Danielle Vega Survive the night

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Inhaltsangabe zu „Survive the night“ von Danielle Vega

Wir werden alle sterben ... Casey hat gerade einen Drogenentzug hinter sich und lässt sich von ihrer Freundin Shana überreden, auf eine der legendären illegalen »Survive the night«-Parties mitzukommen. Die findet in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel statt und die Stimmung ist gigantisch. Bis Julie, ein Mädchen aus ihrer Clique, tot aufgefunden wird. Grausam zugerichtet. Casey, Shana und ihre Freunde sind schockiert. Sie wollen fliehen. Denn der Mörder scheint unter ihnen zu sein. Schon gibt es ein neues Opfer. Die Panik steigt. Wer oder was ist hinter ihnen her? Und wird Casey diese Nacht überleben? Ein unfassbar aufwühlender Psycho-Horror-Thriller in bester Stephen King-Tradition! Nervenzerfetzend, überraschend – genial!

Super spannend und eklig beschrieben.

— EnysBooks
EnysBooks

Durchaus rasant und spannend, aber leider auch ohne Erklärungen.

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

Anfangs hat mich die Geschichte noch überzeugt. Mit Auflösung "der Gefahr" sinkt das Interesse rapide und findet im Ende seinen Tiefpunkt.

— Litis
Litis

[1/5] Unsympathische Charaktere, Mitläufer-Protagonistin, fehlende Spannung und viele Ungereimtheiten und Inkonsistenzen.

— JenniferKrieger
JenniferKrieger

Erster Teil pädagogisch wertvoll, zweiter Teil vorhersehbar und utopisch.

— Mari-P
Mari-P

Mehr Horror als Thriller

— Aglaya
Aglaya

Spannender Jugend-Horror-Thrill

— ClaudisGedankenwelt
ClaudisGedankenwelt

Ich fand die ganze story irgendwie merkwürdig & unpassend. Die protagonisten & der schreibstil haben mir größtenteils gut gefallen.

— madi90
madi90

Alkohol, Drogen, Wahn ... Und ganz viele Tode ...

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

Spannende Lektüre, mit verwirrendem Anfang. Ansonsten ein gutes Buch.

— tamis_books
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    Survive the night
    Blacksally

    Blacksally

    13. December 2016 um 20:19

    Allein schon der Klappentext spricht bei diesem Buch für sich. Ich war sofort angetan von der Geschichte und hab mich sehr auf dieses angsteinflößende Abenteuer gefreut.Auch das Cover, das aus einer Mischung aus und abgeblätterten Plakaten besteht fand ich sehr ansprechend und interessant.Die Protagonistin Casey kommt gerade frisch aus der Entzugsklinik. Sie selbst streitet ab süchtig zu sein, doch ihre Eltern sind da anderer Meinung. Bereits sehr früh im Buch merkt man welch große Rolle Shana im Leben von Casey spielt, sie tanzt so ein bisschen nach ihrer Pfeife und macht eigentlich immer das was Shana von ihr verlangt. Doch Casey scheint das garnicht so aufzufallen und denkt das Shana ihr eine gute Freundin ist.Es hat mir gut gefallen in den Kopf von Casey zu tauchen, ihre Gedanken mit zu erleben und die Geschichte aus ihrem Blickwinkel zu verfolgen. Die Story wirkt Anfangs vielleicht noch ein wenig wie eine Jugendgeschichte, doch mit der Zeit wird sie immer düsterer und dunkler. Die Freundinnen merken zu spät in welcher Gefahr sie eigentlich schweben und als Leser würde man am liebsten laut rufen: Nein! Macht das nicht!Doch natürlich ist das nicht möglich und so verfolgt man gnadenlos was die Freunde auf der geheimen Untergrundparty in einem abgelegenen Ubahnteil erleben müssen.Ich fand das Ende der Geschichte auch wirklich sehr passend und es war komplett anders als ich es mir vorstellt habe. Es war schön von der Autorin das nochmal so überrascht zu werden und die Geschichte auch mit einem leichten mulmigen Gefühl verlassen zu müssen.Die Autorin:Danielle Vega verbrachte ihre Kindheit versteckt unter ihrer Bettdecke, während ihre Mutter Geschichten aus Stephen-King-Romanen nacherzählte, anstelle von Märchen über Prinzessinnen und Zwerge. Jetzt, als Erwachsene, kann sie an einer Hand abzählen, wie oft sie wirklich vor etwas Angst hatte. Danielle Vega hat zahlreiche Preise erhalten, für Belletristik wie auch Sachliteratur, darunter die Nominierung für den Pushcart Prize 2009 für ihr Buch "Drive". Sie lebt in Brooklyn. In Deutschland erschien bereits ihr Roman "Die Unbarmherzigen".Mein Fazit:Ein klasse Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Ich wurde komplett positiv überrascht von dieser Autorin.

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  • Super spannend und eklig beschrieben.

    Survive the night
    EnysBooks

    EnysBooks

    13. November 2016 um 22:23

    In diesem Buch, geht es um einige Jugendliche, unter denen auch Casey, die gerne feiern wollen und auf einer Party, von einer super GEHEIMEN Party mitbekommen, die sie sofort aufsuchen. Anfangs ist noch alles in bester Ordnung, doch auf einmal entdeckt Casey eine ihrer Freundinnen, tod, ausgeweidet. Halluzinierte sie? Stand sie unter Drogen? Zusammen machen sich die Freunde auf die Suche nach ihr, wobei sie in unglaublich dunkle und gefährliche Ecken geraten, die sie zu verfolgen scheinen.Das Cover finde ich schon einmal ziemlich simpel gestaltet  und eher zu wenig aussagekräftig. Ohne empfehlung, wäre es nicht in meinen Händen gelandet. die Schrift ist zwar in Ordnung, der Rest scheint mir jedoch eher wie Zeitungspapier mit Zeichnung drauf. Schade..Zum Inhalt lässt sich auf jeden Fall sagen, dass es einem rasch von der Hand geht. Heute angefangen, heute beendet, war das ein nervenkitzel-Erlebnis vom feinsten. Kurz und schauderaft.Trotzdem sind die Handlungen von Casey nicht immer nachvollziehbar, was es mir auch erschwerte, mich mit ihr zu identifizieren. Oft dachte ich, warum sie so ruhig bleibt oder nicht einfach mal zuschlägt, wenn es mal gepasst hätte.Ausserdem verstand ich nicht, warum die Polizei aufgetaucht ist und nach keinen weiteren Jugendlichen mehr gesucht hat. So panisch, wie die reagiert haben, hätten sie die Tunnels noch durchsuchen müssen, nicht? Zum Rest kann man aber kein schlechtes Wort verlieren.Es war spannungsgeladen und hat mich halb in den Wahnsinn getrieben. Mit detailreichen Erläuterungen packt einen die Autorin beim Kragen und lässt keine andere Wahl, als weiter zu lesen. Mein Fazit ist demnach sehr gut. Das Buch überzeugt und verschlägt einem nicht nur einmal die Sprache. Herzflattern bis zu schweissausbruch ist alles dabei. Wäre nicht diese Verwirrung, die ab und zu nicht durchblicken lässt, warum, wieso weshalb, hätte ich dem Buch fünf Sterne gegönnt.Für alle etwas, die das Geflecht mochten, werden dieses Buch lieben.

