Danise Juno

 4.1 Sterne bei 19 Bewertungen

Neue Bücher

Winterloh. Bragolins düstere Legende

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Neu erschienen am 13.11.2018 als Taschenbuch bei Acabus Verlag.

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Herbstlilie. Limbergens vergessene Kinder

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Erschienen am 29.06.2015
Death Cache. Tödliche Koordinaten

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Erschienen am 23.05.2016
Herbstlilie. Limbergens vergessene Kinder

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Erschienen am 03.07.2015
Winterloh. Bragolins düstere Legende

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Erschienen am 13.11.2018

Neue Rezensionen zu Danise Juno

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zuendegelesens avatar

Rezension zu "Death Cache. Tödliche Koordinaten" von Danise Juno

Unterhaltung und Nervenkitzel - wie es sich für ein Thriller gehört.
zuendegelesenvor einem Jahr

Meinung

Noch bevor ich das Buch begonnen habe, war ich von der Idee dahinter begeistert. Ein Geocaching-Thriller, der diese vermeintlich ungefährliche Schnitzeljagd in ein anderes Licht rückt? Klar, her damit!

Eine enthauptete Leiche stellt die Ermittler aus dem Prolog vor ein Rätsel. Der Ort ist nicht unbedingt ungewöhnlich, aber die Todesursache und die Gegebenheiten werfen Fragen auf, die durch eine Inspektion des Tatortes nicht alle beantwortet werden können. Zumindest ein paar Antworten können gegeben werden. Bereits hier gibt es eine angenehme Spannungskurve, die Lust auf mehr macht. Im Prolog erfährt man zudem einiges über die „Spielregeln“ von Geocaching und fühlt sich nicht völlig verloren in der Geschichte.

Diese Grundlage setzt den Leser drei Monate zurück. In kurzen Kapiteln werden die neuen Protagonisten herangeführt und erhält einen Einblick in die Erzählung. Die Perspektive der einzelnen Kapitel wechseln, sodass der Leser die unterschiedlichen Charaktere mit den entsprechenden Hintergründen sehr gut kennenlernen kann. Zudem ist dadurch die Sichtweise auf die komplette Handlung sehr beeinflusst, was zusätzlich große Spannung aufbaut und in manchen Situationen den Nervenkitzel ziemlich hoch treibt. Zum Beispiel, als die Geocachergruppe zusammen unterwegs auf der Suche nach einem bestimmten Cache sind und es ziemlich brenzlig wird, wollte ich immer weiter lesen.

Im Fokus steht Michael Tonelli, er hat das Erbe seines Vaters angenommen und übernahm seine Firma. Seit Jahren schon ist er begeisterter Geocacher und geht gerne auf die Suche nach Caches. Auf einem Treffen für Geocacher begegnet lernten er eine Gruppe von Cachern kennen. Darunter auch, wie man später erfährt, einen früheren Freund, Gernot. Doch die beiden scheinen sich nicht ganz Grün zu sein. Die anderen der Gruppe sind alles Fremde für ihn, dennoch verabreden sie sich für einen „Multi“. Das heißt, sie wollen gemeinsam Caches suchen. Als die Gruppe weiter zieht, geraten Michael und Gernot aneinander. Danach verschwindet Michael – zwischen den beiden entsteht eine Art Konkurrenzkampf um die bessere Platzierung in der Liste des Geocachingportals.

Der Zwist zwischen Michael und Gernot löst viele Probleme aus, die das Geschehen in andere Richtungen lenkt und den Leser auf Irrwegen bei der Suche nach dem Mörder zurücklässt. Ich fand es dabei sehr gut, dass auch die anderen Charaktere noch einmal eine andere Betrachtungsweise in die Geschichte mit eingebracht haben und sowohl Michael als auch Gernot so manches Mal wieder zur Vernunft gebracht haben.

Als es innerhalb der Gruppe zu schweren Unfällen beim Cachen kommt, spitzt sich die Lage zu und ein nicht anzunehmender Verdacht äußert sich, der die Gruppe auch auf die Spuren des Mörders bringt.

Doch wer ist dieser Killer? Und vor allem, wie kann er aufgespürt werden?

Die Autorin Danise Juno beherrscht ihre Geschichte. Sie weiß genau, wie und was sie schreiben musste, um den Spannungsfaktor hochzuhalten. Die flüssigen Sätze ermöglichen es, über die Zeilen zu fliegen und von Kapitel zu Kapitel zu springen. Bis zum Schluss gelingt es ihr, viele offene Fragen zu lassen, die gekonnt beantwortet werden. Die Lösung des gesamten Plots ist nahezu perfekt. Ihr ausgeklügeltes Konstrukt verlangt nach mehr und vor allem hat es Anerkennung verdient.

Fazit

Der Thriller ist tatsächlich nicht nur für erfahrene Cacher. Er bietet Unterhaltung, Spannung und Nervenkitzel. Diese kurzweilige Geschichte bringt Abwechslung in den Alltag und bietet alles, was einen guten Thriller aus macht. Trotz mancher überspitzten Darstellungen wirkt sowohl die Thematik als auch die Umgebung der Handlung sehr authentisch und greifbar.

