuvor eine zunehmende Vorhersehbarkeit der Handlung eingeschlichen hat. Endet die Geschichte nach 600 Seiten? Nein, nicht wirklich. Sie deutet fast schon auf einen Folgeband hin. Fazit Alttestamentarische Engelszuordnungen nehmen leider die Spannung, obwohl sie durchaus interessant sind. Mir wurde beim Lesen wieder einmal bewusst, das die Begriffe Gut und Böse lediglich eine willkürlich getroffene Definition von Menschen darstellen. Mord bleibt Mord, ob er nun von den „bösen“ Engeln oder von den „guten“ Angelologen begangen wird. Ich habe mir nach dem, was ich im Vorfeld gelesen hatte, mehr von dem Roman versprochen und würde auf einer Skala von 1 bis 5 Punkten allenfalls 3 Punkte vergeben. Copyright © 2011 by Antje Jürgens

    Mehr
  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    diepersephone

    diepersephone

    20. February 2011 um 09:24

    Nette Idee und auch ein recht spannender Ablauf. Doch sosehr sie sich auch zu Beginn um die Figuren kümmert damit man sie kennen lernt desto sträflicher vernachlässigt sie sie sie im Finale. die Liebesgeschichte ist trivial und verpufft auf unzufriedene Weise.

  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    chrisujlo

    chrisujlo

    18. January 2011 um 22:48

    Inhalt Die Nephilim, die Söhne und Töchter der Engel, kämpfen seit Jahrtausenden um die Macht über die Menschheit. Doch sie wurden im Laufe der Zeit durch die Kreuzung mit Menschen zunehmend geschwächt und leiden jetzt an einer Krankheit, die nur mit einem der heiligen Instrumente – der Leier – geheilt werden kann. Bisher ist es ihnen nicht gelungen in Besitz dieser Leier zu kommen, was vor allem an ihren Feinden, den Angelologen liegt. Diese Angelologen sind eine Gruppe von Menschen, die sich seit Anbeginn der Zeit dem Kampf gegen die Nephilim verschrieben haben. Ihr Ziel ist es die Leier vor den Nachkommen der Engel zu finden und zu zerstören. Im Chaos des zweiten Weltkrieges gelingt es ihnen das heilige Musikinstrument in Bulgarien aufzuspüren. Die jungen Angelologinnen, Gabriella und Celestine, retten die Leier durch eine Täuschungsaktion in die USA. Im Jahr 2000 ist Gabriellas Enkelin Evangeline Nonne in einem Kloster nahe New York und ahnt nichts von der Vergangenheit ihrer Familie – bis sie eines Tages mysteriöse Briefe findet, die nicht nur sie, sondern die ganze Menschheit in Gefahr bringen... Meinung Wenn man Angelus aufschlägt, erwartet man natürlich ein Buch über Engel. Doch dann kommt alles doch etwas anders als man es sich vielleicht zunächst vorgestellt hat. Und das ist auch gut so. Zumindest ich wurde von „Angelus“ positiv überrascht. Ich hätte mir nämlich nie gedacht, dass ich hier eine Mischung aus Abenteuer, Mystik und Verschwörungstheorien vor mir habe. Der Leser erfährt in diesem Buch so gut wie alles, das je über die Nephilim geschrieben bzw. gesagt wurde. Von der griechischen Mythologie bis zur Bibel wird versucht alle Facetten dieser machtsüchtigen Wesen darzustellen. Besonders im 200 Seiten langen Rückblick, der bis in die 30er und 40er Jahre zurückreicht, hatte ich das Gefühl, selbst ein Student der Angelologie zu sein. Hierbei hat mir vor allem die Art der Informationen sehr gefallen. Zu Beginn der Lektüre hatte ich nämlich die starke Befürchtung, dass zu viele religiöse Hintergründe Einzug in die Handlung finden würden. Mit der Zeit wurde aber schnell klar, dass hier die Auslegungen der verschiedenen Weltreligionen genauso behandelt wurden, wie die Erklärungsversuche der griechischen Mythologie – nämlich als genau das was sie sind: Mythen und Sagen, die vielleicht einen wahren Hintergrund haben, aber dann von den verschiedensten Menschen und Kulturen auf unterschiedliche Art und Weise interpretiert wurden. Der Umfang der Informationen hat mich beeindruckt, die Autorin, Danielle Trussoni, hat keine Mühen geschaut und sehr detailliert recherchiert. Neben all diesen Informationen kommt aber leider die Charakterentwicklung etwas zu kurz. Evangeline und Verlaine stehen zwar im Zentrum der Handlung, aber man erfährt nur das Allernötigste über sie. Außerdem waren mir Evangelines Familienverhältnisse zu durchschaubar. Ich wusste seit Gabriella ein Feuerzeug mit den Initialen „PG“ in den Händen hielt die Wahrheit über diese Familie. Meiner Meinung nach hätte man auf dieses Detail gut und gerne verzichten können, um die Spannung diesbezüglich etwas auszubauen. Die Nephilim und ihr Auftreten, wurden beeindruckend geschildert, vor allem Percival war sehr authentisch und die Beweggründe für seine grausamen Taten teilweise sogar nachvollziehbar. Allerdings hätte ich gerne noch mehr von seiner Familie erfahren. Besonders toll fand ich die "Schnitzeljagd" auf der Suche nach der Leier durch New York, die mich teilweise sogar an „Illuminati“ von Dan Brown erinnerte. Ich würde „Angelus“ also mehr als Fantasythriller bezeichnen, denn vor allem am Ende war die Handlung wirklich sehr spannend. Die umfangreiche und komplizierte Handlung wirkte sehr schlüssig. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass alle Handlungsstränge gut zusammengefügt und aufgelöst wurden. Die letzten zehn Seiten des Buches haben mir dann aber leider überhaupt nicht gefallen. Viele würden die Geschehnisse vielleicht als interessante Wendung bezeichnen, ich fand es aber furchtbar. Vor allem nachdem ich erfahren habe, dass eine Fortsetzung in Arbeit ist, hatte ich das Gefühl, dass das Ende nur so geschrieben wurde um die Türen für eben diese Fortsetzung offen zu halten. Dabei hätte „Angelus“ sehr gut als abgeschlossener Roman funktioniert , wenn man die etwas zu ausführlichen und langwierigen Passagen in der Mitte ein wenig gekürzt hätte. Fazit Ein spannender Einblick in die Angelologie mit kleinen Mängeln. Die letzten Seiten haben zudem einen Stern gekostet.