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  • Positives und Negatives halten sich hier die Waage

    Survive the night
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    02. October 2016 um 19:23

    Klappentext „Casey hat gerade einen Drogenentzug hinter sich und lässt sich von ihrer Freundin Shana überreden, auf eine der legendären illegalen »Survive the night«-Parties mitzukommen. Die findet in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel statt und die Stimmung ist gigantisch. Bis Julie, ein Mädchen aus ihrer Clique, tot aufgefunden wird. Grausam zugerichtet. Casey, Shana und ihre Freunde sind schockiert. Sie wollen fliehen. Denn der Mörder scheint unter ihnen zu sein. Schon gibt es ein neues Opfer. Die Panik steigt. Wer oder was ist hinter ihnen her? Und wird Casey diese Nacht überleben?“   Gestaltung Das Cover erinnert mich aufgrund der Schriftart des Titels und der Wortfetzen an eine Wand mit  Graffitis und Posterresten. Als ich es mir genauer angesehen habe, musste ich durch die pinken Highlights und die pinke Schrift sofort an Punk-Rock denken und daran, dass es vermutlich eher an Mädchen gerichtet ist. In gewisser Weise passt das Cover zwar zur Geschichte, aber für mich spiegelt es nicht ganz den Inhalt wieder und ich vermisse ein wenig den Flair des Besonderen. Es hätte ruhig unheimlicher aussehen können.   Meine Meinung Nachdem ich von Autorin Danielle Vega bereits „Die Unbarmherzigen“ gelesen hatte und mir dies bis auf das Ende gut gefallen hatte, war ich gespannt auf ihr neues Buch „Survive the night“, da ich neugierig war, ob die Autorin mich mit diesem Buch vollkommen überzeugen könnte. Aber ich muss sagen, dass mich das Buch nicht vom Hocker gehauen hat. Es waren einige gute Ansätze da, aber auch ein paar Kritikpunkte, über die ich nicht so einfach hinwegsehen kann.   In „Survive the Night“ geht es um Casey, die nach einem Aufenthalt in der Entzugsklinik aufgrund ihrer Schmerztablettensucht endlich wieder zu Hause ist. Sie verbringt das Wochenende mit ihrer besten Freundin Shana, zwei weiteren Freundinnen und ihrem Exfreund Sam sowie dessen bestem Freund. Auf einer Party hört die Clique von einem geheimen Rave mit dem Namen „Survive the Night“, welcher in stillgelegten UBahn Tunneln stattfindet. Sie begeben sich dorthin und feiern, bis Casey eine ihrer Freundinnen tot auffindet... Dann beginnt ein Rennen mit der Zeit, bei dem es nicht alle der Freunde lebendig aus den Tunneln hinausschaffen.   Die Geschichte begann für mich ziemlich langatmig, da mehr als das erste Drittel des Buches nur von Partys, Alkohol, Drogen und langen Gedankengängen von Casey handelte. Hier ging es nicht nur um aktuell von den Figuren besuchte Partys, sondern es wurden auch immer wieder in einzelnen Absätzen Rückblenden eingeschoben, die Caseys Erinnerungen von vergangenen Partyexzessen wiedergaben. Ich empfand dies als zäh und mühselig, da ich mich immer wieder fragte, wann es denn nun zu den Thrillerelementen übergehen würde. Es wurde immer wieder Drogenkonsum thematisiert, der in dem Buch sehr extrem betrieben wird, oder um ein typische Teenager Dramen wie Liebes- oder Freundschaftsprobleme.   Bis die Jugendlichen dann den Rave erreichten und bis auch dort endlich etwas spannendes passierte dauerte es wirklich gut 100 Seiten. Mit dem Fund der ersten Leiche nimmt die Handlung dann jedoch so richtig Fahrt auf. Sie konnte mich mit rasanten Fluchten vor unheimlichen, geheimnisvollen Geschehnissen wirklich überzeugen. Die Freunde scheinen in den Tunneln eingesperrt zu sein und suchen nach einem Ausweg, dabei werden sie von etwas Unheimlichem verfolgt. Diese Flucht bzw. Verfolgungsjagd war schon spannend. Es ist lange Zeit nicht klar, ob es ein Mörder oder etwas ganz anderes ist, das ihnen auf den Versen ist. Dabei wird die Anzahl der Freunde immer geringer. Diese Szenen sind teilweise auch recht brutal, wobei ich sagen muss, dass ich mich nicht gegruselt habe. „Survive the Night“ wurde vom Verlag als Psycho-Horror-Thriller beschrieben, wobei ich den Horror jetzt nicht so unheimlich fand und den Thriller auch erst in der zweiten Buchhälfte entdeckt habe. Psycho passt allerdings sehr gut als Beschreibung, da die Geschehnisse sehr skurril sind.   Dies rechtfertigt meiner Meinung nach jedoch nicht, dass es am Ende keinerlei Erklärungen gab. Es wurde nicht aufgeklärt, was es mit der „Survive the Night“-Party auf sich hatte, wer sie initiiert hat und auch nicht, was die Jugendlichen verfolgt hat. Ja, für das Übernatürliche mag es keine Erklärungen geben, aber ich habe das Ende, wie schon bei „Die Unbarmherzigen“ dann als ziemlich abgehoben sowie kurios empfunden und hatte dann mehr Fragezeichen im Kopf als zuvor. Unheimlich fand ich das Ende auch nicht und es stand auch sehr im Gegensatz zum Beginn der Geschichte. Da hätte meiner Meinung nach das Mysteriöse auf das gesamte Buch aufgeteilt werden und nicht alles davon ins Ende gepackt werden müssen. Auch gab es am Ende einen für mich unlogischen und vom Gefühl her langen Kampf zwischen Casey und dem Verfolger, was bei mir einfach nur für Stirnrunzeln gesorgt hat. Auch dass niemand von den Außenstehenden genauer nachgefragt hat, hat mich stutzig gemacht. Es wurde dafür zwar eine Erklärung geliefert, diese wirkte auf mich jedoch eher fadenscheinig.   Etwas unpassend war auch, dass in den wirklich spannenden Verfolgungsszenen immer wieder Raum für das Liebesdrama (und Freundschaftsdrama) sowie Caseys Gedanken über Drogen geschaffen wurde. Nachdem Casey und Sam im ersten Drittel ziemlich schnell wieder ein Paar wurden, haben sie (bzw. vor allem Casey) dann als es endlich spannend war ein ziemliches Hin und Her veranstaltet. Auch in der Freundschaft zwischen Casey und Shana war es stets ein Auf und Ab und ganz nebenbei wurden auch immer Caseys Gedanken über die Drogen angeschnitten und das alles, während sie von einem eventuellen Mörder verfolgt werden! Das war ein wenig zu viel des Guten und hat etwas von der spannenden Flucht vor dem Unbekannten abgelenkt und diese in den Hintergrund rücken lassen.   Aber ich muss auch sagen, dass Sam für mich das Highlight an dem ganzen Buch war. Er war süß, sympathisch und fürsorglich. Während der Suche nach dem Ausweg aus den Tunneln hat er sich um alle gekümmert und am Romanende für eine sehr rührende Szene gesorgt. Casey hingegen ist nicht unsympathisch, aber sie hat mir einfach zu viel über Drogen und ihren Entzug nachgedacht, ohne wirklich zu erkennen, dass in ihrem Leben etwas falsch läuft. Auch hat sie urplötzlich nach einem kurzen Gespräch mit Sam erkannt, dass Shana keinen guten Einfluss auf sie ausübt. Das war etwas zu abrupt dafür, dass sie Shana so vergöttert hat.   Positiv war definitiv der Schreibstil der Autorin. Dieser hatte mir bereits in ihrem ersten Buch gut gefallen. Danielle Vega versteht sich darauf, Spannung aufzubauen und Geschehnisse mit wenigen Worten so akkurat zu beschreiben, dass ich sie bildhaft vor Augen habe und es mir bei unheimlichen (bzw. brutalen) Szenen eine Gänsehaut über die Arme jagt. Die Autorin schreibt rasant und stimmig. Lange, verschachtelte Sätze sucht man vergebens, was ich als positiv empfunden habe, da solche das Gefühl der Rasanz bei den teilweise sehr schnellen Handlungsabläufen nicht vermittelt hätten.   Fazit „Survive the Night“ hat durchaus positive Züge, da gerade die rasante Flucht aus dem Untergrund sehr packend, lebhaft und aufregend war und so für Spannung gesorgt hat. Teilweise war es auch etwas brutal und hat auch durch den Schreibstil der Autorin für Gänsehautmomente gesorgt, auch wenn das Buch mich nicht dazu gebracht hat, dass ich mich grusele. Allerdings hat es etwas gedauert bis das Buch zu diesem spannenden Kern vorgedrungen ist, da vor allem die vielen Partys und das Gerede über Drogen zu Beginn überhandgenommen hatten. Das Ende war ziemlich kurios sowie seltsam und ich habe eindeutig die Erklärungen vermisst. 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Ein düsterer und abgedrehter Thriller-Horrorschocker, der zwar gut unterhält, jedoch mit Schwächen

