Dann Stadler

 4.2 Sterne bei 5 Bewertungen

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Er ging für uns durchs Feuer

Er ging für uns durchs Feuer

 (5)
Erschienen am 10.03.2014

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eskimo81s avatar

Rezension zu "Er ging für uns durchs Feuer" von Dann Stadler

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben
eskimo81vor 3 Jahren

Der Horror aller Autofahrer passiert Dann und Tracey
Ein Geisterfahrer knallt mit ca. 100 km/h ungebremst und frontal in ihr Auto. Das Auto geht in Flammen auf, die Insassen eingeklemmt und professionelle Hilfe noch weit entfernt.
Viele Ersthelfer wollen helfen, aber die Hitze, das Feuer - es scheint unmöglich.
Bis eine grosse Gestalt erscheint - aus dem nichts holt sie Tracey aus dem Wrack und verschwindet sang und klanglos wieder...

Ein Wahrheitsbericht, der unter die Haut geht. Man spürt das Feuer, die Angst...
Tracey und Dann zeigen - Gott gibt es und dank ihm auch Wunder.

Dann Stadler ist kein Autor, von daher habe ich bezüglich des Schreibstil nicht sehr viel erwartet, aber die Lektorin hätte die Namensverwechslungen bemerken müssen, die ein paar Mal vorkamen. Das hat für mich das ganze etwas mühselig gemacht, wirklich alles zu verstehen. Sehr schade fand ich auch, dass man irgendwie das Gefühl hatte, durch das Buch gehetzt zu werden. Oftmals nur am Rand erwähnt, wenn überhaupt. Entweder hätte man sich ganz auf den Unfall und die Tragödie konzentrieren sollen oder auf das Leben der beiden - dann hätte das Buch aber wesentlich mehr Seiten benötigt.
Irgendwie kam das "Biographie-Denken" zu kurz, es war mehr ein Bericht über Wunder und das eingreifen von Gott. Nicht, dass mir das nicht gefallen hätte, aber ich hatte einfach etwas anderes erwartet. Es war einfach gegen Schluss ein hin und her springen zwischen Geschichten ohne richtig den Boden zu fühlen. Eben ein bisschen so, als ob Dann Stadler einfach fertig werden wollte, lieblos, gegen Schluss kam es mir sehr lieblos vor...

Fazit: Bewusst leben, kleine Geschenke von Gott annehmen und bemerken - so kann trotz Tragödien ein schönes, glückliches Leben gelebt werden

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Smilla507s avatar

Rezension zu "Er ging für uns durchs Feuer" von Dann Stadler

Ein wunderbarer Erfahrungsbericht
Smilla507vor 5 Jahren

Am 7. September 1989 geraten Dann Stadler und seine Frau Tracey in einen dramatischen Autounfall: Mit voller Wucht knallen sie mit einem alkoholisierten Geisterfahrer zusammen. Das Auto geht sofort in Flammen auf, der Fahrer des anderen Autos stirbt auf der Stelle. Dann kann man aus dem Auto bergen, doch bei Tracey gibt es Komplikationen. Während Dann mit ansehen muss, wie seine Frau am lebendigen Leib zu verbrennen droht, ist Tracey – körperlich immer noch im Wagen – bereits im Himmel. Jesus lässt sie entscheiden, ob sie bleiben oder zurück zu ihrer 9 Monate alten Tochter Meghan möchte, die an diesem Abend bei den Großeltern schläft. Tracey entscheidet, dass sie zurückkehren möchte und findet sich augenblicklich in den Armen eines Engels wieder, der sie auf der Straße ablegt. Nachdem er den umstehenden Rettern den Auftrag gibt, sich um Tracey zu kümmern, verschwindet er wieder im Wald. Wer jetzt denkt: „Ende gut, alles gut“ täuscht sich. Dann Stadler berichtet nicht nur vom Unfall, sondern auch von dem langen Genesungsprozess, von Hürden und dem körperlichen wie psychischen Kampf ums Überleben.

