Danny King

 4 Sterne bei 58 Bewertungen

Alle Bücher von Danny King

The Monster Man of Horror House

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Erschienen am 03.10.2016
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Erschienen am 30.09.2018
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Erschienen am 31.05.2018
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Erschienen am 12.09.2012

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Rezension zu "Das Haus der Monster" von Danny King

Anders als erwartet
Sandra1978vor 17 Tagen


Beurteilung 

Also, ich hatte etwas völlig anderes von diesem Buch erwartet. Ich war erst etwas enttäuscht, aber irgendwie hat mich die Geschichte doch in ihren Bann gezogen.

Der Protagonist erzählt von seiner Vergangenheit, was er erlebt hat und wie er das geworden ist, was er heute ist, was er aber bislang erfolgreich geheim gehalten hat. 
Beginnend mit einer eher unglücklichen Kindheit und einem psychisch kranken Vater über abenteuerliche Geschichten von seinen Fahrten zur See, ein unheimliches Geisterdorf und unsterblichen Mädchen ist alles dabei. 

Diese Erlebnisse haben ihre Spuren an dem Waisenkind John Coal hinterlassen. 

Erzählen kann Danny King. Das Buch ist ein absoluter Pageturner. Allerdings macht die sarkastische und selbstironische Erzählweise die eigentlich gruseligen Geschichten teilweise schon fast albern. Also wirkliche Gänsehaut konnte die Geschichte bei mir nicht wirklich hervorrufen - oder eher die Geschichten, denn eigentlich handelt es sich zwar um eine zusammenhängenden Plot, nämlich die Vergangenheit des John Coal, aber diese sind in vier mehr oder wenige in sich abgeschlossene Episoden unterteilt, die dann immer wieder für kurze oder längere Zeiträume von "normalem Leben" unterbrochen werden und die Erzählung kurz in die Gegenwart zurückkehren lassen.

Keine der hier beschriebenen Horrorszenarien ist wirklich bahnbrechend, aber die Art und Weise, wie Danny King John Coal über seine Erlebnisse berichten lässt, machen das ganze irgendwie persönlich und einzigartig. 

Fazit: 

Wem es nichts ausmacht, dass gruselige Sachverhalte ein bisschen ins Lächerliche gezogen werden und das ganze Genre etwas auf die Schippe genommen wird, findet in "Das Haus der Monster" einen extrem unterhaltsamen Roman, der viele Vorlieben - von Psychopathen über Gestaltwandler bis hin zu Vampiren - abdeckt und Charaktere mit hohem Wiedererkennungswert erschafft. 
Deswegen bekommt "Das Haus der Monster" von mir noch 4 Sterne, auch wenn ich mir eigentlich einen "echten" Gruselroman gewünscht hatte.

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Rezension zu "The Monster Man of Horror House" von Danny King

Beim Monstermann im Horror-Haus
NiWavor 2 Monaten

In jeder Kleinstadt gibt es ihn: Den Sonderling, der die Streiche der Jugend auf sich zieht. Allerdings haben die Halbwüchsigen von Thetford ihren Außenseiter John Coal maßlos unterschätzt. Man sollte es sich zweimal überlegen, bevor man sich mit ihm anlegt.

„In jeder Stadt, in jedem Viertel gibt es so ein gruseliges altes Haus: heruntergekommen, zugewuchert, vernachlässigt und vergessen. Bewohnt in der Regel von einem gruseligen alten Mann, der mehr oder weniger den gleichen Eindruck macht.“ (S. 9)

John Coal ist Thetfords Sonderling und die Hauptfigur in diesem Roman. Eigenbrötlerisch lebt er vor sich hin, doch dann legt sich die Stadt-Jugend mit ihm an. Zugegeben, die Jungs haben ihn gehörig unterschätzt. Denn einem Mann der Serienmörder, blutrünstige Monster und depressiv-verstimmte Vampire überdauert, spielt man besser keine boshaften Streiche.

Die Geschichte beziehungsweise die Geschichten werden dem Leser und den Jungs direkt von John Coal erzählt, weil er als Protagonist und Erzähler auf zweierlei Weise das Ruder an sich reißt.