    Survive the night
    aly53

    aly53

    30. September 2016 um 23:57

    Als ich in dieses Buch eintauchte, lernte ich gleich Casey kennen. Um ehrlich zu sein wusste ich anfangs nicht, was ich von ihr halten sollte. Sympathisch wirkte sie auch nicht unbedingt auf mich. Durch ihren Drogenentzug wovon man immer wieder etwas erfährt wirkte sie auf mich auch ziemlich kaputt und ich fragte mich ehrlich gesagt, inwiefern das noch auf die gesamte Geschichte einfließen würde.Doch Casey hat gerade im Laufe des Geschehen ziemlich an Präsenz zugelegt. Nach und nach konnte ich mich ihr annähern und ja, sie entfaltete sich allmählich und gewann meine Sympathie.Anfangs dreht sich so ziemlich alles noch um ihre Vergangenheit und was dies für Konsequenzen nach sich zog. Leider muss ich aber auch sagen so sehr viel hab ich nicht über sie erfahren.Doch ich begann vieles nachzuvollziehen und zu verstehen, was das alles mit ihrem Umfeld anstellte.Als sie mit ihrem Freunden zu dieser Party geht, war die Spannung sofort entfacht.Langsam aber sicher zog sich das Grauen durch meine Adern.Atemlose Spannung und immer die Angst im Nacken.Man will immer wissen, was ist das, was für dieses Grauen sorgt.Es ist geheimnisvoll und ziemlich mysteriös.Man hat keine Ahnung um was es sich handelt und das verstärkt die eigentliche Furcht.Die Verzweiflung der Charaktere ist nahezu spürbar und man hofft einfach nur, daß sie lebend aus dieser ganzen Sache herauskommen.Es ist kein Ende in Sicht und das Entsetzen steigert sich immer mehr.Zudem ist es auch nicht unbedingt etwas für zarte Gemüter, da es schon teilweise ziemlich blutig zugeht.Und das ist dann auch der Teil wo ich sagen muss, das ich es nicht ab 14 empfehlen würde. Da die Details schon ziemlich heftig sind und nicht jeder damit umgehen kann.Das Adrenalin rauscht durch die Adern und es geht zack auf zack.PanikEntsetzenNamenloses Grauen.Alles daMan kommt nicht raus.Das Ende ja, das ließ mich dann nochmal verblüfft zurück.Ich weiß nicht , was ich erwartet hatte. Aber das nicht.Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen, weil es wirklich sehr spannend war. Aber leider haben mir so ein bißchen mehr Erklärungen  gefehlt. Was ich wirklich echt schade fand und auch das Ende muss ich leider sagen, ist ziemlich klischeebehaftet.Schade eigentlich.Insgesamt ist es ein Horrroschocker der die Emotionen völlig entfesselt und Nervenkitzel pur verursacht.  Er löst aber auch ziemliche Beklemmung aus.Aber, dieses Buch hat auch eine andere Seite und das regt dann nochmal die Fantasie gewaltig an und ist doch ziemlich erschreckend, was man da erblickt.Denn nicht alles, was man sieht, ist das , was man glaubt zu sehen. Manchmal steckt noch viel mehr dahinter, als es auf den ersten Blick scheint.Hierbei erfahren wir die Perspektive von Casey, was ihr mehr Raum verschafft.Die Nebencharaktere sind leider etwas blass und nur schwer greifbar.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind meist gut nachvollziehbar.Die einzelnen Kapitel sind eher kurz gehalten, was ein gutes durchkommen gewährleistet.Der Schreibstil ist fließend und mitreißend gehalten. Die Atmosphäre ist dabei sehr düster und unheilvoll, was sehr gut zu dem ganzen Geschehen passt.Das Cover und der Titel passen gut.Fazit:Ein düsterer und abgedrehter Thriller-Horrorschocker, der zwar gut unterhält, jedoch auch so seine Schwachstellen beinhaltet.Äußerst beklemmend und erschreckend.Mich konnte es leider nicht vollends überzeugen.Ich vergebe 3 von 5 Punkten.

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  • Unglaubliche Sogwirkung, die leider abflaut

    Survive the night
    Litis

    Litis

    16. September 2016 um 13:04

    Die Story:Verlassene U-Bahn-Tunnel finde ich per se schon gruselig, daher war das Buch genau das Richtige für mich.Allerdings wurden zwar die Erwartungen, die ich an den Klappentext hatte, erfüllt, dennoch konnte mich die Geschichte nicht zu 100% überzeugen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mir bei der Art der Gefahr etwas Kreativeres vorgestellt habe und bei der Auflösung dann ernüchtert war. Oder daran, dass mir einfach die Erklärung dahinter fehlt. Vermutlich ist es eine Kombination aus beidem.Die Charaktere:Das Buch dreht sich um die Protagonistin Casey. Nach einem Unfall lernt sie Shana kennen und freundet sich mit ihr an. Leider gerät sie durch ihre neue Freundin auf die schiefe Bahn muss sich wegen einer Schmerzmittelabhängigkeit einem Entzug unterziehen. Gerade frisch aus dem Entzug entlassen, hat sie nichts besseres zu tun als sich wieder Shana und ihren Freundinnen anzuschließen und stürzt sich mit ihnen in das Partyleben. Auf der Party trifft sie auch auf ihren alten Schwarm Sam. Das Leben hat sie wieder und ihr fällt es sehr schwer, sich anzupassen. Der Entzug nimmt sie noch mit und ihren Exfreund hat sie auch noch nicht verkraftet.Caseys Drogenabhängigkeit und ihre Gefühle sind sehr präsent. Sie hat Fehler, Ecken und Kanten und dadurch wirkt sie äußerst natürlich und sympathisch auf den Leser.Auch die anderen Charaktere sind überzeugend dargestellt - sie fühlen sich real und wie echte Persönlichkeiten an, so als hätte man sie alle gerade kennengelernt.Der Schreibstil:Die Geschichte wird unterbrochen von Rückblicken aus Caseys Vergangenheit. Dadurch kann man sich sehr gut in sie hinein fühlen und versteht auch ihre Freundschaft zu Shana besser.Die Stimmung im Buch fühlt sich einfach echt an. Die Autorin kann Caseys Gefühle zu Sam, die Party-Stimmung und auch die anschließende Angst unter den Freunden überzeugend transportieren. Ich fühlte mich als wäre ich live dabei.Das Buch entwickelte einen Sog, sodass ich es einfach nicht zur Seite legen konnte. Gebannt habe ich mitverfolgt, was den Jugendlichen dort unten in den U-Bahntunneln widerfährt. Als mir allerdings klar wurde, was hinter allem steckt, stellte sich bei mir eine leichte Ernüchterung ein und auch der Sog hat sich dadurch verabschiedet.Das Ende:Die letzten Seiten waren total abgedreht und ich finde, sie geben der Handlung etwas Lächerliches. Schade eigentlich, denn ich denke, Frau Vega wäre durchaus etwas Besseres eingefallen. So kann man im Buch leider eine Abwärtskurve beobachten, die mit dem Schluss ihren Tiefpunkt erreicht hat.Fazit:Anfangs hat mich die Geschichte noch überzeugt und mit ihren natürlich Charakteren und der authentisch transportierten Stimmung einen unglaublichen Sog erzeugt. Mit Auflösung "der Gefahr" sinkt das Interesse rapide und findet im Ende seinen Tiefpunkt.litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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  • Nur beschränkt empfehlenswert

    Survive the night
    Bookilicious

    Bookilicious

    08. September 2016 um 20:02

    *Inhalt*Casey hat gerade einen Drogenentzug hinter sich und lässt sich von ihrer Freundin Shana überreden, auf eine der legendären illegalen »Survive the night«-Parties mitzukommen. Die findet in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel statt und die Stimmung ist gigantisch. Bis Julie, ein Mädchen aus ihrer Clique, tot aufgefunden wird. Grausam zugerichtet. Casey, Shana und ihre Freunde sind schockiert. Sie wollen fliehen. Denn der Mörder scheint unter ihnen zu sein. Schon gibt es ein neues Opfer. Die Panik steigt. Wer oder was ist hinter ihnen her? Und wird Casey diese Nacht überleben? (Kurzbeschreibung: www.amazon.de) *Infos zum Buch* Seitenzahl: 272 SeitenVerlag: Gulliver von Beltz & GelbergISBN: 978-3407747310Preis: 14,95 € (Gebunden) / 13,99 € (E-Book) *Infos zur Autorin*Danielle Vega verbrachte ihre Kindheit versteckt unter ihrer Bettdecke, während ihre Mutter Geschichten aus Stephen-King-Romanen nacherzählte, anstelle von Märchen über Prinzessinnen und Zwerge. Jetzt, als Erwachsene, kann sie an einer Hand abzählen, wie oft sie wirklich vor etwas Angst hatte. Danielle Vega hat zahlreiche Preise erhalten, für Belletristik wie auch Sachliteratur, darunter die Nominierung für den Pushcart Prize 2009 für ihr Buch "Drive". Sie lebt in Brooklyn. In Deutschland erschien bereits ihr Roman "Die Unbarmherzigen". (Quelle: Amazon) *Erster Satz des Buches*"Es stimmt nicht, dass tote Menschen so aussehen, als würden sie schlafen."    *Fazit*"Survive the Night" ist ein Roman der Autorin Danielle Vega. Da mich die Inhaltsangabe sofort ansprach, bewarb ich mich bei Blogg Dein Buch auf das Buch und hatte das Glück, eines der Rezensionsexemplare zu erhalten.  Die erzählende Hauptprotagonistin ist Casey, die nach einem Drogenentzug gerade aus der Klinik entlassen wird und sich eigentlich wieder in ihr "normales" Leben einfügen soll. Doch so recht kann sie sich damit nicht anfreunden und flüchtet lieber von der Pyjama-Party ihrer ehemals besten Freundin, als sich mit dem ganzen anzufreunden. Stattdessen begleitet sie lieber Shana, ein wahres Bad-Girl, auf die berühmt berüchtigte "Survive the Night" Party. Begleitet von 2 anderen Freundinnen und Caseys Ex-Freund Sam wagen sich die 3 in die finstereren Katakomben, in denen diese Party stattfindet, nicht jedoch, ohne das Gerücht des verrückten Mörders gehört zu haben, der dort sein Unwesen treiben soll...bald schon müssen Casey, Shana, Sam und die beiden anderen feststellen, dass es sich bei dem Gerücht möglicherweise gar nicht um eines handelt... Casey ist ein Mädchen, mit dessen Charakter ich mich nur bedingt anfreunden konnte, auch wenn sie mir nicht zwangsweise unsympathisch war. Zwar versucht sie, nach ihrem Drogenentzug, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, allerdings scheint sie sich dennoch nicht so richtig eingestehen zu können, dass sie ein Drogenproblem hat. Auch ihre Art und Weise die Dinge anzugehen lassen auf keinen allzu erwachsenen Charakter schließen und war zeitweise einfach ziemlich anstrengend.  Auch die sehr rasant (erneut) aufkeimende "Beziehung" zwischen Sam und Casey fand ich eher unglaubwürdig. Zwar schienen beide von Anfang an noch Gefühle füreinander zu hegen, doch die Annäherung ging meines Erachtens dann doch zu schnell.  Die Geschichte an sich fand ich, bevor die Ereignisse dramatischer werden, eigentlich weder besonders spannend, noch besonders langweilig, vielmehr war es eine durchschnittliche Geschichte, die ein gewisses Potential hatte. Als sich die Ereignisse dann schließlich "überschlugen" fand ich das ganze irgendwie viel zu rasant, hysterisch und nahezu aufgesetzt, sodass ich an einem der vermeintlich spannenden Punkte einfach das Buch zuklappe und sprichwörtlich in die Ecke warf. Bis ich mich ihm dann wieder widmen "wollte" verging dann doch einiges an Zeit, denn ich war nur noch genervt.  Zu Beginn des Buches hatte ich einen spannenden Psychothriller erwartet, der mich das gruseln lehrt, stattdessen erhielt ich einen eher durchschnittlichen Roman, der weder mit seinen Charakteren, noch einer ausgefeilten Geschichte bestechen konnte. Auch das Ende war total an den Haaren herbeigezogen und wollte mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen, aber nicht überragend bildhaft oder besonders fesselnd. -insgesamt kann ich "Survive the night" nur eingeschränkt empfehlen. Wertung: 2 von 5 Sterne

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  • [Rezension] Survive the night – Danielle Vega

    Survive the night
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    07. September 2016 um 14:43

    Klappentext:Casey hat gerade einen Drogenentzug hinter sich und lässt sich von ihrer Freundin Shana überreden, auf eine der legendären illegalen »Survive the night«-Parties mitzukommen. Die findet in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel statt und die Stimmung ist gigantisch. Bis Julie, ein Mädchen aus ihrer Clique, tot aufgefunden wird. Grausam zugerichtet. Casey, Shana und ihre Freunde sind schockiert. Sie wollen fliehen. Denn der Mörder scheint unter ihnen zu sein. Schon gibt es ein neues Opfer. Die Panik steigt. Wer oder was ist hinter ihnen her? Und wird Casey diese Nacht überleben? Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Rezension:Das Buch ist von der ersten Seite an nicht besonders emotional, trotz zahlreicher Todesfälle, weil ich keinen einzigen Charakter sympathisch finde. Caseys alte Freunde, die nur zu Beginn der Geschichte kurz auftauchen, machen den Eindruck als seien sie überhebliche, aufgetakelte, verwöhnte Mädchen. Die Clique, mit der Casey für den Rest des Buches unterwegs ist, ist da in gewisser Weise das Gegenteil, da sie alle rauchen, trinken und Drogen nehmen, eine Liebschaft nach der anderen haben und für den Adrenalinkick alles tun würden, auch in einer lebensgefährlichen Aktion mit 150km/h auf dem Fahrstreifen des Gegenverkehrs fahren, bis es fast einen Frontalzusammenstoß gibt. Casey selbst ist im Vergleich zu beiden Gruppen blass, obwohl sie die Protagonistin ist. Sie entscheidet nicht selbst, sondern ist nur Mitläuferin. Besonders bei Shana ist sie übertrieben hörig und tut alles, worum sie gebeten wird. Das hat sie auch vor dem Entzug schon getan, wie in Rückblicken immer wieder geschildert wird, sodass die Hälfte der Geschichte eigentlich nur eine Beschreibung von Drogenexzessen ist.Neben den Charakteren konnte mich aber auch die Geschichte nicht packen. Besonders zu Anfang ist die Dramatik überhaupt nicht zu spüren, da Casey high ist und offensichtlich Halluzinationen hat. Beispielsweise sieht sie Leute an und hat das Gefühl, ihnen würde das Gesicht zerfließen und zu Boden tropfen. Von dem Zeitpunkt an konnte ich nichts, was sie allein entdeckt, mehr ernst nehmen. Doch selbst als ihre Freunde zu ihr stoßen und die Dinge bestätigen, die sie sieht, kommt keine Spannung auf. Das liegt wohl auch mit daran, dass die Autorin die Dramatik übertrieben intensiv aufzubauschen versucht. Aber bei der fünften Beschreibung, wie jemandem die Eingeweide heraushängen, konnte ich wirklich nur noch die Augen verdrehen. Dieser Thriller ist nicht wirklich blutig, sondern eher ekelig, da „Eingeweide“ vermutlich das am häufigsten verwendete Wort in diesem Buch ist. Komplette zerstört hat die mögliche Spannung dann aber die Tatsache, dass in der Geschichte übernatürliche Elemente vorkommen, vor denen ich mich im richtigen Leben natürlich nicht gruseln kann. Ich habe das Buch angefangen in der Erwartung, es würde sich um einen menschlichen Serienmörder handelt. Stattdessen rennen die Charaktere die ganze Zeit vor einem fiktiven Monster weg, von dem ich bis zum Schluss nicht weiß, was genau das denn eigentlich ist.Hinzu kommen eine Menge Ungereimtheiten. Natürlich ist es möglich, dass Casey durch die Drogen so benebelt war, dass sie nicht wirklich mitbekommen hat, wie die Zeit vergangen ist, aber als es plötzlich vier Uhr morgens ist, habe ich mich wirklich gefragt, wie sich die wenigen Handlung über mehrere Stunden erstrecken sollte. Eine Inkonsistenz, die es mir außerdem schwer gemacht hat, mir den Ort vorzustellen, an dem die Charaktere sich befinden, ist die Beschreibung des Lichts. Sie befinden sich die ganze Zeit unten in den U-Bahn-Tunneln, also sollte eigentlich konstante Beleuchtung herrschen – nämlich gar keine. Stattdessen ist es nur manchmal so dunkel, dass nichts zu sehen ist. Manchmal ist es aber aus irgendeinem Grund auch hell genug, dass sie sich gegenseitig ansehen können. Dann wiederum brauchen sie das Handylicht, um sich umzusehen. Aber plötzlich können sie auch ohne jegliches Hilfsmittel erkennen, wo sie sich befinden. Genauso verhält es sich mit Caseys verletztem Knie. Ursprünglich tablettensüchtig wurde sie, weil ihr nach einer Fußballverletzung Tabletten verschrieben wurden. Während der Flucht durch die U-Bahn Tunnel bricht diese Verletzung wieder auf oder sie fügt sich eine neue Verletzung zu, das konnte ich dem Buch nicht entnehmen. Jedenfalls ändert sich der Schmerzpegel dauerhaft. In einem Moment kann sie vor Schmerzen kaum laufen, im nächsten Moment rennt sie den Tunnel entlang. Dann wiederum ist sie so schwer verletzt, dass es ihr die Tränen in die Augen treibt, aber im nächsten Moment geht sie auf und ab als wäre nichts passiert. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem sie das Knie gar nicht mehr belasten kann, aber in der nächsten Szene kann sie seltsamerweise trotzdem herumkrabbeln. Das machte die Geschichte für mich auch in ihren Details schwer nachzuvollziehen.Fazit:Das Buch ist ganz anders als erwartet. Ich bin von einem spannenden, blutigen Thriller mit einem Serienmörder ausgegangen, doch stattdessen handelt es sich eher um eine ekelige Horrorgeschichte mit übernatürlichen Wesen. Das hat meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen. Wegen der unsympathischen Charaktere, der Mitläufer-Protagonistin, der fehlenden Spannung und der vielen Ungereimtheiten und Inkonsistenzen habe ich die Geschichte irgendwann nur noch überflogen. Daher kann ich für „Survive the night“ nicht mehr als eine Schreibfeder vergeben.

