Danny Tobey

 3,8 Sterne bei 46 Bewertungen
Autor von Das Gottesspiel, Das Gottesspiel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Danny Tobey

Danny Tobey wurde in Texas geboren und besuchte das Harvard College, die Yale Law School und die University of Texas Southwestern Medical School. Er ist Experte auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz und wurde 2019 für seine Forschungen zu den gesetzlichen Grundlagen der KI mit dem Burton Award der Library of Congress ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Danny Tobey

Cover des Buches Das Gottesspiel (ISBN: 9783453534889)

Das Gottesspiel

 (42)
Erschienen am 13.07.2020
Cover des Buches Das Gottesspiel: Roman (ISBN: B07ZTG2M4K)

Das Gottesspiel: Roman

 (0)
Erschienen am 13.07.2020
Cover des Buches Das Gottesspiel (ISBN: B08BFNDC7B)

Das Gottesspiel

 (4)
Erschienen am 13.07.2020

Neue Rezensionen zu Danny Tobey

Cover des Buches Das Gottesspiel (ISBN: 9783453534889)Asuras avatar

Rezension zu "Das Gottesspiel" von Danny Tobey

Ein besserer Erebos
Asuravor 4 Monaten

Ich griff zu diesem Buch, weil mir Erebos gut gefallen hat und die Inhaltsangabe ähnlich klang. Am Ende kann ich nur sagen, dass mir dieses Buch besser gefällt als Erebos. Dadurch dass es VR ist, bewegen sich die Protagonisten in der realen Welt. Auch die Art  wie Realität und Virtuelle-Welt zusammenfliesst wurde sehr gut dargestellt. Kann ich Erebosfans nur wärmstens empfehlen.



Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Das Gottesspiel (ISBN: B08BFNDC7B)NiWas avatar

Rezension zu "Das Gottesspiel" von Danny Tobey

Das Leben ist ein Spiel
NiWavor 6 Monaten

Beim Gottesspiel werden alle Träume wahr, wenn du gewinnst. Der Verlierer lässt sein Leben. Charlies Neugier ist geweckt. Er kann die Finger nicht davon lassen, als er eine Einladung zum mysteriösen Gottesspiel auf seinem Smartphone erhält. Gesteuert wird das Spiel von einer Künstlichen Intelligenz, die in höchstem Maße die Regel kennt, dass das Leben nicht immer fair abläuft.

"Das Gottesspiel" ist ein Jugendthriller gepaart mit einer soliden Portion Science Fiction und gesellschaftskritischen Aspekten der Gegenwart. 

Charlie und seine Freunde sind als Nerds ihrer High School bekannt. Obwohl sie allesamt nicht die typischen Außenseiter sind, haben sie sich schon immer für Computer interessiert. Es ist klar, dass sie der Einladung zum virtuellen Gottesspiel nicht widerstehen, und sich somit auf das Spiel ihres Lebens einlassen.

Im Mittelpunkt stehen Charlie und seine Freunde, die als Computerclub "Vindicators" auf der High School einen Namen haben. Sie lassen sich auf das Spiel und die damit verbundenen Möglichkeiten ein. Rasch erkennen sie, dass die virtuelle Welt in die Realität überschwappt.

Das Spiel an sich ist faszinierend und hochinteressant erdacht. Es wird von einer Künstlichen Intelligenz gesteuert, die den Spielern Aufgaben in der Realität stellt. Zusätzlich geht es nach dem Karma-Prinzip vor: Wer Gutes tut, wird mit Punkten belohnt. Wer negativ auffällt, wird sozusagen mit der Peitsche bestraft.

Bald treibt der Motor des Spiels einen perfiden Mechanismus an, der im Guten wie im Schlechten in das reale Leben der Charaktere eingreift. Es entsteht ein Strudel aus Misstrauen, Manipulation und Verführungen, dem die Figuren hilflos ausgesetzt sind. 

In seinen Grundzügen hat mir der Thriller gefallen, doch die Handlung bremst sich selbst aus.

