Danielle Vega The Merciless

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Inhaltsangabe zu „The Merciless“ von Danielle Vega

Forgive us, Father, for we have sinned Brooklyn Stevens sits in a pool of her own blood, tied up and gagged. No one outside of these dank basement walls knows she’s here. No one can hear her scream. Sofia Flores knows she shouldn’t have gotten involved. When she befriended Riley, Grace, and Alexis on her first day at school, she admired them, with their perfect hair and their good-girl ways. They said they wanted to save Brooklyn. They wanted to help her. Sofia didn’t realize they believed Brooklyn was possessed. Now, Riley and the girls are performing an exorcism on Brooklyn—but their idea of an exorcism is closer to torture than salvation. All Sofia wants is to get out of this house. But there is no way out. Sofia can’t go against the other girls . . . unless she wants to be next. . . . In this chilling debut, Danielle Vega delivers blood-curdling suspense and terror on every page. By the shockingly twisted end, readers will be faced with the most haunting question of all: Is there evil in all of us?

Mit einer Mischung aus Der Hexenclub, Pretty Little Liars und einem Touch Carrie, macht Danielle Vega ihr Debüt zu einem schaurigen Genuss.

— Nightingale78
Nightingale78
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  • Ruppig und schonungslos beschreibt Vega in ihrem Debüt die Abgründe eines Menschen

    The Merciless
    Nightingale78

    Nightingale78

    08. September 2014 um 10:18

    Der Plot Sofia ist neu in der Schule und dankbar, als sich die nette Riley ihrer annimmt. Riley und ihre Freundinnen Grace und Alexis haben alles, was man sich wünscht. Sie sind überall beliebt, gut aussehend und kommen aus den besten Familien der Stadt. Und sie fühlen sich dazu berufen, ihre rebellische Mitschülerin Brooklyn wieder auf den rechten Weg zu bringen. Denn hinter der herablassenden Art des unangepassten Mädchens verbirgt sich - ihrer Meinung nach - etwas abgrundtief Böses, davon sind Riley und ihre Clique überzeugt. Riley will Brooklyns Seele retten und Sofia soll ihr dabei helfen. Was zunächst wie ein harmloser Streich scheint, entwickelt sich zu einem Albtraum, aus dem es für Sofia schon bald kein Entrinnen mehr gibt. Sie wird in einen Strudel aus Gewalt und Vergeltung gezogen.     Meine Meinung Bevor ich tiefer auf meine Eindrücke zu “The Merciless”/"Die Unbarmherzigen" eingehe, sei vorweg genommen, dass die Geschichte durch und durch Horrorszenarien bietet. Dieses Buch ist nichts für Warmduscher. Die hartgesottenen Leser werden beim lesen nicht unbedingt ins bodenlose stürzen, aber dafür, dass es sich bei Danielle Vegas’ Debüt um ein Jugendbuch handelt, geht es doch ziemlich ruppig und blutig zur Sache. Da wird gefoltert, geschnibbelt, geritzt und im gleichen Atemzug aus der Bibel zitiert, was das Zeug hält. “The Merciless” ist ein dünnes Buch, in welchem die Einführung sehr kurz ist und die Handlung schnell vorangetrieben wird. Obwohl die Geschichte aus der 1. Person erzählt wird, wahrt die Protagonistin etwas die Distanz. Ein Detail, woran sich andere Leser womöglich reiben könnten. Mich störte es nicht, da die Handlungen doch sehr explizit sind und dadurch die Auflösung mehr hermacht. Außerdem spielt sich ein Großteil des Plots in einer einzigen Nacht ab. Während der Horror und Schockwert in die Höhe schnellt, wird an der Entwicklung der Figuren etwas gespart. Wer also nach einer schaurigen Geschichte mit tiefschürfenden, zwischenmenschlichen Begegnungen sucht, wird hier nicht fündig. Aber gerade das gefiel mir hier ganz gut. Ich wollte mich gar nicht so sehr in die kranken Köpfe dieser Mädchenclique reinfühlen können. Protagonistin Sofia ist nicht Teil dieser Clique, auch wenn sie es (zunächst) gerne werden möchte. Sie wird als Mittel zum Zweck für die geplante “Prozedur” an dem rebellischen Mädchen Brooklyn benutzt. Doch wer ist Sofia genau? Man erfährt, dass sie mit ihrer Mutter – eine Angestellte der US-Army – und ihrer Großmutter oft umziehen muss. Etwas geschah in Sofias Vergangenheit. Was genau passierte, erfährt man erst auf den letzten Seiten des Buches. Mitunter bietet uns jedoch Protagonistin Sofia auf die gesamte Buchlänge verteilt, Flashbacks. Und auch die paar Szenen mit ihrer Großmutter jagten mir kleine Schauer über den Rücken. “The Merciless”/"Die Unbarmherzigen ist kein Buch, in dem man sich eine Sympathie-Person rauspickt. Damit würde man es auch schwer haben, denn jedes der Mädchen – seien es die ach so frommen Südstaaten Ladies, Schandfleck Brooklyn oder die sehr undurchsichtige Sofia – hat ein kleines (oder großes) schmutziges Geheimnis. Die Autorin geht unweigerlich in ihrem Debüt auf die dunkle Seite des Menschen ein und was geschieht, wenn diese den Menschen vollkommen zu beherrschen beginnt. Bis zur letzten Seite spritzt, in welcher Form auch immer, Blut. Das Ende ist, wie alles andere im Plot, nicht zuckersüß sondern bietet einen schlechten Beigeschmack. Mir gefiel das sehr gut. Die Autorin hielt sich die Option offen, die Geschichte weiterzuschreiben…was sie wohl auch tun wird.     Fazit Klein-Mädchenstreiche? Weit gefehlt. In THE MERCILESS/DIE UNBARMHERZIGEN geht es buchstäblich gnadenlos und brutal zur Sache. Mit einer Mischung aus Der Hexenclub, Girls Club, Pretty Little Liars und einem Touch Carrie, macht Danielle Vega ihr Debüt zu einem schaurigen Genuss. Wer auf der Suche nach einem Jugendbuch mit dunklem Plot und sehr gestörten Charakteren ist, die keine Grenzen kennen, kann sich dieses pinke Schätzchen in jedem Fall zu Gemüte führen.

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