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  • Mehr Horror als Thriller

    Survive the night
    Aglaya

    Aglaya

    05. September 2016 um 19:56

    Casey und ihre Freunde nehmen an einer geheimen Party in Manhattans U-Bahn-Schächten teil. Als der Türsteher ihnen sagt, dass keiner vor dem Ende der Party rauskommt, wussten sie noch nicht, wie ernst das gemeint war.Die Geschichte wird von der Protagonistin Casey in der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt. Casey ist 17 und erst vor kurzem aus dem Entzug nach Hause gekommen, nach einem Sportunfall hat sie eine Schmerzmittelabhängigkeit entwickelt. Durch die gewählte Perspektive konnte ich mich gut in Casey hineinfühlen, fand sie aber nicht restlos sympathisch und konnte ihre Handlungsweise nur bedingt nachvollziehen. Über die anderen Figuren erfährt man im Laufe der Geschichte nur sehr wenig, aber auch die waren mir grösstenteils eher bis ausgeprägt unsympathisch. Die Geschichte beginnt mit einer recht langen Einleitung, erst bei Beginn der Party nach etwa einem Drittel des Buches geht es so richtig los, davor plätschert die Handlung gemütlich vor sich hin.Der Verlag bezeichnet „Survive the Night“ als Thriller, ich würde es jedoch eher in die Horror-Sparte einordnen. Die Handlung ist spannend und nervenaufreibend, aber zu einem gewissen Grad auch ziemlich surreal. Wer nur absolut realistische Bücher mag, wird hier nicht glücklich.Der Schreibstil der Autorin Danielle Vega ist sehr bildhaft, ich hatte bei der Lektüre öfter das Gefühl, ein Drehbuch zu einem Teenie-Horrorfilm zu lesen, anstelle eines Romans. Sie verwendet blumige Beschreibungen und setzt den Schwerpunkt mehr auf die Umgebung und die Geschehnisse als auf die Dialoge. Die Verlagsempfehlung ab 14 kann ich nicht unterstützen, eine genaue Verfilmung des Buches erhielte sicher keine Jugendfreigabe. Ich würde das Buch keinem Jugendlichen unter 16 oder gar noch älter empfehlen. Auch wer sehr ängstlich oder schreckhaft ist oder eine grosse Abneigung gegen Blut und Eingeweide hat sollte sich hier lieber fernhalten.Mein FazitMehr Horror als Thriller, aber spannend und unterhaltsam. Nichts für Jüngere oder Ängstliche!

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  • Survive the night- keiner geht bevor die Party zu Ende ist.

    Survive the night
    Mari-P

    Mari-P

    02. September 2016 um 20:44

    Meine Zusammenfassung: Casey wurde gerade aus der Entzugsklinik entlassen. Nun versucht sie in ihr normales Leben zurück zu finden. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man eine Freundin wie Shana hat. Als Casey die Pyjama Party ihrer wohlerzogenen Vorstadtfreundinnen besucht, taucht plötzlich Shana auf um sie auf eine bessere Party mitzunehmen. Casey möchte kein Feigling und Spielverderber sein und so begleitet sie Shana, Julie, Aya und Woody auf die Untergrundparty " Survive the Night". Plötzlich ist Julie verschwunden und als die Gruppe sie sucht, finden sie ihre Freundin grausam ermordet vor. Eines ist sicher, der Mörder ist noch im Untergrund. In Panik wollen die Freunde fliehen, doch der Weg nach oben ist versperrt und so beginnt ein Wettlauf um ihr Leben. Bewertung: Die erste Hälfte des Buches ist durchaus gut geschrieben. Casey ist ein typisches junges Mädchen, das sich von ihrer viel cooleren und erwachsenderen Freundin Shana mitziehen lässt. Dabei macht sie Dinge die nicht gut für sie sind. Meist auch nur aus Gruppenzwang und so landet sie in der Entzugsklinik. Mit dem festen Ziel keine Drogen mehr zu nehmen geht sie auf die Party ihrer Fußballfreundinnen die zwar etwas langweilig sind aber keine Drogen nehmen.  Doch dann kommt Shana um sie abzuholen. Casey weiß eigentlich das Shana keinen guten Einfluss auf sie hat, aber trotzdem geht sie mit auf die Untergrundparty. Ich glaube jeder kennt einen Freund der einen zu den verrücktesten Dingen überreden kann. Das ist auch Caseys Problem und so fangen die Schwierigkeiten an. Als die Morde geschehenen war es war es vorhersehbar das der Ausgang versperrt sein wird. Aber die Geschichte hätte sich von da richtig spannend entwickeln können. Leider hat mich der letzte Teil und auch das Ende vom Buch nicht gepackt. Alles war zu offensichtlich und dann war der Mörder auch so surreal. Klar man kann jetzt alles auf die Drogen schieben, aber trotzdem passt für mich dann die Geschichte mit dem Ende nicht zusammen. Wirklich schade denn ich finde die Story hatte Potenzial. Überzeugt hat mich allerdings der Schreibstil, welcher sehr modern und jugendlich gehalten wurde. Das Buch war leicht und flüssig zu lesen. Meiner Ansicht nach gehört das Buch nicht unbedingt ins Jugendzimmer. Die Altersempfehlung ist zwischen 14 und 17 Jahre laut Amazon. Aber ich würde das keinen Jugendlichen unter 16 Jahre lesen lassen wollen. Manche Szenen sind deutlich zu brutal.