Die Umsetzung der Spielrealität ist äußerst kreativ und meiner Ansicht nach originell: Es ist eine Mischung aus alten Gottheiten, kniffeligen Aufgaben und virtueller Realität, die dem Roman auf jeden Fall Faszination verleihen. Dazu setzt das Spiel auf sämtliche Mittel unserer modernen Kommunikation. Es schickt Nachrichten auf Smartphones, greift in Chats ein oder manipuliert Datenbanken, während es den Spielern eine neue Sicht auf die Welt – mittels VR-Brillen – schenkt.

Autor Danny Tobey erzählt die Story aus Sicht der einzelnen Vindicators, und als Leser ist man beim Ringen mit Aufgaben und Entscheidungen hautnah dabei. Trotzdem sind es fast zu viele Perspektiven, die der Story zwar Dynamik verleihen, bei der Darstellung der Charaktere aber recht oberflächlich bleiben.

Die Handlung hält leider die eigene Spannungskurve nicht aus. Was zuerst als faszinierend und fesselnd zu lesen ist, flaut Hand in Hand mit dem Lesefortschritt ab. Ich bin von einem Vindicator zum nächsten gesprungen, wobei die Handlung von Abschnitt zu Abschnitt an Tempo gewinnt, und sich dennoch bei jeder Figur im Kreis dreht. Einzelne Etappen beschreitet man daher mehrmals, was im Endeffekt zu zäh geraten ist. Zum Ende hin wird es etwas wirr, was zum Schluss zu einem faden Beigeschmack führt. 

Wer „Erebos“ von Ursula Poznanski kennt, wird schnell merken, dass „Das Gottesspiel“ einem ähnlichen Muster folgt, aber im direkten Vergleich nicht zu fesseln weiß. Ich denke, hier haben zu viele tragende Figuren die Story überladen, was auf Kosten des Lesevergnügens geht. 

Meiner Meinung nach ist „Das Gottesspiel“ eine faszinierende Idee, gut zu lesen, und welche mit Gesellschaftskritik auf jugendlichem Thriller-Niveau arbeitet. Das überfrachtete Figuren-Setting bremst leider die Spannung aus, was im Endeffekt den anfänglichen Wow-Effekt verblassen lässt. 

Kommentare: 6
21
Teilen
Cover des Buches Das Gottesspiel (ISBN: 9783453534889)Jackie_von_Rolbecks avatar

Rezension zu "Das Gottesspiel" von Danny Tobey

Wie Erebos, nur deutlich bedrohlicher.
Jackie_von_Rolbeckvor 6 Monaten

Wer erinnert sich noch an Erebos aus seiner Kindheit? 

Dann wird euch dieses Buch entweder bekannt vorkommen oder euch vielleicht für das Buch über das merkwürdige Spiel begeistern. 

Vorweg, ich empfinde es nicht als Copy and Paste Buch, es ist eine eigene Geschichte. Wir folgen mehreren Charakteren aus ihrer Sicht und auch wenn manche Ähnlichkeiten aufweisen, sind diese doch anders. 

Wir folgen den Vindicators eine Gruppe aus 4 Personen, die als Hobby Programmierer sind. 

Die KI, deren sie im Laufe des Buches begegnen, ist deutlich ausgereifter als in Erebos. Und hat aufgrund der modernen Zeit auch mehr Zugang auf moderne Techniken. Überwachungskameras, Handys, Google Glasses, iWatch, Autos, etc. 

Die Vielzahl an vernetzten Gegenständen die wir heute nutzen sind gewaltig und dies kann sich G. O. T. T. Die KI zunutze machen. 

Keine Privatsphäre, keinem Geheimnisse, kein Entkommen. 


Sehr genial geschrieben, man fühlt die Beklemmung richtig. 

Auch die Charaktere sind ansprechend, denn sie sind ABSOLUT nicht perfekt. Sie haben alle hochgesteckte Ziele und jeder will diese erreichen. Sie machen Fehler, sie Lügen und hintergehen. Das mag ich, da ich mit Fehlerlosen Charakteren die NIE etwas falsch machen absolut nicht klarkommen. 


Wer also sehen möchte, was eine ausgereifte KI in unserer hochmodernen Zeit anrichten kann, bitte. 


Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 81 Bibliotheken

auf 25 Wunschzettel

von 19 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks