Danny Kringiel

 3,9 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Danny Kringiel

Next Level: Danny Kringiel hat sich beruflich mit den Auswirkungen von Computerspielen auf Jugendliche und Kinder beschäftigt und setzt sich für die Förderung von Medienkompetenz in den Schulen ein. Er wurde 1977 geboren und studierte Deutsch, Kunst und Englisch auf Lehramt an der Universität in Gießen. Anschließend studierte er Erziehungswissenschaften in Frankfurt am Main und promovierte dort 2008 über das Thema Computerspielanalyse.

Kringiel ist seit Jahren als freier Journalist tätig und hat unter anderem für die Bundeszentrale für politische Bildung, „blond Magazin“ und „merz – medien + erziehung“ publiziert. Seit 2010 ist er Redakteur bei „Spiegel Online“ im Ressort einestages.

Sein erstes zeitgeschichtliches Sachbuch „Wie Hitler das Skateboard erfand“ erschien 2019.

Alle Bücher von Danny Kringiel

Cover des Buches Wie Hitler das Skateboard erfand (ISBN: 9783462052626)

Wie Hitler das Skateboard erfand

 (10)
Erschienen am 07.11.2019

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Neue Rezensionen zu Danny Kringiel

Cover des Buches Wie Hitler das Skateboard erfand (ISBN: 9783462052626)kassandra1010s avatar

Rezension zu "Wie Hitler das Skateboard erfand" von Danny Kringiel

Wie eine fliegende Kuh....
kassandra1010vor 5 Tagen

In sieben Schritten durch die Weltgeschichte? Aha!

 

Wie kommt man erfolgreich von A nach B und das einmal durch die ganze Weltgeschichte? Genau, Danny Kringniel hat es uns in seiner Spiegel-Online-Kolumne vorgemacht. Es geht um Musik, um Sport und natürlich auch um Film- und Fernsehen.

 

Aber was wäre eine gute Kolumne ohne Politik? Von dort geht es zu unbedingt notwendigen Erfindungen und deren Nebenwirkungen bis hin zur Liebe, die ja auf gar keinen Fall fehlen darf.

 

Im letzten Kapitel geht es in die unendlichen Weiten des Weltraumes und tja, auch irgendwie zu uns selbst. Tatsächlich hinterlässt uns der Autor auf den letzten Seiten Bastelbögen. Sozusagen Do it yourself für den Leser. Selbstverständlich mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad.

 

Also, wie kommt also Frank Sinatra dazu, aus einer Glühbirne eine tödliche Waffe zu machen und wie genau hat ausgerechnet Cäsar den FC Bayern München gegründet.

 

Was immer sehr fadenscheinig anfängt entpuppt sich dann als klare Zielgerade und dass in genau sieben Schritten!

 

Fazit

 

Ich gebe zu, ich habe doch noch so einiges gelernt. Kurze und knackige Storys führen einen wirklich durch die Weltgeschichte und lassen dabei auch keine Skurrilität aus.

 

Was vom Autor Danny Kringiel so scheinbar spielend leicht vorgemacht, entpuppt sich selbst mit Hilfe der Bastelbögen doch öfters als gedacht als Holzweg.

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Cover des Buches Wie Hitler das Skateboard erfand (ISBN: 9783462052626)seschats avatar

Rezension zu "Wie Hitler das Skateboard erfand" von Danny Kringiel

Vergnügliche wie originelle Lektüre
seschatvor 4 Monaten

Der SPIEGEL-Journalist Danny Kringiel hat im vorliegenden Buch die besten Beiträge seiner 2012 gestarteten Online-Rubrik "Sieben Schritte" versammelt. Dabei verbindet er verschiedenste Themen aus der Weltgeschichte in sieben kleinen Artikeln miteinander. In diesen heiteren bis unerwarteten Kausalketten steckt nicht nur eine Menge Recherchearbeit, sondern auch viel Kurzweil. Ich habe mich während der Lektüre prächtig amüsiert und gleichzeitig allerhand neues, manches Mal auch unnützes (Geschichts-)Wissen dazugewonnen. So habe ich beispielsweise erfahren, dass Frank Sinatras Hit "My Way" auf einem französischen Beziehungslied basiert, Charles Lindbergh einst den Vorläufer der heutigen Herz-Lungen-Maschine konstruierte und Johannes Gutenberg gelernter Goldschmied gewesen ist. 

Der Autor hat sein originelles Konzept bis zum Schluss konsequent und damit überzeugend durchgezogen. Diese Art der Geschichtsvermittlung ist spannend und m. E. zeitgemäß. Denn grade weil die "Geschichtshappen" alles andere als angestaubt präsentiert werden, laden sie zum vertiefenden Studium einzelner Themen und Bereiche ein.

Insgesamt hat Danny Kringiels vergnügliche Buchidee genau meinen (Lese-)Geschmack getroffen, so dass ich die 315 Seiten relativ zügig durchgelesen hatte und sich danach etwas Wehmut einstellte. Schon allein die ungewöhnlichen Kapitelüberschriften, z. B. "Wie Cäsar den FC Bayern gründete" oder "Wie die Schweinegrippe Lang Lang zum Piano-Weltstar erhob", sind eine Lektüre wert. 

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Cover des Buches Wie Hitler das Skateboard erfand (ISBN: 9783462052626)wbetty77s avatar

Rezension zu "Wie Hitler das Skateboard erfand" von Danny Kringiel

Kurzweilig, verblüffend
wbetty77vor 5 Monaten

Was genau hat Hitler mit der Erfindung des Skateboards zu tun? Oder welche Verbindung gibt es zwischen Gottlieb Daimler und dem iPhone?

Auf dem ersten Blick scheint das alles weit hergeholt, doch in nur sieben Schritten stellt der Autor Danny Kringiel die Zusammenhänge von einem historischen Ereignis zum einem beliebig anderen her. Daraus wird deutlich, dass das eine immer auch das andere bedingt.



Meinung

Danny Kringiel ist Redakteur im Zeitgeschichtsressort „einestages“ bei Spiegel online. Dort  betreut er seit 2012 die Reihe „In sieben Schritten“. Es ist eine Reise durch das historische Geschehen und zeigt wie alles irgendwie miteinander zusammenhängt.

In dem Buch „Wie Hitler das Skateboard erfand“ findet sich eine Auswahl von diesen in sieben Schritten hergeleiteten historischen Verbindungen. Das Buch ist in, wie soll es anders sein, in sieben Abschnitte unterteilt. Beginnend mit „Zeitsprung in der Platte“. Dieser Abschnitt behandelt beispielsweise „Wie das NS -Regime Justin Biber zu einer Backgroundtänzerin verhalf. Im Abschnitt „Erfindungen mit Nebenwirkungen“ hingegen gibt es ein Kapitel, das erklärt „Wie die Erfindung der Glühbirne Frank Sinatra zur tödlichen Waffen machte“.

Darüber hinaus schildert der Autor anschaulich den Entstehungsprozess dieser teilweise sehr abstrusen Herleitungen. Er erklärt, was gerade ihn dazu befähigt, diesen Dingen auf den Grund zu gehen und wie viele Versuche er benötigt, um wirklich in sieben Schritten ans Ziel zu kommen. Für ihn ist seit jeher der Weg das Ziel. Dafür nimmt er gerne gedankliche Umwege in Kauf.

„Wie Hitler das Skateboard erfand“ ist eine kurzweilige und sehr unterhaltsame Weise durch die Weltgeschichte zu reisen. Manche Dinge haben mich verblüfft, andere fand ich doch sehr weit hergeholt. Die kurzen Unterbrechungen nach den jeweiligen Abschnitten, wie die Einblicke in den Arbeitsalltag des Autors, lockern das Buch auf und machen deutlich, dass man nicht alles zu ernst nehmen sollte. Auch wenn die Recherchearbeit akribisch durchgeführt wird. 


Fazit

Für alle Leser, die sich überraschen lassen oder auf der nächsten Party mit erstaunlichem Wissen brillieren wollen, ist es das perfekte Buch. Es ist humorvoll und voller Leichtigkeit, die allerdings hart erarbeitet ist. Denn es ist nicht leicht, historische Zusammenhänge in sieben Schritten miteinander zu verbinden. Eine gelungene Zusammenfassung der Highlights.

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