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  • Spannender Jugend-Horror-Thrill

    Survive the night
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    27. August 2016 um 14:40

    Inhalt:Casey hat den Drogenentzug gerade hinter sich und lässt sich von ihrer Freundin Shana überreden auf den legendären und illegalen „Survive the Night“ –Rave zu gehen. Dieser findet in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel statt und die Stimmung ist grandios. Bis Julie, eine gemeinsame Freundin, tot aufgefunden wird.Casey Shana und ihre Freunde sind schockiert und haben Angst, denn der Mörder scheint unter den Feiernden zu sein. Sie wollen fliehen, doch werden sie dem Killer entkommen? Wer oder Was ist hinter ihnen her? Wird Casey diese Nacht überleben?Rezension:Casey ist gerade aus dem Entzug gekommen und versucht nun wieder Anschluss an ihr altes Leben zu finden, nur ohne Drogen. Doch das ist alles nicht so einfach. Sie wurde süchtig weil sie zu viel Oxycodon nahm. Sie hatte eine schwere Verletzung und brauchte das Schmerzmittel eine Weile und nahm es irgendwann aus Spaß.Ihre Freundin Shana ist dann genau der falsche Umgang. Sie geht feiern, betrinkt sich und nimmt ebenfalls Drogen. Dennoch hat Casey das Gefühl eine stärkere Bindung zu ihr zu haben als zu den braven Freundinnen von früher. So kommt es auch, dass Shana gar nicht viel sagen muss um Casey zu überreden mit ihr zu kommen. Auch die anderen Freunde der Clique folgen Shana direkt. Sie ist so etwas wie der Kopf der Gruppe.Das Buch spielt in New York und Caseys Zeit in Mountainside wird nur in der Rückblende kurz angerissen. Es beginnt auch zunächst noch ziemlich verhalten. Man lernt Casey und ihre Freunde kennen und erfährt wie genau es zu ihrem Entzug kam. Das Buch nimmt erst ab der Hälfte richtig Fahrt auf, wenn die Flucht durch die Tunnel beginnt. Dann steigt der Spannungsbogen stark an und lässt einen das restliche Buch am Stück durchlesen. Das Ende kommt aber leider wieder sehr abrupt und mir persönlich hätte ein anderes Finale vorgeschwebt.Es handelt sich hier um einen Horror-Thrill für Jugendliche ab 14 Jahren und ich würde das Buch auch in der Tat noch nicht vorher empfehlen. Stellenweise ist es sehr blutig und gruselig und deshalb keinesfalls für jüngere Leser geeignet.Wir erleben die ganze Geschichte aus Caseys Sicht in der Ich-Perspektive und so bleibt es in einigen Momenten etwas verwirrend, weil man nicht das auktoriale Gesamtbild vor sich hat.Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und man fliegt nur so durch die doch recht kurzen Kapitel. Ich persönlich mag es, wenn Kapitel nicht so überlang sind, weil man dann besser mal kurze Lesepausen einlegen kann. Doch diese habe ich ab der Hälfte auch einfach nicht mehr gebraucht, weil meine Nerven so gespannt waren und ich unbedingt das Finale des Thrillers wissen wollte.Fazit:Spannender Jugend-Horror-Thrill, der mich bis auf die wenigen Kritikpunkte gut unterhalten konnte und den ich allen Fans des Genres empfehlen kann.

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  • Freundschaften zwischen Alkohol, Drogen und Partys ...

    Survive the night
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    23. August 2016 um 09:26

    Schreibstil Danielle Vega kannte ich bereits aus einer Leserunde zu ihrem Buch "Die Unbarmherzigen" und dort konnte sie mich vollkommen für sich gewinnen. Ich mochte ihre rechte brutale und "unbarmherzige" Erzählweise. Sie kennt keine Tabus und hat ein enormes Tempo vorgegeben. Umso mehr habe ich mich auf ihr neues Buch gefreut. Schon allein das Cover von "Survive the Night" hat mich überzeugt. (Ja, ich steh auf pink und Totenköpfe! :P) Der Einstieg ins Buch hat mir gut gefallen. Es geht gleich mit der Charakterisierung der einzelnen Personen los, was der Autorin überaus gut gelungen ist. Mit Casey konnte ich mich gleich identifizieren und Danielle Vega spricht hier Themen wie Alkohol-, Drogen- und Tablettensucht an. Dabei kann sie sich sehr gut in ihre jugendlichen Charaktere hineinversetzen. Ich muss hier dennoch gleich zu Beginn sagen, dass mich "Survive the Night" nicht zu 100% überzeugen konnte. Die Geschichte ist durchaus spannend, doch ich habe mir viel mehr erwartet. Ich wurde beim Lesen doch in eine Welt hineingezogen, die einfach nichts für mich ist.  Charaktere - Casey - Casey ist gerade aus der Entzugsklinik gekommen, als sie wieder einen Strudel aus Adrenalin, Alkohol, Drogen und Partys gerät. Ich habe sie zu Beginn als sehr schwachen Charakter kennengelernt, der sich sehr leicht leiten lässt und einfach nur "cool" sein möchte. Dabei verliert sie sich jedoch selbst aus den Augen. Casey steht stellvertretend für viele Jugendliche, die sich im Rausch doch gerne mitreißen lassen und die Kontrolle über sich verlieren. Ich mochte Casey, so viel steht fest, aber dennoch hat mir bei ihrer Entwicklung etwas gefehlt. - Shana -  Shana ist das typische "Wild Girl" mit pinken Haaren und einer Sucht nach Abenteuern. Dass sie ihre Freunde dabei gefährdet, merkt sie überhaupt nicht. Als Charakter fand ich Shana originell und interessant. Die Autorin charakterisiert hier einen gebrochenen Jugendlichen und zeigt dabei doch verschiedene Seiten auf. Mitgefühl mit Shana empfand ich teilweise. Ich denke, es gibt immer verschiedene Auslöser für solche Probleme und ich will hier Shana nicht verurteilen. - Sam - Sam ist Caseys (Ex-)Freund. Oder so ähnlich! ;) Die Entwicklungen zwischen Sam und Casey liefen mir ein wenig zu schnell ab. Erst war es mir ein wenig zu kühl, dann ein wenig zu kitschig und übereilt. Sam selbst lernen wir aber nur oberflächlich kennen, was ich ein wenig schade fand. Ich finde, zum Ende hin bleiben bei ihm noch einige Fragen auf. Meine Meinung Die Story hat mich gleich zu Beginn mit sich gerissen. Casey empfand ich als spannenden und interessanten Charakter. Es gibt immer wieder Rückblicke zu ihrer Zeit in der Entzugsklinik oder den Monaten und Tagen davor. So fügt sich nach und nach zusammen, wie sie zu dem geworden ist, der sie jetzt ist. Thematisch wird dieses Buch besonders Jugendliche ansprechen, da Danielle Vegas doch knallhart und ohne Tabus alles niederschreibt. Ich war gespannt, was genau sich hinter "Survive the Night" verbirgt, doch ich muss gestehen, dass ich letztendlich enttäuscht war. Ein Strudel aus Partys, Alkohol und Drogen hat mich mit sich gerissen und leider ist das alles eine Welt, in die ich nicht so gerne abtauchen möchte. Ich bin weder ein Partymensch, noch kann ich dieses ganze Drumherum so recht verstehen. Aus diesem Grund war die Atmosphäre des Buches nicht meins. Zwar ändert sich das Szenario noch, doch ich habe auch hier mehr erwartet. Es geht zwar so spannend zu, dass man immer wissen möchte, wie es weitergeht, doch trotzdem hat mir die ganze Verfolgungsjagd durch den Untergrund nicht so recht unterhalten wollen. Action, Tode und Brutalitäten sind in diesem Buch vorhanden, doch mir fehlte das Besondere, das ich in "Die Unbarmherzigen" so gemocht hatte. Auch würde ich das Buch nicht so recht als "Psychothriller" bezeichnen. In erster Linie ist es doch ein Jugendroman, der schocken und aufrütteln will. Mit Stephen King würde ich das Buch auch nicht vergleichen. Das ist wahrlich zu hoch gegriffen! Das Ende von "Survive the Night" war für mich schnell zu erahnen. Es lässt Spielraum, selbst nachzudenken und eigentlich mag ich das in Büchern, doch diese "Auflösung" ist schon aus zig Filmen und Büchern bekannt und mein Kopf wollte nicht länger darüber nachdenken. Zwar waren die Konflikte der einzelnen Personen spannend, aber die Verfolgungsjagd hat mir bei leider kaum echten Nervenkitzel erzeugen können. Fazit Für mich war "Survive the Night" eine gute Unterhaltung, doch ich habe mehr erwartet. Es ist ein Buch, das ich sofort nach dem Zuschlagen wieder vergessen habe, da die Geschichte mich nicht so recht packen konnte. Einzig die Konstellation Shana - Casey - Sam fand ich wirklich interessant!