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Thaliomees avatar

Rezension zu "Death Cache. Tödliche Koordinaten" von Danise Juno

Nicht ganz so schlecht, wie es auf den ersten Blick aussieht
Thaliomeevor 2 Jahren

Als begeisterte Geocacherin musste ich dieses Buch natürlich lesen, auch wenn mir nach einem Blick auf die Rückseite schon fast die Lust vergangen wäre:

Ein Thriller der Sicherheitslücken des Geocaching beleuchtet und sich mit den Gefahren auseinandersetzt, die GPS-Verfolgung mit sich bringt.


Aha. Wer hier ein GPS verfolgt ist mir nicht klar, die Gefahr ist bei diesem Thriller aber die Klassische [Achtung Spoiler]: Ein verrückter Serienmörder.

Ich habe dieses Buch also trotz der überaus schlechten „Werbung“ gelesen und bin doch positiv überrascht. Außer ein paar merkwürdigen Szenen, bei der Menschen von einer Autobahnbrücke zu einer Schilderbrücke springen...

Abgesehen davon versucht die Autorin wirklich einen spannenden Thriller zu schreiben, der sich mit dem Hobby beschäftigt. Ich habe leider nicht herausgefunden, ob sie wirklich Geocacherin ist. In der Kurzbiografie, die auch im Buch abgedruckt ist, steht davon jedenfalls nichts. Das erklärt natürlich die inhaltlichen Fehler, die in Büchern zum eigenen Hobby einfach immer nerven.


Der Prolog beginnt eigentlich so, wie viele Krimis beginnen: Polizisten finden eine Leiche. Der Tote wurde von einer perfide konstruierten Falle enthauptet, als er einen Geocache-Behälter öffnen wollte. Natürlich kennt einer der Beamten das Hobby und gibt direkt eine kleine Einführung.


Danach geht es mit dem Geocacher Michael weiter, der sein Hobby ehrgeizig verfolgt. T5-Klettercaches gehören für ihn ebenso selbstverständlich dazu, wie die Jagd nach neuen Caches um den ersten Fund (FTF) zu machen. Fast immer kommt ihm dabei aber ein Cacher namens Samael zuvor. Samael scheint immer als erster am Cache zu sein, wird dabei aber nie gesehen.


Ein Buch, dass man vielleicht besser liest, wenn man mit Geocaching nichts anfangen kann. Für alle anderen einen Blick wert, wenn die Erwartungen an realistische Darstellungen nicht zu hoch sind.

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Patnos avatar

Rezension zu "Death Cache. Tödliche Koordinaten" von Danise Juno

Tödliche Falle
Patnovor 2 Jahren

"Death Cache. Tödliche Koordinaten" ist ein Thriller der Autorin Danise Juno, erschienen im Mai 2016 beim Acabus Verlag.

Für mich war es das erste Buch der Autorin.

Geocaching, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, findet inzwischen immer mehr begeisterte Anhänger. Doch wenn eben dieses plötzlich zur tödlichen Falle wird, befindet man sich mitten in der Handlung von Danise Junos Thriller.

Kommissar Gerke begutachtet eine männliche, enthauptete Leiche, die an diesem idyllischen Plätzchen mit Blick über die mit Efeu bewucherten Mauerreste liegt, dort wo ein Cache als Falle getarnt wurde.
In der Geocaching- Szene ist ein erbitterter Kampf um die vorderen Listenplätze entfacht. Angeführt wird diese von Sammaël, einem Cacher, den keiner persönlich kennt. Michael Tonelli ist besessen davon, Sammaël zu schlagen und heftet sich an seine Fersen, versucht dabei auch Sammaëls Identität herauszufinden. Dann gerät Michael ins Visier eines Killers und wird von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt.

Für mich war die Thematik des Buches neu. Das machte es einerseits so interessant, andererseits hatte ich aber Schwierigkeiten mich in die Materie einzulesen, da die Autorin doch sehr in die Tiefe geht. Ihr flüssiger Schreibstil ist dennoch gut zu lesen. Sie schreibt thrillermäßig gruselig und auch sehr spannend. Besonders die Stellen, wo der Täter zu Wort kommt, erzeugten bei mir den gewünschten Nervenkitzel.
Die Charaktere schienen mir szenetypisch dargestellt und wirkten somit auf mich authentisch. Besonders Michael ist hier zu nennen, der krankhaft versucht der Beste zu werden und das Geocaching mit einer wahren Besessenheit betreibt.
Aus meiner Sicht ist die Handlung gut durchdacht und gelungen inszeniert. Sie überrascht mit interessanten Wendungen. Dann ist man fast am Ende des Buches angekommen und eine entscheidende Frage bleibt offen. Diese wird schlußendlich erst im Epilog beantwortet. Das hat mir richtig gut gefallen.

Fazit:
Ganz sicher wird das Geocaching nicht mein neues Hobby, aber als Thrillerleserin werde ich bestimmt weitere Bücher von Danise Juno lesen, denn sie hat mich mit ihrer Art zu schreiben begeistert und gut unterhalten.
Meine 4 Sterne Leseempfehlung für "Death Cache. Tödliche Koordinaten"!

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Zusätzliche Informationen

Danise Juno wurde am 28. Februar 1974 in Bonn (Deutschland) geboren.

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