Zu Beginn wird der Unfall von allen Seiten beleuchtet. Er wird aus der Sicht von Dann, seiner Frau und den Unfallhelfern vor Ort erzählt, sodass deutlich wird, dass dieses Wunder tatsächlich geschehen sein muss. Der Unfall ist allerdings nur der Anfang von einer Reihe schwerster Verletzungen, die sich die Beiden bei dem Unfall zugezogen haben und deren langwierige Heilung Dann anschließend beschreibt. Während des Lesens gewinnt man den Eindruck, dass diese Familie sehr viele gesundheitliche Hindernisse zu überwinden hat. In den Krankenhäusern sind die Stadlers bald schon bekannt wie ein bunter Hund.
Ich fand es sehr beeindruckend, wie beharrlich Dann und Tracey kämpfen und vor allem im Glauben an Gott Halt und Kraft finden. Es ist ein sehr ermutigendes Buch, das den weiteren Lebensweg der Stadlers zeigt mit allen seinen Höhen und Tiefen. Auch Jahre nach dem Unfall erleben sie immer wieder Wunder und der rettende Engel war nicht der letzte, den Tracey sehen durfte.
Das Buch liest sich sehr flüssig und schnell. Als Leserin fieberte ich förmlich mit den Stadlers mit. Es gibt allerdings eine Stelle, die mich störte: Ein sehr junges Pärchen, das erst zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter heiratete. Das Ganze passte irgendwie nicht zum Rest des Buches. Im Anhang gibt es ein paar schwarz-weiß Fotos, die das Ehepaar (und Familie) vor und nach dem Unfall zeigen. Dadurch wirkt der Bericht noch persönlicher, als er schon ist.
Fazit: Eine mitreißende und ermutigende Geschichte, bei der man mit der Familie Stadler durch’s Feuer geht. 

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Sonnenwinds avatar

Rezension zu "Er ging für uns durchs Feuer" von Dann Stadler

Wundersame Rettung bei einem eigentlich tödlichen Autounfall
Sonnenwindvor 5 Jahren

Dann und Tracey Stadler knallen bei Tempo 100 in einen betrunkenen Geisterfahrer. Sie haben keine Chance: Das Auto geht in Flammen auf. Anders als normal überleben beide - zu einem guten Teil aufgrund des Eingreifens eines Fremden, der aus dem Wald kommt und gleich wieder dahin verschwindet. Mit Tracey hat er gesprochen, und sie behauptet steif und fest, das war ein Engel. Dem stimmen die anwesenden Unfallretter zu; sie haben ihn auch gesehen.

Weiter handelt das Buch vom Heilungsprozeß bei beiden, seinen Höhen und Tiefen, den Erfahrungen, die sie dabei gemacht haben und wie es danach weitergeht. Die Geschichte ist so erzählt, daß der Leser mitfühlen muß und mit den beiden durch jedes Hoch und Tief geht. Wer das gelesen hat, wird nie wieder unbeteiligt über Unfälle hinweggehen.

Die Reha dauert lange, ist mühsam und schmerzhaft, aber beide halten durch - um ihr kleines Mädchen, das zum Zeitpunkt des Unfalls noch ein Säugling ist, wieder in die Arme nehmen zu können. Aber nach der Reha geht das Leben weiter. Dann und Tracey werden nie wieder dieselben Menschen sein wie vor dem Unfall, aber sie haben viel gelernt.

Das Buch selber ist christlich. Es kommt zwar einiges über christliche Aktivitäten vor, aber die Botschaft selbst kann man nur erahnen.

Außerdem gibt es christliche Kettenraucher und Christen, die zwei Jahre nach der Geburt ihres Kindes heiraten. Das hat mich ziemlich irritiert und ich habe mich gefragt, ob diese Menschen außer der Liebe zu Jesus, die sie bezeugen, auch die nötige Gottesfurcht haben. Jedenfalls scheint ein solches Benehmen niemanden in der Umgebung zu irritieren. Es wird einfach so hingenommen und ohne Kommentar stehen gelassen. Es ist auch nie die Rede von Reue oder dem Versuch, von dem Laster freizuwerden.

Obwohl das Buch, wie gesagt, sehr gut zu lesen ist, hatte ich doch große Probleme mit den Hintergründen, die ich einfach nicht einordnen konnte. Was ist das für ein Christ, der einfach macht, was er will? Ist das nur ein Mäntelchen, das man sich umhängt, oder ist es Lehre, die die Grundlagen des Glaubens an Jesus Christus nicht sauber gelegt hat? Oder hat der Autor versäumt, gewisse Dinge einzufügen? Das hinterläßt mich einigermaßen unbefriedigt.

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