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  • Drogen, Rausch und ein Mörder in der U-Bahn

    Survive the night
    mondy

    mondy

    20. August 2016 um 00:53

    InhaltCasey ist erst vor Kurzem aus der Entzugsklinik entlassen worden. Doch schon trifft sie sich wieder mit ihren alten Freunden, rast halsbrecherisch durch die Stadt und geht auf wilde Partys. Und als ihre beste Freundin Shana sie dazu auffordert, an der legendären Rave Party "Survive the night" teilzunehmen, sagt sie sofort zu. Diese findet in einem stillgelegten U-Bahnhof statt, die Stimmung ist ausgelassen und drogenberauscht. Doch plötzlich verschwindet Julie, ein Mädchen aus der Clique, und als Casey sie wenig später brutal ermordet findet, bricht Panik aus. Wer oder was hat das getan? Können die fünf Freunde dem Mörder entkommen? Oder ist dies alles nur ein Traum, ausgelöst durch zu viele Drogen?   Meine MeinungZunächst: Ich gehöre definitiv nicht zur Zielgruppe dieses Buches (Jugendliche). Und das habe ich besonders bei den Charakteren gemerkt. Casey ist geradezu abhängig von ihrer coolen Freundin Shana, sie will genauso abenteuerlustig und verführerisch sein wie sie. Dies führt dazu, dass Casey so ziemlich alles macht, was ihre Freundin von ihr verlangt ... für mich nicht mehr so wirklich nachvollziehbar, zumal Shana ihr direkt nach dem Entzug wieder Alkohol und Drogen einflößt. Überhaupt ist Shana ein wirklich schrecklicher, nerviger Charakter: überdreht, zu cool für diese Welt und hintertrieben. Absolut nicht mein Fall und gerade zu Beginn des Buches bin ich aus dem Augenrollen kaum noch herausgekommen.Und trotzdem habe ich das Buch in einer Nacht gelesen. Denn es ist einfach unglaublich spannend, die Clique auf ihrer Flucht durch das U-Bahnnetz zu begleiten. Man kann sich die Orte und die Stimmung dort sehr gut vorstellen, die steigende Panik kriecht einem den Nacken empor und man will einfach nur weg. Ein bisschen liest sich das Buch wie ein Horrorfilm, zumindest habe ich mir immer wieder vorgestellt, wie die einzelnen Szenen wohl im Film dargestellt werden würden. Überhaupt ist das Buch nichts für schwache Nerven, die Gewaltdarstellungen sind schon sehr explizit und blutig. Diese hätten auch ohne Probleme in einem Buch für Erwachsene Platz finden können.Die "Auflösung" geht dann tatsächlich in eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Zunächst fand ich das etwas seltsam, aber letztendlich hat mir diese Richtung gut gefallen. Leider kann ich an dieser Stelle nicht deutlicher werden, sonst würde ich zu viel verraten, aber soviel sei gesagt: Es wird gruselig!Etwas gestört hat mich die Dynamik innerhalb der Clique. Man stelle sich 5 verstörte Teenager vor, vollgepumpt mit Drogen und Alkohol, die vor einem unbekannten Mörder durch ein dunkles U-Bahnnetz flüchten. Ich hätte erwartet, dass die Charaktere aneinandergeraten, dass jeder versucht, möglichst schnell möglichst weit weg von der Gefahrensituation zu kommen oder dass jemand seinen Egotrip fährt. Stattdessen helfen sie sich höflich über Hindernisse, gehen ohne Gezeter als Erster oder Letzter durch die Dunkelheit oder lassen den Damen aus Etikettegründen den Vortritt. Das halte ich doch für relativ unwahrscheinlich und sehe in diesem Bereich noch Potential nach oben.Insgesamt war ich nach dem etwas schwierigen Einstieg aber überrascht, wie mühelos das Buch mich in seinen Bann gezogen hat. Gerade die Stimmung auf dem Rave ist sehr eindrücklich und die Jagd durch das U-Bahnnetz wirklich fesselnd. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht so wirklich anfreunden, aber das ist ja auch immer Geschmackssache. Ich vergebe 4 Sterne.

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  • Survive the night

    Survive the night
    tamis_books

    tamis_books

    18. August 2016 um 13:47

    Survive the night Autor: Danielle Vega Verlag: Gulliver ( Beltz & Gelberg ) Originaltitel: Preis: HC: 14,95 Euro / Ebook: 13,99 Euro Seiten: 267 Genre: Jugend Psycho Thriller Ausgabe: HC/ Ebook ISBN: 978-3407747310 Über den/ie Autor/in: Danielle Vega verbrachte ihre Kindheit versteckt unter ihrer Bettdecke, während ihre Mutter Geschichten aus Stephen-King-Romanen nacherzählte, anstelle von Märchen über Prinzessinnen und Zwerge. Jetzt, als Erwachsene, kann sie an einer Hand abzählen, wie oft sie wirklich vor etwas Angst hatte. Danielle Vega hat zahlreiche Preise erhalten, für Belletristik wie auch Sachliteratur, darunter die Nominierung für den Pushcart Prize 2009 für ihr Buch "Drive". Sie lebt in Brooklyn. In Deutschland erschien bereits ihr Roman "Die Unbarmherzigen". Erster Satz: „Es stimmt nicht, dass tote Menschen so aussehen, als würden sie schlafen.“ Klappentext: Jemand-etwas-ist hinter ihnen her. Gefangen im Untergrund bekommt Casey die Worte ihrer Freundin nicht aus dem Kopf: Wir werden alle sterben... „Ein unfassbar aufwühlender Psycho Thriller für alle, die nerven zerreißende Spannung lieben.“ ( School Libary Connection ) Eigene Meinung: Nach einem Entzug ist die Protagonistin Casey wieder zurück und wurde auf eine Pyjama Party eingeladen. Doch ihr Freundin Shana holt sie von dort ab und überredet sie zu der legendären „Survive the night Party“ zu gehen. Ich muss sagen, dass es normalerweise nicht das Genre ist, welches ich lese. Aber der Klappentext hat sich meiner Meinung nach sehr Spannend angehört. Deshalb habe ich mir gedacht, komm probierst du es doch mal. Der Anfang beginnt damit, das Casye etwas von dem Entzug erzählt. Für mich war in den ersten Kapitel unklar, was eigentlich abläuft. Teilweise war es etwas verwirrend geschrieben und wirkte daher durcheinander. Doch nach den ersten 80 Seiten wurde es immer spannender, als sie nun endlich auf der Party waren. Und als dann noch ein Todesfall passierte, konnte ich die Finger nicht mehr von dem Buch lassen. Alles wurde bis ins kleinste Detail beschrieben, sodass man sich als Leser schon etwas ekelte. Den Untergrund, in dem die Party statt fand, konnte ich mir bildlich sehr gut vorstellen. An manchen Stellen war ich froh, dass ich dieses Buch tagsüber und nicht nachts gelesen hatte. Denn manchmal lief mir echt ein Schauer über dem rücken. Ich habe auch stellenweise richtig mitgefiebert. Kommen sie lebend raus oder nicht? Für mich war es eine gelungene Abwechslung zu den sonst immer sanfteren Büchern die ich lese. Auch die Protagonisten mochte ich alle sehr gerne. Jeder hatte seine eigene Persönlichkeit und wurde auch gut dargestellt. Manche mehr andere weniger. Aber die Hauptpersonen waren schon klar. Die Kapitel sind nicht zu lang aber auch nicht zu kurz. Ich kann es nicht leiden, wenn Kapitel so ewig in die Länge gezogen werden. Bei diesem Buch war es genau Perfekt. Im großen und ganzen ein gelungener Psycho Thriller, der einen mitfiebern lässt. Es war durchgehend Spannend bis auf den Anfang, der war für mich sehr verwirrend. Schreibstil: Der Schreibstil war für mich anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, da aus der „Ich“ Perspektive erzählt wurde. Nach ein paar Seiten, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, konnte auch ich das Buch in einem flüssigen Tempo lesen. Des weiteren ist der Schreibstil auch sehr Jugendlich gehalten, was mir sehr gut gefallen hat, da es sich ja um einen Jugend Psycho Thriller handelt. Cover: Das Cover gefällt mir sehr. Es ist ein Hingucker, sieht aber auch gleichzeitig verwirrend aus. Wurde aber im Jugendlichem Stil gehalten. Buch Zitate: „Aber ich bin es so leid, dass alle mich ansehen, als wäre ich eine Bombe, die jeden Augenblick explodieren kann.“ ( Seite 10 ) Bewertung: Für alle, die gewisse Nervenkitzel lieben, kann ich dieses Buch nur empfehlen. 4 von 5 Sternen