    Mehr
  • Rezension zu "Angelus" von Danielle Trussoni

    Angelus
    anushka

    anushka

    25. November 2010 um 19:54

    Evangeline lebt seit ihrem 12. Lebensjahr im Kloster der Ewigen Anbetung. Sie erhält die Anfrage eines Kunsthistorikers, der auf der Suche nach Briefen von Abigail Rockefeller ist. Als sein Auftraggeber ihm plötzlich Schläger auf den Hals hetzt, werden sowohl er als auch Evangeline neugierig auf den Inhalt der Briefe. Was sie aufdecken, übersteigt ihre Vorstellungskraft: sie befinden sich mitten in einem Krieg zwischen Nephilim - Mischwesen aus Mensch und Engel - und Angelologen, die versuchen, die Macht der Nephilim zu brechen. Insgesamt war diese Geschichte von der Idee recht originell. Allerdings hat man den Plot an sich schon hundertmal erlebt: eine Verfolgungsjagd um eine Reliquie durch eine Metropole mit jeder Menge Rätsel und Versteckspielen. (Das dürfte zumindest jedem Robert-Langdon-Fan bekannt vorkommen.) Die Ausschmückung ist jedoch gut gelungen und die Geschichte um die Nephilim einmal etwas anderes gewesen. Auch geht es hier nicht kitschig oder herzzerreißend zu, sondern es ist ein erbitterter Kampf zwischen Nephilim und Menschen, der viele Opfer fordert. Allerdings ließ die Umsetzung manchmal zu wünschen übrig: an der ein oder anderen Stelle stieß ich auf Ungereimtheiten oder unlogische Begebenheiten. Beispielsweise, wie hier auch schon erwähnt, wandert im 9. Jahrhundert ein Mönch über intakte römische Straßen, die jedoch längst zerfallen sein sollten. Dann wieder brechen plötzlich Flügel hervor, die sich danach wieder unter der Kleidung verstecken können. Hätte die Kleidung nicht reißen oder zumindest speziell geschneidert sein müssen? Auch hat mich der plötzliche Perspektivenwechsel zwischendurch gewundert, in dem eine der Nonnen von ihrer Jugend berichtet, diese aber scheinbar nicht Evangeline, sondern nur dem Leser erzählt, da Evangeline auch später manche Zusammenhänge nicht kennt. Das Ende hat mir aber gut gefallen, da es relativ überraschend kam. Auch ist es eher offen, sodass begeisterte Leser auf eine Fortsetzung hoffen können. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und mir gerade in dieser Winterzeit einmal etwas Mysteriöses, Mystisches und Magisches geboten, mit einem leichten Touch Bibelkunde. Einige Ungereimtheiten und stilistische Fehler waren jedoch enthalten und mir erklärte sich der Hype um dieses Buch nicht so recht. Denn obwohl ich es gut fand, war es meiner Meinung nach nicht herausragend.

    Mehr
  • weitere