Gleich zu Beginn stellt John verwundert fest, dass er der Außenseiter der Stadt ist:

„Es hat ein paar Monate gedauert, bis ich herausfand, dass der gruselige alte Sonderling in meiner Straße ich selbst war.“ (S. 9)

Im Anschluss berichtet er davon, wie ihn die Jungs sekkieren und bis auf’s Blut auf die Nerven gehen. Wie eingangs schon erwähnt, haben sie sich bei John eindeutig verschätzt, denn er lädt sie - eher unfreiwillig - in seinen gemütlichen Keller ein.

Die Passagen um John und die Jungs werden boshaft-charmant und mit einem schelmischen Zwinkern geschildert. Er genießt es, ihnen Angst einzujagen, sie zu verblüffen und deutlich überlegen zu sein. Sobald er sie gefangen hält, fängt er an, seine Lebensgeschichte zu erzählen.

Bisher hat er einiges mitgemacht! Er berichtet von einem Serienmörder in seiner Jugend, der ihn auf die gefährliche See getrieben hat, von schaurigen Orten, denen er als Handelsvertreter gerade so entkommen ist, und davon, wie er die Mutter seiner Tochter nicht nur in sein Herz geschlossen hat.

Johns Leben wird anhand von Kurzgeschichten erzählt, die insgesamt überaus aufregend und teilweise gruselig zu lesen sind. Besonders gut hat es mir gefallen, als er den Jungs von seinen Reisen als Handelsvertreter erzählt. Diese Geschichte war tiefsinnig, ungewöhnlich und hat mir Gänsehaut beschert. Weniger konnte ich mit dem Abenteuer auf See anfangen, weil hier doch der blutrünstige Charakter im Vordergrund steht.

Meiner Meinung nach hat Danny King eine exzellente Mischung geschaffen. Einerseits ist die Rahmenhandlung um John und die Jungs geheimnisvoll, auf ihre Art gefährlich und aufgrund des lockeren Stils höchst amüsant. Andrerseits rundet er durch die unterschiedlichen Themen den gesamten Roman zu einem Best-of-Horror ab, was dieses Buch zu einem originellen Schauer-Schmankerl macht.

Denn es ist fast alles dabei, was das Horror-Herz begehrt: Das Grusel-Haus, die Monster, der Mörder und natürlich sind sogar Geister inklusive. Ich habe mich ausgezeichnet unterhalten und in Johns Horror-Haus sofort heimisch gefühlt.

Insgesamt ist „Das Haus der Monster“ eine originell-gruselige Melange. Es lädt zum Fürchten, wohligen Schauern und angsteinflößendem Lachen ein, und darf hoffentlich weitere Gäste zum Gruseln begrüßen.

Kommentare: 7
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Rezension zu "EAT LOCAL(s) – RATE, WER ZUM ESSEN KOMMT" von Danny King

Horror Satire ohne Tiefgang
sabrinchenvor 2 Monaten

Dieses Buch würde ich der Horror Satire zuordnen aber leider konnte die Geschichte mich nicht überzeugen.
Der Schreibstil ist gut lesbar und verständlich.  
Die Handlung ist voller Anspielungen und Klischees und wer es nicht so ernst nimmt dem könnte es gefallen.
Mir hat es sich nicht geöffnet daher mochte ich es auch nicht.
Der Plot war actionreich blieb dabei aber farblos.
Es gab einige verschiedene Protagonisten aber keiner war interessant genug und es fehlte ihnen an Tiefgang.
Das Ende ist nachvollziehbar aber ein wichtiger Punkt blieb zum Schluss für mich ungeklärt.
Das Cover sieht sehr ansprechend aus, auch der Klappentext klang spannend aber die Geschichte hielt für mich nicht was ich mir gewünscht hätte.
Von mir gibt es nur 2 Sterne.
Natürlich vertrete ich mit dieser Rezension nur meine eigene Meinung, machen sie sich selbst ein Bild über dieses Buch.

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Gespräche aus der Community

Neu
Liebe Lovelybooks-Community, 


wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Das Haus der Monster von Danny King. 

Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 03.09.2017, Beginn der Leserunde ist der 04.09.2017. 

Der Verlag stellt 10 E-Books kostenlos zur Verfügung sowie 3 Print-Exemplare. Bitte gebt in den Kommentaren an, ob ihr euch für das Print- oder Ebookexemplar bewerbt. 

Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. 



Zum Inhalt: 
Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …

Der britische Autor Danny King erzählt John Coals geheimnisvolle Lebensgeschichte in vier Episoden: düster, spannend und mit viel schwarzem Humor.




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