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  • Brutaler Thriller mit Fantasy-Elementen

    Survive the night
    Faancy

    Faancy

    15. August 2016 um 11:51

    Casey unsere Protagonistin ist ein junges Mädchen, das sich mitten in ihrer Findung steckt. Sie weiß nicht recht, wer sie ist, wer sie sein möchte und was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Ihre vermeintlich gute Freundin Shana ist für Casey eine wichtige Stütze. Dabei ist Shana - im Gegensatz zu Casey - ein unausstehlicher Charakter. Sie geht wirklich gar nicht. Ich konnte oft nur noch den Kopf schütteln und kann nicht verstehen, weshalb Casey blind dafür ist. Sie lässt sich zu allem überreden und kann nicht zu ihrer eigenen Meinung stehen. So kommt es, dass Casey sich dazu leiten lässt, Dinge zu tun, die sie gar nicht möchte und landet bei der ominösen Party im U-Bahn-Tunnel.  Das erste Drittel vom Buch ist etwas zäh. Es passiert nicht viel und der Leser regt sich eigentlich nur über Shana auf. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon etwas enttäuscht und hatte das Gefühl, dass das Buch - welches mit 272 Seiten doch relativ kurz ist - nicht mehr gut werden würde.  Die Autorin konnte ich allerdings eines Besseren belehren. Das zweite Drittel war wirklich nervenaufreibend, weil so viel auf einmal passiert und der Leser gar nicht die Zeit hat, um zu begreifen, was vor sich geht. Der Leser befindet sich in der gleichen  verzwickten Lange, wie die Charaktere, die um ihr Leben bangen. Da kam endlich Schwung in die Geschichte und blieb auch bis zum Ende bestehen. Ich muss aber leider sagen, dass ich mit dem Schreibstil nicht ganz so gut zurechtgekommen bin. Das Buch war leicht zu lesen, aber es war mir nicht detailliert genug. Sich die Umgebung, also die U-Bahn-Tunnel vorzustellen, war wirklich schwierig. Dem hätte die Autorin vielleicht ein bisschen mehr Beachtung schenken müssen, damit die düstere und dunkle Stimmung noch besser zur Geltung gekommen wäre. Die Spannung, die im zweiten Drittel endlich aufkam, zog sich zwar bis zum Ende, sodass ich das Buch wirklich kaum noch aus den Händen legen konnte, allerdings war die Entwicklung der Geschichte sehr gewöhnungsbedürftig. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber teilweise war es ein kleines bisschen zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Ich würde diesen Thriller zusätzlich noch ins Fantasy Genre einordnen. Nur damit ihr in etwas wisst, was euch erwartet. Diese Entwicklung kam unerwartet, was mir eigentlich gut gefallen hat, denn so rätselt der Leser die ganze Zeit mit. "Survive the night" ist somit definitiv ein Pageturner.  Dafür, dass dieser Thriller eigentlich ab 14 ist, sind die Beschreibungen und Morde doch sehr brutal und abartig.  Wo bei der Umgebung zu wenige Erläuterungen sind, nimmt die Autorin bei den Morden kein Blatt vor den Mund. Vollkommen schonungslos beschreibt sie diese. Da kann so mancher Erwachsenen-Thriller nicht mithalten!  Mit dem Ende kann ich mich bis jetzt noch nicht so recht anfreunden. Eigentlich sollte es wahrscheinlich ein offenes Ende sein. Das vermute ich zumindest. Wie die Autorin das Ende allerdings einbaut ist irgendwie unwirklich und hinterlässt leider zu viele Fragezeichen. Da fehlte mir noch ein wichtiger Schlüsselmoment oder ein markanter Hinweis, dass es eben ein offenes Ende ist und alles möglich sein könnte. Es fällt mir schwer das besser zu beschreiben. Lest dazu am besten selbst! Insgesamt kann ich "Survive the night" auf jeden Fall empfehlen. Ihr solltet euch allerdings darauf einstellen, dass es neben den üblichen Thriller-Elementen auch Fantasy Merkmale gibt. Das Buch ist eigentlich ab 14, hat es dafür aber ordentlich in sich. Die Brutalität ist nichts für Menschen mit einem schwachen Nervenkostüm. Die Spannung kommt zwar erst relativ spät, zieht sich dann aber durch die gesamte Geschichte und sorgt dafür, dass man an dem Buch festklebt und nicht aufhören kann.  

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  • ein Thriller für Jugendliche zwischen Realität und Horrorfantasy

    Survive the night
    Sandra1978

    Sandra1978

    12. August 2016 um 16:02

    Inhalt: Casey kommt frisch aus der Entzugsklinik. Ihr Freund Sam hat direkt vor dem Entzug mit ihr Schluss gemacht. Mit Ihren Vorzeigefreundinnen kommt sie nicht so wirklich klar. Deswegen steigt Casey auch bei erster Gelegenheit wieder zu ihrer alten Clique ins Auto, obwohl sie weiß, dass Shana und Ihre Freundinnen ihr nicht wirklich gut tun. Sie landen auf einem verbotenen Rave in einem verlassenen U-Bahn-Tunnel, einer der nur zweimal jährlich stattfindenden berühmt-berüchtigten "Survive the night"-Events. Keiner weiß, worum es eigentlich genau geht. Eigentlich hat Casey sich selbst gelobt, jetzt ein "gutes Mädchen" zu werden - doch nachdem sie wieder einen Hoffnungsfunken sieht für die Beziehung zu Sam und dieser auch auf den Rave geht, lässt sie sich bereitwillig mitziehen. Doch aus dem Spiel wird schnell ernst: Shana spielt ein böses Spiel mit Casey - und wird selbst zum Opfer. Denn was die Clique auf der Suche nach einer auf der Party verlorengegangenen Freundin in den Tunneln erleben, ist das nackte Grauen. Beurteilung Bei diesem Buch wird man von Seite 1 an komplett mit der Story mitgerissen. Ich liebe Jugendbücher ohnehin, weil sie in der Regel, und das gilt für "survive the night" zu 100%, leicht zu lesen sind aufgrund einer recht einfach gewählten Ausdrucksweise. Das Buch ist extrem spannend, durch die größere Schrift und kurze Kapitel liest man immer mehr und immer weiter und ist ruck zuck durch. Casey als Protagonistin ist wirklich toll dargestellt, vor allem das langsame Abrutschen in die Drogenszene, die verzerrte Selbstwahrnehmung des eigenen Zustands und wie schwer es ist, sich wieder in ein normales Leben einzufinden, ist finde ich hier echt gut beschrieben, man kann sich richtig reinversetzen und fühlt und hadert mit Casey die ganze Zeit mit. Auch der Zwiespalt zwischen Vernunft und der besten Freundin, von der man genau weiß dass sie eigentlich genau der falsche Umgang ist, ist gut nachvollziehbar. Alles in allem also ein sehr lohnendes Buch. Aber für mich gibt es leider auch noch einen kleinen Haken: Es wird dann doch gegen Ende hin etwas unwahrscheinlich, und zwischendurch fühlte ich mich wie in einer Mischung aus Scream und ich weiß was Du letzten Sommer getan hast, nur unter der Erde. Man wird vom Handlungsverlauf sehr daran erinnert finde ich, es ist schon fast ein zu übliches Klischee (Clique geht fröhlich feiern, auf einmal fehlt jemand, man findet eine Leiche, dann war es doch nur ein Witz, derjenige fehlt aber immer noch, man sucht, auf einmal ist eine Person getrennt von den anderen, und so weiter...) Vielleicht könnt ihr Euch jetzt eine ungefähre Vorstellung machen :-) Aufgepeppt wird das ganze dann noch von sehr anschaulichen Beschreibungen, wenn es um Verletzungen oder Auswirkungen von Drogen geht. Da hat es mich stellenweise schon ein wenig geschüttelt. Da es aber wirklich extrem spannend und gut zu lesen war, gebe ich trotzdem 5 Punkte.

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