Danielle Zinn

 4,7 Sterne bei 28 Bewertungen
Autorin von Eiskaltes Erzgebirge, Glutrotes Erzgebirge und weiteren Büchern.
Autorenbild von Danielle Zinn (©Fotografie Anne)

Lebenslauf

Danielle Zinn, 1986 in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge geboren, besitzt eine ausgeprägte Leidenschaft für englische Literatur. Deshalb sind ihre beiden Kriminalromane aus dem Erzgebirge »Snowlight« und »Sophomania« auch zuerst in englischer Sprache erschienen und haben international ein treues Publikum gefunden. Sie hat einen Hochschulabschluss in Wirtschaft und Management des New College Durham/UK. Nachdem sie Berufserfahrung in Großbritannien, den USA und Frankfurt/Main gesammelt hat, arbeitet sie heute in Leipzig als Managerin in einer IT-Beratung. Zu ihren Hobbies zählen neben der Literatur auch das Reisen sowie Wintersport.

Neue Bücher

Cover des Buches Finsteres Erzgebirge (ISBN: 9783740828301)

Finsteres Erzgebirge

(1)
Neu erschienen am 26.02.2026 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Danielle Zinn

Cover des Buches Eiskaltes Erzgebirge (ISBN: 9783740818456)

Eiskaltes Erzgebirge

(23)
Erschienen am 21.09.2023
Cover des Buches Glutrotes Erzgebirge (ISBN: 9783740823818)

Glutrotes Erzgebirge

(4)
Erschienen am 22.05.2025
Cover des Buches Finsteres Erzgebirge (ISBN: 9783740828301)

Finsteres Erzgebirge

(1)
Erschienen am 26.02.2026
Cover des Buches Mord unterm Weihnachtsstern (ISBN: 9783740826352)

Mord unterm Weihnachtsstern

(0)
Erscheint am 30.09.2026

Neue Rezensionen zu Danielle Zinn

Cover des Buches Finsteres Erzgebirge (ISBN: 9783740828301)
Redroses avatar

Rezension zu "Finsteres Erzgebirge" von Danielle Zinn

Redrose
Düsterer Erzgebirgskrimi

Finsteres Erzgebirge ist der inzwischen dritte Band über Hauptkommissar Alexander Berghaus und seine Kollegin Anne Keller, mit der er mittlerweile eine Beziehung führt. Obwohl Anne in zwischenmenschlichen Beziehungen schwierig ist, schätzt Berghaus ihr analytisches Denkvermögen sehr und dieses wird auch dringend gebraucht, als in der Walpurgisnacht in Crottendorf ein junges Mädchen spurlos verschwindet. Das Ganze erinnert Berghaus fatal an einen anderen Fall vor 35 Jahren, den sein Vater damals bearbeitet hatte und nie abschließen konnte.

Ich bin ja zwiegespalten, was solche Familienverhältnisse angeht. Der Vater als strenger Patriarch, die Mutter als Gebärmaschine, die jährlich ein neues Kind zur Welt bringt. Insbesondere für die älteren Kinder eine große Belastung, da sich diese um ihre jüngeren Geschwister kümmern müssen, weil die Mutter ja permanent schwanger ist. Das erinnert mich ein wenig an die berühmte Kelly Familie, bei denen auch einzelne Familienmitglieder gegen die Rolle in dieser Großfamilie aufbegehrt haben. Sicherlich keine leichte Situation insbesondere für eine Vierzehnjährige, die neben Schule, Kirche, Musizieren und Geschwister hüten auch gerne noch andere Interessen verwirklichen würde.

Was also ist mit Antonia geschehen und kann sie noch lebend gefunden werden?

Danielle Zinn zieht mich hinein in die beklemmende Atmosphäre dieses Ortes, welches auch als Dorf der Räucherkerzen bekannt ist. Dazwischen lockert sie aber auch mit Humor die Situation auf, um dann aber im nächsten Moment sofort wieder mit einer neuen spannenden Situation zuzuschlagen.

Finsteres Erzgebirge packt mich und lässt mich nicht mehr los, bis zum spannenden Finale.

Ich wurde wieder gut unterhalten und empfehle die Reihe sehr gerne weiter.

Cover des Buches Glutrotes Erzgebirge (ISBN: 9783740823818)
Redroses avatar

Rezension zu "Glutrotes Erzgebirge" von Danielle Zinn

Redrose
In Crottendorf wird wieder gemordet

Crottendorf im Erzgebirge ist bekannt für seine Räucherkerzen, die es insbesondere auf Weihnachtsmärkten zu kaufen gibt, aber inzwischen auch als Wohnort von Hauptkommissar Alexander Berghaus, den ich bereits zum zweiten Mal bei seinen Ermittlungen begleite.

Mit seiner Kollegin Anne Keller hat er sich im ersten Fall so gut zusammengerauft, dass sie inzwischen auch privat verkehren 😉 und er schätzt ihren analytischen Sachverstand sehr.

Eher störend wirkt dagegen, dass den beiden als Unterstützung in dem Mordfall von zwei Geschwistern lediglich ein Praktikant zugeteilt wird, so hatte man sich die beim Kriminaldirektor angefragte Verstärkung wohl nicht vorgestellt.

Der Fall ist ausgesprochen mysteriös, die Mordfälle sind sehr gut getarnt und hätten auch als Unfälle durchgehen können und das Ermittlerteam wie auch ich tappen lange Zeit im Dunkeln. Immer neue Verdächtige tauchen auf, der Spannungsbogen bleibt durchgehend erhalten.

Ich habe mich über ein Wiedersehen mit Anica und ihrem Hund Arco gefreut. Die Zwölfjährige darf öfter mal bei ihrem Nachbarn Alexander übernachten und bringt frischen Wind in das Leben des Kommissars.

Die Auflösung lässt mich sprachlos zurück und auch der letzte Satz hat gravierende Auswirkungen auf das Privatleben der beiden Ermittler, genial, da möchte ich doch sofort weiterlesen.

Schon der erste Teil „Eiskaltes Erzgebirge“ hat mir gut gefallen, aber „Glutrotes Erzgebirge“ toppt das Ganze nochmal und hat mich absolut begeistert.

Hochspannung pur und eine nachvollziehbare, aber nicht vorhersehbare Auflösung, sympathische Ermittler mit Ecken und Kanten und amüsante Nebenfiguren, so was liebe ich und daher vergebe ich verdiente 5 Sterne und empfehle diesen Krimi sehr gerne weiter.

Cover des Buches Glutrotes Erzgebirge (ISBN: 9783740823818)
bettinahertzs avatar

Rezension zu "Glutrotes Erzgebirge" von Danielle Zinn

bettinahertz
Glutrotes Erzgebirge

Nach Eiskaltes Erzgebirge ist dies ein weiterer Krimi um Hauptkommissar Berghaus, der seit einiger Zeit im idyllischen Crottendorf im Erzgebirge lebt. Mit der Idylle ist es schnell vorbei, als ein mysteriöser Brief mit einem Finger Berghaus erreicht und zwei Todesfälle den Ort erschüttern. Alles führt zur alteingesessenen Familie Landau, deren Ahnentafel bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Berghaus beginnt zu ermitteln, zur Verstärkung reist Anne Keller an und der übereifrige Praktikant Deon. Lest selbst, welche Überraschungen dabei herauskommen.


Der Schreibstil lässt sich hervorragend lesen. Ich bin gern ins beschauliche Crottendorf zurückgekehrt, um Alexander und sein Team beim Ermitteln über die Schulter zu schauen. Danielle Zinn hat eine wunderbare bildhafte Ausdrucksweise, die alle Personen, Orte und Szenen anschaulich darstellen. Eine ordentliche Prise Humor lockert den Lesestoff ungemein auf, ohne den Ernst der Lage zu schmälern. Es gibt hier mehrere Wendungen und einige tragische Familiengeschichte, die nach und nach ans Licht kommt.


Die Figuren sind alle detailliert und authentisch gezeichnet. Neben dem aktuellen Fall gibt es auch wieder Einblicke in A. Berghaus und A. Kellers Privatleben. 


Der Kriminalfall ist super konstruiert und lässt immer mehr Fragen aufkommen. Die Auflösung fand ich total krass, Berghaus und Keller landen anfangs ständig in einer Sackgasse. Als die Wahrheit ans Licht kommt, müssen auch sie um ihr Leben fürchten. Die Spannung steigt zum Ende nochmal richtig an.


Insgesamt ist es ein spannender und unterhaltsamer Regionalkrimi. Das Crottendorfer Gemeindeleben wird toll in Szene gesetzt, vorn im Buch gibt es eine kleine Karte vom Ort mit den Häusern, in denen die handelnden Figuren leben. Ein geniales und passendes Cover inkl. Figurenverzeichnis machen die Buchausstattung komplett. Ich kann diesen Krimi absolut empfehlen und hoffe, es gibt noch mehr davon.


Gespräche aus der Community

In einem kleinen Dorf im Erzgebirge wird inmitten der winterlichen Idylle eine Leiche entdeckt. Aufgespießt mit einem Degen, drapiert auf der Weihnachtspyramide des Marktplatzes. Schnell wird klar, dass die wahre Identität des Toten der Schlüssel zu einem lange zurückliegenden schrecklichen Verbrechen ist.

Der emons Verlag verlost 20 Printexemplare.

288 BeiträgeVerlosung beendet
hapedahs avatar
Letzter Beitrag von  hapedah

Die zweite Buchhälfte fand ich genau so spannend, wie die erste. Die Hinweise auf Klara waren meiner Meinung nach passend gestreut, leise am Rande habe ich immer mal überlegt, ob sie eventuell das verlorene Enkelkind und damit auch die Tatverdächtige sein könnte.

Für Alexander hoffe ich, dass er das gute Verhältnis zu seinem Nachbarn Richard nach und nach wieder her stellen kann, vermutlich wird Anica nicht das letzte Mal in seiner Obhut gewesen sein. Und während der Ermittlungen waren die Nachbarn doch immer wieder sehr hilfreich, wenn es um die kurzfristige Versorgung der Kleinen ging...

Anne Keller ist mir trotz ihrer recht schroffen Art sympathisch, ist es nur Wunschdenken von mir, oder hat sie ein wenig eifersüchtig auf Alexanders Beziehung zu Klara reagiert? Vielleicht liest man ja irgendwann mehr von diesem Gespann, mich würde auch ihre Sicht der Dinge bezüglich des Mordes an ihrer Schwester interessieren. Dafür, dass sie emotional sicherlich sehr involviert in den Fall war, ist sie sehr engagiert dabei, Alexander zu helfen...

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